Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines erhält Slots in Mailand-Linate

Seit vielen Jahren fliegt Austrian Airlines den Flughafen Mailand-Linate nicht mehr an. Das könnte sich bald ändern, denn die Lufthansa-Tochter konnte im Rahmen einer Neuverteilung die begehrten Start- und Landerechte auf dem innerstädtischen Airport ergattern. Dies bestätigten sowohl der italienische Koordinator als auch die Fluggesellschaft selbst gegenüber Aviation Direct. Austrian Airlines bekam in Linate Slots für Strecken nach Wien und Salzburg zugeteilt. Während es ab der Bundeshauptstadt konkreter aussieht, äußerte sich das Unternehmen zu möglichen Flügen zwischen Linate und der Mozartstadt noch nicht. Der Umstand, dass man die notwendigen Start- und Landerechte in der Tasche hat, bedeutet nicht zwangsläufig, dass die AUA die entsprechenden Routen auch aufnehmen wird. Bei Nichtnutzung verfallen diese und werden vom Koordinator an andere Airlines vergeben. Ein Sprecher der AUA erklärte gegenüber Aviation Direct: „Wir bemühen uns seit längerer Zeit um eine Produktabrundung für unsere Geschäftskunden aus Mailand bzw. generell der Lombardei. Daher haben wir Slots am stadtnahen Linate Airport beantragt und nun auch erhalten. Ob bzw. wann wir Flüge zwischen Wien und Linate aufnehmen, steht derzeit nicht fest. Mailand-Malpensa bleibt weiter in unserem Angebot“.

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Ryanair und Wizzair ergattern Slots in Mailand-Linate

Bislang war das Kürzel „LIN“ auf den Piktogrammen auf den Bordkarten von Ryanair eher ein Running Gag, den diesen Airport fliegt der irische Lowcoster gar nicht an. Das wird sich bald ändern, denn man sicherte sich Slots in Mailand-Linate. Auch der Mitbewerber Wizz Air wird auf dem innerstädtischen Airport starten. Ryanair beabsichtigt zunächst die Städte Brüssel und Berlin mit Linate zu verbinden. Der ungarische Konkurrent wird inneritalienisch nach Catania fliegen. Beide Carrier planen die neuen Routen ungefähr Ende Juni aufzunehmen. Über viele Jahre hinweg gelang es Alitalia Lowcoster weitgehend fernzuhalten, da Start- und Landerechte auf diesem Flughafen äußerst rar sind. Lediglich Easyjet konnte sich einige wenige Slots sichern. Die Corona-Pandemie und die angeschlagene Finanzlage von Alitalia haben dazu geführt, dass der italienische Slot-Koordinator aufgrund der Vorschriften der Europäischen Union eine Neuzuweisung der Start und Landerechte in Linate vornehmen musste. Ryanair und Wizz Air befanden sich bereits seit längerer Zeit auf einer Warteliste und bekamen nun den Zuschlag, der noch in der laufenden Sommerflugplanperiode 2021 genutzt werden muss. Auch Kranich-Konzern bekam Slots zugeteilt Auch die Lufthansa Group, namentlich Air Dolomiti und Austrian Airlines, bekamen laut italienischem Koordinator Start- und Landerechte in Linate zugesprochen. Während die zuerst genannte Airline eine Verbindung nach München anbietet, die aufgestockt werden könnte, ist die AUA derzeit nur in Malpensa tätig. Ob die Kranich-Gruppe die zugeteilten Slots tatsächlich nutzen wird, ist noch offen. Die Region Mailand verfügt über drei internationale Verkehrsflughäfen. Linate befindet sich innerhalb des Stadtgebiets und galt bislang als Hochburg der Alitalia. Bergamo wird hauptsächlich

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Emirates führte A380-Rundflüg nur für Geimpfte durch

Golfcarrier Emirates Airline führte am 10. April 2021 unter der Flugnummer EK2021 einen Rundflug über die Vereinigten Arabischen Emirate durch. Die Besonderheit: An Bord befanden sich ausschließlich Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind. Zum Einsatz kam ein Airbus A380. „Das rasante Tempo und die Fortschritte der VAE bei der Impfung unserer Bevölkerung sind ein Beweis für die Vision und das Engagement unserer Führung, unsere Gemeinschaften zu schützen und die Pandemie zu bewältigen, indem wir die entsprechenden Maßnahmen zum Schutz der Bürger und Einwohner ergreifen. Der heutige Flug ist ein Paradebeispiel für die gemeinsamen Anstrengungen und das Engagement aller Beteiligten bei der Unterstützung des Impfprogramms und der Implementierung von Protokollen in den letzten 12 Monaten, um eine sichere Reise zu gewährleisten, den Passagierverkehr zu stimulieren und die Grundlage für den Anstieg des Flugverkehrs in naher Zukunft zu schaffen. Emirates unterstützt weiterhin das nationale Impfprogramm und wir freuen uns über die Fortschritte, die innerhalb der Gruppe bei der Impfung unserer Mitarbeiter gemacht werden“, so Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Chairman und Chief Executive, Emirates Airline & Group. Am Sonderflug teilgenommen haben rund 400 geimpfte Passagiere. Die Crew sowie das Bodenpersonal waren laut Emirates ebenfalls geimpft. Emirates wollte mit dem Rundflug den hohen Impffortschritt der Vereinigten Arabischen Emirate feiern. Die VAE haben derzeit mit 90,22 Impfdosen pro 100 Personen eine der weltweit höchsten Impfquoten für ihre Bürger und Einwohner. Flug EK2021 wurde mit dem neuesten Airbus A380 von Emirates durchgeführt, der mit den brandneuen Premium-Economy-Sitzen der Fluggesellschaft und einer aufgefrischten Kabinenausstattung in

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Graz: AUA reaktiviert Düsseldorf-Strecke

Am Montag nahm Austrian Airlines nach langer Pause die Nonstop-Verbindung zwischen Graz und Düsseldorf wieder auf. Diese wird vorläufig zweimal pro Woche mit Embraer 195 bedient. Im Juni 2021 ist eine Aufstockung auf vier wöchentliche Umläufe vorgesehen. Im Herbst 2020 wurde diese Route kurzzeitig bedient, jedoch in Folge des Umstands, dass Deutschland die Steiermark als „Risikogebiet“ eingestuft hat und sich daraus Quarantänepflichten ergeben haben, wieder eingestellt. Die Nachfrage ist damals rapide eingebrochen. Die Stuttgart-Strecke wird künftig nicht mehr von Austrian Airlines bedient, sondern von Eurowings. Dadurch ergibt sich, dass Maschinen des Typs Airbus A319, die in Baden-Württemberg stationiert sind, zum Einsatz kommen sollen. Die AUA stockt im Laufe dieser Woche die Anbindung der Steiermark an das Drehkreuz Wien auf bis zu 14 Flüge pro Woche auf. Zuletzt gab es rund zehn Verbindungen. Im Gegensatz zur AUA nahm die Konzernschwester die für den 12. April 2021 angekündigte Route nicht auf. Selbiges gilt auch für die künftige Eurowings-Strecke zwischen Düsseldorf und Linz. Für beide genannten Verbindungen gibt es laut einem Firmensprecher noch keinen konkreten Termin für den Erstflug. Austrian Airlines wird jedenfalls Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf nicht mehr bedienen. „Den internationalen Reiseverkehr schrittweise wieder anzukurbeln ist wichtig“, erklärt Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz, „daher ist die Rückkehr von Düsseldorf natürlich ein besonderes Highlight! Und das nicht nur für uns, sondern auch für die vielen steirischen Unternehmen, die schon lange auf die Wiederaufnahme der Strecke drängen. Aber auch die Aufstockung der Flüge nach Wien ist von großer Bedeutung, da sich damit die Umsteigemöglichkeiten

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Indien: Trujet vor Großbestellungen bei Airbus und Embraer

Die indische Regionalfluggesellschaft TruJet steht laut lokalen Medienberichten vor Großbestellungen bei Airbus und Embraer. Gesprochen wird über 54 A220 und 44 E190-E2. Diese sollen von einem neuen Investor, der kürzlich 49 Prozent erworben hat, finanziert werden. Eigentlich wollten die U.S.-Amerikaner die angeschlagene Air India übernehmen, kamen jedoch nicht zum Zug. Für TruJet habe man 1,89 Milliarden U.S.-Dollar budgetiert. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll die Flotte erneuert werden. Auch will man künftig in den Wettbewerb mit Billigfluggesellschaften wie Goair oder AirAsia India treten, berichtet CH-Aviation.com. Derzeit besteht die Flotte von TruJet aus sieben Turbopropflugzeugen. Dabei handelt es sich um zwei ATR72-600 und fünf ATR72-500. Diese werden fast ausschließlich innerhalb Indiens eingesetzt. Die Großbestellung soll auch dazu führen, dass man verstärkt ins internationale Geschäft einsteigen wird. Mit dem Abschluss der Kaufverträge mit Embraer und Airbus wird für Mai 2021 gerechnet.

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Ex-Transaero-B737 über Umwege in den Iran verkauft

Eine Boeing 737-500, die vormals im Dienst der nicht mehr existierenden russischen Fluggesellschaft Transaero stand, hat ihren Weg in den Iran gefunden. Ende März wurde der 23-jährige Mittelstreckenjet bei Taban Air in Betrieb genommen. Die Boeing 737-500 mit der MSN 28922 stand laut CH-Aviation.com nach der Pleite von Transaero über einen längeren Zeitraum auf dem Flughafen Kiew-Schuljany herum. Das Flugzeug wurde versteigert und ein Zwischenhändler aus Burundi bekam den Zuschlag. Dieser soll jedoch als „Strohmann“ für ein Reisebüro im Iran fungiert haben. Dieses vermietet die einstige VP-BYO an Taban Air. Im Iran trägt die einstige Transaero-Maschine nun die Registrierung EP-RBC. Der Carrier bestätigte, dass besagtes Flugzeug am 1. April 2021 offiziell in den Liniendienst gestellt wurde. Zur Beschaffung über einen Zwischenhändler in Afrika machte das Unternehmen keinerlei Angaben.

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Jet2 sagt alle Flüge bis 23. Juni 2021 ab

Die britische Fluggesellschaft Jet2 sagt sämtliche Flüge bis 23. Juni 2021 ab. Hintergrund ist die momentan unklare Informationslage wann die Regierung des Vereinigten Königreichs die harten Reisebeschränkungen aufheben wird. Das Unternehmen erklärt in einer Aussendung, dass man aus Vorsichtsgründen die geplanten Flüge abgesagt habe. Da vor einigen Wochen nach einer Rede von Premierminister Boris Johnson ein regelrechter Buchungsboom erfolgte, ist damit zu rechnen, dass viele Passagiere von der Entscheidung von Jet2 betroffen sind. „Wir haben uns Zeit genommen, um den Rahmen der Global Travel Taskforce zu prüfen und sind äußerst enttäuscht über den Mangel an Klarheit und Detailgenauigkeit. Nach mehreren Wochen der Evaluierung wie internationale Reisen mit erheblicher Unterstützung und Unterstützung der Branche wieder aufgenommen werden können, fehlen dem Rahmen Details wie internationale Reisen wieder in Gang gebracht werden können. Tatsächlich ist der Rahmen praktisch derselbe wie vor sechs Monaten“, so Firmenchef Steve Heapy.

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Boeing 737-Max mit neuen Problemen

Nur wenige Monate nach der Wiederzulassung von Boeings Krisenjet B737-Max wurden neuerliche Probleme festgestellt. Der Hersteller ersuchte nun insgesamt 16 Kunden ihre Maschinen vorerst auf dem Boden zu lassen. Laut Boeing geht es um ein Elektronikproblem, das bei bestimmten Boeing 737 Max, die nicht näher bezeichnet wurden, auftreten könnte. Die Kunden wurden dringend ersucht zu überprüfen, ob ein bestimmtes Bauteil ausreichend geerdet ist. Solange dieser Check bzw. falls notwendig Austausch nicht geschehen ist, rät der Hersteller dringend vom Einsatz der betroffenen 737 Max ab. Boeing schreibt in einer öffentlichen Erklärung, dass es sich um ein Problem handle, das im Zuge der Produktion entstanden ist. Man würde unter anderem mit der U.S.-amerikanischen Aufsichtsbehörde FAA eng zusammenarbeiten. Eigenen Angaben nach wären die betroffenen Jets bereits identifiziert, so dass nicht die komplette Serie betroffen sein soll. Einige U.S.-amerikanische Airlines haben den Betrieb der 737-Max dennoch vorsorglich ausgesetzt.

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Düsseldorf: Eurowings kündigt Krasnodar, Jekaterinburg und Tiflis an

Ab Düsseldorf wird Eurowings im Juli 2021 Nonstop-Verbindungen nach Krasnodar, Jekaterinburg und Tiflis aufnehmen. Eigenen Angaben nach steuert man erstmals unter EW-Flugnummern die beiden Staaten an. Germanwings hatte in der Vergangenheit Moskau-Vnukovo im Programm. Die neuen Strecken zielen laut Eurowings auf den so genannten „ethnischen Verkehr“, also auf Familien- und Heimatbesuche ab. In diesem Segment startete der Carrier bereits Flüge nach Beirut und Erbil. Man ortet eine steigende Nachfrage. Die drei zusätzlichen Verbindungen sollen mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedient werden. Zunächst sind zwei wöchentliche Umläufe zwischen Düsseldorf und Krasnodar geplant. Der Erstflug ist für den 19. Juli 2021 angekündigt. Die Flugtage sind Montag und Freitag. Jekaterinburg soll am 24. Juli 2021 erstmals bedient werden. Vorerst ist ein Flug pro Woche geplant, der jeweils an Samstagen durchgeführt werden soll. Zwischen Düsseldorf und Tiflis will Eurowings ab 1. Juli 2021 jeweils an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag fliegen. Die neuen Strecken auf einen Blick: Montag: DUS – KRR, 11.45 Uhr – 16.55 Uhr; KRR – DUS, 18.15 Uhr – 21.30 Uhr Freitag: DUS – KRR, 07.15 Uhr – 12.25 Uhr; KRR – DUS, 13.45 Uhr – 17.00 Uhr Samstag: DUS – SVX, 11.10 Uhr – 18.50 Uhr; SVX – DUS, 19.40 Uhr – 21.55 Uhr Mittwoch: DUS – TBS, 11.45 Uhr – 18.00 Uhr; TBS – DUS, 18.50 Uhr – 21.30 Uhr Sonntag: DUS – TBS, 07.15 Uhr – 13.30 Uhr; TBS – DUS, 14.20 Uhr – 17.00 Uhr

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Linz: AUA schließt Bodenstation per 31. Mai 2021

Die Austrian-Airlines-Bodenstation Linz-Hörsching wird mit 31. Mai 2021 ihre Pforten schließen. Betroffen sind 26 Dienstnehmer, die bereits beim Arbeitsmarktservice zum Frühwarnsystem angemeldet wurden. Am Donnerstag wurden die Beschäftigten im Rahmen einer Betriebsversammlung über den Betriebsübergang auf ISS Österreich informiert. Ein Sprecher der Austrian Airlines bestätigte die Schließung der Bodenstation. ISS wird die momentan von der AUA angebotenen Dienstleistungen per 1. Juni 2021 übernehmen. Die 26 Mitarbeiter haben die Möglichkeit per Betriebsübergang zu ISS zu wechseln. In Klagenfurt wurde eine vergleichbare Lösung mit dem dortigen Airport ausverhandelt, jedoch wurde diese von den Betroffenen nicht in Anspruch genommen. „Austrian Airlines, der Flughafen Linz sowie ISS Österreich konnten sich auf einen Betriebsübergang des Austrian Bodenpersonals einigen. Ab 1. Juni 2021 gehen somit die Dienstverhältnisse aller 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sofern sie das wünschen, auf ISS Österreich über. Durch diese Lösung können die Arbeitsplätze am Standort erhalten bleiben. Austrian Airlines bedankt sich beim Flughafen Linz und ISS Österreich für die guten Gespräche“, erklärt ein Medienreferent der Austrian Airlines gegenüber Aviation Direct. Mit der Schließung der AUA-Bodenstation Linz wird die Lufthansa-Tochter künftig nur noch in Innsbruck und Wien Bodenverkehrsdienstleistungen anbieten. Aus Salzburg, Graz und Klagenfurt hat man sich bereits zurückgezogen. Vor einigen Wochen erklärte die AUA gegenüber Aviation Direct, dass man für Innsbruck keine Rückzugspläne habe. In Wien ist man – neben dem Flughafen und AAS – in diesem Segment ein großer Anbieter.

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