Jan Gruber

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Jan Gruber

Wizz Air verschiebt auch Salzburg-Comeback

Die Rückkehr der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizzair zum zweitgrößten Flughafen Österreichs, Salzburg, wird nicht nur deutlich kleiner ausfallen, sondern abermals verschoben. Nun will Ende April 2021 zurückkehren. Der Billigflieger startete im Sommer 2020 diverse Strecken nach Salzburg, zog sich jedoch ohne Kommunikation nach wenigen Wochen wieder zurück. Die angekündigten Routen nach Kiew-Schuljany und St. Petersburg wurden bis dato nicht aufgenommen. Das Comeback wird kleiner ausfallen, denn mit Ausnahme von Varna sind alle Balkan-Ziele aus dem Salzburger Wizz-Air-Flugplan entfernt worden. Die Erstflüge nach Kiew und St. Petersburg sollten eigentlich im September 2020 stattfinden, jedoch wurden diese wiederholt verschoben. Nun kündigt Wizzair diese für den 19. April 2021 bzw. 30. April 2021 an. Am 26. April 2021 sollen Flüge nach Varna aufgenommen werden. Ob die Termine diesmal halten, bleibt abzuwarten. Im Gegensatz zu Wien stationiert der Billigflieger in Salzburg keine Flugzeuge. Die drei Ziele werden mit Maschinen, die ihre Basis in anderen Städten haben, angeflogen. Wizz-Air-Flugziele ab Salzburg (Stand: 23.02.2021): Destination Frequenz Startdatum Varna 2x 26.04.2021 St. Petersburg 4x 30.04.2021 Kiew Schuljany 2x 19.04.2021

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Wien: Wizz Air verschiebt Wiederaufnahme-Termine

Derzeit bedient die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air ab Wien nur drei Destinationen. Zu einer großen Wiederaufnahme pünktlich zum Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 wird es – wenig überraschend – nicht kommen. Der Carrier verschob die Reaktivierung bzw. Neuaufnahme fast aller Routen nach hinten. Zum Teil will sich Wizz Air erst Mitte Juni 2021 auf derzeit brachliegende Stecken stürzen. Ein besonderes krasses Beispiel ist Saporischschja, das im Sommerflugplan 2020 als neue Route angekündigt war. Der Carrier verschob den Erstflug immer wieder und kündigt die ukrainische Destination nun für den 3. Juni 2021 an. Sollte dieser Termin halten, so hat man aufgrund der Pandemie rund ein Jahr Verspätung. Ein Blick auf die Planungen der Wizz Air zeigt, dass der Billigflieger äußerst konservativ und zurückhaltend plant. Fast alle Strecken werden niederfrequent gestartet. Erst ein tieferer Blick in den Flugplan zeigt, dass in den Folgemonaten nach der Reaktivierung auch eine Aufstockung angedacht ist. Ob dies nunmehrigen Aufnahmetermine und die anschließend geplanten Frequenzerhöhungen diesmal halten, ist offen. Aufgrund der unklaren Lage hinsichtlich der Corona-Pandemie und der nur sehr langsam voranschreitenden Impfungen wäre eine neuerliche Adaptierung des Wizz-Air-Flugplans keine Überraschung. Mit Stand 23. Feber 2021 plant Wizz Air folgende Ziele ab Wien: Destination Frequenz Startdatum Tirana 1x 03.04.2021 Eriwan 1x 28.03.2021 Charleroi 4x 01.06.2021 Tuzla 2x 27.04.2021 Burgas 2x 14.06.2021 Varna 2x 27.04.2021 Billund 1x 28.03.2021 Dortmund 2x laufend Köln/Bonn 2x 28.03.2021 Tallinn 2x 03.05.2021 Nizza 1x 02.04.2021 Kutaissi 2x 27.04.2021 Athen 2x 28.03.2021 Heraklion 3x 31.05.2021 Korfu 2x 15.06.2021 Mykonos 2x 15.06.2021 Rhodos 2x 15.06.2021 Santorini

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Deutschlands „Gratis-Schnelltests“ vor Debakel

Deutschland steht nach dem Impfchaos auch in Sachen „kostenlose Schnelltests in Apotheken“ vor dem nächsten Debakel. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte den Start der Aktion für den 1. März 2021. Draus wird nun nichts, denn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zog persönlich die Bremse. Frühestens ab 8. März 2021 werden in ausgewählten Apotheken „kostenfreie“ Schnelltests möglich sein. Es hakt gleich an verschiedenen Fronten, denn der Staat will den Pharmazeuten nur neun Euro pro durchgeführtem Test – inklusive Materialkosen – bezahlen. Die Apotheker sind aber der Ansicht, dass eine Kostendeckung so unmöglich ist. Nun steht gar eine „Eigenbeteiligung“ von einem Euro pro Test zur Debatte. Sollte diese Variante umgesetzt werden, so gibt es keine „Gratis-Tests“. Auch ist die Anzahl der Apotheken, die momentan kostenpflichtige Testungen anbieten, im direkten Vergleich mit Österreich verschwindend gering. Das mickrige Honorar von neun Euro dürfte auch nicht gerade dazu führen, dass das Interesse der Pharmazeuten die aufwendige Nebentätigkeit durchzuführen steigen wird. Das Nachbarland Österreich bezahlt den Apotheken 25 Euro pro durchgeführtem Test, wobei die Materialkosten separat abgerechnet werden können. Ärzte erhalten pro Abstrich, der an Personen mit Symptomen genommen wird, sogar 50 Euro. Bundesrepublik stolpert über eigene Bürokratie In Deutschland spießt es sich aber nicht nur beim Geld, sondern diverse Länder-Chefs machen bereits Andeutungen, dass gar nicht ausreichend Antigen-Schnelltests für den erwarteten Ansturm vorhanden sind. Neuerlich verweist man darauf, dass die Kapazitäten in den Altenheimen besser aufgehoben wären. Vielerorts wurde jedoch bis dato kein einziger Test durchgeführt. Die Liste der Ausreden ist vielfältig. Deutschland stolpert aber auch

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Lufthansa-Großaktionär Thiele verstorben

Heinz Hermann Thiele, Großaktionär der Deutschen Lufthansa AG, ist am Dienstag überraschend im Alter von 79 Jahren verstorben. Dies teilte Knorr-Bremse AG, wo er zuletzt als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats fungierte, am Dienstagabend mit. Der verstorbene Manager kaufte sich im Vorjahr bei Lufthansa ein und übte erheblichen Druck auf den Spohr-Vorstand aus. Zeitweise sah es sogar danach als würde er seine Zustimmung zum Vertrag über die Staatshilfe verweigern. Letztlich gab auch Thiele grünes Licht. Im Herbst 2020 sorgte er für Aufsehen, denn er erhob schwere Vorwürfe gegen den Lufthansa-Vorstand, aber auch die Gewerkschaften. Unter anderem forderte er den Abbau von Stellen und ein radikales Sparprogramm. Auch sollte sich der Kranich-Konzern der Ansicht Thieles nach von Beteiligungen trennen.

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Lufthansa startet digitalen Unterlagen-Check

Lufthansa startet auf Flügen von Frankfurt nach Istanbul sowie von New York-Newark nach Frankfurt und München das digitale Einreichen von Dokumenten. Ab 72 Stunden vor Abflug können Passagiere ihre negativen Covid-Testbefunde sowie die Bestätigungen digitaler Einreiseanmeldungen über ein Kontaktformular an das „Lufthansa Group Health Entry Support Center“ schicken. Die Fluggesellschaft prüft anschließend die Unterlagen und gibt den Fluggästen ein Feedback, ob diese den aktuell gültigen Einreisebestimmungen entsprechen. Unabhängig davon müssen die Originaldokumente weiterhin auf der Reise mitgeführt werden. Die Inanspruchnahme des Service ist vorerst freiwillig. Noch im März 2021 will Swiss dies auf der Strecke Newark-Zürich einführen. Mittelfristig ist geplant, dass dieses Verfahren konzernweit für alle Flüge ermöglicht wird. Der Konzern will dadurch Check-In und Boarding beschleunigen. Auch sollen künftig digitale Gesundheitspässe in die Reisekette eingebunden werden.

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Rom: AlbaStar nimmt Afrika-Flüge auf

Die spanische Charterfluggesellschaft AlbaStar konnte in Italien einen Charterauftrag von Jennifer Tour an Land ziehen. Im Auftrag des Reiseveranstalter wird man ab Rom-Fiumicino Flüge nach Burkina Faso und Ouagadougou durchführen. Laut AlbaStar handelt es sich um die ersten Flüge, die man in der Firmengeschichte in Richtung dieser Region Afrikas durchführt. Der Carrier ist innerhalb Italiens linienmäßig tätig und konnte im Oktober 2020 eine Ausschreibung für drei subventionierte Routen ab Sizilien gewinnen. Die Erstflüge in Richtung Afrika sollen ab 5. April 2021 durchgeführt werden. AlbaStar sitzt auf Mallorca und unterhält eine aus fünf Flugzeugen bestehende Flotte. Dabei handelt es sich um fünf Boeing 737-800 sowie eine 737-400, die derzeit nicht eingesetzt wird.

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Covid: Erwin-Rommel-Kaserne hilft in Portugal aus

Das Sanitätsregiment 3 Alb-Donau der Erwin-Rommel-Kaserne in Dornstadt entsendet insgesamt 27 weitere Ärzte und Pfleger nach Portugal. Dort werden die medizinischen Bundeswehr-Soldaten dem derzeit überlasteten Gesundheitssystem unter die Arme greifen. Portugal bat im Rahmen des EU-Systems die Partnerstaaten um Hilfe. Deutschland entsendete bereits Anfang Feber 2021 Ärzte und Pfleger, die bei der Behandlung von Covid-Patienten, mitanpacken. Das erste Einsatzkontingent wird nun abgelöst. Österreich nahm zwischenzeitlich zahlreiche portugiesische Patienten zur Behandlung auf. Erst vor wenigen Tagen bat auch die Slowakei die EU-Partner um Hilfe in Form dringender Entsendung von Ärzten und Pflegekräften. Das nach Portugal entsandte Team der Erwin-Rommel-Kaserne Dornstadt hob am Dienstag um 10 Uhr 00 am Flughafen Stuttgart-Echterdingen ab. Ziel des militärischen Flugs, der mit Airbus A400M durchgeführt wurde, ist Lissabon. Dort werden die Ärzte und Pfleger ihre portugiesischen Kollegen unterstützen und entlasten. Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen ist seit einigen Jahren nach Manfred Rommel, dem ehemaligen Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart benannt. Der verstorbene CDU-Politiker war der Sohn von Generalfeldmarschall Erwin Rommel.

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Cabo Verde: Kein Geld für Löhne – Staat springt ein

Nach elf Monaten Grounding ist Cabo Verde Airlines nicht mehr in der Lage die Löhne der Mitarbeiter zu bezahlen. Der Staat gewährt aus diesem Grund ein weiteres Darlehen, das über die Caixa Económica de Cabo Verde ausbezahlt wird. Die Höhe des Notkredits beläuft sich auf umgerechnet 1,2 Millionen U.S.-Dollar. Laut offizieller Erklärung von Finanzminister José Ulisses de Pina Correia e Silva beträgt die Laufzeit des staatlich garantierten Kredits 12 Monate. Das Gesamtvolumen, das Cabo Verde Airlines gewährt wurde, beläuft sich auf 3,4 Millionen U.S.-Dollar. Ein Teil der Darlehen wurde auch für die Wartung der geparkten Maschinen des Typs Boeing 757-200 verwendet. Den letzten kommerziellen Flug führte Cabo Verde Airlines am 18. März 2020 durch. Aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen ruht der Flugverkehr seither. Vor der Insolvenz wurde der Carrier nur deshalb bewahrt, weil der Staat Bürgschaften für insgesamt drei Kredite eingegangen ist. Ein exakter Termin für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs steht noch nicht fest. Jedenfalls betont man, dass diverse Verträge neu verhandelt wurden, um so die Kosten absenken zu können.

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Kuwait: Weiterhin Einreiseverbot für Ausländer

Kuwait verlängert das Einreiseverbot für Nicht-Staatsbürger auf unbestimmte Zeit. Ursprünglich war dieses auf 14 Tage befristet. Damit will der Golfstaat das Einschleppen von Corona-Mutationen verhindern. Bereits zuvor hatte Kuwait komplizierte Einreisebestimmungen. Lokale Medien berichten, dass die touristische Buchungslage „gut“ sein soll, jedoch die Hoteliers nun um ihr Geschäft bangen müssen, da die Gäste gar nicht einreisen dürfen. Da Kuwait insgesamt 35 Länder auf eine rote Liste gesetzt hatte und verlangte, dass man sich vor der Einreise 14 Tage lang in einem Drittsaat aufgehalten haben muss, sind nun viele in Dubai „gestrandet“. Dies betrifft nicht unbedingt Touristen, sondern eher Personen, die in Kuwait arbeiten, jedoch nicht über die Staatsbürgerschaft verfügen. Beispielsweise sollen einige indische Servicemitarbeiter schon seit rund vier Wochen in Dubai festsitzen. Bis zum 7. Feber 2021 galt die Regel, dass eine 14-tägige Quarantäne in einem Drittstaat notwendig ist. Kuwait überraschte dann viele mit einem generellen Einreiseverbot für Ausländer, das nun unbefristet verlängert wurde.

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Ägypten will mit neuem Lowcoster Europäer „abholen“

Das ägyptische Tourismusministerium will, dass Egyptair eine Low-Cost-Abteilung oder –Tochter ins Leben ruft, die ab Urlauber aus Europa und dem Mittleren Osten beispielsweise nach Marsa Alam, Hurghada, Sharm El Sheikh und Taba bringt. Tourismusminister Khaled Al-Anani und Luftfahrtminister Mohamed Manar kündigten an, dass der neue Billigflieger mit bestehenden Charterangeboten in den direkten Wettbewerb treten soll. Man will mehr Individualtouristen ins Land bringen und sich damit von Pauschalreiseveranstaltern unabhängiger machen. Wie das genau funktionieren soll, sagten die beiden Regierungsmitglieder nicht. Naheliegend wäre, dass die Tochtergesellschaft Ai Cairo diese Aufgabe übernehmen könnte, doch das wurde explizit ausgeschlossen. Dieser Carrier soll weiterhin das Chartergeschäft bedienen. Auch wurde die Frage, ob Egyptair für das Lowcost-Projekt eine neue Tochtergesellschaft samt eigenem AOC gründen wird oder lediglich ein paar Flugzeuge unter einer anderen Marke betreiben wird, nicht beantwortet. Interessant ist auch, dass Taba explizit als Destination genannt wurde. Der Badeort befindet sich direkt an der Grenze zu Eilat (Israel) und hat seine besten Zeiten offensichtlich hinter sich. Der Ort ist sehr klein und besteht überwiegend aus Hotels und Spielcasinos. Der Airport verfügt über zwei 4.000 Meter lange Pisten und ist durchaus verschlafen, da es auch vor der Corona-Pandemie nur wenig Flugverkehr gab. Der Flughafen wurde allerdings nicht überdimensioniert, sondern ist eine Hinterlassenschaft Israels, denn bis zur Rückgabe der Sinai-Halbinsel bestand hier die Luftwaffenbasis Etzion. Staat will von geschlossenen Grenzen profitieren Ägypten will sich mit dem geplanten Lowcoster auch in Sachen Tourismus-Reaktivierung in eine Pole-Position bringen. Die Regierungsmitglieder rechnen damit, dass im Sommer 2021 zahlreiche bei Europäern

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