Jan Gruber

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Jan Gruber

Firmenzentrale von Adria Airways wird verkauft

Wer schon immer mal eine ehemalige Airline-Zentrale kaufen wollte, kann nun jene von Adria Airways erwerben. Allerdings muss man das notwendige Kleingeld haben, denn der Mindestpreis wurde vom Insolvenzverwalter mit 4,1 Millionen Euro festgelegt. Interessenten können ab sofort ihre Gebote an diesen übermitteln. Die Liegenschaft wurde im Jahr 2009 gebaut und ist rund 4.400 Quadratmeter groß. Das Gebäude umfasst laut Erklärung des Masseverwalters unter anderem Büros, Schulungsräume und Flächen, die als Lager genutzt werden können. Der Flughafen Ljubljana ist in unmittelbarer Nähe. Weiters ist die Glasfront im Eingangsbereich mit einem überdimensionalen Logo von Adria Airways versehen.

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Austrian Airlines startet Vorab-Check von Dokumenten

Nach Lufthansa und Eurowings bietet nun auch das Konzernmitglied Austrian Airlines an, dass Passagiere ihre Reiseunterlagen bis zu 12 Stunden vor dem Abflug zu einer Vorprüfung elektronisch einreichen können. Die Passagiere sollen dann ein Feedback bekommen, ob ihre Dokumente zur Einreise in das Zielland berechtigen oder eben nicht. Die Corona-Pandemie brachte im Reiseverkehr ein Comeback der Bürokratie und der Zettelwirtschaft. Der Reisepasss bzw. der Personalausweis sind schon lange nicht mehr ausreichend, denn viele Länder verlangen vorherige Einreiseanmeldungen, Test- und/oder Impfnachweise und gelegentlich auch weitere Dokumente. Es besteht auch innerhalb der Europäischen Union ein undurchsichtiger Flickenteppich, der sich noch dazu laufend ändert. Austrian Airlines bietet Passagieren, die nach Deutschland, Griechenland und Spanien an, dass diese ihre Dokumente vorab hochladen können. Anschließend will der Carrier ein Feedback geben, ob diese den aktuellen Bestimmungen entsprechen oder nicht. Die Nutzung des Service ist freiwillig und kostenlos. Unabhängig von der Überprüfung müssen die Passagiere alle Dokumente auf der Reise im Original bei sich haben.

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Ryanair: Erste B737-Max-200 kommen nach Bergamo und Stansted

Die Ryanair Group wird die ersten Maschinen des Typs Boeing 737 Max 200 auf den Flughäfen London-Stansted und Mailand-Bergamo stationieren. Geschäftsführer Eddie Wilson rechnet damit, dass die Auslieferungen in den nächsten beiden Wochen starten werden. Während einer Online-Branchenveranstaltung verwies der Manager darauf, dass die Neuzugänge zunächst nur ab Airports, an denen man eigene Technikbetriebe unterhält, zum Einsatz kommen werden. Den Auftakt wird London-Stansted machen, dicht gefolgt von Mailand-Bergamo. Wilson geht davon aus, dass bis Ende Mai 2021 insgesamt 16 Boeing 737 Max 200 an Ryanair DAC, Ryanair UK, Malta Air und Buzz übergeben werden. Die Maschinen, die für Malta Air und Buzz bestimmt sind, werden eine eigene Livery tragen. Jene für Ryanair UK bekommen die Standard-Ryanair-Lackierung. In Wien unterhält der Carrier einen Technikbetrieb, der vor einiger Zeit aus Laudamotion herausgelöst wurde. Eine Sprecherin erklärte vor einigen Wochen gegenüber Aviation.Direct, dass die Stationierung von Boeing 737 Max 200 derzeit nicht geplant ist. In der österreichischen Bundeshauptstadt unterhalten die Töchter Buzz und Lauda Europe Stützpunkte. Geflogen wird unter FR-Flugnummern (Ryanair).

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Ukraine: Diplomatische Spannungen rund um Motor Sich

Chinesische Investoren hatten versucht die ukrainische Motor Sich über eine „Strohmannkonstruktion“ zu übernehmen. Die Regierung schritt ein und unterband die Transaktion. Nun machen die Chinesen rund 3,6 Milliarden U.S.-Dollar an Schadenersatz gerichtlich geltend. Diese Summe wollen die Investoren von der Regierung der Ukraine einfordern. Die Angelegenheit ist durchaus brisant, denn seitens der Staatsführung wurde befürchtet, dass Technologie und Know-how von Motor Sich nach China transferiert werden könnte und dort für militärische Projekte verwendet werden könnte. Laut der lokalen Nachrichtenagentur soll nun die Regierung mit einer Schadenersatzforderung in der Höhe von 3,6 Millionen U.S.-Dollar konfrontiert sein. Für die Aktien, die aufgrund eines Dekrets eingefroren sind, haben die Chinesen lediglich 700 Millionen U.S.-Dollar bezahlt. Dem nicht genug: Auch das chinesische Außenministerium schaltete sich zwischenzeitlich ein und fordert die Ukraine dazu auf, dass die Rechte von Firmen und Investoren aus China beachtet werden sollen. Die ukrainische Regierung konterte und fordert zusätzliche Informationen über die Käufer und die Herkunft der Finanzmittel ein. Auf den Flugbetrieb der Motor Sich Airlines, die eine Tochtergesellschaft des betroffenen Konzerns ist, haben die diplomatischen Spannungen keine Auswirkungen. Der Carrier baute kürzlich das Angebot aus. Abgesehen von wenigen internationalen Strecken fliegt Motor Sich Airlines primär innerhalb der Ukraine.

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Dortmund: Lauda Europe nimmt Zagreb auf

Ab 3. September 2021 wird Lauda Europe im Auftrag von Ryanair zweimal pro Woche zwischen Zagreb und Dortmund fliegen. Die Route soll an den Verkehrstagen Freitag und Montag bedient werden. „Ryanair hat sein Angebot ab Dortmund in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut: 2020 kam die Strecke nach Wien hinzu, 2019 die Verbindung nach Kattowitz. Wir freuen uns sehr darüber, dass diese Entwicklung auch in einer schwierigen Zeit fortgeführt wird. Das ist ein großer Vertrauensbeweis in den Standort“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing. Ryanair steuert acht Ziele von Dortmund aus an: Thessaloniki, London-Stansted, Wien, Porto, Kattowitz, Krakau, Mallorca und Zagreb. 2019 nutzten ca. 380.000 Passagiere die Verbindungen der Airline. Die operative Durchführung der Flüge erfolgt durch Ryanair, Buzz und Lauda Europe. Die zuletzt genannte Airline errichtet heuer in Zadar und Zagreb neue Bases, an denen je zwei Airbus A320 stationiert werden sollen.

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Linz: Eurowings verschiebt Düsseldorf erneut

Das Comeback der Linienflüge am Flughafen Linz-Hörsching verschiebt sich noch weiter nach hinten, denn Eurowings wird die angekündigte Düsseldorf-Verbindung auch im Mai 2021 nicht durchführen. Sämtliche zwischenzeitlich geplanten Flüge auf der von Austrian Airlines übernommenen Route wurden zumindest für das Kalendermonat Mai 2021 gestrichen. Auch die Palma-Strecke wird Eurowings in selbigem Monat ab Linz nicht bedienen. Im Bereich der Charterflüge, die unter anderem von Bulgarian Air Charter und Corendon Airlines Europe durchgeführt werden sollten, ist Zurückhaltung zu sehen. Die Ferienflüge wurden bereits bis mindestens 12. Juni 2021 abgesagt. Derzeit gibt es in Linz einen regelmäßigen Flugverkehr mit Passagieren. Im Cargo-Bereich wird der Airport weiterhin angesteuert. Unter anderem DHL unterhält in Hörsching ein Umschlagzentrum für Frachtgüter. In der Krise zeigte sich deutlich, dass Cargo ein wichtiges Standbein des Linzer Flughafens ist.

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Sundair-Schwester Fly Air41 soll drei A320 bekommen

Der Eigentümer der deutschen Ferienfluggesellschaft Sundair gründete vor einigen Monaten in Kroatien ein zusätzliches Luftfahrtunternehmen. Dieses wird – wie Aviation Direct berichtete – keine „Ersatz-Sundair“, sondern ist ein getrenntes Projekt. Gesellschafter beider Firmen ist Marcos Rossello. Im Interview mit der Branchenplattform Airliners.de gibt der Sundair-Geschäftsführer nun einen ersten Einblick in das Projekt in Kroatien und sagte: „Fly Air41 Airways bietet Aircraft Management und CAMO für private und gewerbliche Kunden. Aufgrund des regen Interesses ist ein starkes Wachstum in diesem Bereich abzusehen. Ab August werden wir schon drei Flugzeuge der A320 Familie und mindestens einen Businessjet managen. Eine Sundair Kroatien ergibt ökonomisch keinen Sinn. Es wird nur eine Sundair geben“. Es wird damit gerechnet, dass Fly Air41 noch im Frühjahr 2021 AOC und Betriebsgenehmigung seitens der kroatischen Behörden erteilt bekommen wird. Das Unternehmen soll schon im Sommer 2021 den Erstflug durchführen. Eine direkte Verbindung zu Sundair besteht nicht, lediglich der Eigentümer ist ident.

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Betriebsübergang: AUA-Mitarbeiter in Linz offenbar kaum interessiert

Noch bis zum 8. Mai 2021 haben die Mitarbeiter der Austrian-Airlines-Bodenstation Linz Zeit, um ihre Zustimmung oder Ablehnung bezüglich dem bevorstehenden Betriebsübergang auf ISS mitzuteilen. Aus Arbeitnehmerkreisen ist zu hören, dass sich lediglich zwei Dienstnehmer für den Wechsel zum neuen Arbeitgeber ausgesprochen haben. Alle anderen sollen es vorziehen, dass sie in eine Arbeitsstiftung überführt werden. Das könnte zu Problemen führen, denn ISS würde dann das Fachpersonal in Linz fehlen. Dem Vernehmen nach ist geplant, dass zumindest in der Anfangsphase Beschäftigte der AUA-Bodenstation Wien in Linz aushelfen sollen. Per 31. Mai 2021 soll jene in Linz geschlossen werden und per Betriebsübergang an ISS übergeben werden. Die betroffene Fluggesellschaft wollte sich zu den aktuellen Entwicklungen nicht äußern. Ein Sprecher antwortete: „Austrian Airlines, der Flughafen Linz sowie ISS Österreich konnten sich auf einen Betriebsübergang des Austrian Bodenpersonals einigen. Ab 1. Juni 2021 gehen somit die Dienstverhältnisse aller 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sofern sie das wünschen, auf ISS Österreich über. Alternativ haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, eine einvernehmliche Auflösung Ihres Dienstvertrags inklusive Sozialpaket zu wählen. Die Frist dafür läuft bis 9. Mai. Bis dahin möchten wir uns aus Respekt zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht zu weiteren Details oder Spekulationen äußern“.

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Trade Air flottet Airbus A319 ein

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air erweitert in Kürze ihre Flotte um einen Airbus A319. Die Maschine soll im Ende Mai/Anfang Juni in Zagreb eintreffen. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug von AerCap, das vormals in den Diensten von FlyBosnia stand. Laut CH-Aviation.com trug besagter Airbus A319 vormals die Registrierung E7-FBA und soll als 9A-BTJ ins kroatische Register eingetragen werden. Derzeit besteht die Flotte von Trade Air aus einer Fokker 100 sowie drei Airbus A320. Innerhalb von Kroatien unterhält man einige PSO-subventionierte Linienstrecken. Diese bedient man aber nicht selbst, sondern greift auf Wetlease-Dienstleistungen der tschechischen Van Air Europe zurück. Als Fluggerät kommen Let-410 zum Einsatz.

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Schweden: Regierung will aus Bromma ein Wohngebiet machen

Bereits seit einigen Monaten hängt über dem innerstädtischen Flughafen Stockholm-Bromma das Damoklesschwert der möglichen Schließung. Nun kündigte die Regierung an, dass der Airport aufgelassen wird. Auf dem Areal soll ein neues Wohngebiet entstehen. Bislang ist Bromma eine wichtige Basis der Regionalfluggesellschaft BRA. Im Rahmen einer Medienkonferenz äußerte sich Verkehrsminister Tomas Eneroth auch dahingehend, dass in Arlanda Erweiterungen notwendig sein könnten. Der Bedarf, der durch den Umzug der momentan in Bromma tätigen Anbieter entstehen könnte, werde derzeit von Betreiber Swedavia evaluiert. Einen exakten Zeitpunkt für die Schließung des Bromma Airports gibt es noch nicht. Der Verkehrsminister verwies in diesem Zusammenhang auf noch notwendige Gespräche mit der Opposition. Die schwedische Regierung hat keine Mehrheit und muss sich daher entsprechende Zustimmung suchen.

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