Jan Gruber

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Jan Gruber

Buzz und Lauda: Angriff auf Wizz Air auf drei neuen Wien-Strecken

Die Ryanair Group greift den Mitbewerber Wizz Air in Wien ab 1. Juli 2021 auf drei weiteren Strecken an. Je zweimal pro Woche werden Lauda Europe bzw. Buzz unter FR-Flugnummern nach Menorca, Niš und Suceava fliegen. Alle drei Routen bietet auch der ungarische Konkurrent an. Ryanair wird die drei neuen Routen werden nicht von Ryanair selbst durchgeführt, sondern von den Töchtern Lauda Europe und Buzz. Nach Menorca wird Lauda Europe am Verkehrstag Freitag fliegen. Den Umlauf am Sonntag übernimmt die Konzernschwester Buzz. Ins serbische Niš wird Lauda Europe im Auftrag von Ryanair an den Tagen Dienstag und Samstag fliegen. Das rumänische Suceava lässt der irische Lowcoster jeweils an Donnerstagen und Sonntagen ab Wien von Lauda Europe anfliegen. Der maltesische Ableger setzt als einziges Konzernmitglied Maschinen des Typs Airbus A320 ein. Buzz und Ryanair fliegen mit Boeing 737-800. Derzeit gibt es seitens der Firmengruppe keine Pläne die Boeing 737 Max 200 ab Wien zum Einsatz zu bringen. „Wir freuen uns, drei neue Verbindungen von Wien nach Menorca, Niš und Suceava anzukündigen, die in der ersten Juliwoche 2021 als Teil unseres Sommerflugplans 2021 für Österreich starten. Da sich die Covid-Beschränkungen regelmäßig ändern, können Kunden jetzt Flüge für einen wohlverdienten Urlaub buchen mit der Gewissheit, dass sie, falls sie ihre Reise verschieben oder ändern müssen, dies bis zu zwei Mal ohne Umbuchungsgebühr auf ein Reisedatum bis Ende Oktober 2021 tun können“, erklärt Ryanair-Sprecherin Tanja Ehrlich.

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Ostern: Wizz Air legt Dortmund-Palma auf

Der ungarische Billigflieger Wizz Air will ab Dortmund, der einzigen Basis auf deutschem Boden, von der momentan starken Mallorca-Nachfrage rund um Ostern profitieren. Daher kündigt der Carrier die Aufnahme einer Nonstopverbindung nach Palma an. Diese soll am 1. April 2021 aufgenommen werden und vorerst an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Bremen. Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte bei verschiedenen Airlines und Reiseveranstaltern zu einem regelrechten Boom an Neubuchungen. Dies wird in der Politik kontrovers diskutiert. So fordert beispielsweise das Bundesland Niedersachsen, dass sich Mallorca-Rückkehrer am Flughafen verpflichtend testen lassen müssen.

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Flatrate-Startup SupremeFly stellt das Streckennetz vor

Das österreichische Flatrate-Airline Startup SupremeFly plant ab Bratislava zahlreiche Europa-Ziele, darunter Berlin, Rom, Frankfurt am Main, London und Zagreb anzubieten. Als Fluggerät sollen gecharterte Mittelstreckenjets des Typs Airbus A321 dienen. Das Geschäftsmodell von SupremeFly unterscheidet sich von jenem der bestehenden Airlines: Je nach gewähltem Paket erhalten die Kunden eine gewisse Anzahl inkludierter Flüge pro Kalendermonat. Tendenziell gilt: Je teurer die Mitgliedschaft, desto öfters kann man monatlich mit SupremeFly fliegen. Im Detail hat Aviation Direct bereits vor einigen Wochen über die Hintergründe und Pläne von SupremeFly berichtet. Firmenchef Ahmed Taieb erklärt gegenüber Aviation Direct, dass der Start bei etwa 25.000 Anmeldungen erfolgen wird. Er geht davon aus, dass man diese bis etwa Juni 2021 erreicht haben wird. Ursprünglich plante man mit dem Muster Airbus A319, jedoch will man nun A321 chartern. Wer diese betreiben wird, will Taieb noch nicht verraten: „Unsere Passagiere werden aller Voraussicht nach mit einem Airbus A321 fliegen dürfen. Zu dem Operator kann und darf ich bis dato noch keine weiteren Informationen Preis geben – dies wird erst kurz vor Start der Flüge der Fall sein“. Das zum Start geplante Streckennetz skizziert SupremeFly wie folgt: Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Samstag Sonntag BerlinRom FrankfurtZürich saisonal:Marrakesch LondonAmsterdam ZagrebDubai BerlinIstanbulBarcelona saisonal:KairoTunis Istanbul saisonal:Jeddah Die oben dargestellten Destinationen stellen den aktuellen Planungsstand dar. SupremeFly will den exakten Flugplan ungefähr im Juni 2021 veröffentlichten. Laut Firmenchef Taieb hatte man am 12. März 2021 insgesamt 1.216 unverbindliche Voranmeldungen. Das Unternehmen sammelt derzeit reine Interessensbekundungen, die mit keiner Zahlungsverpflichtung verbunden sind. Erst wenn der

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Wien: Donhauser kocht für alle Lounges

Die von der Flughafen Wien AG betriebenen Lounges auf Österreichs größtem Airport haben seit Dienstag mit der Firma Donhauser einen neuen Cateringpartner. Aufgrund der Corona-Pandemie ist derzeit nur die SkyLounge im Terminal 3 geöffnet. Diese bietet wegen einer Verordnung der Regierung ausschließlich Speisen und Getränke zur Mitnahme an. Für das von Josef Donhauser geführte Unternehmen dürfte der Vertrag mit der Flughafen Wien AG ein weiterer Schachzug gegen den Mitbewerber Do&Co sein, denn man zog vor einiger Zeit bereits einen Vertrag mit Austrian Airlines an Land. Das bedeutet, dass DoN nun in allen Lounges, die sich in den Terminals des größten Airport Österreichs befinden, kochen wird. Wegen der Corona-Pandemie sind derzeit nur zwei exklusive Wartebereiche im Schengenbereich des Terminal 3 geöffnet. „Wir freuen uns sehr, dass unser Konzept mit starkem Fokus auf Regionalität und der bewährten DoN-Frischegarantie bei der internationalen Ausschreibung des Flughafen Wien überzeugen konnte. Die Verwendung von hochwertigen, regionalen Zutaten mit gesunder Zubereitung steht für uns seit langem im Mittelpunkt. Wir begeben uns gemeinsam mit unseren Gästen auf eine Reise durch die kulinarischen Ecken Österreichs, die jedermann lukullisch abheben lässt“, freut sich Josef Donhauser, CEO der DoN Group, über die bevorstehende Cateringpartnerschaft. Seit September des Vorjahres serviciert DoN auch die Business-Lounges der Fluglinie Austrian Airlines am Wiener Flughafen. Große Lounges im Terminal 2 geplant Für die Passagiere wird es auch zu optischen Änderungen kommen, denn das Personal tritt nun in neuen Uniformen auf. Auch wurde das Geschirr ausgewechselt. Aufgrund des pandemiebedingt geringen Passagieraufkommens am Flughafen Wien erfolgt die Passagierabfertigung

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Norse Atlantic Airways: Bjørn Kjos wagt das Comeback

Norwegian war über viele Jahre hinweg mit dem Gesicht von Bjørn Kjos verbunden. Der langjährige Firmenchef musste aufgrund anhaltender Verluste, die den Konzern an den Rand der Insolvenz geführt haben, abtreten. Die Corona-Pandemie führte letztlich dazu, dass der Billigflieger, der einst nahezu unaufhaltsam expandierte, in verschiedenen Ländern den Gang zum Insolvenzgericht antreten musste. Nun will Kjos wieder mit einer neuen Airline durchstarten. Dazu verbündete er sich mit Bjørn Tore Larsen, mit dem er bereits Norwegian als Billigflieger gegründet hatte, und rief Norse Atlantic Airways ins Leben. Die Neugründung soll im November 2021 mit Maschinen des Typs Boeing 787 in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika abheben. Das Geschäftsmodell gleicht der gescheiterten Norwegian-Langstrecke. „Wir haben jetzt die historische Gelegenheit, von Anfang an eine neue Fluggesellschaft zu bauen. Wenn die Welt wiedereröffnet wird, wird ein innovativer Billigfluganbieter auf dem interkontinentalen Markt benötigt. Ein Unternehmen, das sich auf umweltfreundlichere Flugzeuge mit geringerem Treibstoffverbrauch konzentriert“, so Firmenchef Bjørn Kjos gegenüber Dagens Naeringsliv. Der als Hauptaktionär und Firmenchef fungierende fügt hinzu: „Wir verfügen über Branchenkenntnisse und haben moderne Dreamliner zu sehr guten Konditionen gesichert. Norse Atlantic Airways bietet den meisten Menschen die Möglichkeit, zwischen den Kontinenten zu reisen, ohne dass dies zu viel kostet.“

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Testpflicht: Niedersachsen will Mallorca-Urlaube versalzen

Den deutschen Landesregierungen sowie der Bundesregierung scheint es offenbar gar nicht in den Kram zu passen, dass die Aufhebung der Reisewarnung für die Balearen zu einem regelrechten Buchungsboom für die Osterferien geführt hat. Ein Regierungssprecher versuchte am Montag auf das Verzichten zu appellieren. Offensichtlich ist aber, dass auch die deutsche Bevölkerung von den Coronamaßnahmen gepaart mit dem Impfdebakel, das obendrein unter Oberverantwortung der CSU-Politikerin Ursula von der Leyen in ihrer Funktion als EU-Kommissionspräsidentin, eingebrockt wurde, die Schnauze gestrichen voll haben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) machte noch vor wenigen Wochen mit ihrer Drohung ihren Lockdown bis Ostern durchzuziehen regelrecht Angst. Nun legte sie nochmals nach und spricht sogar schon von Verlängerungen bis Ende Juni 2021. Dass Deutschland noch immer nicht die von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) angekündigten Gratis-Schnelltests umgesetzt hat, weil man zuvor noch eine Task Force unter der Führung von Mautminister Andreas Scheuer (CSU) bilden muss, ist kombiniert mit dem Maskenskandal ein Aufreger in der Bundesrepublik. Anlassgesetzgebung – Die DDR lässt grüßen! Dem Appell des Regierungssprechers werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nur wenige Menschen Folge leisten. Es gilt allerdings zu bedenken, dass Spanien bei der Einreise die Vorlage eines negativen PCR-Tests verlangt. Genau das will die Landesregierung Niedersachsens ebenfalls einführen. Damit würde man die bisherigen Reiseregeln ad absurdum treiben, denn eine Testpflicht ist momentan für Gebiete mit niedrigen Infektionszahlen nicht vorgesehen. Das hindert Niedersachsen aber nicht daran an die Bundesregierung heranzutreten und verpflichtende Tests für Mallorca-Rückkehrer an den Flughäfen zu fordern. Freilich wird nicht gesagt, ob diese kostenlos oder selbst zu

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Memmingen: Ryanair will nach Lappeenranta

Ab 1. Juli 2021 will die irische Billigfluggesellschaft zweimal wöchentlich zwischen dem bayerischen Memmingen und dem finnischen Lappeenranta fliegen. Die Route soll vorläufig während dem Sommerflugplan 2021 angeboten werden. „Wir freuen uns, eine neue Verbindung von Memmingen nach Lappeenranta anzukündigen, die am 1. Juli 2021 als Teil unseres Sommerflugplans 2021 für Deutschland startet. Da sich die Covid-Beschränkungen regelmäßig ändern, können Kunden jetzt Flüge für einen wohlverdienten Urlaub buchen und wissen, dass sie, falls sie ihre Reisedaten verschieben oder ändern müssen, dies bis zu zwei Mal ohne Umbuchungsgebühr auf ein Reisedatum bis Ende Oktober 2021 tun können“, so Firmensprecherin Tanja Ehrlich.

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AstraZeneca: In Deutschland unzumutbar, in Österreich schon…

Immer mehr europäische Länder stoppen zumindest vorläufig Impfungen mit dem in die Kritik geratenen Vakzin von AstraZeneca. Zuletzt verfügten am Montag Deutschland, Frankreich und Italien einen sofortigen Stopp. In Österreich sieht man die Angelegenheit anders und lässt das Mittel weiter verabreichen. Die deutsche Bundesregierung begründete die Entscheidung wie folgt: „Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts setzt die Bundesregierung die Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich aus“. Zuvor traten in mehreren EU-Ländern, darunter auch Österreich, Todesfälle und Blutgerinnsel auf. Piloten mit FAA-Lizenz und/oder -Medical sollten besonders vorsichtig sein, denn diese riskieren sogar ihre Flugberechtigung. Das nationale Impfkomitee der Alpenrepublik trat am Montag zu einer Besprechung zusammen und sprach sich gegen die Einstellung der AstraZeneca Impfungen aus. Vereinfacht gesagt wurde dies damit begründet, dass „keine ausreichenden Daten vorliegen“ würden, die gegen den Einsatz des umstrittenen Vakzins sprechen würden. Der Einsatz bei Personen über 65 Jahren wird nun forciert, weshalb der Impfplan verändert wurde und nun wieder ältere Menschen bevorzugt werden. Für Reisende könnte das Desaster rund um AstraZeneca enorme Auswirkungen haben. Der Konzern kündigte kürzlich an, dass man auch im zweiten Quartal 2021 die vereinbarten Liefermengen nicht einhalten kann. Der nunmehrige Impfstopp in verschiedenen europäischen Ländern führt dazu, dass die Allgemeinbevölkerung nicht einmal ansatzweise die Chance haben wird vor dem Sommerurlaub vollständig geimpft zu werden. Die Europäische Union bestellte bei AstraZeneca die größten Mengen. Zwischen zwei Stichen müssen bei diesem Vakzin mindestens drei Monate liegen. Die möglichen Auswirkungen der AstraZeneca-Probleme analysierte Aviation Direct in diesem Kommentar. Regierung und Opposition schweigsam, nur Hofer wieder laut

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AstraZeneca-Impfungen bringen FAA-Pilotenlizenzen in Gefahr

Die U.S.-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA schafft in Sachen des kontrovers diskutierten Impfstoffs von AstraZeneca vorläufig Fakten: Fliegendes Personal, das mit diesem Vakzin oder anderen Stoffen geimpft ist, riskiert den Verlust des FAA-Medicals und somit auch die Flugberechtigung. Anerkannt werden jedoch die Vakzine von Biontech/Pfizer, Moderna sowie Johnson & Johnson. Der Impfstoff von AstraZeneca wird seitens der U.S.-amerikanischen FAA nicht anerkannt. Die Impfung mit diesem Vektor-Vakzin kann zum Verlust des FAA-Medicals führen und somit die Pilotenlizenz in Gefahr bringen. In Europa sind davon viele private Flugzeugführer betroffen, denn viele haben eine U.S.-amerikanische Lizenz und unterliegen damit auch der Aufsicht der FAA. Aufgrund der komplizierten Impfstoffsituation in Europa besteht in den meisten Ländern keine Wahlmöglichkeit. Daher sollten sich Flugzeugführer mit FAA-Lizenz und –Medical rechtzeitig auf dem Laufenden halten welche Vakzine von der Behörde anerkannt sind. Unabhängig davon ist vorgeschrieben, dass nach einer Covid-Impfung für die Dauer von 48 Stunden kein Flugzeug gesteuert werden darf. Nähere Informationen zu diesem Thema erhalten betroffene Piloten direkt bei der Luftfahrtbehörde FAA, die hierzu umfangreiches Informationsmaterial bereithält.

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Emirates und TAP rücken zusammen

Die Fluggesellschaften Emirates und TAP Air Portugal werden künftig im Rahmen einer strategischen Partnerschaft kooperieren. Ein entsprechendes Memorandum of Understanding wurde bereits von den beiden Airlines unterschrieben. Die Vereinbarung sieht vor, dass Kunden beider Fluggesellschaften von nahtloser Konnektivität auf vielen Routen nach Nord- und Südamerika, Nordafrika und Ostasien profitieren. Emirates und TAP Air Portugal prüfen derzeit außerdem Möglichkeiten zur Verbesserung der Zusammenarbeit hinsichtlich der jeweiligen Vielfliegerprogramme, einschließlich gegenseitiger Sammel- und Einlösemöglichkeiten und Vorteile wie Zugang zu den jeweiligen Lounges. Darüber hinaus planen beide Fluggesellschaften die gegenseitige Unterstützung ihrer Stopover-Programme in Dubai und Lissabon, wobei Emirates TAP Air Portugal bei der Prüfung potenzieller Expansionsmöglichkeiten in den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt. Vorbehaltlich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen wird die erweiterte Vereinbarung voraussichtlich ab dem 1. Mai 2021 in Kraft treten und Kunden nahtlose Buchungs-, Ticketing- und Reisevorteile für 70 Destinationen im Streckennetz beider Fluggesellschaften bieten.

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