Jan Gruber

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Jan Gruber

Nürnberg: Flughafen spendet Gummibärchen ans Krankenhaus

Der Flughafen Nürnberg stellt dem örtlichen Krankenhaus insgesamt 9.000 Sackerl Gummibärchen in Flugzeugform zur Verfügung, um diese an die Mitarbeiter verteilen zu können. Weiters wurden 4.000 Packungen Traubenzucker gespendet. Normalerweise werden die mit dem Logo des Airports versehenen Werbegeschenke an Passagiere verteilt, doch aufgrund des derzeit niedrigen Aufkommens ist viel übrig geblieben. Die Geschäftsleitung des Flughafens will durch die Spende an das Klinikum Nürnberg dem Krankenhauspersonal eine kleine Freude machen. „Herzlichen Dank auch im Namen unserer Mitarbeitenden, deren Einsatz wir – im wahrsten Sinne des Wortes – damit etwas versüßen können!“, freut sich Daniela Schindler, Referentin Fundraising am Klinikum.

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Übelkeit an Bord: Lufthansa kehrte nach Newark zurück

Der Airbus A350-900 mit der Registrierung D-AIXJ, betrieben von Lufthansa, musste am 6. Feber 2021 kurz nach dem Start in Newark umkehren. Die Maschine befand sich laut Flightradar24 bereits kurz nach Boston. Die Ursache ist noch nicht geklärt. Laut lokalen Medienberichten sollen sich zahlreiche Passagiere und Besatzungsmitglieder, die sich im hinteren Bereich des Langstreckenjets befanden, über plötzlich auftretende Übelkeit beklagt haben. Der Kapitän entschied sich zur Rückkehr auf den Flughafen New York-Newark, wo die Betroffenen medizinisch untersucht wurden. Auch der Airbus A350-900 wurde umfangreich unter die Lupe genommen werden. Auf Flug LH413 befanden sich inklusive Crew 41 Personen. Die Ursache der plötzlichen Übelkeit ist noch nicht geklärt, jedoch sollen die Betroffenen wohlauf sein und sich bereits kurz nach dem Verlassen der Maschine wieder erholt haben. Der Geruch wird als eine Art Salbe oder Balsam bezeichnet. Ob ein Passagier ein Produkt an Bord hatte oder aber ein Defekt vorgelegen hat, spielte für den Lufthansa-Kapitän keine Rolle. Nach dem Grundsatz “Safety First” entschied er sich für die Rücklandung in Newark. Wartungstechniker nahmen den Jet dann umfangreich unter die Lupe und gaben diesen nach drei Tagen vorläufig frei. Die Maschine kehrte dann ferry nach München zurück und ist seit 11. Feber 2021 wieder im regulären Liniendienst. Gefunden wurde übrigens nichts, das auf eine Fehlfunktion der D-AIXJ hindeuten würde.

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Russland: Serienfertigung des MS-21-Turbofans startet

Die russische Zivilluftfahrtbehörde gab grünes Licht für die Serienfertigung des neu entwickelten Turbofans Awiadwigatel PD-14. Dieses soll unter anderem die Irkut MS-21 antreiben. Es handelt sich um die erste Neuentwicklung seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Das Projekt wird äußerst ambitioniert vorangetrieben, denn das vor der Serienproduktion stehende PD-14 soll der Auftakt für eine ganze Reihe neuer Turbofan-Antriebe werden. Damit will sich die Russische Föderation unabhängiger von westlichen Herstellern machen und quasi wieder wie früher Flugzeuge und Triebwerk aus heimischer Produktion anbieten. Der Hersteller gibt an, dass der Kerosinverbrauch des PD-14 um bis zu 17 Prozent unter jenen vergleichbarer Konkurrenzmodelle liegen soll. Die Betriebs- und Wartungskosten sollen ebenfalls günstiger sein. Hinter Awiadwigatel steht der Staatskonzern Rostec, so dass die Entwicklungskosten eine nur untergeordnete Rolle gespielt haben. Einige Prototypen wurden bereits an die fünf Versuchsmodelle der MS-21 montiert. In Kürze soll mit dem PD-8 auch ein neuentwickelter Antrieb aus russischer Produktion für den Regionaljet Sukhoi SSJ-100 zur Verfügung stehen. Dieser befindet sich bereits in einer sehr weit fortgeschrittenen Phase. Mit dem PD-35 will man auch einen Turbofan für Langstreckenflugzeuge entwickeln.

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Genf steckt tief in den roten Zahlen

Der Flughafen Genf erwirtschaftete im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von 84,1 Millionen Schweizer Franken. Dies ist eine negative Premiere in der langjährigen Geschichte des Airports, denn zuvor war dieser stets profitabel. Das Jahr 2019 schloss man noch mit einem Plus von 84,1 Millionen Schweizer Franken ab. Der Umsatz reduzierte sich im “Corona-Jahr 2020” von 494 Millionen Schweizer Franken auf 191,2 Millionen Schweizer Franken. Der Airport führte verschiedene Sparmaßnahmen durch, um das Defizit so niedrig wie möglich zu halten. Dennoch schrieb man erstmals rote Zahlen. Genf wurde von 5.600.906 Reisenden genutzt. Gegenüber dem Jahr 2019 ein Rückgang um 68,8 Prozent. Die Aussichten sind zumindest kurzfristig schwierig, denn Swiss bedient derzeit nur die Ziele Zürich, Pristina und Frankfurt am Main. Alle anderen Destinationen wurden aufgrund der verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen ausgesetzt. Die Lufthansa-Tochter bekennt sich zum Standort Genf und will die pausierenden Routen so bald wie möglich reaktivieren.

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Wizz Air eröffnet „Sommer-Basis“ in Burgas

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air vermutet, dass im Sommer 2021 eine erhöhte Nachfrage für Urlaube in Varna und Burgas bestehen wird. Während man in Varna schon seit einigen Jahren eine Basis erhält, eröffnet der Carrier nun im Juni 2021 eine saisonale Base auf der anderen Seite des Gebirges. In Burgas soll eine Maschine des Typs Airbus A320 von 10. Juni 2021 bis vorerst 12. September 2021 stationiert werden. Mit diesem Flugzeug sollen unter anderem die Routen nach Dortmund, Tel Aviv, Kiew-Schuljany, Liverpool, Poznan, Eindhoven und Turku bedient werden.  Fraport-Manager Frank Quante, der die Airports in Varna und Burgas leitet, hält die Entscheidung von Wizz Air für wichtig für die touristische Region und hofft, dass sich der Carrier später für eine ganzjährige Stationierung entscheidet. Ab Österreich und Deutschland bieten verschiedene Fluggesellschaften in den Sommermonaten Flüge nach Varna und Burgas an.

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Corona: Dekra verleiht Nürnberg ein Sicherheits-Zertifikat

Der bayerische Flughafen Nürnberg erhielt als erster deutscher Airport seitens der Prüforganisation Dekra ein Zertifikat, das die Präventionsmaßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 bestätigt. Das Konzept beinhaltet unter anderem die Auditierung von Hygienestandards und soll risikoarmes Reisen in Zeiten von Corona bestätigen. Als erster Flughafen in Deutschland wurde der Airport Nürnberg mit dem Prüfsiegel „Dekra Trusted Facility“ zertifiziert. Der Sicherheitscheck soll dazu beitragen, die pandemiebedingten Risiken für die Mitarbeiter des geprüften Anbieters und die Kunden zu minimieren und Vertrauen zu bilden. Der Prozess umfasst zunächst ein Interview basierend auf der Kriterienliste, gefolgt von einem Audit vor Ort und anschließend regelmäßigen Überprüfungen durch branchenerfahrene Dekra Auditoren. Die Checkliste umfasst über 100 Kriterien unterschiedlicher Gewichtung. Am Airport Nürnberg wurden u.a. die Wegeführung und Informationen für Passagiere, Abstandsregeln, Lüftung in den Passagierbereichen sowie Desinfektions- und Reinigungsmaßnahmen bewertet. Einbezogen wurden alle Passagierbereiche mit Check-in, Sicherheitskontrolle, Warteräume, Gates, Gepäckrückgabe und Shops. “Dekra bietet weltweit umfassende Konzepte für ein sicheres Leben in der Corona-Pandemie. Dazu bündeln wir unsere Kompetenzen für Prozessaudits, Produktprüfung sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz“, sagt Frank Barenscheer, Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung der Dekra Certification GmbH. „Eine zentrale Frage ist in diesen Tagen die Sicherheit von Millionen von Urlaubern, die wir mit einem europaweit anerkannten Standard schützen wollen.“ „Sicherheit steht bei uns immer an erster Stelle. Das Zertifikat ist eine Bestätigung unseres Einsatzes dafür, dass sich Fluggäste, Besucher und Mitarbeiter auch und gerade in diesen Zeiten auf die Einhaltung der Hygienestandards verlassen können und hoffentlich schon bald wieder in den Genuss von entspannten Reisen

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München: Air Baltic und Lufthansa starten Codeshare

Die lettische Air Baltic und Lufthansa werden ab 28. März 2021 im Rahmen eines Codeshare-Abkommens auf den Strecken von München nach Riga und Vilnius zusammenarbeiten. Für Passagiere des baltischen Carriers ergeben sich dadurch Umsteigemöglichkeiten in München. Umgekehrt können Kranich-Fluggäste von zusätzlichen Verbindungen in die baltischen Staaten profitieren. Air-Baltic-Chef Martin Gauss erklärt dazu: „Lufthansa ist weltweit ein starker Konnektivitätsanbieter, und wir freuen uns, unsere Partnerschaft und die Flugverkehrsbeziehungen zwischen dem Baltikum, Deutschland und darüber hinaus zu stärken. Deutschland ist einer der Schlüsselmärkte von Air Baltic und wir freuen uns auf die Partnerschaft, die den Passagieren auf der ganzen Welt bessere Reisemöglichkeiten bietet.” Heiko Heidusch, Head of Airline Partnerships bei Lufthansa sagt: „Wir freuen uns, diese neue Zusammenarbeit mit Air Baltic aufzunehmen und unser Netzwerk in den baltischen Staaten, die ein starker Markt für Geschäfts- und Freizeitkunden sind, weiter zu stärken. Mit Air Baltic haben wir einen sehr zuverlässigen Partner gefunden und können gemeinsam mehr Möglichkeiten bieten, über München in die baltischen Staaten zu reisen.“

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Ab 1. März 2021: Deutschland will Gratis-Schnelltests starten

In der Bundesrepublik Deutschland will man die in Österreich bereits praktizierten kostenlosen Antigen-Schnelltests mit Abwandlungen kopieren. Ab 1. März 2021 sollen sich die Bewohner Deutschlands unter anderem in ausgewählten Apotheken kostenlos testen lassen können. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte am Dienstag an, dass die Städte und Gemeinden ab 1. März 2021 Testzentren und Apotheken mit der Durchführung von Antigen-Schnelltests beauftragen können. Die Kosten hierfür wird dann der Staat übernehmen. Zuvor hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland über einen entsprechenden Entwurf des Regierungsmitglieds berichtet. Gänzlich fix ist der Vorstoß allerdings noch nicht, denn erst am kommenden Montag soll der Vorschlag von Spahn im Kabinett besprochen werden. Angedacht ist, dass sich Personen, die keine Symptome zeigen, in Apotheken und anderen Teststationen von medizinischem Fachpersonal testen lassen können. Fällt der Antigen-Schnelltest positiv aus, so ist eine Verifizierung mittels PCR vorgesehen. Die geplanten Gratis-Testungen sollen die Gesundheitsbehörden entlasten und gleichzeitig für mehr Sicherheit in Deutschland sorgen. In Österreich können sich seit 8. Feber 2021 alle Einwohner kostenfrei in Apotheken testen lassen. Weiters bestehen vielerorts auch Teststraßen von Ländern und Gemeinden, die ebenfalls unentgeltlich in Anspruch genommen werden. Beispielsweise für einen neuen Haarschnitt oder eine Nagelpflege muss ein negativer Befund, der nicht älter als 48 Stunden ist, vorgelegt werden. Ob Deutschland auch dieses Modell ab März “kopiert” ist nicht bekannt.

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Corona-Sicherheit: Postbus-Betriebsrat verliert vor Gericht

Der Verkehrsverbund Ost-Region teilte am Dienstag mit, dass der Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung im Zusammenhang mit der Wiederaufnahme des Fahrscheinverkaufs durch die Busfahrer durch das Arbeits- und Sozialgericht Wien abgelehnt wurde. Der Betriebsrat der ÖBB-Tochter Österreichische Postbus AG sowie die Gewerkschaft Vida haben erhebliche Bedenken, dass durch das Öffnen der Türen im Bereich der Buslenker für diese ein erhöhtes Infektionsrisiko entsteht. Die Arbeitnehmervertreter zogen gegen eine Anordnung des Arbeitgebers vor Gericht. Der Verkehrsverbund Ost-Region teilt dazu mit: “Im öffentlichen Regionalbusverkehr gilt aufgrund der FFP2-Maskenpflicht, einem raschen Luftaustausch (Lüftungsanlagen, Luftzug durch geöffnete Türen) sowie regelmäßiger Reinigung eine hohe „Corona-Sicherheit“. Auch Daten der AGES weisen keine Corona-Cluster im öffentlichen Verkehr nach. Fahrgäste wie auch Bedienstete der Verkehrsunternehmen sind nach menschlichem Ermessen keiner erhöhten Gefahr ausgesetzt. Der Antrag auf eine Einstweilige Verfügung zur Einstellung des Ticketverkaufs sowie zur Schließung der Vordertüren in VOR Regio Bussen durch den Betriebsrat des VOR-Partnerunternehmens Postbus wurde vom zuständigen Arbeits- und Sozialgericht zurückgewiesen.” Der VOR schreibt weiters in einer Aussendung, dass man wiederholte Beschwerden von Menschen, die keine Fahrkarte über das Internet oder Automaten kaufen konnten, erhalten haben. “Gerade für ältere Personen oder Menschen ohne Internetanschluss ist dies eine wichtige Maßnahme, um eine sichere Mobilität zu ermöglichen”, so der Verkehrsverbund. Rechtsmittel stehen offen Ausgestanden ist die Angelegenheit noch nicht, denn die Gewerkschaft und der Postbus-Betriebsrat haben die Möglichkeit ein Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Gerichts einzulegen. Weiters kann eine Entscheidung auch im so genannten ordentlichen Verfahren, also ohne einstweilige gerichtliche Anordnung, ergehen. Die Österreichische Postbus AG

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Lufthansa und Air France wollen Katar-Abkommen kippen

Lufthansa und Air-France wittern aufgrund der Corona-Pandemie eine Chance das Luftfahrtabkommen im Katar ins Wanken zu bringen. Dieses wurde im Jahr 2019 abgeschlossen, ist jedoch bis dato nicht in Kraft getreten. Die beiden Airline-Konzerne versuchen nun mittels gemeinsamer Lobbyarbeit das Vertragswerk zu Fall zu bringen. Grundsätzlich würde das Abkommen sowohl EU-Carriern als auch jenen aus Katar Erleichterungen bringen, allerdings profitiert davon in erster Linie Qatar Airways. Unter anderem Air France-KLM und Lufthansa habe sich schon im Jahr 2019 dagegen gestemmt, da man befürchtet, dass der der Oneworld-Allianz zugehörige Carrier im ganz großen Stil Passagiere aus der EU via Doha abziehen könnte. Anstatt sich auf die Verbesserung des eigenen Produkts zu konzentrieren, versucht man eben mit Lobbyarbeit die Interessen durchzusetzen. Qatar Airways ist in der Vergangenheit aufgrund der Arbeitsbedingungen in die Schlagzeilen geraten. Deshalb ist das Vertragswerk zwischen der EU-Kommission und Katar auch bei Gewerkschaften umstritten. Die europäische Pilotenvereinigung ECA wies bereits im Jahr 2019 auf ihre Bedenken hin und ist nun auch der Ansicht, dass Qatar Airways für Überkapazitäten sorgen könnte und damit die Erholung der europäischen Anbieter schwieriger werden könnte. Spohr und Smith in gemeinsamer Mission Air-France-KLM-Chef Ben Smith und Lufthansa-CEO Carsten Spohr versuchen nun bei ihren Regierungen zu intervenieren. Die Staatsführungen Deutschlands und Frankreichs gelten auf EU-Ebene als besonders einflussreich. Rückenwind gibt es aber auch vom Europäischen Parlament, denn der Ausschuss für Verkehr und Tourismus fordert seit Anfang Feber 2021, dass das CATA-Abkommen später in Kraft treten soll. Das Vertragswerk sieht vor, dass unter anderem Qatar Airways freien

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