Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Apothekerkammer gibt Empfehlungen für Reiseapotheke und Reisevorsorge

Die Österreichische Apothekerkammer hat wichtige Empfehlungen für die Zusammenstellung einer Reiseapotheke sowie zur Reisevorsorge und zu Impfungen gegeben. Unabhängig davon, ob ein Aktivurlaub, ein Städtetrip, ein Badeurlaub im eigenen Land oder eine Fernreise geplant ist, gilt eine gut ausgestattete Reiseapotheke als unverzichtbar für die Gesundheit der Reisenden. Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, unterstreicht die Wichtigkeit, alle regelmäßig benötigten Arzneimittel mit auf Reisen zu nehmen und diese im Handgepäck zu verstauen. Er rät dringend vom Kauf von Medikamenten im Ausland ab. Begründet wird dies mit den oft unterschiedlichen Namen, Dosierungen und Inhaltsstoffen von Arzneimitteln in verschiedenen Ländern, was eine Vergleichbarkeit erschwert. Hinzu kämen sprachliche Barrieren, da Beipackzettel zumeist in der jeweiligen Landessprache verfaßt sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Reisevorsorge ist die rechtzeitige Überprüfung des eigenen Impfstatus. Für Reisen ist neben den in Österreich empfohlenen Standard-Impfungen oft ein zusätzlicher Schutz erforderlich. Apotheker verfügen über das notwendige Wissen, welche Impfungen für spezifische Reiseziele sinnvoll und notwendig sind, und empfehlen, sich frühzeitig zu informieren und impfen zu lassen, um bei Reiseantritt einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Zur Standardausrüstung einer Reiseapotheke gehören Medikamente gegen Reiseübelkeit, Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Durchfall und Erbrechen, sowie gegen Schmerzen und Fieber, Allergien und Juckreiz. Verbandsmaterial wie Pflaster, elastische Binden, Kühlkompressen sowie Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel und Wund- und Heilsalben sind ebenfalls notwendig. Ergänzend empfohlen werden Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schnupfen, Augen- und Nasentropfen, Elektrolytpräparate, Probiotika, Salben gegen Prellungen und Verstauchungen sowie ein Fieberthermometer. Für Reisen mit Kindern sollte die Reiseapotheke auf deren spezifische Bedürfnisse abgestimmt

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Air France erweitert Karibik-Angebot im Winter 2026 mit neuer Punta Cana-Verbindung

Die Fluggesellschaft Air France wird ihr Angebot in die Karibik im kommenden Winter deutlich erweitern. Vom 13. Januar bis zum 28. März 2026 führt das Unternehmen eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle und Punta Cana in der Dominikanischen Republik ein. Die Flüge werden dreimal wöchentlich an Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen mit Maschinen des Typs Boeing 777-300ER durchgeführt. Diese neue Route nach Punta Cana ergänzt das bestehende Karibik-Netzwerk von Air France. Zuvor bediente die Airline bereits Ziele wie Cayenne in Französisch-Guayana, Pointe-à-Pitre auf Guadeloupe, Fort-de-France auf Martinique, Saint-Martin und Havanna auf Kuba. Mit Punta Cana als sechster Destination in der Region unterstreicht Air France die wachsende Bedeutung des karibischen Marktes für den europäischen Reiseverkehr, insbesondere in der Wintersaison, wenn viele Reisende warme Klimaziele suchen. Punta Cana, an der südöstlichen Spitze der Dominikanischen Republik gelegen, ist bekannt für seine Strände und das klare Wasser. Die Region bietet sowohl Entspannung als auch vielfältige Freizeitmöglichkeiten, darunter Wassersport und Wanderwege durch tropische Wälder. Die Kultur der Region verbindet lokale Traditionen mit dem kolonialen Erbe der Dominikanischen Republik. Die Einführung der Direktflüge mit einer Großraummaschine wie der Boeing 777-300ER deutet auf eine erwartete hohe Nachfrage für diese Verbindung hin und spiegelt das Bestreben von Air France wider, ihre Präsenz auf etablierten und aufstrebenden Langstreckenmärkten auszubauen.

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Urin-Kontroverse über den Wolken: Frontier Airlines Passagierin erlebt unappetitliche Überraschung und stößt auf taube Ohren

Ein Vorfall an Bord eines Fluges von Frontier Airlines von Seattle nach Dallas hat jüngst eine hitzige Debatte über die Verantwortlichkeiten von Fluggesellschaften und den Umgang mit Passagierbeschwerden ausgelöst. Am 9. Juni 2025 entdeckte eine Passagierin, daß ihr unter dem Sitz verstauter Rucksack, der als Handgepäck diente, von einer mysteriösen, übelriechenden Flüssigkeit durchtränkt worden war. Zunächst vermutete sie Wasser oder Limonade, doch der gelbliche Farbton, der ihr beim Versuch, den Gegenstand in der Bordtoilette zu trocknen, auffiel, ließ sie zu einer beunruhigenden Schlußfolgerung gelangen: Sie glaubte, die Person vor ihr habe während des Fluges uriniert. Ihr Versuch, Hilfe beim Bordpersonal der Fluggesellschaft zu suchen, mündete jedoch in eine frustrierende Odyssee. Ein unerwartetes und ekelerregendes Erlebnis Der Vorfall ereignete sich angeblich gegen Ende des Fluges. Wie üblich bei Inlandsflügen, hatte die betroffene Passagierin ihre Tasche unter dem Vordersitz verstaut – eine Geste, über die man normalerweise nicht zweimal nachdenkt. Doch in diesem Fall führte es zu der bizarren Situation, daß ihr Rucksack, Berichten der New York Post zufolge, vollständig mit Urin bedeckt gewesen sein soll. Trotz dieser offensichtlich unerfreulichen und ekelerregenden Situation behauptet die Fluggesellschaft, keine Haftung zu haben. Dies wirft Fragen über die Definition von Service und Verantwortung im Luftverkehr auf. Die Richtlinien von Frontier Airlines zur Haftung bei Handgepäck sind hierbei von zentraler Bedeutung. Die Beförderungsbedingungen der Fluggesellschaft besagen unmißverständlich: „Frontier haftet nicht für Verlust oder Beschädigung von Handgepäck, es sei denn, ein solcher Schaden wird durch Fahrlässigkeit von Frontier oder ihrer Vertreter verursacht, welche Schäden, die sich aus

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Hohe Tourismusinflation in der Türkei führt zu Rückgängen bei Buchungen

Die Türkei verzeichnete im April 2025 die höchste Preissteigerung für touristische Dienstleistungen in Europa. Laut einem Bericht der Zeitung Hürriyet, welche sich auf Daten von Eurostat beruft, erreichte die sogenannte Tourismusinflation in der Türkei 41,9 Prozent. Dies steht in starkem Gegensatz zu anderen europäischen Reisezielen, wo die Preissteigerungen wesentlich moderater ausfielen; so lag die Tourismusinflation in Spanien bei 4,8 Prozent und in Frankreich bei lediglich 1,9 Prozent. Trotz eines für Euro-Zahler günstigen Wechselkurses bekommen Reisende die Preisentwicklung, insbesondere bei Hotelübernachtungen und in der Gastronomie, deutlich zu spüren. Diese Entwicklung hat bereits spürbare Auswirkungen auf den Verkauf von Pauschalreisen in die Türkei. Nach Angaben der TDA (Tourismus Daten Analyse), auf die sich das Fachmagazin FVW beruft, sank die Zahl der aus Deutschland gebuchten Türkei-Reisen für den Sommer 2025 bis Ende April um etwa zehn Prozent. Besonders betroffen ist die Türkische Riviera mit einem Rückgang von zwölf Prozent, während die Ägäisregion bislang keine Rückgänge verzeichnet. Im vergangenen Jahre hatte die Türkei noch ein Rekordergebnis mit 6,5 Millionen deutschen Gästen erzielt. Nun drohen diese Erfolge ins Wanken zu geraten. Reiseveranstalter berichten, daß Hoteliers versuchen, mit Last-Minute-Rabatten gegenzusteuern. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, daß auch der zweite große Quellmarkt, Rußland, eine Schwäche zeigt. Der negative Trend für die aktuelle Saison dürfte sich jedoch kaum noch abwenden lassen, da die Buchungen für den Sommer größtenteils bereits abgeschlossen sind. Profiteure dieser Entwicklung sind Reiseländer mit einem vorteilhafteren Preis-Leistungs-Verhältnis. Laut TDA verzeichnen Destinationen wie Bulgarien, Ägypten und Polen derzeit deutliche Zuwächse bei den Buchungen. Diese Länder

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Ryanair setzt weiterhin auf Lübeck

Die Fluggesellschaft Ryanair hat ihre Präsenz am Flughafen Lübeck weiter ausgebaut und die dritte Destination, London-Stansted, für den kommenden Winterflugplan freigegeben. Damit sind nun alle drei bestehenden Verbindungen – nach Palma de Mallorca, Málaga und London-Stansted – auch in der kühleren Jahreszeit buchbar, was die Attraktivität des Flughafens Lübeck als regionale Drehscheibe für den internationalen Luftverkehr erheblich steigert. Die Entscheidung von Ryanair unterstreicht die wachsende Bedeutung des Flughafens für Reisende aus Norddeutschland und erleichtert zugleich die Anreise britischer Gäste in die Hansestadt und an die nahegelegene Ostseeküste. Lübeck etabliert sich als Standort für Linienflüge Die Ausweitung des Flugangebots durch Ryanair ist ein klares Zeichen für die erfolgreiche Etablierung des Flughafens Lübeck als wichtiger Standort für Linienflüge. Flughafen-Geschäftsführer Jürgen Friedel äußerte sich erfreut über diese Entwicklung: „Die Ausweitung des Flugangebots zeigt, daß sich Lübeck als Standort für Linienflüge etabliert. London zählt zu den beliebtesten Städtezielen in Europa. Wir freuen uns, daß unsere Passagiere nun auch im Winter bequem dorthin reisen können – und natürlich darauf, in der schönen Hansestadt Lübeck auch zur Adventszeit und im Jahre 2026 englischsprachige Besucher zu begrüßen.“ Diese Aussage verdeutlicht die strategische Bedeutung der London-Verbindung, die sowohl den Ausreise- als auch den Einreisetourismus fördern soll. Die Verbindung nach London-Stansted ist besonders attraktiv, da London als eine der meistbesuchten Städte Europas gilt. Für Reisende aus Norddeutschland bietet diese Nonstop-Verbindung eine bequeme Möglichkeit, die britische Hauptstadt und nahegelegene Regionen wie Cambridge zu erreichen. Umgekehrt profitieren britische Touristen von einer direkten Anreisemöglichkeit nach Lübeck, einer Stadt, die nicht nur für

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Kitzbühel Tourismus präsentiert neues Markenbild und strategische Neuausrichtung

Die Tourismusorganisation Kitzbühel Tourismus hat ein neues Corporate Design eingeführt, das im Stile einer Mode-Marke gestaltet wurde. Diese Neuausrichtung ist ein zentraler Bestandteil einer langfristigen Markenstrategie, die im Jahre 2021 mit einem umfassenden Markenbildungsprozeß begann. Ziel ist es, die Positionierung des alpinen Urlaubsortes zu stärken und seine Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Tourismus zu sichern. Der Marken-Relaunch erfolgte nach eingehenden Befragungen, Workshops und Diskussionen, welche die Notwendigkeit einer Modernisierung des Markenauftritts aufzeigten. Vorstand, Aufsichtsrat und Geschäftsführung entschieden sich nach Prüfung mehrerer Konzepte einstimmig für die Umsetzung im Jahre 2024. Die Einführung des neuen Designs wurde Anfang Juni 2024 mit einer mehrstufigen Teaser-Kampagne eingeleitet. Ein Höhepunkt war ein Festakt am 20. Juni 2024 im Hotel zur Tenne, bei welchem der neue Markenauftritt durch Obmann Dr. Christian Harisch präsentiert wurde. Über Nacht erfolgte eine Umgestaltung des Stadtbildes, bei der etwa 6.000 Werbemittel an 140 lokale Unternehmen und Vereine verteilt wurden. Eine besondere Herausforderung im Zuge des Relaunches war die Sicherung der Rechte an der ikonischen Walde Gams, die von Alfons Walde geschaffen wurde. Nach dreijährigen Verhandlungen konnte Kitzbühel Tourismus die umfassenden Rechte erwerben, wodurch die Nutzung des Motivs für alle Mitglieder und Vereine zu nicht-kommerziellen Zwecken rechtlich abgesichert ist. Der Relaunch löste unterschiedliche Reaktionen aus, bis hin zu einer Petition für den Erhalt der „alten Gams“. Kitzbühel Tourismus nutzte daraufhin eine Vollversammlung zur umfassenden Information und Versachlichung der Diskussion. Erste Werbewirksamkeitsmessungen Ende Juni 2024 bestätigten eine starke Bekanntheit der Kampagne und eine deutliche Abhebung von anderen alpinen Destinationen. Die Kampagne konnte die Markenstärke bei

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Zürich: Edelweiss legt neue Winterziele auf

Die Fluggesellschaft Edelweiss erweitert ihr Streckennetz und ihre Kapazitäten, um der steigenden Nachfrage nach Fernreisen und besonderen Urlaubserlebnissen gerecht zu werden. Mit der Aufnahme von Luleå in Schwedisch Lappland sowie São Vicente und Praia auf den Kapverden in den Flugplan erschließt Edelweiss neue und faszinierende Destinationen für Reisende. Parallel dazu werden bestehende Langstreckenverbindungen durch den Einsatz weiterer Großraumflugzeuge deutlich aufgestockt und Frequenzen auf zahlreichen Kurz- und Mittelstrecken, insbesondere in Südeuropa und Nordafrika, erhöht. Diese strategische Expansion ermöglicht es Passagieren, eine noch größere Vielfalt an Reisezielen zu erreichen und von mehr Nonstopflügen und flexibleren Reisemöglichkeiten zu profitieren. Luleå: Ein nordisches Wintermärchen in Schwedisch Lappland Die nordschwedische Stadt Luleå ist die jüngste Ergänzung im Edelweiss-Streckennetz und verspricht Reisenden klassische Lappland-Erlebnisse. Vergleichbar mit den bekannten finnischen Pendants bietet Luleå die Möglichkeit, Polarlichter zu bestaunen, Hundeschlittenfahrten zu unternehmen und die verschneite Landschaft beim Langlaufen zu erkunden. Ein besonderes Alleinstellungsmerkmal von Luleå ist jedoch seine einzigartige Lage am zugefrorenen Meer, die einmalige Winteraktivitäten ermöglicht. Hier können Abenteuerlustige Autofahrten auf dem Eis unternehmen oder Touren mit einem Eisbrecher erleben, was ein unvergleichliches Naturerlebnis verspricht. Neben den reizvollen Winteraktivitäten ist Luleå auch ein kulturell interessanter Ort. Mit seiner Gammelstad, einem zum Unesco-Weltkulturerbe gehörenden Kirchdorf, bietet die Stadt Einblicke in die Geschichte und Traditionen der Region. Die gut ausgebaute Infrastruktur Luleås macht es zu einem idealen Ausgangspunkt für Winterrundreisen durch Schwedisch Lappland. Von hier aus lassen sich bequem weitere faszinierende Orte erreichen, sei es in Richtung der finnischen Grenze oder weiter nach Norden zu Zielen wie Kiruna und

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Corendon Airlines erwägt Kauf von Airbus A321XLR und plant Flottenwachstum

Corendon Airlines erwägt den Erwerb von Flugzeugen des Typs Airbus A321 XLR, um in Zukunft auf eigenes Fluggerät für die Langstrecke zurückgreifen zu können. Dies bestätigte Firmengründer und Vorstandsvorsitzender Yildiray Karaer in einem Interview mit Airliners.de. Aktuell setzt die Airline einen Airbus A350 im sogenannten Wet-Lease ein, doch langfristig strebt das Unternehmen einen Flottenwechsel und ein signifikantes Wachstum an. Karaer konkretisierte die Pläne dahingehend, daß Airbus derzeit ein Angebot für Corendon Dutch für einen Flottenwechsel auf die A320 Neo Familie erarbeite, wovon eine Maschine eine A321 XLR wäre. Dies ist Teil der umfassenderen Flottenwachstumsstrategie von Corendon Airlines, die vorsieht, die Flotte in den kommenden fünf Jahren von derzeit 35 auf 60 Flugzeuge zu vergrößern. Jedoch merkte Karaer an, daß die aktuellen Lieferprobleme der großen Flugzeughersteller, namentlich Airbus und Boeing, überwunden werden müßten, da dies momentan keine günstige Zeit sei, die eigene Flotte aufzustocken. Die derzeitige Flotte von Corendon Airlines besteht hauptsächlich aus Flugzeugen der Boeing-737-Familie, darunter auch die Typen 737 Max 8 und 9. Sollte Corendon Dutch die Flugzeuge der A320-Neo-Familie übernehmen, würden die dort registrierten 737 Max 9 Maschinen nach Malta verlagert werden. Ein elementarer Bestandteil der gegenwärtigen Flottenstrategie ist zudem das Wet-Leasing-Geschäft. Während der Pandemie hatte Corendon bereits eigene 737-Flugzeuge verkauft und zurückgeleast, und kürzlich wurde der Wet-Lease-Vertrag mit World2Fly für einen Airbus A350 für Flüge von Amsterdam nach Curaçao um fünf Jahre verlängert. Corendon Airlines nutzt Wet-Lease-Modelle auch für saisonale Anpassungen. Im südafrikanischen Winter setzt beispielsweise die europäische Tochter von Global, mit Sitz in Litauen, A320-Flugzeuge für

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Air India überprüft 787-Flotte nach Absturz – Keine technischen Mängel festgestellt

Ein schwerer Flugzeugabsturz einer Boeing 787-8 der Air India kurz nach dem Start hat die indische Luftfahrtbehörde zu umfassenden Überprüfungen veranlaßt. Das Flugzeug stürzte in ein Wohnheim, wobei 241 der 242 Insassen sowie Dutzende Personen am Boden ums Leben kamen. Unmittelbar nach dem Vorfall hat die indische Zivilluftfahrtbehörde DGCA (Directorate General of Civil Aviation) eine dringliche technische Überprüfung der gesamten 33 Maschinen umfassenden 787-Flotte von Air India angeordnet. Diese umfängliche Kontrolle erstreckte sich auf kritische Systeme wie das Treibstoff-, das Kabinenluft- und das Hydrauliksystem sowie auf die Triebwerkssteuerung. Die Überprüfung wurde ohne Beanstandungen abgeschlossen, wie die DGCA mitteilte. Die Behörde bestätigte, daß „die Flugzeuge und die zugehörigen Wartungssysteme den geltenden Sicherheitsnormen entsprachen“. Dieser Befund ist ein wichtiges Signal hinsichtlich der operativen Sicherheit der verbleibenden Flotte der Fluggesellschaft. Unterdessen laufen die Unfallermittlungen auf Hochtouren. Die Ermittler, die mutmaßlich dem indischen Aircraft Accident Investigation Bureau (AAIB) angehören, konnten nach Medieninformationen beide Flugschreiber der verunfallten 787-8 im Labor erfolgreich auslesen. Die gewonnenen Daten von Flugdatenschreiber und Cockpit-Stimmenrekorder werden gegenwärtig intensiv ausgewertet. Diese Auswertung ist von entscheidender Bedeutung, um die genaue Ursache des Unglücks zu ermitteln und die Umstände des Absturzes umfassend aufzuklären. Die Behörden sind bestrebt, alle Aspekte des tragischen Vorfalls gründlich zu untersuchen, um Transparenz zu schaffen und Lehren für die zukünftige Luftsicherheit zu ziehen. Die rasche und umfassende technische Überprüfung der Air India-Flotte durch die DGCA unterstreicht das Engagement Indiens, höchste Sicherheitsstandards im Luftverkehr aufrechtzuerhalten, selbst inmitten einer solch schwerwiegenden Krise.

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Ethiopian Airlines erweitert Flotte mit De Havilland Canada Twin Otter Classic 300-G

Ethiopian Airlines, die größte Fluggesellschaft Afrikas, hat auf der Pariser Luftfahrtschau 2025 einen Kaufvertrag über zwei neue Twin Otter Classic 300-G Flugzeuge mit De Havilland Canada (DHC) unterzeichnet. Die am 17. Juni 2025 bekanntgegebene Vereinbarung markiert die Einführung dieses Flugzeugtyps in die Flotte der äthiopischen Airline. Dies soll die Pläne des Unternehmens unterstützen, Gemeinden in verschiedenen und abgelegenen Regionen Äthiopiens und Ostafrikas besser miteinander zu verbinden. Die Twin Otter Classic 300-G, als jüngste Weiterentwicklung der Twin Otter Familie, ist bekannt für ihre herausragende Kurzstart- und Landeleistung (STOL), ihre robuste Zuverlässigkeit und moderne Avionik. Diese Eigenschaften machen das Flugzeug ideal für regionale Operationen, insbesondere in Gebieten mit anspruchsvollem Gelände und begrenzter Infrastruktur. Die Twin Otter Classic 300-G: Ein vielseitiges Arbeitspferd für schwieriges Terrain Die Twin Otter von De Havilland Canada hat eine lange und erfolgreiche Geschichte als eines der zuverlässigsten Kurzstart- und Landeflugzeuge der Welt. Seit ihrer Einführung in den 1960er Jahren hat sie sich in den verschiedensten und anspruchsvollsten Umgebungen bewährt, von den arktischen Regionen bis zu den Wüsten und Gebirgen. Die neue Classic 300-G Version ist die jüngste Iteration dieses bewährten Musters und bringt moderne Verbesserungen mit sich, ohne die Kernstärken des Flugzeugs zu kompromittieren. Ryan DeBrusk, Vizepräsident für Vertrieb und Marketing bei De Havilland Canada, äußerte sich erfreut über den Abschluß: „Wir fühlen uns geehrt und freuen uns, Ethiopian Airlines in der Kundenfamilie der Twin Otter Classic 300-G willkommen zu heißen und die Twin Otter erneut in den Farben von Ethiopian Airlines fliegen zu sehen.“ Er betonte zudem,

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