Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Expansion am Gatwick Airport: Zweite Startbahn soll regelmäßig genutzt werden

Der London Gatwick Airport hat von der britischen Regierung die offizielle Genehmigung erhalten, seine zweite Start- und Landebahn künftig regelmäßig zu nutzen. Die bisher nur für Rollvorgänge oder als Ausweichpiste genutzte Bahn soll durch eine Reihe von Modifikationen in den regulären Flugbetrieb integriert werden. Dieses Vorhaben ist Teil eines umfangreichen Investitionsplans in Höhe von 2,2 Milliarden Pfund (etwa 2,97 Milliarden Dollar) und soll die Kapazität des Flughafens signifikant steigern. Die Umsetzung der Pläne soll zügig erfolgen, mit dem Ziel, die zweite Startbahn bereits ab 2029 in Betrieb zu nehmen. Dieser strategische Schritt soll die Stellung Gatwicks im britischen und internationalen Luftverkehr festigen. Ein Schlüsselprojekt für die Zukunft Gatwicks Die reguläre Nutzung der zweiten Startbahn ist ein Meilenstein für den Flughafen Gatwick. In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung bestätigte der Airport, daß er die behördliche Genehmigung erhalten habe, die nördliche Piste (08L / 26R) in den Routinebetrieb aufzunehmen. Diese Startbahn ist mit 2.565 Metern kürzer als die Hauptpiste (08R / 26L), die 3.316 Meter mißt. Die Nähe der beiden Bahnen zueinander hat bisher eine gleichzeitige Nutzung für Starts und Landungen verhindert. Durch die geplanten Modifikationen, die im Rahmen eines privat finanzierten Investitionsprojekts umgesetzt werden, soll diese Einschränkung behoben werden. Die BBC berichtete, daß die nördliche Startbahn um zwölf Meter verschoben werden soll, um die erforderlichen Sicherheitsabstände zu gewährleisten. Stewart Wingate, der Geschäftsführer von VINCI Airports für das Vereinigte Königreich, begrüßte die Genehmigung und nannte sie einen wichtigen Meilenstein im Planungsprozeß. Er betonte, daß die 2,2 Milliarden Pfund vollständig von den Anteilseignern finanziert

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Chaos durch Cyberangriff am BER

Nach einem Cyberangriff auf das System eines externen Dienstleisters kam es am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zu erheblichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Das US-amerikanische Unternehmen Collins Aerospace, dessen Software für die Passagier- und Gepäckabfertigung europaweit an Flughäfen eingesetzt wird, war am Freitagabend Ziel des Angriffs. Als Folge dessen mussten Fluggäste am BER sowie an weiteren betroffenen Flughäfen in London Heathrow, Brüssel und Dublin mit Verzögerungen rechnen. Die Flughafengesellschaft BER bemühte sich, die Auswirkungen des Systemausfalls zu minimieren. Trotz der Abreisewelle des Berlin Marathons gelang es in enger Zusammenarbeit mit den Fluggesellschaften und Dienstleistern, die Abläufe weitgehend stabil zu halten. Verspätungen bei Abflügen konnten zumeist auf unter eine Stunde begrenzt werden. Zahlreiche zusätzliche Mitarbeiter, darunter Freiwillige des sogenannten BERteam, waren fast rund um die Uhr im Einsatz, um Reisende zu informieren und die Gepäckabfertigung manuell zu unterstützen. Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Aletta von Massenbach, dankte allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz am Wochenende. Sie hob hervor, dass es durch dieses Engagement möglich gewesen sei, vielen Fluggästen trotz der Störungen den Reiseantritt zu ermöglichen. Am Montag, dem Tag nach dem Marathon, wurde mit einem erhöhten Passagieraufkommen von etwa 93.000 Fluggästen gerechnet, was zu zeitweisen längeren Wartezeiten beim manuellen Check-in führte. Der Flughafen empfahl Reisenden weiterhin, den Online-Check-in ihrer Fluggesellschaft zu nutzen oder die vorhandenen Selbstbedienungsautomaten für den Check-in und die Gepäckaufgabe zu verwenden. Der betroffene Systemanbieter Collins Aerospace kündigte an, sein System baldmöglichst wieder zur Verfügung zu stellen. Die Flughafengesellschaft befindet sich hierzu in engem Austausch mit dem

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KV-Verhandlungen: Schwierige Gespräche bei Eisenbahnern

Die ersten Verhandlungen über den Kollektivvertrag für die 55.000 Eisenbahnbeschäftigten in Österreich sind am Montag ohne ein greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. Während die Gewerkschaft Vida eine volle Abgeltung der Inflation für sämtliche Angestellten fordert, signalisierte die Arbeitgeberseite ihre Bereitschaft, dies lediglich für Einkommen bis zu einem Bruttobetrag von 3.300 Euro zu gewähren. Diese Position, die von Gewerkschaftsvertretern als unzureichend kritisiert wird, führte dazu, dass die Gespräche ohne eine Einigung vertagt wurden. Gewerkschaftsvertreter Gerhard Tauchner, Leiter des Fachbereichs Eisenbahn bei der Gewerkschaft Vida, äußerte sich enttäuscht über den Verlauf der Gespräche. Er betonte, daß Lohneinbußen, die durch eine unzureichende Inflationsabgeltung entstünden, nicht hinnehmbar seien. Nach Ansicht der Gewerkschaft sei es nicht nachvollziehbar, weshalb die Inflation nur für einen Teil der Belegschaft ausgeglichen werden solle. Den Verhandlungen liegt ein Zeitraum von Oktober 2024 bis September 2025 zugrunde, in dem die Teuerungsrate voraussichtlich zwischen 3,0 und 3,1 Prozent liegen wird. Tauchner wies zudem darauf hin, daß die Position der Arbeitgeber sich nach dem Bekanntwerden des Abschlußes der Metaller-Kollektivvertragsverhandlungen verhärtet habe, obgleich die Eisenbahnbranche nicht mit der Metallindustrie zu vergleichen sei. Er verwies auf die positiven Entwicklungen im Eisenbahnsektor, die sich in hohen Fahrgastzahlen und einem stetigen Ausbau des Angebots zeigten. Zudem seien die Mitarbeiter durch Überstunden und nicht konsumierte Urlaubstage stark belastet, und es bestünde ein großer Bedarf an neuem Personal. Die ÖBB allein plane, bis zum Jahre 2030 rund 24.000 Mitarbeiter einzustellen. Die Gewerkschaft fordert die Arbeitgeber auf, ihr Angebot bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 1. Oktober nachzubessern. Ein Abschluß, der

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Flughafen Dortmund verzeichnet Rekordmonat und investiert in Infrastruktur

Der Aufsichtsrat des Flughafens Dortmund hat in seiner jüngsten Sitzung am 19. September neue Investitionen in die Infrastruktur beschlossen. Die Entscheidung folgt auf ein erfolgreiches Sommergeschäft, in dem der Flughafen trotz eines schwierigen Starts Rekordzahlen bei den Passagieren verzeichnete. Gemäss der Geschäftsführung erholte sich das Verkehrsaufkommen nach dem Wegfall von Ryanair-Verbindungen und der Reduzierung des Flugplans von Eurowings im Jahre 2025. Allein im August wurden mit 337.628 Reisenden die höchsten Passagierzahlen in der Geschichte des Unternehmens erreicht. Dies entspricht einem Zuwachs von über 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gründe für die positive Entwicklung waren unter anderem die neu aufgenommenen Strecken von Wizz Air nach Warschau und Craiova. Um auf das steigende Passagieraufkommen zu reagieren, genehmigte der Aufsichtsrat eine Investition von insgesamt 670.000 Euro. Mit diesem Geld sollen zwei neue WC-Anlagen errichtet werden. Eine der Anlagen ist für den öffentlichen Bereich vorgesehen und die zweite soll hinter der Sicherheitskontrolle entstehen. Die Massnahmen dienen dem Ziel, den Komfort der Fluggäste zu verbessern und die Kapazität den aktuellen Anforderungen anzupassen. Die Geschäftsführung prognostiziert für den weiteren Jahresverlauf stabile Zahlen. Die Erweiterungen der Anlagen sind ein Schritt, um die Infrastruktur des Flughafens, dessen Terminal seit 25 Jahren in Betrieb ist, an das fortlaufende Wachstum anzupassen und die attraktiven Angebote für Fluggäste und Airlines weiter zu entwickeln.

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Flughafen Köln/Bonn feiert Jubiläum mit Sonderführung für Kinder

Der Flughafen Köln/Bonn hat anlässlich seines 75. Jubiläums am Samstag eine Sonderführung für 75 Kinder und Jugendliche aus der Region veranstaltet. Die Aktion bot den jungen Gästen die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen eines internationalen Verkehrsflughafens zu werfen. Im Rahmen der Führung konnten die Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Mitmach-Stationen teilnehmen. Dazu gehörte unter anderem eine Mal-Aktion auf einem ausgemusterten Flugzeug sowie die Präsentation spezieller Fahrzeuge der Flughafen-Feuerwehr und des Enteisungsdienstes. Die jungen Besucher wurden von Verantwortlichen der Kölner Organisation Kindernöte e.V. sowie der Inklusiven OT Ohmstraße begleitet. Ein Höhepunkt des Tages war eine Pressekonferenz in der Eventlounge, bei der der Geschäftsführer des Flughafens, Cenk Özöztürk, Fragen der Kinder beantwortete. Lokale Unternehmen wie der REWE-Markt im Terminal 1 und die Fluggesellschaft Leav Aviation unterstützten die Veranstaltung mit Snacks und kleinen Geschenken. Mit der Sonderführung unterstreicht der Flughafen Köln/Bonn seine enge Verbindung zur Region. Die Aktion ist Teil des Engagements des Unternehmens, die lokale Gemeinschaft mit einzubeziehen. Als wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber der Region nutzte der Flughafen sein Jubiläum, um einen Blick in seinen Betrieb zu ermöglichen.

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Flugplan-Offensive: SAS plant Rekord-Sommerprogramm 2026

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS Scandinavia Airlines hat für den Sommer 2026 eine umfassende Erweiterung ihres Flugangebots angekündigt. Der neue Flugplan sieht neun neue Strecken, sechs neue Destinationen und eine signifikante Erhöhung der Sitzplatzkapazität vor. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die steigende Nachfrage im Reiseverkehr und stärkt ihre Position als wichtige Akteurin im europäischen und internationalen Luftverkehr. Insbesondere das Drehkreuz in Kopenhagen wird massiv ausgebaut, um die Vernetzung von Skandinavien mit der ganzen Welt zu verbessern. Das Unternehmen sieht sich in einer Phase starken Wachstums und setzt auf verbesserte Konnektivität und Pünktlichkeit, um Kunden anzuziehen. Kopenhagen als globales Drehkreuz Der Sommer 2026 wird für SAS einen Wendepunkt markieren. Die Fluggesellschaft wird die Sitzplatzkapazität von ihrem Hauptdrehkreuz in Kopenhagen um 20 Prozent erhöhen. Dies soll zu 50 Prozent mehr Umsteigeverbindungen führen. Die Expansion unterstreicht die Rolle von Kopenhagen als „globales Drehkreuz Skandinaviens“. Die neuen Flugverbindungen ab Kopenhagen umfassen Ziele wie Mumbai, Istanbul, Riga, Luxemburg, Bordeaux, Marseille, Visby und Madrid. Oslo erhält ebenfalls eine neue Verbindung nach Hamburg. SAS kündigte an, daß der neue Flugplan sowohl stark frequentierte Geschäftsrouten als auch beliebte Urlaubsdestinationen umfasse. Dies biete den Reisenden größere Flexibilität, einen verbesserten Zugang zu Zielen und reibungslosere Verbindungen als je zuvor. Einige Strecken, die bisher nur in den Sommermonaten bedient wurden, wie die Routen von Kopenhagen nach Ålesund, Edinburgh und Thessaloniki, werden im Sommer 2026 über die gesamte Saison angeboten. Frequenzerhöhungen auf über 30 bestehenden Routen Zusätzlich zu den neuen Strecken erhöht SAS auch die Frequenzen auf mehr als 30 bereits bestehenden Routen.

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Wiederholte Störungen: United Airlines Boeing 757 muß zweimal notlanden

Ein Flugzeug des Typs Boeing 757 der Fluggesellschaft United Airlines war innerhalb weniger Tage zweimal gezwungen, außerplanmäßig zu landen. Beide Vorfälle ereigneten sich auf Transatlantikflügen von Dublin nach den Vereinigten Staaten und wurden durch Triebwerksprobleme ausgelöst. Der erste Vorfall ereignete sich am 17. September 2025, als das Flugzeug auf dem Weg nach Washington, DC, nach kurzer Flugzeit wieder zum Dublin Airport zurückkehren mußte. Nach erfolgter Wartung und einer Flugplanänderung kam es nur zwei Tage später, am 19. September, zu einer erneuten Notlandung desselben Flugzeugs, diesmal am Shannon Airport. Die Vorfälle werfen Fragen über die Zuverlässigkeit der älteren Maschinen in der Flotte von United Airlines auf. Der erste Vorfall: Rückkehr nach Dublin Am 17. September 2025 sollte die Boeing 757-200 mit der Registrierung N17133 den planmäßigen Flug UA 711 von Dublin nach Washington Dulles International Airport (IAD) durchführen. Kurze Zeit nach dem Start entschloß sich die Flugbesatzung, wegen eines gemeldeten Triebwerksproblems zum Abflughafen zurückzukehren. Der Flug, der insgesamt 46 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder an Bord hatte, landete nach mehr als drei Stunden Flugzeit sicher in Dublin. Das Flugzeug, eine fast 27 Jahre alte Maschine, wurde von United Airlines 1997 bestellt und hat bis zum 31. Januar 2025 insgesamt über 97.000 Flugstunden und mehr als 20.000 Flugzyklen absolviert. Die Fluggesellschaft bestätigte den Vorfall und erklärte, daß man sich bemühe, die betroffenen Passagiere so schnell wie möglich an ihr Ziel zu bringen. Der Flug für den darauffolgenden Tag, den 18. September, wurde daraufhin gestrichen. Der zweite Vorfall: Notlandung in Shannon Nachdem die Boeing

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IAG-Abfertigungstochter: South Europe Ground Services festigt seine Position im spanischen Luftverkehr

Die IAG-Tochtergesellschaft South Europe Ground Services (South), zuständig für die Abfertigungsdienste der Gruppe in Spanien, hat eine erfolgreiche Sommerbilanz für das Jahr 2025 vorgelegt. In ihrem zweiten Betriebssommer konnte das Unternehmen seine Position als einer der führenden Dienstleister im spanischen Flughafensektor festigen. Von Mitte Juni bis Mitte September fertigte South fast 31 Millionen Passagiere ab, beförderte über 16,6 Millionen Gepäckstücke und betreute mehr als 200.000 Flüge. Das Unternehmen betont, daß dieses hohe Volumen trotz der großen Nachfrage und schwieriger Wetterbedingungen erreicht wurde. Die positiven Zahlen spiegeln nicht nur die Stärke des Geschäftsmodells wider, sondern auch die Effizienz der Teams an den verschiedenen Standorten. Madrid-Barajas als operatives Zentrum Der Flughafen Adolfo Suárez Madrid-Barajas (MAD), das zentrale Drehkreuz von South, verzeichnete das höchste Aufkommen im Sommer. In den Monaten Juni, Juli, August und der ersten Hälfte des Septembers fertigte das Unternehmen dort mehr als 11,5 Millionen Passagiere ab und beförderte 9 Millionen Gepäckstücke. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum über 61.000 Flüge abgewickelt. Diese Zahlen unterstreichen die zentrale Bedeutung des Flughafens für das gesamte Netzwerk von South und die IAG-Gruppe in Spanien. Auch an den anderen Flughäfen des Landes waren die Aktivitäten beachtlich. In den Regionen außerhalb Madrids fertigte South fast 20 Millionen Passagiere ab, betreute über 8,5 Millionen Gepäckstücke und wickelte fast 140.000 Flüge ab. Diese Ergebnisse verdeutlichen die breite operative Basis des Unternehmens, das an insgesamt 38 spanischen Flughäfen tätig ist. Regionale Schwerpunkte und Wachstumsmärkte Die Sommerbilanz beleuchtet auch die Leistungen an den wichtigsten regionalen Flughäfen. Barcelona-El Prat (BCN) etablierte sich

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Cyberangriff auf BER wirft Fragen zu deutscher Flughafensicherheit auf

Ein Cyberangriff auf den Flughafen Berlin (BER) am vergangenen Wochenende hat erneut die Debatte über die Sicherheit deutscher Infrastrukturen ausgelöst. Der Angriff, der vermutlich von einer pro-russischen Hackergruppe ausging, führte zu einer kurzzeitigen Überlastung der Webseite des Flughafens. Der Flugbetrieb blieb von dem Vorfall jedoch unberührt. Der Angriff fällt in eine Zeit, in der neue gesetzliche Regelungen die Cybersicherheit im Transportsektor stärken sollen. Mit der neuen EU-Richtlinie NIS2 gelten Flughäfen als Einrichtungen mit besonderer Wichtigkeit, die zukünftig strengere Cybersicherheitsauflagen erfüllen müssen. Dazu gehören unter anderem verstärkte Risikoanalysen und die Meldung von Sicherheitsvorfällen. Bei Verstössen drohen den Unternehmen erhebliche Geldbussen, während die Geschäftsleitung persönlich haftbar gemacht werden kann. Laut dem estnischen IT-Unternehmen Net Group stehen insbesondere kritische Infrastrukturen im Visier von Angreifern. Priit Kongo, der Geschäftsführer des Unternehmens, das Erfahrungen mit dem Aufbau digitaler Systeme in Estland hat, verweist darauf, daß die Bedrohungslage zunehme. Eine aktuelle Analyse des Unternehmens zeigt, daß die Anzahl der Cyber-Begriffe in den Geschäftsberichten der DAX40-Konzerne seit 2015 um über 1.400 Prozent gestiegen ist. Kongo betont, daß die Cybersicherheit eine zentrale Managementaufgabe sei. Massnahmen wie technischer Schutz, kontinuierliche Risikoanalysen und klare Prozesse seien unerlässlich, um sich gegen die zunehmend professionell agierenden Täter zu schützen. Prävention sei demnach langfristig wirtschaftlicher als die Folgen eines erfolgreichen Angriffs.

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JetBlue veranstaltet Luftfahrt-Karrieretag für Jugendliche in Orlando

Die US-amerikanische Fluggesellschaft JetBlue veranstaltete kürzlich in Orlando eine Veranstaltung für junge Menschen, um sie für Berufe in der Luftfahrt zu begeistern. Unter dem Namen Fly Like a Girl fanden sich über 150 Jugendliche im Alter von acht bis 14 Jahren am Hangar der Fluggesellschaft am Flughafen Orlando ein. Die Veranstaltung findet bereits zum elften Mal statt und ist Teil des Engagements des Unternehmens, die nächste Generation von Mitarbeitern anzusprechen. Die Initiative steht im Zusammenhang mit dem Bestreben der Fluggesellschaft, ihren Nachwuchs selbst auszubilden. Orlando ist ein zentraler Standort für JetBlue, da sich dort auch die eigene Trainingseinrichtung, die JetBlue University, befindet. Das Unternehmen möchte durch solche Programme die Karrierechancen in der Luftfahrt aufzeigen und gleichzeitig seine Präsenz in der Region stärken. Während der Veranstaltung erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Arbeit von Piloten, Kabinen- und Wartungsmitarbeitern. Sie konnten ein Flugzeug des Typs Airbus A320 besichtigen sowie den Betrieb am Boden, einschließlich der Gepäckabfertigung, erkunden. Die Veranstaltung ist Teil der strategischen Investitionen von JetBlue in Florida, die auch den Ausbau des Streckennetzes sowie eine Partnerschaft mit dem Bahnunternehmen Brightline umfassen.

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