Jan Gruber

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Jan Gruber

Wir wünschen Ihnen Frohe Weihnachten!

Das Jahr 2020 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Vieles, das genau heute vor einem Jahr noch für undenkbar gehalten wurde, ist eingetreten. Kaum eine andere Branche ist so stark gebeutelt wie die Luftfahrt und Touristik. Die Hoffnungen liegen nun auf flächendeckender Durchimpfung der Weltbevölkerung. Ob diese zu einer Lösung des Problems und damit zur Aufhebung der Einreise- und Quarantänebeschränkungen führt, ist noch völlig unklar. Auch weiß niemand, ob sich der Markt nicht doch grundlegend verändert und die Nachfrage äußerst langsam wieder anziehen wird. All das werden die Ereignisse der nächsten Wochen und Monate zeigen. Doch nun steht das Weihnachtsfest unmittelbar vor der Tür. Heuer ist alles anders und hoffentlich bei der überwiegenden Mehrheit in kleinerem Kreis als in den Jahren zuvor. Das soll uns alle aber nicht daran hindern ein wenig zur Ruhe zu kommen und Kraft für die Herausforderungen des Jahres 2021 tanken zu können. Diese werden wir alle brauchen. In diesem Sinne wünschen wir allen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und danken herzlichst für das Interesse an Aviation Direct. Wir werden Ihnen nach den Weihnachtsfeiertagen wieder im gewohnten Umfang zur Verfügung stehen. Mit dem nachstehenden Zitat „verabschieden“ wir uns in die Weihnachtszeit und wünschen Ihnen nur das Beste und möglichst angenehme und erholsame Tage: Das Ziel des Lebens ist das Gute. (Leo Tolstoi, 1828-1910) IhrAviation Direct Team

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Malta Air und Verdi einigen sich auf Lohnkürzungen

Die Gewerkschaft Verdi und Malta Air haben sich auf Lohnkürzungen für das in Deutschland stationierte Personal geeinigt. Laut Erklärung der Konzernmutter Ryanair umfasst diese “eine langfristige Vereinbarung, die moderate Kürzungen der Löhne, Produktivitätsverbesserungen und Zugang zu staatlichen Unterstützungen vorsieht”. Betroffen ist das Kabinenpersonal. Malta Air betreibt im Auftrag von Ryanair zahlreiche Boeing 737-800 ab Deutschland. Aufgrund der Coronakrise will man die Lohnkosten nach Möglichkeit reduzieren. Die von Lauda betriebenen A320-Bases in Stuttgart und Düsseldorf wurden im Oktober 2020 geschlossen. Die Ver.di-Vereinbarung wurde von der Mehrheit des in Deutschland ansässigen Kabinenpersonals von Malta Air angenommen und folgt einer ähnlichen Vereinbarung, die im Juli dieses Jahres mit der Vereinigung Cockpit für die in Deutschland ansässigen Piloten von Malta Air erzielt wurde.  „Wir begrüßen diese Einigung, die mit Ver.di und unserem deutschen Kabinenpersonal erzielt wurde – sie haben eine langfristige Vereinbarung akzeptiert, die moderate Kürzungen der Löhne (welche innerhalb der Laufzeit der Vereinbarung wieder rückgängig gemacht werden), Produktivitätsverbesserungen und Zugang zu staatlichen Unterstützungen beinhaltet, um so viele deutsche Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten. Dies folgt einer ähnlichen Vereinbarung, die Anfang des Jahres mit den deutschen Piloten von Malta Air abgeschlossen wurde und die ihre gemeinsame Bereitschaft widerspiegelt, während der Covid-19-Krise mit uns zu arbeiten. Die Vereinbarungen, die mit VC und Ver.di getroffen wurden, bieten der in Deutschland ansässigen Crew eine Möglichkeit für den Zugang zu staatlicher Unterstützung in dieser Zeit der beispiellosen Krise. Malta Air fordert die Kölner Arbeitsagentur sowie die Bundesregierung auf, die diskriminierende Vorenthaltung staatlicher Unterstützung für die Piloten und das

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VC und Lufthansa einigen sich auf Krisentarifvertrag

Die Vereinigung Cockpit und Lufthansa haben sich auf einen Krisentarifvertrag für die Piloten geeinigt. Dieser setzt die Zugeständnisse über den 31. Dezember 2020 hinaus fort und kann bis zum 30. Juni 2022 verlängert werden. Die Kurzarbeit kann bis vorerst 31. Dezember 2021 ausgedehnt werden. Betroffen sind Lufthansa sowie die Konzerngesellschaften Germanwings, Lufthansa Aviation Training und Lufthansa Cargo. Laut Vereinigung Cockpit spart sich die Firmengruppe durch die Vereinbarung 450 Millionen Euro. Zusammen mit dem bereits geschlossenen Unterstützungspaket für 2020 ergeben sich durch Kurzarbeit und Krisenvereinbarung lückenlose Einsparungen bis zum 31.03.2022 bzw. maximal bis zum 30.06.2022 in Gesamthöhe von bis zu über 600 Millionen Euro, so die VC in einer Aussendung. Im Gegenzug für die Zugeständnisse erhält das Cockpitpersonal einen Kündigungsschutz bis zum Laufzeitende der Krisenvereinbarung sowie einen mit 24 Millionen Euro dotierten Topf zur Finanzierung sozialverträglicher Maßnahmen im Falle eines Personalabbaus.  „Wir sind erleichtert, dass es uns trotz eines extrem unnachgiebigen Managements gelungen ist, das Cockpitpersonal mindestens bis zum 31.03.2022 gegen betriebsbedingte Kündigungen abzusichern. Die Pilotinnen und Piloten tragen durch die Reduktion der Cockpitkosten den höchsten individuellen Krisenbeitrag aller Mitarbeitergruppen im Konzern und tragen damit zu einer besseren Liquidität der Lufthansa bei“, so Markus Wahl, Präsident der VC. „Ich freue mich über den weiteren substantiellen Beitrag der Cockpitbeschäftigten zur Krisenbewältigung. Wir wollen die Laufzeit des Krisentarifvertrags nutzen, um mit der Vereinigung Cockpit nachhaltige strukturelle Lösungen als Reaktion auf die veränderten Rahmenbedingungen zu vereinbaren und Kündigungen auch nach der Laufzeit vermeiden zu können”, erklärt Lufthansa-Vorstand Michael Niggemann. Die Gespräche zwischen dem Kranich

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Ryanair versucht mit Impfungen Tickets zu verkaufen

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair versucht derzeit unter Hinweis auf nun zugelassene Corona-Impfstoffe Kasse zu machen. Der Carrier wirbt für Sommerurlaube wortwörtlich mit „Impfen und Loslegen“. Noch ist überhaupt nicht klar, ob es mit einem entsprechenden Eintrag in der Impfkarte zu Einreiseerleichterungen kommen wird oder nicht. Auf den zuletzt genannten Umstand weist der irische Carrier selbstredend nicht hin. Auch ist die Verfügbarkeit von Impfungen für die Allgemeinbevölkerung, beispielsweise in Österreich, momentan defacto nicht vorhanden. Europaweit ist keinesfalls sichergestellt, dass alle impfwilligen Personen vor dem Sommerurlaub 2021 die Injektion erhalten können. Ryanair sprach sich wiederholt gegen Testungen vor dem Abflug aus. Daher ist die nunmehrige Werbekampange, die Sommerurlaube mit einer Spritze und einem Gefäß mit der Aufschrift „Vaccine“ bewirbt durchaus ein wenig heuchlerisch. Da können auch die beworbenen 15 Prozent und der Verzicht auf Umbuchungsgebühren nicht hinwegtäuschen, denn eine eventuelle Tarifdifferenz fällt sowieso an. Auch sind die Fristen für den Erlass auf die horrende Gebühr nicht gerade kundenfreundlich ausgelegt.

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Griechenland will UK-Verkehr nicht kappen

Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten, darunter auch Österreich, will Griechenland den Flugverkehr mit dem Vereinigten Königreich nicht kappen. Die Regierung verkündete allerdings, dass sämtliche aus UK einreisenden Personen verpflichtend sieben Tage in Quarantäne müssen. Die Dauer der Absonderung wird per 25. Dezember 2020 auf zehn Tage ausgedehnt. Derzeit ist ein „Freitesten“ nicht vorgesehen. Für Personen, die aus dem Vereinigten Königreich kommend nach Griechenland einreisen wollen, gilt folgendes: Ein negativer PCR-Test muss vorgelegt werden, noch am Airport muss ein kostenloser Antigen-Test absolviert werden und im Anschluss muss eine Quarantäne angetreten werden. Während der Absonderung kann das Gesundheitsamt einen PCR-Test anordnen.

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Sunclass Airlines verpasst sich neue Livery

Die dänische Sunclass Airlines verabschiedet sich von der von Thomas Cook Scandinavia übernommenen Livery. Der Airbus A321 mit der Registrierung OY-TCF trägt seit wenigen Tagen das neue Farbenkleid. Der skandinavische Teil der Thomas Cook Group überlebte den Kollaps des Konzerns, weil dieser von Investoren übernommen wurde. Der Fluggesellschaft verpasste man mit Sunclass rasch einen neuen Namen, jedoch blieb die Livery bislang gleich. Das ändert sich nun, denn der erste Airbus A321 erscheint bereits in neuem Design. Nach und nach soll der komplette Markenauftritt aller Aktivitäten entsprechend angepasst werden. Sunclass Airlines betreibt insgesamt 12 Flugzeuge. Dabei handelt es sich um acht Airbus A321, drei Airbus A330-300 und einen Airbus A320. Derzeit sind jedoch insgesamt sieben Maschinen aufgrund der Corona-Pandemie inaktiv. Unklar ist noch wie viele im Sommerflugplan 2021 tatsächlich zum Einsatz kommen werden.

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Lufthansa: Kurzarbeiter sollen bei Ocean anheuern

Lufthansa geht in Sachen der neuen Plattform Ocean einen kuriosen Weg: Intern schreibt man Jobs aus, die sich gezielt an Flugbegleiter richten, die sich momentan bei der Mainline in Kurzarbeit befinden. Diese können sich beim Kranich unbezahlt beurlauben lassen und stattdessen ihren Dienst bei der neuen Langstreckentochter Ocean versehen. Dies geht aus den Stellenausschreibungen, die Lufthansa unter anderem über das Intranet verbreitet hat, hervor. Wie viele sich für dieses Angebot bewerben ist unklar. Die Gewerkschaften VC, Verdi und UFO kritisieren das Ocean-Projekt heftig und werfen der Konzernführung Tarifflucht vor. Die bislang bekannten Gehälter liegen deutlich unter jenen, die bei Lufthansa und Eurowings bezahlt werden.

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FlyDubai kündigt Salzburg an

Der Billigflieger FlyDubai beabsichtigt ab 13. Mai 2021 viermal wöchentlich zwischen Dubai und Salzburg zu fliegen. In den Emiraten sollen Umstiege in das Streckennetz von Schwestergesellschaft Emirates möglich sein. Der Salzburger Flughafen teilte mit, dass „bis zu“ vier wöchentliche Umläufe durchgeführt werden sollen. Allerdings steht der Zeitpunkt der Aufnahme in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Coronapandemie. Insbesondere ist maßgeblich, dass die Einreise- und Quarantänevorschriften beiderseits zumindest gelockert werden.

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Easyjet übernimmt 22 A320neo später

Der Lowcoster Easyjet wird weitere 22 Maschinen der A320neo-Reihe später als ursprünglich geplant übernehmen. Mit dem Hersteller einigte man sich darauf, dass diese statt zwischen 2022 und 2024 erst in 2027 und 2028 übergeben werden. Billig ist die Angelegenheit für Easyjet nicht, denn Firmenchef Johan Lundgren musste einem Preisaufschlag von 28 Millionen Euro zustimmen. Weiters wird Airbus die Kosten für eventuell steigende Material- und Personalkosten weiterverrechnen. In einer Medienerklärung sagt der CEO des orangefarbenen Billigfliegers, dass diese Lösung Easyjet ermögliche in der unsicheren Zeit die Flottenplanung flexibel zu gestalten.

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Paderborn: Amtsgericht genehmigt Insolvenzplan

Vor einigen Wochen meldete der Flughafen Paderborn Insolvenz in Eigenverwaltung an. Nun bewilligte das Amtsgericht Paderborn den vorläufigen Insolvenzplan. Der Airport soll fortgeführt werden, jedoch mit deutlich weniger Personal. Private Investoren konnten nicht gefunden werden. Der Regionalflughafen soll in Zukunft weniger Geld von den Gesellschaftern, die ausschließlich aus dem Kreis der öffentlichen Hand stammen, bekommen. Der Insolvenzplan soll am 29. Jänner 2021 vor dem Amtsgericht Paderborn mit den Gläubigern erörtert werden. Nehmen diese den Vorschlag an, so kann der Richter diesen bestätigen.

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