Jan Gruber

Weitere Artikel aus der Rubrik

Jan Gruber

Carsten Spohr: „So viele Touristik-Ziele wie noch nie“

Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr setzt heuer stärker denn je auf das touristische Geschäft. Eigenen Angaben nach haben der Kranich und die Töchter Eurowings und Eurowings Discover heuer über 100 Warmwasserziele geplant. Spohr erklärte gegenüber Bild am Sonntag, dass man in der langjährigen Firmengeschichte noch nie so viele touristische Ziele angeboten hat. Große Hoffnungen setzt der Manager in den geplanten Grünen Pass, der insbesondere Personen, die gegen das Coronavirus geimpft sind, Reiseerleichterungen bringen soll. In diesem Zusammenhang meint Spohr, dass mit dem Voranschreiten der Impfungen auch die Neuinfektionen zurückgehen werden und immer mehr Staaten grün eingestuft werden könnten. Dadurch würde die Nachfrage wieder anziehen. Spohr ist davon überzeugt, dass der Sommer 2021 für den von ihm geleiteten Konzern erfolgreich wird. Zum Teil plant Lufthansa sehr optimistisch, denn Flugplandaten zeigen, dass auf zahlreichen Langstreckenverbindungen wieder mit dem Muster Boeing 747-8 geplant wird. An diesem will Spohr – im Gegensatz zum Airbus A380 – festhalten. Ob die Superjumbos jemals wieder in den aktiven Lufthansa-Liniendienst treten werden, ist noch völlig offen.

weiterlesen »

Indien-Mutation: Österreich verschärft Einreisebestimmungen

Personen, die sich in Indien, Südafrika oder Brasilien aufgehalten haben, erwartet in Österreich verschärfte Einreisebestimmungen. Seit Montag werden nur noch negative PCR-Tests akzeptiert. Das gilt auch für das „Freitesten“ aus der zehntägigen Quarantäne. Antigen-Befunde werden nicht mehr anerkannt, wenn man sich zuvor in einem der drei genannten Staaten aufgehalten hat. Weiters sind die österreichische Staatsbürgerschaft oder ein Wohnsitz in Österreich erforderlich. Aus dem NOTAM A1074/21 geht hervor, dass Nonstop-Passagierflüge, die in Indien gestartet sind, nicht mehr auf österreichischen Airports landen dürfen. Der Bann für Südafrika und Brasilien wurde ebenfalls verlängert. Die Landeverbote gelten bis mindestens 18. Mai 2021. Lockerungen gibt es für Finnland, Italien und die Slowakei. Das zuerst genannte Land wurde in die Anlage A der Einreiseverordnung aufgenommen. Das hat zur Folge, dass weder Test noch Quarantäne erforderlich sind. Italien und die Slowakei wurden von der Anlage B gestrichen. Das hat überwiegend für Pendler Vorteile, denn diese müssen nur noch einmal pro Woche einen negativen Coronatest vorlegen. Auf die Liste B (Hochinzidenzgebiete) haben es Kroatien und die Niederlande geschafft. Aus den beiden Staaten kommend müssen Pendler einen negativen Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Laut Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) soll es ab 19. Mai 2021 für Getestete, Geimpfte und Genesene zu Einreiseerleichterungen kommen. Der Grüne Pass wird noch nicht aktiv sein, denn in einer Übergangsphase dienen zum Beispiel der gelbe Impfpass oder schriftliche Befunde als Nachweis. Der Start der App ist für Mitte Juni 2021 angekündigt.

weiterlesen »

Urteil: Ryanair muss Passagiere trotz Streiks entschädigen

Vor dem britischen High Court erlitt die Billigfluggesellschaft Ryanair eine herbe Niederlage gegen die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs. Die Richter urteilten, dass der Carrier Passagiere auch dann entschädigen muss, wenn die Ursache für die Streichung bzw. Verspätung Streiks bei der Airline waren. Hintergrund ist die Streikwelle, die im Jahr 2018 stattgefunden hat. Die Piloten und Flugbegleiter legten in mehreren Wellen den Betrieb regelrecht lahm. Ryanair vertritt die Ansicht, dass es sich um außergewöhnliche Umstände handeln würde und verweigerte daher die Auszahlung von Entschädigungen an betroffene Passagiere. Die CAA sieht die Angelegenheit gänzlich anders und zog gegen Ryanair vor Gericht. Der High Court gab laut Mitteilung der britischen Zivillluftfahrtbehörde dem Klagebegehren statt und urteilte zu Gunsten der Behörde. Das hat zur Folge, dass sich der Billigflieger im Zusammenhang mit den Streiks nicht auf „außergewöhnliche Umstände“ berufen darf und die betroffenen Reisenden entschädigen muss. Final ausgestanden ist die Angelegenheit noch nicht, denn Ryanair kann gegen die Entscheidung des Gerichts noch ein Rechtsmittel einlegen. Bislang äußerte sich der Carrier nicht inhaltlich zum Urteil des High Courts.

weiterlesen »

Holiday Europe verkleinert die Flotte drastisch

Die bulgarische Ferienfluggesellschaft Onur Air verkleinerte ihre Flotte auf nur noch einen Airbus A321-200. Dieser trägt die Registrierung LZ-HEA. Die beiden A321neo wurden an den Leasinggeber zurückgegeben und sind derzeit in Ljubljana abgestellt. Die Maschinen mit den vormaligen Registrierungen LZ-HEH und LZ-HEI wurden seitens des Eigentümers temporär als OE-IFX bzw. OE-IFY in Österreich eingetragen. Die LZ-HEA wurde laut CH-Aviation.com seit Dezember 2020 nicht mehr eingesetzt und ist derzeit in Istanbul-Atatürk geparkt. Gegenüber dem Medium erklärte Holiday-Europe-Chef Petko Christoff, dass man den verblieben A321 wieder in die Luft bringen will, jedoch die Zukunft des Unternehmens von vielen Faktoren abhängen würde. Die bulgarische Airline wurde unter maßgeblicher Beteiligung der türkischen Onur Air gegründet. Diese wollte sich vor der Corona-Pandemie mit Holiday Europe einen Zugang zum Markt innerhalb der Europäischen Union sichern. Mittlerweile befindet sich Onur Air aufgrund der Corona-Pandemie stark unter Druck. Der Flugbetrieb musste auf einige wenige Routen eingeschränkt werden. Weiters ist das türkische Kurzarbeitsmodell Anfang April 2021 ausgelaufen.

weiterlesen »

Linz: Air Dolomiti kündigt Frankfurt an

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti kündigt die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main an. Diese soll bis zu zweimal täglich im Codeshare mit der Konzernmutter bedient werden. Die Frankfurt-Strecke liegt seit dem Beginn der Coronakrise brach. Die Reaktivierung wurde immer wieder nach hinten verschoben. Nun steht ein konkreter Termin für die Wiederaufnahme fest. Bedient wird die Route in Zukunft von Air Dolomiti. „Wir freuen uns sehr, die Wiederaufnahme des Fluges vom Flughafen Linz nach Frankfurt bekannt zu geben: Passagiere, die vom oberösterreichischen Linz abfliegen, können Frankfurt oder die zahlreichen interkontinentalen Ziele, die das Drehkreuz bietet, bequem erreichen. In Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft Lufthansa werden wir 2 tägliche. Flüge anbieten, um den Bedürfnissen aller unserer Passagiere gerecht zu werden. Aufgrund der herausfordernden Marktsituation haben wir uns besonders eng mit dem Linz Airport abgestimmt und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, sagt Jörg Eberhart, President & CEO von Air Dolomiti. „Wir freuen uns sehr, dass Oberösterreich wieder an Frankfurt angebunden ist und wir unsere Verhandlungen mit Air Dolomiti erfolgreich abschließen konnten. Nachdem jetzt Klarheit über die Öffnungsschritte ab 19. Mai besteht und auch der grüne Pass mit Juni angekündigt worden ist, ist eine Wiederaufnahme der Flüge Linz – Frankfurt ab Ende Juni sinnvoll, weil die Nachfrage dafür dann wieder gegeben sein dürfte. Angesichts der Entwicklung der Covid19-Pandemie haben wir in den operativen Planungen intensiv mit Air Dolomiti darüber diskutiert, zu welchem Zeitpunkt die Wiederaufnahme am erfolgversprechendsten ist. Wir sind zu der gemeinsamen Einschätzung gekommen, dass es Ende Juni möglich

weiterlesen »

Israel: Eilat lockt Fluggesellschaften mit neuen Subventionen

Seit einigen Jahren subventioniert die Regierung Israels Nonstop-Flüge nach Eilat kräftig. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einreisebeschränkungen war es Touristen nicht möglich ihre Urlaube am Roten Meer zu verbringen. Demnach beschränkte sich das Flugangebot fast ausschließlich auf die Inlandsflüge nach Tel Aviv. Ab September 2021 soll der noch junge Flughafen Eilat-Ramon, der den innerstädtischen Hozman-Airport sowie die zivile Mitnutzung von Ovda ersetzt hat, wieder zum beliebten Landeort für Airlines und deren Fluggäste werden. Das Tourismusministerium Israels kündigte an, dass Nonstopflüge von/nach Eilat wieder subventioniert werden. Die aktuelle Förderperiode startet am 21. September 2021 und ist vorerst bis Ende Mai 2022 befristet. Vor der Corona-Pandemie bezahlte Israel bis zu 80 Euro Zuschuss pro ankommendem Passagier. Aus diesem Grund konnten Billigflieger wie Wizz Air und Ryanair die Verbindungen besonders günstig, teilweise im einstelligen Eurobereich anbieten, denn die einfache Rechnung war: Je mehr Touristen nach Eilat eingeflogen werden, desto mehr Geld gab es. Israel machte keine näheren Angaben welche Quellmärkte man im Fokus hat. Bezüglich der mit einigen Staaten aus dem arabischen Raum abgeschlossenen Luftfahrtabkommen ist festzuhalten, dass nur die Verbindungen nach Tel Aviv beschränkt sind. Ferienflüge von/nach Eilat unterliegen keinerlei nennenswerten Restriktionen, so dass durchaus damit zu rechnen ist, dass beispielsweise von den Emiraten aus einige Urlaubsflüge nach Eilat aufgelegt werden könnten.

weiterlesen »

KLM erneuert Boeing 737-800-Kabinen

Die niederländische Fluggesellschaft KLM verpasst insgesamt 14 Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 vollständige Erneuerungen der Kabinen. Dabei werden auch neue Sitze eingebaut, die dazu führen sollen, dass das Gewicht um 700 Kilogramm sinken wird. Das Projekt soll bis März 2022 abgeschlossen sein. Die neuen ergonomisch gestalteten Sitze für Business Class und Economy Class bieten mehr Komfort und zusätzliche Beinfreiheit. Die Polsterung besteht hauptsächlich aus recyceltem Leder. Die Sitze sind im Durchschnitt 20 Prozent leichter und reduzieren das Gesamtgewicht der Kabine um 700 Kilogramm. Dies spart 58 Tonnen Treibstoff und 184 Tonnen Kohlenstoffdioxid-Emissionen pro Flugzeug und Jahr. Für alle 14 Flugzeuge zusammen bedeutet dies eine jährliche Treibstoffeinsparung von 812 Tonnen und eine Reduzierung der Kohlenstoffdioxid-Emissionen um 2.576 Tonnen. „KLM möchte seinen Passagieren auf europäischen Flügen noch mehr Komfort und Stil bieten und gleichzeitig den CO2-Ausstoß von Flügen reduzieren. Deshalb investiert KLM weiterhin in sein On-Ooard-Produkt und seine Nachhaltigkeit, damit wir weiterhin die Erwartungen unserer Kunden erfüllen und gestärkt aus der Krise hervorgehen können“, erklärt Boet Kreiken, Executive Vice President Customer Experience, KLM. Gleichzeitig werden die 14 Boeing 737-800 auch mit WLAN ausgerüstet. Um den Service nutzen zu können, können Passagiere Gutscheine auf dem kostenlosen Bordportal von KLM erwerben. Passagiere erhalten immer 30 Minuten kostenlose Nachrichten. Jeder Sitz verfügt über einen eigenen USB-Anschluss zum Laden von Geräten während des Fluges. Größere Gepäckfächer bieten mehr Stauraum an Bord. LED-Stimmungslicht schafft eine frische oder beruhigende Atmosphäre – je nach Tageszeit.

weiterlesen »

Ryanair-Wilson: „Reisebeschränkungen sind bald vergessen“

Ryanair-DAC-Chef Eddie Wilson geht davon aus, dass im Sommer 2021 die Nachfrage stark anziehen wird. Während der virtuell abgehaltenen Routes Reconnected äußerte er sich dahingehend, dass er der Ansicht ist, dass alle Bedenken vergessen sein werden, wenn beispielsweise Spanien und Griechenland wieder offen für Touristen sind. Dies soll speziell auch für Reisende aus dem Vereinigten Königreich gelten. Urlaube innerhalb von UK oder aber in Irland schließt er weitgehend aus und verweist darauf, dass beide Länder nicht über die notwendige Infrastruktur für den Massentourismus am Strand verfügen würden. Auch ist er der Ansicht, dass Briten lieber in Spanien oder Griechenland ihre Urlaube verbringen wollen. Angesprochen auf Flüge innerhalb des Vereinigten Königreichs meinte der Ryanair-Manager, dass diese großes Potential hätten. Er ist aber der Ansicht, dass die Luftfahrtbehörde und/oder die Regierung die Ticketsteuer abschaffen müssten. Er verwies auch auf einen entsprechenden Vorstoß von Premierminister Boris Johnson. Dieser hat vor einigen Monaten die Abschaffung der Abgabe innerhalb des Vereinigten Königreichs in Aussicht gestellt und erntete dafür heftige Kritik seitens der Opposition. Eddie Wilson sieht Ryanair jedenfalls in der Polepostion, denn mit dem UK-Ableger ist man in der Lage domestic zu fliegen. Die Tochtergesellschaft wurde aufgrund des Austritts aus der Europäischen Union gegründet. Ryanair-Flüge ab London-Heathrow schließt der Manager aber weiterhin aus. Er verweist darauf, dass der Airport exorbitant teuer sein soll. Auch wäre der Airport nicht für das Lowcostmodell des von ihm geleiteten Carriers ausgelegt. Explizit sagte er, dass Ryanair vermutlich nie ab Heathrow fliegen wird.

weiterlesen »

JetBlue übernimmt ersten A321LR

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft JetBlue Airways hat den ersten von insgesamt 13 bestellten Airbus A321LR übernommen. Die Maschine soll auf Transatlantik-Flügen nach London-Heathrow eingesetzt werden. Weiters ist der Jet mit der so genannten Airspace-Kabine ausgerüstet. „Bei JetBlue freuen wir uns sehr darauf, das Airbus A321 Langstrecken-Single-Aisle-Flugzeug mit Airbus-Luftraum-Innenraum für unsere neuen transatlantischen Dienste vorstellen zu können. Mit diesen Flugzeugen können wir unseren Kunden einen aufmerksamen Service im Boutique-Stil bieten und gleichzeitig viel persönlichen Raum, größere Gepäckfächer, maßgeschneiderte Beleuchtung und ein Design gewährleisten, das der Kabine ein breites Körpergefühl verleiht“, erklärt JetBlue-CEO Robin Hayes.

weiterlesen »

Malta bereitet Tourismus-Öffnung vor

Das stark vom Tourismus abhängige Malta will ab 1. Juni 2021 wieder im großen Stil Touristen empfangen. In diesem Zusammenhang beginnt man bereits am 10. Mai 2021 mit Lockerungen. Beispielsweise sollen Restaurants und Bars wieder Speisen und Getränke am Tisch servieren dürfen. Vorerst gilt allerdings eine Sperrstunde um 17 Uhr 00. Derzeit bestehen im kleinsten EU-Mitgliedsstaat inländische Reisebeschränkungen. So darf beispielsweise die Gozo Channel Line nur von Pendlern und mit sonstigem triftigem Grund genutzt werden. So will die Regierung den Austausch des Corona-Virus zwischen den Inseln Gozo und Malta verhindern. Für Comino bestehen keine derartigen Beschränkungen, allerdings leben auf dieser Insel ohnehin nur vier Personen und sämtliche Fährdienste sind touristisch ausgerichtet. Neue Fähre von der Hauptstadt nach Mgarr (Gozo) Für Bewohner und Urlauber soll es in Kürze eine weitere Neuigkeit geben: Nach jahrelangem Hickhack wird ein zusätzlicher Fährdienst zwischen Valletta und Mgarr (Gozo) eingerichtet. Bislang war die einzige Möglichkeit, um ohne eigenes Boot zwischen Malta und Gozo reisen zu können, die Gozo Channel Line. Diese verkehrt zwischen Ċirkewwa und Mgarr (Gozo). Der neue Dienst wird – im Gegensatz zum bestehenden Service – nur Fußgänger befördern. Die Regierung bezeichnet die subventionierte neue Fähre als „Schnellservice“. Im Vorjahr zeigten sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie im maltesischen Tourismus deutlich. Gähnende Leere herrschte an den wenigen Sandstränden und Hotels litten unter unterirdischer Auslastung. Heuer will man mit dem Grünen Pass oder alternativ mit negativen PCR-Tests wieder im großen Stil Touristen ins Land locken. Auf den maltesischen Inseln selbst sind etwa 50 Prozent der Bevölkerung

weiterlesen »