Jan Gruber

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Jan Gruber

München: Deutlich mehr Flüge in der Osterzeit

Rund um Ostern haben die Fluggesellschaften ab München rund 3.600 Flüge geplant. Der Airport rechnet mit einer erhöhten Nachfrage. Diese resultiert unter anderem der Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen. Waren im Februar 2021 lediglich 61 Ziele ab München erreichbar, wollen die Luftverkehrsgesellschaften in der Ferienzeit wieder rund 100 Destinationen anfliegen. Für den Zeitraum vom 26. März bis einschließlich 11. April 2021 sind nach den bisher vorliegenden Anmeldungen der Airlines rund 3.600 Flüge von und nach München geplant. Zum Vergleich: Während der Osterferien 2019 waren es mit rund 18.000 Flugbewegungen noch fünf Mal so viel. Neben klassischen Urlaubszielen rund um das Mittelmeer wird in den Osterferien auch eine größere Anzahl an Flügen zu europäischen Metropolen wie Amsterdam, Istanbul, Lissabon, Mailand, Paris, Rom und Stockholm angeboten. Bei den Urlaubsdestinationen finden sich unter anderem bekannte, spanische Ferieninseln wie Palma de Mallorca, Ibiza, Fuerteventura, Gran Canaria oder Teneriffa. In Ägypten stehen Kairo und Hurghada zur Auswahl, in Griechenland können Passagiere neben Athen auch Thessaloniki, Kreta und Rhodos ansteuern. Zu den französischen Destinationen gehören unter anderem Nizza und Toulouse. Wer in die Türkei reisen will, dem stehen Abflüge nach Antalya, Ankara und Izmir zur Verfügung. In Italien werden die Städte Florenz, Neapel und Verona bedient. Am Flughafen München werden derzeit sämtliche Ankünfte und Abflüge über das Terminal 2 geführt. Eine Ausnahme gilt für Passagiere der British Airways und Pegasus Airlines, die vom 26. März an im Zentralbereich einchecken. Auch die Einkaufsmöglichkeiten am Münchner Flughafen werden wieder etwas erweitert: Dauerhaft geöffnet haben Läden für

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Wien: Terminals 1 und 1A seit einem Jahr geschlossen

Genau heute vor einem Jahr wurden am Flughafen Wien-Schwechat die Terminals 1 und 1A bislang letztmalig für die Abfertigung von Passagieren genutzt. Auch das sich im Umbau befindliche Terminal 2, das nur noch als Durchgang diente, ist seither geschlossen. Die Flughafen Wien AG begründete am 18. März 2020 die temporäre Verlegung aller Flüge in das Terminal 3 mit folgenden Worten: „Aufgrund des aktuell sehr geringen Passagieraufkommens aufgrund zahlreicher Flugstreichungen führt der Flughafen Wien die Abfertigungstätigkeiten aller noch stattfindenden Linienflüge ab morgen, 19.3.2020 temporär in den Terminal 3 zusammen“. Noch ist eine Wiederinbetriebnahme der derzeit inaktiven Abfertigungsgebäude nicht absehbar, denn das Fluggastaufkommen ist weiterhin aufgrund der Corona-Pandemie auf äußerst niedrigem Niveau. Das Terminal 3 ist nicht einmal annähernd ausgelastet, denn die komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedenster Länder führen weiterhin zu einer geringen Nachfrage. Die wenigen Flüge, die derzeit angeboten werden, sind zum Teil äußerst schwach ausgelastet. Wien ist aber kein Einzelfall, denn in fast ganz Europa leiden Airlines, Flughäfen, Reiseveranstalter, Hotels und viele andere Branchen unter den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Zwar hoffen alle auf eine rasche Erholung, doch das langsame Impftempo und das Desaster rund um das Vakzin von AstraZeneca dämpfen mittlerweile den Optimismus. Offiziell ist das Terminal 1 des Wiener Flughafens gänzlich geschlossen. Das ist aber nicht vollständig richtig, denn es gibt einen Mieter, der aus gesetzlichen Gründen gar nicht schließen darf. Es handelt sich um die Flughafen-Apotheke, die sich im Übergang zwischen dem Parkhaus und dem Check-In-Bereich befindet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Apotheke halten einsam die Stellung und

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Verkehrszahlen: Österreichs Flughäfen kurz vor Null

Die sechs österreichischen Verkehrsflughäfen zählten im Jänner 2021 nur noch 203.352 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat bedeutet dies einen Rückgang um 92 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ging um 84 Prozent auf 4.052 Starts und Landungen zurück. Die aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen niedrige Nachfrage wirkt sich daher enorm negativ auf die Verkehrszahlen aus. Die fünf Airports in den österreichischen Bundesländern kamen sehr unterschiedlich durch den Jänner 2021. Graz kam mit 2.714 Reisenden und 115 Flugbewegungen vergleichsweise „gut“ durch das Monat. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum sind die Werte jedoch ein Desaster: 89 Prozent weniger Flugbewegungen und ein Passagierrückgang um 96 Prozent. Innsbruck zählte im Jänner 2021 insgesamt 1.298 Fluggäste – ein Minus von 99 Prozent. Die Anzahl der Starts und Landungen reduzierte sich um 95 Prozent auf 77 Flugbewegungen. In Klagenfurt wurden nur vier Flüge, die 48 Passagiere an Bord hatten, durchgeführt. Somit hatte der Kärntner Flughafen um 98 Prozent weniger Starts und Landungen sowie rechnerisch um 100 Prozent weniger Reisende. Überhaupt keine Passagiere hatte im Jänner der Flughafen Linz. Durchgeführt wurden 48 Starts und Landungen, die beispielsweise auf das Cargo-Segment entfallen. Somit lag der oberösterreichische Airport hinsichtlich der Flugbewegungen um 78 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonat. In Salzburg reduzierte sich die Anzahl der Starts und Landungen auf 38 Stück. Genutzt wurde der Airport von 997 Passagieren. Rechnerisch ergibt sich somit ein Rückgang um 100 Prozent. Auch auf dem größten Flughafen Österreichs, Wien-Schwechat, wirkte sich die Corona-Pandemie kräftig aus. Das Fluggastaufkommen reduzierte sich um

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Neustart wackelt: Flybe-Betriebsgenehmigung endgültig annulliert

Die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs hat die Betriebsgenehmigung der insolventen Regionalfluggesellschaft Flybe endgültig annulliert. Das könnte nun erhebliche Auswirkungen auf den seitens Cyrus Capital geplanten Neustart haben, denn mit der Entscheidung der CAA sind auch die Slots dahin. Der Investor erwarb im Oktober 2020 einige Assets aus der Insolvenzmasse. Unter dem Namen Thyme Copco wurden die Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung beantragt. Geplant war, dass die Slots auf die Neugründung übertragen werden sollen. Dieses Vorhaben ist gescheitert, denn die CAA hat die Operating License annulliert. Dieser Schritt kam nicht ohne Vorwarnung, denn am 26. Feber 2021 wurde eine Anhörung durchgeführt. Die Behörde hat sich vom Plan, dass die Neugründung auf vorerst auf Slots einer „Geisterairline“ fliegen soll, nicht überzeugen lassen. Laut Insolvenzverwalter ist von Flybe nur noch eine Art Hülle übrig. Ob sich jemals eine „neue Flybe“ in die Luft erheben wird, ist momentan völlig offen. Für den Neustart hat man sich bereits eine DHC Dash 8-400, die vormals bei Austrian Airlines im Einsatz war, gesichert. Derzeit werden die Auswirkungen der CAA-Entscheidung auf die Geschäftsplanung geprüft.

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FlyBosnia sucht 30 Flugbegleiter

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie sind freie Stellen für fliegendes Personal die absolute Ausnahme. Viele Airlines bauen eher ab. FlyBosnia ist auf der Suche nach 30 Flugbegleitern für den Restart. Die Einstellung soll jedoch nur befristet erfolgen. Die junge Firmengeschichte des Carriers ist äußerst bewegt, denn der eigene Flugbetrieb wurde vor einiger Zeit eingestellt. Auch hat man schrittweise alle Maschinen an die Lessoren zurückgeben. Sämtliche Flüge, die seither angeboten wurden, sind von anderen Airlines im Rahmen von ACMI-Vereinbarungen durchgeführt werden. FlyBosnia will wieder selbst fliegen und hat für den Sommer 2021 durchaus große Pläne. Zuletzt hob der Carrier im März 2020 mit eigenem Fluggerät ab. Die Wiederaufnahme des Flugbetriebs soll mit einem Airbus A320, der vormals bei Onur Air im Einsatz war, erfolgen. Den Neustart plant der Carrier für Sommer 2021 mit vier Airbus A320.

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Ohne Kundeninfo: British Airways verlangt mehr Avios

Das IAG-Mitglied British Airways verärgert derzeit die loyalsten Kunden, denn ohne vorherige Information wurden die für Freiflüge benötigten Avios erhöht. Betroffen sind alle Varianten bei denen die Steuern und Gebühren zugezahlt werden. Im Kundenbindungsprogramm der IAG haben Passagiere die Möglichkeit ihre gesammelten Avios gegen Freiflüge einzulösen. Je nachdem wie viele Bonuspunkte eingesetzt werden, desto niedriger ist die Zuzahlung. Unverändert bleibt die vollständige Bezahlung mit Avios, die jedoch bei cleveren Vielfliegern eher unbeliebt ist. Unabhängig davon wie viel zugezahlt werden soll, verlangt British Airways nun 750 Avios mehr. Laut dem Portal Loyalty Lobby wurde diese Änderung überraschend und ohne vorherige Information an die Teilnehmer des Vielfliegerprogramms eingeführt. Daher mutmaßt die Fachseite, dass der Konzern die vollständige Bezahlung mit Avios pushen will. Diese Vermutung ist nicht abwegig, denn für das Kundenbindungsprogramm muss die IAG hohe Rücklagen bilden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden verhältnismäßig wenige Avios gegen Freiflüge eingelöst. Das ist ein kleines aber feines Problem, da viel Geld im Bereich des Vielfliegerprogramms „gebunkert“ werden muss, jedoch nur bei Ticketbuchungen an die Konzernairlines „verschoben“ werden kann.

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Comeback: Flixbus fährt ab 25. März 2021 wieder

Der Fernbuslinien-Anbieter Flixbus wird am 25. März 2021 den Fahrbetrieb innerdeutsch und auf einigen internationalen Strecken reaktivieren. Innerhalb der Bundesrepublik will man vorerst etwa 40 Ziele bedienen. Auch das Comeback der Flixtrain-Züge ist angekündigt. Die grün lackierten Reisebusse standen im Vorjahr während dem ersten Lockdown still. Im Sommer 2020 bediente man wieder zahlreiche Strecken, stellte jedoch im November 2020 erneut den Fahrbetrieb ein. Das für Weihnachten 2020 angekündigte Comeback wurde unter Hinweis auf den Aufruf der deutschen Bundesregierung, dass nicht notwendige Reisen unterlassen werden sollen, kurzfristig abgesagt. Das Streckennetz von Flixbus soll langsam hochgefahren werden. In der ersten Phase werden Großstädte wie Frankfurt und München miteinander verbunden. Auch einige internationale Routen werden wieder angeboten. Das Unternehmen weist ausdrücklich darauf hin, dass die Einreise- und Quarantänebestimmungen auch für Fahrgäste im Reisebus gelten. Auch FlixTrain die Wiederaufnahme des Betriebs. Spätestens zum Start der Sommerferien in den ersten Bundesländern am 24. Juni 2021 werden die grünen Züge auf die Schiene zurückkehren. Je nach Entwicklung der Lage ist auch eine frühere Aufnahme des FlixTrain-Betriebs möglich.

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Deutschland stützt Trendtours mit 23 Millionen Euro

Die Bundesrepublik Deutschland greift aufgrund der Corona-Pandemie dem Reiseveranstalter Trendtours mit 23 Millionen Euro unter die Arme. Die Mittel werden aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds bereitgestellt. Gegenüber der Wirtschaftswoche sagte ein Sprecher des Tour Operators, dass man sich so „rechtzeitig Spielräume für einen erfolgreichen Neustart“ schaffen würde. Der Reiseveranstalter hatte im Jahr 2019 rund 400.000 Kunden und ist auf ältere Reisende spezialisiert. Daher ist man optimistisch, dass in der Saison 2021 eine entsprechende Nachfrage besteht. Eigenen Angaben nach beschäftigt der Trendtours 170 Mitarbeiter in Deutschland. Die Bundesrepublik unterstützte den Mitbewerber Tui AG mehrmals mit einem milliardenschweren Betrag.

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Inlandsflüge: Ukraine vor Abschaffung der Mehrwertsteuer

Während beispielsweise in Deutschland oder Österreich die Regierungen das Fliegen durch höhere Besteuerung künstlich verteuert haben, will die Ukraine einen anderen Weg gehen. Die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Inlandsflüge ist geplant. Damit will man die angeschlagenen Airlines unterstützen. Premierminister Denys Shmyhal kündigte an, dass er die Kosten für Flüge innerhalb der Ukraine senken will. Einer der Wege, um dieses Ziel erreichen zu können, ist die geplante Abschaffung der 20-prozentigen Mehrwertsteuer auf Domestic-Verbindungen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Unian sagte Verkehrsminister Vlayislav Krikliy, dass er davon ausgeht, dass der Steuersatz auf null Prozent abgesenkt wird und die Umsetzung noch heuer erfolgen wird. „Es ist sehr wichtig, dass wir ein Zeichen setzen, das zeigt, dass die Luftfahrt für uns kein zweitrangiges Thema ist, sondern Priorität hat. Die Luftfahrt ist sehr wichtig für die Ukraine“, so der Minister gegenüber Unian. Unter anderem SkyUp und Ukraine International hatten in den letzten Monaten intensiv die Senkung der Mehrwertsteuer auf Inlandsflügen gefordert. Zuletzt brachte auch der britische Premierminister Boris Johnson eine Steuersenkung für Inlandsflüge ins Spiel. In Österreich wurde mitten in der Coronakrise die Besteuerung der Kurz- und Mittelstrecke drastisch erhöht. Verkehrsministerin Leonore Gewessler (Grüne) kündigte im Sommer gar Mindestpreise für Flugtickets an. Diese sind europarechtlich bedenklich. Bislang wurde das umstrittene Vorhaben noch nicht umgesetzt.

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EU-Kommission winkt Finnair-Staatshilfe durch

Die EU-Kommission gab grünes Licht für eine Staatshilfe in der Höhe von 351,28 Millionen Euro für die Fluggesellschaft Finnair. Diese wird sowohl in Form eines so genannten Hybrid-Darlehens währt. Dabei ist eine Entschädigung für die Verluste, die zwischen 16. März und 31. Dezember 2020 entstanden sind, enthalten. Für den Zeitraum von 16. März bis 30. Juni 2020 erhält Finnair einen vollständigen Ersatz des gesamten Einkommensverlustes, der den Reisebeschränkungen geschuldet ist. Ab 1. Juli 2020 beschränkt sich dieser auf jene Routen, die weiterhin von Restriktionen betroffen waren. Die EU-Kommission bezeichnet diese Form der Beihilfe als „zweckmäßig“, da sie nicht über die tatsächlichen Schäden hinausgehen würde. Der als Darlehen gewährte Teil des Rettungspakets umfasst auch einen Rückforderungsmechanismus, bei dem eine mögliche öffentliche Unterstützung, die über den tatsächlich erlittenen Schaden hinausgeht, an den finnischen Staat zurückgezahlt werden muss.

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