Jan Gruber

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Jan Gruber

American Airlines schenkt wieder Getränke aus

Ab 1. Mai 2021 wird American Airlines auf Inlandsflügen wieder Getränke ausschenken. Zunächst soll aber die Economy-Class nicht betroffen sein. Erst mit 1. Juni 2021 werden wieder allen Reisenden Getränke angeboten. Vor rund einem Jahr reduzierte die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft aufgrund der Corona-Pandemie den Kabinenservice drastisch. Nun hat man in Absprache mit dem Kabinenpersonal unter Beachtung der Empfehlungen von Gesundheitsexperten entschieden, dass der Getränkeservice schrittweise reaktiviert wird. Kostenfrei werden antialkoholische Getränke angeboten. Der Kauf von Alkoholika sowie Snacks wird erst im Laufe des Sommer 2021 reaktiviert. Einen genauen Termin will American Airlines hierfür noch nicht nennen und verweist darauf, dass man dies von der weiteren Entwicklung von der Corona-Pandemie abhängig macht.

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Aero Friedrichshafen 2021 ist endgültig abgesagt

Die Luftfahrtmesse Aero Friedrichshafen wird heuer nicht stattfinden. Zunächst wurde die Veranstaltung in den Juli 2021 verschoben, jedoch gaben nun die Initiatoren bekannt, dass die General Aviation Messe nicht durchgeführt wird. Als Begründung gaben die Veranstalter unter anderem an, dass die Corona-Verordnung des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg die Durchführung nicht möglich mache. Man konzentriert sich daher auf die Aero 2022, die von 27. bis 30. April 2022 stattfinden soll. Auch andere Luftfahrtmesse, darunter die Paris Air Show, sind für 2021 abgesagt.

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Air France-KLM schließt Kapitalerhöhung erfolgreich ab

Im Zuge einer Kapitalerhöhung konnte sich Air France-KLM mit frischem Geld versorgen. Der Löwenanteil der Summe von rund 1,04 Milliarden Euro wurde vom französischen Staat eingebracht. Auch China Eastern Airlines zog mit. Die Regierung der Niederlande hingen nicht, weshalb deren Anteil nun verwässert. Frankreich hält künftig rund 28,6 Prozent an Air France-KLM. Die zuvor genannte Summer wurde über die Ausgabe neuer Aktien lukriert. Im Zuge der neuerlichen Staatshilfe zeichnete die französische Regierung zahlreiche Aktien. Laut dem Konzern konnte man über die Maßnahme die angestrebte Höchstsumme erhalten. Im Vorjahr haben die Niederlande und Frankreich Air France-KLM mit etwa zehn Milliarden Euro unter die Flügel gegriffen. Frankreich will nun so genannte nachrangige Anleihen mit unbegrenzter Laufzeit zeichnen. Über diese sollen weitere drei Milliarden Euro gewährt werden. Die EU-Kommission genehmigte unter Auflagen – beispielsweise Abtretung von Slots in Orly – eine maximale weitere Hilfe in der Höhe von vier Milliarden Euro.

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UK: CAA erteilt grünes Licht für Jetblue-Langstrecke

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue erhielt seitens der britischen Zivilluftfahrtbehörde die formelle Genehmigung ab New York und Boston nach London-Heathrow zu fliegen. Damit ist eine weitere Hürde gefallen. Jetblue will ab Sommer 2021 mit Maschinen des Typs Airbus A321LR auf die Langstrecke gehen. Zunächst will man ab den USA das Vereinigte Königreich anfliegen. Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich der Carrier noch nicht auf einen exakten Termin für den transatlantischen Erstflug festgelegt. Dieser soll in den nächsten Wochen kommuniziert werden. Laut Mitteilung der britischen CAA ist die an Jetblue erteilte Erlaubnis das erste Approval, das nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU an eine ausländische Fluggesellschaft erteilt wurde. Das Openskies-Abkommen zwischen den USA und der Europäischen Union ist nicht mehr anwendbar.

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FAA ordnet Überprüfung aller Dreamliner an

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA ordnet eine Überprüfung sämtlicher Langstreckenjets des Typs Boeing 787-8/-9/-10 an. Es geht um eine möglicherweise eingeschränkte Funktion der so genannten Dekompressionspaneele. Bislang ging die FAA davon aus, dass nur ein kleiner Teil der sich im Dienst befindlichen Dreamliner betroffen sein könnte. Nun ist die Aufsichtsbehörde anderer Ansicht und ordnete die Inspektion aller Maschinen dieses Typs an. Vorerst sind nur jene, die in den USA betrieben werden, betroffen. Die Lufttüchtigkeitsanweisung wurde auch den Behörden aller anderer Länder zur Kenntnis gebracht. Es daher davon auszugehen, dass beispielsweise die EASA in Kürze nachziehen könnte. Laut FAA handelt es sich um jene Paneele, die Kabine und Cargo-Raum voneinander trennen. Sollten diese sich lösen oder anderweitig korrodieren, so ist die ordnungsgemäße Funktion der Halon-Feuerlöscher im Frachtraum nicht mehr sichergestellt. Im Falle eines Brandes könnte dies fatale Konsequenzen für Flugzeug und Insassen haben. Die Behörde schreibt in ihrer Anweisung, dass nach aktuellen Kenntnisstand sämtliche Seriennummern von diesem Problem betroffen sein könnten.

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Pauschalreisen: Tui führt Servicegebühren in Reisebüros ein

Bislang war die Buchung von Pauschalreisen in Reisebüros im Regelfall kostenlos, denn die Vermittler erhalten für Ihre Tätigkeit von den Veranstaltern üppige Provisionen. Der Reisekonzern Tui ändert das und verlangt ab Mai 2021 in den eigenbetriebenen Agenturen bis zu 39 Euro „Servicepauschale“ pro Buchung. Zahlreiche Tui-Reisebüros werden von selbstständigen Unternehmern, also Franchisenehmern, betrieben. Diese können eine Gebühr erheben, müssen dies jedoch nicht. Der Tui-Konzern hofft allerdings, dass sich Servicegebühren in Agenturen zum Branchenstandard entwickeln. Vertriebsdirektor Hubert Kluske ist der Ansicht, dass „guter Service honoriert werden muss“. Künftig wird es in den Tui-Reisebüros keine kostenfreie Erstberatung mehr geben. Die Bedarfsanalyse und der Preisvergleich sollen 15 Euro kosten, sofern die Reise nicht mehr als 499 Euro kostet. Ist sie teurer, so fallen 29 Euro pro Buchung an. Zum Preis von 39 Euro will man zusätzliche „Premium-Dienstleistungen“ anbieten. Gänzlich neu sind Servicepauschalen in Reisebüros nicht. Viele Agenturen schlagen für die Buchung von Bahn-, Schiffs- und Flugtickets ein Bearbeitungsentgelt auf. Hintergrund ist, dass die meisten Airlines keine Provisionen mehr bezahlen. Die Reisebüros müssen die Tickets daher zum öffentlichen Tarif einkaufen und erheben für ihre Dienstleistung ein frei kalkuliertes Entgelt. Bei Pauschalreisen waren Beratungspauschalen bislang die absolute Ausnahme.

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Ab Mai: Air Malta baut den Flugbetrieb wieder aus

Die Fluggesellschaft Air Malta wird im Mai 2021 wieder mehr Destinationen anfliegen. Geplant sind 26 wöchentliche Rotationen zu 11 Zielen. In Deutschland wird man Frankfurt am Main ansteuern und in der Schweiz Zürich. Die Wiederaufnahme der Wien-Strecke ist frühestens für Juni 2021 avisiert. Derzeit ruhen die Angebote aller Anbieter zwischen der österreichischen Hauptstadt und dem maltesischen Luqa. Mit 1. Juni 2021 will sich Malta wieder für den Tourismus öffnen. Personen, die eine vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen können, dürfen uneingeschränkt einreisen. Alle anderen müssen einen negativen Coronatest vorlegen. Dies gilt für Passagiere aus der Europäischen Union und jenen Staaten, mit denen bilaterale Abkommen geschlossen wurden bzw. noch werden. Ab Mai 2021 will Air Malta die Ziele Amsterdam, Brüssel, Catania, Frankfurt, London-Heathrow, Lyon, Mailand-Malpensa, Paris-Orly, Paris-Charles de Gaulle, Rom-Fiumicino und Zürich ansteuern. Insgesamt sind ab Luqa 26 wöchentliche Umläufe geplant. Ab Juni und Juli 2021 soll das Flugangebot weiter ausgebaut werden, wobei dies schrittweise entsprechend der Nachfrage erfolgen soll. Staatshilfe in Brüssel eingereicht Die maltesische Regierung hat in der vergangenen Woche bei der EU-Kommission eine staatliche Unterstützung für Air Malta beantragt. Diese beträgt 290 Millionen Euro und soll der Airline das Überleben sichern. Der Carrier erklärte im Feber 2021, dass man seit dem Beginn der Corona-Pandemie pro Tag im Schnitt 170.000 Euro verloren hat. Die Staatshilfe für Air Malta wird auch seitens der Regierung als harte Nuss betrachtet, denn man pumpte in der Vergangenheit viel Geld in den defizitären Carrier. Daraus resultiert, dass ein Beihilfeverbot besteht. Daher argumentiert man in Brüssel

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British Airways: iPhone fackelte an Bord ab

Ein handelsübliches iPhone sorgte am 30. September 2020 auf British-Airways-Flug BA206 für Ärger, den laut Untersuchungsbericht der britischen Unfallermittler wurde dieses im Sitz ein wenig gequetscht und geriet dadurch in Brand. Dieser konnte von der Crew rasch eingedämmt werden, so dass weder Passagiere noch die Boeing 787-9 zu Schaden gekommen sind. Die Ermittler beschäftigte insbesondere die Frage warum das iPhone ohne offensichtliches Zutun in Flammen geraten ist. Dabei spielte offenbar die Konstruktion der so genannten Premium-Sitze eine entscheidende Rolle. Dieses verfügen über wesentlich mehr „Kleinteile“, an denen Mobiltelefone zerquetscht werden können. Dem Passagier dürfte das iPhone aus der Hosentasche gefallen sein und dieses fand dann seinen Weg in die Mechanik des Sessels. Bei der nächsten Bewegung wurde es dann ungewollt zerquetscht und geriet in Flammen. Unfallbericht hebt Verhalten professionelles der Crew positiv hervor Flug BA206 hob am Abend des 30. September 2020 am Flughafen Miami in Richtung London-Heathrow ab. Gegen 8 Uhr 00 des Folgetages stellte die Besatzung während der Reise fest, dass an einem First-Class-Sitz Rauch aufsteigt. Sofort wurden alle Maßnahmen, die in der Ausbildung oft trainiert werden, eingeleitet. So konnte verhindert werden, dass der iPhone-Brand schwerwiegende Konsequenzen hat. Nachdem die Flugbegleiter das Feuer gelöscht hatten, inspizierte der dritte Pilot die Situation und erstattete dem Kapitän Bericht. Dieser entschied dann, dass keine Gefahr besteht und die Reise fortgesetzt werden kann. Die Boeing 787-9 mit der Registrierung G-ZBFK befand sich zu diesem Zeitpunkt etwa 35 Minuten vor London. Dennoch wurde ein so genannter Pan-Call abgesetzt. Die Vorgehensweise der Besatzung wird

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München: Air Dolomiti verschiebt Forli erneut

Bereits seit einiger Zeit will Air Dolomiti eine Nonstop-Verbindung zwischen dem italienischen Forli und München aufnehmen. Bislang ist es dazu nicht gekommen, denn die ursprünglich per 1. Dezember 2020 angekündigte Aufnahme wurde wiederholt verschoben. Die Lufthansa-Tochter wird auch den 3. Mai 2021 nicht einhalten, berichten lokale Medien. Air Dolomiti bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass nun der 2. Juni 2021 angestrebt wird. Die Route soll mit in München stationierten Embraer-Regionaljets bedient werden. Die Flotte des Carriers besteht derzeit aus 15 Embraer 195. Air Dolomiti war auch zu Zeiten von „Lufthansa Regional“ der einzige Operator, der unter eigener Marke unterwegs war. Daran hat sich bislang nichts geändert, denn im Gegensatz zu Cityline fliegt die italienische Tochter weiterhin unter eigenen Flugnummern und in eigener Livery. Weiters werden unter anderem ab München auch Verbindungen im Auftrag der Konzernmutter Lufthansa bedient.

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Trotz OGH-Urteil: Ryanair gestaltet Check-In-Gebühren-Erstattung äußerst zäh

Der ehemaligen Fluggesellschaft Laudamotion untersagte der Oberste Gerichtshof im Mai 2020 die Erhebung von Check-In-Gebühren. Da diese für rechtswidrig erklärt wurde, haben betroffene Passagiere das Recht auf Rückzahlung, doch genau das soll laut einem Bericht der Kronen Zeitung nicht sonderlich flüssig funktionieren. Eigentlich sollte man annehmen, dass beim Vorliegen eines höchstrichterlichen Urteils die Rückforderung unrechtmäßig kassierter Gebühren einfach und unkompliziert möglich sein müsste. Laut dem Medienbericht lassen Laudamotion und Ryanair betroffene Fluggäste schon seit fast einem Jahr auf die Rückzahlung der vom OGH gekippten Check-in-Gebühr in der Höhe von 55 Euro pro Person und Strecke warten. Bereits in der Vergangenheit haben sich die beiden Carrier den Umstand, dass unter OE-Flugnummern (Laudamotion) geflogen wurde, aber der Verkauf der Flugscheine durch Ryanair (FR) erfolgte, gelegentlich nützlich gemacht. Vertragspartner der Reisenden war stets die irische Fluggesellschaft, jedoch schob diese die Zuständigkeit bei unliebsamen Anliegen in Richtung Schwechat zu Laudamotion und dort schickte man betroffene Reisende wieder zurück zum Ryanair-Kundenservice. Diese Praxis besteht nicht mehr, da Laudamotion keine Fluggesellschaft mehr ist und der Nachfolger Lauda Europe ausschließlich als eine Art Subunternehmer im Wetlease für die irische Konzernschwester fliegt. Doch was ist mit Passagieren, die vor dem OGH-Urteil am Check-In-Schalter pro Person und Strecke 55 Euro bezahlt haben? Laut einem Bericht der Kronen Zeitung sollen bislang weder Ryanair noch Laudamotion einer Familie insgesamt 220 Euro zurückbezahlt haben. Die Reisenden gaben an, dass der Web-Check-in nicht funktioniert habe und bezahlte dann am Flughafen, da andernfalls das Mitfliegen verweigert worden wäre. Der OGH urteilte im Mai 2020,

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