Jan Gruber

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Jan Gruber

Staatskredit: Air Austral bekommt nochmals 20 Millionen Euro

Die im französischen Übersee-Department La Réunion ansässige Air Austral erhält abermals einen staatlich garantierten Kredit über 20 Millionen Euro. Dies wurde im Amtsblatt der Republik Frankreich publiziert. Mittlerweile greift die Regierung diesem Anbieter zum dritten Mal unter die Flügel. Es handelt sich um Darlehen, für die der Staat zumindest teilweise haftet. Zunächst wurden im Vorjahr 120 Millionen Euro vergeben. Bei diesem hat die Regierung nur eine teilweise Bürgschaft abgegeben.  Für den Kredit in der Höhe von 30 Millionen Euro, der im April 2021 überweisen wurde, haftet der Staat gänzlich. Ebenso verhält es sich mit jenen 20 Millionen Euro, die in Kürze fließen sollen. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass Air Austral die Hilfskredite zurückbezahlen muss.

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Tui schickt Reisebüro-Mitarbeiter wieder in Kurzarbeit

Der deutsche Reiseveranstalter Tui rechnet offenbar damit, dass im Herbst die Nachfrage niedrig sein könnte. Die Reisebüromitarbeiter sollen ab Oktober 2021 erneut in Kurzarbeit geschickt werden. Das Unternehmen will die Arbeitsleistung auf 70 bis 90 Prozent reduzieren. Betroffen sind sämtliche 400 Reisebüros, die man in Deutschland selbst betreibt. Franchise-Filialen sind selbstständige Unternehmer und daher von der Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat nicht betroffen. Vom Beginn der Corona-Pandemie bis Anfang 2021 hatte der Konzern viele Beschäftigte in Kurzarbeit. Jene, die in den Reisebüros arbeiten, konnten diese Anfang dieses Jahres wieder verlassen. Nun droht diese Maßnahme erneut.

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Russland hebt Flugbeschränkungen für Tschechien auf

Die Russische Föderation hat die Flugbeschränkungen für Passagierflüge, die in Tschechien starten, vollständig aufgehoben. Ebenso handelte man bezüglich Südkorea und der Dominikanischen Republik. Aufgrund der Corona-Pandemie hat Russland den Flugverkehr aus verschiedenen Staaten kommend beschränkt. Die Bandbreite der Maßnahmen reicht von der Einschränkung der Sitzplatzanzahl über maximale Anzahl von Flügen pro Woche bis hin zum vollständigen Bann. Für Flüge, die in Tschechien, Südkorea oder der Dominikanischen Republik starten gibt es nun keinerlei Corona-Beschränkungen mehr. Einige Fluggesellschaften haben bereits reagiert und ihr Russland-Angebot aufgestockt. Auch lokale Carrier haben in den letzten Tagen zusätzliche Strecken angekündigt. Die Aufhebung der Flugbeschränkungen bedeutet aber nicht, dass die Einreisebestimmungen gelockert wurden. Diese sind weiterhin aufrecht und ganz abseits der Corona-Reiseregeln benötigen viele auch weiterhin ein Visum.

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Jet2 bestellt 36 Airbus A321neo

Die britische Fluggesellschaft Jet2 hat sich nun auf ein Nachfolgemuster für die teilweise in die Jahre gekommenen Boeing-Maschinen festgelegt. Der Auftrag ging an Airbus. Insgesamt ordert der Carrier 36 A321neo. Die Maschinen werden mit 232 Sitzen bestuhlt und mit der Airspace-Kabine ausgerüstet sein. Bei letzterem verspricht der Hersteller, dass bis zu 60 Prozent mehr Stauraum für Handgepäck zur Verfügung stehen soll. Hinsichtlich der Triebwerke hat man sich noch nicht entschieden.  „Jet2.com wird stolz darauf sein, in den kommenden Jahren den Airbus A321neo zu betreiben. Dieses Flugzeug ist unserer Meinung nach das effizienteste und umweltfreundlichste Flugzeug, das derzeit am Himmel fliegt. Es wird unseren Fluggästen ein wunderbar komfortables und angenehmes Erlebnis bieten, wenn sie mit uns in ihren wohlverdienten Jet2-Urlaub fliegen“, sagte Philip Meeson, Executive Chairman von Jet2.

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Wizz Air fährt Dortmund-Präsenz schon jetzt herunter

Die Fluggesellschaft Wizz Air reduziert die Präsenz auf dem Flughafen Dortmund bereits vor der offiziellen Schließung der Basis. Die Anzahl der stationierten Flugzeuge wird auf einen Airbus A320 reduziert. Sowohl der Airport als auch Wizz Air betonen, dass lediglich die Station geschlossen wird, jedoch Dortmund weiterhin von anderen Bases aus angeflogen werden soll. Im Winterflugplan 2021/22 wird die Präsenz aber deutlich kleiner ausfallen, denn aus dem Reservierungssystem des Billigfliegers geht hervor, dass zahlreiche Strecken künftig nicht mehr angeboten werden. Unter anderem fallen Marrakesch, Santorini, Thessaloniki, Athen, Keflavik, Palma de Mallorca, Split, Fuerteventura, Split und Catania dem Rotstift zum Opfer. Die bereits pausierenden Strecken nach Lissabon und Porto sollen nicht mehr reaktiviert werden. Da in obiger Liste einige klassische saisonale Ziele enthalten sind, bleibt es abzuwarten, ob Wizz Air diese im Sommerflugplan 2022 wieder auflegen wird oder nicht. Marrakesch und Fuerteventura gelten eigentlich als beliebte Sommerziele. Aufgrund der – beispielsweise im Vergleich mit Dortmund-Wien – längeren Flugzeit scheint eine Bedienung im Rahmen der Kabotage an den Flight Duty Regulations zu scheitern. Hierfür wäre in Dortmund stationiertes Personal von Vorteil. Die einzige deutsche Basis wurde erst im Vorjahr eröffnet und soll zum 24. Oktober 2021 geschlossen werden. Daher ist es kein Zufall, dass viele Routen bis zum 23. Oktober 2021 eingestellt werden. Einige setzt man ab Anfang September aus und bedient sie während der Herbstferien nochmals. Für Athen ist jedenfalls schon am 3. September 2021 Schluss. Die Wien-Strecke hingegen soll in Kürze erneut reaktiviert werden.

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München: Easyjet stellt Faro und Palma ein

Der österreichische Billigflieger Easyjet Europe stellt die erst Mitte Juli 2021 aufgenommen Strecken von München nach Faro und Palma de Mallorca im September 2021 ein. Ursprünglich war angekündigt, dass diese zumindest bis zum Ende der laufenden Sommerflugplanperiode 2021 bedient werden sollen. Es zeichnete sich jedoch schon länger ab, dass Easyjet die beiden Sommer-Strecken nur während der bayerischen Schulferien bedienen wird, denn der Angebotszeitraum wurde verkürzt. Konkret bedeutet das, dass diese Destinationen nicht mehr bis Ende Oktober 2021 buchbar waren. Faro soll ab München letztmalig am 4. September 2021 bedient werden. Die Palma-Strecke wird per 11. September 2021 eingestellt. Easyjet Europe betrachtet beide Routen als Saisongeschäft und hält sich offen diese im Sommerflugplan 2022 wieder aufzulegen. Zur Auslastung machte das Unternehmen keine Angaben. Die Aufnahme der beiden Ziele wurde vergleichsweise kurzfristig angekündigt.

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Wien: A321neo-Ausfall verursachte lange Verspätung

Am vergangenen Donnerstag sorgte die Fluggesellschaft Wizz Air in Wien für verärgerte Passagiere, denn der Kurs W6 2955, der um 12 Uhr 15 abheben sollte, startete erst um kurz vor 20 Uhr 00 Lokalzeit. Auch die Verbindung nach Eriwan war verspätet, jedoch nur um eine Stunde. Beide Flüge hätten mit dem Maschinentyp Airbus A321neo durchgeführt werden sollen. Tatsächlich geflogen sind aber dann A321ceo. Die HA-LXV nach Korfu und die HA-LTH nach Eriwan. Um die Verspätung des Kurses W6 2954 (Korfu-Wien) zumindest minimieren zu können, wurde die Strecke “umgedreht”. Das heißt statt Wien-Korfu-Wien flog der Airbus A321 Korfu-Wien-Korfu. Zuvor wurde das Flugzeug ferry aus Bukarest eingeflogen und kehrte am Freitag kurz nach Mitternacht auch wieder leer in die Hauptstadt Rumäniens zurück. Für den Flug W6 2891 wurde die HA-LTH ferry aus Krakau eingeflogen. Nebst dem Erwian-Umlauf bediente dieser Airbus A321 am Freitag ab Wien noch den Rom-Umlauf und wurde dann leer nach Warschau überstellt. Bedingt durch das Einfliegen dieses Mittelstreckenjets war der Eriwan-Flug am vergangenen Donnerstag um rund eine Stunde verspätet. Die Fluggesellschaft Wizz Air bestätigte, dass die beiden Kurse verspätet waren. Ein Sprecher sagte dazu gegenüber Aviation Direct: “Die Flüge nach Korfu und Jerewan waren aus technischen Gründen verspätet”. Nähere Einzelheiten zur Ursache der technischen Probleme wollte man aber nicht nennen. Betroffen war jedenfalls eine Maschine des Typs Airbus A321neo, die deswegen nicht eingesetzt werden konnte. Tankwagen hatte Panne in der Nähe einer Wizz-Air-Maschine Am Freitag bot sich am Flughafen Wien-Schwechat ein nicht gerade alltägliches Bild. Vor einer Maschine von

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Wien: Zoll beschlagnahmt 7,6 Tonnen Fake-Shisha-Tabak

Die am Flughafen Wien-Schwechat tätigen Zöllner haben einen ungewöhnlichen Aufgriff gemacht, denn es wurden 7,6 Tonnen Shisha-Tabak beschlagnahmt. Noch dazu handelte es sich um Fälschungen. Laut Mitteilung des Finanzministeriums waren die Warensendungen für die Ukraine bestimmt, jedoch soll dahinter ein komplexes Netzwerk stecken. Über ein deutsches Unternehmen wurden im Jänner insgesamt 350 Kartons Shisha-Tabak von Dubai nach Minsk bestellt. Diese wurden im Rahmen einer Frachtsendung mit einem Flugzeug in die Hauptstadt von Belarus befördert. Von dort aus ging es per Lastwagen über Polen und Deutschland nach Wien. In Österreich sollte die Ware mit Luftfracht in die Ukraine gebracht werden. Doch es handelte sich gar nicht um jenen Wasserpfeifentabak, der aus Dubai gebracht wurde. Die Ermittlungen des BMF haben ergeben, dass dieser in Deutschland gegen die Fälschung ausgetauscht wurde. Dabei gingen die Schmuggler professionell vor, denn man verwendete die echten Kartons. Eine stichprobenartige Kontrolle machte die Zöllner aber misstrauisch und daher schauten diese genauer nach. Treffer: Gefälschte Ware, die geschmuggelt werden sollte. Der Zoll ist bezüglich großer Mengen Shisha-Tabak mittlerweile besonders genau, denn im Dezember des Vorjahres konnte man ebenfalls gefälschte Ware sicherstellen. Damals sollten fünf Tonnen von Wien in die Ukraine exportiert werden. Das Finanzministerium teilte weiters mit, dass gegen die Drahtzieher ein Finanzstrafverfahren eingeleitet wurde. Die höhe der hinterzogenen Steuern bzw. Abgaben wird mit etwa 340.000 Euro beziffert. Aus ermittlungstaktischen Gründen habe man den Aufgriff erst jetzt öffentlich bekannt gemacht. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP): „Die Risiken beim Konsum von illegal eingeführten und gefälschten Tabakwaren sind nicht zu unterschätzen: Angefangen

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Auch Virgin Australia kündigt Impfpflicht an

Nach und nach verkünden immer mehr Fluggesellschaften eine generelle Impfpflicht für ihre Mitarbeiter. In Australien machte Qantas den Anfang und nun zieht auch der Mitbewerber Virgin Australia nach. Der Carrier erfindet dabei das Rad nicht neu, sondern übernimmt mit minimalen Adaptionen die Ankündigung von Qantas. Das bedeutet, dass das fliegende Personal und die Bodenmitarbeiter mit Kundenkontakt bis 15. November 2021 ihrem Arbeitgeber die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen müssen. Beschäftigte in anderen Bereichen müssen dies bis Ende März 2022 erledigen. Virgin Australia macht auch keinen Hehl daraus, dass man sich von Mitarbeitern, die sich nicht impfen lassen wollen, trennen wird. In Europa ist Swiss die erste Airline, die eine Impfpflicht für das fliegende Personal verkündet hat. In den USA kündigte United Airlines einen solchen Schritt an. Die weltweit erste Airline, die vorpreschte, war Cathay Pacific.

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Inlandsflüge: Turkish führt Impf- bzw. PCR-Pflicht ein

Turkish Airlines wird ab 6. September 2021 im Inlandsverkehr nur noch geimpfte und mittels PCR getestete Passagiere befördern. Dies gilt sowohl für die Mainline als auch für das Lowcost-Brand Anadolujet, das innerhalb des AOCs von Turkish Airlines unterhalten wird. Geimpfte müssen ihren Nachweis spätestens beim Boarding vorlegen. Wer das nicht kann, darf dann nur noch mitfliegen, wenn ein negativer PCR-Befund vorgewiesen werden kann. Der teilstaatliche Carrier prescht mit dieser Maßnahme vor, wobei damit zu rechnen ist, dass Mitbewerber wie SunExpress, Pegasus oder Onur Air in den nächsten Tagen bzw. Wochen ähnliche Entscheidungen verkünden könnten. In der Türkei war bislang der Umgang mit Corona vergleichsweise locker, aber nun verschärft man Schritt für Schritt die Regeln für ungeimpfte Personen. Dabei hat man besonders den Reiseverkehr im Inland, der nebst Flügen auch in hohem Umfang mit Bussen bewerkstelligt wird, im Fokus. Derzeit wird überlegt, dass für die Fernbusse der 3G-Nachweis eingeführt werden könnte.

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