Stefan Steiner

Weitere Artikel aus der Rubrik

Stefan Steiner

Großauftrag aus Skandinavien: Norwegian bekräftigt Wachstumskurs mit weiterer Bestellung der Boeing 737 Max 8

Die skandinavische Fluggesellschaft Norwegian hat ihren langfristigen Expansionskurs untermauert und eine Option auf den Kauf von 30 weiteren Flugzeugen des Typs Boeing 737 Max 8 ausgeübt. Die am 26. September 2025 bekanntgegebene Bestellung erweitert den Gesamtumfang des Abkommens mit dem US-Hersteller Boeing aus dem Jahre 2022 auf nunmehr 80 feste Bestellungen für die 737-8. Die neuen Maschinen sollen bis zum Jahre 2031 ausgeliefert werden, wobei eine Anpassung der ursprünglich vereinbarten Lieferpläne vorgenommen wurde. Dieser Schritt unterstreicht die ambitionierten Wachstumsziele von Norwegian in den kommenden Jahren und sichert dem Carrier eine der modernsten Flugzeugflotten in Europa. Strategische Aufstockung der Max-Flotte Mit der Ausübung der Kaufoption erhöht Norwegian die Gesamtzahl der fest bestellten Boeing 737-8 auf 80 Einheiten. Die ursprüngliche Vereinbarung aus dem Jahre 2022 sah die Lieferung von 50 Flugzeugen zwischen 2025 und 2028 vor. Im Zuge der neuen Bestellung haben die beiden Parteien nun eine Anpassung der Liefertermine vorgenommen. Der neue Zeitplan erstreckt sich bis zum Jahre 2031, wodurch eine effiziente und ausgewogene Erneuerung der Flotte sichergestellt werden soll, die eng mit dem Auslaufen bestehender Leasingverträge und den erwarteten Marktentwicklungen koordiniert ist. Geir Karlsen, der CEO von Norwegian, hob die Bedeutung des Auftrags hervor: „Diese Meilenstein-Bestellung erfolgt zu attraktiven Konditionen und sichert unser Flottenwachstum auf eine Weise, die unsere geplanten Wachstums- und Nachhaltigkeits-Ziele unterstützt.“ Die neuen Flugzeuge sollen nicht nur ein besseres Reiseerlebnis für die Passagiere bieten, sondern auch die Betriebskosten der Airline senken. Der 737 Max 8 gilt als eines der treibstoffeffizientesten Schmalrumpfflugzeuge auf dem Markt. Derzeit betreibt Norwegian

weiterlesen »

Thailändische Luftwaffe bestellt Airbus A330 MRTT+

Die Königlich Thailändische Luftwaffe (RTAF) hat bei Airbus Defence and Space einen Airbus A330 Multi Role Tanker Transport Plus (MRTT+) bestellt. Bei dem Flugzeug handelt es sich um eine Weiterentwicklung des bewährten Luftbetankungs- und Transportflugzeugs auf Basis der A330neo. Die Maschine soll über zwei Betankungssysteme verfügen, sowohl über das Sonde-Trichter-System (hose-and-drogue) als auch über einen starren Ausleger (boom). Die Auslieferung an den Kunden ist für das Jahr 2029 geplant. Das Flugzeug wird im Jahr 2026 im A330 MRTT-Zentrum in Getafe, Spanien, für den militärischen Einsatz umgebaut. Neben seinen Kernfunktionen wird das Flugzeug mit einem Medical Evacuation-Kit für Sanitätseinsätze ausgestattet sein und eine VVIP-Kabinenkonfiguration für den Transport hoher Persönlichkeiten erhalten. Laut Jean-Brice Dumont, dem Leiter von Air Power bei Airbus Defence and Space, unterstreiche die Wahl Thailands das Vertrauen in die Plattform und deren Weiterentwicklung. Die A330 MRTT-Plattform hat sich bereits bei neun Kunden weltweit bewährt und über 340.000 Flugstunden gesammelt. Die strategische Ergänzung der Flotte zielt darauf ab, die nationale Verteidigung Thailands zu stärken und die Reaktionsfähigkeit bei Krisen zu verbessern. Die fortgeschrittenen Fähigkeiten des A330 MRTT+ sollen zur Sicherung der Souveränität, zur Unterstützung bei humanitärer Hilfe und Katastrophenhilfe (HADR) sowie bei Sanitätsevakuierungsmissionen beitragen. Das auf der A330-800 basierende Modell nutzt Innovationen wie Rolls-Royce Trent 7000-Triebwerke und optimierte Aerodynamik, was die Betriebseffizienz steigert. Die maximale Startmasse wurde auf 242 Tonnen erhöht, was die Reichweite und die Treibstoffkapazität verbessert. Airbus wird parallel zur Auslieferung des Flugzeugs die Zusammenarbeit mit Thai Aviation Industries (TAI) ausbauen. Die Unternehmen unterzeichneten ein erweitertes Memorandum of

weiterlesen »

Vorfall in Scheremetjewo: Kollision zweier Großraumflugzeuge führt zu Flugverzögerungen

Auf dem Rollfeld des Moskauer Internationalen Flughafens Scheremetjewo (SVO) ist es am Abend des 24. September 2025 zu einer Kollision zwischen zwei Passagierflugzeugen gekommen. Die Rossiya Airlines Sukhoi Superjet 100-95B stieß während des Rollvorgangs mit einem Airbus A330 der chinesischen Hainan Airlines zusammen. Bei dem Vorfall, der sich gegen 20:30 Uhr Ortszeit ereignete, wurde das Seitenleitwerk des russischen Regionaljets beschädigt. Glücklicherweise blieben bei dem Zusammenstoß, der zu erheblichen Flugverspätungen führte, alle Insassen unverletzt. Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die operationellen Herausforderungen in den engen Bewegungsbereichen großer internationaler Flughäfen. Details des Zusammenstoßes und die betroffenen Maschinen Der Zwischenfall ereignete sich, als die Rossiya Airlines-Maschine mit der Registrierung RA-89112 sich auf den Start für ihren Flug nach St. Petersburg (LED) vorbereitete. Nach Angaben russischer Medien kollidierte sie auf dem Rollfeld mit dem Airbus A330 von Hainan Airlines (B-1098). Berichten zufolge traf der Airbus A330 während eines Manövers das Seitenleitwerk des Sukhoi Superjet. Augenzeugen berichteten, daß das Seitenruder des russischen Flugzeugs abgerissen wurde. Ein Sprecher der Rossiya Airlines bestätigte gegenüber russischen Medien die Beschädigung am Heck des Flugzeugs. Der Sukhoi Superjet hatte zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes 84 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder an Bord. Der Airbus A330 beförderte 264 Passagiere. Die russische Föderale Agentur für Lufttransport bestätigte, daß bei der Kollision niemand verletzt wurde. Die betroffenen Flugzeuge wurden umgehend aus dem Betrieb genommen. Die Sukhoi Superjet wurde für die Reparatur vom Rollfeld entfernt, und ihre Passagiere mußten auf ein Ersatzflugzeug umsteigen. Der Flug nach St. Petersburg verspätete sich dadurch um fast drei Stunden.

weiterlesen »

Emirates Skywards feiert 25-jähriges Jubiläum

Das Vielfliegerprogramm Emirates Skywards von Emirates und Flydubai feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einer Reihe von Aktionen und einer speziellen Flugzeuglackierung. Ein Airbus A380 wird das sogenannte silberne Jubiläum des Programms mit einem auffälligen Design bewerben und ab Oktober weltweit auf verschiedenen Strecken eingesetzt werden. Das Treueprogramm, das bei den International Loyalty Awards 2025 als „Bestes globales Vielfliegerprogramm“ ausgezeichnet wurde, hat seit dem Jahr 2000 ein enormes Wachstum erfahren. Seit seiner Einführung im Jahr 2000 ist die Mitgliederzahl des Programms rasant von rund 76.000 im ersten Jahr auf heute mehr als 37 Millionen Reisende aus über 190 Ländern angestiegen. Wöchentlich verzeichnet Emirates Skywards rund 78.000 Neuanmeldungen. Die Mitglieder können in den vier Stufen Blue, Silver, Gold und Platinum Meilen und Points bei über 100 Partnern sammeln, zu denen Fluggesellschaften, Hotels, Autovermieter sowie Finanz- und Lifestyle-Marken gehören. Die gesammelten Meilen können für eine Vielzahl von Prämien eingelöst werden, darunter Flugtickets, Upgrades und Hotelaufenthalte. Zur Feier des Jubiläums profitieren die Mitglieder vom 25. September bis zum 20. Oktober von verschiedenen Goodies. Dazu gehören die Verlosung von bis zu einer Million Skywards-Meilen und ein Bonus von 50 Prozent auf Meilen bei Buchungen mit Emirates und Flydubai. Zudem gibt es 25 Prozent Bonusmeilen bei Buchungen mit Partnerfluggesellschaften sowie bei Einkäufen und Restaurantbesuchen in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei den sogenannten Skywards Everyday-Partnern. Am Flughafen Dubai (DXB) können Passagiere zudem Anfang Oktober an interaktiven Quizzen teilnehmen, um kostenlosen Lounge-Zugang und andere Prämien zu gewinnen. Emirates Skywards unterhält Kooperationen mit Partnern, die über 1.400 Flugziele und

weiterlesen »

Historischer Schritt für Breeze Airways: Neue Zulassung eröffnet den Weg zu internationalen Strecken

Die junge amerikanische Fluggesellschaft Breeze Airways hat einen bedeutenden Meilenstein in ihrer Entwicklung erreicht. Am 25. September 2025 wurde das Unternehmen von der Federal Aviation Administration (FAA) offiziell als sogenannte US-Flaggen-Fluggesellschaft (US flag carrier) zertifiziert. Diese neue Status ermöglicht es der Airline, Flugverbindungen unter den bilateralen Luftfahrtabkommen der Vereinigten Staaten mit anderen Ländern aufzunehmen. Als direkte Folge dieser Zulassung kündigte Breeze Airways die Einführung ihrer ersten internationalen Liniendienste an. Im ersten Quartal 2026 wird die Gesellschaft drei neue Ziele in der Karibik bedienen, angeflogen von sechs Flughäfen in den USA. Die Bedeutung des US-Flaggen-Status Die Ernennung zur US-Flaggen-Fluggesellschaft ist für Breeze Airways ein entscheidender Schritt. Der Gründer und Vorstandsvorsitzende der Airline, der bekannte Luftfahrtunternehmer David Neeleman, begrüßte die Entscheidung und sprach von einem „riesigen Meilenstein“, für den das Team in den letzten drei Jahren unermüdlich gearbeitet habe. Dieser Status ist mehr als nur eine formale Bezeichnung; er ist die Voraussetzung dafür, daß eine amerikanische Fluggesellschaft internationale Streckenrechte nutzen darf, die in Abkommen wie Open Skies zwischen den Vereinigten Staaten und anderen Ländern festgelegt sind. Die Zertifizierung signalisiert, daß Breeze Airways nicht nur die operationellen und sicherheitstechnischen Standards der FAA für den Inlandsverkehr, sondern auch die erweiterten Anforderungen für den internationalen Betrieb erfüllt. Für David Neeleman ist dies ein weiterer Erfolg in seiner Karriere, in der er bereits mehrere Fluggesellschaften, darunter JetBlue und die brasilianische Azul, gegründet hat. Die internationale Ausweitung war von Anfang an ein strategisches Ziel für Breeze Airways, die im Jahr 2021 ihren Betrieb aufnahm. Beginn des internationalen

weiterlesen »

Interims-Kaffeehaus „Decentral“ eröffnet in Wien

In Wien hat das Interimskonzept „Decentral“ seine Pforten geöffnet und bietet in der Freyung einen neuen Treffpunkt mit Wiener Kaffeehausflair. Das Projekt wurde von Palais Events ins Leben gerufen, um während der temporären Schließung des berühmten Café Central in der Herrengasse eine Ausweichmöglichkeit für Liebhaber der Wiener Kaffeehauskultur zu schaffen. Das Café Central, eine Institution der Wiener Tradition, schließt ab Frühjahr 2026 für eine behutsame Renovierung und soll im Herbst desselben Jahres wiedereröffnet werden. Das „Decentral“ befindet sich im Palais Harrach und bietet neben einem Gastgarten an der Freyung auch einen stilvollen Innenbereich. Bei der Eröffnungsfeier waren zahlreiche prominente Gäste aus der Tourismus-, Gastronomie- und Kulturszene anwesend, darunter Birgit Wallner vom Verkehrsbüro und der Geschäftsführer von Eurotours, Maik Gruba. Das Konzept des „Decentral“ ist darauf ausgerichtet, vertraute Wiener Kaffeehauskultur neu zu interpretieren und einen Ort für ungezwungene Begegnungen mitten in der City zu schaffen. Auf der Speisekarte stehen Kreationen aus der berühmten Café Central-Patisserie, ergänzt durch Focaccias, klassische Kaffeespezialitäten und moderne Drinks. Eine besondere Attraktion ist die „Bar Non Lieu“, ein intimer Rückzugsort für nur zwei Gäste, der von der legendären American Bar des Architekten Adolf Loos inspiriert ist. Das „Decentral“ ist von Dienstag bis Samstag geöffnet und dient als Übergangslösung, bis das renovierte „Café Central“ in der Herrengasse seinen Betrieb wieder aufnimmt. Die Wiener Kaffeehauskultur, die von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt ist, zieht jährlich zahlreiche Touristen an. Das „Café Central“ gilt als einer der wichtigsten Repräsentanten dieser Kultur, und seine temporäre Schließung wird nun durch das „Decentral“

weiterlesen »

Ryanair eröffnet neue Basis in Trapani-Marsala

Die irische Fluggesellschaft Ryanair wird im Januar 2026 eine neue Basis am Flughafen Trapani-Marsala auf Sizilien eröffnen. Die Airline plant, zwei Flugzeuge des Typs Boeing 737 dort zu stationieren, was mit einer Investition von 200 Millionen Dollar verbunden ist. Die Entscheidung, Trapani zu einer neuen Basis zu machen, folgt der Abschaffung der kommunalen Steuer für kleinere Flughäfen durch die sizilianische Regierung. Die neue Basis soll 23 Flugrouten bedienen, darunter 11 neue Ziele wie Brüssel, London, Stockholm und Verona. Mit der Expansion rechnet Ryanair mit einem Passagieraufkommen von mehr als einer Million Reisenden pro Jahr. Die Eröffnung der Basis wird zudem die Schaffung von über 800 lokalen Arbeitsplätzen nach sich ziehen. Ryanair hatte bereits in der Vergangenheit das Fehlen von Steuern als Anreiz für die Eröffnung neuer Strecken in anderen italienischen Regionen wie Kalabrien genannt. Ryanair fordert die sizilianischen Behörden auf, die Steuerkürzung auch auf die größeren Flughäfen in Palermo und Catania auszuweiten. Die Fluggesellschaft argumentiert, daß eine solche Maßnahme die Möglichkeit eröffnen würde, Millionen zusätzlicher Passagiere zu befördern, weitere Flugzeuge zu stationieren und Tausende von Arbeitsplätzen zu schaffen. Die Rückkehr von Ryanair nach Trapani ist ein bedeutender Schritt, nachdem die Airline ihre Basis am Flughafen Trapani im Jahr 2017 geschlossen hatte.

weiterlesen »

Oktoberfest 2024: Deutliches Plus an Privatjet-Flügen

Das Oktoberfest 2024 in München hat zu einem deutlichen Anstieg des Privatjet-Verkehrs in der Region geführt. In den 16 Festtagen wurden an den drei Flughäfen im Großraum München insgesamt 530 Abflüge von Geschäftsflugzeugen verzeichnet, was eine Steigerung von 34 Prozent im Vergleich zum durchschnittlichen Aufkommen des Jahres 2025 darstellt. Die erhöhte Nachfrage unterstreicht, daß das Oktoberfest ein wichtiger Anziehungspunkt für eine internationale Klientel ist. Neben dem großen Flughafen München (MUC) werden auch kleinere Flughäfen im Umland als Anlaufstellen für die Wiesn-Gäste genutzt. Insbesondere der Sonderflughafen Oberpfaffenhofen und der Fliegerhorst Ingolstadt-Manching fungieren als Drehscheiben für anreisende Besucher. Diese Flughäfen ermöglichen eine diskrete An- und Abreise, da sie separate Terminals und kürzere Wege zur Innenstadt bieten. Die Nutzung dieser Standorte ist eine Reaktion auf die hohe Auslastung des Hauptflughafens und die Nachfrage nach Privatsphäre. Experten der Privatflugbranche bestätigen den Trend. Andy Jurd, Vizepräsident von Air Partner, einem Anbieter von Privatjet-Diensten, berichtet von einem jährlichen Anstieg der Charteranfragen während der Oktoberfestzeit. Er erklärt, daß die Nachfrage nach flexiblen und maßgeschneiderten Reisemöglichkeiten, die Linienflüge nicht bieten können, stark zunimmt. Die Business Aviation reagiert auf diese Bedürfnisse mit zusätzlichen Kapazitäten und Dienstleistungen wie speziellen Catering-Angeboten und direktem Limousinentransfer vom Rollfeld. Der Anstieg des Flugverkehrs spiegelt die globale Reichweite des Münchner Volksfestes wider, das jedes Jahr Millionen von Besuchern anzieht. Viele Prominente und internationale Geschäftsleute nutzen Privatjets, um die fünfte Jahreszeit in Bayern zu besuchen. Die Privatflüge bieten ihnen die Möglichkeit, starre Flugpläne zu umgehen und direkt zu reisen, auch aus entlegeneren Regionen. Die Wiesn hat

weiterlesen »

Swiss führt gedrucktes Bordmagazin wieder ein

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss hat mit der Einführung ihres neuen Flaggschiffs Airbus A350 auch die gedruckte Ausgabe ihres Bordmagazins wiederbelebt. Nach einer dreijährigen Pause ist das Swiss Magazine wieder in den Sitztaschen der Flugzeuge zu finden. Laut der Kommunikationschefin Léa Wertheimer soll die Rückkehr der haptischen Lektüre an Bord ein Gefühl der Vertrautheit vermitteln und gleichzeitig moderne, digitale Extras bieten. Die erste Ausgabe des wieder eingeführten Magazins ist eine Spezialausgabe, die sich dem neuen Airbus A350 widmet. Auf 160 Seiten werden die Leser mitgenommen von der ersten Idee über die Fertigung in Toulouse bis hin zum Flugerlebnis an Bord. Die Inhalte des Magazins, das in den Sitztaschen des neuen Flugzeugs sowie in den Zeitschriftenablagen aller Langstreckenflugzeuge und in ausgewählten Lounges verfügbar sein wird, beinhalten zudem Geschichten über pulsierende Metropolen und Einblicke in die Welt der Luftfahrt. Mit dem Comeback des Bordmagazins schafft Swiss eine Verbindung zwischen traditionellem Print und digitalen Inhalten. Über QR-Codes im Magazin können die Leser zusätzliche Videos und Bilder abrufen. Die digitale Erweiterung auf der Webseite der Airline bietet unter anderem exklusive Video-Formate wie „Behind the Wings“ oder „Ask the Expert“. Das Magazin ist auch als eJournal für persönliche Geräte verfügbar. Dieser Ansatz verfolgt eine hybride Strategie, die sowohl klassische als auch digitale Lesegewohnheiten anspricht. Der Airbus A350, der in einer Kabinenkonfiguration mit Swiss Senses ausgestattet ist, soll eine neue Ära für die Schweizer Fluggesellschaft einläuten. Die Wiederaufnahme des gedruckten Magazins, das als fester Bestandteil der Markenidentität galt, signalisiert eine Rückkehr zu bewährten Elementen, die das Reiseerlebnis

weiterlesen »

Massive Kritik in Kärnten: Tourismus-Unternehmer wehren sich gegen die Querfinanzierung durch erhöhte Aufenthaltsabgabe

Die geplante Erhöhung der Aufenthaltsabgabe in Kärnten hat zu heftiger Kritik unter den lokalen Tourismus-Unternehmen geführt. Die Branchenvertreter, angeführt von Hubert Koller, dem Landesvorsitzenden der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV) in Kärnten, wenden sich nicht primär gegen die Erhöhung selbst, sondern gegen die fehlende Zweckwidmung der Einnahmen. Es herrscht große Empörung darüber, daß die zusätzlichen Gelder vorrangig für eine Querfinanzierung von Mobilitätsprojekten im gesamten Bundesland verwendet werden sollen, anstatt direkt in die Tourismuswerbung, das Gästeerlebnis und die lokale Gästemobilität der Beitragszahler zu fließen. Koller faßt die Stimmung in der Branche als „kalte Enteignung“ zusammen. Die Aufenthaltsabgabe und die Zweckentfremdung der Mittel Die Aufenthaltsabgabe, oft auch als Kurtaxe bezeichnet, ist eine wichtige Einnahmequelle für die Tourismus-Organisationen. Sie wird pro Nächtigung vom Gast eingehoben und soll typischerweise der Finanzierung von touristischen Infrastrukturprojekten und Marketingaktivitäten dienen, die den Gästen in der jeweiligen Region zugutekommen. Die Kärntner Unternehmer betonen, daß sie den Handlungsbedarf für höhere Einnahmen erkennen und grundsätzlich bereit sind, mehr Geld aufzubringen. Das Problem liegt für sie in der Verwendung der Mittel. Koller zufolge benötigen die Betriebe dringend Investitionen in die Tourismuswerbung und das unmittelbare Gästeerlebnis in ihren Regionen. Anstatt dessen fließe das Geld in „ein Bus mehr in einer anderen Ecke Kärntens“, wie der ÖHV-Vertreter kritisiert. Diese Art der Querfinanzierung über das gesamte Bundesland hinweg stoße auf massiven Widerstand. Ein zentraler Kritikpunkt ist die fehlende Zweckbindung der erhöhten Abgabe für touristische Projekte. Die Tourismus-Unternehmer fordern vehement, daß die Mittel aus dem Tourismus zuerst in eine „effektive Trendwende bei den Nächtigungen“ fließen müßten. Erst

weiterlesen »