Jan Gruber

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Jan Gruber

Essen: Zeitfracht verkauft Flugschule TFC

Der Zeitfracht-Konzern trennt sich wieder von der Flugschule TFC, die man erst im Frühjahr 2020 übernommen hatte. Verkauft wurde an ein Konsortium rund um den ehemaligen Eigentümer Christian Käufer und die Luftschiffgesellschaft WDL. „Unter dem Dach der Zeitfracht Gruppe konnten wir das Unternehmen gemeinsam neu aufstellen und die Strukturen verbessern. Dadurch und durch die veränderten Rahmenbedingungen in der Luftfahrtausbildung ergeben sich jetzt neue Perspektiven, die ich gern gemeinsam mit dem Management der Flugschule nutzen möchte. Gemeinsam mit Zeitfracht und German Airways konnten wir die Flugschule in den vergangenen Monaten in eine gute Startposition bringen. Jetzt schlagen wir ein neues Kapitel für das Unternehmen auf“, erklärt Christian Käufer.

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Saarbrücken: DAT startet zweite innerdeutsche Strecke

Der Flughafen Saarbrücken ist seit Montag wieder mit Hamburg verbunden. Die Regionalfluggesellschaft Danish Air Transport führte mit ATR72 den Erstflug durch. Vormals wurde die Strecke von Luxair als Zwischenstopp auf dem Weg von Luxemburg in die Hansestadt betrieben. „Wir freuen uns, dass DAT vom SCN aus nun auch nach Hamburg fliegt“, so Flughafen-Geschäftsführer Thomas Schuck. „Wir arbeiten mit der dänischen Airline seit Januar 2020 vertrauensvoll zusammen und sind überzeugt davon, dass die Strecke stabil und zuverlässig bedient werden wird.“ Danish Air Transport übernahm vor einiger Zeit auch eine andere ehemalige Luxair-Strecke und zwar Berlin-Saarbrücken. Auch diese Route wurde von der Airline aus Luxemburg aufgegeben. DAT setzte die innerdeutsche Strecke aufgrund der Corona-Pandemie zeitweise aus. Ab dem Saarland bietet man nun zwei Ziele innerhalb der Bundesrepublik an. „Wir freuen uns auf die Herausforderung, nun auch die Strecke nach Hamburg fliegen zu dürfen”, sagte Jesper Rungholm, CEO/Captain der DAT. „Hamburg liegt nur gute 2 Stunden von unserem Firmensitz in Süd-Dänemark, so dass ich es persönlich kaum erwarten kann, nun öfter unsere deutschen Strecken selbst fliegen zu können und das wunderschöne Saarland im Sommer zu besuchen.“ Die Flugzeiten sind wie folgt: Abflug SCN um 10:40 Uhr, Ankunft HAM 12:10 Uhr. Abflug HAM 15:40 Uhr, Ankunft SCN 17:10 Uhr. In den Pfingstferien sowie an Brückentagen finden die Flüge nicht statt.

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Stuttgart startet innerbetriebliche Impfungen

Im Rahmen eines Pilotprojekts des Landes Baden-Württemberg starten in Kürze am Flughafen Stuttgart Corona-Impfungen. Dabei werden die Betriebsärzte ausgewählte Mitarbeiter impfen. Das Sozialministerium will die Einbeziehung von Medizinern, die in Firmen beschäftigt sind, testen. Der Stuttgarter Airport teilte mit, dass die Impfkampange im Medical Center, das im Terminal 1-West angesiedelt ist, durchgeführt werden soll. Geimpft werden sollen dabei nicht nur direkte Angehörige der Flughafengesellschaft, sondern auch der Tochtergesellschaften am Campus. Neben der Organisation des Testcenters für Reiserückkehrer im Sommer 2020 hatte der Flughafen mit Personal aus den Tochtergesellschaften zeitweise auch Gesundheitsämter bei der Rückverfolgung von Kontaktpersonen unterstützt. „Durch die Betreuung des großen Testcenters hier am Flughafen für Reiserückkehrer im vergangenen Sommer haben wir viel Erfahrung mit der Organisation der Abläufe gesammelt. Dass wir nun für das Pilotprojekt des Sozialministeriums ausgewählt wurden, sehen wir auch als Anerkennung unseres bisherigen Engagements in der Pandemiebekämpfung“, erklärt Geschäftsführer Walter Schoefer.

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Mückstein: Impfungen sollen nur sechs Monate gelten

Der neue österreichische Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) erklärte im Gesundheitsausschuss des Nationalrats, dass derzeit geplant ist, dass Impfungen gegen das Coronavirus nur für „rund sechs Monate“ zu Erleichterungen führen sollen. Sollte die Bundesregierung das Vorhaben des Ministers umsetzen, so hätte dies durchaus beschwerliche Konsequenzen für Geimpfte. Rund ein halbes Jahr nach ihrer letzten Dosis würden diese Einreiseerleichterungen und Ausnahmen von Testpflichten wieder verlieren. Offenbar baut Mückstein auf eine Aussage des Pfizer-Konzerns, dass man derzeit davon ausgeht, dass nach sechs bis zwölf Monaten eine dritte Dosis notwendig ist und aus heutiger Sicht vermutet wird, dass jährlich nachgeimpft werden muss. Der österreichische Gesundheitsminister sagte weiters, dass momentan geplant ist, dass Nachweise für Genesene rund sechs Monate gültig sein sollen. Positive Antikörpertests sollen für drei Monate zu Erleichterungen bei der Einreise sowie Zutritten führen. Die Gültigkeitsdauer wird ziemlich knapp bemessen, weshalb sich in den nächsten Monaten Engpässe anbahnen könnten.

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Austrian Airlines: Impfungen sollen am 6. Mai 2021 starten

Sofern die Gesundheitsbehörde den avisierten Termin nicht neuerlich verschiebt, starten am 6. Mai 2021 die Impfungen für das fliegende Personal der Austrian Airlines. Eigentlich strebte man dies schon vor rund vier Wochen an, doch Niederösterreich befand sich damals hinsichtlich des nationalen Covid-Impfplans im Rückstand. Die Folge daraus war, dass die Personen der Phase III, unter die auch Bedienstete von Verkehrsbetrieben und Menschen mit erhöhter beruflicher Auslandstätigkeit fallen, noch nicht dran waren. Daher musste das Land Niederösterreich die AUA-Impfungen absagen und verschieben. Ab 6. Mai 2021 ist es dann zunächst für die fliegenden Mitarbeiter von Austrian Airlines soweit, sofern eben die zuständige Behörde nicht kurzfristig absagen sollte. Dem Vernehmen nach soll primär der Impfstoff von Moderna zum Einsatz kommen. Austrian Airlines wollte diese Information aber weder bestätigen noch dementieren. Die Auswahl des Vakzins erfolgt durch die zuständige Gesundheitsbehörde. Weitere in Österreich zugelassene Impfstoffe sind jene von Biontech/Pfizer, AstraZeneca und Johnson & Johnson. Ein Sprecher der Austrian Airlines erklärte gegenüber Aviation Direct: „Wir planen aktuell, am 6. Mai 2021mit der Impfung unseres fliegenden Personals zu beginnen. Das steht natürlich weiter unter dem Vorbehalt, dass die Termine verschoben werden können, falls entsprechende Impfstoff-Verfügbarkeiten nicht gegeben sind. In der Phase 3 des Impfplans, welcher mit Mai startet, ist eine Priorisierung von Personen mit „beruflich unbedingt erforderlicher grenzüberschreitender Reisetätigkeit“ vorgesehen. Das ist bei unserem fliegenden Personal der Fall. Wir rechnen außerdem damit, dass einzelne Länder in Kürze Einreiseverbote für Personen ohne Impfung erlassen könnten. Aus diesem Grund ist eine zeitnahe Impfung für diesen Teil unseres

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Lufthansa bestellt je fünf B787-9 und A350-900

Lufthansa bestellt bei Airbus und Boeing je fünf neue Langstreckenflugzeuge. Dabei handelt es sich um A350-900 und B787-9. Die Maschinen sind für den Einsatz bei Lufthansa bestimmt und sollen Vierstrahler des Typs Airbus A340 ersetzen. Der Aufsichtsrat hat dem Erwerb heute zugestimmt. Diese Flugzeuge sollen in der Lufthansa Airline zum Einsatz kommen und so das Fünf-Sterne-Premiumangebot der Kernmarke stärken. Im Rahmen der langjährigen Flottenerneuerung werden in diesem Jahrzehnt in Summe 175 neue Flugzeuge an die Airlines der Lufthansa Group ausgeliefert. „Auch in dieser herausfordernden Zeit investieren wir konsequent in modernere, wirtschaftlichere und emissionsärmere Flugzeuge. Unsere Langstreckenflotte modernisieren wir aufgrund antizyklischer Opportunitäten sogar schneller als vor dem Beginn der Pandemie geplant. Die neuen Flugzeuge sind die modernsten ihrer Art. Wir wollen unsere globale Führungsrolle weiter ausbauen, unter anderem durch innovative Premium-Produkte und eine hochmoderne Flotte – gerade auch aus Verantwortung gegenüber der Umwelt“, so Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Die ersten Boeing 787-9 sollen bereits im kommenden Winter für Lufthansa fliegen, die weiteren folgen noch im ersten Halbjahr 2022. Mit der heutigen Entscheidung umfasst die Anzahl der Festbestellungen für Boeing 787-9 und Boeing 777-9 insgesamt 45 Flugzeuge. Lufthansa hat Gespräche mit Boeing geführt und eine Möglichkeit gefunden, fünf bereits produzierte 787-9-Flugzeuge zu kaufen. Gleichzeitig verständigt sich der Konzern mit dem Hersteller auf eine Umstrukturierung der geplanten Auslieferungen. Die fünf neu bestellten Airbus A350-900 werden 2027 und 2028 ausgeliefert. Damit erhöht sich die Anzahl der Festbestellungen des Typs A350 auf insgesamt 45 Flugzeuge. Gleichzeitig vereinbart die Lufthansa Group auch mit diesem Hersteller eine Umstrukturierung

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UK hebt Reiseverbot am 17. Mai 2021 auf

Das Vereinigte Königreich will das Verbot von Reisen zu touristischen Zwecken mit 17. Mai 2021 aufheben. Damit hält man am ursprünglich von Premierminister Boris Johnson verkündeten Plan fest. In den letzten Wochen gab es einige Zweifel, ob dieser Termin halten wird. Die Tageszeitungen „Telegraph“ und „Times“ berichten unter Berufung auf Regierungskreise, dass die Aufhebung am 17. Mai 2021 vollzogen werden soll. Unter anderem wird auch auf die stabile Infektionslage verwiesen. Die Siebentagesinzidenz liegt momentan bei 24. Allerdings wird UK auch einige Regeln einführen, denn ganz ohne Einschränkungen wird es auch nach dem Stichtag nicht laufen. So soll die Welt in eine Ampel-Karte eingefärbt werden. Hat man sich in grünen Ländern aufgehalten, so ist die Vorlage eines negativen Coronatests erforderlich. Bei gelben Ländern muss zusätzlich eine Heimquarantäne angetreten werden. Kommt man aus Staaten, die UK mit der Farbe Rot belegt, ist eine zehntägige Quarantäne in einem Hotel erforderlich. Sämtliche Kosten sind von den Reisenden selbst zu tragen. Unklar ist noch, ob es für Personen, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind, zu Erleichterungen kommen wird.

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Indien: Joe Biden sperrt Ausländer aus

U.S.-Präsident Joe Biden hat ein Dekret erlassen, das ab Dienstag Personen, die sich in Indien aufgehalten haben und nicht über die U.S.-amerikanische Staatsbürgerschaft verfügen, die Einreise verwehrt. Davon ausgenommen ist man abseits dem Reisepass nur mit Aufenthaltstitel der USA oder Diplomatenstatus. Im humanitären Bereich besehen ebenfalls Sonderregeln. Die Verfügung des U.S.-Präsidenten hat kein Ablaufdatum. In einer Mitteilung erklärt Biden kurz und knapp, dass Indien für mehr als ein Drittel aller Coronafälle verantwortlich sein soll. Weiters will man das „Einschleppen“ der dort zuerst aufgetretenen Mutation verhindern. Die Einreise für Nicht-U.S.-Bürger, die sich zuvor im Schengen-Raum, UK, Irland, China, Brasilien, Iran und Südafrika aufgehalten haben, bleibt aufrecht. Maskenpflicht bis September 2021 verlängert Die Transportsicherheitsbehörde TSA teilte bereits am Freitag mit, dass die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmittel bis mindestens September 2021 verlängert wird. Das schließt ausdrücklich auch Flugzeuge ein. Die ursprüngliche Anordnung war bis zum 11. Mai 2021 befristet. Unter Donald Trump gab es keine allgemeine Maskenpflicht. Diese wurde erst unter Joe Biden eingeführt. Allerdings wurde das Bedecken von Mund und Nase bereits zuvor von diversen Städten und Bundesstaaten vorgeschrieben.

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Kuba will 21 Interjet-SSJ-100 kaufen

Die mexikanische Billigfluggesellschaft Interjet begibt sich nach längerem Disput unter den Eigentümern in ein Insolvenzverfahren nach lokalem Recht. Der Carrier fliegt seit einigen Monaten nicht mehr und kann auch die Löhne nicht mehr bezahlen. Dennoch wartete man mit dem Antrag auf ein Restrukturierungsverfahren vergleichsweise lange ab. Hintergrund ist, dass es zunächst Unstimmigkeiten unter den Aktionären gab. Nun konnte eine Einigung erzielt werden. In einem Statement schreibt der Carrier, dass man sich über das nunmehrige Verfahren auch für Investoren öffnen möchte. Kuba ist an Superjets interessiert Interjet strebt die Wiederaufnahme des Flugbetriebs an. Einen konkreten Termin kann man nicht nennen, schreibt lediglich „so bald als möglich“. Auch will man die Außenstände, die man gegenüber dem Personal hat, rasch regeln. Mit den Gläubigern sollen in den nächsten Wochen intensive Verhandlungen geführt werden. Diese sollen in einen Sanierungsplan münden. Möglicherweise könnten die 21 Sukhoi Superjet SSJ-100 schon bald frisches Geld in die Kasse spülen. Der Carrier versucht seit längerer Zeit diese Maschinen loszuwerden, doch eine ernsthafte Nachfrage gab es auch vor der Corona-Pandemie nicht. Es handelt sich nicht um Leasingflugzeuge, sondern Interjet ist Eigentümer. Laut einem Sprecher befindet sich Interjet in finalen Verhandlungen mit Kuba. Diese sollen in einem Verkauf münden. Die kubanische Regierung ist am Ankauf der 21 Regionaljets interessiert, um die veraltete Flotte ihrer staatlichen Airline modernisieren zu können.

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TAP: Laternenmast „rasiert“ A330-900-Sharklet ab

Der von TAP Air Portugal betriebene Airbus A330-900 mit der Registrierung CS-TUJ erlitt am Freitag auf dem Flughafen Osvaldo Vieira International eine Kollision am Boden. Dabei verlor der Langstreckenjet eines der beiden Sharklets. Die genaue Ursache ist noch unklar und wird derzeit von Unfallermittlern untersucht. Lokale Medien berichten, dass der TAP-A330-900 einen Laternenmast mit dem Sharklet touchiert haben soll. Dies führte dazu, dass das Wingtip abgerissen ist. Die Höhe des Sachschadens ist laut Fluggesellschaft noch unklar. Bei dem Vorfall soll es zu keinen Verletzten gekommen sein. Ein TAP-Sprecher erklärte: „Die 232 Passagiere, die an Bord waren, stiegen reibungslos aus und ihre Sicherheit stand nie auf dem Spiel. Die Ursachen werden ordnungsgemäß untersucht“.

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