Jan Gruber

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Jan Gruber

Frankfurt: Condor kündigt Kanada-Comeback an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor reagiert auf die für den 7. September 2021 angekündigte Grenzöffnung seitens Kanadas. Ab diesem Termin sollen vollständig Geimpfte wieder ohne Quarantäne einreisen dürfen. Daher will Condor ab Frankfurt am Main wieder nach Toronto und Halifax fliegen. Von Deutschlands größtem Flughafen fliegt die AIrline montags, donnerstags und samstags nach Toronto sowie montags und donnerstags nach Halifax. Mit Hilfe von Codeshare-Partnern sollen Anschlüsse zu zehn weiteren Zielen in Kanada angeboten werden. „Unsere Gäste haben lange darauf warten müssen, wieder über den großen Teich nach Nordamerika reisen zu können. Jetzt hat Kanada alle Nordamerika-Fans, die vollständig geimpft sind, wieder zu sich eingeladen. Innerhalb weniger Stunden erhielten wir so viele Anfragen für Condor-Flüge, dass wir kurzfristig entschieden haben, ab September fünf Verbindungen pro Woche von Frankfurt nach Kanada anzubieten“, erklärt Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Kanada öffnet zum 7. September 2021 die Landesgrenzen für Reisende aus Europa, die mindestens 14 Tage vor ihrer Ankunft eine vollständige Immunisierung erhalten haben.

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Grüner Pass: EU-Kommission kritisiert Chaos bei Kontrollen

Mit der Frage wer überhaupt für die Kontrolle von Nachweisen aus dem Programm “Grüner Pass” zuständig ist, befasst sich nun auch die EU-Kommission. Das Problem an der Sache ist wie folgt: In manchen Ländern fühlt sich niemand zuständig, in anderen wälzt man auf Airports und Airlines ab und kontrolliert obendrein auch noch mit eigenen Behörden. Manche Fluggesellschaften verlangen von ihren Passagieren, dass diese sich vor dem Abflug mit ihren “Corona-Unterlagen” am Check-in-Schalter zur Dokumentenkontrolle einzufinden haben. Manche Länder, darunter Deutschland, verlangen tatsächlich, dass vor dem Abflug die Unterlagen gesichtet werden müssen. Andere jedoch nicht, was einige Airlines jedoch nicht an “vorauseilendem Gehorsam” hindert. Aber wer ist eigentlich wirklich für die Kontrolle der Corona-Unterlagen zuständig? Grundsätzlich sind das Behörden, jedoch können diese unter bestimmten Umständen diese Aufgabe direkt oder indirekt an die Beförderungsunternehmen abtreten. Genau das geschieht in manchen Staaten, in anderen jedoch nicht. Unter dem Strich ist ein undurchblickbarer Wildwuchs entstanden und manche Regierungen blicken offenbar selbst nicht mehr durch wer was kontrolliert. Die EU-Kommission kritisiert die unklaren Zuständigkeiten und drängte am Donnerstag darauf, dass sich alle Akteure untereinander absprechen sollen wer was wann und wo kontrolliert. Laut Kommission gibt es derzeit innerhalb der 27 EU-Staaten sage und schreibe 15 unterschiedliche Herangehensweise bei der Sichtung der Corona-Unterlagen. Nicht selten müssen Reisende ihre Dokumente vor und nach dem Flug gleich mehrfach zücken. 

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Malta lässt COVID-positive Schüler von ASL France ausfliegen

In maltesischen Sprachschulen soll sich das Coronavirus stark verbreitet haben. Unter anderem dies soll die Regierung dazu bewogen haben die Einreisebestimmungen zu verschärfen und den Ausbildungsinstituten den Betrieb zu untersagen. Nun soll ASL Airlines France ihm Rahmen eines Sonderfluges zahlreiche an Covid-19 erkrankte junge Menschen ausfliegen. Das Tourismusministerium der Republik Malta bestätigte gegenüber der Tageszeitung Times of Malta, dass sich an Bord des Charterfluges, der mit Boeing 737 durchgeführt werden soll, bis zu 128 junge Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, befinden werden. Weiters erklärte man, dass am Montag und Dienstag bereits zwei Sonderflüge für das Ministerium gestartet sind. Die rund 200 Jugendlichen waren jedoch negativ, wurden jedoch aufgrund der Schließung der Sprachschulen in ihre Heimatländer zurückgebracht. Am Montag war das Charterflugzeug auf folgender Strecke im Einsatz: Luqa-Rom-Frankfurt am Main. Am Dienstag ging es von Luqa nach Paris und dann weiter nach Madrid. Die Besonderheit am nunmehr bevorstehenden Flug ist, dass dieser unter strengen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt wird, da sich an Bord nur positiv auf Corona getestete Sprachschüler befinden werden. Die Republik Malta will diese nicht nur loswerden, sondern diesen ermöglichen ihre Genesung zu Hause zu erlangen. Allerdings steht der Umstand, dass eigentlich abgesonderte Personen mittels Sonderflug außer Landes geschafft werden, vor Ort in der Kritik. Beispielsweise wird angeführt, dass nicht gewährleistet werden kann, dass die Erkrankten auf dem Weg an ihren Heimatort keine anderen Personen anstecken. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass die meisten betroffenen Reisenden minderjährig sind.

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Freitag: Flynas landet erstmals in Salzburg

Der Flughafen Salzburg erwartet am Freitag, den 23. Juli 2021 gegen 11 Uhr 15 die Erstlandung von Flynas. Der saudi-arabische Carrier wird künftig die Mozartstadt mit Riad verbinden. Eigentlich wollte die Billigfluggesellschaft schon im Vorjahr starten, aber die Corona-Pandemie und die damit verbundenen harten Einreise- und Quarantänebestimmungen machten einen Strich durch die Rechnung. Am Freitag ist es dann soweit. Für Geimpfte gestaltet sich das Reisen zwischen Österreich und Saudi-Arabien (und umgekehrt) derzeit einfach.

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Virusvariantengebiete: Deutschland schafft Quarantäne für Geimpfte ab

Die deutsche Bundesregierung wird die Corona-Einreiseverordnung bis vorläufig 10. September 2021 verlängern. Es handelt sich um die so genannte Musterverordnung, denn die Bundesländer erlassen die Vorschriften selbst. Daher gibt es bereits heute minimale Abweichungen. Deutschland reagiert offenbar auf den Umstand, dass sich die Delta-Variante in immer mehr Staaten ausbreitet und dort bereits dominiert. Würde man der bisherigen Logik folgen, so müsste schon bald zumindest ganz Europa als so genanntes Virusvariantengebiet eingestuft werden. Genau auf diesem Umstand geht man ein und will die Quarantänebestimmungen für Geimpfte lockern. Derzeit müssen alle – egal ob geimpft, genesen oder getestet – aus Virusvariantengebieten kommend für 14 Tage in Quarantäne. Die Möglichkeit des Freitestens ist – im Gegensatz zu Österreich – nicht vorgesehen. In Zukunft sollen Geimpfte nicht mehr in Absonderung müssen und zwar dann, wenn “die einreisende Person mit einem Impfstoff geimpft ist, der gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, aufgrund derer die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist“, ist in der Unterlage zu lesen. Zuletzt landete auch ein Fall vor Gericht, in dem eine Frau nur vier Tage vor der Herabstufung auf Hochinzidenzgebiet aus Portugal eingereist ist. Darauf reagiert die Regierung und legt nun fest, dass wenn ein Gebiet vom Virusvariantengebiet zum Hochinzidenz-Gebiet heruntergestuft wird und man sich in Quarantäne befindet, dass dann die milderen Regeln der Hochinzidenz-Gebiete zur Anwendung kommen sollen.

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Russland: Azimuth Airlines flottet sechs A220-300 ein

Die russische Azimuth Airlines bestellte auf der Luftfahrtmesse MAKS sechs Airbus A220-300 und wird damit ab dem kommenden Jahr Erstbetreiber dieses Musters in der Russischen Förderation. Die Regionaljets werden über die Leasinggesellschaft ALC bezogen und sollen in Rostov-on-Don, Krasnodar und Mineralnye Vody stationiert werden. Im Zuge der Bekanntgabe erklärte Azimuth Airlines, dass die A220-300-Flugzeuge sowohl im Inland als auch auf internationalen Kurzstreckenflügen eingesetzt werden sollen. Damit geht der Carrier einen bislang einzigartigen Spagat, denn viele Mitbewerber haben sich in dieser Größenklasse aufgrund üppiger Zuschüsse der Regierung ausschließlich für den Sukhoi Superjet entschieden. Azimut bestellt sowohl bei Airbus als auch bei der United Aircraft Corporation.

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Arbeiterkammer richtet wieder Infostand am Flughafen Wien ein

Die Arbeiterkammer Niederösterreich richtet auch heuer wieder einen Info-Stand am Flughafen Wien-Schwechat ein. Dieser steht ab 30. Juli 2021 im Terminal 1, das derzeit nur für den Check-in genutzt wird, zur Verfügung. “Wie man auf böse Überraschungen am Urlaubsort richtig reagiert und was zu tun ist, wenn es Probleme mit dem Flug gibt, wissen die Konsumentenschützer*innen der AK Niederösterreich. Bis 29. August beraten sie Reisende direkt vor Ort am Terminal 1 des Flughafens Wien-Schwechat”, so die AK in einer Medienerklärung. Heuer dürften die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer auch mit zum Teil kuriosen Auslegungen von Coronamaßnahmen durch Airlines befasst sein. Beispielsweisen produzieren einige Anbieter Warteschlangen, in dem Passagiere trotz Web-Check-in zum Schalter gezwungen werden.

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Russland: 58 Sukhoi SSJ-100 an vier Airlines verkauft

Mit Hilfe durchaus hoher Subventionen versucht die Regierung der Russischen Föderation den Einsatz von Maschinen, die im Inland gebaut wurden, schmackhaft zu machen. Ein besonderes Augenmerk hat die Staatsführung auf den Sukhoi SSJ-100 gelegt. Das Programm scheint nun erste Früchte zu tragen. Der Staatskonzern Rostec, dem auch die United Aircraft Corporation unterstellt ist, teilte am Donnerstag mit, dass insgesamt 58 Superjets an vier russische Airlines verkauft wurden. Derzeit findet in der Nähe von Moskau die Luftfahrtmesse MAKS statt, so dass davon auszugehen ist, dass man die Bekanntgabe der Deals aus Prestigegründen zurückgehalten hatte. Die Aeroflot-Konzernschwester Rossija soll künftig zum SSJ-Kompetenzzentrum innerhalb der Firmengruppe werden. Daher stockte man eine bestehende Order um 15 Exemplare auf. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass innerhalb des Konzerns sämtliche Sukhoi Superjets zu Rossija verschoben werden, bedeutet dies eine Zielflotte von insgesamt 149 Exemplaren. Damit wird der Carrier zum mit großem Abstand weltgrößten Operator des russischen Regionaljets. Red Wings entschied sich für 15 weitere SSJ-100 und Azimuth will ebenfalls 14 weitere Exemplare haben. Allerdings orderte die zuletzt genannte Fluggesellschaft auch sechs Airbus A220-300. Aurora will sich ebenfalls acht Superjets zulegen. Gleichzeitig prüft man auch die MS-21. Das Ziel der russischen Regierung ist es, dass ältere – noch aus Sowjetzeiten stammende – Muster endgültig vom Himmel verschwinden und gleichzeitig innerhalb der Russischen Föderation fast ausschließlich mit Maschinen aus heimischer Produktion geflogen wird. Um das Ziel erreichen zu können schüttet man üppige Subventionen aus. Insbesondere der SSJ-100 und die MS-21 sollen den Carriern schmackhaft gemacht werden. Es handelt sich

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Air Canada feiert Comeback in Wien

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada feierte am Donnerstagvormittag das Comeback auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbunden harten Einreise- und Quarantänebestimmungen pausierte die Toronto-Strecke über einen langen Zeitraum. „Die Rückkehr von Air Canada nach Wien ist ein wichtiger Schritt für den gesamten Tourismusstandort Wien und Österreich und wir freuen uns, künftig wieder mehr Gäste aus Übersee in unserem Land begrüßen zu dürfen. Mit der Wiederaufnahme der Verbindung von Wien nach Toronto und der Lockerung der kanadischen Einreisebestimmungen für europäische Reisende ab September 2021 wird eine wichtige Region für Europa wieder erreichbar. Schritt für Schritt kehrt der interkontinentale Langstreckenverkehr wieder zurück. Dabei werden wir uns, wie schon erfolgreich vor Corona, gemeinsam mit WienTourismus im Rahmen unser „Air Service Development-Kooperation intensiv dafür einsetzen, die Tourismus- und Kongressstadt Wien als attraktive Langstreckendestination für Gäste aus Übersee zu positionieren“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Ab heute bedient Air Canada die Verbindung dreimal wöchentlich (Montag, Donnerstag und Samstag) mit einem Boeing 787-9 Dreamliner. Über das Air Canada-Drehkreuz Toronto erreichen Passagiere aus Österreich schnell und bequem rund 25 Ziele in Kanada – darunter Vancouver, Calgary, Winnipeg, Montréal, Ottawa, Halifax und andere. Rund 10 Destinationen in den USA, darunter Metropolen wie San Francisco, Los Angeles, Denver und New York, sind ebenfalls über Toronto erreichbar. Mit steigender Nachfrage und vereinfachten Einreisebestimmungen wird Air Canada das Flugangebot innerhalb Kanadas und in die USA in den kommenden Wochen und Monaten sukzessive wieder ausbauen. Künftig werden bis zu 40 Ziele in den USA und rund

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2020: Weniger Flüge verschlampten weniger Koffer

Im Vorjahr wurde deutlich weniger geflogen. Quasi „Hand in Hand“ geht auch, dass weniger Gepäckstücke fehlgeleitet wurden oder gar unauffindbar verloren gegangen sind. Das Institut Sita beziffert die temporäre Verlustquote auf 3,5 Prozent. Aus dem Bericht, der unter diesem Link heruntergeladen werden kann, geht unter anderem hervor, dass vier Prozent entwendet wurden, 27 Prozent erlitten Beschädigungen und 69 Prozent sind verspätet am Zielort angekommen. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 gab es auf 1.000 Koffer bei 5,6 Stück Beanstandungen dieser Art.

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