Jan Gruber

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Jan Gruber

Düsseldorf: Zoll schnappt Uhren-Schmuggler

Am Flughafen Düsseldorf ging den Beamten des deutschen Zolls ein 42-Reisender, der hochwertige Uhren dabei hatte, ins Netz. Der Deutsche reiste aus Dubai kommend ein und wurde vom Zoll herausgefischt. Einer Erklärung nach wurden die Beamten auf eine besonders teure Uhr, die er am Arm trug, aufmerksam. Diese hatte er in den Vereinigten Arabischen Emiraten zum Preis von 62.000 Euro gekauft. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks wurde eine weitere Luxusuhr im Wert von 42.000 Euro gefunden. Die „Urlaubskäufe“ wurden beim Zoll nicht ordnungsgemäß angemeldet, so dass der Mann nun kräftig nachzahlen musste und ihm auch ein Verwaltungsstrafverfahren blüht.

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Ein falsches Wort: Easyjet und United haarscharf an Katastrophe vorbeigeflogen

Beinahe hätte die Verwendung eines falschen Wortes am 20. Juli 2020 eine Katastrophe auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle verursacht. Passiert ist zum Glück nichts, doch die französische Unfallermittlungsbehörde kritisiert in ihrem Bericht die Abläufe scharf. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Piste 09R für Starts genutzt während die Landungen auf 09L erfolgt sind. Den Piloten einer Boeing 787 von United Airlines, die aus New York-Newark gekommen ist, wurde die Anweisung gegeben auf 09R zu landen. Die Crew bestätigte die Anweisung mit den Worten „understand“ und „sidestep for 9 right“. Kurz darauf wies der zuständige Lotse einen Airbus A320 von Easyjet an, dass dieser sich auf der Runway 09R startklar machen soll. Die Flugzeugführer machten dann darauf aufmerksam, dass die United Airlines Maschine auf 09L landen soll. Eine entsprechende Rückfrage wurde gestellt und just setzte der Dreamliner zur Landung an. Es folgte ein hektischer Funkverkehr, in dem sowohl die Lotsen als auch die Piloten der Easyjet-Maschine zum sofortigen Abbruch und Durchstarten aufforderten. Dem kam die United-Besatzung unverzüglich nach. Der Abstand zwischen den beiden Maschinen machte laut Unfallbericht weniger als 300 Fuß aus. Dazu kommt, dass im Tower ein Bildschirm defekt war, so dass der Fluglotse die Situation auf der Runway gar nicht sehen konnte. Die Ermittlungen zeigten, dass der Lotse offensichtlich durcheinandergekommen ist, weil zuvor eine andere Maschine eine Landung auf 09R angefragt hatte, da sie technische Probleme hatte. Diese Piste ist länger als 09L. Die Ursachen sollen gewesen sein, dass die Ausrüstung im Tower mangelhaft war, aber auch, dass der

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Balearen verschärfen die Corona-Maßnahmen

Die Balearen-Regierung hat nun durchaus harte Maßnahmen ergriffen, die Parties und Saufgelage unterbinden sollen. Da die Siebentages-Inzidenz mittlerweile bei etwa 350 liegt, will man so die Tourismussaison rtten. Unter anderem sind Menschenansammlungen verschiedener Haushalte sowohl in Innenräumen als auch im Freien zwischen 1 Uhr 00 und 6 Uhr 00 untersagt. In diesem Zeitraum darf man sich nur noch mit Personen aufhalten, mit denen man in einem Haushalt wohnt oder aber gemeinsam ins Hotel eingecheckt hat. Parties und Saufgelage werden künftig komplett untersagt. Für die Missachtung können Strafen in der Höhe von 1.000 Euro anfallen. Sollte man unter Quarantäne gestellt worden sein, werden 2.000 Euro fällig und im Fall einer positiven Testung sind sogar 5.000 Euro zahlen. Betreiber von Lokalen können mit bis zu 100.000 Euro zur Kasse gebeten werden. Die Sperrstunde der Gastronomie wird auf 1 Uhr 00 vorverlegt. Pro Tisch dürfen innen maximal vier Personen sitzen. Im Außenbereich sind es acht Gäste. Die Strände dürfen zwischen 22 Uhr 00 und 6 Uhr 00 ebenfalls nicht mehr genutzt werden.

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Ätna spuckt wieder: Verspätungen in Catania

Die italienischen Vulkane Ätna und Stromboli zeigen in den letzten Tagen wieder verstärkte Aktivität. Am Ätna, der sich nahe dem Flughafen Catania befindet, wurden am Dienstag dichte Rauchschwaden und Lava gesichtet. Der Flugbetrieb musste aus Sicherheitsgründen eingeschränkt werden. Es kam zu Sperren des Luftraums sowie zur Umleitung einiger Verbindungen. Aus Sicherheitsgründen beschränkte man auch die Anzahl der Starts und Landungen. Dies führte zu Verspätungen. In den letzten Wochen zeigen Ätna und Stromboli verstärkte Aktivität. Auf Sizilien ist man dies gewohnt und kann damit gut umgehen. Der Vulkan Ätna ist mit einer Höhe von etwa 3.300 Metern der weltweit höchste seiner Art. Er gilt auch aus Touristenmagnet und im Winter kann man dort in zwei Ressorts sogar Schifahren. Der Stromboli befindet sich auf einer kleinen Insel und spuckt in kleinem Umfang fast permanent.

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Deutschland: Luftfahrt ohne Grenzen e.V. hilft Flutopfern

Der gemeinnützige Verein Luftfahrt ohne Grenzen e.V. organisiert derzeit Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland. Bereits am Dienstag wurden rund 30.000 Liter Mineralwasser sowie dringend benötigte Hygieneartikel mit einem Lastwagen in die Region rund um die Ahr gebracht. Die Schäden sind enorm und besonders sauberes Trinkwasser ist aufgrund beschädigter Wasserleitungen absolute Mangelware. Der Verein organisierte Lastwägen und Kleintransporter und richtete eine „Luftbrücke auf der Straße“ ein, um den betroffenen und teilweise auch unverschuldet obdachlos gewordenen Menschen helfen zu können. An Bord der ersten Transporte befanden sich Nahrungsmittel und Essenspakete für die Opfer und die Helfer. „Unsere Organisation hat viel Zerstörungen und unendliches Leid überall auf dem Globus erlebt und sich mit Einsätzen engagiert – aber die Erfahrungen, die wir hier in Deutschland jetzt gemeinsam machen müssen, übertreffen viele leidvolle Vorstellungen. Wir sind nicht nur international, sondern auch unserer Heimat verpflichtet und werden alles tun, um die von der Flut ausgelöste Not mit Soforthilfen buchstäblich einzudämmen“, so Frank Franke, Präsident von Luftfahrt ohne Grenzen e.V. Der Verein bittet die Luftfahrt-Community um Spenden, die zweckgebunden für die Notversorgung der von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen sind. Diese können per SEPA-Überweisung auf nachstehendes Spendenkonto überwiesen werden. Auf der Homepage des gemeinnützigen Vereins finden sich auch Informationen wie man per Paypal spenden kann. Spendenkonto: Bank: Frankfurter SparkasseKontoinhaber: Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help e. V.IBAN: DE84 5005 0201 0200 3322 44BIC: HELADEF1822

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UK-Reiseampel: Airlines blitzen mit Klage ab

Der High Court hat eine Klage, die von British Airways, Easyjet, Ryanair, Tui UK und weiteren Branchengrößen gegen die britische Reiseampel eingebracht wurde, abgewiesen. Das System würde nicht der geltenden Rechtslage widersprechen, so das Urteil. Stein des Anstoßes war, dass bei gelber Einstufung eine Quarantäne im Vereinigten Königreich erforderlich ist. Die Kläger argumentierten, dass die Entscheidungen der Regierung nicht nachvollziehbar sind, da auch Gebiete, die deutlich niedrigere Inzidenzen als das Vereinigte Königreich haben, auf der Amber-List zu finden sind. Der High Court folgte der Argumentation nicht und stellte auch fest, dass das Verkehrsministerium die Gründe über die jeweilige Einstufung nicht weiter offenlegen muss. Die klagenden Parteien haben die Möglichkeit ein Rechtsmittel an die nächste Instanz zu ergreifen. Dieser Schritt gilt als äußerst wahrscheinlich.

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Nach neun Infektionen: China greift am Flughafen Nanjing durch

Knallhartes Durchgreifen beim Auftreten weniger Corona-Infektionen ist in China durchaus üblich. So wurden am Flughafen Nanjing neun Mitarbeiter positiv getestet. Die Folge daraus war, dass am Dienstag 100 Flüge gestrichen werden mussten für Mittwoch sind gar 300 Verbindungen abgesagt worden. Die chinesischen Gesundheitsbehörden haben Massentestungen angeordnet. Davon sind nicht nur Passagiere und Airportpersonal betroffen, sondern diese wurden auch auf umliegende Wohngebiete ausgedehnt. Die Stadt Nanjing darf derzeit nur mit einem negativen Coronatest verlassen werden. Am örtlichen Flughafen gibt es ein engmaschiges Testsystem. Die neun Infektionen wurden im Rahmen regulärer Test festgestellt. Laut Erklärung der Behörden wurden die Betroffenen sowie potentielle Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt. Die angeordneten Massentests führen dazu, dass hunderte Flugverbindungen nicht durchgeführt werden können.

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Salzburg: Easyjet fliegt nun nach Barcelona

Easyjet Europe bietet seit Dienstagabend eine Nonstopverbindung zwischen Salzburg und Barcelona an. Im Winter plant der Lowcoster neben der Verbindung nach Berlin auch Hamburg, London, Bristol und Amsterdam anzufliegen. „Die Coronapandemie hat für den Salzburg Airport auch neue Chancen eröffnet. So konnten wir Easyjet davon überzeugen, einen Direktflug von Salzburg nach Barcelona anzubieten, womit wir nach vielen Jahren wieder direkt mit der katalonischen Hauptstadt verbunden sind,“ so Flughafenprokurist und Bereichsleiter Verkehr & Sales, Christopher Losmann. „Wir freuen uns sehr, den Direktflug Salzburg mit Barcelona – eines der populärsten Ziele am Mittelmeer – anbieten zu können“, so Thomas Haagensen, Geschäftsführer von EasyJet Europe. Die saisonale Route wird derzeit mit Maschinen des Typs Airbus A319 bedient.

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Lauda Europe kündigt Basis in London-Stansted an

Die Fluggesellschaft Lauda Europe wird auf dem Flughafen London-Stansted eine weitere Basis eröffnen. Derzeit unterhält man solche in Wien, Palma de Mallorca, Zagreb und Zadar. Gesucht werden Airbus A320-Piloten mit Arbeitserlaubnis des Vereinigten Königreichs. Nach Zadar und Zagreb handelt es sich um die dritte neue Basis, die Lauda Europe heuer eröffnet. Vor Ort werden mehrere Airbus A320 stationiert, die im Auftrag der Ryanair DAC fliegen werden. An diesem Airport sind auch Flugzeuge von Ryanair UK und Ryanair DAC stationiert. Derzeit sucht Lauda Europe für die künftige Basis Stansted Piloten und Erste Offiziere. Das OCC soll bereits im August 2021 durchgeführt werden. Aufgrund des Brexits darf die maltesische Fluggesellschaft ab UK nur Ziele in der Europäischen Union ansteuern. Domestic und andere Staaten sind tabu. Hierfür rief Ryanair den UK-Ableger Ryanair UK ins Leben.

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München: Umweltschützer scheitern mit Klage gegen dritte Piste

Umweltschützer sind mit einer Verfassungsbeschwerde in Sachen dritte MUC-Piste abgeblitzt. Das Höchstgericht wies die Klage ab und begründete dies unter anderem damit, dass die klagende Partei nicht alle Unterlagen vorgelegt habe. Das Urteil hat jedoch nur symbolische Bedeutung, da die dritte Piste für München im Vorjahr auf Eis gelegt wurde. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) verkündete im September des Vorjahres, dass vor dem Jahr 2028 kein Bau erfolgen wird. Die Corona-Pandemie hat die Nachfrage grundlegend verändert, so dass die Notwendigkeit derzeit als nicht gegeben erscheint. Ob sich daran nach 2028 etwas ändern wird, ist völlig offen. Söder vertritt die Ansicht, dass man sich dann komplett neu mit diesem Projekt befassen muss. Bislang hatten alle Verfassungsbeschwerden, mit denen sich das Höchstgericht befasste, keinen Erfolg. Gegenständliches Verfahren zog sich seit dem Jahr 2015 hin.

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