Jan Gruber

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Jan Gruber

Unruly-PAX: American klebt Frau an First-Class-Sitz fest

Die Fluggesellschaft American Airlines wird derzeit von einer regelrechten Serie von Passagieren, die an Bord für Probleme sorgen, heimgesucht. Auf Flug AA1774 benahm sich eine Dame dermaßen daneben, dass sie auf ihrem Firstclass-Sitz mit Klebeband fixiert werden musste. Diesmal handelte es sich aber nicht um aggressive Maskenverweigerer oder pöbelnde Männer, sondern um eine Frau, die offensichtlich einen Nervenzusammenbruch erlitten hatte. Laut Videos, die unter anderem im chinesischen Tik Tok gepostet wurden, soll die Frau lautstark geschrieben haben, dass sie sofort das Flugzeug verlassen muss. Auch soll sie mit Händen und Füßen gegen die Türen der Maschine geschlagen bzw. getreten haben und das während dem Reiseflug. Der Crew gelang es schließlich die Frau zu überwältigen. Aus Sicherheitsgründen wurde sie anschließend mit Tape-Band an ihrem First-Class-Sitz fixiert. Unmittelbar nach der Landung wurde sie den Behörden übergeben. Die FAA kündigte an, dass man ein Auge auf die Unruly-PAX-Vorfälle bei American Airlines wirft. “Die Besatzung an Bord des American Airlines-Fluges 1774 meldete ein potenzielles Sicherheitsproblem, nachdem ein Kunde versucht hatte, die vordere Einstiegstür zu öffnen, und einen Flugbegleiter körperlich angegriffen, gebissen und verletzt hatte. Zur Sicherheit anderer Kunden und unserer Crew wurde die Person bis zur Landung des Fluges in CLT festgehalten und konnte von Strafverfolgungs- und Rettungskräften abgeholt werden”, so die betroffene Airline in einem Statement.

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SAS kündigt A321LR-Erstflug an

Im Oktober des Vorjahres hat SAS mit der SE-DMO den ersten Airbus A321LR übernommen, doch bislang setzte man die Maschine nicht im Transatlantikverkehr ein. Nun nannte das Unternehmen einen konkreten Starttermin: 1. September 2021. Der Narrowbody soll dann dreimal pro Woche zwischen Kopenhagen und Boston pendeln. Bislang wurden nur einige Testflüge ohne Passagiere über Skandinavien durchgeführt. Der Carrier erwartet gegen Ende Oktober 2021 die Auslieferung von zwei weiteren baugleichen Flugzeugen. SAS begründet die verzögerte Aufnahme des A321LR-Betriebs mit der aufgrund der Coronapandemie geringen Nachfrage.

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KLM entschuldigt sich nach Rassismus-Eklat

Das Verhalten von Bodenmitarbeitern der Fluggesellschaft KLM hat nun für diese ein Nachspiel, denn auf einem Video wurde mutmaßlich rassistisches Verhalten im Zusammenhang mit einer Maschine von Royal Air Maroc festgehalten. Übersetzt brüllen die Personen, die KLM-Warnwesten tragen: “Ja, Ja, da geht eine weitere volle Box an Marokkanern zurück nach Marokko. Ein Oneway-Ticket für jeden. Verschwindet, verschwindet!”. Der Vorfall ereignete sich am 8. Juli 2021 und ist der Fluggesellschaft KLM offensichtlich äußerst unangenehm. „Wir waren schockiert über den Inhalt eines Videos in den sozialen Medien, das Personal in einer KLM-Weste und Arbeitskleidung zeigt, die beim Anblick eines nach Marokko startenden Flugzeugs jubeln. Die Personen im Video sind inakzeptable Kommentare zu hören. Leider mussten wir feststellen, dass an diesem Video mindestens ein Bodendienstmitarbeiter beteiligt war. Dieses Verhalten ist völlig inakzeptabel. Es widerspricht den Grundwerten, die wir als Unternehmen und als Geschäftsbereich hochhalten. Für diese Art von Verhalten ist kein Platz, weder bei KLM noch innerhalb der Flughafengemeinschaft. Es werden daher entsprechende Maßnahmen ergriffen”, so die KLM-Zentrale in einer Stellungnahme.

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Aer Lingus UK erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Der UK-Ableger von Aer Lingus hat nun AOC und Betriebsgenehmigung von der Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs erteilt bekommen. Der Carrier ist nun zum kommerziellen Betrieb der Typen A330 und A321LR berechtigt. Derzeit ist ein A330 auf dem AOC registriert. In Kürze sollen eine baugleiche Maschine und ein A321LR folgen. Alle Flugzeuge stammen von der irischen Muttergesellschaft. Der formelle Firmensitz von Aer Lingus UK befindet sich im nordirischen Belfast. Die erste operative Basis soll in Manchester gestartet werden. Der Erstflug soll am 29. Juli 2021 unter dem EI-Code durchgeführt werden. Gleichzeitig unterhält man mit Konzernschwester British Airways ein Codeshare-Abkommen. Zunächst will sich Aer Lingus UK auf Strecken von Manchester in die Vereinigten Staaten von Amerika fokussieren. Die notwendige Genehmigung seitens der U.S.-amerikanischen DOT wird in den nächsten Tagen erwartet.

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Play nun an der Börse und mit zwei A321neo

Die isländische Fluggesellschaft Play hat ihren zweiten Airbus A321neo eingeflottet. Dieser trägt die Registrierung TF-PLA und ist 3,5 Jahre alt. Das Flugzeug stand zuvor bei Interjet im Einsatz und wird von AerCap geleast. Mit der TF-AEW, die von selbigem Lessor bezogen wurde, nahm die isländische Neugründung kürzlich den Linienflugbetrieb auf. Auch dieser Airbus A321neo flog zuvor für die mexikanische Interjet. Die dritte Maschine wird baugleich sein und hat identes Vorleben. Die Seriennummer ist 7945, die Registrierung steht allerdings noch nicht fest. Play gab auch bekannt, dass man nun an der Nasdaq Nordic First North Growth Market Island gelistet ist. Damit hat die junge Fluggesellschaft den Börsengang vollzogen und die Papiere werden jetzt gehandelt. Ab Keflavik bietet Play diverse Ziele innerhalb Europas an. In Deutschland steuert man Berlin-Brandenburg an und im Winter 2021 sind auch Flüge ins österreichische Salzburg geplant.

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Skyalps: Zweite Dash 8-400 in Bozen gelandet

Die maltesische Fluggesellschaft Luxwing hat mittlerweile eine zweite DHC Dash 8-400 in den Farben von Skyalps nach Bozen überstellt. Diese trägt die Registrierung 9H-EVA und wird gleichermaßen wie die 9H-BEL für Charterflüge ab Südtirol eingesetzt. Da Skyalps keine Fluggesellschaft ist, sondern Turbopropflugzeuge von Luxwing chartet und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet, ist man auf die Zusammenarbeit mit der maltesischen Airline angewiesen. Die privaten Eigentümer des Flughafens Bozen bauten unter dem Brand, das zumindest ein wenig an die ehemalige Air Alps erinnert, ein Streckennetz auf. Zuvor lag der Linienflugverkehr ab dem Südtiroler Airport über lange Zeit hinweg brach.

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Green Airlines sitzt bei einem Briefkastenvermieter

In den letzten Tagen sorgte der Chartervermarkter Green Airlines neuerlich für Aufsehen, denn in nur einer Woche verlor man gleich zwei “Airline-Partner”. Nach nur wenigen Legs zog die bulgarische Alk Air die fast 30 Jahre alte Boeing 737-300 ab und die rumänische Just Us Air kam erst gar nicht, denn man habe nie einen Vertrag abgeschlossen. Die Folge daraus: Gestrandete Passagiere, die sich gegenüber Medien über das Verhalten von Green Airlines beklagen. Auf der Homepage stellt sich das Unternehmen als Fluggesellschaft dar und präsentiert gar eine Flotte, jedoch besitzt man kein einziges Fluggerät und obendrein ist man keine von einer europäischen Luftfahrtbehörde zugelassene Airline. Dieser Umstand dürfte vielen Ticketkäufern wohl nicht ganz bewusst gewesen sein, denn im Gegensatz zu echten Fluggesellschaften erfolgt keine fortlaufende Prüfung der finanziellen Leistungsfähigkeit, von der die Betriebsgenehmigung abhängig ist. Briefkastenservice-Anbieter residiert am Firmensitz Doch bereits die Firmenadresse von Green Airlines wirft viele Fragen auf, denn am Bahnhofsplatz 12 im deutschen Karlsruhe findet sich nicht etwa eine Verwaltung mit Nominated Persons (vormals Postholder), Flugbetriebsleiter und allem was sonst so zu einer Airline gehört, sondern ein Anbieter für Briefkastenadressen und Co-Working-Spaces. Design Offices nennt sich das und auf der Homepage ist unter anderem zu lesen: “Mit einer repräsentativen Geschäftsadresse überzeugen Sie Kunden und Geschäftspartner auf den ersten Blick und steigern damit auch Ihren Unternehmenserfolg. Die DO Address von Design Offices bietet eine Top-Präsenz in einem exklusiven Umfeld und erhöht Ihre Kundenkontakte. Neben einem zuverlässigen Postservice bietet sie Zugang zu einer professionellen Arbeitsumgebung für alle, die geschäftlich viel

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Tipps für die Einreise-Planung für den Griechenland-Urlaub

Griechenland steht heuer bei Urlaubern hoch im Kurs. Allerdings gilt es bei der Einreise im Vorfeld einiges zu beachten. Nebst negativem Test-, Impf- oder Genesungsnachweis muss auch ein elektronisches PLF-Formular ausgefüllt werden. Kurz vor dem Abreisetag bekommt man einen QR-Code und ein PDF zugestellt. Dieses muss auf der Reise auf dem Smartphone oder auf Papier mitgeführt werden. Andernfalls kann das Boarding verweigert werden und wenn man es dennoch bis nach Griechenland schafft, so können bis zu 500 Euro Strafe fällig werden. Auf was man bei der Einreiseplanung für den Griechenland-Urlaub achten sollte und was man auf keinen Fall vergessen darf, erklärt Aviation Direct in einem kurzem Video, das auf dem Areal des griechischen Flughafens Rhodos aufgenommen wurde.

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Green Airlines: 1.700 Kilometer Leerflug für nur vier Passagiere

Mit lediglich vier Passagieren an Bord hob am Freitag German Airways für den Chartervermarkter Green Airlines am Flughafen Köln/Bonn in Richtung Paderborn ab. Die Maschine wurde jedoch zuvor ferry aus dem spanischen Granada eingeflogen. Der Ticketverkäufer, der seine Ferienflüge ab Paderborn und Rostock nicht durchführen kann, weil zuerst German Airways abgesprungen ist, dann Alk Air vorzeitig die Boeing 737-300 abgezogen hat und nun auch Just Us Air mangels Vertrag nicht fliegen wird, betont die Klimafreundlichkeit der verkauften Tickets. Dazu dürfte wohl ein Ferryflug aus Spanien, um lediglich vier Passagiere in Köln/Bonn einzusammeln und via Paderborn nach Westerland zu fliegen, nicht gerade passen. Der Rückflug hatte übrigens den bemerkenswerten Umstand, dass dieser mangels Fluggäste bereits in Paderborn endete. Auf dem Teilsegment zwischen dieser Stadt und Köln/Bonn hatte man überhaupt keine Passagiere. Daher flog German Airways die D-AZFA wieder nach Spanien aus. Green Airlines ist keine Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung verkauft. Genau da scheint es ordentlich zu happern, denn man wechselt die so genannten “Flugpartner” wie Unterwäsche. Just Us Air ist nicht die erste Airline unter deren Flugnummern Tickets verkauft wurden, jedoch eigenen Angaben nach gar kein Vertrag abgeschlossen wurde. Im Vorjahr erging es Air Alsie genau so. Die französische Chalair verabschiedete sich nach nur wenigen Legs und Pad Aviation hielt auch nicht lange durch. German Airways zog sich von den Ferienflügen ab Paderborn und Rostock zurück. Diese Woche wurden auch ab Groningen Flüge gestrichen. German Airways will sich zu diesem Thema inhaltlich

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Green Airlines verkaufte Tickets ohne Vertrag mit Just Us Air

Beim Chartervermarkter Green Airlines scheint es ordentlich unrund zu laufen, denn Alk Air zog am 5. Juli 2021 die Boeing 737-300 ab und Just Us Air wird erst gar nicht kommen und das obwohl Green Airlines diesen Carrier pompös als “zusätzlichen Airline-Partner” angekündigt hat. Sonderlich viele Passagiere dürfte der Chartervermarkter ohnehin nicht haben und somit auch das Kunststück geschafft haben die bei Deutschen beliebte Destination Palma de Mallorca während der Sommerferien nicht vollbekommen zu haben. Kein Wunder, denn man meint den Wettbewerb mit Branchengrößen wie Eurowings suchen zu müssen. Das hindert Green Airlines aber nicht daran die wenigen Fluggäste, die man hatte, ultrakurzfristig über die Streichung zu informieren und sitzen zu lassen. Das deutsche Fachportal Airliners.de deckt nun die nächste Ungereihmtheit auf: Laut Just Us Air habe Green Airlines niemals einen gültigen Chartervertrag unterschrieben. Dennoch wagte es das Karlsruher Startup einfach Tickets über die Homepage zu verkaufen. Tickets für Flüge, die es mangels gültigem Vertrag mit dem Operating Carrier nie geben wird.  Gegenüber Airliners.de bestätigte Just Us Air, dass man definitiv keinen Vertrag mit Green Airlines unterschrieben hat. Die Folge daraus ist, dass der Chartervermarkter die Flüge, für die man schon Tickets verkauft hat, absagen muss. Man schaffte es sogar, dass Tour Operator so blauäugig waren und auf Verbindungen, von denen Operating Carrier Just Us Air eigenen Angaben nach gar nichts wusste, Tickets gebucht haben. Der Flughafen Rostock versucht nun im Sinne der Passagiere Lösungen zu finden und hat auf eigene Kosten einen Schalter eingerichtet, der Flugverbindungen für geschädigte Passagiere

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