Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Südkoreanisches Marineflugzeug P-3C Orion bei Übung abgestürzt: Mindestens zwei Besatzungsmitglieder tot

Ein Seefernaufklärungsflugzeug vom Typ P-3C Orion der Marine der Republik Korea ist am 29. Mai 2025 während einer Trainingsübung nahe Pohang in der Provinz Nord-Gyeongsang abgestürzt. Bei dem Unglück kamen mindestens zwei der vier Besatzungsmitglieder ums Leben. Das Flugzeug war um 13:45 Uhr Ortszeit vom Luftwaffenstützpunkt Pohang gestartet und stürzte etwa sieben Minuten später in einen Berghang in der Nähe des Stützpunktes. Rettungskräfte im Einsatz – Schicksal weiterer Besatzungsmitglieder unklar Nach Berichten über dichten Rauch und Feuer wurden umgehend Rettungskräfte zum Absturzort entsandt, darunter 40 Feuerwehrleute und zwei Hubschrauber. Zwei Leichen konnten aus den Trümmern geborgen werden, während der Verbleib der beiden anderen Besatzungsmitglieder zum gegenwärtigen Zeitpunkt unbekannt ist. Die Suchoperationen dauern an. Zivile Opfer wurden nicht gemeldet. Der Absturzort, ein bewaldeter Berghang nahe Sinjeong-ri, war von Rauchschwaden verhüllt. Aufnahmen lokaler Medien zeigten die Folgen des Aufpralls und des anschließenden Brandes. Die Marine der Republik Korea hat eine spezielle Task Force unter der Leitung des Vizechefs der Marineoperationen eingesetzt, um die Situation zu bewältigen und die Ursache des Absturzes zu untersuchen. Vorsorglich wurden alle Trainingsübungen und Flugoperationen mit der gesamten P-3-Flotte bis auf Weiteres ausgesetzt. P-3C Orion seit Jahrzehnten Eckpfeiler der maritimen Überwachung Die Lockheed P-3C Orion ist seit ihrer Indienststellung im Jahr 1995 ein wichtiger Bestandteil der südkoreanischen Fähigkeiten zur maritimen Überwachung und zur U-Boot-Jagd. Das Unglück ereignet sich nur wenige Monate, nachdem die Marine mit der Umstellung auf die Boeing P-8A Poseidon begonnen hat. Das erste dieser neuen Flugzeuge traf im Juni 2024 beim Marinefliegerkommando Pohang ein. Die

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BOC Aviation ordert neun Airbus A320neo-Familienflugzeuge für Gulf Air

Die Flugzeugleasinggesellschaft BOC Aviation hat mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus eine Vereinbarung über den Kauf von insgesamt neun Flugzeugen der A320neo-Familie getroffen. Die Bestellung umfaßt sechs Maschinen des Typs A320neo und drei des Typs A321neo. Die Auslieferung der neuen Flugzeuge, die mit CFM Leap-1A-Triebwerken ausgestattet sein werden, soll ab dem Jahr 2025 erfolgen. Die neun fabrikneuen Flugzeuge werden im Anschluß an ihre Auslieferung langfristig an die Fluggesellschaft Gulf Air aus Bahrain verleast. Dieser Schritt soll die Modernisierung der Flotte von Gulf Air vorantreiben und die geplante Expansion des Streckennetzes der bahrainischen Fluglinie unterstützen. Gulf Air betreibt derzeit eine gemischte Flotte, die sowohl Flugzeuge der Airbus A320-Familie als auch Boeing 787 Dreamliner umfaßt. Die Order von Gulf Air über BOC Aviation unterstreicht die anhaltende Nachfrage nach der treibstoffeffizienten A320neo-Familie, die sich bei vielen Fluggesellschaften weltweit großer Beliebtheit erfreut. Die modernen Flugzeuge ermöglichen es den Airlines, ihre Betriebskosten zu senken und gleichzeitig den Passagieren ein komfortableres Reiseerlebnis zu bieten. Die Zusammenarbeit zwischen BOC Aviation und Gulf Air ist ein weiteres Beispiel für die bedeutende Rolle von Leasinggesellschaften im globalen Luftverkehr.

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Flughafen Tripolis nach jahrelangem Stillstand teilweise wiedereröffnet

Nach über zehn Jahren des weitgehenden Stillstands ist der internationale Flughafen von Tripolis am 20. Mai 2025 wieder in Betrieb genommen worden, wenn auch zunächst eingeschränkt. Wie die libysche Luftfahrtbehörde mitteilte, dürfen ab sofort nicht-reguläre Flüge wie Charter- und Ambulanzflüge den Airport wieder anfliegen. Kommerzielle Passagierflüge bleiben vorerst weiterhin ausgesetzt. Der einst bedeutendste Flughafen Libyens war im Jahr 2014 infolge des Bürgerkriegs schwer beschädigt worden und hatte seinen regulären Betrieb einstellen müssen. Seither diente der kleinere Flughafen Mitiga in der Nähe der Hauptstadt als Ausweichflughafen, war jedoch in der Vergangenheit ebenfalls wiederholt von Kampfhandlungen beeinträchtigt und zeitweise geschlossen worden. Der Wiederaufbau des Flughafens Tripolis wird von einem Konsortium aus ägyptischen, türkischen und libyschen Unternehmen durchgeführt. Im Zuge der Wiederaufbaumaßnahmen wurde Terminal 1 deutlich erweitert und soll zukünftig eine Kapazität von bis zu sechs Millionen Passagieren jährlich aufweisen. Zudem ist der Bau eines neuen Terminals 2 geplant, das mit 16 Fluggastbrücken ausgestattet sein und eine Kapazität für zehn Millionen Passagiere bieten soll. Die teilweise Wiedereröffnung des Flughafens Tripolis wird als ein erster Schritt zur Normalisierung des Flugverkehrs in der Hauptstadt Libyens gewertet, auch wenn die vollständige Wiederaufnahme des kommerziellen Flugbetriebs noch aussteht.

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Mann klettert über Flughafenzaun am BER: Kurzzeitige Einschränkungen im Flugverkehr

Am Feiertag Christi Himmelfahrt ereignete sich am Hauptstadtflughafen BER ein sicherheitsrelevanter Vorfall. Nach Angaben der Bundespolizei kletterte ein 26 Jahre alter Mann über den Sicherheitszaun des Flughafengeländes. Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten den Mann jedoch relativ zügig stellen, wie eine Sprecherin bestätigte. Der Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag gegen 13.30 Uhr. Der Mann soll bei seiner Feststellung einen verwirrten Eindruck gemacht haben. Weiterhin wurde berichtet, daß er Verletzungen aufwies, weshalb zusätzlich Rettungskräfte zum Ort des Geschehens hinzugezogen wurden, um ihn medizinisch zu versorgen. Die Art und Schwere der Verletzungen wurden zunächst nicht näher bekannt gegeben. Vorläufige Festnahme und Ermittlungen aufgenommen Die Einsatzkräfte der Bundespolizei nahmen den 26-jährigen Mann vorläufig fest. Gegen ihn wurden Ermittlungen eingeleitet. Die Sprecherin der Bundespolizei teilte mit, daß nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr sowie wegen des unbefugten Betretens des Vorfelds ermittelt werde. Ein gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr liegt vor, wenn durch Handlungen die Sicherheit des Luftverkehrs konkret gefährdet wird. Das unbefugte Betreten des Vorfelds, also des sicherheitsrelevanten Bereichs eines Flughafens, stellt ebenfalls eine Ordnungswidrigkeit oder Straftat dar, da es die Sicherheit des Betriebs beeinträchtigen kann. Als Reaktion auf den Sicherheitsvorfall wurden aus Vorsichtsmaßnahmen kurzzeitig Einschränkungen im Flugbetrieb am BER vorgenommen. Eine Sprecherin des Flughafens teilte mit, daß der Flugverkehr für eine gewisse Zeit über nur eine Start- und Landebahn abgewickelt wurde. Diese Maßnahme diente dazu, die Sicherheit auf dem Gelände zu gewährleisten, während die Situation unter Kontrolle gebracht wurde. Keine direkten Auswirkungen auf Passagiere oder Flugpläne Trotz der kurzzeitigen Einschränkung

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Flughäfen Wien, München und Zürich starten Werbenetzwerk für digitale Außenwerbung

Die Flughäfen Wien, München und Zürich haben eine Allianz im Bereich der digitalen Außenwerbung (DOOH) ins Leben gerufen. Unter dem Namen „Airport Premium Network“ bieten die drei bedeutenden Verkehrsflughäfen im DACH-Raum Werbekunden ab sofort die Möglichkeit, ihre digitalen Werbeflächen gebündelt zu buchen. Dieses neue Angebot soll maximale Sichtbarkeit an den zentralen Geschäftsdrehkreuzen der Region zu attraktiven Konditionen ermöglichen. Durch die Kooperation können Werbetreibende die hochwertigen digitalen Werbeflächen aller drei Flughäfen in einem einzigen, flexibel buchbaren Paket nutzen. Wolfgang Scheibenpflug vom Flughafen Wien betont die neuen Perspektiven für starke Marken durch die hohe Reichweite und die qualitativen Zielgruppen an den Flughäfen Wien, München und Zürich. Ilse Koinig, ebenfalls vom Flughafen Wien, hebt die vielfältigen und innovativen Werbemöglichkeiten am Standort Wien hervor, die nun auch einfacher über das neue Netzwerk buchbar seien. Das „Airport Premium Network“ vermarktet die DOOH-Premiumflächen der drei Flughäfen gemeinsam und bietet Sonderkonditionen sowie flexible Buchungsmöglichkeiten auf Wochenbasis. Mit insgesamt 2,1 Millionen Geschäftsreisenden monatlich erreichen Werbekunden über 146 Bildschirme im einheitlichen Format eine kaufkräftige Zielgruppe im gesamten DACH-Gebiet. Je nach Kampagnenziel können verschiedene Bereiche der Flughäfen gleichzeitig bespielt werden. Die drei exklusiven Pakete „Business“, „Arrival“ und „Departure“ bieten dabei eine abgestimmte Intensität der Werbeplatzierung.

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Airbus buhlt aggressiv um LOT-Flottenerneuerung: Konkurrenzkampf mit Embraer intensiviert sich

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines steht vor einer bedeutenden Entscheidung bezüglich der Erneuerung ihrer Kurz- und Mittelstreckenflotte. Im Fokus dieses Wettbewerbs stehen der europäische Flugzeugbauer Airbus und der brasilianische Hersteller Embraer. Während Embraer traditionell ein wichtiger Lieferant für LOT war und über einen gewissen „Heimvorteil“ verfügt, hat Airbus laut Branchenkreisen ein „aggressives“ Angebot für 84 Flugzeuge des Typs A220 unterbreitet. Dieses Angebot umfaßt sowohl die kleinere A220-100 als auch die größere A220-300 Variante und verspricht Liefertermine ab dem Jahr 2027. Airbus scheint entschlossen, LOT, einen langjährigen Betreiber von Embraer-Jets, in sein Kundenportfolio zu integrieren. Airbus sichert Lieferpositionen und argumentiert mit Lufthansa-Verbindung Nach Brancheninformationen hält Airbus derzeit konkrete Lieferpositionen für die A220 im Programm für LOT frei und rechnet mit einer zeitnahen Entscheidung der polnischen Fluggesellschaft. LOT selbst hatte im März eine Entscheidung „in den nächsten Monaten“ angekündigt. Um das Geschäft zu gewinnen, hat Airbus LOT ein umfassendes und, wie das polnische Luftfahrtportal „Rynek Lotniczy“ unter Berufung auf Airbus-Verkaufschef Christian Scherer berichtete, „aggressives“ Angebotspaket geschnürt. Ein zentrales Verkaufsargument von Airbus scheint dabei die Größe der A220 zu sein. Laut Scherer sei die A220 das geeignetere Flugzeug für die von LOT angestrebte, zügige Expansion. Insbesondere die A220-300 böte im direkten Vergleich zur Embraer E195-E2 mehr Sitzplätze. Zudem verweist Airbus auf die potentielle zukünftige Entwicklung einer noch größeren Version, der A220-500, für die LOT bei einem Programmstart als möglicher Abnehmer gehandelt wird. Ein weiteres gewichtiges Argument von Airbus zielt auf das Wachstumspotenzial des osteuropäischen Luftverkehrsmarktes ab. Scherer argumentierte, daß, wenn LOT diese

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Flughafen Bratislava erzielt bestes Ergebnis seit 16 Jahren

Der Flughafen M. R. Štefánik in Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei, hat für das Jahr 2024 ein bemerkenswert positives wirtschaftliches Ergebnis vermeldet. Erstmals seit dem Jahr 2008 konnte die Betreibergesellschaft BTS das Geschäftsjahr mit einem Gewinn abschließen, der sich auf 2,499 Millionen Euro beläuft. Dies stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber den Vorjahren dar, die von Verlusten aufgrund hoher Betriebs- und Zinskosten geprägt waren. Dušan Novota, CEO des Flughafens, hob hervor, dass dieses Ergebnis durch einen Anstieg der Passagierzahlen um sieben Prozent auf 1.948.008 Fluggäste sowie eine Zunahme der Flugbewegungen um sechs Prozent auf 28.098 Starts und Landungen ermöglicht wurde. Diese Zuwächse führten zu höheren Einnahmen aus dem Flugbetrieb. Einen Beitrag hierzu leisteten die neue Fluggesellschaft Pegasus Airlines, die verlängerte Sommercharter-Saison, Frachtflüge und Flüge zu exotischen Destinationen während der Wintermonate. Die positive Entwicklung des Flughafens Bratislava unterstreicht die wachsende Bedeutung des Luftverkehrs für die slowakische Hauptstadtregion. Das erreichte Ergebnis könnte auch die Attraktivität des Flughafens für weitere Fluggesellschaften und Investitionen steigern. Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend sich in den kommenden Jahren fortsetzen wird.

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JetBlue und United Airlines schmieden weitreichende Allianz

Die Fluggesellschaften JetBlue und United Airlines haben am 29. Mai 2025 eine umfassende Partnerschaft bekanntgegeben, die eine enge Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen vorsieht. Diese Allianz, die in der Branche bereits erwartet wurde, zielt darauf ab, das Angebot beider Fluggesellschaften für ihre Kunden zu erweitern und technologische Vorteile zu nutzen. Ein unmittelbarer Vorteil für Passagiere ergibt sich aus der Verknüpfung der jeweiligen Vielfliegerprogramme. Mitglieder von United Airlines MileagePlus können zukünftig Meilen auf Flügen von JetBlue ab den Flughäfen New York und Boston sammeln und einlösen, während Mitglieder des TrueBlue-Programms von JetBlue dies auf Flügen von United tun können. Vorteile für Vielflieger und verbesserte digitale Angebote Die gegenseitige Anerkennung erstreckt sich auch auf andere Vorteile der Vielfliegerprogramme, wie beispielsweise Priority Boarding, kostenlosen Zugang zu Premium-Sitzplätzen sowie die Möglichkeit zur Nutzung von Standby-Optionen und Umbuchungen am selben Tag. Die kommerzielle Zusammenarbeit umfaßt ebenfalls die digitalen Vertriebskanäle. Beide Fluggesellschaften werden ihre Flüge auf den Webseiten und in den mobilen Apps des jeweils anderen anbieten. United Airlines wird zudem einige ihrer Urlaubsreisepakete über Paisly vertreiben, die digitale Vertriebsplattform von JetBlue für verschiedene Reisedienstleistungen. Bisher waren die Zusatzleistungen von United Airlines über verschiedene Kanäle verteilt, sollen nun aber auf der integrierten digitalen Plattform von JetBlue gebündelt werden. Im Gegenzug wird JetBlue die fortschrittliche Werbetechnologie Kinective Media von United Airlines integrieren. Diese digitale Plattform ermöglicht es der Fluggesellschaft, Passagieren personalisierte Werbung, Inhalte und Angebote in verschiedenen Phasen ihrer Reise anzuzeigen. Auf operativer Ebene werden die beiden Fluggesellschaften Slots an ihren jeweiligen Drehkreuzen austauschen. JetBlue wird United Airlines

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Medizinischer Notfall zwingt Edelweiss-Flug zur Landung in Madrid

Ein Flug der Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss von Faro nach Zürich musste am Dienstagabend außerplanmäßig in Madrid unterbrochen werden. Grund dafür war ein medizinischer Notfall eines Passagiers an Bord. Der Flug WK289 setzte seine Reise nach einem kurzen Aufenthalt in der spanischen Hauptstadt fort und erreichte Zürich mit leichter Verspätung. Die Maschine war um 20.20 Uhr in Faro gestartet. Etwa eine halbe Stunde nach dem Abflug, über spanischem Territorium, leitete die Besatzung den Sinkflug ein und landete in Madrid. Daten des Flugverfolgungsdienstes Flightradar24.com belegen diese Route und die Landung gegen 21.20 Uhr. Nach Angaben der Pressestelle von Edelweiss wurde in Madrid auch Treibstoff nachgetankt. Der Weiterflug ab Madrid erfolgte um 21.58 Uhr. Die Ankunft in Zürich erfolgte um 23.42 Uhr, anstatt der planmäßigen Zeit von 22.55 Uhr. Die späte Ankunft in Zürich fiel nach die übliche Sperrzeit für Landungen ohne Sondergenehmigung. Allerdings werden solche Genehmigungen erteilt, wenn die Verspätung, wie in diesem Fall, auf einen medizinischen Notfall zurückzuführen ist. Der betroffene Passagier erhielt in Madrid medizinische Hilfe.

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Flughafen Zürich erwartet trotz Spannungen steigende USA-Nachfrage

Der Flughafen Zürich rechnet weiterhin mit einer Zunahme der Flugreisen, insbesondere in die Vereinigten Staaten. Firmenchef Lukas Brosi äußerte sich gegenüber der „Finanz und Wirtschaft“ zuversichtlich, dass die von der US-Regierung angedrohten Zölle die Reiselust nicht schmälern würden. Er geht davon aus, dass Passagiere mit gebuchten USA-Reisen diese auch antreten und andere, die eventuell zögern, auf alternative Ziele ausweichen würden. Das Management des Flughafens erwartet für das Jahr 2025 erstmals die Überschreitung des bisherigen Passagierrekords von 31,5 Millionen aus dem Jahr 2019. Es wird mit rund 32 Millionen Fluggästen gerechnet, wobei das Sommergeschäft maßgeblich für die genaue Zahl sein wird. Brosi betonte die gute Vorbereitung des größten Schweizer Flughafens auf die erwartete hohe Nachfrage, nachdem der Betrieb während der Osterfeiertage reibungslos verlaufen sei. Eine Herausforderung sieht der Flughafen-Chef in der Sicherstellung ausreichenden Personals. Zudem bemängelte er zunehmende Einschränkungen im Luftverkehr, die im Kontrast zu einer sich entwickelnden 24-Stunden-Gesellschaft stünden. Bezüglich der Immobilienentwicklung „The Circle“ zeigte sich Brosi zufrieden, obwohl die Nachfrage im Einzelhandel hinter den Erwartungen zurückblieb, während die Gastronomie besser abschnitt. Trotz eines Leerstands von etwa zehn Prozent blickt er optimistisch auf die langfristige Perspektive des Projekts.

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