Jan Gruber

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Jan Gruber

Einreise: Deutschland ändert das Infektionsschutz-Gesetz

Die deutsche Bundesregierung hat eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Damit stellt man den so genannten 3G-Nachweis, der bei der Einreise verlangt wird, auf eine andere Rechtsgrundlage. Bislang basierte dieser auf Verordnungen. Nun sind Bundestag und –rat gefragt, denn die Novelle muss noch den üblichen parlamentarischen Weg gehen. Deutschland verlangt damit weiterhin – unabhängig vom Verkehrsmittel und der Herkunft – die Vorlage eines negativen Testbefunds, einer Bestätigung über eine überstandene Corona-Erkrankung oder die vollständige Impfung gegen Covid-19. Die Änderung der gesetzlichen Grundlage hat keine Auswirkungen auf die Einreiseregeln, denn diese sollen – zumindest vorläufig – in der aktuellen Form weiter angewandt werden. Möglicherweise könnte es in der kalten Jahreszeit wieder zu Verschärfungen kommen, aber das ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht spruchreif.

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Österreich hat wieder mehr Camping-Urlauber

Im Vorjahr erlebte der Camping-Urlaub eine regelrechte Renaissance. Der Aufwärtstrend setzte sich auch heuer fort. Davon profitiert auch die österreichische Touristik. So wurden im heurigen Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat mit rund 216.000 knapp 20 Prozent mehr Ankünfte auf österreichischen Campingplätzen verzeichnet. Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von vier Tagen resultieren daraus etwa 857.000 Übernachtungen – was einem Plus von rund 27 Prozent entspricht. Gäste aus dem Ausland kamen heuer, im Vergleich zum noch stärker reisebeschränkten Juni 2020, deutlich häufiger – hier gab es etwa 48 Prozent mehr Ankünfte. Als beliebteste Bundesländer für Camper erwiesen sich Kärnten und Tirol (Quelle: Statistik Austria). „Die aktuelle Statistik zeigt, dass naturnaher Urlaub mit viel Aufenthalt im Freien heuer beliebt ist und immer mehr Reisende die Vorteile der Urlaubsform erkennen“, sagt Tomas Mehlmauer, Präsident des Österreichischen Camping Clubs (ÖCC).

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Kreta dehnt Corona-Maßnahmen aus

Die griechische Regierung weitet die Corona-Maßnahmen auf der Insel Kreta weiter aus. Bislang galt in Heraklion und Chania eine nächtliche Ausgangssperre. Neu wurde auch die Stadt Rethymno einbezogen. Die bestehenden Maßnahmen werden um eine Woche verlängert. Dies beinhaltet auch, dass die Gastronomie keine Musik mehr abspielen darf. Die Ausgangssperre besteht in der Zeit von 1 Uhr 00 bis 6 Uhr 00. Vorläufig sind die Anordnungen bis zum 25. August 2021 befristet, jedoch werden mögliche Verlängerungen nicht ausgeschlossen. Die Regierung will insbesondere Partys unterbinden. Man geht davon aus, dass diese zum Anstieg der positiven Fälle geführt haben. Der Gastronomie ist es in den größten Ferienorten komplett untersagt Musik abzuspielen bzw. Live-Musik vorzuführen. Während der Ausgangssperre müssen die Lokale geschlossen bleiben.

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Ukraine lockert die Einreiseregeln

Die Ukraine lockert die Einreisebestimmungen für Nicht-Staatsbürger und akzeptiert künftig auch Genesungsnachweise. Weiters ist die vollständige Impfung nicht mehr erforderlich, sondern die Verabreichung der ersten Dosis ist ausreichend. Akzeptiert werden weiterhin alle von der WHO zugelassenen Impfstoffe. Das hat zur Folge, dass der russische Sputnik V nicht anerkannt wird. Der Impfnachweis hat in ukrainischer oder englischer Sprache vorgelegt so werden. Die EU-Impfzertifikate, die in der jeweiligen Landessprache und auf Englisch gehalten sind, werden seitens der Ukraine akzeptiert. Analog verhält es sich mit Genesungsnachweisen. Diese haben ebenfalls in ukrainischer oder englischer Sprache vorgelegt zu werden. Anerkannt werden auch die EU-Zertifikate. Bei Attesten hat eine Übersetzung in die ukrainische oder englische Sprache vorgelegt zu werden. Unverändert bleibt, dass die Einreise – mit Ausnahme von Hochrisikogebieten – auch unter Vorlage eines negativen Tests (Antigen oder PCR, maximal 72 Stunden alt) möglich bleibt. Auch die Versicherungspflicht bleibt unangetastet.

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Wizz Air kündigt Plowdiw ab Dortmund an

Der ungarische Billigflieger Wizz Air beabsichtigt ab Dortmund das Ziel Plowdiw anzubieten. Dieses soll am 6. November 2021 aufgenommen und jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag bedient werden. Derzeit unterhält der Carrier auf dem Dortmund Airport eine Basis. Diese soll jedoch noch heuer geschlossen werden. Künftig will man den deutschen Flughafen nur noch von anderen Stützpunkten aus anfliegen. Einige Strecken werden eingestellt. „Die Strecken nach Bulgarien entwickeln sich gut. Sofia und Varna sind bereits seit Jahren etablierte Ziele. Burgas ist erst seit dem 10. Juni auf dem Flugplan, wird aber bereits jetzt sehr gut angenommen“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing. Allein im Juli 2021 nutzten gut 18.000 Personen die Verbindungen von Dortmund nach Bulgarien. „Die neue Strecke zeigt, dass Wizz Air trotz der Base-Schließung weiter voll auf Dortmund setzt und das Streckennetz weiter ausbauen will. Plowdiw wird die 32. Stadt sein, die Wizz Air im Winter 2021/22 von Dortmund aus anfliegt“, so Miletic abschließend.

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Wegen Personalmangel bei der Siko: 140 Passagiere in Karlsruhe gestrandet

Stolze 140 Passagiere konnten am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden am Montag nicht antreten, weil die Sicherheitskontrolle mit dem Passagieraufkommen völlig überfordert werden. Nur eine einzige Kontrolllinie war geöffnet. Verantwortlich für die Siko ist das Regierungspräsidium Stuttgart und nicht der Airport selbst. Flughafenchef Uwe Kotzan bedauert im Gespräch mit dem SWR den Vorfall. Man entschuldigt sich gegenüber den Passagieren, verweist aber auch darauf, dass das Regierungspräsidum Stuttgart für die Sicherheitskontrollen verantwortlich ist. Diese hat die Durchführung an ein privates Unternehmen ausgelagert. Dieses hatte mit Krankenständen zu kämpfen und somit ist es zu personellen Engpässen gekommen. Diese waren so gravierend, dass trotz starker Buchungslage nur eine einzige Kontrollinie offen war und auch an dieser ging es alles anderes als zügig voran. Auch Fluggäste, die enorm früh am Airport sind standen sich zwei Stunden und mehr die Beine platt und verpassten dennoch ihre Flüge. Betroffen waren insgesamt vier Flüge von Ryanair. Kotzan betont gegenüber dem SWR, dass man sich bemüht habe jene Fluggäste, die nicht umgebucht werden konnten oder aber in Hotels untergebracht werden konnten, vorrangig durch die Siko zu „schleusen“. Gelungen ist das aber nicht in allen Fällen. So kam es dazu, dass insgesamt 140 Passagiere von vier Flügen ihre Reise nicht antreten konnte. Ruhig und gelassen blieben diese nicht, denn vor der Sicherheitskontrolle soll es zu tumultartigen Zuständen gekommen sein. Sogar die Polizei musste einschreiten, jedoch beruhigen konnte diese die verärgerten Passagiere nicht. Passagiere müssen in Hotels ausharren Die betroffenen Fluggäste wurden von Ryanair in verschiedene Hotels gebucht und dort warten einige noch

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Abschiedstour: Transall überfliegt Nürnberg

Im Rahmen der Abschiedstour überflog die deutsche Luftwaffe am Mittwoch den Flughafen Nürnberg mit einer Transall C-160. Die Transall räumt Ende des Jahres für den Airbus A400M und die neue Lockheed C130-J Hercules das Feld. Die Bundeswehr verpasste der 50+40 eine letzte Sonderlackierung. Die Maschine besucht im Rahmen ihrer Abschiedstour diverse Airports im Bundesgebiet. Eine symbolische Verabschiedung des Geschwaders an die Ära des Transportflugzeuges.

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Air Austral und Corsair rücken zusammen

Die französischen Fluggesellschaften Corsair und Air Austral wollen in Zukunft eng zusammenarbeiten. Vorbehaltlich der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden wurde eine kommerzielle Kooperation vereinbart. Dabei sollen die beiden Carrier aber unabhängig bleiben. Derzeit liefert man sich auf den Strecken zwischen Paris und Réunion noch einen harten Wettbewerb, jedoch will man in Zukunft zusammenarbeiten und die Flugpläne aufeinander abstimmen. Corsair erklärte dazu, dass die Corona-Pandemie dazu geführt habe, dass die Rentabilität der betroffenen Strecken stark gesunken ist. Die Zusammenarbeit mit Air Austral führe dazu, dass die Wirtschaftlichkeit steigt und gleichzeitig verbessere Dienste für die Reisenden entstehen sollen. Während Corsair die eingesetzten Maschinen in Paris-Orly stationiert hat, stehen jene von Air Austral in St. Denis de la Réunion. Dieser Umstand soll künftig bei der Abstimmung eine besondere Rolle spielen, denn die beiden Carrier werden gegenläufig fliegen. Selbiges gilt auch für die Verbindungen nach Dzaoudzi.

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Alltours-Chef Verhuven fordert Rückkehr zur Normalität

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours fordert, dass die europäischen Regierungen künftig nicht mehr die Inzidenzen als alleiniges Merkmal für den aktuellen Stand der Dinge in Sachen Corona-Pandemie heranziehen sollen. Inhaber Willi Verhuven verlangt weiters ein Zurück zur Normalität. „Die Reisebranche und deren Kunden brauchen wieder Planungssicherheit und Stabilität“, so der Alltours-Eigentümer. Weiters verweist der Manager darauf, dass „Inzidenzen als ausschlaggebendes Entscheidungskriterium für die Einstufung eines Landes als Risiko- oder Hochrisikogebiet überholt seien“. Mindestens genauso wichtig seien die zunehmende Impfquote, die Zahl der Genesenen und die getroffenen Hygienemaßnahmen. „Legt man diese Kriterien an, dann sind Urlaubsreisen in Hochrisikogebiete 2021 sicherer als im letzten Jahr“, so Verhuven. Alltours will künftig nur noch vollständig geimpfte Personen in die konzerneigenen Hotels einchecken lassen. Derzeit befindet man sich in einer Übergangsphase, in der auch Geteste mit Nachweis die Häuser nutzen können. Das will man künftig nicht mehr und dann heißt es simpel: Ohne Impfpass mit Covid-Impfungen, kein Check-in bei Alltours. Kein kostenloses Storno bei Reisewarnungen Willi Verhuven hält auch nichts davon, dass weiterhin Reisewarnungen für so genannte „Hochrisikogebiete“ ausgesprochen werden. Zuletzt landete beispielsweise die Türkei auf dieser Liste, was den Alltours-Inhaber aber nicht daran hindert weiterhin Pauschalreisen in derartige Gebiete zu verkaufen. Auch eine kostenlose Stornierung außerhalb der Aktion „Flexibel buchen“ ist bei Alltours nicht mehr möglich. Die Buchungsaktion ist äußerst kulant: So können Neubuchungen von Alltours Klassik für den Sommer 21 (Abreisen bis 31.10.2021) bis sieben Tage vor Abreise kostenlos umgebucht oder storniert werden. Danach gelten die üblichen Stornoregeln (mehr dazu auf www.alltours.de). „Die Reisenden

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NRW-Sommerferien: Köln/Bonn hatte 1,1 Millionen Passagiere

In den kürzlich abgelaufenen Sommerferien des deutschen Bundeslands Nordrhein-Westfalen zählte der Flughafen Köln/Bonn rund 1,1 Millionen Passagiere. Prognostiziert waren etwa 850.000, weshalb der Airport die selbst gesteckten Erwartungen um 20 Prozent überbieten konnte. „Der Sommer war in diesem Jahr besonders herausfordernd: Der Verkehr ist zu Ferienbeginn sehr stark angestiegen, gleichzeitig waren und sind die Auswirkungen der Pandemie auf den Luftverkehr überall spürbar“, sagt Flughafen-Geschäftsführer Torsten Schrank. In den Ferien lag die Passagierzahl insgesamt bei gut 50 Prozent des Vorkrisenniveaus von 2019. „Dennoch gab es aufgrund der sehr ungleichmäßigen Verteilung der Flüge über den Tag Verkehrsspitzen, in denen das Aufkommen über 2019 lag. Das stellte alle Prozessbeteiligten vor große Herausforderungen“, erklärt der Flughafenchef. In der Folge kam es zu zeitaufwändigeren Abläufen – vom Check-In, über die Sicherheitskontrolle bis zur Flugzeugabfertigung. Vor allem in den ersten Ferienwochen führte dies in Spitzenzeiten zu teils erheblichen Verzögerungen und langen Wartezeiten. „Wir bedauern, dass wir unseren Fluggästen in diesen besonderen Ferien nicht immer die gewohnten Qualitätsstandards bieten konnten“, räumt der Manager ein. Der Flughafen hat bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen und umgesetzt, die bereits zu einer spürbaren Verbesserung der operativen Stabilität und zu deutlich kürzeren Wartezeiten geführt haben. Insbesondere wurde das Personal in der Flugzeugabfertigung signifikant aufgestockt. Außerdem unterstützten im Rahmen des Projektes „Helfende Hände“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedensten Unternehmensteilen, u.a. aus den operativen Bereichen, der Verwaltung und aus dem Management, im Terminal und auf dem Vorfeld. „Für ihren unermüdlichen Einsatz gilt allen Beschäftigten ein großes Dankeschön“, sagt Thorsten Schrank. Beliebtestes Urlaubsland war in diesen

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