Jan Gruber

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Jan Gruber

Austrian Airlines feiert Frachtflug Nummer 100

Die Boeing 777 mit der Registrierung OE-LPA dient seit März 2020 als „Behelfsfrachter“. Mit dieser Maschine brachte Austrian Airlines schon viele Masken, Schutzkittel und Schnelltests nach Österreich. Nun feiert die Lufthansa-Tochter den Cargo-Flug Nummer 100. Gleichzeitig wird die Zusammenarbeit mit der Konzernschwester Time Matters intensiviert. Über diese Tochter von Lufthansa Cargo werden seit März 2020 die Frachtaufträge koordiniert. Nun wurden im Heckbereich der OE-LPA Sticker aufgeklebt, die auf die Kooperation hinweisen. Zum Einsatz kamen auf diesen AUA-Frachtflügen Maschinen des Typs Boeing B767 und B777 mit eingebauten Sitzen sowie der sogenannte B777 „Preighter“, um das Volumen für Cargo Transporte zu erhöhen. Wie es im Innenraum der OE-LPA aussieht hat Aviation Direct unter diesem Link fotografisch dokumentiert. „Ich freue mich sehr, dass wir durch die starke Partnerschaft mit Time Matters – besonders mit dem Team an Frachtexperten in Wien – etwas Gutes tun können und mit unserer gemeinsamen Luftbrücke zur Eindämmung der Pandemie beitragen“, so AUA-Chef Alexis von Hoensbroech anlässlich des Jubiläumsflugs. Time-Matters-CEO Alexander Kohnen fügt hinzu: „Wir wollen die Zusammenarbeit mit Austrian Airlines weiter vertiefen und arbeiten an der Aufnahme zusätzlicher Fracht-Verbindungen. Dass wir zu diesem besonderen Anlass mit dem Ausbau unserer Kooperation weitere Zukunftspläne schmieden können, finde ich klasse“.

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Swiss startet Paid-Catering am 30. März 2021

Die Fluggesellschaft Swiss arbeitet künftig im Bereich des Caterings mit dem für Schokoladenprodukte bekannten Familienunternehmen Confiserie Sprüngli zusammen. Nach deren Rezepten sollen die Produkte für das Buy-on-Board-Catering hergestellt werden. Im Gegensatz zu Austrian Airlines wird es bei Swiss auch weiterhin kostenfreies Wasser geben. Dazu kreierte man eine eigene Marke, die aus den Glarner Alpen stammt. Swiss nennt das kostenpflichtige Catering künftig „Swiss Saveurs“. In der Economy-Klasse wird dieses ab 30. März 2021 auf allen Kurz- und Mittelstreckenflügen von/nach Zürich eingeführt. Angeboten werden gegen Bezahlung Snacks, Sandwiches, Backwaren, Salate, Müslis und andere Speisen. Ab Genf soll das Paid-Catering ab dem 28. April 2021 starten. Bei Flügen unter 50 Minuten wird es lediglich eine kostenfreie Flasche Wasser geben. Preislich sollen die Speisen laut Swiss zwischen drei und 12 Schweizer Franken liegen. Der Fokus liegt auf regionalen Produkten. Das Schokoladen-Stück soll weiterhin kostenfrei verteilt werden. Auch Lufthansa und Austrian Airlines werden künftig auf der Kurz- und Mittelstrecke für Speisen und Getränke zur Kasse bitten. Bei der AUA gibt es –im Gegensatz zu den Konzernschwestern – nicht einmal mehr Wasser ohne Bezahlung.

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Insolvenz: CSA ist pleite

Die Smartwings-Tochter CSA stellte beim sachlich zuständigen Gericht in Prag einen Insolvenzantrag. Der Carrier baute bereits rund 300 Mitarbeiter ab und meldete erst diese Woche die übrigen 430 Beschäftigten zur Kündigung beim Arbeitsamt an. Eine Sprecherin von CSA Czech Airlines bestätigte, dass das Skyteam-Mitglied den Insolvenzantrag bereits bei Gericht eingebracht hat. Es wird eine Neuaufstellung im Rahmen des Verfahrens angestrebt. Die wichtigsten Gläubiger sollen hinter der Fluggesellschaft stehen. CSA erhielt bislang keine Staatshilfe, da die Regierung im Gegenzug eine Beteiligung forderte. Das wurde von Eigentümer Smartwings strikt abgelehnt. Dieser konnte besicherte Darlehen in Anspruch nehmen, jedoch sind die Finanzmittel für den eigenen Flugbetrieb bestimmt. Die Folge daraus ist, dass CSA bislang keinerlei Unterstützung erhalten hat. Dazu kommt, dass am Samstag ein Moratorium, das die Regierung zum Schutz der Luftfahrtunternehmen erlassen hat, ausgelaufen ist. Zuvor versuchte ein staatlicher Wartungsbetrieb zwei ATR72 an die Kette zu legen, jedoch ordnete ein Gericht die Freigabe an. Bereits mit der Anmeldung der 430 Beschäftigten beim Arbeitsamt war mit einem zeitnahen Insolvenzantrag gerechnet worden. Die Fluggesellschaft CSA will den Flugbetrieb vorerst aufrechterhalten. Wie lange das gelingt, hängt wohl auch von den Entscheidungen des Gerichts ab. Im Vorjahr flog die kleine Airline einen Verlust in der Höhe von rund 60 Millionen Euro ein. Eigentümer Smartwings brachte am Donnerstag als zweite europäische Airline die Boeing 737 Max zurück in den kommerziellen Flugbetrieb.

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Lübeck Air kündigt Österreich- und Schweiz-Flüge an

Der Flughafen Lübeck bietet seit eigener Zeit unter der Hausmarke Lübeck Air Linienflüge nach München und Stuttgart an. Noch heuer sollen Verbindungen nach Österreich und in die Schweiz hinzugefügt werden. Dies bestätigte Airportchef Jürgen Friedel gegenüber den Ostholsteiner Anzeiger. Der Zeitpunkt der Aufnahme der Verbindungen in die beiden deutschen Nachbarländer ist noch offen und hängt laut Lübeck-Direktor Friedel von der weiteren Entwicklung der Luftfahrt „nach Corona“ ab. Im Gespräch mit der Lokalzeitung gibt es sich optimistisch, dass noch heuer die Nachfrage anziehen wird. Für März 2020 verzeichne man auf den bestehenden Routen nach Stuttgart und München deutlich mehr Buchungen. Welche Flughäfen in Österreich und der Schweiz mit Lübeck verbunden werden sollen, sagte der Manager nicht. Der Flugbetrieb der Marke Lübeck Air wird von der dänischen Air Alsie durchgeführt. Im Linienverkehr kommt ein Turbopropflugzeug des Typs ATR72-500 zum Einsatz. Die Kapazität der innerdeutschen Routen ist aufgrund der Pandemie auf 40 Prozent reduziert. Jürgen Friedel ist zuversichtlich, dass aufgrund der momentanen Buchungslage im März 2021 wieder etwa 80 Prozent erreicht werden können. Weiters verweist er darauf, dass 90 Prozent der Passagiere Geschäftsreisende sind. Alter Hangar wird erhöht Am Flughafen Lübeck selbst werden einige Modernisierungen vorgenommen. Beispielsweise ist die Neuerrichtung des Towers geplant. Die entsprechenden Arbeiten sollen in etwa fünf Monaten aufgenommen werden. Friedel hebt gegenüber dem Ostholsteiner Anzeiger hervor, dass unter dem Tower ein Restaurant eingerichtet werden soll. Der langfristige Plan das Terminal zu erweitern befindet sich in der Warteschleife. Die Umsetzung soll von der Nachfrage nach der Pandemie abhängen. Derzeit haben

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Salzburg: Ryanair will London-Stansted reaktivieren

Die Präsenz der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair in Salzburg stand zeitweise auf der Kippe. Nun entschied sich der Lowcoster dafür, dass die Strecke nach London-Stansted reaktiviert werden soll. Derzeit ist geplant, dass ab 3. Mai 2021 zwei Umläufe pro Woche angeboten werden. Die auf Schifahrer ausgerichtete Dublin-Route fiel – wie so ziemlich die ganze Winter-Tourismussaison – der Corona-Pandemie zum Opfer. Der Billigflieger beabsichtigt diese per 18. Dezember 2021, also in der kommen Schisaison, wieder zu bedienen. Palma de Mallorca hingegen könnte dem konzernweiten Streichkonzert zum Opfer fallen. Der Verkauf von Tickets ist auf dieser Route seit einiger Zeit eingestellt. Das bedeutet, dass keine Flugscheine gekauft werden können. Eine mögliche Reaktivierung ist zwar nicht grundsätzlich ausgeschlossen, jedoch scheinen für Ryanair andere Routen eine höhere Priorität zu haben. Im Vorjahr flogen Ryanair bzw. Laudamotion für einige Wochen zwischen Palma und Klagenfurt. Diese Route wird definitiv nicht reaktiviert und wurde im vergangenen Sommer mangels Nachfrage vorzeitig eingestellt. Der Kärntner Markt gilt als schwierig und die Quarantäne, die Heimkehrern nach einem Aufenthalt auf der Balearen-Insel blühte, dürfte viele potentielle Kunden – zum Nachteil der Klagenfurter Flughafens – abgeschreckt haben. In Wien werden Ryanair, Buzz, Malta Air und Lauda Europe viele Routen deutlich später als ursprünglich angekündigt starten. Auch wird man zu Beginn äußerst niederfrequent fliegen. Mitbewerber Wizz Air macht es in der Bundeshauptstadt nicht nennenswert anders. In der Mozartstadt soll das Comeback des ungarischen Billigfliegers nicht nur verkleinert, sondern nochmals verspätet erfolgen. Ursache für alle Kürzungen ist in der gesamten Branche die Corona-Pandemie. Ryanair-Flugplan ab

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Lynne Embleton wird neue Aer-Lingus-Chefin

Die IAG-Tochter Aer Lingus bekommt am 6. April 2021 mit Lynne Embleton eine neue Chefin. Sie folgt auf Donal Moriarty, der seit Oktober übergangsweise als CEO fungierte. Embleton leitete zuvor den Frachtbereich der International Airlines Group und war in ihrer bisherigen Laufbahn in verschiedenen Positionen für British Airways tätig. Moriarty wird künftig wieder als Chief Corporate Affairs Officer fungieren. „Ich möchte Donal Moriarty für seine Arbeit als Interims-Chief-Executive danken. Er hat im schwierigsten Jahr in der Geschichte von Aer Lingus hervorragende Arbeit geleistet. Lynne hat große Erfahrung innerhalb der Gruppe. Bei IAG Cargo hat sie das Unternehmen geführt, da es sich schnell an die COVID-19-Pandemie angepasst hat und bedeutende Fortschritte bei der digitalen Transformation des Geschäfts erzielt hat. Ich bin zuversichtlich, dass sie die Fähigkeiten besitzt, Aer Lingus durch die Pandemie zu führen und es ihr zu ermöglichen, in Zukunft eine starke Wettbewerbsposition einzunehmen“, so Luis Gallego, Generaldirektor der IAG.

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DER schließt 50 Reisebüros

Der deutsche Touristikkonzern DER wird die Anzahl der Reisebüros in Deutschland reduzieren. Von den etwa 500 Filialen sollen 40 aufgelassen werden. Den Mitarbeiterstand will man um sechs Prozent verringern, wobei dies über ein Freiwilligenprogramm mit Abfindungen versucht wird. Zwar will man jenen DER-Beschäftigten, deren Reisebüros geschlossen werden, eine Weiterbeschäftigung in anderen Filialen anbieten, jedoch dürfte dies nicht für alle Mitarbeiter praktikabel sein. Man habe angesichts der Krise und der damit verbundenen niedrigen Buchungszahlen keine andere Wahl mehr. Zunächst berichtete Touristik Aktuell, wobei DER den Medienbericht bestätigte. Möglicherweise könnte es auch beim Mitbewerber Tui zu Schließungen von Reisebüros kommen. Gegen Jahresende 2020 war die Rede von etwa 15 Prozent der eigenbetriebenen Filialen. Eine Entscheidung ist noch nicht final gefallen, da noch intensive Verhandlungen zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat laufen. Die Auflassung von stationären Tui-Reisebüros wäre angesichts der Krise nicht überraschend.

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IAG flog 6,9 Milliarden Euro Verlust ein

Das Corona-Jahr 2020 hat tiefe Spuren in der Bilanz der International Airlines Group hinterlassen. Der Konzern schrieb einen Verlust in der Höhe von 6,9 Milliarden Euro. In 2019 flog man noch einen Gewinn von 1,7 Milliarden Euro ein. Konzernchef Luis Gallego will angesichts der weiterhin unklaren Lage keine Prognose für das laufende Jahr abgeben. Er hofft jedenfalls darauf, dass die Impfprogramme rasch voranschreiten und es zu einem Comeback der Reisebranche kommen wird. Der IAG gehören unter anderem British Airways, Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level an. Air Europa will man – vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung – im zweiten Halbjahr 2021 übernehmen und mit Iberia zusammenführen. Die Firmengruppe konnte im Vorjahr nur etwa ein Viertel der Beförderungsleistung von 2019 erreichen. Konzernweit flog man 31,3 Millionen Fluggäste. Daraus resultierend brach der Umsatz um 69 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro ein. Die Liquidität wird mit 10,3 Milliarden Euro ausgewiesen, wobei wiederholt Anleihen aufgenommen wurden. Das Corona-Jahr 2020 brachte auch das Aus für zwei IAG-Konzernmitglieder: Die österreichische Level Europe musste Insolvenz anmelden. Trotz intensiver Bemühungen ist es nicht gelungen einen Käufer zu finden, so dass das Landesgericht gegen Jahresende die endgültige Schließung angeordnet hat. Das AOC und die Betriebsbewilligung sind mittlerweile erloschen. Die französische OpenSkies, die ebenfalls unter der Marke Level in der Luft war, musste ebenso schließen.

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Eurowings: Längere Pause für einige Deutschland-Österreich-Routen

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verschiebt auch in Salzburg und Wien die Wiederaufnahme jener Strecken im Deutschland-Österreich-Verkehr, die seit einigen Wochen oder gar Monaten pausieren. Im Warmwasserbereich könnte es in der Mozartstadt, je nach Fortgang der Pandemie, ebenfalls zu Verschiebungen der Aufnahmetermine kommen. In der Bundeshauptstadt gibt es auf der Hannover-Strecke eine signifikante Änderung. Diese wird künftig nicht mehr von Eurowings, sondern von Austrian Airlines bedient. Erst vor einigen Jahren zog sich die AUA zu Gunsten der Konzernschwester von dieser Route zurück. Nun wird es wieder rückgängig gemacht. Die nachstehende Tabelle zeigt die aktuellen Aufnahmetermine von Eurowings im Verkehr zwischen Österreich und Deutschland. Ab Klagenfurt wurde die Reaktivierung der Köln-Strecke ebenfalls verschoben, nähere Einzelheiten in diesem Artikel. von nach Aufnahme Salzburg Berlin 01.04.2021 Salzburg Köln/Bonn 01.04.2021 Salzburg Düsseldorf laufend Salzburg Hamburg 01.04.2021 Wien Köln/Bonn 01.04.2021 Wien Düsseldorf laufend Wien Hamburg laufend Wien Hannover Übergabe an AUA Wien Stuttgart 01.04.2021

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Emirates verlor 1,63 Millionen Dollar in bar – Passagier will Geld zurück

Vor rund 12 Jahren wollte ein Passagier mit etwa 1,63 Millionen Dollar in bar im Handgepäck nach China fliegen. Das Bodenpersonal soll darauf bestanden haben, dass dieses am Schalter aufgegeben wird. Das hat ein Nachspiel vor Gericht, denn der Mann fordert von Emirates das Geld zurück. Der Passagier wollte von Lagos über Dubai und Hong Kong nach Guangzhou fliegen. Warum er so viel Bargeld dabei hatte, konnte er in den vergangenen 12 Jahren nicht schlüssig erklären. Polizeiliche Ermittlungen haben ergeben, dass die Gepäckstücke Lagos niemals verlassen haben. Es wurden zwar die Tags gefunden, jedoch die Taschen sind seither verschollen. Emirates brachte nun eine Berufung gegen ein Gerichtsurteil ein, denn der Passagier fordert 1,63 Millionen U.S.-Dollar zuzüglich 131.000 U.S.-Dollar Zinsen. Das Gericht will, dass der Carrier das Geld an den Geschäftsmann ausbezahlt. Die Airline hat allerdings Bedenken, dass im Falle einer erfolgreichen Berufung eine Rückzahlung nicht einbringlich sein könnte. Immerhin geht es um eine stattliche Summe. Das Gericht verwarf allerdings den Antrag, dass der Vollzug des ursprünglichen Urteils bis zur Entscheidung über das Rechtsmittel ausgesetzt wurde. Die Folge daraus ist, dass der Anwalt des Klägers nun die Zahlung fordert und sogar mit Vollstreckungsmaßnahmen dort. Wie sich die 12 Jahre alte Angelegenheit weiterentwickelt, wird sich zeigen.

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