Jan Gruber

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Jan Gruber

Fly Armenia spielt AOC-Entzug herunter und will B737NG leasen

Anfang Juni 2021 entzog die die armenische Luftfahrtbehörde der Fluggesellschaft FlyArmenia AOC und Betriebsgenehmigung. Der Carrier hält das für ein Ereignis, das man erwartet hat. Man führt es auf die Umflottung von Boeing 737-Classic auf 737-NG zurück. Gegenüber CH-Aviation.com erklärt ein Firmensprecher: „Am 3. Juni 2021 haben wir unser letztes B737 Classic-Flugzeug abgemeldet und befinden uns derzeit in der Endphase der Verhandlungen mit einigen der größten Leasinggeber mit Sitz in Irland und den USA über mehrere B737-800, die noch 2021 und im zweiten Quartal 2022 eingeflottet werden sollen“. In der Übergangsphase habe man kein AOC und daher wäre dieses am 11. Juni 2021 suspendiert worden. Der Schritt der Behörde wäre erfolgt, weil man kein flugtaugliches Flugzeug registriert hat. Dies hält man für ein „ziemlich normales Ereignis und keine Neuigkeit“. Das Verfahren zur Reaktivierung der Zertifikate soll „in den nächsten Tagen“ eingeleitet werden. FlyArmenia ist aber auch einem Ermittlungsverfahren der Behörden ausgesetzt, denn Anfang des Jahres machte man unter bislang nicht vollständig aufgeklärten Umständen einen „Ausflug“ nach Teheran. Eigentlich hätte die Maschine nur für eine Wartung in die Ukraine fliegen dürfen, landete jedoch im Iran. Laut Luftfahrtbehörde sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

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Köln: Wizz Air kündigt Tirana an

Der ungarische Billigflieger Wizz Air wird ab 1. August zweimal wöchentlich zwischen Tirana und Köln/Bonn fliegen. Die neue Route soll zunächst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Gleichzeitig wird die Basis in Albanien auf fünf Flugzeuge aufgestockt. Ab Tirana wird Wizz Air am 31. Juli 2021 auch Barcelona, das jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag bedient werden soll, aufnehmen. Dazu Constantin von Alvensleben, Chief Executive Officer des Tirana International Airport: „Dass Wizz Air fünf Flugzeuge in Tirana stationiert ist ein großer Vertrauensbeweis für diesen Flughafen und das Ergebnis einer mehrjährigen erfolgreichen Zusammenarbeit. Dieser Schritt bietet Albanien eine neue Perspektive, indem er das Land näher an Europa heranführt. Ich freue mich, unsere Zusage ankündigen zu können, unsere Zusammenarbeit mit Wizz Air für eine substanzielle Entwicklung fortzusetzen, die Albaniens wirtschaftliche Erholung nach der Pandemie unterstützen und unseren Kunden auch eine breite Palette erschwinglicher Low-Cost-Ziele bieten wird“. Insgesamt bietet Wizz Air ab Tirana 29 Destinationen an. „Ich freue mich, die Stationierung eines fünften Flugzeugs in Tirana und den Start von zwei neuen Strecken nach Barcelona und Köln bekannt zu geben. In den nächsten drei bis vier Jahren werden wir unsere Flotte von der Basis in Tirana verdoppeln und diese Entwicklung sieht die Beförderung von etwa 5 Millionen Passagieren mit Wizz Air, neue Ziele ab Tirana und einen hohen Servicestandard vor. Das ist eine außergewöhnliche Entwicklung für Albanien, für den Flughafen und für uns“, so George Michalopoulos, Commercial Director von Wizz Air.

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Investor bietet zu wenig: Air Transat will alleine weitermachen

Nachdem die Übernahme von Air Transat durch den Mitbewerber Air Canada geplatzt ist, brachte sich der Unternehmer Pierre Karl Péladeau als interessierter Käufer ins Spiel. Doch auch diese Gespräche sind geplatzt, gab Muttergesellschaft Transat AT bekannt. Péladeau bot im April 202 über eine seiner Gesellschaften fünf kanadische Dollar pro Aktie, doch durch das Wiederanziehen der Nachfrage ist der Kurs stark gestiegen, so dass den bisherigen Aktionären das Angebot schlichtweg zu niedrig ist. Transat AT bestätigte, dass das Offert keine Grundlage für eine Übernahme darstellt. Daraufhin zog sich der Unternehmer zurück. Nun prüft der Konzern alleine ohne Partner weiterzumachen. Derzeit konzentriert man sich auf die Vorbereitungen für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs der Air Transat. Dieser Schritt soll Ende Juli 2021 gesetzt werden. Die Transat AT stellt in Aussicht, dass in Kürze neue Aktien ausgegeben werden könnten. Über diese könnte man die Liquidität der Airline stärken. Auch konnte Air Transat sowohl über den Large Employer Emergency Financing Facility als auch über die kanadische Regierung Finanzmittel erhalten. Laut Börsenmitteilung einigte man sich mit Ottawa auf bis 700 Millionen Kanadische Dollar.

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Ab 25. Juni 2021: Air France Hop kehrt nach Nürnberg zurück

Die französische Fluggesellschaft Hop kehrt am 25. Juni 2021 im Auftrag von Air France zurück nach Nürnberg. Der Carrier wird den bayerischen Airport mit Embraer-Regionaljets mit Paris-Charles de Gaulle verbinden. Somit hat Nürnberg die Anbindung an das Skyteam-Drehkreuz zurück. Vom 25. Juni bis zum 12. Juli 2021 fliegt Air France zwei- bis viermal pro Woche von Nürnberg nach Paris. Ab 12. Juli 2021 startet sie fünfmal wöchentlich von Nordbayern in die französische Hauptstadt. Air France verbindet eine lange Tradition mit dem Albrecht Dürer Airport Nürnberg. Im Oktober 1958 landete mit der Caravelle der französischen Airline erstmals ein „richtiges Düsenflugzeug“ auf dem Airport in Franken. Am 21. Juli 1986 besuchte sogar die legendäre Concorde aus Paris kommend unter dem Beisein von über 20.000 Schaulustigen die Metropolregion Nürnberg.

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Wien: City Airport Train wartet ab und beobachtet

Seit März 2020 stehen die Räder des City Airport Train, ein Joint-Venture der Österreichischen Bundesbahnen und der Flughafen Wien AG, still. Daran wird sich zumindest kurzfristig nichts ändern, denn die CAT-Gesellschaft hat noch keinen konkreten Termin für die Wiederaufnahme des Fahrbetriebs. Der City Airport Train wurde vor einigen Jahren als Express-Verbindung zwischen dem Bahnhof Wien-Mitte Landstraße und dem Flughafen Wien-Schwechat etabliert. Die Besonderheit ist, dass bei einigen Fluggesellschaften Check-In bzw. Gepäckabgabe bereits im CAT-Terminal am Bahnhof Wien-Mitte Landstraße erledigt werden kann. Die Nutzung des Zuges hat aber auch seinen Preis, denn im direkten Vergleich mit den von der Österreichischen Postbus AG betriebenen Vienna Airport Lines (Bus) und der von den Österreichischen Bundesbahnen betriebenen Schnellbahnen und Regionalexpress-Züge sind die Fahrkartenpreise deutlich höher. Laut einer Sprecherin wurde der CAT im Jahr 2019 ausgeglichen von Touristen und Geschäftsreisenden genutzt. Das Verhältnis wäre ungefähr genau gleich gewesen. Doch genau das bereitet den Entscheidungsträgern offenbar auch Kopfzerbrechen, denn momentan ist nicht absehbar in welchem Ausmaß Firmen ihre Manager weiterhin durch die Welt fliegen lassen. In vielen Betrieben ist man aufgrund der Corona-Pandemie gezwungenermaßen auf den Geschmack von Telefon- und Videokonferenzen gekommen. Besonders das mittlere Management, das zuvor besonders reisefreudig war, darf in vielen Firmen nicht mehr so häufig reisen, denn Skype und Co sind billiger. Zwar rechnet man am Flughafen Wien damit, dass in den Sommerferien das Passagieraufkommen stark ansteigen wird und möglicherweise auch die Kapazität des Terminals 3 auf die Probe stellen wird, doch was kommt danach? Derzeit basiert der Löwenanteil der Nachfrage auf

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IndiGo bietet Geimpften 10 Prozent Rabatt

Die Fluggesellschaft IndiGo hat sich eine ungewöhnliche Werbeaktion einfallen lassen, um den Ticketverkauf anzukurbeln: Wer zumindest eine Impfung gegen das Coronavirus nachweisen kann, bekommt zehn Prozent Rabatt auf den Basistarif. Der Carrier will damit die Bevölkerung motivieren sich impfen zu lassen und gleichzeitig mehr Flugscheine absetzen. Wie bei so ziemlich allen Werbeaktionen gilt das Angebot selbstverständlich nicht auf allen Strecken und ist auch zeitlich begrenzt nach dem Motto „solange der Vorrat“ reicht. Offiziell wird kommuniziert, dass dieser auf „ausgewählten Routen zu ausgewählten Terminen“ verfügbar ist. Während der Buchung müssen Geimpfte die Nummer, die auf ihrer Impfbestätigung zu finden ist, eingeben. Mit dieser kann IndiGo überprüfen, ob die Person tatsächlich in Indien geimpft wurde. Am Airport muss dann der Nachweis in Form des Impfzertifikats erbracht werden. Dieses kann in Papierform, aber auch in der vom Staat bereitgestellten App vorgewiesen werden. Übrigens: Wer schummelt, dem soll das Boarding verweigert werden.

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Ab 26. Juni 2021: Eurowings kehrt nach Klagenfurt zurück

Der Flughafen Klagenfurt wird in Kürze auch die zweite Linienstrecke „zurückbekommen“. Nachdem Austrian Airlines die Anbindung an das Drehkreuz Wien reaktiviert hat, folgt in wenigen Tagen die Konzernschwester Eurowings. Diese wird Klagenfurt ab Köln/Bonn viermal pro Woche anfliegen. Das „Comeback“ ist für den 26. Juni 2021 angekündigt. Damit wären dann die beiden Linienstrecken, die ab dem Kärntner Flughafen angeboten werden, wiederhergestellt. Der Sommerflugplan 2021 fällt in Klagenfurt auch im Charterbereich klein aus. Derzeit ist lediglich die griechische Skyexpress mit ATR72 angemeldet. Im Auftrag von Springer Reisen fliegt man bis 24. September 2021 jeweils an Freitagen nach Skiathos.

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Wien: Blaguss pausiert Flughafenbus weiter – Postbus fährt auf Sparflamme

Nicht nur der City Airport Train, sondern auch der von Blaguss Reisen betriebene Airliner-Bus zwischen Flughafen Wien und der U-Bahn-Station Erdberg befindet sich seit dem Beginn der Corona-Pandemie in einer Pause. Eine rasche Wiederaufnahme des Fahrbetriebs seitens Blaguss steht nicht bevor. Gegenüber Aviation Direct erklärte eine Sprecherin des Bus- und Touristikkonzerns, dass der Airliner-Bus zwischen Wien Erdberg und Flughafen Wien aufgrund der Coronakrise auch weiterhin „bis auf weiteres nicht in Betrieb“ bleibt. Sobald die Situation eine langfristige Planung zulässt, will man über die weitere Entwicklung dieser Buslinie informieren. Der Mitbewerber Österreichische Postbus AG steht hinter den Vienna Airport Lines. Auch hier wurde der Betrieb aufgrund der geringen Nachfrage wiederholt ausgesetzt. Die Linien VAL1 (Flughafen-Hauptbahnhof-Westbahnhof) wird ab 21. Juni 2021 in der Zeit von 3 Uhr 30 bis 20 Uhr 30 stündlich verkehren. Die Route VAL3 (Donauzentrum) ist schon seit längerer Zeit in Betrieb, jedoch werden derzeit nur sechs Kurswagen pro Richtung und Tag angeboten. Die Linie zwischen Airport und Schwedenplatz/Morzinplatz (VAL 2) bleibt weiterhin ausgesetzt. Laut Postbus AG gibt es für diese Strecke noch keinen konkreten Termin für die Wiederaufnahme.

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Premiere: Sundair setzt erstmals Widebodies ein

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair verzeichnet derzeit auf den Strecken von Deutschland nach Beirut eine stark gestiegene Nachfrage. In Berlin ist diese derzeit so hoch, dass die vom Carrier selbst betriebenen Maschinen zu klein geworden sind. Erstmals in der Firmengeschichte fliegen Widebodies unter Sundair-Flugnummern. Den Auftakt macht die bulgarische Fluggesellschaft Gullivair, die mit der LZ-AWZ (Airbus A330) die Route Berlin-Beirut für den deutschen Carrier bedient. Die spanische Wamos Air wird die nächsten vier Tage ebenfalls mit Airbus A330 im Wetlease fliegen. Sundair-Chef Marcos Rossello bestätigt im Gespräch mit Aviation Direct, dass die nächsten vier Tage Wamos Air mit Langstreckengerät ab Berlin zum Einsatz kommt. Die Buchungslage wäre derzeit gut und damit man die Nachfrage abdecken kann, habe man sich entschieden den Widebody im Wetlease einzusetzen.

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Erstflüge und Ankündigungen in Deutschland – Dämpfer in Heringsdorf

Die österreichische Fluggesellschaft Easyjet Europe nimmt Mitte Juli ab München zwei zusätzliche Ziele auf. Dabei handelt es sich um Palma de Mallorca, das dreimal pro Woche angeflogen werden soll, sowie um Faro, das zweimal wöchentlich angekündigt ist. Easyjet wird die beiden München-Strecken am 20. Juli 2021 aufnehmen. Der Carrier erklärt, dass man damit auf die steigende Urlaubsnachfrage in Deutschland reagieren würde. Auch ab Salzburg kündigte der Carrier mit Barcelona eine neue Strecke an. Skyexpress in Hamburg gestartert – Dortmund muss noch warten Einen Schritt weiter ist man schon in Hamburg, denn die griechische Fluggesellschaft Skyexpress führte am Dienstag ihren Erstflug auf der Strecke Heraklion-Hamburg durch. Eingesetzt werden Maschinen des Typs Airbus A320, die Skyexpress Ende des Vorjahres angeschafft hat. Auf dieser Route werden vorerst zwei Umläufe pro Woche durchgeführt. Eine weitere Destination in Deutschland, die Skyexpress in Kürze anbieten wird, ist Dortmund. Der Carrier verschob die Aufnahme in den Oktober 2021. Der Erstflug ist momentan für den 5. Oktober 2021 angekündigt. Geflogen werden soll dann an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag. Der Maschinentyp A320neo soll eingesetzt werden. Smartwings mit zusätzlichen Charterflügen ab Bremen Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings wird in Zusammenarbeit mit einem Reiseveranstalter im Herbst 2021 ab Bremen einige Ziele anbieten. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden zusätzliche Flüge nach Gran Canaria, Fuerteventura und Kreta aufgelegt. Diese sind über Tour Operator und das Portal FlyBre buchbar. Dazu Elmar Kleinert, Geschäftsführer des Bremer Airports: „Gerade dann, wenn das Wetter in Norddeutschland gerne regnerisch und nasskalt ist, bieten wir am Bremen Airport mit

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