Jan Gruber

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Jan Gruber

Island erleichtert Geimpften und Genesenen die Einreise

Die Einreise nach Island ist nun für Genesene und Geimpfte ohne Vorlage eines negativen PCR-Tests möglich. Gleichzeitig hob der Inselstaat auch die Maskenpflicht sowie Beschränkungen bei Zusammenkünften auf. Weiterhin verpflichtend ist eine elektronische Einreiseanmeldung. In dieser werden nebst Kontaktdaten und Informationen zu den Flugdaten auch Fragen zum Gesundheitszustand gestellt. Sofern man weder Genesung noch Impfung nachweisen kann, muss weiterhin ein negativer PCR-Test vorgelegt werden. Unmittelbar nach der Einreise wird ein Abstrich genommen. Personen ohne Impfung oder Genesung müssen sich dann bis zum Erhalt des Testergebnisses in Quarantäne begeben. Geimpfte und Genesene sind davon ausgenommen.

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United Airlines bestellt 270 neue Flugzeuge

Die Kurz- und Mittelstreckenflotte von United Airlines gilt als in die Jahre gekommen. Nun tätigte die U.S.-amerikanische Fluggesellschaften Großbestellungen bei Airbus und Boeing. Insgesamt bestellte der Carrier 270 neue Maschinen. Mit 200 Einheiten entfällt der Löwenanteil auf die Boeing 737-Max. Davon sollen 150 Exemplare in der größten Variante, Max-10, und 50 Stück als Max-8 geliefert werden. Auch schafft United Airlines einen Trainingssimulator für diesen Maschinentyp an. „Das Vertrauen von United Airlines in die Mitarbeiter von Boeing und in die Flugzeuge, die wir täglich entwickeln und bauen, macht uns wirklich demütig. Unsere starke Partnerschaft, die auf die Gründung von United zurückgeht, hat uns im Laufe der Jahrzehnte geholfen, zu wachsen und Herausforderungen zu meistern. Wir freuen uns auf die bevorstehende Erholung und fühlen uns geehrt, dass United sich erneut für die Leistung, Effizienz und Flexibilität der 737-Familie entschieden hat, um ihr wachsendes Netzwerk anzutreiben. Das Boeing-Team freut sich, Hunderte dieser neuen Jets für United zu bauen und eine bahnbrechende Vereinbarung zu treffen, die unsere gemeinsame Zukunft für die nächsten Jahrzehnte festigt“, so Boeing-Chef Stan Deal. 70 Airbus A321neo bestellt Beim europäischen Mitbewerber Airbus wurden insgesamt 70 A321neo bestellt. Unter Berücksichtigung einer vorherigen Order über 50 A321XLR ist das Auftragsvolumen auf 120 Maschinen angewachsen. „Ein so bedeutender Auftrag einer großen Fluggesellschaft wie United unterstreicht, dass die A321neo unübertroffene Fähigkeiten, Betriebswirtschaftlichkeit und Passagierfreundlichkeit bietet“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Head of International von Airbus. „Kein anderes Flugzeug kann das leisten, was die A321neo kann, und das Airbus-Team freut sich sehr über

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Linz: Air Dolomiti hat Frankfurt-Strecke aufgenommen

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti verbindet seit Sonntag den oberösterreichischen Flughafen Linz mit dem Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main. Damit ist die Hub-Anbindung wiederhergestellt. Die Route pausierte seit dem Beginn der Corona-Pandemie in Österreich. Neuer Operator ist Air Dolomiti. Weniger erfreulich sieht es auf der Düsseldorf-Strecke aus: Eurowings verschob die ursprünglich für April 2021 angekündigte Aufnahme mehrfach. Derzeit plant der Carrier diese im September 2021 zu starten. Vormals wurde diese Route von Austrian Airlines bedient, jedoch der Dash-Ausflottung an die Konzernschwester Eurowings übergeben. Air Dolomiti fliegt Linz täglich, ausgenommen an Dienstagen an. Mit 1. August 2021 ist eine Aufstockung auf zwei Umläufe pro Tag geplant. Zum Einsatz kommen Regionaljets des brasilianischen Flugzeugbauers Embraer.

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VC appelliert erneut gegen Luftfahrtabkommen mit Katar

Am Montag hat der Rat der Europäischen Union die Unterfertigung des Luftfahrtabkommens mit Katar beschlossen. Dieses wird unter anderem Qatar Airways einen verbesserten Marktzugang gewähren. Europäische Arbeitnehmervertreter kritisieren das und würden das Vertragswerk am liebsten verhindern. Die Vereinigung Cockpit erinnert gemeinsam mit „Europeans for Fair Competition“ (E4FC) erinnert die Vereinigung Cockpit (VC) als Vertreterin des deutschen Cockpit-Personals daran, dass die umfassenden Bestimmungen des Abkommens zum fairen Wettbewerb eingehalten werden müssen. „Das Abkommen mit Katar liegt weder im Interesse der europäischen Beschäftigten noch der europäischen Luftverkehrswirtschaft“, sagt Maria-Pascaline Murtha, VC-Vorständin Internationale Beziehungen. „Umso wichtiger ist es daher, dass die EU-Kommission den fairen Wettbewerb im Rahmen dieses Abkommens eng überwacht und im Falle von Verstößen die notwendigen Maßnahmen ergreift. Das Abkommen sollte darüber hinaus im Sachen Klimaschutz nachgebessert werden. Wir brauchen verbindliche Umweltauflagen, die den Zielen des europäischen Green Deals entsprechen.“ Zwar enthält das Abkommen Verpflichtungen zur Transparenz und Schutzmaßnahmen im Falle von Verstößen, doch die Vereinigung Cockpit hat Zweifel daran, dass diese auch tatsächlich greifen werden. „Die EU-Kommission ist dazu aufgerufen, von Anfang an die notwendigen Schritte zu unternehmen, die ordnungsgemäße und effektive Umsetzung dieser Bestimmungen und damit einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten“, so die VC.

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Comeback: Lufthansa ist zurück in Leipzig/Halle

Der Flughafen Leipzig/Halle begrüßte am Montag nach langer Pause wieder einen Bombardier CRJ-900 der Lufthansa Cityline. Der Kranich bindet den ostdeutschen Airport wieder bis zu acht Mal pro Woche an das Drehkreuz Frankfurt am Main an. Lufthansa plant das Angebot zum Drehkreuz Frankfurt kontinuierlich auf 14 wöchentliche Flüge im Laufe des Sommers auszubauen. In Folge der Pandemie war die Verbindung Leipzig/Halle – Frankfurt seit dem 18. März 2020 ausgesetzt. Angebote ab Dresden Bereits seit einem Jahr bedient Lufthansa – nach nur sieben Wochen Unterbrechung in Folge der Pandemie – die Strecke Dresden – Frankfurt. Die Flüge werden täglich angeboten. Ab Juli sind bis zu drei Verbindungen pro Tag zwischen Dresden und Frankfurt geplant. Das Drehkreuz München fliegt Lufthansa mittwochs bis sonntags sowie montags an. Ab August wird die Verbindung täglich bedient. Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG: Wir freuen uns, dass Lufthansa wieder an beiden Airports vertreten ist. Das ist ein optimistisches Signal sowie ein wichtiger Schritt, um die Region Mitteldeutschland bedarfsgerecht an das globale Streckennetz der Airline anzubinden.

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Salzburg feiert Lufthansa-Comeback

Nach langer „Corona-Pause“ ist Lufthansa wieder zurück am Flughafen Salzburg. Am Montag landete der Kranich um 10 Uhr 25 wieder in der Mozartstadt. Damit ist die Anbindung an das Star-Alliance-Drehkreuz Frankfurt am Main wiederhergestellt. „Nach vielen Wochen und Monaten des Wartens, des Hoffens und des Bangens können wir uns endlich wieder freuen! Europa fliegt wieder und wir sind mittendrin! Lufthansa ist unser langjähriger Premiumpartner wenn es um Hub-Verbindungen ab Salzburg geht. Endlich können wir wieder vom weltweiten Star Alliance Streckennetz via Frankfurt partizipieren, das wird neben den touristischen Passagieren vor allem unsere Geschäftsfluggäste freuen“, so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer. „Gerade in und um Salzburg sind viele Wirtschaftszentralen angesiedelt, die dieses Sprungbrett  in die Welt dringend benötigen“. Die Flüge von/nach Frankfurt und weiter in das Lufthansa-Netz sind bereits buchbar und werden im Juli bis zu 10x wöchentlich angeboten. Wenn sich der positive Buchungstrend fortsetzt, werden die Flüge im Laufe des Sommers weiter aufgestockt und wieder 2x täglich angeboten, womit eine noch bessere Konnektivität über den Hub Frankfurt erreicht werden kann.

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Wegen B737-Max: Smartwings verklagt Boeing

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings und Boeing konnten sich bislang nicht auf Entschädigungszahlen im Zusammenhang mit dem Grounding und der Lieferverzögerungen der Boeing 737 Max einigen. Nun brachte der Carrier eine Klage in den USA ein. Laut Seattle Times ist im Schriftsatz unter anderem zu lesen, dass Smartwings auf keinen Fall die Entscheidung getroffen hätte auf eine reine Max-Flotte umzustellen oder auch nur ein einziges Flugzeug dieses Typs abzunehmen, wenn die gravierenden Mängel zuvor bekannt gewesen wären. Die Fluggesellschaft hat acht Einheiten direkt bei Boeing bestellt sowie 31 weitere über Leasinggesellschaften. Samrtwings wirft dem Hersteller unter anderem vor, dass dieser sich für billige Lösungen entschieden habe und die Behörde FAA regelrecht getäuscht habe. Das umstrittene MCAS-System, das zu zwei fatalen Abstürzen geführt hat, wäre nicht ausreichend kommuniziert worden und noch dazu fehlerhaft gewesen. In der Klage ist gar vom Vorwurf der „groben Fahrlässigkeit und Betrug“ zu lesen. Die tschechische Fluggesellschaft hat ihre verbliebenen Direktbestellungen storniert und will nun von Boeing die bereits geleisteten Anzahlungen zurückhaben. Die Summe wird mit 833.332 Euro beziffert. Betroffen sind Deposits für zwei Boeing 737 Max. Weiters will Smartwings Entschädigungen überwiesen bekommen.

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Cathay Pacific: Wer sich nicht impfen lässt, fliegt hochkant raus

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific führt für ihr fliegendes Personal einen Impfzwang ein. Die Airline mit Sitz in Hongkong informierte ihre Flugbegleiter und Piloten darüber, dass bis zum 31. August 2021 Covid-Impfungen nachgewiesen werden müssen. Andernfalls droht der Rauswurf. Die Rechtfertigung von Cathay Pacific mutet durchaus kurios an, denn man begründet den Schritt damit, dass die Dienstplanung so vereinfacht werde. Laut einem Bericht der BBC müssten nämlich Geimpfte und Ungeimpfte voneinander getrennt werden. Wer sich nicht impfen lassen will, riskiert ab Ende August 2021 den Rauswurf. Einige Airlines, darunter in Europa auch Air Baltic, haben bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass bei Neueinstellungen nur noch Geimpfte genommen werden. Bislang bleibt bei fast allen Fluggesellschaften das bestehende Personal „verschont“. Zwar ist zu hören, dass es bei vielen Anbietern internen Druck gibt, doch Cathay ist die erste Airline, bei der öffentlich bekannt wurde, dass fliegenden Mitarbeitern, die sich nicht impfen lassen wollen, der der hochkante Rauswurf droht.  Die Airlines aus Hongkong führt damit eine direkte Impfpflicht für Piloten und Flugbegleiter ein.

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Spanien: Aura Airlines übernimmt ersten Airbus A330

Die spanische Fluggesellschaft Aura Airlines erweitert die Flotte um einen Airbus A330-200. Dieser trägt die Registrierung EC-NOE und wurde auf dem Flughafen Marana für den ersten Einsatz vorbereitet. Vormals stand dieses Langstreckenflugzeug in den Diensten von South African Airways. Leasinggeber ist Aircastle. Der Widebody wurde in Marana für den Betrieb als so genannter Preighter vorbereitet. Aura Airlines beabsichtigt diese Maschine auf der Strecke Madrid-Bogotá einzusetzen. Die Airline gehört der der JMB Aviation Group an. Der Konzern besitzt weitere Fluggesellschaften. Dazu zählt unter anderem Transcarga in Venezuela. In Bogotá sollen die Cargogüter aus Europa mit Hilfe der Konzernschwestern an ihre Zielorte befördert werden. Bis vor wenigen Monaten war Aura Airlines unter dem Namen Gowair bekannt. Die Flotte besteht aus drei Airbus A320, die die Registrierungen EC-MQH, EC-MXJ und EC-NMY. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2017.

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Ohne PCR nach Malta kostet 100 Euro pro Tag plus 120 Euro für den Test

Ohne negativen PCR-Testbefund in den Urlaub nach Malta fliegen ist absolut keine Idee, doch seit 1. Juni 2021 meinten 369 Touristen –immerhin 1,2 Prozent – ohne diese am Flughafen Luqa einreisen zu müssen. Für diese war es ein teures Unterfangen, denn vor Ort müssen 120 Euro für einen PCR-Test bezahlt werden und dann geht es in ein Quarantänehotel, das mit 100 Euro pro Tag in Rechnung gestellt wird. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses darf man das Hotelzimmer nicht verlassen. Im Preis von 100 Euro pro Tag sind Speisen und Getränke nicht inkludiert. Diese werden on-top berechnet. Wer sich weigert sich einem PCR-Test zu unterziehen, muss 14 Tage in der Quarantäneunterkunft bleiben und nur für die Übernachtungen im „Zimmerarrest“ stolze 1.400 Euro berappen. Laut Times of Malta wird derzeit das Corinthia Beach Resort in St George’s Bay als Quarantänehotel der Regierung genutzt. Das Gesundheitsministerium von Malta teilte mit, dass der Anschluss an das Green-Pass-System der EU per 1. Juli 2021 vollzogen wird. Ab diesem Tag werden auch neue Einreisebestimmungen gelten. Derzeit ist vorgesehen, dass unter anderem EU-Impfzertifikate zur Einreise ohne Quarantäne berechtigen werden. PCR-Befunde, die nicht älter als 72 Stunden sind, werden auf jeden Fall weiterhin akzeptiert. Ob in Zukunft auch Schnelltests anerkannt werden, ist noch offen. Bis inklusive 30. Juni 2021 berechtigen „ausländische“ Impfnachweise nicht zur Einreise ohne Quarantäne. Erst ab 1. Juli 2021 bringt das EU-Impfzertifikat Erleichterungen. Laut Eurostat verlor Malta bedingt durch die Corona-Pandemie rund 80 Prozent des touristischen Aufkommens. Damit liegt man deutlich unter dem EU-Schnitt von

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