Jan Gruber

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Jan Gruber

Auf einem Parkhaus: Wien nimmt weitere Solaranlage in Betrieb

Die Flughafen Wien AG hat am Sonntag auf dem Dach des Parkhauses 8 eine weitere Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Diese hat eine Fläche von 8000 Quadratmetern und soll bis zu 700 Kilowatt elektrische Energie liefern. Damit sollen rund 800.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugt werden. Insgesamt sind am Flughafen Wien nun sechs Photovoltaikanlagen in Betrieb – und die Vorbereitungen für den Bau von Österreichs größter PV-Anlage sind bereits im Gange. Mit der geplanten Inbetriebnahme 2022 wird der Flughafen Wien künftig rund 30 Millionen Kilowattstunden jährlich aus Sonnenenergie erzeugen und damit 30 Prozent seines Jahresstrombedarfs decken können. „Noch vor 2030 wird der Flughafen Wien seinen Betrieb CO2-neutral führen, wir werden damit einer der ersten Green Airports Europas. Unsere Photovoltaik-Offensive trägt dazu einen wesentlichen Teil bei: Mit einer PV-Produktion von rund 30 Millionen Kilowattstunden, das entspricht dem Strombedarf einer Kleinstadt, werden wir rund 30 Prozent des Strombedarfs des Flughafen Wien künftig aus Sonnenenergie selbst erzeugen”, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest. Seit 2016 wurden sechs Photovoltaikanlagen auf den Dächern des Hangars 7, sowie der alten Winterdiensthalle, des Air Cargo Center, auf dem Areal der ehemaligen Kläranlage, auf dem Dach des Office Park 4 und nun auf dem Parkhaus 8 in Betrieb genommen. Eine weitere Anlage wird bereits auf dem Dach des Parkhauses 3 errichtet und demnächst erfolgt am Airport der Spatenstich für Österreichs größte Photovoltaikanlage mit einer Fläche von rund 24 Hektar, die 2022 in Betrieb gehen soll.

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Innsbruck mit vielfältigem Winterflugplan 2021/22

Der österreichische Flughafen Innsbruck wird im Winterflugplan 2021/22 mehrere neue Destinationen im Programm haben. Dabei handelt es sich um Brüssel, Vilnius und Belfast. Weiters wollen zahlreiche Airlines ihr Comeback in Tirol geben. Derzeit wirken die Planungen für Innsbruck äußerst umfangreich, jedoch steht die tatsächliche Umsetzung unter dem Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie. Geplant sind derzeit: Vilnius (Getjet Airlines), Antwerpen (ASL Belgium, Tui Belgium), Brüssel (Transavia), Berlin (Easyjet Europe), Frankfurt (Air Dolomiti), Hamburg (Eurowings), Belfast (BA Cityflyer), Birmingham (Jet2, Tui Airways UK), Bristol (Titan Airways, Easyjet, Jet2), Dublin (Tuifly Nordic), Edinburgh (Jet2, Titan Airways, Tui Airways Nordic), London-Gatwick (British Airways, Easyjet, Titan Airways, Tui Airways UK), London-Heathrow (British Airways), London-Luton (Easyjet), London Stansted (Jet2, Tui Airways UK), Manchester (Jet2, Easyjet, Tui Airways UK), Newcastle (Tui Airways UK), Tel Aviv (Arkia, Israir), Luxemburg (Luxair), Amsterdam (Easyjet Europe, KLM, Transavia), Eindhoven (Transavia), Rotterdam (Transavia), Wien (Austrian Airlines), Moskau-DME (S7 Airlines), Billund (Danish Air Transport), Göteborg (BRA Regional, Eurowings), Helsinki (Finnair), Kopenhagen (Atlantic Airways, Copenhagen Air Taxi, Eurowings, Norwegian, SAS), Oslo (Norwegian, SAS) und Stockholm-Arlanda (Copenhagen Air Taxi, Norwegian, SAS). Die oben genannten Fluggesellschaften und Destinationen stellen den aktuellen Stand der Planung dar. Auch sind reine Incoming-Charter, die nur über Reiseveranstalter buchbar sind, inkludiert. Sollten alle Pläne der Airlines und Tour Operators umgesetzt werden, so steht Innsbruck ein vielfältiger Winter bevor. Dieser Airport macht normalerweise den Großteil des Jahresumsatzes in der kalten Jahreszeit, denn viele Wintersportler landen hier. Der Winterflugplan 2020/21 war aufgrund der Corona-Pandemie ein sprichwörtlicher Totalausfall.

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Leipzig: Großaufgebot der Polizei wegen Klima-Demonstranten

Wegen rund 100 fahrradfahrenden Klima-Demonstranten rückte am Samstag die Polizei mit einem Großaufgebot am Flughafen Leipzig/Halle an. Selbst eine Reiterstaffel hatte man vor Ort, um die Aktivisten in Schach halten zu können. Der geplante Ausbau des Airports wird von so genannten Klimaschützern kritisch gesehen. Diese wollen verhindern, dass der Flughafen Leipzig/Halle im Bereich Cargo vergrößert wird. Ein weiterer Punkt der Demonstration war der Protest gegen Abschiebungen, die ebenfalls ab diesem Airport gelegentlich durchgeführt werden. Es handelt sich nicht um die erste Kundgebung, denn im Juli 2021 blockierten einige Klimaschützer die Zufahrten des DHL-Hubs. Es kam damals zu 52 Verhaftungen und dem Logistikkonzern ist eigenen Angaben nach ein Schaden von mehreren Millionen Euro entstanden. Da die Exekutive angenommen hat, dass das DHL-Drehkreuz auch diesmal wieder im Visier der AKtivisten stehen könnte, wurde dieses von Beamten der Bundespolizei sowie Polizisten aus Sachsen, Hessen und Nordrhein-Westfalen abgesichert. Von der Anzahl der Personen her gesehen war die Exekutive eindeutig in der klaren Überzahl. Die Post-Tochter DHL streckte diesmal sogar die Hand aus und wollte Teile des Parkplatzes für die Abhaltung der Demonstration zur Verfügung stellen. Laut Polizei war die Lage diesmal ruhig und die Umweltschützer hielten ihre Kundgebung fahrradfahrend und friedlich ab. Weitere Demonstrationen sind angekündigt.

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Tipp: Ditching-Training für Privatpiloten

Am 1. Oktober 2021 findet in Wien ein Workshop für Privatpiloten statt, der sich mit dem Thema Notwasserung befassen wird. Veranstaltet wird der Kurs von der vor rund einem Jahr gegründeten Tripl3 Sierra OG. Der Ablauf ist an die zertifizierten Ditchingtrainings für Airlines und kommerzielle Anbieter angelehnt und beinhaltet das Training mit Schwimmweste, mit einem Rettungsfloß/Raft in einem Hallenbad, sowie einer Theorieeinheit mit Blick auf die Überlebenschancen, sowie einem Accident Review. Hinter dem Unternehmen stehen Sebastian Feiner und Clemens Kitzler, die seit rund acht Jahren als Trainer im Bereich Safety & Security, sowie Crew Ressource Management tätig sind. Feiner ist darüber hinaus Security Delegate der Austrian Cockpit Association (ACA). Der Workshop, der sich an Privatpiloten richtet, findet am 1. Oktober 2021 in der Zeit von 17 Uhr 00 bis 21 Uhr 00 in der Jochen Rindt Straße 21, 1230 Wien statt. Nähere Informationen und Kontaktdaten zum Veranstalter sind im Flyer unter diesem Link bereitgestellt.

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Ab Leipzig und Düsseldorf: European Air Charter fliegt für FTI

Im Auftrag des Reiseveranstalters FTI bedient European Air Charter ab sofort Ziele ab Leipzig/Halle und Düsseldorf. Am Freitag wurde ab dem sächsischen Airport der Erstflug durchgeführt. Angeboten werden ab Leipzig die Ziele Marsa Alam, Hurghada, Lamezia Terme. Die zuletzt genannte Destination wird zwischen dem 5. September und 14. November 2021 bedient. Ab Düsseldorf stehen Heraklion, Hurghada, Rhodos und Kos auf dem Flugplan.  „Wir sind froh, dass wir mit Leipzig/Halle und Düsseldorf zwei der wichtigsten Abflughäfen Deutschlands für unsere Kooperation mit European Air Charter gewinnen konnten. Mit dieser breiten Aufstellung für exklusive Charterflüge bieten wir unseren Gästen deutschlandweit maximale Flugkapazität für den Urlaubsendspurt“, so FTI Group CEO Ralph Schiller. Im kommenden Jahr soll die Zusammenarbeit mit European Air Charter auch auf Frankfurt und München ausgedehnt werden. Im ersten Schritt wird man bereits ab November 2021 unter anderem die kanarischen Inseln und Ziele in Montenegro anbieten. Auf den Deutschland-Strecken sollen im Regelfall Maschinen des Typs Airbus A320 zum Einsatz kommen. European Air Charter ist eine bulgarische Fluggesellschaft, die im Jahr 2000 gegründet wurde. Erst heuer wurde der Firmenname von Bulgarian Air Charter in European Air Charter geändert. Die Flotte besteht aus sechs Airbus A320 (Durchschnittsalter: 29,6 Jahre) sowie sechs McDonnell Douglas MD-82 (Durchschnittsalter: 29,6 Jahre). In Österreich ist man unter anderem im Auftrag von Tui tätig.

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Malaysia hebt Boeing-737-Max-Flugverbot auf

Die Zivilluftfahrtbehörde von Malaysia hat mit Wirksamkeit zum 2. September 2021 das Flugverbot für das Muster Boeing 737 Max aufgehoben. Das hat zur Folge, dass Airlines mit diesem Muster Airports in Malaysia anfliegen dürfen und auch den Luftraum nutzen dürfen. Die Behörde teilte unter anderem mit: “CAAM hat alle zutreffenden Veröffentlichungen der FAA und der Hersteller zur Boeing 737 MAX in Bezug auf die Wiederinbetriebnahme überprüft und validiert. Basierend auf diesen und allen anderen damit verbundenen Faktoren hat CAAM eine Sicherheitsrisikobewertung (SRA) für die Wiederinbetriebnahme in Malaysia durchgeführt”. Momentan gibt es keinen AOC-Holder in Malaysia, der das Muster Boeing 737 Max in der Flotte hat. Allerdings hat Malindo Air drei B737 Max 8 bestellt. Weiters wartet Malaysia AIrlines auf 25 Exemplare dieses Typs.

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Buchtipp: „Remote, small but essential“

Der Österreicher Dieter Haselsteiner hat ein neues Buch auf den Markt gebracht, das 100 kleinere Airports in Europa präsentiert. Diese sind zum Teil auch eingefleischten Luftfahrt-Afficionados weniger bekannt, verfügen jedoch über Linienflüge. Der Autor befasst sich in einem Werk, das den TItel “Remote, small but essential – an indispensable guide to a selection of 100 European regional airports“ trägt intensiv mit der Bedeutung für die Regionen, denn viele der vorgestellten Flughäfen befinden sich in zum Teil stark abgelegenen Gebieten. “Die portraitierten Airports sind deshalb so interessant da sie einen unverzichtbare Infrastruktur für die lokale Bevölkerung darstellen, um nebst der medizinischen Versorgung auch ethnischen Verkehr, Tourismus und den Anschluss an die Welt zu gewährleisten weil alternative Verkehrsträger nicht vorhanden bzw. nur sehr schwach ausgeprägt sind. Im Buch finden Sie u.a. den weltweit nördlichsten kommerziell betriebenen Flughafen, den einzigen Flughafen auf der Welt der den Strand als Landebahn nutzt sowie jene Flughäfen die durch den kürzestens Linienflug der Welt miteinander verbunden sind. Begeben Sie sich auf eine spannende Reise zu entlegenen Plätzen in Europa die es Wert sind entdeckt zu werden”, so Haselsteiner gegenüber Aviation.Direct. Das neue Buch wurde im Eigenverlag aufgelegt und ist derzeit zum Preis von 29,95 Euro auf Amazon erhältlich. Dabei handelt es sich um ein gedrucktes Taschenbuch, das 136 Seiten stark ist und in englischer Sprache verfasst wurde. Interessenten können das Werk unter diesem Link bestellen bzw. eine kostenfreie Leseprobe einsehen.

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Eurowings Europe baut Führungsspitze um

Bei der österreichischen Fluggesellschaft Eurowings Europe ist es zu einer Änderung in der Geschäftsleitung gekommen. Dieter Watzak-Helmer, der das Unternehmen seit der Gründung leitete, ist ausgeschieden. Robert Jahn leitet den Carrier nun alleine. Weiters ist Michael Knitter aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Seine Funktion wurde von Jens Ritter übernommen. Eurowings Europe hat mit Stefan Beveridge und Jan Reiter auch zwei neue Prokuristen bestellt. Bis zum Ausscheiden des Dieter Watzak-Helmer hatte Eurowings Europe zwei Geschäftsführer. Robert Jahn, der zuvor an seiner Seite stand, leitet die Lufthansa-Tochter nun als Alleingeschäftsführer. Alle Veränderungen bei Eurowings Europe gehen aus Pflichtveröffentlichungen im Amtsblatt der Wiener Zeitung hervor.

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Salzburg: Eurowings hat Köln/Bonn reaktiviert

Ab Salzburg steht ab sofort wieder die Köln/Bonn-Strecke zur Verfügung. Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat diese reaktiviert und bietet vorerst zwei Rotationen pro Woche an. Weitere Destinationen, die dieser Carrier ab der Mozartstadt anbietet, sind: Berlin, Düsseldorf und Hamburg. Lufthansa bedient Frankfurt am Main bis zu dreimal täglich. Eine Flug-Anbindung an das Austrian-Airlines-Drehkreuz Wien gibt es nicht mehr. Diese wurde in Zusammenarbeit mit den ÖBB auf die Schiene verlagert. „Wir freuen uns, dass wir mit der Flugverbindung nach Köln wieder das gesamte, bewährte Deutschlandprogramm anbieten können. Immerhin ist Deutschland unser größter und damit wichtigster Markt. Insbesondere die Frankfurt-Verbindung ist für Geschäftsreisende unerlässlich, so Christopher Losmann, Bereichsleiter Aviation & Sales. „Umso wichtiger, dass unsere Salzburger und bayerischen Fluggäste die angebotenen Flüge eifrig buchen! Nur so können die Flugverbindungen durch die Airlines in der bestehenden Frequenz angeboten bzw. ausgebaut werden”. Ferienziele wie Heraklion und Palma de Mallorca werden heuer auch über die Herbstferien hinaus bedient. Ab Anfang Oktober 2021 stehen auch Teneriffa und Gran Canaria auf dem Flugplan. Seit wenigen Wochen gibt es auch eine von FlyDubai bediente Anbindung an das Emirates-Drehkreuz Dubai. In Dauerwarteschleife befindet sich das Comeback des Billigfliegers Wizz Air, der im Sommer des Vorjahres kurzzeitig in Salzburg präsent war. Seither wurde die Rückkehr unzählige Male verschoben. Dem aktuellen Informationsstand nach soll Kiew-Schuljany ab 28. März 2022 bedient werden. Nach Sankt Petersburg soll es ab 17. Dezember 2021 gehen und Varna ist für den 13. Juni 2022 angekündigt. Da der Carrier die Erstflüge häufig und zum Teil enorm kurzfristig nach

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August 2021: Karlsruhe überrascht mit mehr Flugbewegungen

Hinsichtlich der Starts und Landungen konnte der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden im August 2021 das Rekordjahr 2019 um 161 Flugbewegungen übertreffen. Man hatte 3.601 Movements. Allerdings wirkte sich das nicht steigend auf die Passagierzahlen aus. Den Baden-Airpark haben im August 2021 insgesamt 117.726 Fluggäste genutzt. Im August des Jahres 2019 hatte man etwa 160.000 Reisende. Dennoch zeigt sich Geschäftsführer Uwe Kotzan zufrieden: „Dank der Anstrengungen unserer Mitarbeiter und Partner, die unter schwierigen und sich ständig ändernden Randbedingungen agieren, konnte der Baden-Airpark täglich bis zu 6.000 Passagiere begrüßen.“ Momentan wird der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden von Corendon Airlines, Eurowings, Freebird, Pobeda, Ryanair und Wizz Air angeflogen. Ab Freitag wird auch London-Stansted wieder ab diesem Airport bedient. Ab November finden sich neu Faro, Lissabon, Sevilla, Valencia, Stockholm, Fuerteventura, Gran Canaria und Agadir im Flugplan.

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