Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Korruption im Flugverkehr: Austrian Airlines greift bei Ticketmißbrauch hart durch

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) sieht sich mit einem gravierenden Fall von mutmaßlichem internen Betrug konfrontiert. Einem vorliegenden internen Rundschreiben zufolge hat die Airline bei internen Ermittlungen „schwerwiegende Verstöße“ beim Umgang mit vergünstigten Mitarbeitertickets aufgedeckt. In einem besonders brisanten Fall soll ein Mitarbeiter sogenannte „PEP- und Staff-Travel-Tickets“ in großem Stil unrechtmäßig an Dritte weiterverkauft haben, was zur sofortigen fristlosen Entlassung des Betreffenden führte. Die AUA kündigt in dem Schreiben an, künftig konsequent gegen derartige Mißbräuche vorzugehen und verweist auf mögliche disziplinäre, zivilrechtliche und sogar strafrechtliche Konsequenzen, berichtete zunächst das Regionalmedium MeinBezirk.at. Ausmaß und Details des mutmaßlichen Betrugsfalls Die internen Ermittlungen bei Austrian Airlines konzentrieren sich auf den Mißbrauch von PEP– und Staff-Travel-Tickets, die Beschäftigten als attraktive Zusatzleistung angeboten werden. Diese Tickets sind kapazitätsabhängige Sonderkontingente, die nur unter bestimmten Bedingungen und ausschließlich für den privaten Gebrauch von Mitarbeitern und deren engsten Angehörigen genutzt werden dürfen. Der Weiterverkauf an Dritte ist strikt untersagt. Ein vorliegendes internes Rundschreiben der AUA an die Belegschaft warnt vor einer Häufung „schwerwiegender Verstöße“ in diesem Zusammenhang. Dem Schreiben nach wurde in einem besonders „gravierenden Fall“ ein Mitarbeiter fristlos entlassen, weil er über einen längeren Zeitraum hinweg PEP-Tickets an Außenstehende verkauft haben soll. Wie aus weiteren Informationen hervorgeht, soll die betroffene Person bis zu 2.000 Euro pro Ticket verlangt haben. Es ist die Rede von über 1.000 mutmaßlichen Fällen allein im Jahr 2025. Die Ermittlungen sollen auch andere Mitarbeiter einbeziehen, die möglicherweise in den Betrug verwickelt sind. Die Fluggesellschaft selbst bestätigte auf Nachfrage, daß es „immer wieder

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Winterflugplan 2025/26: Skyalps erweitert Streckennetz ab Bozen

Die Fluggesellschaft Skyalps hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/26 vorgestellt, der zwei neue europäische Destinationen umfaßt: Dresden und Warschau. Ab Dezember sollen Dresden zweimal wöchentlich und Warschau einmal wöchentlich von Bozen aus angeflogen werden. Mit der Erweiterung des Streckennetzes auf insgesamt elf Direktverbindungen von Südtirol in europäische Städte und Regionalzentren will das Unternehmen seine Position als wichtiger regionaler Luftverkehrsanbieter festigen. Neben den neuen Routen verstärkt Skyalps auch die Frequenzen auf bestehenden Strecken. Die im vergangenen Winter eingeführte Verbindung nach Kopenhagen soll künftig bis zu dreimal wöchentlich bedient werden. Auch die Frequenzen nach Düsseldorf und London-Gatwick werden erhöht. Die Strecke nach Hannover, die sich bereits im Sommerflugplan bewährt hat, wird erstmals auch im Winterflugplan angeboten. Josef Gostner, Präsident von Skyalps, betonte, daß diese Entwicklungen die wachsende Nachfrage und den Erfolg der Fluggesellschaft widerspiegelten. Die Fluggesellschaft, die im Jahre 2021 den Flugbetrieb vom Flughafen Bozen wiederaufnahm, hat sich seither als wichtiger Anbieter im Regionalverkehr etabliert. Der Flughafen Bozen, auch bekannt als Flughafen Bozen-Dolomiten, dient als Basis für die Flugzeuge des Typs Dash 8-400, die von Skyalps betrieben werden. Der Winterflugplan zielt darauf ab, sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen anzusprechen, die in die Wintersportregionen der Dolomiten reisen. Die neuen Verbindungen nach Dresden und Warschau sollen dem Skitourismus neue Möglichkeiten eröffnen. Das neue Angebot ist Teil einer kontinuierlichen Expansion des Unternehmens. Mit den neuen Verbindungen und den erhöhten Frequenzen soll die Rolle von Skyalps als Bindeglied zwischen Südtirol und Europa weiter ausgebaut werden. Die Flüge des Winterflugplans sind bereits buchbar.

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D328eco: Neue Kooperation für Regionalflugzeuge

Die beiden deutschen Luftfahrtunternehmen VÆRIDION GmbH und Deutsche Aircraft GmbH haben eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung unterzeichnet. Die Kooperation soll die Entwicklung von Regionalflugzeugen vorantreiben, die für den Betrieb auf unterversorgten Strecken konzipiert sind. Die Partner wollen ihre jeweiligen Fachkenntnisse bündeln, um die Entwicklung innovativer Fluglösungen zu beschleunigen. Im Rahmen der Vereinbarung wird Deutsche Aircraft, die als einziger deutscher Hersteller die vollständigen Systemintegrationsfähigkeiten besitzt, die Flugerprobung der Batterietechnologie von VÆRIDION unterstützen. Diese Tests sollen auf dem Flugteststand UpLift D-CUPL des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) durchgeführt werden. Darüber hinaus bringt Deutsche Aircraft ihre Expertise in den Bereichen Konstruktion und Industrialisierung in die Entwicklung des Microliners von VÆRIDION ein. Die Zusammenarbeit vereint zwei unterschiedliche Ansätze in der Regionalfliegerei: VÆRIDION arbeitet an der Entwicklung eines vollelektrischen Kurzstreckenflugzeugs für neun Passagiere, dem CS23 Microliner. Deutsche Aircraft entwickelt mit der D328eco ein Regionalflugzeug für bis zu 40 Passagiere, das mit konventionellen Kraftstoffen betrieben wird. Beide Unternehmen, die im Großraum München ansässig sind, sehen die Partnerschaft als einen strategischen Schritt, um Innovationen in der Luftfahrt voranzutreiben und die Vernetzung von lokalen Gemeinden zu verbessern. Markus Kochs-Kämper, CTO von VÆRIDION, bezeichnete die Absichtserklärung als einen entscheidenden Moment auf dem Weg zu emissionsfreien Regionalflügen. Frederic Fischer von Deutsche Aircraft unterstrich, daß die Partnerschaft das gemeinsame Engagement für Innovation und die Umgestaltung der Luftfahrt verdeutliche. Die Kooperation sei ein Beispiel für die Stärke der Luftfahrtinnovation in Deutschland.

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Boeing bietet Zugeständnisse an, um EU-Zustimmung für Spirit AeroSystems-Übernahme zu erhalten

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat der Europäischen Kommission neue „Verpflichtungen“ unterbreitet, um die Genehmigung für die geplante Übernahme des Zulieferers Spirit AeroSystems zu sichern. Die Übernahme, die einen Wert von rund 4,7 Milliarden US-Dollar hat, ist ein entscheidender Schritt für Boeing, um die Kontrolle über seine Lieferkette wiederzuerlangen und die Qualitätskontrolle zu stärken. Nachdem die Verpflichtungen am 22. September 2025 eingereicht wurden, hat die Europäische Kommission eine neue Frist für ihre Prüfung bis zum 14. Oktober 2025 gesetzt. Obwohl die genauen Details der Zugeständnisse nicht bekannt sind, deuten offizielle Dokumente der Kommission auf eine wohlwollende Haltung gegenüber der Fusion hin. Hintergründe der geplanten Übernahme Die Übernahme von Spirit AeroSystems durch Boeing ist ein bedeutender Vorgang in der Luftfahrtindustrie. Die Geschichte der beiden Unternehmen ist eng miteinander verknüpft: Spirit AeroSystems entstand 2005 aus der Ausgliederung der Boeing-Fertigungsstätten in Wichita und Oklahoma. Seitdem hat sich Spirit AeroSystems zum weltweit größten unabhängigen Zulieferer von Flugzeugstrukturen entwickelt und liefert Komponenten an mehrere Hersteller, darunter auch den Rivalen Airbus. Die Fusion würde also nicht nur Boeings interne Strukturen verändern, sondern auch weitreichende Konsequenzen für die gesamte Branche haben. Der Hauptgrund für Boeings Bestreben, Spirit AeroSystems zurückzukaufen, liegt in der Notwendigkeit, die Qualitätssicherung und Produktionsstabilität zu verbessern. Seit der Ausgliederung im Jahre 2005 kam es bei Boeing zu wiederkehrenden Problemen mit der Lieferkette und der Produktionskontrolle. Ein dramatischer Vorfall am 5. Januar 2024, bei dem ein Türstopfen von einem Alaska Airlines-Flugzeug des Typs 737-9 kurz nach dem Start wegbrach, verstärkte das öffentliche und regulatorische Vertrauen in

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Flugverbindung Hongkong-Seattle wieder im Programm

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific nimmt ab dem 30. März 2026 die direkte Flugverbindung zwischen Hongkong und Seattle wieder auf. Die Strecke wird fünfmal wöchentlich mit Flugzeugen des Typs Airbus A350-900 bedient. Mit der neuen Route erweitert Cathay Pacific ihr Streckennetz in Nordamerika auf insgesamt neun Destinationen. Die Airline verfolgt das Ziel, die Anbindung aus ihrem Drehkreuz in Hongkong in die Vereinigten Staaten, insbesondere für Reisende aus China und Indien, zu verbessern. Die Wiederaufnahme der Seattle-Flüge ist Teil einer umfassenderen Expansion in Nordamerika. Bereits ab dem 26. Oktober 2025 erhöht die Fluggesellschaft die Frequenz der Flüge nach Dallas-Fort Worth von vier auf sieben wöchentliche Verbindungen. Insgesamt plant Cathay Pacific für den Sommer 2026 über 110 wöchentliche Flüge nach Nordamerika anzubieten, darunter Verbindungen nach Boston, Chicago, Dallas, Los Angeles, New York, San Francisco, Toronto und Vancouver. Parallel zum Ausbau des Streckennetzes investiert das Unternehmen in die Verbesserung des Kundenerlebnisses. So führt Cathay Pacific neue Business-Class-Sitze namens Aria Suite ein, modernisiert die Premium-Economy und Economy-Kabinen und erweitert sein Angebot an Lounges. Für das Jahr 2026 ist die Eröffnung einer neuen, über 900 Quadratmeter großen Flagship-Lounge im Terminal 6 des Flughafens New York JFK geplant. Die wieder eingeführten Flüge nach Seattle sollen nicht nur den Passagierverkehr stärken, sondern auch das Frachtgeschäft unterstützen. Cathay Pacific, eine der größten Frachtfluggesellschaften der Welt, bietet bereits im Sommerverkehr bis zu 40 wöchentliche Frachtflüge nach Nordamerika an. Die neuen Verbindungen werden das bestehende Frachtnetz ergänzen und die Transportkapazität für Waren weiter ausbauen. Zum Start der neuen Route sind zudem

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Braunschweig-Wolfsburg eröffnet neuen Terminal

Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg hat einen neuen Terminal eröffnet. Das vier Millionen Euro teure Gebäude wurde in nur einem Jahr Bauzeit fertiggestellt und soll die Passagierabfertigung deutlich verbessern. Der Neubau, der die Anforderungen der internationalen Luftfahrtbehörde ICAO erfüllt, war notwendig geworden, da das denkmalgeschützte Hauptgebäude den modernen behördlichen Vorgaben nicht mehr genügte und zu wenig Platz bot. Der neue Terminal umfaßt eine Fläche von 825 Quadratmetern. Er bietet nun Platz für bis zu 200 Fluggäste und ermöglicht eine effizientere Abwicklung der Prozesse. Bislang mußten bei größeren Passagierzahlen, wie sie beispielsweise bei Werksflügen von Volkswagen anfallen, Passagiere zum Teil im Freien warten. Geschäftsführer Michael Schwarz betonte die Bedeutung des Neubaus für die Zukunft des Flughafens, der maßgeblich von den Charter- und Geschäftsflügen der umliegenden Großkonzerne geprägt ist. Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg, der im Eigentum der Stadt Braunschweig, der Stadt Wolfsburg und der Volkswagen AG steht, dient hauptsächlich dem Geschäftsreiseverkehr sowie Forschungs- und Entwicklungsflügen. Er wird unter anderem von der Volkswagen AG, der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) sowie vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) genutzt. Der neue Terminal soll die Rolle des Flughafens als regionaler Wirtschaftsfaktor weiter stärken und den steigenden Anforderungen der internationalen Luftfahrt gerecht werden. Die Investition in den neuen Terminal ist Teil einer Strategie, die Infrastruktur des Flughafens auszubauen und an die Bedürfnisse der regionalen Wirtschaft anzupassen. Auch wenn der Flughafen keinen Linienverkehr anbietet, spielt er eine wichtige Rolle für die Logistik und den Geschäftsreiseverkehr der Region.

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Tourismusbranche warnt vor EU-Pauschalreiserichtlinie

Neun deutsche Reise- und Tourismusverbände haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen die geplante Revision der EU-Pauschalreiserichtlinie positioniert. Die Verbände, darunter der Deutsche Reiseverband (DRV), der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) und der Deutsche Tourismusverband (DTV), sehen erhebliche Gefahren für die Branche und den Verbraucher. Sie rufen die Bundesregierung auf, die Interessen der deutschen Reisewirtschaft im anstehenden Trilog-Verfahren in Brüssel entschlossen zu vertreten. Die Verbände äußern vor allem Kritik an zwei Punkten der geplanten Novellierung. Zum einen wird die neue Definition der Pauschalreise beanstandet. Sie befürchten, daß Reisemittler, die mehrere einzelne Leistungen vermitteln, automatisch zu Reiseveranstaltern werden und damit die volle Veranstalterhaftung tragen müßten. Dies würde den deutschen Markt, der von zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist, massiv belasten. Zum anderen wenden sie sich gegen die geplante Regelung für kostenlose Stornierungen. Die vorgeschlagene Frist von 28 Tagen für Stornierungen bei „unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen“ würde nach Ansicht der Verbände zu einer unverhältnismäßigen Risikoverlagerung auf die Veranstalter führen. Deutschland gilt mit einem Marktanteil von 41 Prozent als der wichtigste Pauschalreisemarkt in Europa. Fast ein Drittel aller Urlaubsreisen im Inland werden als Pauschalreise gebucht. Die Verbände argumentieren, daß eine Überregulierung das Rückgrat der heimischen Reisewirtschaft gefährden und schwerwiegende Konsequenzen für Unternehmen, Beschäftigte und Kunden hätte. Sie fordern eine faire Risikoverteilung und eine klare Ausnahmeregelung für Geschäftsreisen, die unter Rahmenvereinbarungen fallen. Das sogenannte Trilog-Verfahren, das am 24. September beginnen soll, ist die finale Verhandlungsrunde zwischen der Europäischen Kommission, dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament. Die Verbände kündigten an, in

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Swiss setzt auf emotionale Erzählungen in neuem Sicherheitsvideo

Die Swiss International Air Lines stellt ihr neues Sicherheitsvideo vor, das eine Abkehr von der bisherigen animierten Darstellungsweise markiert. Anstelle von Zeichentrickfiguren und computergenerierten Szenen setzt die Fluggesellschaft nun auf reale Personen, Landschaftsaufnahmen der Schweiz und eine emotionale Geschichte. Das Video, das an Bord des ersten Airbus A350 der Fluggesellschaft Premiere feiert, soll die Sicherheitshinweise auf eine neue, einprägsamere Weise vermitteln. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Passagiere zu gewinnen und die wichtigen Informationen für den Notfall besser im Gedächtnis zu verankern. Diese strategische Neuausrichtung spiegelt einen Trend in der Luftfahrtindustrie wider, der die Passagiere durch Storytelling und Markenidentität anspricht. Vom Animationsfilm zur filmischen Erzählung Nach mehr als zehn Jahren löst das neue Video den bisherigen animierten Sicherheitsfilm ab. Oliver Buchhofer, der Chief Operating Officer von Swiss, erklärte, daß die Fluggäste die Hinweise nicht nur sehen, sondern auch für den Ernstfall verstehen und behalten sollen. Die Verwendung von realen Szenen, die Emotionen wecken, soll wesentlich dazu beitragen. Das neue Video ist in eine Geschichte eingebettet, die von einer jungen Frau erzählt, die vor der Heimreise in die Schweiz steht und sich dabei an frühere Reisen erinnert. Die Handlung des Films verknüpft dabei die sicherheitsrelevanten Informationen mit eindrucksvollen Bildern von alpinen Landschaften, Roadtrips und Stadtansichten von Zürich und Genf. Die Entscheidung, auf emotionale Erzählungen zu setzen, ist eine Entwicklung, die in der Luftfahrtbranche zunehmend zu beobachten ist. Fluggesellschaften wie Air New Zealand und British Airways haben bereits in der Vergangenheit mit innovativen Sicherheitsvideos für Aufsehen gesorgt, die von Prominenten besetzt oder

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Fluglinie kehrt zurück: SAS nimmt nach sieben Jahren wieder Kurs auf Wien

Nach siebenjähriger Unterbrechung kehrt die skandinavische Fluggesellschaft SAS auf die Flugroute zwischen Wien und Kopenhagen zurück. Ab dem 26. Oktober wird SAS wieder zwölf wöchentliche Verbindungen zwischen den beiden Städten anbieten. Die Flüge werden das ganze Jahr über zweimal täglich, morgens und abends, durchgeführt, ausgenommen am Samstag. Diese Wiederaufnahme der Flüge ist Teil einer strategischen Ausweitung des Flugplans der SAS, die kürzlich das Luftfahrtbündnis gewechselt hat. Für den Flughafen Wien bedeutet dies eine willkommene Kapazitätssteigerung und eine Stärkung der Anbindung an den nordischen Raum. Die Entscheidung unterstreicht die wachsende Bedeutung der Destination Dänemark und der Drehscheibe Kopenhagen im internationalen Flugverkehr. Ausbau des Streckennetzes und neue Allianzen Die Fluggesellschaft SAS setzt auf eine Expansion ihres Streckennetzes. Neben der wiederaufgenommenen Verbindung nach Wien nimmt die Fluglinie auch Tel Aviv ganzjährig in ihr Programm auf. Für den Winterflugplan sind zudem neue saisonale Flüge nach Marrakesch, Funchal, Fuerteventura und Kittilä geplant. Die Wiederaufnahme der Wien-Flüge ist ein signifikanter Schritt, der die Position der SAS als wichtiger Akteur in Europa stärkt. Die Flüge zwischen Wien und Kopenhagen werden mit Flugzeugen des Typs Embraer 95 und CRJ9 durchgeführt. Über den Drehkreuz-Flughafen in Kopenhagen können Passagiere Anschlußflüge zu fast allen Regionen Skandinaviens sowie zu Langstreckenverbindungen nach Nordamerika und Asien erreichen. Laut Informationen starten 99 Prozent der Langstreckenflüge der SAS in der dänischen Hauptstadt. Die Fluggesellschaft hat zudem kürzlich, Anfang September 2024, von der Star Alliance zur SkyTeam-Allianz gewechselt. Die SAS gilt als die pünktlichste Airline in Europa und belegt im weltweiten Pünktlichkeits-Ranking den dritten Platz. Das Angebot

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Uzbekistan Airways bestellt Boeing-Großraumflugzeuge

Uzbekistan Airways, die nationale Fluggesellschaft Usbekistans, hat den größten Einzelauftrag ihrer Geschichte bekanntgegeben. Das Unternehmen erwirbt 14 Großraumflugzeuge des Typs Boeing 787-9 und sichert sich eine Option auf acht weitere Maschinen. Dies soll die Modernisierung der Langstreckenflotte vorantreiben und die Position Usbekistans als Luftfahrtknotenpunkt in Zentralasien festigen. Der Auftrag wurde im Beisein des usbekischen Präsidenten Shavkat Mirziyoyev und Vertretern von Boeing in New York bekanntgegeben, wo der Präsident an der Generalversammlung der Vereinten Nationen teilnahm. Die neuen Flugzeuge des Modells Dreamliner sollen das Streckennetz der Airline vor allem auf Langstrecken nach Europa, Asien und den Vereinigten Staaten, einschließlich New York, erweitern. Die größere Passagierkapazität und die Reichweite der 787-9-Flugzeuge im Vergleich zu den aktuell von der Fluggesellschaft betriebenen 787-8-Maschinen ermöglichen die Erschließung neuer Routen und eine höhere Flexibilität. Mit diesem Schritt soll die steigende Nachfrage nach internationalen Reisen bedient werden, und Usbekistan als Tourismusziel soll besser erreichbar werden. Uzbekistan Airways war die erste Fluggesellschaft in Zentralasien, die den Boeing 787 in ihre Flotte aufnahm. Das Unternehmen nutzt bereits die kleineren 787-8-Modelle für Verbindungen nach Europa und in die USA. Die nun bestellten Flugzeuge sind Teil einer breiteren Strategie zur Flottenerneuerung, die auch die schrittweise Einführung weiterer moderner Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge vorsieht, wie bereits in früheren Ankündigungen mit dem europäischen Hersteller Airbus bekannt wurde. Die erste Auslieferung der neuen Maschinen wird für das Jahr 2031 erwartet. Der Flugzeughersteller Boeing hebt hervor, daß die operativen Vorteile des Dreamliners wie die Treibstoffeffizienz und der Passagierkomfort entscheidend für die Wachstumspläne der usbekischen Fluggesellschaft seien.

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