Jan Gruber

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Jan Gruber

Betriebsübergang: AUA-Mitarbeiter in Linz offenbar kaum interessiert

Noch bis zum 8. Mai 2021 haben die Mitarbeiter der Austrian-Airlines-Bodenstation Linz Zeit, um ihre Zustimmung oder Ablehnung bezüglich dem bevorstehenden Betriebsübergang auf ISS mitzuteilen. Aus Arbeitnehmerkreisen ist zu hören, dass sich lediglich zwei Dienstnehmer für den Wechsel zum neuen Arbeitgeber ausgesprochen haben. Alle anderen sollen es vorziehen, dass sie in eine Arbeitsstiftung überführt werden. Das könnte zu Problemen führen, denn ISS würde dann das Fachpersonal in Linz fehlen. Dem Vernehmen nach ist geplant, dass zumindest in der Anfangsphase Beschäftigte der AUA-Bodenstation Wien in Linz aushelfen sollen. Per 31. Mai 2021 soll jene in Linz geschlossen werden und per Betriebsübergang an ISS übergeben werden. Die betroffene Fluggesellschaft wollte sich zu den aktuellen Entwicklungen nicht äußern. Ein Sprecher antwortete: „Austrian Airlines, der Flughafen Linz sowie ISS Österreich konnten sich auf einen Betriebsübergang des Austrian Bodenpersonals einigen. Ab 1. Juni 2021 gehen somit die Dienstverhältnisse aller 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sofern sie das wünschen, auf ISS Österreich über. Alternativ haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit, eine einvernehmliche Auflösung Ihres Dienstvertrags inklusive Sozialpaket zu wählen. Die Frist dafür läuft bis 9. Mai. Bis dahin möchten wir uns aus Respekt zu unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht zu weiteren Details oder Spekulationen äußern“.

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Trade Air flottet Airbus A319 ein

Die kroatische Fluggesellschaft Trade Air erweitert in Kürze ihre Flotte um einen Airbus A319. Die Maschine soll im Ende Mai/Anfang Juni in Zagreb eintreffen. Es handelt sich um ein Leasingflugzeug von AerCap, das vormals in den Diensten von FlyBosnia stand. Laut CH-Aviation.com trug besagter Airbus A319 vormals die Registrierung E7-FBA und soll als 9A-BTJ ins kroatische Register eingetragen werden. Derzeit besteht die Flotte von Trade Air aus einer Fokker 100 sowie drei Airbus A320. Innerhalb von Kroatien unterhält man einige PSO-subventionierte Linienstrecken. Diese bedient man aber nicht selbst, sondern greift auf Wetlease-Dienstleistungen der tschechischen Van Air Europe zurück. Als Fluggerät kommen Let-410 zum Einsatz.

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Schweden: Regierung will aus Bromma ein Wohngebiet machen

Bereits seit einigen Monaten hängt über dem innerstädtischen Flughafen Stockholm-Bromma das Damoklesschwert der möglichen Schließung. Nun kündigte die Regierung an, dass der Airport aufgelassen wird. Auf dem Areal soll ein neues Wohngebiet entstehen. Bislang ist Bromma eine wichtige Basis der Regionalfluggesellschaft BRA. Im Rahmen einer Medienkonferenz äußerte sich Verkehrsminister Tomas Eneroth auch dahingehend, dass in Arlanda Erweiterungen notwendig sein könnten. Der Bedarf, der durch den Umzug der momentan in Bromma tätigen Anbieter entstehen könnte, werde derzeit von Betreiber Swedavia evaluiert. Einen exakten Zeitpunkt für die Schließung des Bromma Airports gibt es noch nicht. Der Verkehrsminister verwies in diesem Zusammenhang auf noch notwendige Gespräche mit der Opposition. Die schwedische Regierung hat keine Mehrheit und muss sich daher entsprechende Zustimmung suchen.

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Brunner rechnet nicht neuerlicher „Quarantäne über Nacht“

Kaum eine andere Branche wurde von der Corona-Pandemie so hart getroffen wie Luftfahrt und Touristik. Die Hoffnungen liegen seit einigen Wochen in den Impfungen und dem Green Pass, der zumindest innerhalb der Europäischen Union weitgehend uneingeschränktes Reisen ermöglichen soll. Doch in vielen Ländern ist das Impftempo eher langsam, was mittlerweile auch dem Weltluftfahrtverband IATA große Sorgen bereitet. Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) sieht diese Gefahr nicht. “Wir werden im Sommer wieder reisen können, also buchen Sie Ihren Sommerurlaub”, meint Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP). “Wir sind alle sehr müde mit dieser Situation, aber das Schlimmste haben wir hinter uns. Wir erleben jetzt einen Impfturbo”. Der Politiker verweist auch darauf, dass alle weiteren Öffnungsschritte behutsam gesetzt werden müssen, jedoch für alle Bereiche Perspektiven gesetzt werden müssen. “Der grüne Pass wird eine ganz entscheidende Rolle spielen. Wir wünschen uns alle wieder Normalität. Im Flugbereich hatten wir Rückgänge um 74 Prozent und das war ganz gewaltig, umso wichtiger ist es wichtig eine Perspektive zu haben”, so Brunner. Die Österreicher zeigen sich laut aktuellen Erhebungen der Wirtschaftskammer beim Buchen noch sehr zögerlich. Wenn überhaupt sind Strand-Destinationen bevorzugt, wobei eher kurzfristig gebucht werden. Fern- und Städtereisen sollen derzeit eher weniger gefragt sein.  “Wir arbeiten intensiv daran, dass die Quarantänebestimmungen aufgehoben werden. Das gilt sowohl in das Zielland als auch bei der Rückkehr nach Österreich. Wenn hier keine Lockerungen kommen, werden auch kaum Neubuchungen kommen. Wir arbeiten intensiv daran, dass mit dem Grünen Pass wieder einfach gereist werden kann”, erklärt Staatssekretär Brunner. “Eine EU-weite Lösung hat Priorität, aber

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Indien lockert B737-Max-Bann nur leicht

Die indische Zivilluftfahrtbehörde denkt weiterhin nicht daran den Maschinentyp Boeing 737-Max die Wiederzulassung zu erteilen. Allerdings lockerte man Anfang der Woche den Bann, denn nun sind Ferry-Flüge und Überflüge unter bestimmten Voraussetzungen wieder erlaubt. Ausländische Betreiber dürfen Indien überfliegen, wenn eine entsprechende Erlaubnis seitens der indischen Zivilluftfahrtbehörde erteilt wurde. Reine Ferry-Flüge sollen nun einfacher möglich sein. Diese müssen jedoch zuvor bei der Behörde angemeldet werden. In Indien verfügt derzeit nur Spicejet über Maschinen des Typs Boeing 737-Max. Diese sind auf verschiedenen Flughäfen abgestellt. Derzeit ist unklar wann Spicejet mit diesem Muster wieder kommerziell fliegen darf. Laut CH-Aviation.com sind noch fünf B737-Max-8, die vormals bei Jet Airways im Einsatz waren, auf dem indischen Staatsgebiet abgestellt. Eigentümer SMBC will diese in Kürze ausfliegen.

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Hotels: Nächtigungen in Wien stark eingebrochen

Im März 2021 sind die Nächtigungszahlen in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien weiter massiv eingebrochen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat, der nur teilweise von der Corona-Pandemie betroffen war, reduzierten sich die Übernachtungen um 76,7 Prozent auf 88.000 Nächtigungen. Von Jänner bis März wurden insgesamt 216.000 Nächtigungen gezählt, was einem Minus von 91,5 Prozent entspricht. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe steht derzeit für die Monate Jänner und Februar fest: 11,2 Millionen Euro bedeuten einen Rückgang um 89,8 Prozent. Wiens Beherbergungsbetriebe verzeichnen im heurigen März, in dem sie neuerlich durchgehend für Freizeitgäste geschlossen blieben, 88.000 Gästenächtigungen und damit ein Minus von 76,7 Prozent im Vergleich zum März 2020, der – anders als im Vorjahr – nur zur Hälfte in einem Lockdown lag. Den größten Anteil davon machen Nächtigungen aus Österreich aus (49.000, -44 Prozent), gefolgt von Deutschland (12.000, -84 Prozent) und Polen (2.600, -42 Prozent). Die weiteren Vorjahres-Top-10 Italien (1.200, -86 Prozent), USA (1.000, -93 Prozent), Schweiz (1.300, -82 Prozent), Großbritannien (900, -95 Prozent), Frankreich (900, -92 Prozent), Russland (1.000, -93 Prozent) und Spanien (600, -96 Prozent) haben die Marke von 1.000 Nächtigungen nur knapp übertroffen bzw. sie knapp unterschritten. In den ersten drei Monaten des Jahres wurden insgesamt 216.000 Übernachtungen gezählt, um 91,5 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im März waren rund 34.000 Hotelbetten in Wien verfügbar, das waren Lockdown-bedingt rund 31.000 Betten (-47,8 Prozent) weniger als im März 2020. Die durchschnittliche Bettenauslastung betrug 6,9 Prozent (3/2020: 17,5 Prozent), jene der Zimmer rund 9 Prozent (3/2020: rund 23 Prozent). In

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Kein Kommentar: AUA-Chef vor Wechsel zu SAS?

In skandinavischen Medien wird unter anderem Austrian-Airlines-Chef Alexis von Hoensbroech als möglicher Nachfolger für den scheidenden SAS-CEO Rickard Gustafson genannt. Dieser wird im heurigen Sommer aus seinem Amt ausscheiden. Weiter Kandidaten, die sich laut lokalen Berichten auf der Shotlist für den Chefsessel der SAS befinden sollen, sind: Alex Cruz und Anko van der Werff. Der Vertrag des Austrian-Airlines-Generaldirektors wurde erst kürzlich bis 2026 verlängert. Ob Alexis von Hoensbroech tatsächlich die österreichische Lufthansa-Tochter verlassen will oder nicht, wollte der Carrier nicht kommentieren. Die neue Konzernsprecherin schrieb auf Anfrage lediglich, dass „wir zu Personalspekulationen grundsätzlich keine Stellung beziehen“. Vor der Corona-Pandemie wurden Lufthansa Ambitionen nachgesagt, dass man das skandinavische Star-Alliance-Mitglied übernehmen will.

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Ryanair plant 56 wöchentliche Flüge ab Memmingen

Ab Memmingen will Ryanair in der laufenden Sommerflugplanperiode 56 wöchentliche Flüge zu 23 Destinationen anbieten. Darunter befinden sich vier neue Ziele, die im Juli 2021 aufgenommen werden sollen: Lappeenranta, Rhodos, Korfu, und Zagreb (ab September 2021). Der irische Konzern geht davon aus, dass die Nachfrage mit dem Fortschreiten der Impfungen anziehen wird. Auch ist man der Ansicht, dass die derzeit noch bestehenden Reisebeschränkungen rechtzeitig vor den Sommerferien 2021 aufgehoben werden. „Mit der Fortsetzung der Impfprogramme in den kommenden Monaten, wird das Flugaufkommen stark ansteigen und wir freuen uns, unseren Sommerflugplan 21 ab Memmingen mit 56 wöchentlichen Flügen und 23 Zielen bekannt zu geben, darunter vier neue Routen nach Lappeenranta, Rhodos, Korfu und Zagreb“, so Jason McGuinness, Director of Commercial bei Ryanair.

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Tuifly setzt Wetlease-Auftrag für Eurowings fort

Eigentlich erklärte die Lufthansa Group zu Beginn der Corona-Pandemie, dass man alle Wetlease-Vereinbarungen beendet hat. Eigentlich, denn Helvetic Airways fliegt weiterhin für Swiss und in Kürze wird auch Tuifly wieder im Auftrag von Eurowings unterwegs sein. Ab 28. März 2021 kommen zwei von Tuifly betriebene Boeing 737-800 ab Köln/Bonn im Auftrag der Lufthansa-Billigtochter zum Einsatz. Es handelt sich dabei um die Maschinen mit den Registrierungen D-ABKJ und D-ABMQ. Gegenüber CH-Aviation.com bestätigte ein Tui-Sprecher, dass der bereits lange vor der Pandemie abgeschlossene ACMI-Vertrag nun fortgesetzt wird. Die Maschinen sollen ab Köln unter anderem nach Berlin, Hamburg, Wien, Zürich und Klagenfurt zum Einsatz kommen. Weiters sollen einige Ziele in Nordafrika und Europa für Eurowings bedient werden. Der Tui-Sprecher erklärte gegenüber CH-Aviation.com weiters, dass derzeit nicht geplant ist, dass die Anzahl der für Eurowings fliegenden Boeing 737-800 ausgebaut werden soll. Man habe sich im Vorjahr mit der Lufthansa-Tochter auf eine Reduktion geeinigt. Im Sommer 2020 waren bis zu vier Tui-Maschinen für Eurowings in der Luft.

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Dortmund: Eurowings kündigt Rhodos an

Die Lufthansa-Tochter Eurowings kündigt mit Rhodos ein weiteres neues Ziel ab Dortmund an. Die griechische Insel soll ab 2. Juli 2021 an den Verkehrstagen Montag und Freitag angesteuert werden. Der Carrier stationiert in Dortmund zwei Flugzeuge. Neben München, Split und Mallorca, fliegt die Airline ab Juni auch nach Alicante, Kavala, Malaga, Heraklion, Neapel und Catania. Im Sommer 2021 liegt der Fokus auf touristischen Zielen. Der Mitbewerber Wizz Air kündigte ebenfalls zahlreiche neue Routen ab Dortmund an, so dass mit einem starken Wettbewerb zu rechnen ist.

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