Jan Gruber

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Jan Gruber

Tui Belgium: Wiedereinsatz der B737-Max steht bevor

In Kürze wird Tui Airlines Belgium mit der OO-MAX die Boeing 737 Max 8 wieder in den kommerziellen Flugdienst stellen. Ein Testflug wird am Mittwoch auf der Strecke Brüssel-Malaga-Alicante-Brüssel durchgeführt. Passagiere werden sich allerdings keine an Bord befinden. Laut einer Sprecherin werden insgesamt vier Maschinen dieses Typs für den Wiedereinsatz vorbereitet. Auch führte Tui Airlines Belgium in der vergangenen Woche einen ersten Testflug durch. Eine Sprecherin bestätigte, dass der Wiedereinsatz der Boeing 737 Max 8 “in den nächsten Tagen oder Wochen” erfolgen wird. Bis dahin wird man sämtliche Auflagen der EASA erfüllen. Die Max-Flotte der Tui Airlines Belgium besteht aus vier Einheiten. Diese waren seit März 2019 auf dem Flughafen Brüssel abgestellt. Der erste Testflug wurde am 10. Feber 2020 mit der OO-TMY durchgeführt. Am Montag folgte die OO-MAX. Weitere Bewegungen dieser Art werden in den nächsten Tagen folgen.

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Oman Air verkleinert die Flotte um ein Viertel

Die Fluggesellschaft Oman Air wird aufgrund der Corona-Pandemie die Flotte auf 36 Flugzeuge reduzieren. Vor der Krise war der Ausbau auf 70 Maschinen geplant, doch künftig werden um 25 Prozent weniger Maschinen betrieben. Firmenchef Mohammed Al-Barwani kündigte diesen Schritt gegenüber der Zeitung WAF an, nannte jedoch keine näheren Details. Insbesondere sagte er nicht welche Flugzeuge die Flotte von Oman Air verlassen werden. Anzunehmen ist, dass zunächst Leasingmaschinen an die Lessoren zurückgegeben werden. Laut CH-Aviaiton.com befinden sich die zehn Airbus A330, vier Embraer 170, zwei Boeing 737-800 und zwei Boeing 787-8 im Eigentum der Fluggesellschaft. Der Rest der Flotte wird von verschiedenen Leasinggebern geleast. Sollte es zum Verkauf eigener Maschinen kommen, so soll dies nach rationalen Kriterien ohne Druck erfolgen, betonte der Geschäftsführer von Oman-Air unter Verweis auf die momentan niedrigen Marktpreise. Auch wird man die Strecken von Muscat nach Athen, Beirut, Manchester und Casablanca aufgeben. Der Grund für diese Entscheidung ist, dass die genannten Routen defizitär sind. Gleichzeitig will Oman Air weitere Codeshare-Partnerschaften abschließen. Mit diesen soll die Verkleinerung des eigenen Netzwerks kompensiert werden.

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Antalya: Fraport erhält die Konzession verlängert

Der türkische Flughafen Antalya wird bis zumindest Ende 2026 von Fraport betrieben. Die Konzession wurde um zwei Jahre verlängert. Gleichzeitig gewährt die Türkei aufgrund der Corona-Pandemie ein Entgegenkommen. Die Konzessionsgebühr für das Jahr 2022 wird für zwei Jahre gestundet und muss daher erst in 2024 überwiesen werden. Antalya verzeichnete aufgrund des weltweit eingebrochenen Reiseverkehrs im Vorjahr einen 73-prozentigen Rückgang. Gezählt wurden 9,7 Millionen Fluggäste. Zum Vergleich: Im Rekordjahr 2019 hatte man 35,5 Millionen Passagiere.

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Lauda-Chef O’Brien: „Verkehrsministerin muss die Fakten begreifen“

“Maximal 11 Flugzeuge” sollen nach derzeitigem Planungsstand im Sommer 2021 von Lauda Europe eingesetzt werden. Die restlichen Maschinen sollen laut Firmenchef David O’Brien weiterhin auf dem Flughafen London-Stansted geparkt bleiben. Der Carrier rechnet damit, dass im Sommer 2021 Reisebeschränkungen bestehen werden und somit die Nachfrage zunächst gering sein wird. Für Wien sind “vier bis maximal fünf” Airbus A320 vorgesehen. Ab Palma de Mallorca sollen “maximal vier” Maschinen fliegen und weiters hofft Lauda Europe darauf, dass die Basis Zadar mit zwei A320 starten kann. Die Eröffnung in der kroatischen Stadt hängt jedoch von den weiteren Entwicklungen in Sachen Einreise- und Quarantänebestimmungen ab. Lauda-Europe-Chef David O’Brien macht keinen Hehl daraus, dass er ziemlich sauer darüber ist, dass auf EU-Ebene noch immer keine einheitlichen Reisevorschriften geschaffen wurden bzw. diese von Staaten wie Deutschland ignoriert und unterlaufen werden. Das wirkt sich problematisch auf Planungen für den Sommer 2021 aus, denn momentan gibt es keine klare Perspektive. Der Lauda-Europe- und Malta-Air-Geschäftsführer vermutet, dass einige Regierungen auch im Sommer harte Beschränkungen anwenden könnten. Diese wäre dann für die gesamte Luftfahrtbranche der Super-Gau, denn einen weiteren “Quasi-Totalausfall” des Sommergeschäfts könnten einige Airlines nicht mehr verkraften. Unverständlich warum UK schnell impfen kann, die EU jedoch nicht “Es ist unverständlich, dass in der Europäischen Union die Impfungen so langsam vorangehen und gleichzeitig in UK schnell geimpft werden kann. Das ist inakzeptabel”, so der aus Irland stammende O’Brien. “Mit dem Blick auf das langsame Tempo haben wir berechtigte Sorgen, dass das Sommergeschäft auch dieses Jahr sehr schwierig wird. Erste Regierungen

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Österreich: Tourismus, Gastro und Co bleiben dicht

Wenig überraschend verkündete die österreichische Bundesregierung am Montag, dass es vorerst zu keinen Lockerungen kommen wird. Zwar will man am 1. März 2021 über mögliche weitere Schritte entscheiden, doch in Richtung Touristik, Gastronomie, Kultur und Veranstaltungen gab es eine klare Ansage: Vor Ostern können diese nicht mit Öffnungen rechnen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sagte, dass die nächsten Lockerungsschritte “frühestens rund um Ostern” gesetzt werden sollen. Bis dahin setzt er auf die ausgedehnte Teststrategie, die ab Anfang März auch kostenlose Heimtests beinhalten wird. Vorsicht: Diese berechtigten nicht zum Zutritt beim Friseur oder zur Einreise. Hierzu dienen beispielsweise die Gratis-Testungen in den Apotheken. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bezeichnete die momentane Situation in Österreich als “stabil”. Die nächsten beiden Wochen wären unter besonderer Beobachtung und eine “Weichenstellung” für mögliche Öffnungen rund um Ostern. Ob dieser vage genannte Zeitpunkt halten wird, ist unklar. Die Kurzzusammenfassung der jüngsten Pressekonferenz der Kurz-Regierung ist mit wenigen Worten erledigt: Hotels bleiben für Touristen geschlossen, Gastronomie, Kultur und Veranstaltungen bleiben dicht. Damit dürfte sich auch ein in Wien geplante Luftfahrt-Großveranstaltung am 18. März 2021 quasi erledigt haben. Übrigens: Auch Lounges am Flughafen fallen unter das Gastro-Verbot und dürfen nur Takeaway anbieten. Selbst die “Raucherkammerln” wurden mittlerweile behördlich geschlossen.

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Heathrow bittet Passagiere für Corona-Kosten zur Kasse

London-Heathrow führt als erster Flughafen in Europa aufgrund der Corona-Pandemie eine Sonderabgabe, die Passagiere zu leisten haben, ein. Gerechnet wird damit, dass Einnahmen in der Höhe von rund 135 Millionen Euro pro Jahr generiert werden können. Diese ist von den Airlines zu kassieren und wird als “United Kingdom Exceptional Regulatory Charge” tituliert. Die Höhe der Sonderabgabe beiträgt 8,90 Britische Pfund und fällt immer dann an, wenn ab Heathrow geflogen wird. Die Länge des Fluges bzw. die Beförderungsklasse spielen dabei keine Rolle. „Heathrow bietet seinen Partnern wichtige Flughafendienste wie das Gepäcksystem, Kollegenparkplätze, Check-in-Schalter und Dienstprogramme für Fluggesellschaften. Die Gebühr für die Nutzung dieser Dienste wird lediglich zur Deckung der Kosten für deren Bereitstellung berechnet. Heathrow erzielt mit diesen Diensten absolut keinen Gewinn. Um sicherzustellen, dass dies auch weiterhin der Fall ist, wird die Gebühr von der CAA genau überwacht und jährlich überprüft und mit den Flughafennutzern vereinbart – wie dies bei der diesjährigen Gebühr der Fall war. Die Kosten pro Passagier zur Deckung dieser Dienste schwanken natürlich in Abhängigkeit von der Anzahl der Passagiere, die den Flughafen nutzen”, erklärt eine Sprecherin des London-Heathrow Airports.

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Seehofer lässt kontrollieren: Non-Schengen aus Wien und Prag

Der deutsche Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat die Bundespolizei angewiesen, dass ankommende Passagiere aus Österreich und Tschechien kontrolliert werden sollen. Das betrifft insbesondere die Flugverbindungen aus Wien und Prag. Die Anordnung hat zur Folge, dass Deutschland auf schwammiger Rechtsgrundlage die ankommenden Reisenden in den Non-Schengen-Bereichen der Airports empfangen wird. Anschließend ist eine Passkontrolle durch die Bundespolizei zu absolvieren. Zusätzlich zum Personalausweis oder Reisepass sind ein negativer Coronabefund, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, sowie der QR-Code der elektronischen Reiseanmeldung vorzulegen. Wer das nicht kann, riskiert eine Zurückweisung. Argumentiert wird das Verhalten, dass massiv von der Einigung der EU-Botschafter abweicht damit, dass Seehofer nicht will, dass die in Tirol kursierte Corona-Mutation nach Bayern “überschwappt”. Das “Umleiten” von Passagieren in Non-Schengen-Bereiche ist aufgrund der EU-Verträge nicht zulässig. Seehofer müsste, wenn er den kontrollieren möchte, eigene Kontrollstellen in den Schengen-Ankunftszonen schaffen. Allerdings hat sich insbesondere heuer gezeigt, dass Deutschland gerne Alleingänge macht und sich über EU-Recht hinwegsetzt. Ein anderes Beispiel hierfür war das Auslesen der PNR-Datenbank sowie die damit verbundene Weiterleitung an Gesundheitsbehörden. Diese darf jedoch nur für die Aufklärung schwerer Verbrechen verwenden werden. Gegen die Bundesrepublik wurde in diesem Zusammenhang ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet. Durch die von Horst Seehofer angewiesenen Zwangskontrollen der Passagiere aus Österreich und Tschechien werden an den Airports Warteschlangen vor den Passkontrollen entstehen. An manchen Flughäfen ist wenig Platz, so dass das Einhalten der Mindestabstände erschwert ist. Erst kürzlich sorgte dies am BER für medialen Wirbel.

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Icelandair mottet erste Boeing 737 Max aus

Icelandair hat die ersten beiden Maschinen des Typs Boeing 737 Max 8 ausgemottet und vom spanischen Lleida Alguaire auf die Homebase Keflavik überstellt. Die beiden Mittelstreckenjets sind am Sonntag in Island eingetroffen. Es handelt sich um die Boeing 737 Max 8 mit den Registrierungen TF-ICN und TF-ICO. Diese wurden bereits vor dem weltweiten Flugverbot an Icelandair ausgeliefert und wurden aufgrund der Betriebsuntersagung in Spanien im so genannten Long Time Storage geparkt. Die beiden Maschinen erreichten Keflavik am Sonntag um 13 Uhr 12 bzw. 13 Uhr 29. Icelandair will jene Boeing 737 Max 8, die man schon vor dem weltweiten Zwangs-Grounding übernommen hat, im Frühjahr 2021 wieder in den kommerziellen Liniendienst stellen. Mit Hilfe dieses Musters soll das Netzwerk schrittweise hochgefahren werden. Der Carrier hebt die niedrigeren Betriebskosten der Boeing 737 Max 8 als vorteilhaft hervor.

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Griechenland will Werbung mit sicheren Urlauben machen

Der griechische Tourismusminister Harry Theoharis geht davon aus, dass die bevorstehende Sommersaison 2021 besser verlaufen wird als im Vorjahr. Zwar schnitt das Land besser als andere stark vom Tourismus abhängigen Staaten ab, doch musste ebenfalls enorme Rückgänge verzeichnen. Theoharis sagte, dass das Comeback der Touristik in Griechenland auf drei Säulen basieren wird: Eine neue Kampagne soll den Mittelmeerstaat als sicheres Urlaubsland promoten, die Gesundheitsprotokolle innerhalb der Branche sollen verbessert werden und gleichzeitig will man Bewegungsprotokolle erstellen. Er verweist auch auf das Abkommen mit Israel, denn es wurde vereinbart, dass geimpfte Personen beiderseits von Quarantäne ausgenommen werden. Weitere Vereinbarungen sollen folgen. Nach Möglichkeit will Griechenland im Sommer 2021 alle Destinationen für möglichst alle Reisende offen halten. Allerdings steht noch nicht fest, ob für die Einreise ein negativer Coronatest vorgelegt werden muss, ob Geimpfte Personen ausgenommen sind oder ob gar der Antritt einer Quarantäne notwendig ist. Die griechische Regierung drängt auf EU-Ebene unter anderem gemeinsam mit Spanien und Malta für Ausnahmen für Menschen, die bereits gegen Covid-19 geimpft sind.

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Wien: Raucher weichen aufs WC aus – “Räucherhöhlen” dicht

Am Flughafen Wien-Schwechat sind schlechte Zeiten für Raucher eingetreten, denn der Airport musste aufgrund der jüngsten Covid-19-Verordnung der österreichischen Regierung sämtliche “Raucherkammerl” schließen. Das hat jedoch auch Nebeneffekte, denn beispielsweise ist gelegentlich illegales Ausweichen auf die WC-Anlagen zu beobachten. In Staaten wie Griechenland oder Ukraine wurden die Zonen, in denen das Rauchen erlaubt ist, bereits zu Beginn der Covid-Pandemie gesperrt. In Deutschland, Italien, Malta und anderen Ländern sind diese weiterhin offen. Auf dem Flughafen Luqa gibt es allerdings eine Einschränkung, denn nur jene, die sich auf den Terrassen des Sicherheitsbereichs befinden, sind geöffnet. In der Bundesrepublik werden die “Räucherkammern” auch vom Personal gerne als “maskenfreie Zone” genutzt. In Österreich entschied sich die Bundesregierung die Kammern, in denen das Rauchen bis zuletzt erlaubt war, mittels der jüngsten Verordnung temporär zu schließen. Dieser Anweisung hatte der Flughafen Wien nachzukommen, so dass Raucher nun vor verschlossenen “Kammerln” stehen. Erst unmittelbar zuvor wird darauf hingewiesen, denn die Piktogramme hat man nicht entfernt oder aber zumindest verdeckt. Laut am Airport beschäftigtem Bodenpersonal hat die Maßnahme aber einen für alle Passagiere unangenehmen Nebeneffekt, denn der eine oder andere Raucher soll einfach auf die Toilette ausweichen. Dem Vernehmen nach soll die Quote der “illegalen WC-Raucher” unter Umsteigern am höchsten sein, denn kurz “einreisen”, im Freien Rauchen und dann wieder durch die Sicherheitskontrolle, ist für viele aufgrund der Einreise- und Quarantänebestimmungen nicht umsetzbar. Solange man sich im Transitbereich aufhält, bleibt man von den Vorschriften des Herrn Bundesminister Rudolf Anschober verschont. Ab der formellen Einreise greift die jüngste Einreiseverordnung

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