Jan Gruber

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Jan Gruber

Basel: Chair fliegt ab Ende Oktober 2021 mit A320

Die Fluggesellschaft Chair plant derzeit das Muster Airbus A320 ab dem 31. Oktober 2021 im kommerziellen Flugbetrieb einzusetzen. Die Maschine dient als Ersatz für jenen A319, der bei Wartungsarbeiten schwer beschädigt wurde. Zur Identität des künftigen Flottenmitglieds ist laut CH-Aviation.com noch nichts bekannt. Das Unternehmen teilte gegenüber dem Portal mit, dass man noch nicht soweit ist. Bislang wurde die Kapazität des fehlenden Airbus A319 auch mit Hilfe einer von 49-Prozent-Aktionär Enterair betriebenen Boeing 737-800 kompensiert. Die Chair-Flotte wird künftig aus zwei A319 und einem A320 bestehen. Laut CH-Aviation.com soll der Neuzugang ab 31. Oktober 2021 ab Basel in Richtung Pristina eingesetzt werden. Im Sommerflugplan 2022 wird dieses Muster dem aktuellen Planungsstand nach zwischen Zürich und Palma zum Einsatz kommen.

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Ab Mitternacht: Marokko bannt Nonstop-Flüge aus Deutschland, UK und den Niederlanden

Das bei Urlaubern beliebte Marokko untersagt ab 20. Oktober 2021 23 Uhr 59 sämtliche Nonstop-Flüge, die in Deutschland, den Niederlanden und im Vereinigten Königreich gestartet sind. Das bedeutet konkret, dass keine Touristen mehr eingeflogen werden können und viele Urlaube ins Wasser fallen werden. Erlaubt sind aber Nonstop-Flüge, die in Marokko abheben und zum Beispiel in den drei genannten Staaten landen. Es bleibt abzuwarten wie sich die Fluggesellschaften verhalten werden, denn Leerflüge, um Urlauber nach Hause holen zu können, sind angesichts der langen Distanz teuer. Allerdings haben viele Anbieter so genannte „Care-Versprechen“ abgegeben und nun gilt es diese unter Beweis zu stellen. Da die drei gebannten Staaten nicht die „Inzidenzkönige“ Europas sind, muss auch das weitere Verhalten der Regierung von Marokko abgewartet werden. Das deutsche Außenministerium sagt dazu unter anderem, dass man die kurzfristige Ausdehnung auf andere EU-Staaten nicht ausschließen kann. Marokko gab die Anordnung erst heute heraus und gab damit Airlines und Tour Operators faktisch keine Vorlaufzeit, um die Situation handeln zu können. Personen, die für die nächsten Tage eine Pauschalreise nach Marokko gebucht haben, sollten sich unverzüglich mit ihrem Veranstalter oder dem Reisebüro in Verbindung setzen. Individualreisende sollten ihre Airline kontaktieren und zwar insbesondere dann, wenn man sich gerade in Marokko befindet. Vom Bann nicht erfasst sind Direktflüge (im Gegensatz zu Nonstopflügen haben diese mindestens einen Zwischenstopp) sowie Umsteigeverbindungen. Ein Einreiseverbot wurde zumindest zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht erlassen.

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Lufthansa tauft ersten Dreamliner auf den Namen „Berlin“

Noch konnte Lufthansa keinen von insgesamt fünf Boeing 787-9 formell übernehmen, jedoch teilte der Konzern mit, dass die erste Einheit die Registrierung D-ABPA tragen wird. Das Langstreckenjet soll auf den Namen “Berlin” getauft werden. Für das kommende Jahr ist eine feierliche Taufe des Dreamliners angekündigt. Wann genau weiß man allerdings noch nicht. Der Erstflug soll jedenfalls in RIchtung Toronto durchgeführt werden. Seit 1960 ist es bei Lufthansa Tradition, dass Flugzeuge nach deutschen Städten benannt werden: Willy Brandt taufte erstmals eine Boeing 707 auf den Namen „Berlin“. Zuletzt trug ein Airbus A380 mit der Kennung D-AIMI den prestigeträchtigen Taufnamen.

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Corendon setzt im Sommer 2022 auch auf Dänemark

Der Corendon-Konzern setzt im Sommerflugplan 2022 auch stark auf Dänemark. Ab Billund und Kopenhagen wollen der türkische Carrier und seine maltesische Tochtergesellschaft zahlreiche Routen bedienen. Ab der auch für das Lego-Land bekannten Stadt sollen zwischen 24. Juni 2022 und 25. Juni 2022 die Ziele Antalya, Gazipaşa, Bodrum, Chania, Heraklion, Kos, Palma de Mallorca und Rhodos aufgenommen werden. Diese sollen je nach Ziel einmal bis dreimal pro Woche angesteuert werden. Von der dänischen Hauptstadt aus will man nach Antalya, Gazipaşa, Bodrum, Heraklion, Dalaman, Ibiza, Chania, Izmir, Konya, Kos, Las Palmas, Palma de Mallorca, Rhodos und Teneriffa Süd fliegen. Die Aufnahmen finden zwischen 24. und 30. Juni 2022 statt. An beiden Airports wird Corendon Europe Flugzeuge stationieren.

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Hamburg: Tel Aviv Air verschiebt den Erstflug erneut

Das Startup Tel Aviv Air wird die ab Hamburg geplanten Charterflüge nicht wie ursprünglich angekündigt aufnehmen, sondern verschiebt den Erstflug auf den 16. Dezember 2021. Das Unternehmen selbst ist keine Fluggesellschaft, sondern beabsichtigt die Flüge mit gecharterten Boeing 737 von Enter Air durchführen zu lassen. Es ist nicht die erste Verzögerung, denn eigentlich wollte man schon ab dem 19. September 2021 zwischen Hamburg und Tel Aviv tätig sein. Laut Unternehmensmitteilung strebt man nun den 16. Dezember 2021 und nennt hierfür auch einen Grund: Die Einreisebestimmungen Israels sind weiterhin restriktiv und lassen laut Tel Aviv Air keine touristischen Flüge zu. Das Angebot des Startups sind Charter- und keine Linienflüge.

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USA: MD-87 verunglückt und ausgebrannt – Alle haben überlebt

Am Houston Executive Airport ist es am Dienstag zu einem schweren Unfall gekommen. Eine als Businessjet betriebene McDonnell Douglas MD-87 stürzte kurz nach dem Ende der Piste ab und geriet in Flammen. Die 18 Passagiere und drei Crewmitglieder hatten vermutlich einen besonders aktiven Schutzengel, denn alle haben das Unglück überlebt. Der für das County zuständige Sheriff bestätigte, dass alle Fluggäste und Besatzungsmitglieder die Unglücksmaschine lebend verlassen haben können. Noch dazu sollen sich zur zwei Personen leicht verletzt haben. Diese wurden in einem naheliegenden Krankenhaus behandelt. Angesichts der Bilder und Videos, die von der Unfallmaschine im Internet kursieren und durch U.S.-amerikanische Medien gegangen sind, gleicht es einem Wunder, dass dieser Unfall zum Glück kein einziges Opfer forderte. Was genau passiert ist, ist noch nicht abschließend geklärt. Es ist derweil noch unklar, ob die N987AK überhaupt abgehoben ist oder dermaßen langsam, dass sie den Zaun rund 300 Meter nach dem Pistenende durchschlagen hat. Weiters wurden durch den Unfall einige Versorgungsleitungen, beispielsweise Strom, zerstört. Dies hatte zur Folge, dass einige Dörfer ohne Energieversorgung waren. Die betroffene McDonnell Douglas MD-87 war zum Zeitpunkt des Vorfalls 33 Jahre alt und wurde ursprünglich an Finnair ausgeliefert. Momentan war die N987AK auf die 987 Investments eines bekannten Immobilienunternehmers eingetragen. Das Flugzeug befand sich auf dem Weg vom Houston Executive Airport nach Boston. Es handelte sich um keinen Linienflug, sondern um einen so genannten Executive Charter. Die NTSB hat die Unfallermittlungen bereits aufgenommen. Es kursieren zwar bereits zahlreiche Spekulationen, jedoch gilt es hinsichtlich der Ursache die Ergebnisse der

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Gebührenerhöhung: Air France-KLM droht Amsterdam mit Klage

KLM ist alles andere als glücklich darüber, dass am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Gebühren innerhalb der nächsten drei Jahre um 40 Prozent erhöht werden sollen. Nun droht die Konzernmutter auch mit rechtlichen Schritten. Man ist der Ansicht, dass die Preiserhöhung auch im Angesicht der Coronakrise “unvernünftig, unangemessen und inakzeptabel” ist. Unter anderem verweist man auch darauf, dass die Fluggesellschaften stark gebeutelt sind und den Einnahmenausfall weitgehend aus eigener Kraft stemmen müssen. Der Flughafen Amsterdam würde dies einfach an die Airlines weiterreichen. Air France-KLM argumentiert auch damit, dass das niederländische Luftfahrtgesetz die “Ausnutzung von Monopolstellungen” verbieten würde. Sollte der Airport nicht einlenken, werde man vor Gericht ziehen. Unterstützung hat der Mitbewerber Easyjet bereits angedeutet. Am Flughafen Schiphol sieht man die Sachlage gänzlich anders und will an der Kostenanhebung festhalten.

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Swiss startet Gepäckabholung in der Schweiz

In Kooperation mit dem Startup AirPortr bietet Swiss einen Abholservice für Check-in-Gepäck an. Dieser soll je nach Wohnort zwischen 39 und 59 Franken kosten und Passagieren quasi kofferloses Reisen ermöglichen. Die Gepäckstücke müssen spätestens 23 Stunden vor planmäßigem Abflug durch den Transferdienst übernpmmen worden sein. Swiss ist derzeit die erste Fluggesellschaft, die einen solchen Service in der Schweiz anbietet. Dieser wird in Kürze auf weitere Fluggesellschaften der Lufthansa Group ausgeweitet. “Unsere Kunden sagen uns, dass die Beförderung des Gepäcks einer der schwierigsten Aspekte des Reisens darstellt. Wir haben ihnen zugehört und bieten ihnen dank der Partnerschaft mit Airportr ein neues Reiseerlebnis, das bereits zu Hause beginnt. Gemeinsam zeigen wir, dass Reisen einfach, schnell und transparent sein kann, ganz gleich, wie unsere Kunden reisen. Dieser Service ist den traditionellen Gepäcklieferdiensten weit überlegen und trägt zu unseren Bemühungen für nachhaltiges Reisen bei”, so Tamur Goudarzi Pour, Chief Commercial Officer von Swiss.

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DHL Air Austria ist in der Luft

Die Frachtfluggesellschaft DHL Air (Austria) GmbH bekam kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Mit der OE-LNZ wurde die erste Cargoverbindung ab dem ungarischen Budapest bedient. Das eingangs genannte Flugzeug ist eine Boeing 757-200, die zuletzt bei der Konzernschwester im Vereinigten Königreich im Einsatz war. Die OE-LNZ trägt die Seriennummer 32398 und war ehemals als G-DHKP registriert. DHL Air Austria ist eine Tochtergesellschaft des Logistikkonzerns Deutsche Post-DHL und wurde erst heuer gegründet. Der neue Ableger befindet sich derzeit auch auf der Suche nach Mitarbeitern.

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Israel: El Al soll sich für Arkia-Übernahme interessieren

Die israelische Fluggesellschaft El Al greift nach dem Mitbewerber Arkia. Laut lokalen Medien gibt es bereits erste Gespräche, die in einer vollständigen Übernahme enden könnten. Wettbewerbsrechtlich gibt es aber bereits jetzt erste Bedenken. Würde El Al den Konkurrenten Arkia schlucken, so würde nur noch Israir als Mitbewerber im Linienbereich verbleiben. Alle drei Anbieter stehen aufgrund der Corona-Pandemie massiv unter finanziellem Druck. Die Zeitung “The Jerusalem Post” schreibt aber auch, dass es derzeit überhaupt keine Garantie gibt, dass es tatsächlich zu einem Zusammenschluss kommen wird. Sowohl die beiden Firmen könnten sich nicht einig werden als auch die Wettbewerbsbehörde könnte sich dagegen aussprechen. Wenig verwunderlich also, dass weder El Al noch Arkia die lokale Medienberichterstattung kommentieren wollten. Es bleibt also abzuwarten, ob es in Israel zu einer Konsolidierung kommen wird oder eben nicht.

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