Jan Gruber

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Jan Gruber

Air Berlin: Börse-Tochter von Insolvenzverwalter auf 497,8 Millionen Euro verklagt

Geht es nach Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther, so soll eine Tochtergesellschaft der Deutschen Börse für Teile der Pleite der Airline haften. Der Jurist brachte am Freitag eine 497,8 Millionen Euro schwere Klage beim Landgericht Frankfurt ein. In einer Medienerklärung begründet der Insolvenzverwalter, dass seiner Ansicht nach die Clearstream Banking AG zur persönlich haftenden Gesellschafterin der Kommanditgesellschaft geworden ist. Air Berlin war ein Konstrukt aus zwei Firmen: Die börsennotierte Air Berlin PLC, mit Sitz im Vereinigten Königreich, fungierte als persönliche haftende Gesellschafterin der Luftverkehrs KG, bei der der Flugbetrieb angesiedelt war. Nach außen hin war es die Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG. Laut Lucas Flöther soll der Brexit dazu geführt haben, dass die Aktiengesellschaft britischen Rechts nicht mehr als persönlich haftende Gesellschafterin fungieren kann. Im Aktienregister des Vereinigten Königreichs sind Stammaktien der Deutsche-Börse-Tochter Clearstream Banking AG eingetragen. Es handelt sich dabei um Anteilsscheine, die Anleger bei diesem Unternehmen in Wertpapierdepots hinterlegt haben. Der Insolvenzverwalter leitet daraus ab, dass die Air Berlin PLC nicht mehr als ausländische Gesellschaft mit Verwaltungssitz in Deutschland betrachtet werden kann, sondern aufgrund des Brexits zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts wurde. Flöther ist der Ansicht, dass die Clearstream Banking AG dadurch zur persönlich haftenden Gesellschafterin wurde. Beim Landgericht Frankfurt wurde eine so genannte Leistungs- und Feststellungsklage gegen diese Tochtergesellschaft der Deutsche Börse eingebracht. Auch soll festgestellt werden, ob Clearstream Banking AG für weitere Ansprüche der Gläubiger zur Kasse gebeten werden kann. Flöther schätzt – sofern das Verfahren Erfolg hat – das Volumen auf etwa eine Milliarde Euro.

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Rückkehr vom Urlaub: So kommen Österreicher gratis und legal an Testbefunde

Die Änderung der österreichischen Einreisebestimmungen bringt mit sich, dass auch Antigen-Selbsttests anerkannt werden. Diese müssen jedoch über die entsprechenden Apps bzw. Web-Apps der Bundesländer eingemeldet werden. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. Jedes Bundesland hat da so seine eigene Lösung, die komplett unterschiedlich funktioniert, doch Niederösterreich hat etwas auf die Beine gestellt, das insbesondere für Urlaubsreisende praxistauglich ist. Alle Einwohner Österreich können das niederösterreichische Tool nutzen. Ein Wohnsitz in Niederösterreich ist laut Land ausdrücklich nicht notwendig. Was benötigt man für den NÖ-Selbsttest? Antigen-Schnelltest-Kit (z.B. kostenlose „Wohnzimmertests“ aus der Apotheke) Lackstift („Edding“) Sozialversicherungsnummer Smartphone mit Fotofunktion Internetverbindung (z.B. WLAN im Hotel oder Handynetz) Wie funktioniert das? Unter diesem Link beim Land Niederösterreich findet sich die so genannte Web-App. Diese funktioniert direkt im Browser, so dass kein zusätzlicher Download notwendig ist. Im ersten Schritt muss man die Handynummer eingeben und erhält dann einen Code per SMS geschickt. Dieser muss mit dem Lackstift oder einem sonstigen Stift, der auf dem Kunststoff des Testkits gut lesbar ist, auf das Testkit geschrieben werden. Nun führt man den Selbsttest gemäß Anleitung (Packungsbeilage) durch. Nachdem das Ergebnis vorliegt, geht es im System des Landes NÖ weiter. Man ergänzt nun die persönlichen Daten und muss hier den Code, den man per SMS bekommen hat, eingeben. Anschließend müssen über die Web-App zwei Fotos gemacht werden: 1.) Man fotografiert das Ergebnis, das auf dem Kit angezeigt wird, wobei der Code, den man draufgeschrieben hat, gut lesbar sein muss. 2.) Nun ist ein Lackstift von Vorteil, denn das Kit muss „entwertet“

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In eigener Sache: It’s time to say thank you!

Bei Schülerinnen und Schülern stehen die Sommerferien unmittelbar bevor und für viele Menschen geht es bald in den langersehnten Urlaub. Aviation Direct möchte heute allen Leserinnen und Lesern einfach mal Danke sagen. In nachstehendem Video wendet sich Aviation.Direct-Geschäftsführer Jan Gruber mit einer kurzen Danke-Botschaft direkt an die Leserinnen und Leser. Das Team von Aviation Direct dankt allen Leserinnen und Lesern, Unterstützern, Partnern und Freunden und wünscht einen angenehmen und erholsamen Sommer! Ihr Aviation Direct Team P.S.: Eine Sommerpause gibt es bei Aviation Direct nicht. Wir wollten einfach mal Danke sagen!

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AUA verkauft Leberkäsesemmel für sechs Euro

Wie wäre es mit einem Leberkäsesemmel mit Senf für sechs Euro? Im Alltag würden die meisten Menschen diesen wohl eher nicht kaufen. Austrian Airlines bietet in der neuen Buy-on-Board-Speisekarte dieses Produkt zu diesem Preis an. Den durchschnittlichen Preis einer Leberkäsesemmel haben wohl die meisten Österreicher im Kopf. Im Supermarkt oder beim Fleischhauer kostet es normalerweise irgendetwas zwischen 1,20 und zwei Euro, je nachdem wie dick aufgeschnitten wird und an Tankstellen liegt die Preisspanne im Regelfall zwischen 1,50 und drei Euro. Austrian Airlines verlangt an Bord stolze sechs Euro und dabei handelt es um einen normalen Leberkäse, also nicht pikant oder mit Käse. Zum Vergleich: Ein Käse-Leberkäsesemmel mit 0,09 Kilogramm Aufschnitt kostet bei Billa derzeit 1,90 Euro. „Normale“ sind günstiger. Wer vermutet, dass an Bord von Austrian Airlines der Leberkäse aus dem Backofen entnommen und dann frisch eine Scheibe heruntergeschnitten wird, irrt. Es handelt sich um Produkte, die zuvor im Cateringbetrieb vorbereitet werden und in der Luft lediglich aufgewärmt werden. Das ist aber nicht „AUA-spezifisch“, sondern generell üblich. Der Mitbewerber Ryanair zeigt den Reisenden offen, dass man aufgewärmte „Fertigprodukte“ serviert. Austrian Airlines bietet die Speisen und Getränke an Bord gar nicht selbst an, sondern verkauft im Namen und auf Rechnung der deutschen Firma Retail in Motion GmbH, eine Tochtergesellschaft der LSG. Das Preisniveau des Buy-on-Bord-Angebots wurde von verschiedenen Medien wiederholt kritisiert. Die AUA rechtfertigt dies damit, dass man regionale und frische Waren servieren würde. Ob der Leberkäsesemmel für sechs Euro ein Verkaufsschlager wird? Bleibt abzuwarten. Die aktuelle Speisekarte samt dem Sechs-Euro-Leberkäsesemmel

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Innsbruck freut sich auf Frankfurt-Wiederaufnahme

Der Flughafen Innsbruck ist erfreut, dass Austrian Airlines am Montag, den 28. Juni 2021, die Anbindung an das Lufthansa-Drehkreuz Frankfurt am Main reaktivieren wird. Airportchef Marco Pernetta hofft, dass sich bald auch die Nachfrage auf der Langstrecke erholen wird. „Wir freuen uns, die Strecke zwischen Innsbruck und Frankfurt gemeinsam mit Lufthansa wieder anbieten zu können. Westösterreich ist damit über das Drehkreuz Frankfurt an Europa und den Rest der Welt angebunden“, sagt Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. Von 28. Juni bis Ende Juli bietet Austrian Airlines vorerst drei wöchentliche Verbindungen (Montag, Freitag und Samstag) nach Frankfurt an. Ab 01. August bis zur Generalsanierung der Piste und der damit verbundenen Flughafensperre von 20. September bis 18. Oktober werden vier wöchentliche Rotationen (Montag, Freitag, Samstag und Sonntag) durchgeführt. Die Route wird mit dem Maschinentyp Embraer 195 bedient. „Das ist ein wichtiges Signal dafür, dass sich die Luftfahrt vorsichtig erholt. Die Strecke Innsbruck-Frankfurt ist dabei für die ganze Region von großer Bedeutung“, so Innsbrucks Flughafenchef Marco Pernetta. „Aktuell spielen Fernflüge pandemiebedingt noch kaum eine Rolle, aber auch diese Situation wird sich wieder erholen und die Nachfrage entsprechend steigen“.

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Transavia soll zu Lasten von Air France wachsen

Der Air France-KLM-Konzern wird künftig verstärkt über die beiden Transavia-Fluggesellschaften wachsen. Besonders in Frankreich soll sukzessive Kapazität von der Mainline auf die Billigtochter verlagert werden. Gruppenchef Ben Smith ist der Ansicht, dass klassische Produkte innerhalb Frankreichs und Europas ausgedient haben. Während einer Veranstaltung in Paris sagte der Manager, dass er das Standard-Modell von Air France für nicht mehr wettbewerbsfähig hält. Besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke wären Lowcost-Produkte deutlich gefragter. Um in diesem Segment wettbewerbsfähig bleiben zu können werde man mit den Gewerkschaften verhandeln. Konkret bedeutet das, dass Ben Smith die Tochtergesellschaft Transavia France zu Lasten der Mainline ausbauen will. Bereits vor einiger Zeit konnte man den Pilotengewerkschaften Zugeständnisse in Sachen der Scope-Klausel abringen. Die Anzahl der Maschinen, die Transavia France betreiben darf, wurde angeboten. Nun will Smith die Arbeitnehmervertreter erneut an den Verhandlungstisch bitten, um im Idealfall die Klausel komplett aufheben zu können. Transavia France soll schrittweise mehr Inlands- und Europastrecken übernehmen. Die Zukunft sieht der Air-France-KLM-Chef im Lowcost-Segement, das zu Lasten von Air France gestärkt werden soll.

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Bann: Weißrussland sperrt die Ukraine aus

Flugzeuge, die in der Ukraine gestartet sind oder dort landen wollen sind nun über dem Gebiet von Weißrussland nicht mehr erwünscht. Damit beantwortet man die Luftraumsperre der Ukraine, denn das Land hat sich dem Bann der Europäischen Union angeschlossen. In Reaktion auf die nicht ganz freiwillige Landung einer Boeing 737-800 von Buzz auf dem Flughafen Minsk entschied die Europäische Union, dass Airlines aus Belarus im Unionsgebiet unerwünscht sind. Es wurde ein umfangreicher Bann ausgesprochen. Diesem hat sich die Ukraine angeschlossen. Weißrussland kontert nun und sperrt ebenfalls aus.

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Griechenland akzeptiert jetzt auch Schnelltests

Kurz vor dem Beginn der Hauptsaison setzt Griechenland eine Ankündigung in die Tat um: Ab sofort werden auch Befunde von Antigen-Schnelltests für die Einreise akzeptiert. Voraussetzung ist, dass diese nicht älter als 48 Stunden sind. Alternativ können PCR-, Impf- oder Genesungszertifikat vorgewiesen werden. Für Urlauber besonders wichtig ist aber, dass die Online-Registrierung durchgeführt wird. Diese ist weiterhin verpflichtend. Fluggesellschaften sind angewiesen zu kontrollieren, ob der QR-Code auf Papier oder auf dem Smartphone vorhanden ist und bei Missachtung die Beförderung zu verweigert. Sollte man dennoch „durchwitschen“, so können in Griechenland saftige Geldstrafen blühen.

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Cargo: Smartlynx Malta übernimmt ersten Airbus A330

Die Fluggesellschaft Smartlynx Malta befindet sich mitten im Umbau zum Frachtspezialisten innerhalb der Smartynx-Firmengruppe. Kürzlich wurde der erste A321F für DHL in den Liniendienst gestellt. Nun hat man auch den ersten Airbus A330-343 übernommen. Die 9H-SMA ist am Donnerstag aus Birmingham kommend in Luqa eingetroffen. In den nächsten Tagen wird der Widebody von Beamten der maltesischen Luftfahrtbehörde TM-CAD überprüft und anschließend offiziell auf dem AOC von Smartlynx Malta registriert. Damit wird der Carrier erstmals in der Firmengeschichte Langstreckengerät betreiben. Smartlynx bündelt das Frachtgeschäft bei der maltesischen Tochter und kündigte kürzlich an, dass nebst den zu Frachtern umgebauten Airbus A321 auch fünf Airbus A330-Cargoflugzeuge eingeflottet werden.

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AUA beginnt Airbus A319-Ausflottung

Im Juli 2021 startet bei Austrian Airlines die Ausflottung des Maschinentyps Airbus A319. Die Flugzeuge werden an die Konzernschwester Lufthansa Cityline übergeben und sollen dort ab Jänner 2022 betrieben werden. Die sieben Airbus A319 stehen über so genannte Objektgesellschaften (z.B. A319 LDA-LDB-LDC Ltd und A319 LDD-LDE-LDF Ltd) im Eigentum von Austrian Airlines. Das durchschnittliche Alter der Teilflotte beträgt 16,5 Jahre. Mit Ausnahme der OE-LDG, die auf dem Flughafen Bratislava abgestellt ist, sind die übrigen sechs A319 im aktiven Liniendienst. „Die erste Maschine soll Austrian Airlines im Juli verlassen. Ab August wird dann monatlich je ein Flieger aus dem Betrieb genommen und nach den notwendigen Checks überstellt. Der Einsatz der Flugzeuge in der Operation bei Lufthansa CityLine ist ab Jänner nächsten Jahres vorgesehen“, so ein Sprecher der Austrian Airlines. Verkauf oder Drylease – AUA schweigt Die Frage, ob es im Zuge der Umflottung zur Konzernschwester Cityline zu einer Eigentumsübertragung kommen wird oder ob die sieben Airbus A319 dry an diese verleast werden, wollte Austrian Airlines nicht beantworten. Bei der ersten Möglichkeit würde es sich um einen konzerninternen Verkauf der Flugzeuge handeln und bei der zweiten würde die AUA weiterhin Eigentümerin der sieben A319 bleiben, jedoch monatliche Leasingraten bezahlt bekommen. Das will man allerdings geheim halten: „Zu den vereinbarten Konditionen äußern wir uns nicht, bitte um Verständnis“, so ein Sprecher zu diesem Thema. Dem aktuellen Planungsstand nach soll die OE-LDA als erster Airbus A319 aus der Produktion genommen werden. Anschließend folgt je eine Maschine pro Monat. Vorbehaltlich von Änderungen und Umplanungen ist

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