Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Lufthansa Technik schließt Komponentenvertrag mit Cathay Group

Die Lufthansa Technik (LHT) hat einen umfangreichen Vertrag über die Komponentenwartung mit der Cathay Group aus Hongkong abgeschlossen. Die Vereinbarung umfaßt die gesamte Flotte der Boeing 747– und Boeing 777-Flugzeuge der asiatischen Airline-Gruppe und hat eine Laufzeit von sechs Jahren. Die Dienstleistungen beginnen im Oktober 2025. Der Vertrag stärkt die Position der Lufthansa Technik als einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich MRO (Maintenance, Repair and Overhaul). Der Total Component Maintenance-Vertrag beinhaltet die Instandhaltung und Überholung aller Komponenten von insgesamt 72 Flugzeugen. Hierzu zählen die 20 Boeing 747-Frachter (Cargo-Flugzeuge) sowie 52 Boeing 777-Passagierflugzeuge der Cathay Group. Die Lufthansa Technik wird in diesem Zeitraum für sämtliche komponentenbezogenen Aktivitäten der betroffenen Flotte zuständig sein und nutzt dabei das in der Branche übliche Power-by-the-Hour-Modell. Keith Brown, der technische Direktor der Cathay Group, betonte, daß das Unternehmen damit mehr als ein Drittel seiner gesamten Flotte der Lufthansa Technik anvertraue. Dennis Kohr, Senior Vice President Corporate Sales Asia Pacific bei der LHT, bezeichnete die neue Vereinbarung als einen Meilenstein in der langjährigen Partnerschaft zwischen den beiden Luftfahrtkonzernen. Die Cathay Group mit ihrer Hauptgesellschaft Cathay Pacific ist eine der größten Fluggesellschaften Asiens und ein bedeutender Frachtanbieter.

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Nach Play-Aus: Condor bietet Sondertarif für gestrandete Passagiere

Nach der plötzlichen Einstellung des Flugbetriebs der isländischen Fluggesellschaft Play reagiert der deutsche Ferienflieger Condor mit einem speziellen Rettungstarif für betroffene Passagiere. Zahlreiche Reisende, die über Island Verbindungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika, Berlin, Paris und Prag gebucht hatten, befinden sich aktuell in einer belastenden Ausnahmesituation. Condor will den gestrandeten Kunden schnelle und unkomplizierte Unterstützung bieten. Der Sondertarif der Condor gilt ab sofort und kann von jedem Passagier in Anspruch genommen werden, der von der Betriebseinstellung betroffen ist – sowohl für bereits angetretene als auch für zukünftige Buchungen. Der Preis beträgt 300 Euro pro Person und Strecke, zuzüglich anfallender Steuern und Gebühren. Das Angebot gilt auf den Transatlantikstrecken der Condor von oder nach Berlin (BER), Paris (CDG) und Prag (PRG), wobei ein Umstieg am Drehkreuz Frankfurt (FRA) erforderlich ist. Die Aktion ist befristet bis zum 30. November 2025. Daniel de Carvalho, Direktor Marketing & Kommunikation a.i. bei Condor, betonte, daß man den Betroffenen in dieser herausfordernden Zeit zur Seite stehen wolle, um die entstandenen Unannehmlichkeiten bestmöglich zu lindern. Um den Rettungstarif nutzen zu können, müssen Passagiere lediglich ihre ursprüngliche Play-Buchung sowie ihre vollständigen Kontaktdaten an eine spezielle E-Mail-Adresse der Condor senden. Das Serviceteam der Condor kümmert sich anschließend persönlich um die zügige Abwicklung der Neubuchung.

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Flughafen Klagenfurt sucht Investoren: Europa-Ausschreibung für 420.000 Quadratmeter Entwicklungsfläche

Der Flughafen Klagenfurt (Kärnten) leitet eine umfassende strategische Weiterentwicklung des Standortes ein. Die Flughafenbetriebsgesellschaft startet europaweite Ausschreibungen zur Entwicklung von über 420.000 Quadratmetern hochwertiger Flächen auf dem Flughafenareal. Ziel dieser Initiative ist die Ansiedlung zukunftsweisender Projekte, welche die wirtschaftliche Position des Flughafens signifikant stärken und ihn als Katalysator für regionale Innovationen positionieren sollen. Die Verwertung dieser großflächigen, derzeit nicht betriebsnotwendigen Liegenschaften bietet Investoren eine in Mitteleuropa seltene Gelegenheit: die Entwicklung von Arealen mit potentieller Anbindung an die Start- und Landebahn eines internationalen Verkehrsflughafens. Strategische Bedeutung für die Kärntner Wirtschaft Der Flughafen Klagenfurt (KLU) versteht sich als zentraler Pfeiler der regionalen Infrastruktur und trägt maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung Kärntens bei. Die jetzt zur Verfügung gestellten Flächen bieten ein erhebliches Potential für Investitionen, die über den reinen Flugbetrieb hinausgehen. Die große Attraktivität der Liegenschaften ergibt sich aus ihrer verkehrstechnischen Lage: Experten sehen in der strategischen Positionierung von Flughäfen als multifunktionale Gewerbezentren einen internationalen Trend. Die Entwicklung von sogenannten „Airport Cities“ oder „Airport Regions“ schafft Arbeitsplätze und generiert zusätzliche Einnahmen für die Betreibergesellschaften, welche die finanzielle Basis für den Flugbetrieb stärken. Für Klagenfurt stellt die Ansiedlung von Betrieben eine wichtige Säule zur Stabilisierung der langfristigen Betriebsführung dar. Transparenz durch Europa-Ausschreibung Die zur Verwertung stehenden Flächen befinden sich im Süden, Norden und Südosten des Flughafenareals. Um maximale Transparenz und einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten, entschied sich die Flughafenbetriebsgesellschaft für europaweite Ausschreibungsverfahren. Dieser Schritt stellt sicher, daß nationale und internationale Investoren gleichermaßen die Chance erhalten, ihre Konzepte zur Entwicklung des Standortes einzureichen. Die Ausschreibungen umfassen

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Großreinemachen in der Lufthansa-Flotte: Konzern vereinfacht Langstrecke drastisch und setzt auf neueste Generation

Die Lufthansa Group hat auf ihrem Kapitalmarkttag in München eine weitreichende Flottenstrategie vorgestellt, die eine grundlegende Vereinfachung und Modernisierung der Langstreckenflotte bis zum Jahre 2030 vorsieht. Der Luftfahrtkonzern plant, die Anzahl der eingesetzten Flugzeugtypen von derzeit 13 auf neun zu reduzieren. Im Rahmen dieser Umstrukturierung werden sechs ältere Langstreckenmodelle schrittweise ausgemustert. Parallel dazu soll der Anteil von Flugzeugen der neuesten Generation von aktuell 27 Prozent auf 58 Prozent fast verdoppelt werden. Ziel dieser Vereinheitlichung ist eine erhebliche Senkung der Betriebskosten in Bereichen wie Wartung, Crew-Planung und Ersatzteilhaltung. Zeitplan für die Ausmusterung der Veteranen Die Flottenbereinigung betrifft sowohl die Hub-Airlines des Konzerns (Lufthansa Airlines, Swiss, Austrian Airlines) als auch die Point-to-Point-Carrier wie Discover. Die Ausmusterung der älteren Modelle erfolgt in einem gestaffelten Prozeß: Im Jahre 2026 werden die ersten drei Modelle die Konzernflotte verlassen: der Airbus A330-200 (derzeit bei Discover und Ita im Einsatz), die Boeing 767-300 von Austrian Airlines und der Airbus A340-600 der Lufthansa Airlines. Letzterer ist für seine Länge bekannt und gilt als einer der elegantesten Vierstrahler der Luftfahrtgeschichte. Es folgen im Jahre 2027 die Boeing 747-400 – die Ikone des Langstreckenflugs in ihrer älteren Version – und der Airbus A340-300, der sowohl bei Lufthansa als auch bei Swiss fliegt. Als letztes Modell der Ausmusterungswelle soll im Jahre 2028 die Boeing 777-200 von Austrian Airlines die Konzernflotte verlassen. Die Zukunft gehört der neuen Generation Trotz der Reduzierung der Modellvielfalt soll die Gesamtflotte der Lufthansa Group von derzeit 782 auf 814 Maschinen bis 2030 wachsen. Das Wachstum wird ausschließlich

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ÖBB stellen Nachtzüge von Berlin und Wien nach Frankreich ein

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) sehen sich gezwungen, die erst vor kurzem etablierten Nachtzugverbindungen zwischen Deutschland und Österreich nach Paris mit dem kommenden Fahrplanwechsel im Dezember einzustellen. Als entscheidenden Grund für diesen Betriebsstopp nannte das Unternehmen die Streichung französischer Subventionen, welche die Rentabilität der grenzüberschreitenden Nightjet-Strecken sicherstellten. Betroffen sind die Verbindungen Berlin-Paris und Wien-Paris (über München), welche beide erst in den Jahren 2021 und 2023 in Betrieb genommen worden waren. Der Wegfall der Finanzhilfen ist eine direkte Konsequenz der Sparmaßnahmen im französischen Staatshaushalt, der unter erheblichem Konsolidierungsdruck steht. Französische Finanzhilfen als Grundpfeiler des Betriebs Die Nachtzugverbindungen der ÖBB nach Paris waren stark von staatlichen Leistungsbestellungen durch das französische Verkehrsministerium abhängig. Diese Subventionen beliefen sich nach französischen Angaben auf rund zehn Millionen Euro jährlich. Die ÖBB teilten mit, daß das Verkehrsministerium in Paris entschieden habe, diese Finanzhilfen für das kommende Jahr nicht fortzuführen. Dieser Entscheid ist der direkte Auslöser für die Einstellung der Züge. Der Nightjet von Berlin nach Paris wurde erst vor zwei Jahren in Betrieb genommen, während die Verbindung Wien-Paris (mit Halt in München) bereits 2021 aufgenommen wurde. Beide Strecken verkehrten jeweils dreimal wöchentlich. Die kurze Betriebszeit dieser Verbindungen deutet darauf hin, daß die wirtschaftliche Tragfähigkeit ohne die französische Finanzierung nicht gegeben ist. Nachtzugbetriebe sind im allgemeinen kapitalintensiv und erfordern oft eine staatliche Anschubfinanzierung oder Unterstützung, um im Wettbewerb mit dem Flugverkehr oder dem Hochgeschwindigkeitsverkehr bestehen zu können. Die ÖBB bedauerten in ihrer Stellungnahme die Einstellung der beiden Nightjet-Verbindungen. Gleichzeitig betonten die Österreichischen Bundesbahnen, daß die Nachtzugstrecke zwischen Wien und

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IATA-Daten: Globaler Reiseverkehr erreicht Rekordniveau im August 2025

Die International Air Transport Association (IATA) hat die Daten zur globalen Passagiernachfrage für den Monat August 2025 veröffentlicht, welche einen neuen Höchststand der Spitzenreisesaison im nördlichen Sommer bestätigen. Die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (RPK), stieg im Vergleich zum August 2024 um 4,6 Prozent. Die gesamte Kapazität (ASK) erhöhte sich um 4,5 Prozent. Der Sitzladefaktor (PLF) erreichte mit 86,0 Prozent einen Rekordwert für diesen Monat. Besonders die internationale Nachfrage trieb das Wachstum an und war für 87 Prozent des Nettoanstiegs der globalen RPK im August verantwortlich. Die internationale Nachfrage stieg um 6,6 Prozent. Regionale Fluggesellschaften im asiatisch-pazifischen Raum verzeichneten mit einem Anstieg der Nachfrage um 9,8 Prozent das stärkste Wachstum, angetrieben durch eine robuste Nachfrage aus China und Japan. Auch Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten (Middle Eastern carriers) verzeichneten einen Anstieg der Nachfrage um 8,2 Prozent. Demgegenüber stieg die Inlandsnachfrage (Domestic demand) weltweit nur um 1,5 Prozent, wobei die US-Inlandsflüge sogar einen Rückgang des Sitzladefaktors verzeichneten. Willie Walsh, der Generaldirektor der IATA, betonte, daß das globale Wachstum trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und geopolitischer Spannungen keine Anzeichen einer Abschwächung zeige. Für die kommenden Monate seien Flugpläne mit einer um 3,4 Prozent höheren Kapazität geplant. Angesichts der Effizienzmaximierung bei den Fluggesellschaften sei es umso wichtiger, daß der Flugzeugbau die aktuellen Herausforderungen in der Lieferkette löse. Der hohe Sitzladefaktor von 86,0 Prozent belege, daß die Flugzeuge effizienter als je zuvor ausgelastet waren.

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British Airways erweitert Golf-Angebot ab Großbritannien stark

Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) baut ihr Flugangebot zwischen Großbritannien und der Region des Persischen Golfes deutlich aus. Mit Beginn des Winterflugplanes 2025/26 und dem darauffolgenden Sommerflugplan erhöht die Airline die Frequenzen zu mehreren wichtigen Destinationen, um der steigenden Nachfrage in dieser Region gerecht zu werden. Besonders die Anbindung an die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien wird verstärkt. Die Verbindung in die Hauptstadt Abu Dhabi wird ab dem Winter 2025 täglich bedient. Die Flüge nach Bahrain werden ebenfalls ab dem 27. Oktober auf eine tägliche Frequenz aufgestockt, womit sich die wöchentliche Zahl der Flüge mehr als verdoppelt. Im Königreich Saudi-Arabien erhöht British Airways die Frequenz in die Hauptstadt Riyadh auf zwölf wöchentliche Flüge im Winter 2025/26 und auf vierzehn im Sommer 2026. Jeddah erhält ab Sommer 2026 eine zusätzliche wöchentliche Verbindung und wird künftig fünfmal pro Woche angeflogen. Die zusätzlichen Kapazitäten unterstreichen die strategische Bedeutung der Golfregion für British Airways. Die Fluggesellschaft reagiert mit der Frequenzerhöhung auf das starke Wachstum im Geschäftsreiseverkehr und im Tourismus zwischen Europa und dem Golf von Persien. Die arabischen Staaten investieren massiv in ihre Infrastruktur und ihre touristischen Angebote, was zu einem gesteigerten Reisebedarf führt. Die erhöhten Frequenzen dienen dazu, die Position der BA auf diesen lukrativen Langstreckenmärkten zu festigen.

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Etihad Airways mietet Flugzeuge von GetJet für Winterbetrieb

Die Fluggesellschaft Etihad Airways, der nationale Carrier der Vereinigten Arabischen Emirate, hat für die Wintersaison 2025/26 eine Wet-Lease-Vereinbarung mit dem litauischen ACMI- und Charterbetreiber GetJet Airlines unterzeichnet. Im Rahmen dieses Vertrages werden zwei Flugzeuge der Airbus A320-Familie der GetJet-Flotte auf dem Zayed International Airport in Abu Dhabi stationiert. Ab dem 1. Oktober 2025 sollen die beiden Flugzeuge, welche die Etihad Airways zur Deckung des Bedarfs im Herbst und Frühwinter nutzen wird, Routen im regionalen Netz der Golfairline bedienen. Konkret sind Einsätze auf Strecken nach Amman, Beirut sowie ausgewählten Verbindungen nach Kairo und Muscat vorgesehen. Eines der Flugzeuge, ein Airbus A320, wird von GetJet Airlines selbst betrieben, während das zweite Flugzeug von Airhub Airlines gestellt wird; beide Gesellschaften gehören zur GetJet Aviation Holdings. Aleksandr Celiadin, Gründer der GetJet Aviation Holdings, äußerte sich geehrt über die Wahl durch Etihad Airways und betonte die Anpassungsfähigkeit und den Fokus der litauischen Gruppe auf hohe Qualität. Die Etihad Airways, die unlängst von der APEX als „Five-Star Global Airline“ ausgezeichnet wurde, nutzt ACMI-Leasing (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) als flexibles Instrument, um Kapazitätsspitzen im stark frequentierten Reiseverkehr der Region abzudecken. Die GetJet Aviation Holdings mit Hauptsitz in Vilnius und einem Büro in Dubai betreibt insgesamt eine Flotte von 16 Flugzeugen.

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„Flughafenexpress“ zwischen Nürnberg und München mit positiver Bilanz

Neun Monate nach dem Start der direkten Zugverbindung zwischen Nürnberg und dem Münchner Flughafen ziehen die Betreiber eine positive Bilanz. Der sogenannte Überregionale Flughafenexpress (ÜFEX), der im Zwei-Stunden-Takt umsteigefrei zum Terminal fährt, verzeichnete einen deutlichen Anstieg der Fahrgastnachfrage. Im ersten Halbjahr 2025 nutzten rund 445.000 Reisende den ÜFEX am Flughafen, gegenüber 384.000 im Vorjahreszeitraum. Der ÜFEX wird von DB Regio Bayern und agilis im Auftrag des Freistaates Bayern betrieben. Vor der Verlängerung im Dezember 2024 endete die Strecke in Regensburg. Die nunmehr um die Strecke von Nürnberg über Neumarkt/Opf. und Regensburg verlängerte Verbindung ist die erste umsteigefreie Nahverkehrsanbindung zwischen Nürnberg und dem Flughafen München. Die Fahrzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden. Zum Einsatz kommen moderne Siemens-Elektrotriebzüge des Typs Mireo, die neben 528 Sitzplätzen auch kostenloses WLAN und verbesserten Handyempfang bieten. Um noch mehr Reisende zu gewinnen, schickten der Freistaat Bayern, die DB Regio, die Flughafen München GmbH und Lufthansa Airlines nun vier kunstvoll gestaltete Züge als rollende Botschafter auf die Reise. Unter dem Motto „Aus Bayern in die weite Welt“ werben die Züge mit einem bunten Motiv für den „Zug zum Flug“. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter betonte, die positiven Fahrgastzahlen hätten die Erwartungen übertroffen und die Vernetzung von Flugzeug und Bahn in Bayern unterstrichen. Die Partner sehen im ÜFEX einen wichtigen Schritt, fordern jedoch übereinstimmend eine künftige ICE-Anbindung des Flughafens für eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit.

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Frankfurter Flughafen meldet behördliche Abnahme des Terminal 3

Der Frankfurter Flughafen, Deutschlands größtes Luftverkehrskreuz, steht kurz vor der Fertigstellung eines seiner größten Bauprojekte der jüngeren Geschichte. Nach rund zehn Jahren Bauzeit hat der Betreiber Fraport mitgeteilt, daß der rund vier Milliarden Euro teure Neubau des Terminal 3 im Süden des Flughafengeländes die behördliche Abnahme erfolgreich durchlaufen hat. Dies umfaßt auch die Freigabe des Brandschutzkonzeptes, eine technische Hürde, die in der Vergangenheit bei ähnlichen Großprojekten in Deutschland zu erheblichen Verzögerungen geführt hatte. Mit dieser Abnahme tritt das Terminal 3 in die finale Phase vor seiner Inbetriebnahme ein. Erfolgreiche Hürde der Brandschutzabnahme Die behördliche Freigabe des Terminal 3 ist ein entscheidender Schritt für das gesamte Bauprojekt. Besonders die Brandschutzabnahme stellte eine heikle Sache dar, wie ein Sprecher von Fraport betonte. Die Komplexität des Brandschutzes in einem Bauwerk dieser Größenordnung erfordert umfangreiche Nachweise und Tests, die in Deutschland streng überwacht werden. Am Beispiel des Berliner Flughafens BER zeigte sich, welche Probleme und jahrelangen Verzögerungen eine fehlerhafte Brandschutzplanung verursachen kann. Die erfolgreiche Abnahme in Frankfurt bedeutet somit einen wichtigen Meilenstein für die Terminplanung der Fraport. Das Terminal 3 war über ein Jahrzehnt lang in Bau. Die Gesamtinvestitionssumme von rund vier Milliarden Euro unterstreicht die Dimension des Projekts, das die Kapazitäten des Frankfurter Flughafens maßgeblich erweitern soll. Obwohl die behördliche Abnahme erfolgt ist, sind noch Restarbeiten zu erledigen, darunter der finale Ausbau der Ladenlokale und Imbisse sowie die Feinjustierung der technischen Anlagen. Die Gepäckförderanlage, ein kritischer und komplexer Bestandteil des modernen Flughafenbetriebs, wird laut Unternehmenssprecher „andauernd getestet“. Kapazitätserweiterung und Testläufe mit Komparsen Das

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