Jan Gruber

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Jan Gruber

Zubringer: Lufthansa will nun mit Condor verhandeln

Im Streit um die seitens Lufthansa angekündigten Zubringerflüge für Condor will der Kranich nun doch auf die ehemalige Tochtergesellschaft zugehen. Eine Sprecherin bestätigte, dass es seitens Lufthansa in dieser Causa eine entsprechende Kontaktaufnahme gegeben hat. Zuvor signalisierte das Bundeskartellamt, dass Marktmachtmissbrauch seitens des Kranich-Konzerns vorliegen könnte. Auch schaltete sich zwischenzeitlich die EU-Kommission ein und warf der deutschen Bundesregierung vor, dass Lufthansa die Auflagen, die zur Bewilligung der Staatshilfe geführt haben, missachtet haben soll. Beide Umstände dürften nun zum Umdenken geführt haben, denn die größte Airline Deutschlands sucht nun auf dem Verhandlungsweg eine Lösung mit Condor. Warum zuvor die Eskalation in Form einer Klage vor dem Gericht der Europäischen Union und die Wettbewerbsbeschwerde beim Bundeskartellamt notwendig war, ist völlig unklar. Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche soll die EU-Kommission nun das Geschäftsgebaren der Lufthansa “mit Argusaugen” beobachten. Hintergrund ist die rund neun Milliarden Euro schwere Staatsbeihilfe. Die Wettbewerbshüter machen Deutschland schwere Vorwürfe.

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Rumänien: Tarom soll deutlich verkleinert werden

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom stand bereits vor der Corona-Pandemie stark unter Druck. Dem harten Preiskampf, der insbesondere von Wizz Air, Ryanair und Blue Air angeheizt wurde, hatte man wenig entgegenzusetzen. Nun will Verkehrsminister Cătălin Drulă den Staatscarrier deutlich verkleinern und mittels einer Flottenmodernisierung den Turnaround schaffen. Rumänien griff Tarom aufgrund der Pandemie mit 19,33 Millionen Euro unter die Flügel. Weitere 188 Millionen Euro sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre fließen. Spätestens in 2025 soll die staatliche Fluggesellschaft schwarze Zahlen schreiben, kündigte das Regierungsmitglied in einem TV-Interview an. Im Laufe des Jahres 2021 sollen einige ältere Maschinen verkauft werden. Gleichzeitig erwartet man die Auslieferung von fünf Boeing 737-Max-8. Die Flotte soll auf Flugzeuge der Hersteller Boeing und ATR vereinheitlicht werden. So will man Kosten einsparen. Für die Airbus-Jets wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen unmittelbaren Ersatz geben, denn Drulă sagte auch, dass die Anzahl der Tarom-Maschinen stark reduziert werden soll. Der Personalstand wurde seit dem Beginn der Corona-Pandemie um etwa 400 Mitarbeiter reduziert. Der rumänische Verkehrsminister geht davon aus, dass noch weitere Abbaumaßnahmen notwendig sein werden. Tarom soll hinsichtlich der Führung und der Anzahl der Beschäftigten “schlank aufgestellt werden”. Selbiges Regierungsmitglied kritisierte vor der Krise, dass der Carrier deutlich mehr Personal hat als eigentlich benötigt. Dies führte er auch auf “Parteibuch-Einstellungen” zurück.

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Bergamo: Albastar stellt Sommerprogramm vor

Die spanische Fluggesellschaft Albastar bietet im Sommer 2021 ab dem italienischen Bergamo zahlreiche Inlandsflüge an. Neu ist auch eine Verbindung nach Porto Santo (Spanien), die ab 4. Juni 2021 einmal pro Woche bedient werden soll. „Wir freuen uns ein umfangreiches Sommerprogramm von unserer operativen Basis in Mailand Bergamo aus anbieten zu können, wo wir in den letzten Jahren dank einer konsolidierten Zusammenarbeit mit dem Management von Sacbo und Partnern von Reiseveranstaltern als Referenz-Freizeitanbieter fungierten. Unser Ziel ist es das Netzwerk zu erweitern sobald die durch den Gesundheitsnotfall auferlegten Einschränkungen es uns ermöglichen, neue Ziele zu planen und alle Ziele, die wir vorübergehend aussetzen oder reduzieren mussten, wieder voll in Betrieb zu nehmen”, erklärt Albastar-CCO Giancarlo Celani. Die Albastar-Strecken ab Bergamo auf einen Blick: Porto Santo , jeden Freitag vom 04.06. bis 24.09.2021 Alghero , jeden Samstag vom 05.06 bis 25.09.2021 Cagliari , jeden Samstag vom 05.06 bis 25.09.2021 Olbia , jeden Samstag vom 05.06 bis 25.09.2021 Lamezia Terme , jeden Samstag vom 05.06 bis 25.09.2021 Crotone jeden Samstag vom 05.06 bis 25.09.2021 Lampedusa , jeden Samstag von 29.05 bis 02.10.2021 und jeden Sonntag von 30.05 bis 03.10.2021 Toast jeden Sonntag vom 06.06 bis 26.09.2021 Catania jeden Sonntag vom 06.06 bis 26.09.2021

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Umfrage: Nur 49 Prozent der Österreicher halten Corona-Verhalten für „zu sorglos“

Rund 49 Prozent der Österreicher sind der Ansicht, dass das Alltagsverhalten in Sachen Corona “zu sorglos” ist. Das hat eine Umfrage, die Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins Profil durchgeführt hat, ergeben. Im direkten Vergleich mit einer bereits im September 2020 durchgeführten Forschung ist der Anteil jener Menschen, die der Meinung sind, dass im Alltag “zu sorglos” mit Corona umgegangen wird, um 12 Prozent zurückgegangen. 38 Prozent der Teilnehmer halten das alltägliche Verhalten für angemessen und neun Prozent sind der Ansicht, dass sie “zu vorsichtig” sind. Nach Parteipräferenzen ergeben sich große Unterschiede: Im ÖVP-Lager ist die Zahl jener, die eine übergroße Vorsicht bemerken, verschwindend gering (ein Prozent), unter FPÖ-Wählerinnen und -Wählern beträgt der Anteil hingegen 31 Prozent. Befragt wurden 800 Personen. Die Schwankungsbreite liegt laut Unique Research bei 3,5 Prozentpunkten.

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Österreich riegelt immer mehr Bezirke ab

Immer mehr österreichische Bezirke dürfen nur noch unter Vorlage negativer Coronatests, die nicht älter als 48 Stunden sein dürfen, verlassen werden. Anerkannt werden sowohl PCR- als auch Antigenbefunde. Wichtig: Antigen-Eigentestungen können hierfür nicht verwendet werden. Laut ÖAMTC sind von diesen Maßnahmen derzeit die Bezirke Wiener Neustadt-Bezirk, Wiener Neustadt-Stadt, Neunkirchen, das Gasteinertal, ganz Nordtirol sowie die Bezirke Kufstein und Schwaz sowie die Gemeinden Arzl im Pitztal, Virgenin Osttirol und Elbigenalp betroffen. Laut verschiedenen Medienberichten steht auch der Bezirk Scheibbs unmittelbar vor einer Ausreise-Testpflicht. Die Statutarstadt Wiener Neustadt teilte zwischenzeitlich mit, dass die Stadt und der Bezirk nun als eine Einheit betrachtet werden. Das bedeutet, dass innerhalb der Grenzen von Wiener Neustadt-Bezirk inklusive der Statutarstadt keine Ausreisetestpflicht besteht. Will man jedoch beispielsweise in den angrenzenden Bezirk Mattersburg fahren, so muss ein negativer Befund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Bloßer Transit durch die “abgeriegelten” Teile Österreichs bleibt erlaubt. Das bedeutet, dass Passagiere der Südbahn-Strecke für die Durchfahrt durch Wiener Neustadt Hauptbahnhof keinen negativen Befund mitführen müssen. Das Verlassen des Bahnhofs kann allerdings dazu führen, dass man der Testpflicht unterliegt. Kostenfreie Antigen-Tests können in zahlreichen Apotheken sowie in den Stationen der Länder und Gemeinden vorgenommen werden. Neuerdings bietet auch der Großhändler Metro unter anderem in Vösendorf und Wiener Neustadt Gratis-Schnelltests auf den Parkplätzen an. In der Bundeshauptstadt Wien können sich Personen, die hier wohnen oder arbeiten, seit wenigen Tagen kostenlose PCR-Testkits in Bipa-Filialen abholen.

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Iran bläst Iran-Air-Privatisierung ab

Die staatliche Fluggesellschaft Iran Air soll nun doch nicht privatisiert werden. Verkehrsminister Mohammad Eslami erklärte am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz, dass der Carrier von der Liste der zu privatisierenden Unternehmen entfernt wurde. In seiner Ansprache sagte das Regierungsmitglied, dass Iran Air ein “nationales Asset ist” und bislang die Bemühungen private Eigentümer zu finden nicht erfolgreich waren. Dies würde auch daran liegen, dass die äußeren Bedingungen einen Verkauf schwierig machen würden. Daher habe man sich nun entschieden, dass die Fluggesellschaft im Staatseigentum bleiben wird. Die Corona-Pandemie habe dazu geführt, dass eine Privatisierung ein nicht kalkulierbares Risiko bringen würde. So wäre es möglich, dass private Eigentümer die hohen Kosten nicht stemmen wollen oder können. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn sich die Airline vollständig erholt hat, will der Iran einen neuen Verkaufsanlauf wagen. Einen Zeithorizont dafür gibt es nicht.

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Austrian Airlines kündigt Wien-Saporischschja an

Seit weit mehr als einem Jahr kündigt die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung von Wien nach Saporischschja an. Bislang ist diese nicht erfolgt, denn der Erstflug wurde unzählige Male verschoben. Nun will Austrian Airlines die ukrainische Stadt ins Streckennetz aufnehmen. Ab 17. Mai 2021 will die Lufthansa-Tochter dreimal pro Woche zwischen Wien und Saporischschja mit Embraer 195 pendeln. Die Strecke Wien-Dnipro wird aufgrund der Nähe zur neu aufgenommenen Destination nicht mehr reaktiviert. Weitere Ziele in der Ukraine, die von Austrian Airlines ab der österreichischen Hauptstadt angeboten werden, sind Kiew (Borispil), Lemberg und Odessa. Der Mitbewerber Wizz Air wollte Saporischschja eigentlich im Frühjahr 2020 aufnehmen. Aufgrund der Corona-Pandemie verschob man den Erstflug wiederholt. Zuletzt sagte man die Aufnahme per Juli 2021 ab und strebt nun den 16. September 2021 an. Der Billigflieger plant zwei wöchentliche Umläufe zwischen Wien und der ukrainischen Stadt. Die neue Austrian-Airlines-Strecke auf einen Blick: Strecke Flugnummer Flugtage Abflug – Ankunft (Lokalzeiten) Wien – Saporischschja OS 679  Montag, Mittwoch, Freitag 10:35 – 13:45 Saporischschja – Wien OS 680  Montag, Mittwoch, Freitag 14:30 – 15:50 

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Blue Air übernimmt erste Boeing 737-Max-8

Die rumänische Billigfluggesellschaft Blue Air übernahm am 30. April 2021 die erste von insgesamt zehn bestellten Boeing 737-Max-8. Die Flugzeuge wurden nicht direkt beim Hersteller bestellt, sondern über den Lessor Air Lease Corporation. In einer Aussendung erklärt das Unternehmen, dass die Einflottung dieses Maschinentyps nun die Flottenerneuerung beschleunigt. Blue Air wird Zug um Zug ältere Boeing 737-Classic ausflotten. Beispielsweise hat man noch fünf B737-500 und eine B737-300 in Betrieb. Die NG-Modelle (eine B737-700 und neun B737-800) sollen noch länger genutzt werden. Der Neuzugang trägt die Registrierung YR-MXA und machte sich am 30. April 2021 auf den Weg nach Bukarest. Die Ankunft dieser Boeing 737-Max-8 ist für den 1. April 2021 angekündigt. Auf dem Weg vom Werksflughafen Seattle in die rumänische Hauptstadt wird die Maschine in Keflavik (Island) einen technischen Zwischenstopp einlegen. Noch heuer sollen drei weitere Boeing 737-Max-8 übernommen werden. Die restlichen Einheiten im kommenden Jahr.

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Malta will Tourismus ab Juni 2021 hochfahren

Im Sommer des Vorjahres praktizierte Malta eher lasche Einreisebestimmungen, doch die touristische Saison war eher ein Totalausfall. Nur wenige Ausländer “verirrten” sich auf die drei Mittelmeerinseln. Heuer soll alles besser werden, kündigt Tourismusminister Clayton Bartolo an. Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, sollen ohne Einschränkungen einreisen dürfen. Dies soll ungefähr ab Anfang Juni 2021 ermöglicht werden. Alternativ kann ein negativer Test vorgelegt werden. Einreisen ohne Impfung oder Test wird es nicht mehr geben, so Bartolo. Das Regierungsmitglied rechnet mit einer hohen Nachfrage und verweist dabei sowohl auf den hohen Impffortschritt im Vereinigten Königreich als auch auf jenen im eigenen Land. Malta hat bereits den Großteil der Bevölkerung zumindest einmal geimpft. Derzeit sind Einreisen nach Malta weitgehend unproblematisch, da lediglich ein negativer Testbefund vorgelegt werden muss. Allerdings ist die Anzahl der Flugverbindungen auf einem historischen Tiefpunkt angelegt.

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Österreich: Netzfahrkarte vom Bundesrat angenommen

Das von der österreichischen Bundesregierung geplante Netzticket für öffentliche Verkehrsmittel fand im Bundesrat die notwendige Zustimmung. Lediglich die FPÖ stimmte dagegen. Der Vertrieb der Fahrscheine soll über die eigens dafür gegründete One Mobility GmbH erfolgen. Unter dem Titel “Klimaticket” forciert das von Leonore Gewessler (Grüne) geführte Verkehrsministerium die Einführung von Netzfahrkarten. Diese sollen in drei Varianten (ein Bundesland, zwei Bundesländer und ganz Österreich) zum Kauf angeboten werden. Der Staat subventioniert die Fahrkarten, um die Endkundenpreis niedrig halten zu können. Vorgesehen ist, dass die Kosten zur Umsetzung des Klimatickets aus den eingehobenen Fahrgelderlösen sowie durch Zuwendungen aus dem Bundesbudget finanziert werden. Im Detail sollen die gesetzlichen Voraussetzungen für Abgeltungen an die Verkehrsunternehmen und die Rahmenbedingungen für die Verkehrsverbund-Organisationsgesellschaften festgelegt werden. Das Gesetz sieht vor, dass die Verkehrsministerin dazu Verordnungen erlassen und die notwendigen vertraglichen Vereinbarungen abschließen kann. Vertriebsgesellschaft gegründet Eine flankierende Maßnahme dazu stellt ein weiteres Bundesgesetz dar, mit dem das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie ermächtigt wird, eine One Mobility GmbH als gemeinsame Vertriebsplattform mehrerer Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbundorganisationsgesellschaften zu schaffen. Diese Gesellschaft soll einen diskriminierungsfreien Vertrieb des Klimatickets gewährleisten. Als nationale Vertriebsplattform soll sie transparente Tarife und eine Vereinheitlichung des Ticketings im öffentlichen Verkehr sicherstellen. Heute sei eine „entscheidende Weichenstellung“ für den öffentlichen Verkehr gelegt worden, zeigte sich Staatssekretär Magnus Brunner erfreut. Das Klimaticket sei ein Baustein unter vielen und ein wichtiges Signal für die Zukunft. Nun müssten durch weitere Verhandlungen mit den Bundesländern die rechtlichen Grundlagen „mit Leben erfüllt werden“. Das Klimaticket dürfe jedoch nicht

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