Jan Gruber

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Jan Gruber

Swiss beschäftigt 400 Flugbegleiter im Überschuß

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss (Swiss International Air Lines) beschäftigt nach einem Pressebericht derzeit rund 400 Flugbegleiter mehr, als sie für ihren aktuellen Flugbetrieb benötigt. Dies entspricht in etwa jedem zwölften Mitarbeiter in dieser Berufsgruppe. Die Zeitung Schweiz am Wochenende berichtete unter Berufung auf interne Informationen der Lufthansa-Tochter über den Personalüberschuß. Der Überschuß resultiert dem Bericht zufolge aus einer Diskrepanz zwischen der hohen Zahl neu rekrutierter Mitarbeiter in den letzten zwei Jahren und der gleichzeitigen Reduzierung des Flugprogramms. Die Airline mußte ihren Flugplan in den vergangenen Monaten aufgrund des akuten Mangels an verfügbaren Piloten einschränken. Die Besatzungsmitglieder in der Kabine wurden jedoch in Erwartung eines vollständigen Wiederanlaufs des Flugbetriebes weiterhin eingestellt. Laut einer Sprecherin der Swiss sind derzeit keine Entlassungen des Kabinenpersonals vorgesehen. Um den Personalstand an die momentane Betriebssituation anzupassen, nimmt die Fluggesellschaft jedoch aktiv Anträge der Mitarbeiter für Pensumreduktionen und unbezahlte Ferien entgegen. Dieses Vorgehen ist in der Luftfahrtbranche eine gängige Methode, um Personalüberhänge in administrativen oder operativen Bereichen ohne Kündigungen zu bewältigen und die Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Die Swiss hat als Teil der Lufthansa Group in der Schweiz eine Schlüsselrolle inne.

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Wirtschaftlicher Druck in Sachsen: Lufthansa zieht Bodenpersonal aus Leipzig und Dresden ab

Die Lufthansa-Gruppe vollzieht einen harten Einschnitt an den sächsischen Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden und entläßt ihr gesamtes Bodenpersonal an diesen Standorten. Von der Maßnahme sind rund 130 Mitarbeiter der Konzerntöchter Airport Services Leipzig GmbH (ASL) und Airport Services Dresden GmbH (ASD) betroffen. Als Hauptgrund nannte die Fluggesellschaft die wirtschaftlich unrentable Situation, welche durch hohe Betriebskosten und eine unzureichende Erholung des innerdeutschen Flugverkehrs nach den Belastungen der vergangenen Jahre bedingt sei. Mit dem Wechsel zum Winterflugplan Ende Oktober sollen die Aufgaben der Lufthansa-Tochterfirmen an zwei Unternehmen der Mitteldeutsche Flughafen AG übergehen. Der Schritt wirft ein Schlaglicht auf die kritischen Rahmenbedingungen des Luftverkehrsstandortes Deutschland. 130 Mitarbeiter vor dem Verlust des Arbeitsplatzes Die Entscheidung der Lufthansa, das Bodenpersonal an den beiden sächsischen Airports abzuziehen, wurde von der Konzernsprecherin Anja Lindenstein bestätigt, nachdem bereits regionale Zeitungen wie die „Leipziger Volkszeitung“ und die „Sächsische Zeitung“ darüber berichtet hatten. Die betroffenen Angestellten der ASL und ASD waren bisher für die Abfertigung der Lufthansa-Maschinen sowie für die Flugzeuge der Konzerngeschwister Eurowings, Austrian Airlines und Swiss zuständig. Diese Dienstleistungen umfaßten unter anderem die Gepäckabfertigung, die Einweisung der Flugzeuge und verschiedene logistische Aufgaben auf dem Rollfeld. Der Verlust von rund 130 Arbeitsplätzen in der Region ist ein empfindlicher Schlag für die betroffenen Familien und die lokale Wirtschaft. Die Lufthansa hat zwar zugesichert, daß für die betroffenen Beschäftigten ein „sozial fairer und überdurchschnittlicher Ausgleich für den Verlust ihrer Arbeitsplätze“ vereinbart wurde. Zudem bestehe die Möglichkeit, sich auf freie Stellen innerhalb des Lufthansa-Konzerns zu bewerben, was laut Lindenstein bereits in Teilen

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Flughäfen fordern Entlastung für Reisende und mehr Flugziele

Anläßlich des Welttourismustages am 27. September 2025 haben die deutschen Flughäfen die Bundesregierung zu einer drastischen Senkung der staatlichen Standortkosten aufgerufen. Der ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) betont, daß bezahlbares Reisen für Familien gesichert werden müsse. Die steigenden Kosten würden das Reisen für viele Menschen zunehmend erschweren, obwohl touristische Mobilität eine essentielle Rolle für Millionen von Bürgern spiele. Die Analyse der beliebtesten Flugziele der Deutschen im Sommer 2025 zeigt, daß Reisen über die reine Urlaubsreise hinausgeht. Neben klassischen Ferienregionen wie Palma de Mallorca, Antalya, Heraklion und Hurghada stehen auch Städte mit starken familiären Bindungen im Vordergrund, darunter Istanbul und Sofia. Die ADV-Präsidentin Aletta von Massenbach unterstrich, daß der Tourismus nicht nur ein Wirtschaftsfaktor sei, sondern auch eine gelebte Verbindung zwischen Kulturen, Generationen und Herzen darstelle. Neben der Forderung nach finanzieller Entlastung verlangen die deutschen Flughäfen eine stärkere Konnektivität. Eine mutige Verkehrs- und Wirtschaftspolitik sei notwendig, um dem Luftverkehr die Möglichkeit zu geben, am internationalen Wachstumsmarkt teilzuhaben. Die Stärke der direkten Anbindung an die Welt sei ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit von Tourismus und Wirtschaft in Deutschland. Die Flughäfen sehen sich als das Rückgrat dieser Verbindungen und fordern, daß das Angebot an Flugzielen und Strecken nicht weiter reduziert werden darf. Der Welttourismustag, der seit 1980 von der Welttourismusorganisation (UNWTO) begangen wird, dient der Bewußtseinsstärkung für die vielfältige Bedeutung des Tourismus, welche die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Aspekte umfaßt. Die Forderungen des ADV spiegeln die Sorge der Branche wider, im internationalen Wettbewerb zurückzufallen, wenn die Rahmenbedingungen, insbesondere die staatlichen Abgaben, nicht zugunsten

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Azul und GOL begraben Pläne für brasilianischen Mega-Carrier

Die brasilianische Luftfahrtlandschaft wird nicht durch die Entstehung eines Mega-Carriers umgekrempelt. Azul Linhas Aéreas hat die kommerziellen Gespräche über eine Fusion mit der Abra Group-Tochter GOL Linhas Aéreas Inteligentes offiziell beendet. Die Verhandlungen, die auf einer unverbindlichen Vereinbarung vom Januar 2025 basierten, wurden am 25. September 2025 eingestellt. Dieser strategische Bruch wird durch die gleichzeitige Beendigung der im Mai 2024 geschlossenen Codeshare-Vereinbarung unterstrichen. Während Azul, die größte Fluggesellschaft Brasiliens nach Flugfrequenz und bedienten Städten, sich primär auf die finanzielle Restrukturierung im Rahmen des Chapter 11-Verfahrens konzentriert, bleibt GOL durch die Abra Group offen für zukünftige Gespräche. Die Folge ist eine intensivierte Konkurrenz auf dem heimischen Markt, von der möglicherweise der Wettbewerber LATAM Airlines profitieren könnte. Das Ende eines Mega-Carrier-Traumes Die geplante Fusion von Azul und GOL hätte zur Entstehung des größten Inlands-Carriers Brasiliens und eines der größten in Lateinamerika geführt. Die kombinierte Flotte hätte rund 330 Flugzeuge umfaßt und beinahe 300 nationale und internationale Ziele bedient. Ein Zusammenschluß dieser Größenordnung hätte jedoch nicht nur die Marktstruktur Brasiliens drastisch verändert, sondern auch eine Konzentration von etwa 75 Prozent der gesamten Kapazität in den Händen von nur zwei großen Fluggesellschaften (dem fusionierten Unternehmen und LATAM) bedeutet. Ein solches Ausmaß hätte unweigerlich eine intensive Prüfung durch die brasilianischen Kartellbehörden nach sich gezogen. Nach der Einreichung der Mitteilung über das Ende der Fusionsgespräche begründete Azul den Schritt damit, daß man sich weiterhin auf die Stärkung der Kapitalstruktur konzentrieren müsse. Azul befindet sich seit Mai 2025 im US-amerikanischen Insolvenzverfahren nach Chapter 11. GOL äußerte sich

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Bremen Airport führt „Kiss & Fly“-System ein

Der Flughafen Bremen hat ein neues Parkkonzept am Terminal eingeführt, welches das kurzzeitige Halten von Fahrzeugen bis zu zehn Minuten kostenfrei ermöglicht. Mit dem sogenannten „Kiss & Fly“-Modell wird die Abwicklung des Hol- und Bringverkehrs vor dem Abflugbereich vereinfacht. Bislang mußte die Parkgebühr bereits ab der ersten Minute am Automaten entrichtet werden. Das neue System basiert auf einer automatischen Kennzeichenerkennung mittels Kamera. Beim Befahren der Zone wird das Kennzeichen erfaßt, woraufhin eine Haltezeit von bis zu zehn Minuten kostenfrei gewährt wird. Das kostenfreie Halten ist auf einmal pro Tag und Fahrzeug beschränkt. Bei längeren Parkvorgängen wird eine Gebühr von drei Euro für jede weitere angefangene zehn Minuten fällig. Die Bezahlung erfolgt digital am Parkautomaten durch Eingabe des Kennzeichens. Der Flughafen verspricht sich von dem „Kiss & Fly“-System eine deutliche Entlastung der Verkehrssituation vor dem Terminal. Konrad Best, Chief Commercial Officer am Bremen Airport, erklärte, daß man eine freie Durchfahrt (free flow) im Abflugbereich erwarte, weshalb man bewußt auf die Installation eines Schrankensystems verzichtet habe. Parkvorgänge, die länger als zwanzig Minuten dauern, sollen auf die terminalnahen Parkhäuser, die zu den günstigsten in Norddeutschland zählen, verwiesen werden. Gegen sogenannte „Parksünder“, die ihre Fahrzeuge stunden- oder tagelang vor dem Terminal abstellen, werden künftig keine herkömmlichen Strafzettel mehr ausgestellt. Stattdessen wird in Fällen der Nichtbezahlung ein Zahlungsbescheid inklusive Mahn- und Bearbeitungsgebühren per Post an den Halter zugestellt. Dieses Vorgehen soll die Einhaltung der Kurzzeitparkregelung gewährleisten.

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Endstation Reykjavik: Play Airlines stellt den Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung ein

Die isländische Billigfluggesellschaft Play Airlines hat mit sofortiger Wirkung den Flugbetrieb eingestellt und sämtliche Flüge annulliert. Diese abrupte Entscheidung, die am 29. September 2025 vom Vorstand der Fly Play bekanntgegeben wurde, ließ Tausende von Passagieren weltweit gestrandet zurück. Als Gründe für den Kollaps nannte der Vorstand eine anhaltende finanzielle Unterperformance, schwache Ticketverkäufe in den letzten Wochen sowie internes Mißtrauen unter den Mitarbeitern als Folge einer Strategieänderung. Die Insolvenz von Play ist ein erneutes Zeichen für die inhärenten Herausforderungen, denen isländische Low-Cost-Carrier auf dem hart umkämpften Markt zwischen Europa und Nordamerika ausgesetzt sind. Der gescheiterte Sanierungsversuch Play Airlines wurde im Jahre 2021 als Nachfolgegesellschaft der ebenfalls gescheiterten WOW Air gegründet und verfolgte zunächst das ambitionierte Ziel, den etablierten Hub-and-Spoke-Modell von Icelandair am Internationalen Flughafen Reykjavik-Keflavik (KEF) zu kopieren und Passagiere günstig zwischen Europa und Nordamerika zu befördern. Angesichts finanzieller Schwierigkeiten wurde im Herbst 2024 ein überarbeitetes Geschäftsmodell eingeführt. Dieses sah eine deutliche Reduzierung der Transatlantik-Ambitionen vor. Anstatt auf den Transitverkehr zu setzen, konzentrierte sich Play fortan stärker auf europäische Routen und Flüge zu den Kanarischen Inseln. Das US-Netzwerk wurde drastisch auf nur drei Städte reduziert: New York Stewart (SWF), Boston Logan (BOS) und Baltimore-Washington (BWI). Im Rahmen dieser Restrukturierung gab Play auch ihr Isländisches Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) zurück. Die operativen Funktionen wurden auf die maltesische Tochtergesellschaft verlagert, während die Back-Office-Funktionen nach Malta und Litauen verschoben wurden. Die Führungsebene hatte die strategischen Anpassungen noch als Quelle des Optimismus bezeichnet. In der Rückschau gestand der Vorstand jedoch ein, daß die neue Strategie zu spät

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Hin- und Rückflug zusammen einchecken: Mal geht es, mal nicht. Warum eigentlich?

Bei manchen Fluggesellschaften ist es möglich – zumeist geknüpft an eine kostenpflichtige Sitzplatzreservierung – mitunter mehrere Wochen vor dem Abflug online einzuchecken und die Bordkarten für den Hin- und gegebenenfalls auch für den Rückflug zu erhalten. Bei Fluggesellschaften der Lufthansa Group ist es nicht möglich, wenn man zum Beispiel an einem Montagvormittag von Wien nach Frankfurt fliegt und an einem Dienstagnachmittag wieder retour. Warum eigentlich? Die Frage, ob man beim Hinflug gleich auch für den Rückflug einchecken kann und die Bordkarte erhalten kann, ist erst mit dem Aufkommen von Internet-Check-ins entstanden. In Zeiten von echten Papiertickets stellte sich diese Frage nur extrem selten, da oftmals technische Gründe aufgrund vielerorts noch manueller Abfertigung ausschlaggebend waren. In Zeiten, in denen Passagiere mit verschiedensten Mitteln dazu gedrängt werden vorab über das Internet oder an Automaten einzuchecken und ohne Vorlage einer Boardkarte von „Wachhunden“ gehindert werden ihr Gepäck am Schalter abzugeben oder aber saftige „Strafgebühren“, liegt es doch auf der Hand, dass man Hin- und Rückflug, besonders dann, wenn diese taggleich oder am nächsten Tag stattfinden, gleich in einem Aufwasch eincheckt und die Boardkarten dann am Smartphone oder ausgedruckt dabei hat. Spart Zeit am Zielort. Bei Billigfliegern wie Ryanair ist das mitunter sogar mehrere Wochen im Voraus möglich, aber nur dann, wenn man einen kostenpflichtigen Sitzplatz reserviert. Ansonsten ist dies ab rund 24 Stunden vor Abflug möglich. Es zählt dabei die Uhrzeit des jeweiligen Segments und wenn man sich im Zeitfenster befindet, kann man Hin- und Rückflug quasi gleichzeitig einchecken. Doch auch wenn sich

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Peoples baut Verbindung zwischen Wien und Altenrhein aus

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples erweitert ab Ende November 2025 ihr Linienflugangebot zwischen den Flughäfen Wien und St. Gallen-Altenrhein. Mit der Ergänzung einer zusätzlichen Rotation am Freitagmorgen wird die Strecke fortan an allen Werktagen zweimal täglich bedient. Die Flüge sind zu optimalen Tagesrandzeiten angesetzt, um den Bedürfnissen von Geschäfts- und Privatreisenden gleichermaßen gerecht zu werden. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die anhaltend starke Nachfrage und bietet eine bequeme und zeitsparende Alternative zu anderen Verkehrsmitteln. Die Erweiterung stärkt die Anbindung der Vierländerregion Bodensee an die österreichische Hauptstadt. Ausbau des Linienflugangebots und strategische Überlegungen Die Entscheidung von Peoples, die Flugfrequenz zu erhöhen, ist eine direkte Antwort auf das wachsende Passagieraufkommen auf dieser Strecke. Das Unternehmen hat die Nachfrage im Geschäftsreiseverkehr erkannt und reagiert mit einem optimierten Flugplan. Die neuen Abflugzeiten ermöglichen Geschäftsreisenden eine effizientere Planung von Tagesreisen und erleichtern das Pendeln zwischen der Metropolregion Wien und der Vierländerregion Bodensee, die aus Teilen Österreichs, der Schweiz, Deutschlands und Liechtensteins besteht. Die Peoples-Verbindung nach Wien ist die einzige Linienflugverbindung vom Regionalflughafen St. Gallen-Altenrhein aus. Dies macht die Strecke für die Region von besonderer Bedeutung. Der Flughafen zeichnet sich durch kurze Wege und einen schnellen Check-in aus, was insbesondere für Geschäftsreisende ein entscheidender Faktor ist. Der Regionalflughafen spielt eine wichtige Rolle als Tor zur Wirtschaftsregion Ostschweiz und Bodenseegebiet. Seit der Wiederaufnahme der Strecke im Jahr 2020 hat die Verbindung an Bedeutung gewonnen. Die Peoples-Flüge bieten eine entscheidende Infrastruktur für Unternehmen, die in der Region ansässig sind und internationale Kontakte pflegen. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte von

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Tui und Oman gründen Gemeinschaftsunternehmen für neue Hotels

Der Reisekonzern Tui hat mit der staatlichen Tourismusgesellschaft Omran des Omans ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, um den Aufbau neuer Hotels in dem arabischen Land voranzutreiben. Im Rahmen der Zusammenarbeit planen die beiden Partner zunächst die Errichtung von fünf neuen Hotelanlagen. Diese sollen unter den bekannten Marken der Tui, namentlich Robinson, Riu, Tui Blue, Jaz und The Mora, betrieben werden. Mit diesem Schritt soll das bislang begrenzte Hotelangebot im Oman erweitert werden, um der steigenden Nachfrage von Reisenden gerecht zu werden. An dem neu gegründeten Joint-Venture werden sowohl Omran als auch Tui je 45 Prozent der Anteile halten. Ein zusätzlicher privater Investor soll die restlichen zehn Prozent übernehmen. Omran bringt in die Partnerschaft Grundstücke und Kapital ein, während Tui für die touristische Wertschöpfungskette zuständig ist – von der Buchung von Flügen und Transfers bis hin zur Organisation von Ausflügen. Dieses Modell soll die Effizienz steigern und eine nahtlose Reiseerfahrung für die Kunden sicherstellen. Im Zuge der Vereinbarung erwirbt Omran auch Anteile an der Tui. Durch die Zeichnung neuer Tui-Aktien zu einem Stückpreis von 9,50 Euro wird Omran einen Anteil von 1,4 Prozent am Touristikkonzern aus Hannover halten. Diese gegenseitige Beteiligung unterstreicht die langfristige Natur der Partnerschaft und soll die gemeinsamen Interessen beider Unternehmen festigen. Die strategische Entscheidung, in den Oman zu investieren, reflektiert die Bestrebungen der Tui, ihr Portfolio in wachstumsstarken Märkten weiter auszubauen.

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Gourmet Business lanciert neue Speisekarte mit Fokus auf regionale Zutaten

Gourmet Business, ein Anbieter im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung, hat anlässlich seines fünfzigsten Jubiläums eine neue Speisekarte vorgestellt. Das Angebot, das unter dem Motto „Kochen mit den Jahreszeiten“ steht, setzt auf die Verwendung von regionalen und saisonalen Zutaten aus Österreich. Die Neuausrichtung umfasst insgesamt 32 neue Gerichte und 58 saisonale Spezialitäten, die in Österreichs Genussregionen geerntet und verarbeitet werden. Die Firma betont, daß die Speisen ohne Geschmacksverstärker, Palmöl, Konservierungs- und Farbstoffe zubereitet werden. Laut eigenen Angaben basiert die Qualität auf der Verwendung von heimischem Fleisch, Freilandeiern und Frischmilch, die zu hundert Prozent aus Österreich stammen. Diese Zutaten sollen Frische und Vielfalt auf den Teller der Gäste bringen. Die Speisekarte soll ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot bieten, das sich an den natürlichen Zyklen der Ernte orientiert. Ein Schwerpunkt der neuen Speisekarte liegt auf dem Thema Herbst. Zum Auftakt werden 14 verschiedene Gerichte mit Kürbis angeboten, der ebenfalls zu hundert Prozent aus Österreich stammt. Hierzu gehören Kreationen wie Orecchiette Pasta mit Kürbis-Bolognese oder ausgelöstes Backhendl in Kürbiskernpanade. Über das gesamte Jahr verteilt sind zusätzlich thematische Wochen geplant, welche die Speisekarte ergänzen. Darunter sind Aktionen wie „Österreichs Schmankerl“ mit klassischen Gasthaus-Gerichten, aber auch die „FIT mit Genuß“-Wochen im Januar. Gourmet Business feiert in diesem Jahr das fünfzigjährige Bestehen und bedankt sich bei seinen Kunden für die langjährige Treue.

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