Jan Gruber

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Jan Gruber

VC appelliert erneut gegen Luftfahrtabkommen mit Katar

Am Montag hat der Rat der Europäischen Union die Unterfertigung des Luftfahrtabkommens mit Katar beschlossen. Dieses wird unter anderem Qatar Airways einen verbesserten Marktzugang gewähren. Europäische Arbeitnehmervertreter kritisieren das und würden das Vertragswerk am liebsten verhindern. Die Vereinigung Cockpit erinnert gemeinsam mit „Europeans for Fair Competition“ (E4FC) erinnert die Vereinigung Cockpit (VC) als Vertreterin des deutschen Cockpit-Personals daran, dass die umfassenden Bestimmungen des Abkommens zum fairen Wettbewerb eingehalten werden müssen. „Das Abkommen mit Katar liegt weder im Interesse der europäischen Beschäftigten noch der europäischen Luftverkehrswirtschaft“, sagt Maria-Pascaline Murtha, VC-Vorständin Internationale Beziehungen. „Umso wichtiger ist es daher, dass die EU-Kommission den fairen Wettbewerb im Rahmen dieses Abkommens eng überwacht und im Falle von Verstößen die notwendigen Maßnahmen ergreift. Das Abkommen sollte darüber hinaus im Sachen Klimaschutz nachgebessert werden. Wir brauchen verbindliche Umweltauflagen, die den Zielen des europäischen Green Deals entsprechen.“ Zwar enthält das Abkommen Verpflichtungen zur Transparenz und Schutzmaßnahmen im Falle von Verstößen, doch die Vereinigung Cockpit hat Zweifel daran, dass diese auch tatsächlich greifen werden. „Die EU-Kommission ist dazu aufgerufen, von Anfang an die notwendigen Schritte zu unternehmen, die ordnungsgemäße und effektive Umsetzung dieser Bestimmungen und damit einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten“, so die VC.

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Comeback: Lufthansa ist zurück in Leipzig/Halle

Der Flughafen Leipzig/Halle begrüßte am Montag nach langer Pause wieder einen Bombardier CRJ-900 der Lufthansa Cityline. Der Kranich bindet den ostdeutschen Airport wieder bis zu acht Mal pro Woche an das Drehkreuz Frankfurt am Main an. Lufthansa plant das Angebot zum Drehkreuz Frankfurt kontinuierlich auf 14 wöchentliche Flüge im Laufe des Sommers auszubauen. In Folge der Pandemie war die Verbindung Leipzig/Halle – Frankfurt seit dem 18. März 2020 ausgesetzt. Angebote ab Dresden Bereits seit einem Jahr bedient Lufthansa – nach nur sieben Wochen Unterbrechung in Folge der Pandemie – die Strecke Dresden – Frankfurt. Die Flüge werden täglich angeboten. Ab Juli sind bis zu drei Verbindungen pro Tag zwischen Dresden und Frankfurt geplant. Das Drehkreuz München fliegt Lufthansa mittwochs bis sonntags sowie montags an. Ab August wird die Verbindung täglich bedient. Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG: Wir freuen uns, dass Lufthansa wieder an beiden Airports vertreten ist. Das ist ein optimistisches Signal sowie ein wichtiger Schritt, um die Region Mitteldeutschland bedarfsgerecht an das globale Streckennetz der Airline anzubinden.

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Salzburg feiert Lufthansa-Comeback

Nach langer „Corona-Pause“ ist Lufthansa wieder zurück am Flughafen Salzburg. Am Montag landete der Kranich um 10 Uhr 25 wieder in der Mozartstadt. Damit ist die Anbindung an das Star-Alliance-Drehkreuz Frankfurt am Main wiederhergestellt. „Nach vielen Wochen und Monaten des Wartens, des Hoffens und des Bangens können wir uns endlich wieder freuen! Europa fliegt wieder und wir sind mittendrin! Lufthansa ist unser langjähriger Premiumpartner wenn es um Hub-Verbindungen ab Salzburg geht. Endlich können wir wieder vom weltweiten Star Alliance Streckennetz via Frankfurt partizipieren, das wird neben den touristischen Passagieren vor allem unsere Geschäftsfluggäste freuen“, so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer. „Gerade in und um Salzburg sind viele Wirtschaftszentralen angesiedelt, die dieses Sprungbrett  in die Welt dringend benötigen“. Die Flüge von/nach Frankfurt und weiter in das Lufthansa-Netz sind bereits buchbar und werden im Juli bis zu 10x wöchentlich angeboten. Wenn sich der positive Buchungstrend fortsetzt, werden die Flüge im Laufe des Sommers weiter aufgestockt und wieder 2x täglich angeboten, womit eine noch bessere Konnektivität über den Hub Frankfurt erreicht werden kann.

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Wegen B737-Max: Smartwings verklagt Boeing

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings und Boeing konnten sich bislang nicht auf Entschädigungszahlen im Zusammenhang mit dem Grounding und der Lieferverzögerungen der Boeing 737 Max einigen. Nun brachte der Carrier eine Klage in den USA ein. Laut Seattle Times ist im Schriftsatz unter anderem zu lesen, dass Smartwings auf keinen Fall die Entscheidung getroffen hätte auf eine reine Max-Flotte umzustellen oder auch nur ein einziges Flugzeug dieses Typs abzunehmen, wenn die gravierenden Mängel zuvor bekannt gewesen wären. Die Fluggesellschaft hat acht Einheiten direkt bei Boeing bestellt sowie 31 weitere über Leasinggesellschaften. Samrtwings wirft dem Hersteller unter anderem vor, dass dieser sich für billige Lösungen entschieden habe und die Behörde FAA regelrecht getäuscht habe. Das umstrittene MCAS-System, das zu zwei fatalen Abstürzen geführt hat, wäre nicht ausreichend kommuniziert worden und noch dazu fehlerhaft gewesen. In der Klage ist gar vom Vorwurf der „groben Fahrlässigkeit und Betrug“ zu lesen. Die tschechische Fluggesellschaft hat ihre verbliebenen Direktbestellungen storniert und will nun von Boeing die bereits geleisteten Anzahlungen zurückhaben. Die Summe wird mit 833.332 Euro beziffert. Betroffen sind Deposits für zwei Boeing 737 Max. Weiters will Smartwings Entschädigungen überwiesen bekommen.

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Cathay Pacific: Wer sich nicht impfen lässt, fliegt hochkant raus

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific führt für ihr fliegendes Personal einen Impfzwang ein. Die Airline mit Sitz in Hongkong informierte ihre Flugbegleiter und Piloten darüber, dass bis zum 31. August 2021 Covid-Impfungen nachgewiesen werden müssen. Andernfalls droht der Rauswurf. Die Rechtfertigung von Cathay Pacific mutet durchaus kurios an, denn man begründet den Schritt damit, dass die Dienstplanung so vereinfacht werde. Laut einem Bericht der BBC müssten nämlich Geimpfte und Ungeimpfte voneinander getrennt werden. Wer sich nicht impfen lassen will, riskiert ab Ende August 2021 den Rauswurf. Einige Airlines, darunter in Europa auch Air Baltic, haben bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass bei Neueinstellungen nur noch Geimpfte genommen werden. Bislang bleibt bei fast allen Fluggesellschaften das bestehende Personal „verschont“. Zwar ist zu hören, dass es bei vielen Anbietern internen Druck gibt, doch Cathay ist die erste Airline, bei der öffentlich bekannt wurde, dass fliegenden Mitarbeitern, die sich nicht impfen lassen wollen, der der hochkante Rauswurf droht.  Die Airlines aus Hongkong führt damit eine direkte Impfpflicht für Piloten und Flugbegleiter ein.

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Spanien: Aura Airlines übernimmt ersten Airbus A330

Die spanische Fluggesellschaft Aura Airlines erweitert die Flotte um einen Airbus A330-200. Dieser trägt die Registrierung EC-NOE und wurde auf dem Flughafen Marana für den ersten Einsatz vorbereitet. Vormals stand dieses Langstreckenflugzeug in den Diensten von South African Airways. Leasinggeber ist Aircastle. Der Widebody wurde in Marana für den Betrieb als so genannter Preighter vorbereitet. Aura Airlines beabsichtigt diese Maschine auf der Strecke Madrid-Bogotá einzusetzen. Die Airline gehört der der JMB Aviation Group an. Der Konzern besitzt weitere Fluggesellschaften. Dazu zählt unter anderem Transcarga in Venezuela. In Bogotá sollen die Cargogüter aus Europa mit Hilfe der Konzernschwestern an ihre Zielorte befördert werden. Bis vor wenigen Monaten war Aura Airlines unter dem Namen Gowair bekannt. Die Flotte besteht aus drei Airbus A320, die die Registrierungen EC-MQH, EC-MXJ und EC-NMY. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2017.

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Ohne PCR nach Malta kostet 100 Euro pro Tag plus 120 Euro für den Test

Ohne negativen PCR-Testbefund in den Urlaub nach Malta fliegen ist absolut keine Idee, doch seit 1. Juni 2021 meinten 369 Touristen –immerhin 1,2 Prozent – ohne diese am Flughafen Luqa einreisen zu müssen. Für diese war es ein teures Unterfangen, denn vor Ort müssen 120 Euro für einen PCR-Test bezahlt werden und dann geht es in ein Quarantänehotel, das mit 100 Euro pro Tag in Rechnung gestellt wird. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses darf man das Hotelzimmer nicht verlassen. Im Preis von 100 Euro pro Tag sind Speisen und Getränke nicht inkludiert. Diese werden on-top berechnet. Wer sich weigert sich einem PCR-Test zu unterziehen, muss 14 Tage in der Quarantäneunterkunft bleiben und nur für die Übernachtungen im „Zimmerarrest“ stolze 1.400 Euro berappen. Laut Times of Malta wird derzeit das Corinthia Beach Resort in St George’s Bay als Quarantänehotel der Regierung genutzt. Das Gesundheitsministerium von Malta teilte mit, dass der Anschluss an das Green-Pass-System der EU per 1. Juli 2021 vollzogen wird. Ab diesem Tag werden auch neue Einreisebestimmungen gelten. Derzeit ist vorgesehen, dass unter anderem EU-Impfzertifikate zur Einreise ohne Quarantäne berechtigen werden. PCR-Befunde, die nicht älter als 72 Stunden sind, werden auf jeden Fall weiterhin akzeptiert. Ob in Zukunft auch Schnelltests anerkannt werden, ist noch offen. Bis inklusive 30. Juni 2021 berechtigen „ausländische“ Impfnachweise nicht zur Einreise ohne Quarantäne. Erst ab 1. Juli 2021 bringt das EU-Impfzertifikat Erleichterungen. Laut Eurostat verlor Malta bedingt durch die Corona-Pandemie rund 80 Prozent des touristischen Aufkommens. Damit liegt man deutlich unter dem EU-Schnitt von

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Ryanair tilgt Lauda-Relikte am Flughafen Wien

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat am Flughafen Wien die letzten für Reisende offensichtlichen Relikte der Laudamotion entfernt. Werbeplakate an der Ein- und Ausfahrt sowie überdimensionale Leuchtreklame auf einer Seitenwand des Bahnhofs wurden entfernt und durch Sujets von Ryanair ersetzt. Mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs im Juni 2020 wurde das Lauda-Liniennetz, das unter dem OE-Code ab Wien, Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca angeboten wurde, eingestellt. Die Konzernschwester Ryanair DAC hat den Großteil der Strecken übernommen. Laudamotion fungierte als Wetlease-Tochter, ehe gegen Jahresende AOC und Betriebsgenehmigung zurückgegeben wurden. Als Nachfolger wurde die maltesische Lauda Europe ins Leben gerufen. Abgesehen von Charterflügen ist diese ausschließlich im Wetlease für die Konzernschwester Ryanair DAC unterwegs. Die einstigen Lauda Bases in Düsseldorf und Stuttgart wurden geschlossen. Lauda Europe unterhält Stützpunkte in Wien, Zadar, Zagreb und Palma de Mallorca. Die Marke Lauda wird nicht mehr für die Vermarktung von Flugtickets genutzt. Firmenchef David O’Brien dementierte zuletzt im Gespräch, dass die Nutzung des Brands komplett aufgegeben wurde. Während die Verkaufshomepage von Laudamotion schon länger deaktiviert und zu Ryanair umgeleitet wurde, stellte Lauda Europe erst vor wenigen Wochen eine eigene Page ins Netz. Beim Technikbetrieb am Flughafen Wien wurden die Lauda-Logos ebenfalls abmontiert.

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Nach Lockerungen: Easyjet stockt Balearen und Malta ab UK deutlich auf

Wie schnell Fluggesellschaften auf die Aufhebung von Quarantänepflichten reagieren können, zeigt das jüngste Beispiel Easyjet. Unter anderem Malta und die Balearen wurden auf die grüne Liste verschoben und just legt die Billigfluggesellschaft neue Strecken und zusätzliche 50.000 Sitze auf. Unter anderem wird der Lowcoster neu ab Bristol und London-Luton nach Luqa fliegen. Ab Gatwick und Manchester werden die Frequenzen deutlich angehoben. Auch Palma de Mallorca will Easyjet nun deutlich häufiger ab dem Vereinigten Königreich anfliegen. Das Angebot wird auf 82 Umläufe pro Woche, die ab Gatwick, Luton, Belfast, Glasgow, Edinburgh, Bristol, Manchester und Liverpool durchgeführt werden sollen, aufgestockt. Mahon steht ab Bristol, Gatwick, Luton und Manchester nun 25 Mal pro Woche im Flugplan. Ibzia stockt Easyjet auf 40 wöchentliche Umläufe auf. Angeboten wird die Mittelmeerinsel ab Gatwick, Bristol, Belfast, Luton und Manchester. Bei Easyjet sieht man die Lockerungen zwar positiv, jedoch gehen diese der Firmenleitung nicht weit genug: „Obwohl wir die Aufnahme von Malta, Madeira und den Balearen in die Grüne Liste begrüßen, ist dies immer noch nicht die sichere und nachhaltige Wiedereröffnung des Reiseverkehrs, die die Regierung versprochen hat. Diese eingeschränkte Wiedereröffnung ist durch die Daten nicht gerechtfertigt. Die Wissenschaft zeigt, dass Reisen in viele europäische Länder nur sehr geringe Auswirkungen auf den Krankenhausaufenthalt haben würden, und dies ist jetzt umso mehr der Fall, als die Covid-Fälle in Europa zurückgegangen sind und viele Länder niedrigere Infektionsraten als Großbritannien aufweisen. Wir werden zusätzliche Flüge zu diesen Zielen hinzufügen, um so viele Menschen wie möglich mitzunehmen“, so Easyjet-Chef Johan Lundgren.

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Virusvariantengebiet: Deutschland versalzt Portugal-Urlaube

Ab Dienstag betrachtet Deutschland das gesamte Staatsgebiet von Portugal als so genanntes Virusvariantengebiet. Das hat zur Folge, dass beispielsweise Urlauber nach ihrer Rückkunft in Deutschland für zwei Wochen in Quarantäne müssen – ohne Möglichkeit des „Freitestens“. Die von der Bundesrepublik vorgenommene Umstufung gleicht einer Panikreaktion, denn diese wird unter anderem mit der so genannten Delta-Variante begründet. Diese soll in Portugal rund 50 Prozent aller Neuinfektionen ausmachen. Gleichzeitig ist Deutschlands Verhalten ein Vorgeschmack darauf was Urlaubern auch im Sommer 2021 blühen könnte – Grüner Pass hin oder her. Das jüngste Beispiel zeigt, dass die deutsche Bundesregierung nicht davor zurückschreckt kurzfristige Quarantänen einzuführen. Gerade für Urlauber könnte dies durchaus problematisch werden. Einige Reiseveranstalter holen nun ihre Gäste vorzeitig zurück, um diesen die Absonderung in Deutschland ersparen zu können. Bei der Einreise aus einem so genannten Virusvariantengebiet muss ein negativer Coronatest vorgelegt werden. Anschließend haben sich die Personen auf dem direkten Weg nach Hause oder in ihre Quarantäneunterkunft zu begeben. Ein weiterer Test ist auf eigene Kosten vorzunehmen, wobei ein negatives Testergebnis die Absonderung nicht beendet. Diese endet erst nach 14 Tagen. Wichtig: Reisende, die aus so genannten „Virusvariantengebieten“ kommen, dürfen in Deutschland zum Zweck der Heimreise keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Deutschland erlässt ein umfangreiches Beförderungsverbot für die Relation Portugal-Deutschland. Defacto dürfen dann nur noch Personen mit deutschem Pass oder Wohnsitz in der Bundesrepublik befördert werden. Bei Virusvariantengebieten ist es so, dass auch Genesene und Geimpfte die 14-tägige Quarantäne anzutreten haben. Es gibt auch für diese keine Möglichkeit sich vorzeitig freizutesten. Im Sommer

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