Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Ryanair kritisiert Flugsicherung und fordert Reformen in Europa und Deutschland

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat ihre scharfe Kritik am Zustand der europäischen Flugsicherung erneuert. Zwischen dem 1. Januar und dem 5. Oktober 2025 sollen über 30 Millionen Passagiere des Unternehmens von Flugausfällen und unnötigen Verspätungen betroffen gewesen sein. Als Hauptursachen nennt Ryanair Missmanagement und Personalmangel bei den nationalen Flugsicherungsdiensten in ganz Europa. Das Unternehmen fordert von der EU-Kommission und den nationalen Verkehrsministern entschlossene Maßnahmen zur Reform des Systems. Besonders im Fokus der Kritik steht die deutsche Flugsicherung. Laut Angaben von Ryanair konnten im selben Zeitraum über drei Millionen Ryanair-Passagiere ihre Reisepläne nicht wie vorgesehen realisieren, was direkt auf Missmanagement und Personalmangel in Deutschland zurückgeführt wird. Marcel Meyer, Head of Communications DACH bei Ryanair, bezeichnete die Situation als inakzeptabel und kritisierte Verkehrsminister Patrick Schnieder scharf. Er forderte den Minister auf, „dringend den kaputten Flugsicherungsdienst zu reformieren“. Die Fluggesellschaft betont, dass Deutschland damit zu den in Europa am schlechtesten aufgestellten Flugsicherungen zähle, neben Ländern wie Frankreich, Spanien, Großbritannien und Griechenland. Die Airline hat ihre Kampagne „Air Traffic Control Ruined Your Flight“ lanciert, um den Druck auf die politischen Entscheidungsträger zu erhöhen. In diesem Zuge fordert Ryanair die Reisenden aktiv dazu auf, sich direkt an die EU-Kommissionspräsidentin – die in der Kampagne mit dem Spottnamen Ursula von „Derlayed-Again“ bedacht wird – sowie an Minister Schnieder zu wenden. Konkret verlangt das Unternehmen zwei zentrale Reformen: Die vollständige Besetzung der Flugsicherungsdienste, insbesondere für die morgendliche Abflugwelle, sowie der Schutz von Überflügen während nationaler Fluglotsenstreiks. Ryanair argumentiert, dass diese Maßnahmen 90 Prozent der flugsicherungsbedingten Verzögerungen beseitigen

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Zurückhaltung im Himmel: Boeing und Airbus bremsen Erwartungen an neue Schmalrumpfflugzeuge

Die beiden dominierenden Flugzeughersteller der Welt, Boeing und Airbus, haben auf einer kürzlich in Prag abgehaltenen Industriekonferenz die Erwartungen an einen kurzfristigen Start von völlig neu konzipierten Schmalrumpfflugzeugen (Narrowbodies) gedämpft. Führungskräfte beider Unternehmen signalisierten, dass die Entwicklung eines Nachfolgemodells für die überaus erfolgreichen Baureihen A320neo und 737 max noch Jahre entfernt liegt. Diese strategische Zurückhaltung, die auf technologischen Hürden, hohen Entwicklungskosten und den aktuellen Prioritäten der Hersteller basiert, zementiert die aktuelle Wettbewerbssituation auf dem wichtigsten Marktsegment der kommerziellen Luftfahrt bis weit in die 2030er Jahre hinein. Die Aussagen der Top-Manager, insbesondere die von Boeings Marketingchef Darren Hulst, verdeutlichen, dass der Schwerpunkt derzeit auf der Fertigstellung und Zertifizierung der bereits in der Entwicklung befindlichen Projekte liegt. Für Boeing bedeutet dies die vorrangige Bearbeitung der ausstehenden Varianten der 737 max-Familie sowie des Langstrecken-Großraumflugzeugs 777x und seiner Frachtversion 777xf. Airbus hingegen hält an der Bedingung fest, dass ein neues Modell eine signifikante Effizienzsteigerung von mindestens 25 Prozent gegenüber der aktuellen Generation bieten muss, ein technologischer Sprung, dessen Machbarkeit unter den gegenwärtigen Umständen als unsicher gilt. Boeings Fokus: Schuldenabbau und Zertifizierungslast Die Zurückhaltung von Boeing bei der Ankündigung eines Nachfolgers für die 737 max ist vor dem Hintergrund der aktuellen Unternehmenslage zu verstehen. Das US-Unternehmen ist mit einer erheblichen Verschuldung von rund 50 Milliarden US-Dollar belastet, die unter anderem aus den Konsequenzen der Sicherheitsprobleme der 737 max resultiert. In dieser finanziellen Situation wird die Konzentration auf die Stabilisierung der laufenden Programme als die primäre Geschäftsstrategie angesehen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der 777x-Familie,

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ITA Airways streicht alle Tel Aviv-Flüge bis zum Jahresende 2025

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways hat die Aussetzung ihrer Flugverbindungen von und nach Tel Aviv bis zum Ende des laufenden Jahres 2025 verlängert. Die Lufthansa-Tochter begründet diesen Schritt mit der andauernden instabilen Sicherheitslage in der Region. Ursprünglich war die Wiederaufnahme des Flugbetriebs auf der Strecke nach Israel für den 2. November geplant. Die aktuelle Entscheidung umfasst auch zwei Flüge, die bereits für den Neujahrstag 2026 im Flugplan standen. Die anhaltende militärische Auseinandersetzung in der Region, die mit dem Angriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 begann, wirkt sich seit Längerem massiv auf den internationalen Luftverkehr aus. Die Sicherheitsbedenken führen bei einer Vielzahl internationaler Airlines zu Streichungen und Anpassungen des Flugplans. Im Gegensatz zur Kernmarke Lufthansa, die ihre Flüge nach Tel Aviv nach einer temporären Aussetzung im August wieder aufgenommen hat, setzen andere Gesellschaften der Lufthansa Group, zu der auch ITA Airways gehört, sowie weitere europäische Carrier ihre Verbindungen weiterhin aus oder schränken diese stark ein. Beispielsweise hatten andere Airlines wie Swiss und Eurowings die Flugstopps bis zum Ende des Sommerflugplans (25. Oktober) verlängert. ITA Airways hat mitgeteilt, dass betroffene Passagiere die Möglichkeit haben, ihre Tickets kostenlos auf einen späteren Reisetermin umzubuchen oder eine vollständige Rückerstattung des Flugpreises zu erhalten. Die Verlängerung des Flugstopps unterstreicht die Sensibilität der Lage für den zivilen Luftverkehr und die Notwendigkeit ständiger Neubewertung des Sicherheitsrisikos durch die Fluggesellschaften. Mit dieser Maßnahme folgt ITA Airways der generellen Tendenz, bei anhaltenden regionalen Konflikten die Flugsicherheit über die Wiederaufnahme des regulären Betriebs zu stellen. Die Fluggesellschaft beobachtet die

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Nordatlantik-Flugverkehr: Dominanz der Allianzen trotz Marktwachstum

Der transatlantische Flugverkehr hat sich seit 2010 zu einem der weltweit wichtigsten und lukrativsten Luftverkehrsmärkte entwickelt. Mit einem Wachstum von 55 Prozent in diesem Zeitraum rangiert die Nordatlantik-Route laut dem Flugdatendienstleister OAG mittlerweile an fünfter Stelle der größten internationalen Verkehrsmärkte. Angetrieben durch eine anhaltend hohe Nachfrage sowohl im Geschäfts- als auch im Freizeitsegment, gilt dieser Sektor als eine wichtige Ertragsquelle für die beteiligten Fluggesellschaften. Trotz der Präsenz von 49 Airlines im Sommer 2025 wird der Markt jedoch von einer starken Konzentration dominiert, die durch strategische Allianzen und den gesicherten Zugang zu zentralen Drehkreuzen charakterisiert ist. Für neue Marktteilnehmer bleiben die Hürden hoch, während die etablierten Global Player ihre Vormachtstellung durch koordinierte Netzwerke weiter festigen. Kontinuierliches Wachstum und seine Treiber Das robuste Wachstum des transatlantischen Luftverkehrs in den letzten anderthalb Jahrzehnten spiegelt die zunehmende globale Vernetzung wider. Die Belebung der Konjunktur und eine generell gesteigerte Reisefreudigkeit nach den Turbulenzen der frühen 2000er Jahre trugen maßgeblich zu dieser Entwicklung bei. Günstigere Flugtarife, die sich aus dem Wettbewerb und der Effizienzsteigerung in der Luftfahrt ergeben, beleben das Passagieraufkommen zusätzlich. Das Segment ist hochgradig attraktiv, da die Nachfrage nicht nur saisonal im Urlaubsverkehr, sondern auch durch stabile Geschäftsreisefrequenzen gestützt wird, was zu dichten Flugplänen und soliden Erträgen führt. Die Konzentration der Kapazitäten ist geografisch sehr ausgeprägt: Rund drei Viertel des gesamten transatlantischen Angebots entfallen auf Fluggesellschaften aus nur fünf Ländern. Marktanteile und nationale Verschiebungen Die Verteilung der Marktanteile zeigt eine klare Dominanz der nordamerikanischen und westeuropäischen Akteure. Im Sommer 2025 stellten US-amerikanische Airlines mit

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Norwegian Group meldet starkes Wachstum

Die Norwegian Group hat im September ein robustes Geschäftsergebnis erzielt und gleichzeitig wichtige Weichen für ihr zukünftiges Wachstum gestellt. Insgesamt beförderte die Gruppe, zu der Norwegian Air Shuttle und Widerøe gehören, im vergangenen Monat 2,7 Millionen Passagiere. Davon entfielen 2,3 Millionen auf Norwegian und knapp 400.000 auf die Regionalfluggesellschaft Widerøe. Die Auslastung der Flüge war solide und betrug bei Norwegian 86,6 Prozent und bei Widerøe 73,4 Prozent. Trotz kurzzeitiger Beeinträchtigungen durch Sperrungen des dänischen und norwegischen Luftraums aufgrund mutmaßlicher Drohnenaktivität, konnten beide Fluggesellschaften eine hohe Pünktlichkeit und Regularität aufrechterhalten. Zur Untermauerung der Wachstumsstrategie bestätigte Norwegian im September die Ausübung einer Kaufoption für 30 zusätzliche Boeing 737 MAX 8 Flugzeuge. Damit erhöht sich der Gesamtauftragsbestand der Gruppe bei Boeing auf 80 Maschinen dieses Typs. Dies ist der erste Direktauftrag der Gruppe seit 2017 und sichert das geplante Flottenwachstum. Die Auslieferung der insgesamt 80 Jets soll sich nach einer Anpassung der Liefertermine bis ins Jahr 2031 erstrecken. Der CEO von Norwegian, Geir Karlsen, hob hervor, dass die starken Passagierzahlen die Robustheit des Geschäftsmodells belegen und die Investition in die Flotte die langfristigen Expansionspläne unterstützen. Neben der Flottenerweiterung treibt Norwegian auch den Ausbau ihres Streckennetzes voran. Die Fluggesellschaft kündigte die Eröffnung von zehn neuen internationalen Routen ab dem dänischen Flughafen Billund an. Damit steigt die Zahl der Direktverbindungen ab dem wichtigen dänischen Standort, der unter anderem für die Nähe zum Legoland bekannt ist, ab 2026 von fünf auf 15. Zu den neuen Zielen gehören beliebte europäische Metropolen und Urlaubsregionen wie Barcelona, Rom, Edinburgh,

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Generalstreik legt belgischen Flugverkehr lahm: Alle Flüge in Charleroi annulliert

Der Flughafen Brüssel Süd Charleroi (BSCA) hat mitgeteilt, dass am Dienstag, den 14. Oktober 2025, sämtliche geplanten Ankunfts- und Abflüge gestrichen werden müssen. Grund dafür ist ein nationaler Streiktag in Belgien, der zu einem Mangel an Personal führt, welches für einen sicheren und reibungslosen Betrieb des Flughafens notwendig ist. Die Betriebsleitung von Charleroi erklärte, dass aufgrund der zu erwartenden Personalausfälle, insbesondere bei den operativen Diensten, die Sicherheit von Passagieren und Mitarbeitern nicht gewährleistet werden könne. Die Annullierungen in Charleroi, einem Hauptstandort für Billigfluggesellschaften wie Ryanair, sind Teil eines landesweiten Aktionstages der belgischen Gewerkschaften. Die Proteste richten sich in einer Gemeinschaftsfront gegen die Sparpolitik der Regierung. Dieser Generalstreik, der sich gegen Reformen wie geplante Renten- und Sozialkürzungen richtet, wird weite Teile des öffentlichen Lebens und des Verkehrs in Belgien beeinträchtigen. Auch der größte Flughafen des Landes, Brüssel-Zaventem (BRU), sieht sich am selben Tag zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Dort wurde in Absprache mit den Fluggesellschaften die Entscheidung getroffen, keine Passagierflüge abheben zu lassen. Dies liegt ebenfalls an der Beteiligung des Sicherheitspersonals und der Bodenabfertigung am Streik. Es wird zudem vor möglichen Ausfällen und starken Beeinträchtigungen bei ankommenden Flügen in Zaventem gewarnt. Reisende, die am 14. Oktober einen Flug in oder aus Belgien gebucht haben, müssen mit erheblichen Einschränkungen im gesamten Land rechnen. Neben dem Luftverkehr ist auch mit Störungen oder Ausfällen im Schienenverkehr und im öffentlichen Nahverkehr zu rechnen. Die Flughäfen bitten Passagiere, an diesem Tag nicht zum Terminal zu kommen und fordern sie auf, sich direkt bei ihrer jeweiligen Fluggesellschaft über

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Pratt & Whitney Triebwerksprobleme belasten Turkish Airlines bis 2027

Die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines sieht sich aufgrund von anhaltenden Problemen mit den Getriebefan-Triebwerken (GTF) des Herstellers Pratt & Whitney mit massiven Einschränkungen im Flugbetrieb konfrontiert. Finanzchef Murat Seker gab auf der Luftfahrtkonferenz ISTAT bekannt, dass der Wartungsstau bei den Triebwerksreparaturen die Airline noch mindestens bis Mitte 2027 belasten werde. Das Problem betrifft primär die Flugzeuge der Airbus A320neo-Familie in der Flotte von Turkish Airlines. Der Wartungsstau und der Mangel an Ersatzteilen führen dazu, dass eine erhebliche Zahl von Maschinen über ungewöhnlich lange Zeiträume am Boden bleiben muss. Seker zufolge wird Turkish Airlines das laufende Jahr mit 45 stillgelegten Airbus-Flugzeugen beenden. Dies stellt eine Steigerung dar, da zu Jahresbeginn noch von 35 betroffenen Jets ausgegangen wurde. Im vergangenen Jahr lag die durchschnittliche Anzahl der aufgrund der PW1100G-JM-Triebwerksprobleme gegroundeten Flugzeuge bei rund 40. Die durchschnittliche Reparaturdauer für ein Triebwerk bezifferte Seker auf rund 200 Tage, was weit über den üblichen Zeitrahmen hinausgeht. Die Schwierigkeiten resultieren aus einem Materialfehler in den Turbinenscheiben, die aus einem bestimmten Pulvermetall gefertigt wurden. Dieses Problem, welches von Juli 2023 an massiv bekannt wurde, betrifft weltweit rund 3000 der bisher ausgelieferten GTF-Triebwerke. Turkish Airlines ist dabei eine von mehreren internationalen Fluggesellschaften, darunter auch Wizz Air und die Lufthansa Group, die mit den Folgen des notwendigen Inspektionsprogramms und des daraus resultierenden Kapazitätsengpasses in den Wartungswerkstätten kämpfen. Um die operativen Störungen und die entstandenen Verluste auszugleichen, hat Turkish Airlines nach eigenen Angaben bereits angemessene Kompensation von Pratt & Whitney, einem Teil des US-Konzerns RTX Corp, erhalten. Trotz Zusicherungen des

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Düsseldorf erwartet Reisewelle: 1,3 Millionen Passagiere in den Herbstferien 2025

Der Flughafen Düsseldorf (DUS) bereitet sich auf eine der verkehrsreichsten Zeiten des Jahres vor: die Herbstferien vom 10. bis 26. Oktober 2025. Der Airport prognostiziert in diesem Zeitraum ein Passagieraufkommen von rund 1,3 Millionen Reisenden, verteilt auf mehr als 8.600 Flugbewegungen. Diese Zahl übertrifft das Passagieraufkommen in den Osterferien 2025, als etwa eine Million Fluggäste erwartet wurden, und liegt über den 1,2 Millionen Passagieren der Herbstferien des Vorjahres 2024. Besondere Herausforderungen werden direkt zum Ferienbeginn erwartet. Allein von Freitag bis Sonntag rechnet der Flughafen mit über 1.500 Starts und Landungen und insgesamt etwa 255.000 Fluggästen. Der Sonntag zeichnet sich dabei mit mehr als 86.000 Reisenden als der passagierstärkste Einzeltag der gesamten Herbstferien ab. Diese Verkehrszahlen zeigen die anhaltend hohe Nachfrage nach Flugreisen in der Region Nordrhein-Westfalen. Die beliebtesten Ziele der Reisenden konzentrieren sich auf die klassischen Sonnenziele. An der Spitze der Rangliste stehen Antalya und Palma de Mallorca, die jeweils rund 250 Abflüge verzeichnen. Ebenfalls stark nachgefragt sind weitere Destinationen im Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln, darunter Heraklion auf Kreta, Hurghada am Roten Meer sowie Rhodos, Kos, Gran Canaria und Fuerteventura. Darüber hinaus sind auch Städtedestinationen wie Barcelona, Madrid, Wien und Istanbul im Flugplan prominent vertreten. Der hohe Andrang führt aktuell, insbesondere zu den Stoßzeiten am frühen Morgen und Vormittag, zu längeren Wartezeiten an den Sicherheitskontrollstellen des Flughafens. Die Verzögerungen sind unter anderem auf die Umsetzung ergänzender Kontrollanforderungen zurückzuführen, welche häufigere Nachprüfungen von Einzelgepäckstücken umfassen. Der Flughafen rät Reisenden dringend, rechtzeitig vor Abflug am Terminal einzutreffen – in der

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Technisches Problem zwingt Transavia-Flug nach Ibiza zur Umkehr nach Brüssel

Ein Flugzeug des Typs Airbus A320 der Avion Express, das im Auftrag von Transavia den Flug HV9009 von Brüssel nach Ibiza durchführte, musste am Morgen des 6. Oktober 2025 kurz nach dem Start zum Brüsseler Flughafen (BRU) zurückkehren. Der Zwischenfall ereignete sich, als die Maschine mit der Registrierung LY-MLK über den Ardennen flog und die Piloten aufgrund eines technischen Problems die Entscheidung zur Umkehr trafen. Die sofortige Rückkehr und die sichere Landung der Maschine wurden durch umfassende Sicherheitsvorkehrungen am Brüsseler Flughafen begleitet, wo vorsorglich Einsatzkräfte in Bereitschaft standen. Berichten zufolge gab es bei dem Vorfall keine Verletzten oder Opfer. Der Umgang des Flugpersonals mit der Situation wird als professionell hervorgehoben und unterstreicht die geltenden Sicherheitsprotokolle im europäischen Luftverkehr. Die Flughafenoperationen konnten nach der Landung ohne weitere Störungen fortgesetzt werden. Um die durch die Unterbrechung entstandenen Unannehmlichkeiten für die Passagiere zu minimieren, reagierte Transavia umgehend. Die Fluggesellschaft stellte eine Ersatzmaschine zur Verfügung, eine Boeing 737-800 mit der Registrierung PH-HBJ. Dieses Flugzeug startete mit Verspätung um 12:30 Uhr (UTC+2) ebenfalls nach Ibiza. Die rasche Bereitstellung der Ersatzmaschine sicherte die Fortsetzung der Reise für die betroffenen Passagiere, wenn auch mit einer Verzögerung. Die genaue Ursache für das technische Problem, das die Piloten zur Umkehr veranlasste, wurde von der Fluggesellschaft oder den Flughafenbehörden nicht offiziell bekannt gegeben. Sowohl Transavia als auch der Brüsseler Flughafen betonten jedoch, dass die Sicherheit der Passagiere stets höchste Priorität genießt und routinemäßige Wartungs- und behördliche Vorschriften strengstens eingehalten werden. Die Avion Express ist ein ACMI-Betreiber und verfügt über eine

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EU führt digitales Grenzsystem ein: EES startet am 12. Oktober 2025

Die Europäische Union beginnt am 12. Oktober 2025 mit der schrittweisen Einführung des neuen Entry-Exit-Systems (EES). Das digitale System löst die bisherige manuelle Abstempelung der Reisepässe ab und registriert elektronisch die Ein- und Ausreisedaten von Drittstaatsangehörigen im gesamten Schengen-Raum. Die vollständige Umsetzung ist bis zum 10. April 2026 geplant. Ziel ist eine Modernisierung des Grenzmanagements, die Erhöhung der Sicherheit an den Aussengrenzen und die effizientere Erkennung von Personen, die ihre zulässige Aufenthaltsdauer überschreiten. Deutschland und weitere europäische Staaten haben den Start des Systems ebenfalls für den 12. Oktober bestätigt. Das EES betrifft alle Reisenden aus Nicht-EU-Ländern, die für einen Kurzaufenthalt von maximal 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen in den Schengen-Raum einreisen. Für die erstmalige Registrierung müssen die Betroffenen biometrische Daten wie vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild am Grenzübergang abgeben. Diese Daten werden zusammen mit alphanumerischen Angaben und den Reiseinformationen im zentralen System gespeichert. Reisende, die sich weigern, biometrische Daten erfassen zu lassen, müssen mit einer Einreiseverweigerung rechnen. Davon ausgenommen sind jedoch EU-Bürger, Schweizer Staatsangehörige sowie Personen mit gültigen Aufenthaltsdokumenten für ein Schengen-Land oder die Schweiz. Am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg sind die notwendigen Vorkehrungen getroffen worden, um das neue System zu implementieren. Der Flughafen arbeitet eng mit den zuständigen Grenzbehörden zusammen, welche spezielle Erfassungsstationen für die biometrische Datenerhebung eingerichtet haben. Obwohl die grosse Mehrheit der Passagiere nicht von der Neuerung betroffen ist, rät der Flughafen, insbesondere in der Anfangsphase, mehr Zeit für die Grenzkontrolle einzuplanen. Um mögliche Verzögerungen zu minimieren, setzt der EuroAirport ein Begleitkonzept mit zusätzlichem Personal vor

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