Jan Gruber

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Jan Gruber

IndiGo bietet Geimpften 10 Prozent Rabatt

Die Fluggesellschaft IndiGo hat sich eine ungewöhnliche Werbeaktion einfallen lassen, um den Ticketverkauf anzukurbeln: Wer zumindest eine Impfung gegen das Coronavirus nachweisen kann, bekommt zehn Prozent Rabatt auf den Basistarif. Der Carrier will damit die Bevölkerung motivieren sich impfen zu lassen und gleichzeitig mehr Flugscheine absetzen. Wie bei so ziemlich allen Werbeaktionen gilt das Angebot selbstverständlich nicht auf allen Strecken und ist auch zeitlich begrenzt nach dem Motto „solange der Vorrat“ reicht. Offiziell wird kommuniziert, dass dieser auf „ausgewählten Routen zu ausgewählten Terminen“ verfügbar ist. Während der Buchung müssen Geimpfte die Nummer, die auf ihrer Impfbestätigung zu finden ist, eingeben. Mit dieser kann IndiGo überprüfen, ob die Person tatsächlich in Indien geimpft wurde. Am Airport muss dann der Nachweis in Form des Impfzertifikats erbracht werden. Dieses kann in Papierform, aber auch in der vom Staat bereitgestellten App vorgewiesen werden. Übrigens: Wer schummelt, dem soll das Boarding verweigert werden.

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Ab 26. Juni 2021: Eurowings kehrt nach Klagenfurt zurück

Der Flughafen Klagenfurt wird in Kürze auch die zweite Linienstrecke „zurückbekommen“. Nachdem Austrian Airlines die Anbindung an das Drehkreuz Wien reaktiviert hat, folgt in wenigen Tagen die Konzernschwester Eurowings. Diese wird Klagenfurt ab Köln/Bonn viermal pro Woche anfliegen. Das „Comeback“ ist für den 26. Juni 2021 angekündigt. Damit wären dann die beiden Linienstrecken, die ab dem Kärntner Flughafen angeboten werden, wiederhergestellt. Der Sommerflugplan 2021 fällt in Klagenfurt auch im Charterbereich klein aus. Derzeit ist lediglich die griechische Skyexpress mit ATR72 angemeldet. Im Auftrag von Springer Reisen fliegt man bis 24. September 2021 jeweils an Freitagen nach Skiathos.

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Wien: Blaguss pausiert Flughafenbus weiter – Postbus fährt auf Sparflamme

Nicht nur der City Airport Train, sondern auch der von Blaguss Reisen betriebene Airliner-Bus zwischen Flughafen Wien und der U-Bahn-Station Erdberg befindet sich seit dem Beginn der Corona-Pandemie in einer Pause. Eine rasche Wiederaufnahme des Fahrbetriebs seitens Blaguss steht nicht bevor. Gegenüber Aviation Direct erklärte eine Sprecherin des Bus- und Touristikkonzerns, dass der Airliner-Bus zwischen Wien Erdberg und Flughafen Wien aufgrund der Coronakrise auch weiterhin „bis auf weiteres nicht in Betrieb“ bleibt. Sobald die Situation eine langfristige Planung zulässt, will man über die weitere Entwicklung dieser Buslinie informieren. Der Mitbewerber Österreichische Postbus AG steht hinter den Vienna Airport Lines. Auch hier wurde der Betrieb aufgrund der geringen Nachfrage wiederholt ausgesetzt. Die Linien VAL1 (Flughafen-Hauptbahnhof-Westbahnhof) wird ab 21. Juni 2021 in der Zeit von 3 Uhr 30 bis 20 Uhr 30 stündlich verkehren. Die Route VAL3 (Donauzentrum) ist schon seit längerer Zeit in Betrieb, jedoch werden derzeit nur sechs Kurswagen pro Richtung und Tag angeboten. Die Linie zwischen Airport und Schwedenplatz/Morzinplatz (VAL 2) bleibt weiterhin ausgesetzt. Laut Postbus AG gibt es für diese Strecke noch keinen konkreten Termin für die Wiederaufnahme.

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Premiere: Sundair setzt erstmals Widebodies ein

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair verzeichnet derzeit auf den Strecken von Deutschland nach Beirut eine stark gestiegene Nachfrage. In Berlin ist diese derzeit so hoch, dass die vom Carrier selbst betriebenen Maschinen zu klein geworden sind. Erstmals in der Firmengeschichte fliegen Widebodies unter Sundair-Flugnummern. Den Auftakt macht die bulgarische Fluggesellschaft Gullivair, die mit der LZ-AWZ (Airbus A330) die Route Berlin-Beirut für den deutschen Carrier bedient. Die spanische Wamos Air wird die nächsten vier Tage ebenfalls mit Airbus A330 im Wetlease fliegen. Sundair-Chef Marcos Rossello bestätigt im Gespräch mit Aviation Direct, dass die nächsten vier Tage Wamos Air mit Langstreckengerät ab Berlin zum Einsatz kommt. Die Buchungslage wäre derzeit gut und damit man die Nachfrage abdecken kann, habe man sich entschieden den Widebody im Wetlease einzusetzen.

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Erstflüge und Ankündigungen in Deutschland – Dämpfer in Heringsdorf

Die österreichische Fluggesellschaft Easyjet Europe nimmt Mitte Juli ab München zwei zusätzliche Ziele auf. Dabei handelt es sich um Palma de Mallorca, das dreimal pro Woche angeflogen werden soll, sowie um Faro, das zweimal wöchentlich angekündigt ist. Easyjet wird die beiden München-Strecken am 20. Juli 2021 aufnehmen. Der Carrier erklärt, dass man damit auf die steigende Urlaubsnachfrage in Deutschland reagieren würde. Auch ab Salzburg kündigte der Carrier mit Barcelona eine neue Strecke an. Skyexpress in Hamburg gestartert – Dortmund muss noch warten Einen Schritt weiter ist man schon in Hamburg, denn die griechische Fluggesellschaft Skyexpress führte am Dienstag ihren Erstflug auf der Strecke Heraklion-Hamburg durch. Eingesetzt werden Maschinen des Typs Airbus A320, die Skyexpress Ende des Vorjahres angeschafft hat. Auf dieser Route werden vorerst zwei Umläufe pro Woche durchgeführt. Eine weitere Destination in Deutschland, die Skyexpress in Kürze anbieten wird, ist Dortmund. Der Carrier verschob die Aufnahme in den Oktober 2021. Der Erstflug ist momentan für den 5. Oktober 2021 angekündigt. Geflogen werden soll dann an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag. Der Maschinentyp A320neo soll eingesetzt werden. Smartwings mit zusätzlichen Charterflügen ab Bremen Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings wird in Zusammenarbeit mit einem Reiseveranstalter im Herbst 2021 ab Bremen einige Ziele anbieten. Aufgrund der hohen Nachfrage wurden zusätzliche Flüge nach Gran Canaria, Fuerteventura und Kreta aufgelegt. Diese sind über Tour Operator und das Portal FlyBre buchbar. Dazu Elmar Kleinert, Geschäftsführer des Bremer Airports: „Gerade dann, wenn das Wetter in Norddeutschland gerne regnerisch und nasskalt ist, bieten wir am Bremen Airport mit

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IAG will Angebote von Level und Vueling verknüpfen

Was man zu Zeiten der Level Europe in Wien und Amsterdam sprichwörtlich nicht auf die Kette brachte, folgt nun in Barcelona: Umstiege von der Kurzstrecken-Billigfluggesellschaft Vueling auf die Langstrecken-Schwester Level (operated by Iberia) werden nun ermöglicht. Allerdings bedient sich die IAG dabei einer durchaus komplizierten Lösung, denn über das System von Dohop schafft man so genanntes „virtuelles Interlining“. Ähnliche Modelle nutzen auch die Mitbewerber Transavia und Easyjet. Zunächst sollen Zubringer für die Verbindung von Barcelona nach Buenos Aires buchbar gemacht werden. Später folgen San Francisco, New York und Cancun. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Zusammenarbeit auch auf Avianca ausgedehnt werden. „Wir freuen uns, als erste Fluggesellschaft Teil von Vueling Global zu werden. Mit dieser Allianz können wir den Vertrieb unserer Flüge ausweiten, mehr Menschen erreichen und unsere Ziele in Amerika über Barcelona näher an Spanien und Europa bringen“, so Víctor González, Head of Network & Alliances bei Level. In Österreich unterhielt man eine Tochtergesellschaft, die unter der Marke Level Europe in der Luft war. Man brachte es jedoch bis zuletzt nicht fertig Umstiege auf die damals vorhandenen Langstreckenflüge ab Barcelona (operated by Iberia) bzw. Paris-Orly (operated by OpenSkies) zur Verfügung zu stellen. Die Krone setzte der Umstand auf, dass Level Europe in der französischen Hauptstadt den Flughafen Charles de Gaulle nutzte, während die Langstreckenflüge der Konzernschwester in Orly abgehoben sind. Level Europe musste im Vorjahr Insolvenz anmelden und OpenSkies wurde geschlossen. Die Marke Level wird nur noch ab Barcelona genutzt.

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Ferien: Berlin rechnet mit deutlich mehr Passagieren

Der Flughafen Berlin-Brandenburg rechnet damit, dass mit dem Beginn der Sommerferien in den dortigen Bundesländern das Fluggastaufkommen stark ansteigen wird. Man rechnet mit rund 30.000 bis 40.000 Reisenden pro Tag. An den klassischen Ferienreisetagen Freitag und Sonntag steigt das Passagiervolumen sogar auf bis zu 50.000 Passagiere am Tag an. Das ist zwar deutlich weniger Sommerreiseverkehr als 2019 mit bis zu 120.000 Passagieren an Spitzentagen, aber deutlich mehr als 2020 als rund 30.000 Passagiere an den Hauptreisetagen gezählt wurden. „Zunehmend mehr Menschen erfüllen sich jetzt ihre Urlaubsträume außerhalb Deutschlands. Mit dem Start der Sommerferien werden viele Passagiere zum ersten Mal ab, zum und via BER fliegen. Der erste Reisesommer von unserem neuen Flughafen ist auch für uns etwas Besonderes. Wir werden unser Bestes geben, um die erste große Urlaubsreise vom BER so unkompliziert und angenehm wie möglich zu gestalten. Wir bitten unsere Passagiere ihren Teil beizutragen, sich bestmöglich auf ihren Flug vorzubereiten, ausreichend Zeit mitzubringen und die AHA-Regeln einzuhalten“, so Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup. Der positive Trend lässt sich auch am Flugangebot ablesen. Im Juli und August werden rund 70 Airlines zu mehr als 160 Zielen in 50 Ländern fliegen. Damit erreicht der Flugplan ab Berlin fast das Angebotsniveau des Sommerflugplans 2019, als 86 Fluggesellschaften 183 Ziele in 57 Ländern ansteuerten. Allerdings werden nicht alle Strecken in gleicher Dichte bedient. Insbesondere beliebte Urlaubsdestinationen in Europa profitieren von den Öffnungen und Lockerungen der Reiserestriktionen. Im Fokus der Reisenden stehen mit Spanien, der Türkei, Griechenland und Italien insbesondere Reiseziele in der Mittelmeerregion.

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Wien-Dreieck: Etihad fliegt via Mailand nach Abu Dhabi

Am Dienstag kündigte Etihad Airways nach mehreren Verschiebungen die Aufnahme einer Direktverbindung von Wien nach Abu Dhabi an. Es handelt sich in luftfahrtrechtlicher Hinsicht tatsächlich um einen so genannten Direktflug, denn auf dem Weg in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate wird in Mailand-Malpensa unter gleichbleibender Flugnummer ein Stopp eingelegt. Immer wieder werden die Begriffe „Direktflug“ und „Nonstopflug“ verwechselt bzw. sogar gleichgesetzt. Nur ein Nonstopflug ist eine Verbindung von A nach B, die ohne Zwischenlandung durchgeführt wird. Ein Direktflug führt zwar auch von A nach B, kann jedoch unter gleichbleibender Flugnummer beliebig viele Zwischenstopps haben. Besonders in Reisekatalogen sollte bei Charterflügen zu weniger frequentierten Urlaubszielen aufgepasst werden, denn es findet sich häufig das Wort „Direktflug“, jedoch kein Hinweis auf mögliche Zwischenlandungen. Es können jedoch beliebig viele sein. Etihad Airways wird nonstop von Abu Dhabi nach Wien fliegen, jedoch auf dem Rückflug eine Zwischenlandung in Mailand-Malpensa einlegen. Die Dauer des Aufenthalts auf dem italienischen Airport beträgt laut Flugplan 85 Minuten. Formell wird das komplette Dreieck als „Direktflug“ durchgeführt, denn das Routing Abu Dhabi-Wien-Malpensa-Abu Dhabi wird unter gleichbleibender Flugnummer angeboten. Deutlich längere Reisezeit – keine Point-to-Point-Beförderung zwischen Wien und Mailand Reisende sollten beachten, dass die Reisezeit zwischen Abu Dhabi und Wien mit 5 Stunden 50 Minuten deutlich kürzer ist als von Wien via Mailand-Malpensa nach Abu Dhabi. Die Flugzeit von Österreich in die italienische Metropole wird mit 1,5 Stunden angegeben. Anschließend folgt ein 85-minütiger Aufenthalt. Die Flugzeit von Mailand in die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate beträgt 5 Stunden und 55 Minuten.

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Swiss startet Premium-Eco im vierten Quartal 2021

Die Lufthansa-Tochter Swiss wird am 28. Juni 2021 die neue Premium-Economy-Class vorstellen. Auf der Langstrecke soll diese ab dem vierten Quartal 2021 zur Verfügung stehen. Der Verkauf soll noch Ende Juni 2021 gestartet werden. Travel Inside berichtet unter Berufung auf Swiss, dass die Umsetzung zu den genannten Terminen angepackt werden soll. Die Premium-Eco wurde bereits im März 2021 für die Langstreckenflotte angekündigt, jedoch kam es aufgrund der Corona-Pandemie zu Verzögerungen. Die Lufthansa-Tochter rechnet mit einer hohen Nachfrage für die Beförderungsklasse, die zwischen Business- und Economy-Class angesiedelt ist. Man möchte damit unter anderem Geschäftsreisende ansprechen, die aufgrund von Firmenvorgaben nicht in die „C“ buchen dürfen, aber auch Privatreisende, die bereit sind ein bisschen mehr zu bezahlen, jedoch die Business-Class zu teuer wäre.

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Eurowings Discover: D-AXGB wird in Luqa auf den Erstflug vorbereitet

Eurowings Discover hat seit wenigen Tagen AOC und Betriebsbewilligung in der Tasche. Der kommerzielle Flugbetrieb soll Ende Juli 2021 aufgenommen werden. Derzeit befindet sich die D-AXGB auf dem Flughafen Luqa. Lufthansa Technik Malta bereitet den Airbus A330 für den ersten kommerziellen Linienflug unter der Marke Eurowings Discover vor. Der Langstreckenjet trägt bereits die vollständige Livery des neuen Lufthansa-Ablegers. Diese ist kein großer neuer Wurf, sondern entspricht der Lackierung von Eurowings, lediglich um den Schriftzug „Discover“ ergänzt. Der maltesische Airport Luqa konnte sich in den letzten Jahrzehnten im Bereich der Wartung von Flugzeugen ein wichtiges Standbein aufbauen. So haben sich unter anderem Lufthansa Technik, SR Technics und Medavia angesiedelt. Für Airlines aus – fast – aller Welt werden hier Wartungen durchgeführt. Luqa ist der einzige Flughafen der Republik Malta. Auf der Insel Gozo existiert ein Heliport, jedoch hat dieser definitiv schon bessere Zeiten gesehen. Derzeit gibt es konkrete Überlegungen, dass der „GZM“ eine Pistenverlängerung bekommt, so dass unter anderem kleine Privatflugzeuge dort landen können.

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