Jan Gruber

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Jan Gruber

Wien: Ryanair reaktiviert Agardir, Marseille und Pisa

Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 beabsichtigt die Ryanair Group ab Wien-Schwechat die Ziele Agadir, Pisa und Marseille zu reaktivieren. Alle drei Destinationen wurden vormals von der mittlerweile nicht mehr existierenden Laudamotion angeboten. Die Atlantik-Stadt in Marokko wurde bereits lange vor der Corona-Pandemie seitens der damaligen Laudamotion aus dem Flugplan gestrichen. Hintergrund war damals, dass die Nachfrage schwach war und die Strecke aufgrund der langen Flugdauer hohe Kosten für die Airline verursacht. Ryanair will ab 31. Oktober 2021 wieder zwischen Wien und Agadir an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag fliegen. Auch Pisa ist eine ehemalige Lauda-Strecke, die mangels Wirtschaftlichkeit aus dem Flugplan gestrichen wurde. Ryanair wird diese ab 1. November 2021 jeweils Montags und Freitags anbieten. Die Route soll mit Fluggerät der maltesischen Tochtergesellschaft Lauda Europe bedient werden. Marseille wurde aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt und soll ab 2. November 2021 dreimal pro Woche ab Wien-Schwechat angeflogen werden. Dienstags und Samstags kommen Flugzeuge von Lauda Europe zum Einsatz. Donnerstags wird die Route mit Maschinen der Konzernschwester Malta Air von Frankreich aus bedient.

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Mai 2021: BER meldet 362.000 Passagiere

Der Flughafen Berlin-Brandenburg fertige im Mai 2021 insgesamt 362.000 Passagiere ab. Gegenüber April 2021 konnte man sich um rund 100.000 Reisende steigern. Vor einem Jahr, im extremen Krisenmonat Mai 2020, wurden 52.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt, im Mai 2019 waren es mehr als 3,2 Millionen Fluggäste. Insgesamt nutzten in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 1,2 Millionen Passagiere den Flughafen BER. Im vergangenen Monat gab es am BER rund 5.400 Flugbewegungen, rund 600 mehr als im Vormonat April. Im Mai 2020 starteten und landeten nur rund 2.100 Maschinen in Schönefeld oder Tegel, im Mai 2019 waren es 26.100 Maschinen. Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Mai nahezu genauso viele Güter umgeschlagen wie im April 2021 – rund 2.200 Tonnen. Im Vorkrisenmonat Mai 2019 waren es 3.100 Tonnen. „Es mehren sich die Zeichen dafür, dass der Flugverkehr langsam wieder in Gang kommt. Ende Mai hatten wir täglich zwischen 10.000 und 18.000 Passagiere. Damit sind wir zwar von einer Normalität noch immer weit entfernt. Doch sinkende Infektionszahlen, die steigende Anzahl der COVID-19-Impfungen und damit verbundene Reise-Erleichterungen führen zu mehr Sicherheit: Mehr Menschen erfüllen sich jetzt ihre Urlaubsträume. Wenn die Passagierzahlen im Sommer und Herbst weiterhin ansteigen, könnten wir die für 2021 prognostizierte Zahl von etwa 10 Millionen Fluggästen erreichen“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Mai 2021: Ryanair Group meldet 1,8 Millionen Passagiere

Im Mai 2021 zählte die Ryanair Group gruppenweit rund 1,8 Millionen Passagiere. Im direkten Vergleich mit April 2021 konnte man somit um etwa 800.000 Fluggäste mehr befördern. Die Gegenüberstellung mit dem Vorjahresmonat ist nicht aussagekräftig. Hintergrund ist, dass im Mai 2020 der Flugbetrieb von Ryanair aufgrund der ersten Corona-Welle weitgehend ausgesetzt war. Der Konzern hielt lediglich einige wenige Routen aufrecht und zählte damals nur rund 70.000 Passagiere. Die jüngste Beförderungsleistung liegt deutlich unter Mai 2019 als man noch 14,1 Millionen Fluggäste hatte. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres hatte die Ryanair Group 30,2 Millionen Reisende an Bord. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Rückgang um 75 Prozent. Hintergrund ist hier, dass die Kalendermonate Jänner und Feber sowie Teile des März 2020 von der Pandemie noch nicht betroffen waren.

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Türkei akzeptiert jetzt auch Schnelltests

Die Türkei lockert die Einreisebestimmungen für aus Deutschland kommende Personen. Künftig werden auch Ergebnisse von Antigen-Schnelltests, die nicht älter als 48 Stunden sein dürfen, anerkannt. Geimpfte und Genesene können ohne Testbefund einreisen. Die letzte Impfdosis (zweite Injektion, ausgenommen bei Johnson & Johnson) muss mindestens 14 Tage vor der Einreise verabreicht worden sein. Genesene können bis zu sechs Monate Erleichterungen in Anspruch nehmen. PCR-Testbefunde dürfen nicht älter als 72 Stunden sein. Unabhängig davon muss weiterhin eine digitale Einreiseanmeldung über die Homepage des türkischen Gesundheitsministeriums gemacht werden. Bei der Rückreise nach Deutschland ändert sich allerdings nicht. Das Robert-Koch-Institut stuft die Türkei weiterhin als Hochinzidenzgebiet ein. Gegebenenfalls kann dies eine Quarantänepflicht auslösen. Daher sollten sich Türkei-Reisende unbedingt vorab informieren welche Voraussetzungen bei der Einreise bzw. Rückkunft nach Deutschland zu erfüllen sind.

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Mai 2021: Wizz Air legte auf 800.000 Reisende zu

Der Billigflieger Wizz Air konnte im Mai 2021 insgesamt 832.538 Passagiere befördern. Die Auslastung wird mit 66,1 Prozent ausgewiesen. Im Vorjahresmonat hatte der Billigflieger 126.549 Fluggäste bei einem Ladefaktor von 61,1 Prozent. Im April 2021 hatte Wizz Air 564.634 Reisende an Bord. Der Vergleich mit Mai 2020 ist allerdings wenig aussagekräftig, da der Flugbetrieb aufgrund der ersten Coronawelle stark reduziert war. Wizz Air wollte im Vorjahr äußert früh diverse Routen ab Wien-Schwechat reaktivieren, musste jedoch viele Destinationen aufgrund der vielen Flugverbote verschieben. Auch zeigte sich im Verlauf des Vorjahres, dass der Billigflieger die Strategie geändert hat und nicht mehr als „Pionier“ die Strecken so schnell wie möglich reaktiviert. Ganz im Gegenteil: Auch heute pausieren noch viele Wizz-Air-Routen während Mitbewerber schon länger fliegen. Vergleicht man die jüngste Beförderungsleistung mit den Werten von Mai 2019, so zeigt sich, dass Wizz Air deutlich darunterliegt. Damals hatte man noch 3.470.889 Passagiere bei einer Auslastung von 92,3 Prozent. Zuletzt kündigte Wizz Air die Aufnahme neuer Kroatien-Strecken ab Wien-Schwechat an.

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Malta: Vorerst keine Erleichterungen für „ausländische“ Impfungen

Seit Dienstag gelten für die Republik Malta neue Einreisebestimmungen, die in den meisten Fällen deutliche Erleichterungen bringen. Geimpfte haben allerdings das Nachsehen, denn der Inselstaat praktiziert nun eine Diskriminierung der Extraklasse, die sich auch negativ auf die touristische Nachfrage auswirken könnte. Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, müssen keinen negativen PCR-Befund vorlegen. Ein genauer Blick auf die Verordnung der Regierung sowie die Hinweise des Tourismusministeriums zeigen, dass dies nur für jene Personen gilt, die einen maltesischen Impfnachweis mit maltesischem QR-Code vorlegen können. Vorerst gibt es also für Geimpfte, die ihr Vakzin in anderen EU-Staaten erhalten haben, keine Erleichterungen. Green Pass wird es im Laufe des Monats umgesetzt Spätestens zum 1. Juli 2021 soll sich dies ändern, denn man will dann im Rahmen des Grünen Passes alle Nachweise aus der Europäischen Union in Form der App bzw. der Offline-Alternative anerkennen. Mit dem Vereinigten Königreich, das der wichtigste Quellmarkt Maltas ist, wurde bereits ein bilaterales Abkommen geschlossen. Personen, die über eine maltesische ID-Card verfügen (es handelt sich nicht um die Staatsbürgerschaft, denn alle Personen mit Wohnsitz auf Malta können diesen Ausweis beantragen), können unter diesem Link das maltesische Impfzertifikat beantragen. Für Impfungen, die im Ausland verabreicht wurden, müssen die Nachweise entsprechend vorgelegt wurden. Wichtig: Diese Onlinemöglichkeit können nur Inhaber maltesischer ID-Cards nutzen. Ohne PCR-Befund gelandet kostet 120 Euro Somit bleibt – zumindest vorläufig – den meisten Touristen nur die Möglichkeit mittels negativem PCR-Test einzureisen. Wer diesen nicht vorweisen kann, muss sich am Flughafen Luqa einem PCR-Test unterziehen, für den an Ort

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Hohe Nachfrage: Air Malta kündigt Berlin und Düsseldorf an

Die Fluggesellschaft Air Malta wird die Strecken Berlin und Düsseldorf reaktivieren, jedoch auf Moskau und Tel Aviv verzichten. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte auf Anfrage, dass man aus Deutschland eine starke Nachfrage verzeichnet. Ab 28. Juni 2021 wird man jeweils an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag zwischen Luqa und Berlin-Brandenburg fliegen. Im August 2021 wechselt man die Flugtage auf Mittwoch und Sonntag. Die Düsseldorf-Flüge werden am 3. Juli 2021 jeweils Mittwochs und Sonntags bedient. Ursprünglich war auch angekündigt, dass die Routen nach Tel Aviv und Moskau im Sommer 2021 reaktiviert werden sollen. Die Regierung konnte bislang weder mit Israel noch mit Russland ein so genanntes „Safe Travel Agreement“ abschließen. Daher entschied sich Air Malta dafür, dass die beiden Strecken weiterhin pausiert bleiben. Im Gegenzug setzt man verstärkt aus Deutschland, denn aus diesem Markt bekomme man außergewöhnlich viele Neubuchungen.

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Bergamo: Frau randalierte wegen Maske an Bord von Malta Air

Auf einem Ryanair-Flug von Ibiza nach Bergamo weigerte sich ein weiblicher Fluggast eine Maske zu tragen. Die Situation eskalierte zunehmend, denn die Reisende wurde aggressiv und auch gegenüber anderen Passagieren handgreiflich. Der Vorfall, der von Ryanair bestätigt wurde, ereignete sich bereits am 26. Mai 2021. In den letzten Tagen sind in sozialen Netzwerken diverse Videos aufgetaucht, die von Augenzeugen gepostet wurden. Zunächst berichteten einige britische Medien vom Verhalten der Dame. Auffällig ist, dass sich die Besatzung zunächst zurückhaltend verhält und die Reisende walten lässt. Flugbegleiter gehen vorbei und führen den Bordservice durch – ganz so als ob nichts wäre. Erst später schreitet die Kabinenbesatzung ein. Der Kapitän forderte Polizeiunterstützung an, so dass die Frau am Flughafen Bergamo von der Exekutive abgeführt wurde. Der Vorfall ereignete sich auf Ryanair-Flug FR 8333, durchgeführt von der Tochtergesellschaft Malta Air. Als Fluggerät kam die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9H-QBC zum Einsatz. Die irische Konzernmutter erklärte, dass die Maschine normal in Bergamo landen konnte und dort alle weiteren Schritte von der Polizei übernommen wurden.

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Lufthansa Cargo bekommt weitere Boeing 777F

Lufthansa Cargo wird eine weitere fabrikneue Boeing 777F erhalten. Das Frachtflugzeug soll im Laufe des Jahres ausgeliefert werden. Der Cargo-Kranich wird dann insgesamt elf Maschinen dieses Typs betreiben. Zuvor herrschte zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit und der Geschäftsführung von Lufthansa Cargo dicke Luft. Die Arbeitnehmervertretung warfen vor, dass eine zunehmende Verlagerung zur Schwester Aerologic, die nicht dem Konzerntarifvertrag unterliegt, stattfindet. Die nunmehrige Entscheidung die 777F bei Lufthansa Cargo um eine Einheit zu erweitern, könne auch als eine Art Friedensangebot an die Flugzeugführer gewertet werden. Es handelt sich um die zweite Neubestellung, die die Frachttochter von Lufthansa heuer getätigt hat. Im März 2021 wurde 777F Nummer zehn bestellt. Unter Berücksichtigung beider Orders wird die Flotte auf zehn Boeing 777F ausgebaut. Jene vier B777F, die von AeroLogic betrieben werden, jedoch fast ausschließlich für Lufthansa Cargo fliegen, sind Arbeitnehmervertretern ein Dorn im Auge. Hintergrund ist – wie erwähnt – die fehlende Anwendbarkeit des Konzerntarifvertrags.

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DAT halbiert die McDonnell-Douglas-Flotte

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport hat die letzte Maschine des Typs McDonnell Douglas MD-82 ausgeflottet. Der heckgetriebene Zweistrahler trägt die Registrierung OY-RUT und wurde zuletzt nur noch sporadisch eingesetzt. Der 29,5 Jahre alte Jet wird laut CH-Aviation.com verschrottet. Firmenchef Jesper Rungholm führte gegenüber dem Medium aus, dass die MD-83 mit der Registrierung OY-RUE weiterhin genutzt werden soll. Einen Termin für die Ausflottung dieser McDonnell Douglas-Maschine gibt es noch nicht. Die MD-83 wird das einzige Muster des Herstellers, der Mitte der 1990er-Jahre mit Boeing fusionierte, in der DAT-Flotte sein. In Kürze steht ein C-Check an. Danach soll die OY-RUE noch mindestens zwei Jahre bei Danish Air Transport eingesetzt werden. Der Zweistrahler ist mit 90 Sitzen ausgerüstet und wird seitens des Carriers als VIP-Maschine angeboten. Man habe damit eine „nette Nische gefunden“, so Rungholm gegenüber CH-Aviation.com.

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