Jan Gruber

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Jan Gruber

In eigener Sache: Vereinzelte Einschränkungen wegen Wartungsarbeiten

Aus technischen Gründen werden derzeit vereinzelt Nachrichtenartikel der letzten Tage nicht dargestellt. Nach Abschluss von Wartungsarbeiten, die mit der Implementierung eines neuen Features verbunden sind, werden diese wieder wie gewohnt abrufbar sein. Sehr geehrte Leserinnen und Leser, derzeit werden einige Nachrichtenartikel vom 4. und 5. März 2021 nicht dargestellt. Hintergrund ist, dass im Zuge der Implementierung eines neuen Features aufwendige Wartungsarbeiten durchgeführt werden müssen. Diese sind unaufschiebbar. Aus diesem Grund wird Ihnen temporär ein Backup dargestellt, das teilweise die Berichterstattung vom 4. und 5. März 2021 nicht enthält. Nach Abschluss der technischen Arbeiten werden diese wieder wie gewohnt abrufbar sein. Wir bedauern, dass es über das Wochenende zu diesen technisch bedingten Einschränkungen kommt. Falls Sie Fragen zu diesem Thema haben, so können Sie uns jederzeit gerne kontaktieren. IhrAviation Direct Team

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UFO fordert rasche Impfungen für Flugbegleiter

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO fordert, dass das Kabinenpersonal zeitnah die Möglichkeit zur Impfung gegen Covid-19 erhalten soll. Damit schließt man sich dem Standpunkt des europäischen Dachverbands EurECCA an. „Wir sind im permanenten Kontakt mit wechselnden Personen auf engstem Raum. Dadurch tragen wir einerseits eine besondere Verantwortung, das Virus nicht zu verbreiten, und sind andererseits aber auch selbst speziell gefährdet“, so UFO-Vorsitzende Anja Bronstert. „Vor dem Hintergrund der erhofften höheren Buchungsnachfrage in den Sommermonaten erwarten wir für unseren Berufsstand nun ein zügiges Angebot für alle impfbereiten Kolleginnen und Kollegen“. Derzeit sind Flugbegleiter in der Gruppe 3 der deutschen Impfverordnung aufgenommen. Diese sieht unter anderem vor, dass Personen, die „in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere […] im Transport- und Verkehrswesen“, für eine Schutzimpfung priorisiert werden.

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Israel: Tel Aviv bleibt weitgehend dicht

Seit Jänner 2021 ist es auf dem Ben-Gurion-Flughafen Tel Aviv außergewöhnlich ruhig. Abgesehen von wenigen Domestic- und Cargo-Flügen ist nicht viel los. Hintergrund ist, dass die Regierung eine weitgehende Schließung für den internationalen Verkehr verfügt hat. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Zwar sollen die Reisebeschränkungen schrittweise aufgehoben werden, jedoch wird die Anzahl der möglichen Einreisen auf 1.000 pro Tag beschränkt. Zunächst stehen diese primär Personen mit der Staatsbürgerschaft von Israel und dem Green Pass (Impfnachweis) offen. Schrittweise soll die Zahl der täglichen Einreisen angehoben werden. Doch Personen, die keine Impfung haben, benötigen eine Sondergenehmigung, um das Land verlassen zu dürfen. Ausländer benötigen obendrein für die Einreise eine Erlaubnis und die Karten, dass diese künftig ohne Impfnachweis erteilt wird, stehen nicht gut.

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Norwegian schreibt Boeing 737-Max-Order ab

Die insolvente Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle bestätigte, dass man die bestellten Maschinen des Typs Boeing 737 Max weder abnehmen noch im Flugbetrieb einsetzen wird. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Billigflieger das Gläubigerschutzverfahren positiv abschließen kann. Sollte das nicht der Fall sein, so blüht Norwegian Air Shuttle im zweiten Quartal 2021 die Liquidation. Der Carrier verschuldete sich bereits lange vor der Corona-Pandemie mit einer aggressiven Expansion enorm. Allein im vierten Quartal des Jahres 2020 schrieb man einen Verlust in der Höhe von 1,95 Milliarden U.S.-Dollar. Sowohl in Irland als auch in Norwegen befindet man sich unter Gläubigerschutz. Eine Einigung über das Storno der Großbestellung konnte man Boeing bislang nicht erzielen. Die Airbus-Order wurde man jedoch los. Das Unternehmen schreibt nun die bereits an beide Hersteller geleisteten Anzahlungen ab. Man habe keine Alternative, da man mit Boeing noch zu keiner Einigung gekommen ist. In Irland versucht man diese über ein Gerichtsverfahren zu erreichen, doch Boeing pocht auf den Standort USA. Mittlerweile droht selbst die Zwangsversteigerung von zehn B737-800.

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Volocopter sammelt weitere 200 Millionen Euro ein

Der Flugtaxi-Pionier Volocopter konnte eigenen Angaben nach weitere 200 Millionen Euro von Investoren an Land ziehen. Die Mittel sollen in die Entwicklung des Produkts Volocity fliegen. Dieses soll auf kommerziellen Strecken eingesetzt werden. Die Liste der Unternehmen, die sich an der Runde beteiligt haben, weist prominente Namen wie Blackrock, DB Schenker, Daimler und Continental auf. Der chinesische Autokonzern Geely zeichnete ebenfalls. Insgesamt konnte Volocopter – eigenen Angaben nach – bislang 372 Millionen Euro von Investoren für die Entwicklung des Flugtaxis bekommen.

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Zürich: Schnelltests in der Lounge zum Wucherpreis

Am Flughafen Zürich-Kloten wurden zwei weitere Teststationen eröffnet. Eine davon befindet sich im Sicherheitsbereich. Diese bietet Antigen-Schnelltests an und soll Umsteigern das Reisen erleichtern. Die Schweiz verlangt neuerdings auch von Personen, die lediglich das Flugzeug wechseln, die Vorlage eines negativen Befunds. Im Ankunftsbereich 1 im Terminal 1 bietet die Firma Wochout GmbH täglich von 5 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 Schnelltests für asymptomatische Personen an. Der Preis liegt bei 80 Schweizer Franken. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten per SMS und E-Mail in englischer Sprache zugestellt werden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen. Es ist geplant, dass im neuen Testcenter zu einem späteren Zeitpunkt auch PCR-Tests angeboten werden. Das neue Testcenter im Terminal 1 ergänzt das bisher bestehende Testcenter im Terminal 2 von Checkport/Ender Diagnostics, das nebst PCR-Tests per Speichelprobe seit dem 1. März ebenfalls Antigen-Schnelltests anbietet. Letztere kosten 80 Schweizer Franken Die Auswertung dauert rund 15 Minuten. Auch das Testangebot des Airport Medical Centers (PCR, Antikörpertest IgG sowie Antigen-Schnelltests) auf Voranmeldung bleibt weiterhin bestehen. Neue Testlounge auf der Luftseite Seit dem 25. Februar 2021 steht Reisenden und Flughafen-Partnern am Flughafen Zürich die temporär zur Test-Lokalität umgenutzte Marhaba Lounge im 3. Stock des Airside Centers für Antigen-Schnelltests zur Verfügung. Betrieben wird die Testlounge vom Ground Handler dnata in Kooperation mit Testpartner Viselio. In der zum „Classroom“ umgebauten Lounge wird der Fokus auf einen hohen Durchsatz an Passagieren in kürzester Zeit gelegt – im Vollausbau sollen so innerhalb einer Stunde die Passagiere eines voll ausgelasteten Kurzstreckenflugzeugs unter

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Ruefa Reisebüros vor großem Personalabbau

Die größte Reisebürokette Österreichs Ruefa steht vor einem großen Personalabbau, der bereits im Rahmen des Frühwarnsystems beim Arbeitsmarktservice angezeigt wurde. Rund 100 der 600 Jobs stehen auf der Kippe, berichtet der Radiosender Ö1. Ruefa ist eine Marke des heimischen Tourismuskonzerns Verkehrsbüro. Seit einigen Jahren treten alle Reisebüros der Firmengruppe unter der Marke Ruefa, die man übernommen hat, auf. Eine Sprecherin bestätigte, dass der Personalabbau unmittelbar bevorsteht. Exakte Zahlen wollte sie allerdings nicht nennen. „Die Zahl selbst kann ich so nicht bestätigen, aber es wird aufgrund der weiterhin sehr herausfordernden Gesamtsituation für die Reisebranche auch bei uns zu Maßnahmen kommen müssen, und da ist leider auch ein Personalabbau angedacht“, so die Sprecherin der Verkehrsbüro-Group. Ursache für die Maßnahme ist laut dem Konzern, dass der Umsatz im Vorjahr um 70 Prozent eingebrochen ist. Auch ist heuer das Reisen „fast nicht mehr möglich“. Daher sollen die Gründe für den Stellenabbau „ganz plausibel“ sein und „auf der Hand“ liegen. Weiters fordert die Verkehrsbüro Gruppe Sonderlösungen für Großunternehmen, denn diese würden aufgrund der Deckelung um einen Großteil der Förderung „umfallen“. Es brauche „definitiv Sonderlösungen“. Ob aufgrund des Stellenabbaus auch einzelne Ruefa-Reisebüros dauerhaft geschlossen werden, ist noch unklar. In Deutschland kündigte vor wenigen Tagen DER die Schließung zahlreicher Standorte an. Dort will man, nach Möglichkeit, das betroffene Personal in anderen Reisebüros des Konzerns einsetzen.

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Mesa Airlines gründet Europa-Tochter

Die U.S.-amerikanische Regionalfluggesellschaft Mesa Airlines will in Form eines Ablegers nach Europa expandieren. Der Carrier gab am Dienstag bekannt, dass man gemeinsam mit Gramercy Associates Limited ein Unternehmen gegründet hat, das um europäische Zulassungen ansuchen wird. Mesa wird an der Neugründung 49 Prozent halten, da eine Mehrheitseigentümerschaft aufgrund der EU-Bestimmungen nicht zulässig wäre. 51 Prozent werden im Eigentum Gramercy stehen. Diese Gesellschaft wird von Tony Davis, ehemaliger Geschäftsführer von Tiger Airways, geleitet. Als frühestmöglicher Starttermin für den Erstflug wird „Ende 2021“ angepeilt. Der Europa-Ableger, der noch keinen Markennamen hat, wird Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-900 betreiben. Mesa verfügt in den USA über 54 Exemplare dieses Typs. Der Carrier erbringt überwiegend ACMI-Dienstleistungen für die großen U.S.-Fluggesellschaften. Genau auf dieses Konzept will man in Europa auch setzen, fasst jedoch auch Flüge auf eigene Rechnung ins Auge.

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Ukraine: Bees Airlines will noch im März 2021 abheben

Das ukrainische Airline-Start-Up Bees Airline hat die ersten beiden Maschinen des Typs Boeing 737-800 übernommen. Der Carrier hat bislang AOC und Betriebsbewilligung noch nicht erteilt bekommen, befindet sich eigenen Angaben jedoch kurz vor dem Erhalt der Zertifikate. Beide Maschinen sind geleast und waren laut CH-Aviation.com vormals bei Ukraine International im Einsatz. Die Homebase des Carriers ist der Flughafen Kiew-Schuljany, der sich im Gegensatz zu Borispil innerhalb des Stadtgebiets der Hauptstadt der Ukraine befindet. Hier unterhält beispielsweise Wizz Air eine Basis, weshalb mit starkem Wettbewerb zu rechnen ist. Die UR-URB wurde bereits nach Schuljany überführt. Die UR-URA befindet ist laut CH-Aviation.com weiterhin in Rzeszow (Polen) abgestellt. Beide Maschinen wurden im Jahr 2010 gefertigt. Bees Airlines will unmittelbar nach dem Erhalt den Flugbetrieb aufnehmen und Charterflüge im Auftrag eines Tour Operators nach Marsa Alam und Mombasa durchführen.

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Lufthansa kündigt Münster-Comeback an

Ab 15. März 2021 will Lufthansa den Flughafen Münster/Osnabrück wieder an das Drehkreuz München anbinden. Derzeit ruhen die beiden Routen, die hauptsächlich von Umsteigern genutzt werden. Zum bayerischen Hub sind bis zu drei tägliche Rotationen geplant. Die Wiederaufnahme der Frankfurt-Anbindung wird sich noch einige Wochen hinziehen, denn Lufthansa will diese erst per 28. Juni 2021 reaktivieren. Dann will man zwei tägliche Rotationen anbieten. Der Flughafen Münster/Osnabrück leidet stark unter den Folgen der Corona-Pandemie. Zuletzt griffen die Gesellschafter dem Airport erneut unter die Flügel. Der Landkreis Steinfurt machte einen Millionenbetrag locker. Regional wird eine Diskussion über die zukünftige Ausrichtung des Flughafens geführt.

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