Jan Gruber

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Jan Gruber

Charterflüge haben Linz beflügelt

Der oberösterreichische Flughafen Linz konnte im Juli und August 2021 wieder deutlich mehr Passagiere abfertigen. Dies ist insbesondere auf das Charterangebot zurückzuführen. Der Airport zählte im traditionell reisestarken August 16.944 Fluggäste und 259 Flugbewegungen. Der Start in das Jahr 2021 war in Linz äußerst schwierig, denn aufgrund der Lockdowns sowie der Einreise- und Quarantänebestimmungen hatte man über einen längeren Zeitraum hinweg überhaupt keine Passagierflüge. Im Frachtbereich konnte Linz Zuwächse erzielen. Das „Comeback“ fand in Oberösterreich im Mai 2021 statt. Man hatte 64 Reisende. Im Juni 2021 waren es 1.590 Passagiere und im Juli 13.403 Fluggäste. Im August 2021 zählte Linz 16.944 Reisende. Im September 2021 wurde die Nonstop-Verbindung nach Düsseldorf reaktiviert. Neuer Betreiber ist Eurowings. Linz-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     85 -78%  – -100% Februar                     80 -81%  – -100% März                   127 -46%  – -100% April                   125 -1%  – – Mai                   106 15%                     64 -91% Juni                   130 48%                1.590 5200% Juli                   261 110%               13.403 1365% August                   259 109%               16.944 909%

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EU-Gericht weist LOT-Klage gegen Air-Berlin-Zerschlagung zurück

Die Pleite der Air Berlin Group liegt nun schon einige Jahre zurück. Die polnische Fluggesellschaft LOT hatte damals gegen die Genehmigungen der EU-Kommission, die zum Erwerb von Assets sowie der Luftfahrtgesellschaft Walter durch Lufthansa und weiteren Teilen durch Easyjet geführt haben, geklagt. Das Gericht der Europäischen Kommission wies das Rechtsmittel ab. Rückblick: Air Berlin musste im Sommer 2017 Insolvenz anmelden und wurde mit einem Millionenkredit, den die deutsche Bundesregierung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt hatte, in der Luft gehalten. Damals wurden heftige Vorwürfe erhoben, dass sich Lufthansa bereits im Vorfeld die Filetstücke ausgesucht habe. Manche Äußerungen von Politikern befeuerten diese Vermutungen. Lufthansa wollte sich eigentlich auch die österreichische Fluggesellschaft Niki einverleiben, jedoch lehnte das die EU-Kommission ab. Daraufhin verkaufte der Insolvenzverwalter diesen Carrier an die IAG-Tochter Vueling. Dieser Deal und das in Deutschland geführte Insolvenzverfahren wurden gekippt. Am Landesgericht Korneuburg wurde ein neues Verfahren eröffnet, das letztlich dazu führte, dass die Laudamotion GmbH, die damals im Eigentum von Niki Lauda war, die Assets aus der Masse von Niki übernommen hatte. In Deutschland gingen erhebliche Teile des Air-Berlin-Konzerns an Lufthansa. Darunter befanden sich unter anderem zahlreiche Start- und Landerechte sowie die Tochter Luftfahrtgesellschaft Walter. Das zuletzt genannte Unternehmen wurde später an Zeitfracht weitergereicht und melde gegen Beginn der Corona-Pandemie Insolvenz an. An Berlin-Tegel hatte die Lufthansa Group kein Interesse, so dass Easyjet zum Zug gekommen ist. Die polnische LOT wollte ebenfalls einen Teil vom Kuchen haben, ging jedoch komplett leer aus. Man zog vor das Gericht der Europäischen Union, denn

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Österreich: Impact der Pandemie bei Urlaubsreisen deutlich sichtbar

Die Corona-Pandemie führte in Österreich zu einem starken Rückgang der Reisen ins In- und Ausland. Ein Vergleich der Zahlen zeigt aber, dass es im Sommer des Vorjahres mehr touristische Reisen innerhalb Österreichs als in 2019 gab. Die „nackten Zahlen“ der Statistik Austria zeigen, den Impact der Corona-Pandemie deutlich. So gab es in den ersten drei Monaten des Jahres 2019 noch 2.051.00 Inlands- und 981.000 Auslandsurlaube. Im zweiten Quartal brachen diese deutlich ein. Der Blick auf das dritte Quartal zeigt, dass Aufenthalte im Inland bevorzugt wurden. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 gab es in der warmen Jahreszeit stets mehr Urlaube im Ausland und zwar deutlich mehr als im Vergleichszeitraum des Jahres 2020. Die genauen Zahlen sind in der untenstehenden Tabelle dargestellt. Der Umstand, dass in der kalten Jahreszeit überwiegend im Inland Urlaub gemacht wird, liegt auch daran, dass Österreich ein wintersportbegeistertes Land ist und gerne die heimischen Schigebiete genutzt werden. Betrachtet man die ersten zwei Quartale des laufenden Jahres, so zeigen sich die Auswirkungen der Einreise- und Quarantänebestimmungen in den ersten drei Quartalen deutlich. Laut Statistik Austria gab es nur 155.000 Urlaube im Ausland. Zum Vergleich: In 2019 waren es 1.348.00 und im Vorjahreszeitraum 981.000. Einen ersten Aufschwung in Richtung Ausland gab es ab dem zweiten Quartal 2021. Es gab demnach 992.000 Urlaubsreisen außerhalb Österreichs. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2020 waren es 290.00. Vom Wert, den man in 2019 erreicht hatte (2.976 Auslands-Urlaube) war man aber meilenweit entfernt. Die Statistik für das dritte Quartal des laufenden Jahres liegt noch nicht vor.

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Salzburg: Im Sommer kehrte wieder Leben ein

Am Salzburger Flughafen zeichnet sich seit April 2021 ein deutlicher Aufwärtstrend ab. Allerdings ist die traditionell starke Wintersaison in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres aufgrund der Lockdowns und der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen ausgefallen. In Salzburg zeigt sich deutlich, dass rund um Ostern die Nachfrage deutlich angezogen ist. Im Main 2021 fiel man auf 469 Passagiere zurück. Hinsichtlich der Flugbewegungen war sogar weniger los als im März 2021. Im Juni 2021 hatte Salzburg 9.783 Fluggäste, die auf 126 Flugverbindungen unterwegs waren. Deutlich bemerkbar ist die gesteigerte Nachfrage während der Sommerferien. So hatte man im Juli 2021 490 Flugbewegungen und 41.491 Passagiere. Im August 2021 steigerte man sich auf 59.070 Reisende und 556 Flugbewegungen. Salzburg-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung ggü. 2020 Fluggäste Veränderung ggü. 2020 Jänner                     38 -98%                   997 -100% Februar                     24 -99%                   460 -100% März                     18 -98%                   450 -100% April                     24 500%                1.016 9136% Mai                     12 -45%                   469 90% Juni                   126 350%                9.783 499% Juli                   490 69%               41.491 126% August                   556 46%               59.070 92%

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Austrian Airlines ortet gute Herbstferien-Nachfrage

Eigenen Angaben nach hat Austrian Airlines das Warmwasser- und Städteangebot während der bevorstehenden Herbstferien aufgestockt. Dabei sollen Larnaka, Paris, Málaga, Athen und Rom stark nachgefragt sein. Die derzeit beliebtesten Destinationen der Austrian Airlines Linienflüge in der Kurz- und Mittelstrecke, Rom, Paris und Nizza werden in den Herbstferien jeweils bis zu 21-mal die Woche angeflogen. Auch weitere mediterrane Ziele wie Athen, Zypern, Venedig und Málaga sollen häufig gebucht werden. Ebenso sind viele Inseldestinationen von Austrian-Holidays, wie etwa Kreta, Rhodos, Mallorca, Gran Canaria und Teneriffa in den Herbstferien „äußerst gut gebucht“. Hohe Nachfrage herrscht außerdem bei Flügen nach Catania, Neapel und Santorin, so Austrian Airlines in einer Aussendung. Ab dieser Woche stehen mit Cancún, Mauritius und den Malediven auch wieder attraktive Warmwasserdestinationen im AUA-Flugplan. Bei diesen Sonnenzielen zeichnet sich eine steigende Nachfrage ab, erklärt das Unternehmen.

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Ab 25. Oktober 2021: Dänemark lockert die Einreise-Regeln

Im Inland hat Dänemark die Coronamaßnahmen bereits weitgehend aufgehoben. Nun lockert man auch die bislang noch restriktiven Einreisebestimmungen. Die so genannte 3G-Regel bleibt jedoch bestehen. Ab 25. Oktober 2021 können Personen aus EU-Staaten kommende unter Nachweis vollständiger Impfung, Genesung oder mit negativem Testbefund ohne Quarantäne einreisen. Es muss dann auch kein triftiger Grund mehr bestehen. Das Infektionsgeschehen im Herkunftsland spielt dann keine Rolle mehr. Auch entfällt der zusätzliche Test in Dänemark. Kann man die Regel nicht erfüllen, so hat man binnen 24 Stunden in Dänemark eine Testung vorzunehmen. Bei Drittstaaten gibt es Lockerungen, jedoch kann auch weiterhin eine häusliche Quarantäne verlangt werden. Dies sollte vor der Einreise aus einem Nicht-EU-Staat auf den offiziellen Seiten der dänischen Regierung geprüft werden.

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Kommentar: Ignoranz der Passagiere und Flugbann in Marokko

Fliegen und Reisen in Zeiten von Corona bringt jeden Tag neue Überraschungen. Eigentlich sollte mittlerweile auch im kleinsten abgelegenen Dort angekommen sein, dass der Reisepass in den meisten Ländern bei der Einreise nicht mehr ausreichend ist. Eigentlich, denn immer noch ist das Gegenteil der Fall. Es gibt zwar einige Menschen, die meinen, dass wenn sie reisen und eine Portion Unfreundlichkeit gepaart mit Drohungen sich zu beschweren, dann von PLFs, Tests und so weiter ausgenommen sind, aber diese Gruppe ist eine verschwindend kleine Minderheit. Diese ist zwar für das Personal besonders anstrengend, aber unproblematisch, denn wenn diese sich lange genug spielen, wird einfach die Polizei geholt und diese übernimmt dann. Eine wirkliche Problemgruppe sind Reisende, die eigenen Angaben nach niemals von Einreiseformularen, Testpflichten und so weiter gehört haben wollen. Es ist schon sehr naiv zu glauben, dass man mittlerweile wieder reisen kann wie vor der Corona-Pandemie. Schuld ist aus der Sicht dieser Kundengruppe stets Airline oder Reisebüro. Es ist die grundsätzliche Pflicht des Passagiers sich selbst über die Einreisebestimmungen zu informieren und diese zu erfüllen. Und wenn es dann “Entry denied” heißt, kann es teuer werden. Noch immer Wirrwarr innerhalb der EU Dennoch ist es erschütternd, dass es die EU-Staaten in beinahe zwei Jahren Pandemie noch immer nicht geschafft haben einheitliche Reiseregeln für den Schengen-Raum zu schaffen. Noch immer sind die Unterschiede sehr groß. Malta praktiziert 1G, Österreich kontrolliert auf dem Luftweg scharf und am Landweg so gut wie gar nicht und zum Beispiel in Italien oder Frankreich muss man Pech

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Eurowings erneuert die Flotte mit 13 A32neo/A321neo

Ab dem kommenden Jahr soll bei Eurowings die Flotte mit mindestens 13 Maschinen der Airbus A320neo-Reihe erneuert werden. Die erste Einheit wird ein A320neo sein und wird im Frühjahr 2022 erwartet. Eine Sprecherin bestätigte gegenüber Aero.de, dass der erste A321neo im Frühjahr 2023 übernommen werden soll. Laut CH-Aviation.com sollen zumindest zehen Maschinen dieses Typs zur Flotte von Eurowings stoßen. Die Auslieferungen der Neuzugänge soll in den Jahren 2022 bis 2024 erfolgen. Derzeit besteht die Flotte von Eurowings aus 31 A319, 48 A320 und zwei A321. Weitere sieben A319 und neun A320 sind auf dem AOC von Eurowings Europe registriert. CH-Aviation.com berichtet, dass auf die zur Schließung bestimmte Germanwings weiterhin ein A319 eingetragen ist. Alle weiteren Flugzeuge befinden sich im Storage. Blendet man Germanwings, Eurowings Discover und Edelweiss Air aus, so werden alle übrigen Flugbetriebe mit A320neo/A321neo ausgerüstet. Davon ausgenommen ist Austrian Airlines, denn für diese Tochtergesellschaft machte Lufthansa bislang keine Flottenerneuerungspläne bekannt.

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Basel: Chair fliegt ab Ende Oktober 2021 mit A320

Die Fluggesellschaft Chair plant derzeit das Muster Airbus A320 ab dem 31. Oktober 2021 im kommerziellen Flugbetrieb einzusetzen. Die Maschine dient als Ersatz für jenen A319, der bei Wartungsarbeiten schwer beschädigt wurde. Zur Identität des künftigen Flottenmitglieds ist laut CH-Aviation.com noch nichts bekannt. Das Unternehmen teilte gegenüber dem Portal mit, dass man noch nicht soweit ist. Bislang wurde die Kapazität des fehlenden Airbus A319 auch mit Hilfe einer von 49-Prozent-Aktionär Enterair betriebenen Boeing 737-800 kompensiert. Die Chair-Flotte wird künftig aus zwei A319 und einem A320 bestehen. Laut CH-Aviation.com soll der Neuzugang ab 31. Oktober 2021 ab Basel in Richtung Pristina eingesetzt werden. Im Sommerflugplan 2022 wird dieses Muster dem aktuellen Planungsstand nach zwischen Zürich und Palma zum Einsatz kommen.

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Ab Mitternacht: Marokko bannt Nonstop-Flüge aus Deutschland, UK und den Niederlanden

Das bei Urlaubern beliebte Marokko untersagt ab 20. Oktober 2021 23 Uhr 59 sämtliche Nonstop-Flüge, die in Deutschland, den Niederlanden und im Vereinigten Königreich gestartet sind. Das bedeutet konkret, dass keine Touristen mehr eingeflogen werden können und viele Urlaube ins Wasser fallen werden. Erlaubt sind aber Nonstop-Flüge, die in Marokko abheben und zum Beispiel in den drei genannten Staaten landen. Es bleibt abzuwarten wie sich die Fluggesellschaften verhalten werden, denn Leerflüge, um Urlauber nach Hause holen zu können, sind angesichts der langen Distanz teuer. Allerdings haben viele Anbieter so genannte „Care-Versprechen“ abgegeben und nun gilt es diese unter Beweis zu stellen. Da die drei gebannten Staaten nicht die „Inzidenzkönige“ Europas sind, muss auch das weitere Verhalten der Regierung von Marokko abgewartet werden. Das deutsche Außenministerium sagt dazu unter anderem, dass man die kurzfristige Ausdehnung auf andere EU-Staaten nicht ausschließen kann. Marokko gab die Anordnung erst heute heraus und gab damit Airlines und Tour Operators faktisch keine Vorlaufzeit, um die Situation handeln zu können. Personen, die für die nächsten Tage eine Pauschalreise nach Marokko gebucht haben, sollten sich unverzüglich mit ihrem Veranstalter oder dem Reisebüro in Verbindung setzen. Individualreisende sollten ihre Airline kontaktieren und zwar insbesondere dann, wenn man sich gerade in Marokko befindet. Vom Bann nicht erfasst sind Direktflüge (im Gegensatz zu Nonstopflügen haben diese mindestens einen Zwischenstopp) sowie Umsteigeverbindungen. Ein Einreiseverbot wurde zumindest zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht erlassen.

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