Jan Gruber

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Jan Gruber

Aer Lingus verschiebt Manchester-Start

Die Fluggesellschaft Aer Lingus UK wird die Aufnahme der Langstreckenflüge ab Manchester deutlich nach hinten verschieben. Ursprünglich wollte man am 29. Juli 2021 abheben, doch nun soll es erst am 30. September 2021 losgehen. Aer Lingus teilte vor einigen Monaten mit, dass Kapazität von Shannon nach Manchester verlagert werden soll. Aufgrund des Brexit war die Gründung eines UK-Ablegers notwendig. Dieser soll mit Airbus A330 und A321LR Langstreckenflüge, unter anderem, nach New York anbieten. Die notwendigen Zulassungen hat man bereits erhalten. Die Verschiebung des Erstflugs wird unter anderem damit begründet, dass derzeit die Aufhebung der Reisebeschränkungen zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA nicht absehbar ist. Man rechnet damit, dass es Ende September 2021 soweit sein wird. Betroffen ist auch die Verbindung nach Orlando. Die Boston-Strecke soll erst im Sommer 2022 aufgenommen werden.

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Ryanair kündigt Malta-Air-Basis in Turin an

Die Ryanair-Tochter Malta Air wird Ende Oktober 2021 eine neue Basis auf dem Flughafen Turin eröffnen. Vor Ort werden zwei Boeing 737-800 stationiert. Es handelt sich um Stützpunkt Nummer 16 in Italien, denn Anfang des Monats wurde eine neue in Treviso eröffnet. „Während der Einführung von Impfungen in den kommenden Monaten wollen wir die wirtschaftliche Erholung sowie die regionale und internationale Konnektivität im ganzen Land weiter unterstützen und Turin als führende Winterdestination positionieren – sowohl als charmante Städtereise als auch als Tor zu einigen der besten italienischen Skigebiete“, so Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson. Die nachstehenden Strecken sollen ab Turin aufgenommen werden: Budapest: 2x wöchentlich Kopenhagen Kastrup: 2x wöchentlich Edinburgh: 1x wöchentlich Krakau: 2x wöchentlich Kiew Boryspil: 2x wöchentlich Lanzarote: 2x wöchentlich London Luton: 1x wöchentlich Lemberg: 2x wöchentlich (Sommer 2021) Madrid-Barajas: 2x wöchentlich Malaga: 2x wöchentlich Marrakesch: 2x wöchentlich Palma de Mallorca: 2x wöchentlich (Service ab Sommer 2021) Paris Beauvais: 3x wöchentlich Pescara: 2x wöchentlich (Sommer 2021) Sevilla: 2x wöchentlich Shannon: 1x wöchentlich Tel Aviv Ben Gurion: 2x wöchentlich Trapani: 3x wöchentlich

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Play fliegt im Winter auch nach Salzburg

Das isländische Airline-Startup Play wird im Winterflugplan 2021/22 die erste Strecke nach Österreich aufnehmen. Der Carrier wird während der Haupt-Schisaison jeweils an Sonntagen zwischen Keflavik und Salzburg fliegen. Die saisonale Route soll am 22. Jänner 2022 aufgenommen werden und vorerst bis 19. Feber 2022 bedient werden. Eine Verlängerung ist durchaus möglich, hängt jedoch von der Nachfrage ab. Die Kernzielgruppe sind Wintersportler aus Island, die rund um Salzburg Schifahren oder Snowboarden wollen. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A321neo angekündigt. Play stellte vor wenigen Tagen die Livery und die Uniformen vor. Der Flugbetrieb soll in Kürze aufgenommen werden. Bislang hatte man keine Österreich-Strecken angekündigt, so dass Salzburg das erste Ziel, das Play in der Alpenrepublik ansteuert, ist.

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Salzburg: Eurowings stockt Heraklion und Palma auf

Die österreichische Fluggesellschaft Eurowings Europe hat seit Donnerstag einen zweiten Airbus-Jet auf dem Flughafen Salzburg stationiert. Die Maschine wurde mit der üblichen Wasserfontäne durch die Feuerwehr begrüßt. Airportchefin Bettina Ganghofer bezeichnet den heutigen Tag als einen besonders erfreulichen Tag für den Flughafen und die Region. Der aus Palma de Mallorca kommende Überstellungsflug landete um 14 Uhr in Salzburg. „Der heutige Tag ist ein Lichtblick nach der schwersten Luftfahrtkrise der letzten Jahrzehnte. Heute bekennt sich Eurowings erneut zur strategischen Partnerschaft mit dem Flughafen und zur Zukunft des Luftverkehrsstandortes Salzburg. Eurowings war immer an unserer Seite, hat uns auch in der Krise nie verlassen, war stets der letzte Carrier, der aufhörte zu fliegen und war immer der erste Airline-Partner, der mit Flugverbindungen nach Salzburg zurückkam. Mit der Stationierung des zweiten Airbus hat Eurowings heute ein Versprechen, das vor der Krise gegeben wurde, erfüllt – ein klares Bekenntnis zu seiner Österreich Basis in Salzburg“, so Ganghofer. Palma und Heraklion werden aufgestockt Aufgrund hoher Nachfrage wird Eurowings Europe die Strecken nach Palma de Mallorca und Heraklion aufstocken. Auch auf den anderen Routen in Richtung Griechenland, Italien und Spanien verzeichnet man eigenen Angaben nach starke Buchungszahlen. In den nächsten Wochen kommen auch die für die Salzburger Wirtschaft so wichtigen Städteverbindungen wie etwa Düsseldorf (ab 20. Juni jeweils MI, FR und SO) und Hamburg (ab 1. Juli DO, SO) zurück. Ab 28.Juni läuft auch die HUB Verbindung nach Frankfurt wieder an  und mit Beginn der Festspiele werden „double-daily flights“, also zwei tägliche Flüge am  Tagesrand geplant

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Mit Video: Luxwing führt ersten Skyalps-Flug durch

Das hauseigene Startup des Flughafens Bozen, Skyalps, hob am Donnerstagnachmittag erstmals in Richtung Ibiza ab. Der Charterflug wurde von der maltesischen Luxwing durchgeführt. Ziel ist Ibiza, wobei in Parma ein Zwischenstopp zum Einsteigen eingelegt wird. Unter der Flugnummer LWG1961 hob die 9H-BEL am Donnerstag gegen 14 Uhr 18 kommerziell am Flughafen Bozen ab. Damit wurde erstmals seit rund sechs Jahren ein kommerzieller Linienflug ab dem Südtiroler Airport durchgeführt. Luxwing fliegt diese DHC Dash 8-400 zunächst nach Parma, wo weitere Passagiere einsteigen werden. Anschließend geht es nach Ibiza und wieder zurück. In Bozen haben 33 Fluggäste den Erstflug bestiegen. In Kürze sollen Nonstop-Flüge nach Rom und zu europäischen Zielen wie Berlin aufgenommen werden. Skyalps lässt zwei DHC Dash 8-400 von der maltesischen Luxwing betreiben. Diese stellte Aviation Direct in diesem Fotospecial näher vor. Das nachstehende Video zeigt die 9H-BEL bei ihrem ersten kommerziellen Start am Flughafen Bozen: (Sollte das Video nicht angezeigt werden, klicken Sie bitte auf diesen Link).

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Wien: Wizz Air und Ryanair im Vergleich – wer fliegt mehr?

Die Billigfluggesellschaften Wizz Air und Ryanair liefern sich auch im Sommer 2021 einen harten Wettbewerb ab Wien. Bei einer direkten Gegenüberstellung des Angebots zeigt sich allerdings, dass der ungarische Anbieter heuer zurückhaltender ist als der irische Mitbewerber. So bietet Ryanair im Juli 2021 wöchentlich 246 Abflüge ab Wien Schwechat an. Bei Wizz Air sind es deutlich weniger, denn der Carrier hat 128 Flüge pro Woche im Verkauf. Dieses Bild setzt sich auch in den Folgemonaten fort, wie aus nachstehender Tabelle ersichtlich ist: Monat Wizz Air pro Woche Ryanair pro Woche Juli 2021 128 246 August 2021 169 329 September 2021 173 330 Oktober 2021 175 330 Auf den ersten Blick könnte dies darauf hindeuten, dass Wizz Air ein wenig Elan aus dem Konkurrenzkampf genommen haben könnte. Dem ist aber nicht so, denn beide Anbieter suchen gezielt die Konfrontation. In den letzten Wochen und Monaten haben beide Billigflieger Routen angekündigt, die bereits vom jeweils anderen bedient werden. Somit setzt sich das Match Ryanair gegen Wizz Air am Flughafen Wien fort und es fand sogar eine Art „Verdichtung“ auf immer mehr Strecken statt. Ryanair plant ab dem größten Airport Österreichs deutlich optimistischer und hält auch mehr Fluggerät vor. So sind laut Lauda-Europe-Chef David O’Brien im Hochsommer 12 von Lauda Europe betriebene Airbus A320 im Einsatz. Dazu kommen drei Boeing 737-800, die von der Konzernschwester Buzz für Ryanair betrieben werden. Insgesamt sind es also 15 Flugzeuge, die die irische Firmengruppe ab Wien fliegen lässt. Wizz Air fliegt viel „nach Wien rein“ Die Wizz-Air-Basis

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Sommer: Wizz Air fliegt auf Sparflamme ab Wien

Während unter anderem Austrian Airlines und Ryanair das Angebot ab dem Flughafen Wien-Schwechat besonders zu Warmwasserzielen aufgestockt haben, zeigt sich beim Mitbewerber Wizz Air ein differenziertes Bild. Im Vorjahr sah sich der ungarische Billigflieger noch als Pionier, denn bereits Ende April 2020 kündigte man die Wiederaufnahme der ersten Routen ab Mai 2020 an. Aufgrund der damals noch für viele Länder bestehenden Flugverbote fiel das Comeback sehr klein aus. Im Verlauf der Pandemie wurde der Carrier deutlich zurückhaltender. Wizz Air verschob die Aufnahme von Strecken immer wieder und wieder. Auffällig ist, dass manche Routen mit besonders billigen Ticketpreisen ab 9,99 Euro beworben werden, jedoch die Aufnahme dann wieder um einige Wochen oder gar Monate nach hinten verschoben wird. Dieses Bild zeigt sich nun erneut, denn der Lowcoster hat viele Routen in den August 2021 verschoben, wobei angesichts der Vorgeschichte fraglich ist, ob diese Termine halten. Betroffen sind nicht nur City-Strecken, sondern auch klassische Urlaubsstrecken. Auch sind die Frequenzen auf jenen Routen, die bereits bedient werden oder aber mit Beginn der österreichischen Sommerferien reaktiviert werden sollen, im Vergleich mit den Mitbewerbern Ryanair und Austrian Airlines äußerst knapp gehalten. Daraus lässt sich ableiten, dass Wizz Air den Sommer 2021 ab Wien konservativ plant und weniger Kapazitäten vorhält. Gleichzeitig deuten die ständigen Verschiebungen und Kürzungen auch auf ein mögliches Absatzproblem hin. Die Wizz-Air-Planungen für Wien mit Stand 17. Juni 2021 im Überblick: Destination Mo Di Mi Do Fr Sa So Aufnahme Tirana X X laufend Eriwan X X ab 04.07.2021ab 04.08.2021: So Chaleroi X

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Jet2 organisierte sich weitere 537,4 Millionen Pfund

Die Jet2 plc, Muttergesellschaft der gleichnamigen Fluggesellschaft, organisierte sich mit Hilfe von Anleihen 537,4 Millionen Pfund-Sterling. Der Konzern begründet die Maßnahme damit, dass die Aufhebung der Reisebeschränkungen seitens der Regierung des Vereinigten Königreichs ins Stocken geraten ist und man mit finanziellen Folgen rechnet. Als Tour Operator hat Jet2 vorsorglich fast alle Reisen bis inklusive 24. Juni 2021 abgesagt hat. In einer Börsenmitteilung ist zu lesen, dass man mit den Neubuchungen für Sommer und Winter 2021 zufrieden ist. Auch erhalte man bereits Aufträge für den Sommer 2022 und das würde „zuversichtlich stimmen“. Jet2 plc stückelte die Anleihen zu je 100.000 Pfund-Sterling. Verzinst werden diese mit 1,625 Prozent, wobei der Kupon jeweils im Juni und Dezember 2021 zur Zahlung fällig ist. „Der Erlös aus der Begebung der Wandelanleihen wird verwendet, um die Bilanz von Jet2 weiter zu stärken und das Unternehmen durch Aufhebung der Sperrbeschränkungen durch Flottenwachstum und Flottenerneuerungsmöglichkeiten für eine starke Erholung zu positionieren“, schreibt Jet2 plc in der Börsenmitteilung. Im Verlauf der Corona-Pandemie organisierte sich die Firmengruppe bereits rund eine Milliarde Pfund-Sterling in Form von Darlehen und Anleihen.

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Eurowings Discover soll noch größer werden

Bislang hat Eurowings Discover AOC und Betriebsbewilligung noch nicht erteilt bekommen. Das könnte auch noch einige Wochen dauern, denn derzeit wird damit gerechnet, dass die Zulassungen Mitte/Ende Juli 2021 erteilt werden. Derzeit ist geplant, dass der Langstreckenbetrieb Ende Juli 2021 unter dem 4Y-Code aufgenommen werden soll. Bis dahin werden jene Routen, die künftig als Eurowings Discover angeboten werden sollen, von Lufthansa durchgeführt. Die Verspätung bei der Erlangung der behördlichen Genehmigung hindert aber nicht daran, dass weiteres Personal gesucht wird und insbesondere zusätzliche Maschinen des Typs A320 eingeflottet werden sollen. Das Geschäftsmodell von Eurowings Discover erinnert stark an den Mitbewerber Condor, der einst selbst eine Tochter der Lufthansa war. Besonders, dass man offensichtlich den Fokus auf Ferienziele auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke legt sowie sich das Streckennetz in vielen Fällen mit jenem der einstigen Tochter überschneidet, ist durchaus auffällig. Derzeit ist nicht geplant, dass auf dem Flughafen München eine Langstrecken-Crewbase errichtet werden soll. Die Strecken sollen im Rahmen von so genannten W-Umläufen bedient werden. Ein neues Langstreckenziel hat Eurowings Discover zwischenzeitlich auch angekündigt. Dabei handelt es sich um Victoria Falls, das ab 30. März 2022 angesteuert werden soll. Es ist allerdings kein Nonstop-Flug, denn die Verbindung soll am Frankfurt am Main via Windhoek geführt werden. Derzeit sind drei Umläufe pro Woche geplant. Noch hat man seitens Namibia bzw. Zimbabwe die Fünfte-Freiheit-Rechte nicht erteilt bekommen, arbeite man daran, so das Unternehmen.

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Montenegro Airlines verklagt Air Montenegro

Die Fluggesellschaft Air Montenegro handelte sich aufgrund einer behaupteten Markenrechtsverletzung eine Klage ein. Vor Gericht zieht ausgerechnet der Insolvenzverwalter des Vorgängers Montenegro Airlines. Laut lokalen Medienberichten sieht dieser einen Markenrechtsverstoß, da das Adler-Logo zum Verwechseln ähnlich aussieht. Er fordert daher, dass die Verwendung des Symbols unverzüglich beendet werden soll oder aber Air Montenegro an die Insolvenzmasse von Montenegro Airlines eine angemessene Lizenzgebühr entrichten soll. Anfang der Woche wurde der erste Air Montenegro Flug ab Podgorica durchgeführt. Als Fluggerät kam ein Embraer 190, betrieben von der deutschen Fluggesellschaft German Airways, zum Einsatz. Dieser war nicht in der Livery der neuen Staatsairline lackiert.

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