Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Bremsenbrand bei United Airlines 737-900 in Denver

Am Montag, dem 9. Juni 2025, ereignete sich am Denver International Airport (DEN) ein Zwischenfall mit einer Boeing 737-900 von United Airlines. Flug UA-2171, der aus Charlotte, North Carolina, kam, erlebte nach der Landung eine Überhitzung der Bremsen, die zu starker Rauchentwicklung und einem Brand am rechten Hauptfahrwerk führte. Obgleich die Notdienste umgehend reagierten und die Flammen schnell löschten, blieb das Flugzeug seitdem am Boden und wird umfangreichen Inspektionen unterzogen. Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall keine Verletzten gemeldet, doch unterstreicht das Ereignis die Bedeutung routinemäßiger Wartung und des präventiven Betriebs von Flugzeugbremssystemen. Dramatische Ankunft am „Mile High Airport“ und die Reaktion der Notdienste Der Vorfall ereignete sich, als Flug UA-2171 auf der Landebahn 16L des Denver International Airport aufsetzte. Kurz nach dem Aufsetzen wurde Rauch vom Fahrwerk gemeldet, der sich schnell zu sichtbaren Flammen am rechten Hauptfahrwerk entwickelte. Die Flughafenfeuerwehr (Aircraft Rescue and Fire Fighting, ARFF) wurde sofort zum Flugzeug beordert und traf rasch an der Maschine ein, um den Brand am Fahrwerk zu löschen. Die schnelle und professionelle Reaktion der Notdienste verhinderte eine Ausweitung des Brandes und mögliche schwerwiegendere Folgen. Das betroffene Flugzeug, eine Boeing 737-900ER mit der Seriennummer 62815, ist knapp neun Jahre alt und wurde seit seiner Auslieferung aus dem Boeing-Werk in Renton, Washington, ausschließlich von United Airlines betrieben. Dies geht aus Daten von Planespotters hervor. Nach dem Brand während des Landevorgangs ist das Flugzeug, wie aus den Verfolgungsdaten von FlightAware ersichtlich, am Flughafen Denver verblieben. Es wird dort umfassenden Inspektionen, Reparaturen und Wartungsarbeiten unterzogen, um die

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Flugzeugabsturz in Westindien: Air India Boeing 787 verunglückt kurz nach dem Start in Ahmedabad

Am Donnerstagmorgen hat sich am Flughafen der westindischen Stadt Ahmedabad ein schwerer Flugunfall ereignet. Ein Langstreckenflugzeug des Typs Boeing 787 „Dreamliner“ der nationalen Fluggesellschaft Air India, welches den Flug AI171 nach London durchführen sollte, stürzte kurz nach dem Start ab. Indische Fernsehsender berichteten umgehend über das tragische Ereignis. Unmittelbar nach dem Absturz stiegen dicke, schwarze Rauchschwaden nahe dem Flughafen in den Himmel auf, und Aufnahmen zeigten brennende Wrackteile an der Unglücksstelle. Angaben zu möglichen Todesopfern lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht vor, doch wird die Anzahl der Insassen auf mehr als einhundert, teilweise sogar auf bis zu 200 Menschen beziffert. Rettungsteams waren schnell vor Ort, um die Bergungs- und Hilfsmaßnahmen einzuleiten, wobei erste Bilder die Evakuierung von Personen auf Tragen in Krankenwagen zeigten. Der tragische Vorfall: Eine Chronologie der Ereignisse am Flughafen Ahmedabad Der Flughafen Ahmedabad, offiziell Sardar Vallabhbhai Patel International Airport (AMD), ist ein bedeutendes Luftverkehrsdrehkreuz im westindischen Bundesstaat Gujarat. Von hier aus werden zahlreiche Inlands- und Auslandsflüge abgewickelt, darunter auch Langstreckenverbindungen nach Europa und Nordamerika. Der verunglückte Flug AI171 war planmäßig auf dem Weg nach London, wobei die genaue Bestimmung, ob Heathrow oder Gatwick, in den ersten Meldungen unklar blieb. Das Unglück ereignete sich in einer der kritischsten Phasen eines Fluges: unmittelbar nach dem Abheben. Kurz nachdem die Boeing 787 von der Startbahn abgehoben hatte und an Höhe gewann, kam es aus bisher unbekannten Gründen zu dem Absturz. Der Aufprall erfolgte in unmittelbarer Nähe des Flughafengeländes, was die schnelle Reaktion der am Flughafen stationierten Notdienste ermöglichte. Die

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Dortmund Airport eröffnet neue Direktverbindung nach Warschau

Der Dortmund Airport hat am vergangenen Sonntag den offiziellen Startschuß für seine neue Direktverbindung zum Chopin-Flughafen in Warschau gegeben. Die ungarische Fluggesellschaft Wizz Air bietet die Strecke fünfmal pro Woche an – montags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags. Diese neue Flugverbindung soll Städtereisenden und Geschäftsreisenden eine direkte Anbindung an Polens größte und bevölkerungsreichste Stadt ermöglichen. Guido Miletic, Leiter Airport Services + Marketing & Sales am Dortmund Airport, zeigte sich erfreut über die Erweiterung des Streckennetzes. Er betonte, daß Warschau eine wertvolle Ergänzung des Flugplans darstelle und sowohl den touristischen Austausch als auch die wirtschaftliche Vernetzung zwischen Deutschland und Polen fördere. Warschau gewinnt durch seine dynamische Entwicklung zunehmend an Bedeutung für Geschäftsreisende, und die neue Direktverbindung soll den Zugang zu diesem florierenden Wirtschaftsstandort erleichtern. Salvatore Gabriele Imperiale, Corporate Communications Manager bei Wizz Air, unterstrich ebenfalls die Wichtigkeit der neuen Route für Tourismus und Geschäftsreiseverkehr zwischen den beiden sich schnell entwickelnden Städten. Warschau bietet neben seiner wirtschaftlichen Bedeutung auch zahlreiche kulturelle Highlights, darunter das Königsschloß, den Łazienki-Park, den Kulturpalast und die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt. Zahlreiche Museen wie das Museum des Warschauer Aufstands oder das Fryderyk-Chopin-Museum sind ebenfalls Anziehungspunkte. Trotz seines Hauptstadtflairs punktet Warschau mit vergleichsweise günstigen Preisen für Unterkünfte, Gastronomie und Freizeitangebote. Mit über 21 Millionen Fluggästen im Jahr 2024 ist der Flughafen Warschau-Chopin der passagierstärkste Flughafen Polens und ein wichtiges internationales Drehkreuz. Warschau ist nach Kattowitz und Danzig die dritte und östlichste polnische Destination, die ab Dortmund bedient wird. Im Herbst 2025 folgt mit der Wiederaufnahme der Strecke nach Olsztyn-Mazury

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Jetstar Asia stellt Betrieb ein: Singapurer Billigflieger kämpft mit hohen Kosten und starkem Wettbewerb

Jetstar Asia Airways, die in Singapur ansässige Billigfluggesellschaft, wird ihren Betrieb zum 31. Juli 2025 vollständig einstellen. Diese Entscheidung wurde von den Anteilseignern, Westbrook Investments und der Qantas Group, getroffen, die ihr Gemeinschaftsunternehmen angesichts steigender Lieferantenkosten, hoher Flughafengebühren und eines sich verschärfenden Wettbewerbs in der Region auflösen. Die Einstellung des Flugbetriebs von Jetstar Asia markiert einen weiteren Fall, in dem eine regionale Fluggesellschaft den Druck des Marktes nicht standhalten kann, und wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen im asiatisch-pazifischen Luftverkehrssektor. Die Gründe der Einstellung: Finanzielle Belastung und mangelnde Rentabilität Die Qantas Group, Mehrheitseigner von Jetstar Asia, bestätigte in einer Börsenmitteilung, daß Jetstar Asia den Betrieb bis Ende Juli schrittweise reduzieren und dann vollständig einstellen wird. Die Entscheidung zur Auflösung des Joint Ventures wurde primär mit der mangelnden Rentabilität begründet. Die Qantas Group führte aus, daß Jetstar Asia trotz „außergewöhnlichem Kundenservice und operativer Zuverlässigkeit“ keine vergleichbaren Renditen wie die stärker performenden Kernmärkte innerhalb der Qantas Group erzielen konnte. Für das laufende Geschäftsjahr wurde erwartet, daß die Fluggesellschaft vor der Schließungsentscheidung einen zugrundeliegenden Verlust von 35 Millionen Australischen Dollar (rund 22,8 Millionen US-Dollar) vor Zinsen und Steuern (EBIT) verzeichnen würde. Diese finanzielle Belastung war offenbar nicht länger tragbar. Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig. Steigende Kosten für Zulieferer, die die gesamte Luftfahrtindustrie betreffen, belasten insbesondere Billigfluggesellschaften, deren Geschäftsmodell auf knappen Margen basiert. Hinzu kommen hohe Flughafengebühren in Singapur, einem der größten und modernsten Luftverkehrsdrehkreuze Asiens, die die Betriebskosten weiter in die Höhe treiben. Ein weiterer entscheidender Faktor ist der intensivierte Wettbewerb

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WestJet Cargo erweitert Karibik-Netzwerk nach Sunwing-Integration

WestJet Cargo hat die Erweiterung seines Frachtnetzwerks bekanntgegeben, nachdem Sunwing Airlines erfolgreich in die WestJet Group integriert wurde. Die Aufnahme von 18 Boeing 737-Flugzeugen von Sunwing in die WestJet-Flotte bringt erweiterte Frachtkapazitäten und eröffnet neue Möglichkeiten für Frachtdienste, insbesondere zu wichtigen Zielen in der Karibik. Durch diese Erweiterung bietet WestJet Cargo zusätzliche Kapazitäten nach Holguin (HOG), Santa Clara (SNU) und Varadero (VRA) auf Kuba an, mit bis zu 2,5 Tonnen zusätzlichem Frachtraum pro Flug. Julius Mooney, Director of Commercial Cargo bei WestJet, begrüßt diese Kapazitätserweiterung, die sowohl den Umschlag von Beiladefracht in Ostkanada als auch die Passagieranbindung durch WestJet Airlines verbessern soll. Die neue Expansion baut auf dem bereits bestehenden wöchentlichen Dienst von WestJet zwischen Toronto und Havanna auf, der 2023 eingeführt wurde. Nun umfaßt das Angebot einen täglichen Service zwischen Toronto (YYZ) und Varadero, einen viermal wöchentlichen Service zwischen Toronto und Santa Clara sowie einen dreimal wöchentlichen Service zwischen Toronto und Holguin. Des Weiteren wird ein täglicher Frachtdienst zwischen Montreal (YUL) und Varadero sowie ein viermal wöchentlicher Dienst zwischen Montreal und Holguin eingeführt. Mooney hob die Bedeutung Kanadas als Kubas viertgrößten Handelspartner hervor und kündigte weitere Expansionen zu zusätzlichen Frachtzielen in den kommenden Monaten an. Ergänzend zur Kapazitätserweiterung werden die täglichen Verbindungen zwischen Toronto und Cancun (CUN), Montego Bay (MBJ) und Punta Cana (PUJ) ausgebaut, während die Verbindungen zwischen Toronto und Puerto Plata (POP) auf dreimal wöchentlich und zwischen Toronto und Liberia (LIR) auf zweimal wöchentlich erhöht werden.

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Israel vor Gründung neuer Fluggesellschaft: TUS IL

Die israelische Luftfahrtlandschaft steht vor einer bedeutenden Erweiterung: Das Verkehrsministerium des Landes hat grünes Licht für die Gründung einer neuen Fluggesellschaft gegeben, hinter der der Reiseveranstalter Kavey Hofsha steht. Dieser Schritt verspricht, das Flugangebot von und nach Israel zu diversifizieren und neue Verbindungen zu etablieren. Die geplante Airline, die vorläufig den Namen „TUS IL“ tragen soll, wird auf der Basis der bereits bestehenden zypriotischen Fluggesellschaft TUS Airways operieren und soll ab Anfang 2026 den Betrieb aufnehmen. Kavey Hofsha, ein führender Akteur im israelischen Reisegeschäft, ist Eigentum der Unternehmer Ami Cohen und Arnon Englender und betreibt auch die Marke „Holiday Lines“. Die Eigentümer von Kavey Hofsha kontrollieren bereits zwei Fluggesellschaften in der Europäischen Union: Blue Bird Airways in Griechenland und TUS Airways auf Zypern. Letztere soll die Grundlage für die neue israelische Airline bilden. Obwohl die genaue Struktur der Vereinbarung noch nicht vollständig bekannt ist, deutet vieles darauf hin, daß TUS Airways eine Lizenz erhalten wird, um unter israelischer Registrierung zu operieren. Dies würde es TUS IL ermöglichen, Dienste zwischen Israel und Drittländern anzubieten, was über die bisherigen Rechte einer EU-Fluggesellschaft hinausgeht. TUS Airways wird ihren normalen Betrieb fortsetzen, doch die Erlangung der israelischen Registrierung eröffnet neue Marktsegmente. Nach Angaben israelischer Medienberichte plant TUS IL, den Betrieb mit einer Flotte von vier Airbus A320-Flugzeugen aufzunehmen. Die primären Ziele werden verschiedene europäische Städte sein, die vom internationalen Flughafen Tel Aviv Ben Gurion (TLV) aus angeflogen werden. In einer späteren Phase der Netzerweiterung werden auch Ziele in der Golfregion in Betracht gezogen, was

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Airbus liefert im Mai 2025 weniger Flugzeuge aus – Jahresziel in Gefahr?

Airbus hat im Mai 2025 erneut weniger Passagierjets ausgeliefert als im Vormonat. Insgesamt fanden 51 Flugzeuge den Weg zu den Kunden, wie der Konzern aus Toulouse mitteilte. Dies ist ein Rückgang gegenüber den 56 Auslieferungen im April und den 71 im März. Nach den ersten fünf Monaten des Jahres beläuft sich die Gesamtzahl der Auslieferungen somit auf 243 Maschinen, was weniger als 30 Prozent des selbstgesteckten Jahresziels von 820 Jets entspricht. Der europäische Flugzeugbauer hatte sich vorgenommen, die Produktion seines Verkaufsschlagers, der A320/A321-Familie, von derzeit etwa 50 auf 75 Maschinen pro Monat zu steigern. Bereits im Vorjahr hatte Airbus-Chef Guillaume Faury sein ursprüngliches Ziel von rund 800 Verkehrsflugzeugen verfehlt und letztendlich nur 766 Maschinen ausgeliefert. Hauptgrund hierfür waren fehlende Teile von Zulieferern, insbesondere Triebwerke. Obwohl der Vorstand von Airbus davon ausgeht, die Verzögerungen in den Sommermonaten stabilisieren zu können, gibt das Unternehmen Kunden Insider-Angaben zufolge Hinweise auf monatelange Verzögerungen bei Auslieferungen, die auch noch in den kommenden drei Jahren anhalten könnten. Im Mai verzeichnete Airbus keine neuen Bestellungen, aber auch keine Stornierungen. Der Auftragsbestand des Herstellers ist weiterhin umfangreich und belief sich Ende März auf mehr als 8.700 Jets. Dies unterstreicht eine hohe Nachfrage nach Flugzeugen, die jedoch durch die anhaltenden Produktionsschwierigkeiten nicht vollständig bedient werden kann.

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Virgin Australia strebt Börsengang an

Die Virgin Australia Holdings Limited, Muttergesellschaft der australischen Fluggesellschaft Virgin Australia, hat am 6. Juni 2025 ihre Absicht bestätigt, ein Initial Public Offering (IPO) durchzuführen und die Notierung ihrer Aktien an der Australian Securities Exchange (ASX) unter dem Börsenkürzel VGN anzustreben. Die Airline hat zu diesem Zweck einen Prospekt bei der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) eingereicht und diesen bei der ASX hinterlegt. Dieser Schritt markiert einen wichtigen Meilenstein in der Umstrukturierung und der Erholung des Unternehmens, das 2021 unter die Verwaltung von Bain Capital gestellt und saniert werden mußte. Details des Börsengangs und Investorenstruktur Das geplante IPO umfaßt ein Angebot von 236,2 Millionen voll eingezahlten Stammaktien zu einem Angebotspreis von 2,90 Australischen Dollar (AUD) pro Aktie. Dies soll eine Kapitalerhöhung von 685 Millionen AUD generieren. Diese Maßnahme dient laut Unternehmensangaben dazu, „bestimmten bestehenden Anteilseignern die Möglichkeit zu geben, einen Teil ihrer Investitionen in das Unternehmen zu realisieren.“ Der Handelsbeginn der Aktien an der ASX wird derzeit für den 24. Juni 2025 erwartet, zunächst auf bedingter Basis und mit verzögerter Abrechnung. Nach Abschluß des Angebots werden die teilnehmenden Investoren voraussichtlich 30,2 Prozent der ausgegebenen Aktien halten. Der verbleibende Anteil wird weiterhin von den bestehenden Investoren gehalten, zu denen Bain Capital, die Qatar Airways Group, die Virgin Group und die Queensland Investment Corporation zählen. Dies spiegelt eine strategische Weiterentwicklung der Eigentümerstruktur wider, in der neue Investoren die Möglichkeit erhalten, am zukünftigen Erfolg der Airline teilzuhaben. Führungswechsel und strategische Neuausrichtung Im Vorfeld des Börsengangs hat Virgin Australia zudem eine Reihe von

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Aeroflot-Chef fordert Beschränkungen für Westflugzeuge

Der Geschäftsführer der russischen Fluggesellschaft Aeroflot, Sergej Alexandrowsky, hat sich für eine Begrenzung des Einsatzes westlicher Flugzeuge durch russische Fluglinien ausgesprochen. In einem Interview mit der russischen Finanzzeitung „Kommersant“ vom 5. Juni 2025 schlug der Aeroflot-Chef die Einführung einer Quote für inländisch produzierte Flugzeuge für alle russischen Fluggesellschaften vor. Diese Maßnahme solle sicherstellen, daß ein Mindestproduktionsvolumen erreicht werde, was wiederum die Fertigungsqualität verbessere und die frühzeitige Behebung potenzieller technischer Probleme bei neuen russischen Flugzeugen wie der MC-21 erleichtere. Alexandrowsky bekräftigte zudem das Bekenntnis der Aeroflot-Gruppe zu russischen Flugzeugen, selbst im Falle einer hypothetischen Wiederöffnung westlicher Märkte. Dies unterstreicht Rußlands Bestrebungen nach einer stärkeren Autarkie in der Luftfahrtindustrie inmitten anhaltender internationaler Sanktionen. Die Rußlandisierung der Luftfahrt: Quoten als strategisches Instrument Sergej Alexandrowsky begründet seinen Vorschlag zur Einführung von Quoten für russisch produzierte Flugzeuge mit dem Ziel, die heimische Luftfahrtindustrie zu stärken und eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten. Er argumentiert, daß eine garantierte Mindestabnahmemenge durch russische Fluggesellschaften die Produktionszahlen erhöhen würde. Größere Produktionsserien führen in der Regel zu einer besseren Kontrolle der Fertigungsqualität und ermöglichen es, technische Probleme und Mängel bei neuen Flugzeugtypen, wie der MC-21 (Irkut MC-21), in einem frühen Stadium der Produktion zu identifizieren und zu beheben. Dies ist entscheidend für das Vertrauen der Betreiber und die langfristige Zuverlässigkeit der Flugzeuge. Der Aeroflot-Chef äußerte sich bereit, die Einführung solcher Quoten auch dann zu befürworten, wenn russische Fluggesellschaften in Zukunft wieder Zugang zu westlichen Märkten erhalten sollten. Obwohl er in einem solchen Szenario neue Bestellungen bei westlichen Flugzeugherstellern nicht ausschloß, unterstrich

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United Airlines und Spotify kooperieren für Bordunterhaltung

United Airlines und der Streaming-Dienst Spotify haben eine neue Zusammenarbeit bekanntgegeben, die Fluggästen künftig mehr als 450 Stunden zusätzliche kostenfreie Unterhaltung an Bord bieten soll. Der Zugang zu diesen Inhalten, darunter auch viele Videos in 4K-Qualität, erfolgt über die Bildschirme in den Rückenlehnen der Sitze in über 680 United-Flugzeugen. In vielen Fällen wird dabei auch eine Audioverbindung via Bluetooth möglich sein. Diese Partnerschaft markiert das erste Mal, daß Spotify Hörbücher und Video-Podcasts an Bord einer Fluggesellschaft präsentiert. Zum Start stehen mehr als 65 Titel zur Verfügung, darunter populäre US-Podcasts wie „Good Hang mit Amy Poehler“, „The Dave Chang Show“ und „The Comment Section mit Drew Afualo“. Ab dem kommenden Jahr sollen United-Passagiere zudem die Möglichkeit erhalten, ihre persönlichen mobilen Endgeräte mit der Spotify-App in der Bordunterhaltung zu verbinden, um ihre persönlichen Spotify-Inhalte während des Fluges zu nutzen. Im Auswahlmenü der Bordunterhaltung wird die Kategorie „Audio“ durch „Spotify“ ersetzt, wo dann „Podcast“, „Video-Podcasts“, „Hörbücher“ und „Playlists“ zur Auswahl stehen. Zusätzlich wird ein kuratierter Spotify-Kanal vorbereitet, der in einigen Monaten starten soll. In United-Maschinen, die bereits über Starlink-Internet verfügen, können Passagiere Spotify-Inhalte über ihre persönlichen Geräte streamen, indem sie sich über ihr MileagePlus-Konto mit Starlink verbinden.

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