Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Amsterdamer Flughafen Schiphol verzeichnet Passagierwachstum im Mai 2025

Der Amsterdamer Flughafen Schiphol hat im Mai 2025 annähernd 6,1 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat Mai 2024. Von der Gesamtzahl waren vier Millionen Reisende Direktpassagiere, während 2,1 Millionen Umsteigepassagiere darstellten, welche gemäß internationaler Zählweise doppelt erfaßt werden. Die beliebtesten Reiseziele im Berichtsmonat waren Spanien, gefolgt vom Vereinigten Königreich, Italien, Griechenland und den Vereinigten Staaten von Amerika. Der europäische Reiseverkehr dominirte weiterhin das Passagieraufkommen mit 4,4 Millionen Reisenden, während 1,7 Millionen Passagiere interkontinentale Ziele anflogen oder von diesen kamen. Auch die Anzahl der Flugbewegungen stieg leicht an und erreichte insgesamt 42.674 Starts und Landungen, was ebenfalls einem Zuwachs von zwei Prozent im Vergleich zum Mai des Vorjahres entspricht. Davon entfielen 35.137 Flüge auf europäische Strecken und 7.537 auf interkontinentale Verbindungen. Im Bereich des Frachtverkehrs war ebenfalls ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Insgesamt wurden 122.708 Tonnen Fracht abgefertigt. Ein signifikanter Anteil von 43 Prozent der Fracht wurde in Passagiermaschinen transportirt, was einer Zunahme von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die verbleibenden 57 Prozent der Güter wurden mit reinen Frachtflugzeugen befördert, deren Anzahl mit 1.295 Flügen stabil blieb. Die jüngsten Zahlen unterstreichen die anhaltende Erholung und das Wachstum des Luftverkehrs am Flughafen Schiphol, einem der größten und wichtigsten Drehkreuze in Europa. Die Zunahme sowohl im Passagier- als auch im Frachtbereich zeigt die robuste Nachfrage nach Flugreisen und Transportdienstleistungen. Die Dominanz europäischer Ziele spiegelt die starke Binnennachfrage auf dem Kontinent wider, während die interkontinentalen Verbindungen die globale Bedeutung des Flughafens für den Personen- und

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Drei Flughäfen streben Verbindungen zu Hauptstädten im ehemaligen Jugoslawien an

Im europäischen Luftverkehr zeichnet sich eine wachsende Tendenz zur Erschließung neuer Märkte ab, insbesondere im Bereich der direkten Verbindungen zu Hauptstädten des ehemaligen Jugoslawien. Drei prominente europäische Flughäfen – Köln, Porto und Riga – haben jüngst ihr Interesse bekundet, Flugverbindungen zu verschiedenen Metropolen dieser Region aufzunehmen. Diese strategische Ausrichtung basiert auf der Erkenntnis einer wachsenden Passagiernachfrage und zunehmender Reiseströme in und aus diesen Gebieten. Die Initiative dieser Flughäfen spiegelt einen breiteren Trend in der Luftfahrtbranche wider, ungenutztes Potenzial zu identifizieren und die Konnektivität innerhalb Europas zu verbessern, insbesondere in Regionen mit starker Diaspora oder wachsendem Tourismus. Kölns Blick auf den Balkan: Belgrade und Skopje im Fokus Der Flughafen Köln/Bonn verfolgt aktiv das Ziel, Flugverbindungen zu den Hauptstädten Belgrad und Skopje zu etablieren. Die Verbindung nach Belgrad, der Hauptstadt Serbiens, wurde zuletzt im Januar 2024 von Air Serbia eingestellt, nach weniger als einem Jahr Betriebszeit. Zuvor hatte bereits Wizz Air im Jahre 2023 diese Route kurzzeitig als Ersatz für ihren Dortmund-Dienst bedient, bedingt durch Wartungsarbeiten an der Start- und Landebahn in Dortmund. Historisch gesehen war die Strecke zwischen Köln und Belgrad schon länger bedient worden: Germanwings, heute Eurowings, unterhielt die Verbindung zwischen 2006 und 2012 für sechs Jahre. Trotz dieser wechselhaften Geschichte zählt Köln derzeit zu den verkehrsreichsten unbedienten Routen von Belgrad in Europa, was das Potential für eine erfolgreiche Wiederaufnahme des Dienstes unterstreicht. Air Serbia bedient Köln weiterhin von Niš aus, was auf eine gewisse Nachfrage aus der Region hindeutet. Auf der anderen Seite hofft Köln auch auf eine Wiederherstellung

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Flughafen Schiphol klagt wegen Blendgefahr durch Solarpark

Der Amsterdamer Flughafen Schiphol hat eine Klage gegen die Eigentümer eines großen Solarparks in der Nähe seiner Start- und Landebahn 18R-36L, bekannt als Polderbaan, eingereicht. Der Flughafen behauptet, daß die Blendung durch die Solarmodule ein Sicherheitsrisiko für den Flugverkehr darstelle. Dieser rechtliche Schritt folgt auf gescheiterte Verhandlungen mit den Betreibern des Solarparks, lokalen Behörden und dem Infrastrukturministerium. Bereits im März mußte die Polderbaan täglich stundenlang geschlossen werden, nachdem Piloten berichteten, durch Reflexionen geblendet worden zu sein. Diese Vorfälle führten zu erheblichen Störungen des Flugbetriebs am viertgrößten Flughafen Europas. Experten erwarten eine Rückkehr des Problems im August, was nicht nur weitere Flugausfälle und Verspätungen nach sich ziehen könnte, sondern auch eine Zunahme des Fluglärms für die Anwohner, da Flüge auf andere Bahnen umgeleitet werden müßten. Obwohl der Flughafen Schiphol im Vorfeld Warnungen ausgesprochen hatte, erteilte der Gemeinderat dem Bau des Solarparks die Genehmigung. Der Park umfaßt eine Fläche von 100 Hektar entlang der Autobahn A9, welche sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen befindet. Die Weigerung der Eigentümer, Maßnahmen zur Minderung der Blendwirkung zu ergreifen, hat den Flughafen nun dazu bewogen, eine gerichtliche Anordnung zur Entfernung der Solarmodule zu beantragen. Dieser Konflikt verdeutlicht die Herausforderungen, die sich aus der Nähe von Energieinfrastruktur und kritischen Verkehrsanlagen ergeben können. Der Fall stellt einen Präzedenzfall dar, da er die potenzielle Kollision zwischen der Nutzung von Land für die Energiegewinnung und den betrieblichen Sicherheitsanforderungen großer Infrastrukturkomplexe aufzeigt. Das Urteil in diesem Rechtsstreit könnte weitreichende Auswirkungen auf ähnliche Projekte in anderen Regionen haben und die Notwendigkeit einer

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Tarom muss Sprit-Abteilung verkaufen

Die nationale rumänische Fluggesellschaft Tarom befindet sich weiterhin auf einem umfassenden Restrukturierungskurs, der tiefgreifende Veränderungen im Unternehmen mit sich bringt. Ein zentraler Schritt dieser Strategie ist der jüngst erfolgte Verkauf ihrer 50-prozentigen Beteiligung an Romanian Fuelling Services S.R.L. an Air bp. Diese Veräußerung von sogenannten „Non-Core-Geschäften“ ist ein Kernpunkt des Sanierungsplans der Fluggesellschaft. Parallel dazu hat das rumänische Verkehrsministerium die Stärkung des Unternehmens durch eine Erhöhung des Aktienkapitals vorangetrieben, um die finanzielle Stabilität von Tarom zu sichern. Diese Maßnahmen sollen die Fluggesellschaft für die Zukunft neu aufstellen, wenngleich strenge Auflagen hinsichtlich Flottenwachstum und Streckennetzerweiterung bis Ende 2026 bestehen bleiben. Verkauf an Air bp: Fokussierung auf das Kerngeschäft Der Verkauf der 50-prozentigen Beteiligung von Tarom an Romanian Fuelling Services S.R.L. an Air bp wurde am 27. März 2025 vertraglich fixiert. Diese Transaktion ist ein klares Signal für die Konzentration von Tarom auf ihr Kerngeschäft als Fluggesellschaft. Die Ausgliederung von nicht-strategischen Geschäftsbereichen ist eine gängige Praxis bei Restrukturierungsmaßnahmen, da sie es Unternehmen ermöglicht, Ressourcen effizienter einzusetzen und sich auf ihre Hauptkompetenzen zu konzentrieren. Mit dem Abschluß der Transaktion, die noch der Zustimmung der zuständigen Behörden bedarf, wird Air bp zum alleinigen Eigentümer des Treibstofflieferanten. Der Kaufpreis wurde nicht öffentlich bekanntgegeben, was bei solchen strategischen Verkäufen üblich ist. Air bp, eine Tochtergesellschaft des internationalen Energiekonzerns BP, ist ein global agierender Anbieter von Flugzeugtreibstoffen und Dienstleistungen. Die Übernahme der vollständigen Kontrolle über Romanian Fuelling Services S.R.L. stärkt die Position von Air bp auf dem rumänischen Markt und sichert die Treibstoffversorgung für Fluggesellschaften am Flughafen

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Turkish Airlines erwägt Einstieg bei Air Europa

Die Turkish Airlines zieht ein Gebot für eine Minderheitsbeteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa in Betracht. Dies berichten Kreise, die mit der Angelegenheit vertraut sind, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Damit reiht sich die türkische Staatsfluggesellschaft in eine wachsende Zahl potenzieller Investoren ein, zu denen auch die Lufthansa und Air France-KLM zählen, vor Ablauf der Frist für verbindliche Angebote Anfang Juli. Der Schritt ist Teil der Bemühungen von Air Europa, Mittel zur Rückzahlung eines staatlichen Darlehens aus der Zeit der Pandemie zu beschaffen. Das Interesse einer außereuropäischen Fluggesellschaft am regionalen Markt ist ein seltener Vorgang und könnte Turkish Airlines eine strategische Position für eine zukünftige Kontrolle in diesem wichtigen Luftverkehrsraum sichern. Auch Air France-KLM und Lufthansa führen weiterhin Gespräche mit Globalia, der Eigentümerin von Air Europa, über eine Beteiligung; Details hierzu bleiben jedoch vertraulich. Die Verkaufsbemühungen um Air Europa ziehen sich bereits seit längerer Zeit hin, was auf interne Familienstreitigkeiten innerhalb von Globalia sowie strukturelle Bedenken seitens der Bieter zurückzuführen ist. Der Fokus liegt nun auf dem Erwerb einer Minderheitsbeteiligung von 20 Prozent, welche einen strategischen Einstieg inmitten des zunehmenden Konsolidierungsdrucks im europäischen Luftverkehrsmarkt bietet. Die Eigentümerin von British Airways, die IAG, welche bereits eine 20-prozentige Beteiligung an Air Europa hält, hatte im vergangenen Jahr eine vollständige Übernahme der Fluggesellschaft aufgrund regulatorischer Bedenken und kartellrechtlicher Vorbehalte aufgegeben. Air Europa betreibt wichtige Routen innerhalb Spaniens, Europas und Lateinamerikas. Diese Regionen stehen zunehmend im Fokus von Fluggesellschaften, die dort Wachstum und eine größere Marktpräsenz anstreben. Der Wettbewerb um die Anteile an Air

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Strategische Neuausrichtung bei Aurigny Air Services

Die Fluggesellschaft Aurigny Air Services, der Luftfahrtanbieter der Kanalinsel Guernsey, vollzieht eine bedeutende strategische Neuausrichtung ihrer Flotte und ihres Betriebsmodells. Im Rahmen einer neuen, langfristigen Partnerschaft mit Skybus (Vereinigtes Königreich) wird Aurigny ab Ende 2025 zwei Flugzeuge des Typs DHC-6-300 im sogenannten „damp-lease“ (einer Form des Wet-Lease) anmieten, um ihre beiden Dornier Do228-212(NG) zu ersetzen. Diese Flottenerneuerung ist eng mit einer mehrjährigen Verlängerung der Verpflichtung im öffentlichen Dienst (Public Service Obligation, PSO) für die wichtigen Verbindungen von Alderney nach Guernsey und Southampton verbunden. Gleichzeitig konzentriert sich Aurigny Air Services künftig ausschließlich auf den Betrieb ihrer eigenen ATR72-600 Flotte ab Guernsey, während die London-Verbindungen weiterhin auf London Gatwick beschränkt bleiben. Flottenmodernisierung und Betriebsübergabe an Skybus Die Entscheidung, die Dornier Do228-212(NG) durch DHC-6-300 Twin Otters zu ersetzen, ist ein klares Zeichen für eine Modernisierung und Standardisierung des Flugbetriebs auf den kürzeren und weniger frequentierten Routen. Die Twin Otters, bekannt für ihre Robustheit und Eignung für den Einsatz auf kürzeren Start- und Landebahnen, werden von Skybus in den Betrieb genommen. Skybus, das bereits über eine Flotte von vier DHC-6-300 verfügt, wird die zwei zusätzlichen Maschinen in seine bestehende Flotte integrieren. Der Einsatz der Twin Otters ab Alderney soll bereits am 1. November 2025 beginnen. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, werden Aurignys eigene Dornier Do228-212(NG) bis Ende des Jahres in Dienst bleiben. Ein wesentlicher Aspekt dieser Partnerschaft ist auch die berufliche Zukunft der Piloten. Sie erhalten die Möglichkeit, sich entweder für die Twin Otters bei Skybus oder für die ATR72-600 bei Aurigny umschulen

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Embraer-Tochter Atech eröffnet erstes Büro in Europa

Atech, ein Unternehmen der Embraer-Gruppe, erweitert seine internationale Präsenz durch die Eröffnung eines neuen Büros in Lissabon, Portugal. Diese Expansion, die in Zusammenarbeit mit Embraer Defense Europe erfolgt, ist Teil der Unternehmensstrategie, die Auslandsgeschäfte auszubauen. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf den Bereichen Verteidigung und Sicherheit sowie dem Luftverkehrsmanagement. Das neue Büro in Lissabon ist die erste Niederlassung von Atech außerhalb Brasiliens. Obwohl die vom Unternehmen entwickelten Technologien bereits in verschiedenen Ländern Asiens, Lateinamerikas und in Brasilien zum Einsatz kommen, stellt dieser Schritt eine bedeutende Festigung der europäischen Präsenz dar. Rodrigo Persico de Oliveira, Geschäftsführer von Atech, äußerte sich zur Eröffnung und betonte, daß das Lissabonner Büro die Beziehungen von Atech zu europäischen Unternehmen und Organisationen vertiefen werde. Das Unternehmen sei bereits regelmäßig an der jährlichen Cyber-Verteidigungsübung Locked Shields des NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (CCDCOE) beteiligt und beabsichtige, seine Verbindungen zu strategischen internationalen Partnern in Europa weiter auszubauen. Atech ist als brasilianisches Systemhaus für Luftverkehrsmanagement (ATM) und Verteidigung bekannt. Basierend auf internationalen Standards ist das Unternehmen für die Entwicklung des brasilianischen Flugsicherungsystems verantwortlich, welches von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) als Referenzsystem weltweit anerkannt wird. Diese Expertise soll nun verstärkt in den europäischen Markt getragen werden. Das Portfolio von Atech für den Verteidigungs- und öffentlichen Sicherheitsbereich umfaßt innovative Lösungen wie Kommando- und Kontrollsysteme, Intelligenz- und Datenanalysewerkzeuge, Vorfallmanagementplattformen, Drohnensteuerung und fortschrittliche Cybersicherheitstechnologien. Ziel ist die Integration und Optimierung von Überwachung, Analyse und Entscheidungsfindung in Echtzeit, um komplexe Operationen wie Krisenmanagement, Grenzüberwachung und Verteidigungseinsätze zu unterstützen. Die physische Präsenz in

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El Al  bietet Schiffspassagen als Alternative zu annullierten Israel-Flügen an

Die israelische Fluggesellschaft EL AL bietet Passagieren, deren Flüge nach Israel annullirt wurden, eine ungewöhnliche Alternative zur Rückreise an: die Beförderung auf einem Kreuzfahrtschiff von Zypern aus. Kunden von EL AL und der Tochtergesellschaft Sundor, deren gebuchte Flüge gestrichen werden mußten, können diese Schiffspassage als kostenlose Option anstelle eines Rückholfluges wählen. Dies stellt eine zusätzliche Reisemöglichkeit neben den weiterhin angebotenen Rückholflügen dar, um die Heimreise für betroffene Reisende zu ermöglichen. Die Schiffspassage von Zypern nach Israel startet am 26. Juni 2025 um 13:30 Uhr Ortszeit vom Hafen Limassol auf Zypern und wird voraussichtlich am Freitagmorgen im Hafen von Aschdod eintreffen. Zusätzlich wird eine Fahrt in der Gegenrichtung, von Israel nach Zypern, für die allgemeine Öffentlichkeit angeboten. Diese Passage, deren Ticketpreis bei 550 Euro liegt, ist für den 24. Juni 2025 um 13:30 Uhr vom Hafen Aschdod aus angesetzt. Beide Fahrten sollen jeweils etwa 1.500 Passagieren Platz bieten. Diese Initiative reagirt auf die anhaltend herausfordernde Situation im Luftverkehr, die zu Flugstreichungen führen kann. Durch das Anbieten einer Seeverbindung versucht EL AL, die Reiseoptionen für seine Kunden zu diversifizieren und eine Lösung für die Rückkehr nach Israel zu bieten, während gleichzeitig die Flugkapazitäten aufrechterhalten werden. Kunden, die sich für die Schiffspassage von Zypern nach Israel entscheiden, können sich nicht zusätzlich für einen Rückholflug registriren. Es wird darauf hingewiesen, daß die Tickets für die Schiffspassage, unabhängig vom Erwerb über EL AL oder Sundor, nicht erstattungsfähig sind. Die Bereitstellung von Kreuzfahrtschiffen als Transportmittel in Zeiten von Flugausfällen ist eine unkonventionelle, jedoch effektive Maßnahme, um

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Wirtschaftlicher Gegenwind zwingt Jetblue zu Kurskorrektur: Kapazitätsabbau und Betriebsbremse auf dem Weg zur Profitabilität

Die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue Airways sieht sich aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten und einer schwächeren Reisenachfrage gezwungen, ihre Pläne zur Erreichung der Profitabilität im Jahre 2025 anzupassen. Joanna Geraghty, die Vorstandsvorsitzende von Jetblue, informierte die Mitarbeiter der Airline darüber, daß das Unternehmen gezwungen sei, die Kapazität zu reduzieren, unrentable Routen einzustellen und die Kabinenumgestaltung ihrer Airbus A320-200 Flotte zu verlangsamen, was zur vorübergehenden Stilllegung eines Teils dieser Flugzeuge führen wird. Diese Maßnahmen sind eine direkte Reaktion auf die anhaltend herausfordernde Marktlage und die Notwendigkeit, die Betriebskosten zu senken, nachdem wichtige strategische Allianzen nicht zustande kamen. Hoffnung auf Erholung, aber längerfristiger Weg zur Profitabilität In einem von ch-aviation eingesehenen Schreiben an die Belegschaft äußerte Joanna Geraghty die Hoffnung, daß die Nachfrage und die Buchungen wieder anziehen werden. Gleichwohl dämpfte sie die Erwartungen an eine schnelle Erholung der finanziellen Lage: „Wir hoffen, daß die Nachfrage und die Buchungen wieder anziehen werden, aber selbst eine Erholung wird den Boden, den wir dieses Jahr verloren haben, nicht vollständig ausgleichen, und unser Weg zurück zur Profitabilität wird länger dauern, als wir gehofft hatten. Das bedeutet, daß wir immer noch auf geliehenes Geld angewiesen sind, um die Fluggesellschaft am Laufen zu halten.“ Diese offene Kommunikation verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der finanziellen Situation von Jetblue, die, wie viele andere Fluggesellschaften, unter den volatilen Marktbedingungen der Nachpandemie-Ära leidet. Die Abhängigkeit von externen Finanzierungen zeigt den Druck, unter dem das Management steht, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Die Fluggesellschaft reagiert auf die schwächere Nachfrage, indem sie ihre Kapazität anpaßt.

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Air India kürzt Flugplan: Maßnahmen zur Betriebsverbesserung nach jüngsten Problemen

Air India hat eine vorübergehende Reduzierung ihres Flugangebotes auf Kurz- und Mittelstrecken bekanntgegeben. Die Fluggesellschaft wird bis mindestens zum 15. Juli 2025 insgesamt 118 wöchentliche Flüge auf 19 Routen streichen und den Dienst auf drei Strecken vollständig einstellen. Diese Maßnahme, welche die Fluggesellschaft am 22. Juni 2025 als freiwilligen Schritt bezeichnete, zielt darauf ab, die operative Stabilität zu erhöhen und kurzfristige Störungen für Passagiere zu minimieren. Die Kürzungen betreffen weniger als fünf Prozent des Kurz- und Mittelstreckennetzes von Air India, stellen jedoch eine Reaktion auf jüngste operative Herausforderungen und ein tragisches Unglück dar. Freiwillige Kürzungen zur Verbesserung der Pünktlichkeit In ihrer Erklärung vom 22. Juni 2025 betonte Air India, daß die vorgenommenen Kürzungen eine bewußte Entscheidung zur Verbesserung der Betriebsqualität seien. Das Unternehmen strebt an, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit seiner Flüge zu erhöhen, um so das Vertrauen der Passagiere zu stärken und die Anzahl der kurzfristigen Ausfälle oder Verspätungen zu reduzieren. Solche proaktiven Maßnahmen sind in der Luftfahrtbranche nicht unüblich, insbesondere wenn eine Fluggesellschaft mit operativen Engpässen oder Qualitätsproblemen zu kämpfen hat. Oftmals sind es unvorhergesehene Ereignisse wie technische Defekte, Personalengpässe oder unzureichende Planung, die zu einer Kaskade von Störungen führen können, welche die Passagiere direkt betreffen. Durch die vorübergehende Reduzierung des Flugplans verschafft sich Air India offenbar den nötigen Spielraum, um interne Abläufe zu optimieren und die Servicequalität zu verbessern. Die Fluggesellschaft versicherte, trotz dieser Reduzierungen weiterhin nahezu 600 Kurz- und Mittelstreckenflüge täglich auf 120 nationalen und internationalen Kurzstreckenrouten durchzuführen. Betroffene Routen und Entschädigung für Passagiere Die drei vollständig

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