Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Die turbulenten Höhenflüge der Billigairlines: United-Chef Kirby sagt das Ende von Spirit Airlines voraus

Der Chef der amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines, Scott Kirby, hat in der Luftfahrtbranche für Aufsehen gesorgt, indem er das baldige Ende des Ultra-Low-Cost-Carriers Spirit Airlines prophezeite. Kirby, der während seiner Amtszeit bei United ein erklärter Kritiker des Geschäftsmodells von Billigfluggesellschaften war, bezeichnete dieses Modell als ein „interessantes Experiment“, das seiner Ansicht nach gescheitert sei. Seine Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Spirit Airlines zum zweiten Mal innerhalb von zwölf Monaten Insolvenz angemeldet hat und mit massiven finanziellen Verlusten kämpft. Während United bereits damit begonnen hat, sich in den Kernmärkten von Spirit zu positionieren, gibt sich die angeschlagene Fluggesellschaft in einer zweiten Restrukturierungsphase optimistisch, um ihre Zukunft zu sichern. Der Konflikt zwischen den beiden Airline-Chefs wirft ein Schlaglicht auf die harte Realität des US-Flugmarktes und die strukturellen Herausforderungen, mit denen Billigfluggesellschaften konfrontiert sind. Kirbys harte Worte und Spirits Gegenwind Scott Kirby äußerte seine düstere Prognose für Spirit Airlines auf dem Global Aerospace Summit der US-Handelskammer. Er begründete seine Zuversicht mit den Worten: „Weil ich gut in Mathe bin.“ Nach seiner Ansicht ist das Geschäftsmodell von Spirit „fundamentell kaputt“, weil es auf einem Prinzip basiere, das er als „den Kunden verärgern“ bezeichnete. Die Kunden würden die Fluggesellschaft nicht mögen, und der „Verbraucher hat abgestimmt“, so Kirby weiter. Spirit Airlines reagierte umgehend auf die Kommentare des United-Chefs. Auf der sozialen Plattform X lobte die Fluggesellschaft ihre neuen Produkte, wie das „Spirit First“ und die „Premium Economy“-Optionen. Sie konterte mit den Worten: „Vielleicht ist das der Grund, warum die Führungskräfte von United nicht

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Emirates verstärkt Flugangebot nach Westaustralien

Die Fluggesellschaft Emirates verstärkt ihre Zusammenarbeit mit der Regierung von Westaustralien, um den Tourismus in der Region anzukurbeln. Als Teil dieser Partnerschaft wird die Airline ab dem 26. Oktober den neuesten Typ ihres Großraumflugzeuges A380 auf den zweimal täglich angeflogenen Routen zwischen Dubai und Perth einsetzen. Durch diese Maßnahme erhöht sich die gesamte Sitzplatzkapazität deutlich. Die Nachfrage nach dem Reiseziel ist insbesondere aus Deutschland gestiegen, einem der wichtigsten Märkte für Westaustralien. Vorausbuchungen für den Reisezeitraum bis Juli 2026 sind um bis zu 20 Prozent gewachsen. Besonders stark zeigt sich dieser Trend im Premiumsegment, wo die Buchungen um fast 80 Prozent zugenommen haben. Zwischen August 2024 und Juli 2025 hat Emirates über 50 Prozent mehr Passagiere zwischen Deutschland und Perth befördert. Die Region wirbt mit einem breiten Angebot an Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten, darunter Walbeobachtungen, Ausflüge zum Ningaloo Riff und Besuche der UNESCO-Welterbestätte Murujuga. Die strategische Entscheidung von Emirates, auf der Route nach Perth verstärkt auf den A380 zu setzen, spiegelt die gestiegene Nachfrage im internationalen Reiseverkehr wider und unterstreicht die Bedeutung Deutschlands als Quellmarkt für Westaustralien.

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Air Niugini nimmt ersten Airbus A220 in Empfang

Die nationale Fluggesellschaft von Papua-Neuguinea, Air Niugini, hat ihr erstes Flugzeug des Typs Airbus A220-300 erhalten. Die Maschine wird von der Leasinggesellschaft Azorra gemietet und stellt das 25. Exemplar dieses Typs dar, das weltweit in Dienst gestellt wird. Der Auslieferungsflug führte die Maschine vom Airbus-Werk in Mirabel über Vancouver, Honolulu und Fidschi nach Port Moresby. Die Übernahme des Flugzeuges ist ein wichtiger Schritt im Rahmen des Modernisierungsprogramms der Flotte. Insgesamt plant Air Niugini die Einbindung von acht A220-100 aus direkter Bestellung sowie dreier geleaster A220-300. Die neue Maschine trägt eine Sonderlackierung, die zum 50. Jubiläum der Unabhängigkeit des Landes entworfen wurde. Der A220-300 ist für den Einsatz auf regionalen und internationalen Strecken vorgesehen und soll zum Kernstück der Flotte werden. Die hohe Reichweite und die geringen Betriebskosten machen den Flugzeugtyp für die Verbindungen im Südpazifik besonders geeignet. Der gelieferte A220-300 ist für die Beförderung von insgesamt 138 Passagieren ausgelegt und zeichnet sich durch eine geräumige Kabine aus.

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Finnair erhält zum vierten Mal Fünf-Sterne-Auszeichnung

Die finnische Fluggesellschaft Finnair ist von der Airline Passenger Experience Association (APEX) zum vierten Mal in Folge mit einer Fünf-Sterne-Bewertung ausgezeichnet worden. Die Bewertung für das Jahr 2026 beruht auf zertifiziertem Passagierfeedback, das mehr als eine Million Flüge aus fast 600 Airlines umfaßte. Eine Sprecherin des Unternehmens, Eerika Enne, äußerte sich erfreut über die Anerkennung, da sie die Eindrücke der Kunden widerspiegle. Die Airline lege großen Wert auf operative Zuverlässigkeit und eine durchgängig gute Kundenerfahrung. Im August 2025 betrug die operative Zuverlässigkeit des Unternehmens 99,3 Prozent, was die Bedeutung dieses Faktors für den Betrieb unterstreicht. Der Erfolg ist auch auf die jüngsten Investitionen des Unternehmens zurückzuführen. So hat Finnair die Kabinen ihrer Langstreckenflugzeuge sowie ihrer Embraer-Flotte erneuert und am Flughafen Helsinki eine neue, größere Lounge eröffnet. Die konsequente Konzentration auf Service und Passagierkomfort ist ein entscheidender Faktor im Wettbewerb, zumal die Airline ihre Strategie als Drehkreuz zwischen Europa und Asien weiterhin verfolgt.

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Der italienische Knoten: Lufthansa strebt Mehrheitsübernahme der Ita Airways an

Die Lufthansa-Gruppe steht möglicherweise vor einem entscheidenden Schritt in ihrer Expansionsstrategie in Südeuropa. Einem Bericht der italienischen Zeitung Corriere della Sera zufolge plant der deutsche Luftfahrtkonzern, seinen Anteil an der italienischen Staatsairline Ita Airways bis zum Sommer 2026 von derzeit 41 Prozent auf 90 Prozent aufzustocken. Die angestrebte Mehrheitsübernahme wäre der Höhepunkt eines Prozesses, der die Integration der ehemaligen Alitalia-Nachfolgerin in das globale Netzwerk der Lufthansa-Gruppe vorantreibt. Für die Aufstockung des Anteils sei die Zahlung von weiteren 325 Millionen Euro sowie eine erfolgsabhängige Summe von bis zu 100 Millionen Euro vorgesehen. Eine endgültige Entscheidung über den Deal werde im April oder Mai 2026 erwartet. Während sich die Lufthansa zu den Spekulationen nicht äußern wollte, deutet der Zeitplan auf eine Beschleunigung des Übernahmeprozesses hin. Schrittweise Übernahme: Vom Erstkauf zur Mehrheit Die enge Verknüpfung der Lufthansa-Gruppe mit der italienischen Staatsairline ist das Ergebnis eines sorgfältig geplanten Prozesses. Im Jahr 2023 hatte die Lufthansa bereits 41 Prozent der Anteile an Ita Airways erworben, um die langjährige und verlustreiche Geschichte der Alitalia zu beenden und die Fluggesellschaft in das profitable Netzwerk des deutschen Konzerns zu integrieren. Diese erste Transaktion galt als strategisch wichtiger Schritt, um die Marktposition in Italien zu stärken, einem der wichtigsten Reisemärkte Europas. Die Übernahme der Ita Airways durch die Lufthansa-Gruppe war nicht ohne Hindernisse. Die Verhandlungen zogen sich über lange Zeit hin, da die italienische Regierung und die EU-Kommission strenge Bedingungen für den Verkauf der Staatsairline stellten. Seit Anfang 2025 wird Ita Airways aktiv in das Netzwerk der Lufthansa integriert.

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Pilotengewerkschaft leitet Urabstimmung ein und bringt Lufthansa an den Rand eines Streiks

Der Tarifkonflikt bei der Lufthansa hat sich vor dem Beginn der Herbst-Reisewelle dramatisch zugespitzt. Die Vereinigung Cockpit (VC), die mächtige Gewerkschaft der Piloten der Lufthansa-Kernmarken und der Frachttochter Lufthansa Cargo, hat eine Urabstimmung über einen möglichen Streik eingeleitet. Diese Maßnahme gilt als letztes und schärfstes Schwert der Gewerkschaft und macht einen Arbeitskampf kaum noch vermeidbar. Passagiere, insbesondere jene, die zum Auftakt der hessischen Herbstferien am 3. Oktober abfliegen, könnten von Ausfällen und Verspätungen betroffen sein. Während die Verhandlungen über die betriebliche Altersversorgung festgefahren sind, offenbart der Konflikt einen tieferliegenden Graben: die strategische Neuausrichtung des Konzerns und der Widerstand der Gewerkschaften gegen die Gründung kostengünstigerer Flugbetriebe wie City Airlines und Discover. Festgefahrene Verhandlungen: Der Kampf um die Betriebsrenten Der unmittelbare Anlaß für die Zuspitzung des Konflikts ist die festgefahrene Situation bei den Verhandlungen über die betriebliche Altersversorgung der Piloten. Seit Mai fordert die Tarifkommission der VC eine Neuregelung. In einem bis 2017 gültigen Tarifvertrag hatte die Lufthansa die absolute Höhe der Rentenzahlungen garantiert. Nach einem Arbeitskampf im Jahr 2017, der 14 Streikwellen umfaßte, wurde das System umgestellt. Seitdem garantiert das Unternehmen lediglich die Höhe des Arbeitgeberbeitrags in die Pensionsfonds. Das Risiko, daß geringe Zinsen zu deutlich kleineren Renten führen, liegt seitdem allein bei den Piloten. Nach Darstellung der Gewerkschaft haben sich die damaligen Renditeerwartungen von „ein bis zwei Prozent“ nicht erfüllt, was zu einer deutlichen Verschlechterung der Altersvorsorge geführt habe. Die VC fordert, daß die Arbeitgeberbeiträge auf neuen Berechnungsgrundlagen massiv steigen. In einer Beispielrechnung führt die Gewerkschaft aus, daß bei einem

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Southwest Airlines müßte Flotte für Europa-Flüge umstellen

Der Konzernchef von Southwest Airlines, Bob Jordan, hat in Washington erklärt, daß die amerikanische Fluggesellschaft ihre Flotte umstellen müßte, um Flüge nach Europa anzubieten. Der CEO betonte, daß ein solcher Schritt erhebliche Investitionen in Flugzeuge erfordern würde, die für Langstreckenflüge geeignet sind. Das Geschäftsmodell von Southwest Airlines beruht im Wesentlichen auf der Nutzung eines einzigen Flugzeugtyps, des Boeing 737. Diese Flottenvereinheitlichung ist ein zentraler Pfeiler der Operationen der Billigfluggesellschaft, da sie die Wartung, die Schulung des Personals und die gesamte Logistik deutlich vereinfacht und zu Einsparungen führt. Die Boeing 737 ist jedoch primär für Kurz- und Mittelstreckenflüge konzipiert. Ein Einstieg in das interkontinentale Geschäft würde die Anschaffung von Großraumflugzeugen erfordern und somit das gesamte Geschäftsmodell von Grund auf verändern. Solche strategischen Veränderungen könnten die betriebliche Effizienz negativ beeinflussen und sind ein Grund, weshalb bisher nur wenige Billigflieger im Langstreckensegment erfolgreich sind. Die Äußerungen des Konzernchefs stellen somit eine theoretische Einschätzung dar.

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Neues Kapitel für die Lufthansa-Gruppe: Zentralisierung als Schlüssel zur Stärkung der Drehkreuze

Die Lufthansa-Gruppe leitet eine umfassende Neuorganisation ein, die ab dem 1. Januar 2026 wirksam werden soll. Diese strategische Neuausrichtung geht über eine bloße Änderung des Organisationsplans hinaus und umfaßt eine tiefgreifende Überarbeitung von Prozessen, Finanzsteuerungen und der gruppenübergreifenden Zusammenarbeit. Ziel ist es, die Kernmarken des Konzerns – Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines – noch enger zu vernetzen und ihre Marktposition zu festigen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Effizienz und Rentabilität zu steigern, indem Kernbereiche wie die Digitalisierung und das Streckennetzmanagement zentralisiert werden. Während die Autonomie der einzelnen Fluggesellschaften in kundennahen Bereichen erhalten bleibt, werden strategische Entscheidungen künftig auf Konzernebene getroffen, um die Gruppe als Ganzes zu stärken. Fluggesellschaften rücken enger zusammen: Eine strategische Weichenstellung Der Kern der bevorstehenden Neuordnung liegt in einer verstärkten Integration der einzelnen Fluggesellschaften. Dies geschieht vor allem in Bereichen, die für den Reisenden weniger sichtbar sind. Ein erfolgreiches Beispiel für diese Art der Zusammenarbeit ist bereits das Vielfliegerprogramm Miles and More, das gruppenweit gesteuert wird. Auch die Kunden-App, die zentral entwickelt, aber mit maßgeschneiderten Angeboten für jede Airline ausgestattet wurde, verdeutlicht die neue Arbeitsweise. Eine der bedeutendsten Änderungen ist die geplante Zentralisierung des Netzmanagements für die Kurz- und Mittelstrecke aller Hub-Airlines. Dieses Modell ist für die Langstrecke bereits seit zehn Jahren erfolgreich etabliert und soll nun auf die kontinentalen Verbindungen ausgeweitet werden. Die Steuerung des gesamten kommerziellen Angebotsmanagements wird in die Verantwortung gruppenweiter Funktionen übergehen. Diese Maßnahme soll nicht nur die Effizienz steigern und schnellere Entscheidungen ermöglichen, sondern auch den Gästen eine besser abgestimmte

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Expansion der Lufthansa-Gruppe: Discover Airlines im Fokus des Konzernwachstums

Die Lufthansa-Gruppe setzt verstärkt auf ihre Tochtergesellschaften Discover Airlines und City Airlines, um die eigene Wachstumsstrategie voranzutreiben. Insbesondere Discover Airlines, der auf Ferienflüge spezialisierte Ableger, schultert derzeit die größte „Wachstumslast“ innerhalb des Konzerns, wie Lufthansa-Chef Carsten Spohr kürzlich in Frankfurt bekanntgab. Während die Fluggesellschaft ihre Flotte bis 2027 auf 33 Flugzeuge ausbauen wird, prüft die Lufthansa-Führung, Discover Airlines mit moderneren Langstreckenflugzeugen auszustatten. Als aussichtsreichster Kandidat gilt dabei der Airbus A350-900, eine strategische Wahl, die Discover Airlines neue, bisher unerreichbare Märkte eröffnen und die Wettbewerbsposition gegenüber Konkurrenten wie Condor stärken könnte. Flottenausbau und strategische Neuausrichtung Discover Airlines wurde ursprünglich als direkter Wettbewerber zu anderen Ferienfluggesellschaften, insbesondere zur deutschen Condor, gegründet. Die Flotte, die derzeit aus 14 Langstreckenflugzeugen besteht, soll in den kommenden Jahren auf 33 Maschinen anwachsen. Dieses Wachstum spiegelt die Bedeutung von Discover als eigenständiges Segment innerhalb der Lufthansa-Gruppe wider. Derzeit ist die Fluggesellschaft auf der Langstrecke mit drei Airbus A330-200 und elf Airbus A330-300 unterwegs. Die A330-200-Modelle sollen die Flotte in naher Zukunft verlassen, was den Weg für die Aufnahme neuer, modernerer Flugzeuge ebnen würde. Die Lufthansa-Gruppe prüft aktiv eine Aufwertung der Interkontinentalflotte von Discover. Neben dem Airbus A350-900 stehen auch die Modelle Airbus A330-900 und Boeing 787 zur Debatte. Aus Konzernkreisen ist jedoch zu vernehmen, daß die Tendenz „stark“ zum A350 geht. Diese Präferenz hat mehrere Gründe. Erstens verfügt die Lufthansa-Gruppe über eine Handvoll geleaster A350-900 mit einer fremden Konfiguration, deren Verträge bald auslaufen. Eine Übergabe dieser Maschinen an Discover Airlines würde dem Konzern eine effiziente Weiterverwendung der

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Im Schatten des Rivalen: Boeing steigert Auslieferungen, bleibt aber hinter Airbus zurück

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat im August 2025 seine beste Auslieferungsleistung für diesen Monat seit 2018 erzielt. Mit 57 ausgelieferten Flugzeugen zeigte das Unternehmen eine positive Entwicklung, bleibt aber weiterhin hinter seinem europäischen Hauptkonkurrenten Airbus zurück, der im selben Monat 61 Jets an Kunden übergab. Die Zahlen von Boeing werden nach wie vor durch bestehende Produktionsbeschränkungen beeinträchtigt, insbesondere durch die Obergrenze der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) für die monatliche Produktion des 737 Max-Modells. Während Boeing mehr Flugzeuge ausgeliefert als neue Bestellungen erhalten hat, demonstriert Airbus weiterhin eine starke Vertriebsdynamik und baut seinen Vorsprung weiter aus. Produktionsdilemma und FAA-Auflagen Boeings Auslieferungsbericht für August 2025 zeigt, daß die Mehrheit der ausgelieferten Flugzeuge das Modell 737 Max war. Daneben wurden auch Jets der Modelle 777F, 787-9, 787-10, 767-2C und 737-700 übergeben. Trotz des Aufschwungs im August bleibt Boeing hinter den Zahlen des Erzrivalen Airbus zurück. Bereits im Juli 2025 hatte Boeing 48 Flugzeuge ausgeliefert, während Airbus 67 Jets an 41 Kunden übergab. Die anhaltenden Produktionsprobleme von Boeing sind weithin bekannt. Seit Anfang 2024 gilt die von der FAA verhängte Produktionsbeschränkung von maximal 38 737 Max-Maschinen pro Monat. Die FAA hat klargestellt, daß die Aufhebung dieser Obergrenze noch nicht in Sicht sei. Bryan Bedford, der Chef der FAA, erklärte, daß noch immer risikobasierte Übungen und Simulationen in Zusammenarbeit mit Boeing durchgeführt werden, um die Sicherheitsrisiken zu bewerten, bevor eine Anpassung der Produktionskapazitäten in Betracht gezogen wird. Im Gegensatz dazu hat Airbus im August 2025 61 Flugzeuge an 39 Kunden ausgeliefert. Die Lieferungen

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