Jan Gruber

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Jan Gruber

Wien: Air Bridge Cargo fliegt FFP2-Masken mit 747-8F ein

Die russische Frachtfluggesellschaft Air Bridge Cargo landete am Freitag gegen 17 Uhr 15 mit einer Boeing 747-8F in Wien-Schwechat. An Bord befanden sich FFP2-Schutzmasken. Gechartert wurde der Jumbojet von einem österreichischen Großhändler für Medizinprodukte. Laut Medical United soll es sich um die bislang größte Einzellieferung FFP2-Masken handeln. An Bord der Air-Bridge-Cargo-Maschine befanden sich etwa sieben Millionen Stück. Die Masken sollen nun an österreichische Apotheken, medizinische Einrichtungen und andere Kunden des Großhändlers ausgeliefert werden. Die Boeing 747-8F holte die Ware im chinesischen Shenzhen ab. Es dürfte nicht die letzte Großlieferung sein, denn Medical United erklärt, dass man rund 30 Millionen weitere FFP2-Masken bestellt habe. Diese sollen in den nächsten Wochen nach Österreich geflogen werden. Weiters importiert der Großhändler auch die momentan begehrten Antigen-Schnelltests. „Wir sind stolz darauf, mit dieser Großlieferung an FFP2-Masken zu einer dafür besonders wichtigen Zeit, sowie mit unserem breiten Angebot bei Antigentests einen Beitrag zur Pandemiebekämpfung beisteuern zu können“, erklärt Medical-United-Geschäftsführer Michael Davidson bei der Übernahme der Ladung auf dem Flughafen Wien. „Wir sehen uns als starken Partner für den gesamten Gesundheitssektor, mit qualitativ hochwertigen Schutzprodukten und einer hervorragenden Verfügbarkeit aufgrund der jahrelangen Geschäfts- und Handelsbeziehungen unserer Unternehmensgruppe. Insgesamt konnten wir seit Beginn der Pandemie bereits 100 Millionen Masken zur Verfügung stellen, weitere 100 Millionen Stück sind für den Absatz geplant. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung im internationalen Handel, Bereich Logistik und Vertrieb können wir Top-Qualität auch in großen Mengen und mit kurzen Bestellfristen liefern.“

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Nambia: Auch Westair stellt den Flugbetrieb ein

Die Fluggesellschaft Westair Aviation (Namibia) ist in den Strudel der Liquidation des Staatscarriers Air Namibia geraten. Die Regionalfluggesellschaft musste ebenfalls den Flugbetrieb einstellen Westair Aviation flog zuletzt im Rahmen eines Wetlease-Vertrags mit vier Embraer ERJ 145 im Auftrag von Air Namibia. Dieser Auftrag ist weggebrochen, da die Regierung beschlossen hat das staatliche Unternehmen in die Liquidation zu schicken. Für die vier Embraer-Regionaljets sucht Westair Käufer. Die Maschinen stehen zum Verkauf und sind sofort verfügbar. In der vorliegenden Ausschreibung ist sogar zu lesen, dass man diese aufgrund der Liquidation von Air Namibia nicht mehr benötigt. Betroffen sind die ERJ 145 mit den Registrierungen V5-WEB, V5-WC, V5-WEW und V5-WIN. Das durchschnittliche Alter beträgt 19,6 Jahre. Inwiefern der Flugbetrieb mit den verbleibenden Mustern fortgeführt werden kann bzw. reaktiviert wird, ist noch unklar. Jedenfalls ist fix, dass sich Westair Aviation aus dem Betrieb der Airliner-Maschinen zurückziehen wird. Die Flotte der kleineren Flugzeuge besteht aus den nachstehenden Mustern: Beechcraft Hawker 400XP, Beechcraft King Air 350ER, Piper Cheyenne 2, Cessna Conquest C425, Reims Cessna F406, Cessna C404 Titan, Cessna C402 Businessliner, Cessna 310, Cessna 208B Caravan und Cessna C210.

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Austrian Airlines: Kein Comeback für „Tested Flights“

Mittlerweile sind Schnelltest-Befunde im Reiseverkehr in Deutschland und Österreich anerkannt und sind bei der Einreise den PCR-Ergebnissen gleichgestellt. Austrian Airlines hat aber das so genannte „Tested-Flights“-Programm vor einiger Zeit eingestellt. Diese würde Reisenden jetzt Vorteile bieten, denn der frische Befund berechtigt in beiden Ländern zur Einreise. Die AUA wollte im Jänner das Projekt überarbeiten und auf neue Beine stellen, doch geschehen ist bislang nichts, das für Fluggäste wahrnehmbar wäre. Eine Sprecherin der Fluggesellschaft erklärte gegenüber Aviation Direct, dass es zum Thema „Tested Flights“ momentan keine Neuigkeiten gibt. „Es wird koordiniert innerhalb der Lufthansa Group aktuell daran gearbeitet, welche Services rund um das Thema Gesundheitsschutz beim Reisen wir unseren Passagieren zukünftig anbieten können, auch mit Blick auf den Sommer 2021. Der Fokus liegt aktuell auf weiteren Kooperationen mit Testanbietern sowie einer vereinfachten Kontrolle von Test-/Impfzertifikaten, um Prozesse am Airport zu beschleunigen. Das Transfer-Testing für Shanghai läuft weiterhin sehr gut – ansonsten zum jetzigen Zeitpunkt keine neuen Strecken“, so die Medienreferentin. Testlauf im Vorjahr hatte keine Vorteile für Passagiere Gegen Jahresende 2020 haben Austrian Airlines und Lufthansa so genannte „Tested Flights“ probeweise eingeführt. Beispielsweise wurden auf der Strecke Wien-Hamburg alle Passagiere und Besatzungsmitglieder zum Schnelltest geben. Vorteile bei der Einreise brachte das nicht, denn zu diesem Zeitpunkt waren Antigen-Ergebnisse weder in Deutschland noch in Österreich anerkannt. In der Alpenrepublik änderte sich das am 19. Dezember 2020. Seither können sowohl PCR- als auch Schnelltest-Befunde bei der Einreise vorgelegt werden. Deutschland zog Anfang 2021 nach und akzeptiert ebenfalls Antigen-Ergebnisse. Damit sind die beiden Staaten

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Lauda-Leiharbeitsfirma Crewlink: Wer nicht arbeitet, verdient mehr Geld

Knapp über die Hälfte des fliegenden Personals der Lauda-Europe-Basis Wien ist über die österreichische Zweigniederlassung der Leiharbeitsfirma Crewlink beschäftigt. Diese befindet sich – im Gegensatz zur Fluggesellschaft – seit November 2020 in Kurzarbeit. Somit trägt das Arbeitsmarktservice Niederösterreich den Großteil der Lohnkosten. Die Ryanair Group schoss sich in Sachen Kurzarbeit in Österreich sprichwörtlich selbst ins Knie, denn nach einer regelrechten Seifenoper konnte diese bei Laudamotion eingeführt werden, ehe man diese beendete, um Druck bezüglich der Durchsetzung des gewünschten neuen Kollektivvertrags machen zu können. Der KV wurde nie formell abgeschlossen und unmittelbar nach der Schutzfrist erhielten viele Laudamotion-Mitarbeiter die Kündigung. Crwlink war im Frühjahr nicht in Kurzarbeit Bedingt dadurch, dass der Flugbetrieb inklusive Personal auf die neugegründete maltesische Lauda Europe Ltd. übertragen wurde, ist diese nicht zur Inanspruchnahme der Kurzarbeit berechtigt. Das ergibt sich aus der gesetzlichen Lage, denn ein Unternehmen muss mindestens ein Jahr auf dem Markt bestehen, um von dieser staatlichen Beihilfe profitieren zu können. Die Personalleasingfirma Crewlink konnte im Frühjahr keine Kurzarbeit bewilligt bekommen, da man erst im Herbst 2019 mit der österreichischen Zweigniederlassung aktiv wurde. Unmittelbar nachdem die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt waren, wurde diese Maßnahme beim Leiharbeitsunternehmen eingeführt. Die Ryanair Basis Wien, die mit Jahresende geschlossen wurde, bekam übrigens die Kurzarbeit nicht bewilligt, weil man eben weniger als ein Jahr in Österreich tätig war. Unter dem Aspekt, dass mehr als die Hälfte des fliegenden Personals über Crewlink beschäftigt ist und aufgrund der staatlichen Unterstützungsmaßnahme der Großteil der Lohnkosten vom Arbeitsmarktservice Niederösterreich getragen werden, erscheint das Rundschreiben von Lauda-Europe-Geschäftsführer

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Condor brachte Klage gegen Lufthansa-Staatshilfe ein

Gerüchte und Andeutungen gab es seit einigen Tagen, doch nun ist es fix: Condor brachte eine Klage beim Gericht der Europäischen Union gegen die Staatshilfe für den Mitbewerber Lufthansa ein. Beklagte ist die EU-Kommission und nicht der Kranich-Carrier. Das Unternehmen bestätige am Freitag, dass der Schriftsatz eingebracht wurde. Das Gericht der Europäischen Union ist die Vorstufe des EuGH, die geschaffen wurde, um das Höchstgericht zu entlasten. Pikant an der Angelegenheit ist, dass Condor selbst wiederholt Staathilfe erhalten und nur aufgrund dieser der Liquidation entgangen ist. Die ehemalige Lufthansa-Tochter wirft der einstigen Mutter vor, dass diese ihre Marktmacht missbrauchen würde. Hintergrund sind die aufgekündigten Zubringerflüge, auf die Condor angewiesen ist. Lufthansa hingegen will das eigene Ferienflugangebot, das unter der Marke Eurowings Discover an den Start gehen wird, besser füllen. Verfahren vor dem Kartellamt läuft bereits Vor dem deutschen Bundeskartellamt läuft ein Prüfverfahren, das aufgrund einer Beschwerde des Ferienfliegers eingeleitet wurde. Die Behörde äußerte sich bereits dahingehend, dass man möglichst rasch entscheiden will, denn die Vertragsauflösung wird im Juni 2021 schlagend. Condor klagt vor dem Gericht der Europäischen Union gegen die Bewilligung der milliardenschweren Staatshilfe für Lufthansa, denn man ist der Ansicht, dass der Kranich gegen die Auflagen und Bedingungen verstoßen würde. Unter anderem ist vorgesehen, dass mit den Mitteln keine kleineren Mitbewerber verdrängt oder aufgekauft werden dürfen. Der Ferienflieger sieht sich aufgrund der gekündigten Zubringerflüge vom Markt gedrängt.

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Lauda in Wien: Nur noch fünf A320 – jeder zweite Job akut in Gefahr

Einige Wochen war es bei der Ryanair-Tochter Lauda Europe ruhig, doch nun sorgt ein internes Rundschreiben, das von Geschäftsführer David O’Brien unterfertigt ist, wieder für Wirbel: Der Airline-Chef informierte die Belegschaft, dass Verhandlungen mit dem Flughafen Wien gescheitert sind. Eingangs schreibt der O’Brien, der auch Geschäftsführer der Konzernschwester Malta Air ist sowie dem Vorstand von Ryanair angehört: „Ich muss leider mitteilen, dass die Verhandlungen von Ryanair mit dem Flughafen Wien über ein Programm zur Wiederherstellung und zum Wachstum des Verkehrs bisher erfolglos waren.“ In Wien sollen ab dem Sommerflugplan 2020 maximal fünf Maschinen betrieben werden. Personal beschäftigt man allerdings für deutlich mehr Flugzeuge. Aus dem vorliegenden Rundschreiben geht auch hervor, dass ein möglicherweise heftiger Stellenabbau nicht ausgeschlossen werden kann. Den will man zwar vermeiden, jedoch wird die Schuld hier für – mal wieder – bei der Regierung, Austrian Airlines und beim Flughafen Wien gesucht. Jeder zweite Arbeitsplatz steht auf der Kippe „Der Flughafen Wien, einer der teuersten Flughäfen im Netz der Ryanair-Gruppe, ist in jüngster Zeit noch teurer geworden nachdem die österreichische Regierung beschlossen hat die Steuern auf europäischen Kurzstrecken zu erhöhen und gleichzeitig die Steuern auf Langstrecken zu senken. Die Austrian-Airlines-Zubringerflüge sind komplett von der Ticketsteuer befreit. Vor kurzem hat die österreichische Regierung vorgeschlagen den Fluggesellschaften das Recht auf Preisfreiheit („Mindestpreis“) zu verweigern, um den Wettbewerb mit der vom Staat geretteten Lufthansa-Tochter AUA zu erschweren“, so David O’Brien weiters. „Angesichts dieser steigenden Kosten in Wien und der Marktmanipulation durch die österreichische Regierung kann die Ryanair-Gruppe nicht in der Lage

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Charter mangels Linienflüge: AUA fliegt SK Rapid nach Altenrhein

Momentan pausiert das von Peoples durchgeführte Linienflugangebot zwischen Wien und Altenrhein. Daher müssen die Fußball-Bundesliga-Spieler des SK Rapid Wien zu ihrem Auswärtsmatch gegen den SCR Altach per Charterflug anreisen. Dieser wird am Freitag als OS 2651 mit DHC Dash 8-400 von Austrian Airlines durchgeführt. Die Wiener Fußballmannschaft wird am Samstag auswärts in Vorarlberg auf Altach treffen. Da es im genannten Bundesland keinen Verkehrsflughafen gibt, wird seit Jahrzehnten das sich auf schweizerischem Hoheitsgebiet befindliche Flugfeld Altenrhein als „Vorarlberger Flughafen“ genutzt. Rheintalflug baute den „Ländle-Shuttle“ auf Austrian Airlines bediente ab diesem Airport über viele Jahre hinweg die für die lokale Wirtschaft wichtige Anbindung an die Hauptstadt Wien. Man baute diese jedoch nicht selbst auf, sondern die Strecke wurde von der Rheintalflug Seewald Ges.m.b.H., die im Jahr 2001 gekauft wurde, aufgebaut. Rheintalflug wurde im Jahr 2002 mit der damaligen AUA-Tochter Tyrolean Airways fusioniert. Aus dieser Zeit stammte auch die Crewbasis Altenrhein, die erst im Jahr 2019 geschlossen wurde. Die Verbindung Altenrhein-Wien wurde seitens Austrian Airlines per 31. März 2013 eingestellt. Zuvor gab es einen harten Wettbewerb mit der damals noch jungen hauseigenen Airline des Flughafens Altenrhein, Peoples. Auch der Rheintalflug-Nachfolger InterSky heizte ab Friedrichshafen den Wettbewerb auf der Wien-Strecke an. Zunächst zog sich die Bregenzer Airline von dieser Route zurück, dann Austrian Airlines aus Altenrhein. Die Route war nicht mehr profitabel genug, so die damalige Begründung. Seither ist Peoples Alleinanbieter, jedoch pausiert die Strecke bis mindestens 27. März 2021, so dass die Fußballer auf eine gecharterte AUA-Dash ausweichen müssen.

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Flybe vor endgültigem Entzug der Betriebsgenehmigung

Im Vorjahr musste die einst größte Regionalfluggesellschaft Europas, Flybe, Insolvenz anmelden. Bislang wurden das AOC und die Betriebsgenehmigung nicht entzogen, doch die Zivilluftfahrtbehörde des Vereinigten Königreichs leitete nun ein entsprechendes Verfahren ein. Gegen Jahresende 2020 wurden die Markenrechte und einige Assets durch Cyrus Capital übernommen. Unter dem Firmennamen „Thyme Opco“ wurden bei der CAA die Anträge auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung (OL) eingebracht. Zum damaligen Zeitpunkt galt dies als durchaus überraschend, da die Reaktivierung der noch gültigen Zertifikate von Flybe möglich gewesen wäre. Das hat man offenbar von Anfang an nicht beabsichtigt, denn die „neue Flybe“ soll mit neuem AOC und neuer OL abheben. Als Fluggerät sicherte man sich über eine Leasinggesellschaft eine erste DHC Dash 8-400, die vormals bei Austrian Airlines im Einsatz war. Die Streckenrechte, die die „alte Flybe“ hatte, wird man wahrscheinlich nicht übernehmen können. CAA führt Ende Feber 2021 eine Anhörung durch Hintergrund ist, dass diese an der Betriebsgenehmigung, die nun aufgehoben werden könnte, haften. Eigentlich wollte die britische CAA der insolventen „alten Flybe“ schon länger den Stecker ziehen. Bereits Mitte April 2020 wurde ein Entzugsverfahren eingeleitet, jedoch lockerte die Europäische Union, deren Vorgaben UK damals aufgrund der Übergangsphase noch zu beachten hatte, rückwirkend die Bestimmungen. Der simple Grund: Wegen der Corona-Pandemie hätten sonst europaweit die nationalen Behörden enorm vielen Carriern AOC und OL entziehen müssen. Das AOC von Flybe ist bereits seit 16. Dezember 2020 suspendiert. Nun geht es darum, dass dieses endgültig eingezogen wird und gleichzeitig auch die Betriebsgenehmigung und die daran haftenden

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Billiger als in Wien: Flughafen Graz startet Corona-Tests

Am Flughafen Graz werden nun in Kooperation mit dem Hygienicum Graz und der NYR Consulting GmbH sowohl Antigen- als auch PCR-Tests angeboten. Diese sind kostenpflichtig und als Privatleistung von den Nutzern selbst zu bezahlen. Der Test-Point am Flughafen Graz wurde so eingerichtet, dass er allen Ansprüchen einer schützenswerten Infrastruktur gerecht wird und steht zu bestimmten Öffnungszeiten zur Verfügung. Das Angebot steht allen interessierten Personen offen und ist nicht exklusiv für Fluggäste. „Stringente Teststrategien werden neben der COVID-Impfung in den kommenden Monaten dazu beitragen, bestehende Reiseeinschränkungen zu lockern und damit Geschäfts- und Privatreisen zu erleichtern“, erklären Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Es war uns daher wichtig, für unsere Passagiere eine praktische Testmöglichkeit direkt am Flughafen zu schaffen. Die kostenpflichtigen Tests können jedoch auch von Nicht-Passagieren in Anspruch genommen werden.“ Die Kosten am Flughafen Graz liegen unter jenen, die am Wiener Airport genommen werden. Für den PCR-Test werden am größten Flughafen Österreichs 99 Euro fällig und für den Antigen-Schnelltest 35 Euro. Informationen zu den Tests: PCR-Tests: Kosten: 69 Euro Bei der Durchführung von 08:00 bis 11:00 Uhr liegt das Ergebnis noch am selben Tag bis spätestens 20:00 Uhr vor. Bei einer späteren Durchführung liegt das Ergebnis am darauffolgenden Arbeitstag bis spätestens 20:00 Uhr vor. Antigen Tests: Kosten 33 Euro Sollte ein Test positiv sein, besteht die Möglichkeit vor Ort eine PCR Probe abzunehmen. Dafür ist eine Laborauswertung notwendig.

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Airbus: Wasserstoff-Turboprop steht hoch im Kurs

Unter dem Druck des Klimaschutzes arbeiten derzeit so ziemlich alle Flugzeugbauer an alternativen Antrieben. Der europäische Hersteller Airbus will bis 2035 eine mit Wasserstoff angetriebene Maschine in die Luft bringen. Bloomberg berichtet unter Berufung auf Firmenkreise, dass man derzeit an einem Kurzstreckenflugzeug für rund 100 Passagiere mit einer Reichweite von 1.000 nautischen Meilen arbeitet. Der Antrieb soll mittels Wasserstoff-Turboprop erfolgen. Setzt sich das Konzept durch, so könnte es eine regelrechte Renaissance der Propeller-Maschinen geben. Dass der Turboprop bei Airbus momentan hoch im Kurs liegt, dürfte insbesondere daran liegen, dass dieser Antrieb technisch einfacher umzusetzen ist. Allerdings hat der Flugzeugbauer auch Bedenken, denn diverse Airlines könnten das Konzept nur weil Propeller verwendet werden, ablehnen. Bei vielen Passagieren gelten Turboprops völlig zu Unrecht als „alte Flugzeuge“. Fix ist allerdings noch nichts, denn der Hersteller will bis etwa 2025 verschiedene Möglichkeiten ausarbeiten und sich erst dann auf das „Flugzeug der Zukunft mit dem Antrieb der Zukunft“ festlegen. Bis dahin werden wohl noch viele Konzeptstudien vorgestellt werden. Was sich dann durchsetzen wird, entscheiden wohl auch die Fluggesellschafen, denn anhand deren Interesse und insbesondere Bestellungen wird Airbus die finale Entscheidung abhängig machen.

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