Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines stockt Pristina auf

Austrian Airlines hat die Frequenz auf der Pristina-Strecke aufgestockt. Ab sofort bietet der Carrier bis zu drei tägliche Umläufe zwischen Wien und der Hauptstadt des Kosovo an. Man verzeichne eine hohe Nachfrage, so das Unternehmen in einer Aussendung. „Mit unserem dichten Flugplan nach Südosteuropa stärken wir die Position unseres Drehkreuzes Wien für internationale Anbindung“, betont Vertriebsvorstand Michael Trestl. In den Monaten Juli und August fliegt Austrian ab sofort an bis zu drei Tagen pro Woche dreimal täglich nach Pristina. Die Flüge aus Wien starten dabei jeweils vormittags (10:00 Uhr Lokalzeit), mittags (12:35 Uhr Lokalzeit) und nachts (22:55 Uhr Lokalzeit).

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Coronazahlen: Spanien kassiert viele Stornos

Die Delta-Variante des Coronavirus erweist sich offenbar als besonders hitzeresistent, denn auch in Regionen, in denen es derzeit besonders heiß ist, gehen die Inzidenzen nach oben. Das bereitet der spanischen Touristik große Sorgen, denn man ist mit Stornierungen im größerem Umfang konfrontiert. Deutschland gilt als einer der wichtigsten Quellmärkte des spanischen Tourismus und genau dieser Markt wackelt nun. Hintergrund ist, dass die Bundesrepublik weiterhin die Corona-Einstufen fast ausschließlich an der so genannten Siebentages-Inzidenz ausmacht. Die Zahlen in Spanien sind derzeit hoch und es wird befürchtet, dass bald die Brandmarken Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet ausgesprochen werden könnten. Die Folge daraus wäre, dass Ungeimpfte dann bei der Rückkehr nach Deutschland in Quarantäne müssten. Bei Virusvariantengebieten kommen Beförderungsverbote dazu und auch Geimpfte müssen – ohne Möglichkeit des Freitestens – für 14 Tage in Quarantäne. Allein der Umstand, dass eine „Hochstufung“ im Raum steht, wirkt sich negativ auf die Buchungszahlen aus. Derzeit kassiert man mehr Stornos als man Neuabschlüsse an Land ziehen kann. Auf Mallorca wurde zwischenzeitlich ein zweites Quarantäne-Hotel in Betrieb genommen. Hintergrund ist, dass das erste mittlerweile hoffnungslos überfüllt ist. Für die Touristik ist problematisch, dass eher jüngere Menschen, die nicht oder unvollständig geimpft sind, auf die Insel wollen. Derzeit sind die Einreisbestimmungen für Deutsche, Schweizer und große Teile Österreichs eher lax. Man benötigt keinen Test.

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Island: Testpflicht auch für Geimpfte und Genesene

Ab 26. Juli 2021 verschärft Island die Einreisebestimmungen. Auch Geimpfte und Genesene müssen dann einen negativen Coronatest vorlegen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden ab Abstrichnahme sein. Anerkannt werden sowohl PCR- als auch Antigenbefunde. Die nunmehr angekündigte Verschärfung kommt recht rasch, denn erst am 1. Juli 2021 hatte Island die Testpflicht für Geimpfte und Genesene aufgehoben. Nun führt man diese wieder ein, jedoch müssen diese keine weiteren Testungen nach der Einreise vornehmen. Personen, die nicht geimpft oder genesen sind, dürfen nach Island nur unter Vorlage eines negativen PCR-Befunds, der nicht älter als 72 Stunden ist, einreisen. Weiters muss im Zuge der Einreise eine weitere Testung absolviert werden. Anschließend ist eine fünftägige Quarantäne einzuhalten. Diese kann dann mit einem weiteren PCR-Test beendet werden. Andernfalls dauert die Absonderung deutlich länger.

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Malta Medair will nach Pristina fliegen

Malta Medair, der zweite Staatscarrier der Republik Malta, wird am 7. August 2021 eine weitere Strecke aufnehmen. Nach Luqa-Warschau wird man auch Pristina, Hauptstadt des Kosovo, mit den maltesischen Inseln verbinden. Zum Einsatz kommt eine Maschine des Typs Airbus A320. Geflogen wird jeweils am Verkehrstag Samstag. Allerdings könnte es aufgrund der kürzlich verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen der Republik Malta dazu kommen, dass der Erstflug nach hinten verschoben wird. Malta Medair wollte sich nicht dazu äußern, ob man angesichts des Umstands, dass nur Geimpfte ohne teure Hotelquarantäne einreisen dürfen, erst später anfangen wird. Malta Medair wurde vor einigen Jahren als Folge eines Streits zwischen dem damaligen Tourismusminister und der Pilotengewerkschaft gegründet. Sinn und Zweck war ursprünglich mit niedrigeren Kosten im Auftrag von Air Malta fliegen zu können. Mittlerweile fliegt Malta Medair auf eigene Rechnung. Seitens der Regierung gibt es aber immer wieder Drohungen, dass das künftige Wachstum mit der „zweiten Staatsairline“ gemacht werden könnte. Auch war vorgesehen, dass Medair das A321XLR-Projekt, um das es schon länger ruhig geworden ist, betreiben soll.

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Skyalps will deutsche Schifahrer nach Südtirol fliegen

Über einen langen Zeitraum hinweg war der Südtiroler Flughafen Bozen im Dornröschenschlaf. Seit der Aufnahme der von Luxwing durchgeführten Skyalps-Flüge kommt nach und nach wieder Leben in das kleine Terminal. Am meisten los ist an den Wochenenden. Zuletzt zählte man im Schnitt rund 800 Passagiere, die in Bozen starten oder landen. Gegenüber der TV-Station Rai erklärte Firmenchef Josef Gostner, dass derzeit Ibiza und die Ziele in Süditalien gut nachgefragt sind. Dennoch soll das aktuelle Sommerprogramm nur eine Art Testlauf sein, denn im Winter werde man mit Skyalps richtig durchstarten. Dabei hofft der Manager offensichtlich auch auf Schifahrer aus Deutschland, die in Südtirol ihren Urlaub verbringen wollen. Der Background von Skyalps ist auch im Bereich der Hotellerie, so dass auf der Hand liegt, dass der Fokus auf Incoming-Passagieren liegen wird. Allerdings gibt es in dieser Wintersaison wieder ein großes Fragezeichen: Corona. Niemand weiß wie es wirklich weitergehen wird und wie sich die Regierungen im Herbst und Winter verhalten werden. Kommt die Normalität oder kommen neue Grenzschließungen und Lockdowns? Das weiß niemand und daher stehen über dem Skyalps-Winterprogramm berechtigte Fragezeichen. Rai weist übrigens auch darauf hin, dass sich Anrainer schon wieder über Fluglärm beschweren sollen. Obwohl Luxwing derzeit pro Woche nur wenige Skyalps-Flüge durchführt, bahnen sich wieder Konflikte an. Allerdings geht es nicht nur um die Charterverbindungen, sondern auch um die General Aviation, die angeblich stark zugenommen haben soll.

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Wien: Wizz Air „verspätet“ erneut viele Strecken

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air verschiebt die Aufnahme zahlreicher ab Wien-Schwechat angebotener Strecken erneut. Unter anderem sind Köln/Bonn, Dortmund, Warschau, Oslo, Skavsta, Lissabon und Madrid betroffen. Sämtliche genannten Strecken hätten im Laufe des Juli 2021 bzw. Anfang August 2021 reaktiviert werden sollen. Wizz Air verschob diese nun in den September 2021. Es handelt sich nicht um die erste „Verzögerung“, denn der ungarische Lowcoster ändert seit vielen Monaten das Startdatum stets um ein paar Wochen nach hinten. Da auch Routen, auf denen Mitbewerber wie Ryanair und Austrian Airlines sich voller Flugzeuge erfreuen können, betroffen sind, ist ein Zusammenhang mit dem Flugbegleitermangel nicht auszuschließen. Der Carrier ist in Wien auf der Suche nach Kabinenpersonal und hat derzeit streckennetzweit zu wenig Personal. Daher heuert man verstärkt Wetlease-Flugzeuge an. Überblick über die verschobenen Wizz-Air-Strecken ab Wien: Destination neues Aufnahmedatum Charleroi 14.09.2021 Dortmund 04.09.2021 Köln/Bonn 06.09.2021 Billund 09.09.2021 Tallinn 06.09.2021 Kutaissi 07.09.2021 Luton 06.09.2021 Eindhoven 07.09.2021 Oslo 13.09.2021 Warschau 06.09.2021 Lissabon 06.09.2021 Skavsta 06.09.2021 Madrid 06.09.2021 Kharkow 07.09.2021

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Lufthansa bieten sich Schnäppchen an, aber noch darf man nicht

Lufthansa will die milliardenschwere Staatshilfe, die im Vorjahr gewährt wurde, so rasch wie möglich zurückzahlen bzw. auf Anleihen, die auf dem freien Kapitalmarkt aufgenommen werden, umschulden. Mit einem Teil der Summe hat man es bereits genau so gemacht. Dahinter steckt aber nicht unbedingt „Bürgerpflicht“, sondern eher, dass man einige Auflagen loswerden will. Unter anderem wurde Lufthansa untersagt, dass andere Airlines aufgekauft werden dürfen. Für das Management dürfte finanziell schmerzhaft sein, dass für die Dauer des Staatskredits keine Boni ausgezahlt werden dürfen. Durchaus ärgerlich ist für Lufthansa, dass derzeit einige Mitbewerber zu sehr günstigen Preisen erhältlich wären. Vor der Corona-Pandemie hatte der Kranich unter anderem auf SAS und TAP ein Auge geworfen und gleichzeitig versuchte die italienische Regierung die angeschlagene Alitalia regelrecht wie Sauerbier anzubieten. Letztlich ist die Liste der Fluggesellschaften, die auf eine Übernahme durch Lufthansa hoffen dann doch wesentlich länger als das tatsächliche Interesse des Kranichs. Laut Econews soll nun die Regierung von Portugal eine „strategische Minderheitsbeteiligung“ an TAP Air Portugal anbieten. Aufgrund des Umstands, dass das portugiesische Star-Alliance-Mitglied schon vor der Corona-Pandemie viele Probleme hatte und die Krise diese noch weiter verschärft hat, hofft man seitens des Mehrheitseigentümers (Staat Portugal) wohl er auf eine Art Rettungsanker. Vor Corona gab es bereits Gespräche, jedoch sind diese damals in keiner Beteiligung gemündet. Unabhängig vom aktuellen Status der Wünsche von Regierungen und der Interessen und Möglichkeiten des Lufthansa-Vorstands müsste zuvor das Staatsgeld zurückbezahlt werden. Auf Eurowings Discover ist das Übernahmeverbot übrigens nicht anwendbar, denn es handelt sich um eine konzerneigene Neugründung,

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Markenrechte: Alitalia-Auktion wird zur Zitterpartie für ITA

Die italienische Regierung verlautbarte, dass die Neugründung ITA am 15. Oktober 2021 an den Start gehen soll. Ob man dabei die Marke Alitalia nutzen kann, hängt vom Ausgang einer öffentlichen Auktion ab. Während die italienische Regierung die neue Staatsairline unter der Marke Alitalia fliegen lassen wollte, pocht die EU-Kommission auf einen harten Schnitt. Im Rahmen einer Versteigerung kann ITA die Rechte am Brand erwerben. Je nach Interesse könnte aber auch ein anderer Bieter das Höchstgebot abgeben, so der Ausgang der Auktion abgewartet werden muss. Spannend wird es, wenn die Versteigerung nicht so endet wie von der italienischen Regierung erhofft, denn ITA betonte zuletzt, dass die Marke Alitalia ein zentraler Baustein der Strategie ist. In der Theorie könnte jede beliebige Person, die das notwendige Kleingeld aufbringen kann, Sand ins Getriebe streuen und die Rechte an der Marke Alitalia ersteigern. Die EU-Kommission macht die Auktion zur Bedingung für den Startzuschuss für ITA. Mit diesem sollen betriebsnotwendige Assets aus Alitalia herausgekauft werden. Die Botschaft aus Brüssel ist klar: Ohne Versteigerung des Brands gibt es kein grünes Licht. Die italienische Regierung legte den Termin für den Erstflug auf den 15. Oktober 2021 fest. Gleichzeitig soll dann der Flugbetrieb der Alitalia schrittweise eingestellt werden und die „old company“ geht dann in die Abwicklung.

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3G-Regel: Österreich kündigt scharfe Kontrollen und Strafen in der Gastronomie an

Die österreichische Bundesregierung will die Einhaltung der 3G-Regelung, die in der Gastronomie gilt, künftig scharf kontrollieren. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) kündigten Geldstrafen an. Auch Flughafenlounges fallen unter die Covid-Regeln für die Gastronomie. Laut Medienerklärung der beiden Regierungsmitglieder hat den Ausschlag gegeben, dass es in den letzten Tagen zu verstärkten Infektionen im Bereich der Nachtgastronomie gekommen ist. Man hofft nun mit Hilfe von Kontrollen die Einhaltung der 3G-Regel durchsetzen zu können. Gleichzeitig ist in der Aussendung zu lesen: „Um die dynamische Ausbreitung der Deltavariante einzudämmen und die aktuellen Öffnungsschritte beibehalten zu können, wird die Einhaltung der Coronavirus-Maßnahmen nunmehr – insbesondere in der Gastronomie – schärfer kontrolliert.“ „Wir werden alles dafür tun, damit die Zutrittsregeln in der Nachtgastronomie, aber auch in allen anderen Gastronomiebetrieben flächendeckend eingehalten werden. Es liegt im Interesse der Nachtgastronomie UND ihrer Gäste, dass diese Regeln ernst genommen werden. Das dient dem Schutz jedes Einzelnen und hilft mit, dass wir keine weiteren Schutzmaßnahmen brauchen. Mit der Green Check Anwendung ist die Kontrolle vor Ort schnell und effizient machbar“, so Köstinger. „Wichtig ist auch die Fortführung der Gästeregistrierung. Damit können wir das Contact Tracing verbessern und die Ausbreitung von Infektionen wirksam stoppen. Nur so können wir unsere erst kürzlich zurückgewonnenen Freiheiten beibehalten. Die Gesundheitsbehörden und bei Bedarf auch die Exekutive werden dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Darüber hinaus richtet sich auch mein Appell speziell an die jungen Menschen: Lasst euch impfen, ihr schützt damit euch selbst und eure Freunde vor Ansteckung und helft

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Salzburg: Privater Nachtzug nach Sylt gestartet

Am Freitagnachmittag nahm der Alpen-Sylt-Nachtexpress der privaten Eisenbahngesellschaft RDC Deutschland offiziell den Fahrbetrieb zwischen Sylt und Salzburg sowie Radolfzell auf. Die Routen sollen bis vorerst Anfang November 2021 viermal pro Woche bedient werden. „Neben Salzburg bieten wir nun auch Fahrgästen in Südhessen und Baden-Württemberg diese komfortable und klimafreundliche Direktverbindung per Zug über Nacht an die Nordsee und nach Sylt sowie zurück an“, so Markus Hunkel, Geschäftsführer RDC Deutschland. Angeboten werden Liege- und Schlafwagenabteile sowie Sitzplätze. Laut Homepage können die Abteile derzeit nur „privat“ gebucht werden. In diesem Fall besteht innerhalb dieser keine Maskenpflicht. Im Bereich der Sitzplätze, die als Großraumbereiche angelegt sind, muss der Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

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