Jan Gruber

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Jan Gruber

Wien: Ryanair dünnt den Sommerflugplan aus

Die Ryanair Group setzt in der laufenden Sommerflugplanperiode in Wien den Rotstift an. Zahlreiche Strecken werden eingestellt bzw. zumindest in den nächsten Wochen entgegen der ursprünglichen Ankündigung nicht aufgenommen. Betroffen sind unter anderem Ziele im Vereinigten Königreich, aber auch in Frankreich, Spanien, Finnland und Polen. Die Aufnahme der meisten Destinationen ist nun für die Winterflugplanperiode 2021/22 angekündigt. Einige typische Sommerziele werden wohl frühestens im kommenden Jahr bedient. Lappeenranta wird auch am Memmingen vorerst nicht aufgenommen. Die VIE-Tochter in Kosice ist ebenfalls betroffen, denn die angekündigte Route nach Modlin (Polen) wurde gestrichen. Der Mitbewerber Wizz Air dünnte vor wenigen Tagen den Wien-Flugplan neuerlich aus. Die Aufnahme vieler Routen wurde abermals nach hinten verschoben, wobei sich dieses Phänomen bei diesem Lowcoster schon länger zeigt. Unter anderem nachstehende Ryanair-Ziele ab Wien sind betroffen: Bristol Liverpool Edinburgh Danzig Lappeenranta Marseille Perugia Rimini Pisa Pula Saragossa Banja Luka

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RKI: Rund zehn Prozent der Neuinfektionen „importiert“

Das deutsche Robert-Koch-Institut teilte mit, dass rund zehn Prozent der Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf Ansteckungen im Urlaub zurückzuführen sind. Anfang Juni 2021 soll es nur rund ein Prozent gewesen sein. Dabei wertete das staatliche Institut die Kalenderwochen 25 bis 28 aus. Laut der Statistik sollen die meisten Ansteckungen in Spanien erfolgt sein. Ausgewiesen werden 821 Fälle. In Russland sollen es 171 Infektionen gewesen sein. In den Niederlanden, der Türkei und Kroatien sollen sich ebenfalls jeweils über 100 Reisende angesteckt haben. Griechenland, Portugal, Frankreich und Italien sind im zweistelligen Bereich. Im Beobachtungszeitraum gab es in Deutschland insgesamt 23.649 Infektionen. „Im Zeitraum MW 25-28/2021 wurde bei 2.402 Personen eine wahrscheinliche Exposition im Ausland gemeldet. Dies zeigt eine zunehmende Rolle reiseassoziierter Fälle am derzeitigen Infektionsgeschehen“, so das RKI.

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Tipps: Das braucht man für die Italien-Einreise

Italien gilt als eines der beliebtesten Urlaubsländer überhaupt und hat sehr viel zu bieten. Kein Wunder: Heuer steht das südeuropäische Land hoch im Kurs, doch für die Einreise gilt es einiges zu beachten. Italien teilt die Herkunftsstaaten in viele verschiedene Listen ein. Relevant für Urlauber aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz ist die Liste C. In dieser befinden sich die EU-Mitglieder sowie einige wenige Drittstaaten. Kommt man aus diesen, so genügen das PLF-Formular sowie der 3G-Nachweis. Italien wäre nicht Italien, wenn nicht jede Region und jede Provinz zusätzlich ihre eigene Suppe kochen würde. Die Regionalregierungen können zusätzlich schärfere Einreisebestimmungen festlegen. Zum Beispiel verlangt Sizilien aus bestimmten Ländern kommend, darunter zum Beispiel Malta, Spanien und Portugal, die Teilnahme an einem obligatorischen Coronatest. Dieser ist kostenlos und sofern der Schnelltest negativ ausfällt, erhält man darüber eine schriftliche Bescheinigung. Viele Regionen bitten stichprobenartig zum Test, andere kontrollieren gar nicht. Die italienische Regierung hat unter diesem Link ein äußerst nützliches Tool bereitgestellt, das bei der Einreiseplanung hilft. Man muss lediglich eingeben woher man kommt und wo man in Italien hin will und voilà man bekommt angezeigt was man genau braucht. Italien-Einreise auf einen Blick Muss ein PLF-Formular ausgefüllt werden? Ja. Es handelt sich um ein Online-Formular, das ausgedruckt oder auf dem Smartphone mitgeführt werden muss. Italien nutzt die Plattform der EU, die sich unter diesem Link findet. Was wird als 3G-Nachweis anerkannt? Wahlweise: Antigen-Schnelltestbefund, maximal 48 Stunden alt PCR-Testbefund, maximal 48 Stunden alt Nachweis über Genesung, maximal 180 Tage alt Impfung –

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Bierhoff: „DFB wird mit Lufthansa verhandeln“

Nach dem der Deutsche Fußball-Bund von Qatar Airways einen Korb kassiert hat, versucht man nun Lufthansa zu einer Verlängerung des Sponsoringvertrags zu bewegen. Der DFB ist offensichtlich darauf aus kostenlose Flugmöglichkeiten mit Sonderflügen zu bekommen. Genau das kappte der Kranich im Zuge der Coronapandemie. Fußball-Manager Oliver Bierhoff erklärte im Gespräch mit der “Welt am Sonntag”, dass das Präsidium nun mit Lufthansa über eine mögliche Verlängerung des Sponsoring-Vertrags verhandeln will. Der Kontrakt endet im kommenden Jahr und bislang gab es vom Kranich das Signal, dass man diesen nicht fortführen will. Besonders will Lufthansa keine kostenlosen Sonderflüge mehr durchführen. Das zeigte sich auch schon bei der kürzlich abgelaufenen Europameisterschaft und der DFB wich auf Klasjet aus. Bierhoff sagte auch, dass man an “langfristigen Partnerschaften” interessiert ist und “Initiativen und Projekte zur Fußball-Entwicklung gemeinsam konzipieren und umsetzen” will. Offenbar hatte man darauf gehofft, dass Bayern-München-Sponsor Qatar Airways auch an einer Kooperation mit dem DFB interessiert sein könnte. Dem ist aber nicht so. Angesprochen auf die Kritik bezüglich Menschenrechten in Katar meinte Bierhoff gegen über Welt am Sonntag: “Die Mannschaft steht für ihre Werte ein, eine Haltung ist wichtig, die Spieler sind sich ihrer Vorbildrolle absolut bewusst. Es ist richtig, Zeichen zu setzen. Wir sollten aber darauf achten, das nicht inflationär zu betreiben, damit die Botschaften auch gehört werden können und nicht beliebig werden. Eines ist klar: Für Menschenrechte werden wir weiter einstehen. Menschenrechte sind nicht verhandelbar”.

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Bremen bekommt zweiten Geschäftsführer

Der deutsche Flughafen Bremen ist derzeit auf der Suche nach einem zweiten Geschäftsführer. Dieser soll an die Seite von Elmar Kleinert gestellt werden. Künftig setzt man also auf eine Doppelspitze. Laut einem Bericht des “Weser Kurier” ist die Stelle bereits ausgeschrieben. Man sucht einen Manager mit Vorerfahrung im Bereich der Restrukturierung von Unternehmen. Auch Bremen wurde von der Corona-Pandemie hart getroffen. Offenbar streben die Eigentümer einige Maßnahmen an und wollen hierfür einen Experten an die Spitze stellen. Eine Ablöse von Elmar Kleinert soll nicht zur Diskussion stehen.

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Deutschland: Ministerpräsidenten fordern Verschärfung der Einreiseregeln

In Deutschland haben einige Ministerpräsidenten eine Debatte über eine mögliche Verschärfung der Einreisebestimmungen angestoßen. Geht es nach Markus Söder (CSU) blüht Urlaubsheimkehrern unter Umständen schon ab 1. August 2021 Quarantäne. Die Diskussion gleicht fast einer Blaupause dem Vorjahr, denn damals führte Deutschland kostenlose PCR-Tests an den Grenzübergängen ein. Einige Wochen später entfachte eine Debatte darüber, dass Reiserückkehrer diese selbst zahlen sollen, denn das Gratis-Angebot animiere regelrecht zum Reisen. Die Bundesregierung will diese Woche bei vollständig geimpften Personen auch aus Virusvariantengebieten kommend keine Quarantäne mehr verlangen. Die nächste Änderung der Bestimmungen war eigentlich für den 11. September 2021 geplant, doch das geht Markus Söder, Manuela Schwesig (SPD), Dietmar Woidke (SPD) und Michael Müller (SPD) nicht schnell genug. Diese fordern die kurzfristige Einberufung einer Bund-Länder-Konferenz, um die Reiseregeln zum 1. August 2021 verschärfen zu können. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern schlägt vor, dass künftig zwei Tests notwendig sein sollen. Einer soll im Ausland gemacht werden und der andere in Deutschland. Bis das Ergebnis der zweiten Testung vorliegt soll es Quarantäne geben. Ihr Berliner Kollege Michael Müller verweist gar darauf, dass man sich jetzt die “gute Ausgangslage für den Herbst verspielen” würde. Im Fokus haben die Länderchefs offensichtlich ungeimpfte Personen, die vom Urlaub zurückkehren. Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass eine mögliche Verschärfung der Einreisebestimmungen Geimpfte betreffen könnte. Ein wenig kann man dies auch als dezenten Druck zur Impfung zu gehen werten.

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Irland: Amapola Flyg gewinnt PSO-Ausschreibung

Die schwedische Fluggesellschaft Amapola Flyg konnte eine Ausschreibung der irischen Regierung gewinnen. Ab 26. Juli 2021 fliegt das Unternehmen zweimal wöchentlich zwischen Donegal und Dublin. Als Fluggerät kommen Fokker 50 zum Einsatz. Es handelt sich um eine PSO-Strecke, die vom Staat subventioniert wird. Der Carrier betreibt insgesamt 12 Fokker 50, die sowohl für Passagier- als auch Frachtflüge eingesetzt werden. Mit dem Betrieb von Public Service Obligations hat man Erfahrung, denn in Schweden und Finnland fliegt man bereits sieben subventionierte Routen. „Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass der schwedische Betreiber Amapola den siebenmonatigen Vertrag für den Betrieb auf der staatlich finanzierten PSO-Strecke Donegal – Dublin erhalten hat“, so Verkehrsminister Eamon Ryan. „Um die Kontinuität des Dienstes auf der Donegal. zu gewährleisten Wenn dieser befristete Vertrag ausläuft, plane ich diesen Sommer einen weiteren Beschaffungsprozess zu starten, um einen längerfristigen Vertrag von bis zu vier Jahren auf der Strecke vorzusehen.“

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Deutschland: 300.000 Passagiere im Juni von Flugstörungen betroffen

Im Juni 2021 waren allein in Deutschland rund 300.000 Passagiere von Flugstörungen betroffen. Eine Auswertung des Portals Airhelp zeigt dabei, dass besonders Flüge in die Türkei und auf die kanarischen Inseln von Verspätungen und Streichungen betroffen waren. Laut Airhelp sollen beispielsweise rund 90 Prozent der Passagiere, die von Düsseldorf nach Teneriffa geflogen sind, längere Wartezeiten gehabt haben. Nach Fuerteventura waren es immerhin 67 Prozent. Auffällig ist in der Statistik, dass Düsseldorf und Frankfurt am Main besonders stark mit Verspätungen und Ausfällen herausstechen. Generell zeigt sich aber, dass fast die Hälfte aller Flüge zwischen Deutschland und der Türkei von Flugstörungen betroffen war. Erst vor einigen Wochen sorgte ein Tumult am Flughafen Düsseldorf für Aufsehen. Pegasus hatte zu wenig Bodenpersonal bereitgestellt, so dass viele Passagiere nicht mal ihr Gepäck abgeben konnten. In den Folgetagen wurden die Verbindungen ab anderen Airports durchgeführt.

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SAA meldet Gläubigerschutz für Tochter Mango Airlines an

Die südafrikanische Billigfluggesellschaft Mango Airlines wird sich in ein Gläubigerschutzverfahren begeben. Das gab South African Chef Thomas Kgokolo am Montag bekannt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es bei der Auszahlung der Löhne zu Verzögerungen kommen kann. Zuvor hatten der Vorstand und die Aktionäre der SAA-Tochter ihre Zustimmung zur Anmeldung von Gläubigerschutz erhalten. In einem Interview mit Ecna-TV sagte der Manager unter anderem, dass man es als einzigen Weg zur Sanierung des Unternehmens ansehe. Noch ist unklar wie viel Geld Mango Airlines aus den staatlichen Beihilfen bekommen wird. Erst vor wenigen Wochen stand man kurz vor der Einstellung des Flugbetriebs, jedoch konnte dieser Schritt nach intensiven Verhandlungen mit den Leasinggebern abgewendet werden. Berichte lokaler Medien erwecken den Eindruck, dass der Zeitpunkt der Anmeldung des Gläubigerschutzverfahrens den Vorstand von Mango Airlines überrascht haben könnte. Die Kommunikation zwischen Mutter- und Tochtergesellschaft war offenbar wenig abgestimmt. Jedenfalls soll in Kürze ein Eilantrag bei Gericht eingebracht werden. Die Gewerkschaften reagierten entsprechend und erklärten öffentlich, dass Mango Airlines bei den Mitarbeitern mit bis zu sechs Monatsgehältern in der Kreide stehen würde. Dies ergibt sich rechnerisch, da seit längerer Zeit nur ein Bruchteil der Ansprüche ausbezahlt wurde. Kritik üben die Arbeitnehmervertreter am zuständigen Ministerium, denn abweichend vom Versprechen habe man bislang Mango und andere SAA-Töchter nicht bzw. nicht ausreichend mit frischem Geld versorgt. South African Airways hat derzeit keine Betriebsgenehmigung. Firmenchef Kgokolo rechnet damit, dass diese am 30. Juli 2021 wieder erteilt wird. Im August will man zunächst reine Frachtflüge durchführen. Die Wiederaufnahme des Passagierverkehrs ist

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Aeroground-Berlin-Chef droht kranken Mitarbeitern mit Rauswurf

Dem Geschäftsführer von Aeroground Berlin, Simon Batt-Nauerz, scheint aufgrund erhöhter Krankenstände der Kragen geplatzt zu sein. “Ich habe die Faxen dicke”, sagt er in einem Selfie-Video, das er an die Mitarbeiter übersandt hat. Das Portal Business Insider berichtet unter Berufung auf das Video, dass der Manager vorwirft, dass rund 30 Prozent der krank gemeldeten Mitarbeiter gar nicht krank wären. Aeroground Berlin würde derzeit regelrecht “baden gehen” und das obwohl das Aufkommen deutlich niedriger ist als vor der Coronapandemie. “Das haben wir einer ganz ausgewählten Gruppe von Mitarbeitern zu verdanken: Nämlich die, die denken, dass sie krank machen können”, zitiert Business Insider. „Ich habe die Faxen dicke. Wir werden uns das ganz genau anschauen und wir werden alle juristischen Möglichkeiten nutzen, um uns von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die das System ausnutzen, zu trennen.“ Weiters erklärt er, dass es Tage gegeben habe, an denen mit etwa 60 Mitarbeitern am Vorfeld geplant wurde. Kurzfristig hätten sich etwa 25 krank gemeldet. Weiters sagte Simon Batt-Nauerz: “Wir werden Sie zur Rechenschaft ziehen. Entweder Sie reißen sich jetzt am Riemen und übernehmen die Schichten, die Ihnen zugeteilt werden, oder Sie werden die Konsequenzen spüren!“ Das Unternehmen wäre bei derart hohen Ausfallquoten nicht mehr zu retten.

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