Jan Gruber

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Jan Gruber

Fly Arna: Air Arabia und Armenien gründen neuen Billigflieger

In Kooperation mit der Air Arabia Group will Armenien einen neuen Carrier in die Luft bringen. Dieser wird unter dem Namen Fly Arna an den Start gehen und als Billigflieger positioniert werden. Eine enge Zusammenarbeit mit Air Arabia ist vorgesehen. Die Eigentümer dieser Neugründung sind der staatliche Armenian National Interest Found, der die Mehrheit hält, sowie die Air Arabia Group und andere private Investoren. Die Marke Fly Arna soll eine Kurzform von “Armenian National Airlines” darstellen. Gegründet wurde das neue Unternehmen im Juli 2021. Die Homebase soll der Zvartnots International Airport (Eriwan) werden. AOC und Betriebsgenehmigung hat man bislang noch nicht erteilt bekommen, jedoch wurde mitgeteilt, dass die entsprechenden Anträge in Kürze bei der Zivilluftfahrtbehörde Armeniens eingebracht werden sollen. Der Erstflug soll spätestens im kommenden Jahr durchgeführt werden.

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Play flottet fünf A320neo ein

Die isländische Fluggesellschaft Play beabsichtigt die Flotte um fünf Maschinen des Typs Airbus A320neo zu erweitern. Dabei handelt es sich um fabrikneue Flugzeuge, die im Vorjahr produziert wurden. Mit einer Leasinggesellschaft wurde bereits eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Die ersten beiden A320neo sollen im ersten Quartal des kommenden Jahres übernommen werden. Die drei weiteren Exemplare sollen im Frühjahr 2023 folgen. Der Deal mit dem Lessor umfasst auch einen weiteren A321neo. Die Übergabe ist ebenfalls für 2023 vorgesehen. Play erklärt, dass die Flotte auf insgesamt zehn Maschinen anwachsen soll. Für neun hat man bereits Verträge abgeschlossen. Spätestens im Sommer 2022 will man die Ziele in Nordamerika ab Keflavik anbieten. Dabei sollen überwiegend Airbus A321neo zum Einsatz kommen. Die Einflottung von Widebodies schließt man derzeit aus.

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AUA übergibt letzte dezentrale Strecken an Air Dolomiti und Eurowings

Die letzten dezentralen Austrian-Airlines-Strecken werden schon bald Geschichte sein, denn die Route Innsbruck-Frankfurt wird ab Ende Oktober 2021 von der Konzernschwester Air Dolomiti übernommen. Damit würde nur noch Graz-Düsseldorf verbleiben, jedoch wird auch diese Strecke künftig nicht mehr von Austrian Airlines bedient. Eurowings wird die Route spätestens mit dem Wechsel auf den Winterflugplan 2021/22 übernehmen. Da Austrian Airlines schon länger kein Fluggerät in Graz stationiert hat, kamen bislang Airbus A319/320 sowie Embraer 195, die im Rahmen von Wien-Graz-Umläufen eingeflogen wurden, zum Einsatz. Die Konzernschwester Eurowings wird diese Route von Düsseldorf aus bedienen. In Innsbruck ändert sich für die Passagiere nicht einmal das Fluggerät, denn bislang kamen im Regelfall Embraer 195 zum Einsatz. Air Dolomiti beabsichtigt diesen Maschinentyp einzusetzen. Die Flüge nach Frankfurt werden künftig sowohl unter Lufthansa- als auch Air-Dolomiti-Flugnummern vermarktet. Austrian Airlines befindet sich in den österreichischen Bundesländern bereits seit einigen Jahren auf dem Rückzug. Der Umstand, dass man die beiden Routen ab Graz und Innsbruck an die Konzernschwestern übergibt, ist genau genommen keine Neuigkeit. Lediglich der Zeitpunkt des Betreiberwechsels hat sich aufgrund der Corona-Pandemie nach hinten verschoben. Nur noch Wien-Flüge ab Klagenfurt, Innsbruck und Graz Linienmäßig steuert Austrian Airlines die Flughäfen Klagenfurt, Innsbruck und Graz nur noch im Rahmen der Zubringerflüge von/nach Wien an. Dezentrale Strecken gibt es schon sehr bald nicht mehr. Ab Linz und Salzburg bietet der Carrier bereits seit einiger Zeit gar keine regulären Linienverbindungen an. Die Wien-Zubringer wurden im Rahmen einer Kooperation mit den ÖBB auf die Schiene verlagert. Die ehemaligen AUA-Strecken Linz-Düsseldorf und

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Lufthansa stellt wieder digitale Bordkarten aus

Auf vielen Strecken haben Passagiere der Lufthansa Group nach dem Web-Check-in keine Bordkarte, sondern eine Aufforderung diese am Check-in-Schalter abzuholen, erhalten. Dokumentenkontrolle, so die Begründung. Das ändert sich nun für Geimpfte. Diese können während dem digitalen Check-in ihr EU-Impfzertifikat hochladen. Dieses wird automatisch überprüft und anschließend wird die Bordkarte für das Smartphone oder zum Selbstausdrucken ausgestellt. Laut Lufthansa soll dieses Verfahren auf vielen Strecken möglich sein. Bei Test-Nachweisen funktioniert dies derzeit nur dann, wenn diese von Centogene stammen. “Auf allen rund wöchentlichen 2000 Flügen aus Nichtrisikogebieten des Schengenraums, (also derzeit beispielsweise aus Spanien, Italien oder Schweden) nach Deutschland können Reisende ihre Bordkarte beim Einchecken auf dem Smartphone wieder direkt ausstellen lassen”, beschreibt Lufthansa das Vorgehen. Beim Mobile-Check-in ist vorgesehen, dass die Passagiere die CR-Codes ihrer Papier-Impfzertifikate scannen sollen.Die digitale Bordkarte wird automatisch ausgestellt und ein zusätzlicher Dokumentencheck beim Check-In-Schalter am Flughafen ist nicht mehr erforderlich.  Aber auch für viele andere Flüge gilt: Wer Sorge hat, nicht die richtigen Zertifikate für die Reise zu haben, kann diese bereits bis zu 72 Stunden vor Abflug durch ein Lufthansa Service Center prüfen lassen. Dies können Nachweise über Tests, eine überstandene Covid-19 Erkrankung und Impfungen sein. Auch die Bestätigungen digitaler Einreiseanmeldungen können so geprüft werden. Durch neue digitale Lösungen erfolgt die Prüfung nun auch im Service Center teilweise automatisch und damit deutlich schneller. Die Airline weist ihre Gäste darauf hin, dass neben dem digitalen Nachweis bis auf weiteres auch die ausgedruckten Originalzertifikate auf der Reise weiterhin mitgeführt werden müssen. Welche Dokumente mitgeführt werden müssen

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Eurowings reaktiviert weitere innerdeutsche Strecken

Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat die Nonstop-Verbindung zwischen Dresden und Stuttgart reaktiviert. Ab Leipzig/Halle fliegt der Carrier seit Mittwoch wieder nach Düsseldorf, dem größten Eurowings-Standort. Zwischen Dresden und Stuttgart verkehren vorerst bis zu fünf Rotationen pro Woche. Je nach Entwicklung der Nachfrage will man die Verbindung schrittweise aufstocken. Leipzig-Düsseldorf wird vorerst acht mal wöchentlich bedient. Sofern es nicht kurzfristig verschoben wird, sollen in Österreich zwei Bundesländer-Strecken aufgenommen werden. Es handelt sich dabei um Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf. Beide Routen wurden bis zur Einstellung von der Konzernschwester Austrian Airlines bedient. Die Wiederaufnahmen hätten bereits im März 2021 erfolgen sollen, wurden jedoch von Eurowings mehrfach verschoben. Nun soll es, vorbehaltlich kurzfristiger Änderungen, am 13. September 2021 soweit sein.

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Wizz Air Hungary: Dubai statt Abu Dhabi

Eigentlich wollte Wizz AIr die Präsenz in den Vereinigten Arabischen Emiraten in Abu Dahbi bündeln. Dazu gründete man sogar einen lokalen Ableger, aber nun werden einige Strecken ins Nachbar-Emirat Dubai verlegt. Es soll sich laut einem Sprecher aber nur um eine temporäre Maßnahme handeln, denn Abu Dhabi praktiziert wesentlich strengere Einreiseregeln als das nahe gelegene Dubai. Betroffen sind nur Flüge, die von Wizz Air Hungary durchgeführt werden. Jene von Wizz Air Abu Dhabi werden weiterhin den Hauptstadt-Flughafen nutzen. In der Vergangenheit nutzte Wizz Air den Flughafen Dubai-World Central. Sämtliche ab diesem Airport angebotenen Verbindungen wurden nach Abu Dhabi umgezogen. Nun werden die Flüge ab Bukarest, Budapest, Catania, Cluj, Kattowitz und Sofia zumindest bis Jahresende 2021 in Dubai-International statt Abu Dhabi starten und landen. Man hofft, dass die Einreisebestimmungen gelockert werden und will dann wieder die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate zurückkehren. Wie bereits erwähnt: Verbindungen, die von Wizz Air Abu Dhabi bedient werden, sind von der temporären Maßnahme nicht betroffen.

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AUA hat kein Interesse an „Ryanair-Handgepäcksregeln“

Bei der Austrian-Airlines-Konzernschwester Eurowings gelten seit wenigen Tagen neue Handgepäckbestimmungen. Diese orientieren sich offensichtlich an jenen, die von den Mitbewerbern Ryanair und Wizz Air schon seit längerer Zeit praktiziert werden. Die AUA hat eigenen Angaben nach keine Pläne, dass man die bestehenden Regeln ändert. Eine Sprecherin sagte gegenüber Aviation Direct bezüglich der maximalen größe des kostenfreien Handgepäcks: “Seitens Austrian Airlines gibt es derzeit keine Überlegungen die Größe des maximal erlaubten Handgepäcks zu verkleinern.” Da auch die AUA in der Economy-Class im am häufigsten gebuchten Tarif “Economy light” für die Aufgabe von Gepäckstücken am Schalter extra kassiert, versuchen viele Reisende das inkludierte Handgepäck maximal auszureizen. Wie bei fast allen Fluggesellschaften kann es – sofern die Maschine komplett ausgebucht ist – in den Fächern ziemlich eng werden.  Auf die Frage was eigentlich passiert, wenn viele Reisende die Freigrenze für ihr Handgepäck ausnutzen und noch dazu Duty-Free-Sackerln und ggfs. Damenhandtaschen dabei haben, antwortete die Medienreferentin: “Sollte jeder Passagier die Handgepäcksgrenze ausreizen und es an Bord keinen Platz mehr zum Verstauen der Gepäckstücke geben, dann werden sie kostenlos im Frachtraum verladen”.

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Lufthansa: Spohr rechnet mit langem, kaltem Winter

Die Hoffnung, dass die Verfügbarkeit von Impfstoffen gegen Covid-19 zu einer raschen und dauerhaften Erholung der Luftfahrt führen wird, hat man bei Lufthansa derzeit nicht mehr. Konzernchef Carsten Spohr rechnet mit einem “langen und kalten Winter”, auf den sich der Firmengruppe derzeit vorbereitet. Während der Sommerferien war in der Branche die Nachfrage durchaus hoch, aber ein Blick auf den Herbst und Winter zeigt, dass die Anzahl der Vorausbuchungen Grund zur Sorge bereitet. Lufthansa bleibt von dieser Entwicklung nicht verschont. Der Mitbewerb aus dem Lowcost-Segment übertrumpft sich derzeit selbst mit Rabattaktionen und auf manchen Strecken sind die Ticketpreise in den einstelligen Euro-Bereich gepurzelt. Dies ist ein klares Indiz dafür, dass man versucht über die Preise zusätzliche Buchungen an Land zu ziehen. Was Lufthansa anbelangt, so will Spohr an den selbstgesteckten Zielen festhalten. Für den Nordamerika-Markt traut er sich aber keine Prognose mehr zu, so der Manager gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Spohr rechnet damit, dass sich China nicht vor dem zweiten Quartal des kommenden Jahres öffnen. Beides hat Auswirkungen auf das Langstreckengeschäft des Konzerns. “Der Weg zur Normalität wird für uns länger dauern als für viele andere”, so Spohr. Derzeit ist man mit etwa der Hälfte der Kapazität von 2019 in der Luft. Für das Gesamtjahr rechnet der Kranich-Chef mit etwa 40 Prozent.

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Easyjet brockte Passagieren teure Hotel-Quarantäne ein

Viele Staaten kündigen Änderungen hinsichtlich der Corona-Einstufung von Herkunftsländern mittlerweile mit etwas Vorlaufzeit an. So auch das Vereinigte Königreich, das Montenegro in die “rote Liste” verschoben hat. Easyjet wollte mit einem Sonderflug zahlreiche Passagiere noch rechtzeitig am 29. August 2021 nach UK zurückfliegen. Das ging aber gehörig daneben. Seit 30. August 2021 stuft die UK-Regierung Montenegro rot ein. Das hat zur Folge, dass man eine teure Hotel-Quarantäne antreten muss. Hat man es aber noch rechtzeitig vor der Umstellung geschafft, so genügen Impf- und Testnachweis. Und genau das ist auch das Problem an der Sache, denn der Easyjet-Sonderflug von Tivat nach London-Gatwick war verspätet. „Wir bedauern diese äußerst schwierige Situation, die sich bei dem betroffenen Flug durch den veränderten Status von Montenegro als rotes Herkunftsland für Reisen nach Großbritannien und den technischen Defekt des Flugzeuges ergeben hat. Wir haben alles in unserer Macht Stehende getan und ein zweites Rückführungsflugzeug eingeflogen, um alle Kunden rechtzeitig vor Ablauf der Frist nach Großbritannien zurückzubringen. Wir sind unseren Piloten und unserer Crew sehr dankbar, dass sie 155 Kunden noch vor Ablauf der Frist zurückbringen konnten“, so eine Easyjet-Sprecherin. Die Reisenden sind damit erst nach der Umstufung angekommen und müssen im Landesteil England eine zehntägige Hotelquarantäne auf eigene Kosten antreten. Die Selbstisolation zu Hause ist bei “roten Ländern” nicht erlaubt. Die Behörden bleiben, auch wenn es sich nur um wenig “überzogene” Zeit handelt, hat. Dabei wollte sich Easyjet besonders bei den Kunden profilieren, denn der Carrier bietet neuerdings “Quarantäne-Evakuierungsflüge” an, wenn die UK-Regierung Länder auf die

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Eurocontrol: Corona-Kontrollen verursachen Verspätungen

An vielen Flughäfen in Europa bilden sich vor Check-in-Schaltern, Passkontrolle oder behördlichen “Corona-Checks” zum Teil enorm lange Warteschlangen. Laut Eurocontrol wirkt sich das auch auf die Pünktlichkeit von Flügen aus. “Während der Pandemie sind die Abflugverspätungen aufgrund von „Einwanderung, Zoll und Gesundheit“ von nahezu null auf 0,6 bis 0,8 Minuten für jeden Flug gestiegen. Tatsächlich erreichten die vorläufigen Daten für Juli 0,8 Minuten pro Flug. Das sind 10-20% aller primären Verspätungen, die auf die zusätzliche Zeit zurückzuführen sind, die hauptsächlich beim Check-in benötigt wird, um zu überprüfen, was das Reiseziel konkret benötigt, ob die Passagiere die richtige Kombination aus Test- und Impfbescheinigungen haben. Auch wenn die Passagiere früh ankommen, ist es in manchen Fällen nicht früh genug, wenn es lange Schlangen für diese Kontrollen gibt. Da es sich um Abflugstatistiken handelt, enthalten sie außerdem keine weiteren Kontrollen der Passagiere bei der Ankunft, für die auch vereinzelte Berichte über erhebliche Verspätungen vorliegen”, so Eurocontrol. Zum Teil sind die Probleme aber auch von den Airlines hausgemacht, denn punktuell wird viel zu wenig Personal eingesetzt. Zuletzt sorgte Ryanair am Flughafen Wien mit sehr langen Warteschlangen für Aufsehen. Auch meinen immer mehr Airlines “Hilfssheriff” spielen zu müssen, obwohl es seitens des Ziellandes gar keine Anweisung zur Dokumentenkontrolle gibt. Das Bodenpersonal, das meist bei Drittanbietern beschäftigt ist, ist manchmal mit den vielen unterschiedlichen Bestimmungen überfordert.

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