Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Hotel Stefanie in Wien ernennt Wolfgang Gumhalter zum neuen Küchenchef

Das traditionsreiche Hotel Stefanie, Wiens ältester Hotelbetrieb, hat Wolfgang Gumhalter zum neuen Küchenchef seines gleichnamigen Restaurants ernannt. Gumhalter, der seit 2010 für die Schick Hotels Gruppe tätig ist, übernimmt die Leitung eines 18-köpfigen Teams. Er soll das kulinarische Angebot des im Jahre 1600 gegründeten Hauses in die Zukunft führen. Sein langjähriger Wegbegleiter Dennis Nikolic wird ihm als Souschef zur Seite stehen. Peter Buocz, der General Manager des Hotels, zeigte sich stolz über die Ernennung. Er lobte Gumhalters Qualitätsanspruch und betonte, daß die Beförderung langjähriger Mitarbeiter ein wichtiger Teil der Unternehmensphilosophie sei. Das neue Führungsteam unter Gumhalter und Nikolic solle die kulinarische Tradition des Hauses mit innovativen Akzenten verbinden und interne Prozesse optimieren. Gumhalter selbst äußerte seine Vorfreude, das Restaurant mit einer Mischung aus authentischer Wiener Küche und frischer Inspiration zu leiten und die Wiener zu Stammgästen zu machen. Das Restaurant „Stefanie“ ist bekannt für seine klassische Wiener Küche, die Gumhalter nun zeitgemäß neu interpretiert. Ein Beispiel dafür ist der sogenannte „Altwiener Schmankerlreise“, ein Sieben-Gänge-Menü, das die Geschichte Wiens auf kulinarische Weise erzählt. Gumhalter möchte dabei auch auf moderne Ernährungsgewohnheiten und Unverträglichkeiten eingehen, etwa durch vegetarische Varianten der Gerichte. Das Restaurant bietet neben à la carte-Gerichten auch einen Sonntagsbrunch und ein Mittagsbuffet an. Gumhalter begann seine Laufbahn in der Schick Hotels Gruppe als Jungkoch im Schwesterhotel Erzherzog Rainer und wechselte 2010 ins Hotel Stefanie, wo er in verschiedenen Positionen tätig war, zuletzt als Souschef. Sein Souschef Dennis Nikolic ist seit 2017 im Hotel und arbeitete bereits seit mehreren Jahren eng mit

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Brussels Airlines meldet Verluste im ersten Halbjahr 2025

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines hat das erste Halbjahr 2025 mit einem operativen Verlust abgeschlossen. Das bereinigte EBIT lag bei minus 46 Millionen Euro, was einem leichten Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen, das in den ersten sechs Monaten 4,2 Millionen Passagiere beförderte, führt das negative Ergebnis vor allem auf externe Einflüsse zurück. Laut Nina Öwerdieck, Finanzvorstand von Brussels Airlines, seien insbesondere die landesweiten Demonstrationen in Belgien für eine geschätzte finanzielle Belastung von rund 12 Millionen Euro verantwortlich. Hinzu kamen eine Neubewertung von Vermögenswerten, unerwartete Wartungskosten und Störungen im Langstreckenbetrieb. Im Gegensatz dazu entwickelte sich das europäische Streckennetz positiv und spiegelte eine starke Nachfrage wider. Die Fluggesellschaft bleibt dennoch zuversichtlich, am Jahresende ein positives Gesamtergebnis zu erzielen. Für die reiseintensive Sommersaison hat Brussels Airlines ihre Flotte auf 50 Flugzeuge aufgestockt, darunter zusätzliche Maschinen der Typen Airbus A320 und Airbus A330. Zudem werden vier Airbus A220 über den Wetlease-Partner Air Baltic eingesetzt. Um den Betrieb zu sichern, wurden seit Januar 2025 mehr als 300 neue Mitarbeiter eingestellt, darunter Piloten, Kabinenpersonal und Bodenkräfte. Erstmals setzte die Airline auch speziell geschulte Sommerstudenten als Kabinenpersonal ein. Am Flughafen Brüssel wurde die Kapazität der Gepäckabgabe verdoppelt, um die Abläufe zu beschleunigen. Brussels Airlines sieht sich angesichts der Herausforderungen bestärkt, eine widerstandsfähigere Kostenstruktur aufzubauen. Dazu gehören eine bewußte Ressourcenallokation, Kostendisziplin und die Optimierung des Streckennetzes. Die Fluggesellschaft plant, die starke Nachfrage im Sommer zu nutzen, um die Verluste aus der ersten Jahreshälfte auszugleichen und das dritte profitable Jahresergebnis in Folge zu erreichen.

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Lufthansa beruft Francesco Sciortino zum neuen Hub Manager in Frankfurt

Die Fluggesellschaft Lufthansa hat eine Neubesetzung in der Führungsebene bekanntgegeben. Zum 1. September 2025 wird Francesco Sciortino als neues Vorstandsmitglied die Verantwortung als Hub Manager für den Standort Frankfurt übernehmen. Gleichzeitig wird er die Position des Accountable Manager der Lufthansa Airline antreten. Sciortino kommt von Austrian Airlines, wo er zuletzt als Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer (COO) tätig war. Vor seiner Tätigkeit bei Austrian Airlines hatte Sciortino bereits leitende Positionen inne, unter anderem als Geschäftsführer und Accountable Manager bei den Fluggesellschaften Germanwings und SunExpress. Er verfügt zudem über langjährige Erfahrung als Pilot und ist derzeit Kapitän auf Airbus A330/340 Flugzeugen bei Lufthansa. Der bisherige Interims-Hub-Manager für Frankfurt, Klaus Froese, wechselt planmäßig als Kapitän in die Boeing 747-Flotte von Lufthansa. Auch in München gibt es eine Veränderung in der Führung. Heiko Reitz, ebenfalls Mitglied des Vorstands der Lufthansa Airlines, wird ab dem 1. September 2025 als Hub Manager für den Standort München verantwortlich sein. Der bisherige Hub Manager und CEO, Jens Ritter, wird sich fortan vollständig auf seine Aufgaben als Chief Executive Officer konzentrieren und die konsequente Umsetzung des Turnaround-Programms der Fluggesellschaft vorantreiben. Die Neubesetzungen folgen auf die strategische Entscheidung der Lufthansa Airlines Anfang 2025, dedizierte Hub Manager einzusetzen, um die operativen Prozesse zwischen den Lufthansa-Teams und ihren Partnern an den Drehkreuzen Frankfurt und München zu verbessern. Seitdem habe sich die Betriebsstabilität, die Pünktlichkeit sowie die Kundenzufriedenheit deutlich verbessert. Die Entscheidung, separate Hub Manager zu berufen, ist ein klares Signal für die Bedeutung der beiden zentralen Standorte im Streckennetz der Lufthansa.

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Österreichisches Bundesheer entwickelt eigene Satelliten

Das österreichische Bundesheer entwickelt erstmals eigene Satelliten, um seine sicherheitspolitische Unabhängigkeit zu stärken und die Abhängigkeit von anderen Staaten zu reduzieren. Als Teil dieser neuen Weltraumstrategie sind unter der Leitung von Brigadier Friedrich Teichmann zwei Forschungsprojekte angelaufen, die darauf abzielen, eigene Satelliten für Kommunikation, Navigation und Satellitenbilder zu entwickeln. Die Projekte mit den Bezeichnungen LEO2VLEO und BEACONSAT umfassen den Bau von insgesamt fünf Satelliten und sollen Österreich als aktiven Gestalter im Orbit positionieren. Das Projekt LEO2VLEO ist eine Kooperation mit den Niederlanden und sieht den Bau von vier Satelliten vor. Davon sind drei für den operativen Einsatz bestimmt und sollen zwischen dem Low Earth Orbit und dem Very Low Earth Orbit fliegen. Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund zehn Millionen Euro, von denen Österreich sechs Millionen trägt. Diese Satelliten sollen ab Ende 2026 beziehungsweise Anfang 2027 gestartet werden und deutlich schärfere Bilder liefern als herkömmliche Satelliten. Dies ermöglicht eine präzisere Lageerfassung und ist für militärische Einsätze von großer Bedeutung. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte, der sicherheitspolitische Wandel, insbesondere durch den Krieg in der Ukraine, habe gezeigt, wie wichtig Satelliten für militärische Einsätze seien. Ein weiteres, rein österreichisches Projekt ist BEACONSAT, das das Bundesheer in Zusammenarbeit mit zivilen Unternehmen umsetzt. Hierbei soll ein besonders kompakter Satellit gebaut werden, der für die Navigation über Satellitensignale zuständig ist. Die geringe Baugröße macht diesen Satelliten sicherer und schwerer angreifbar. Die Kosten für dieses Projekt liegen bei unter einer Million Euro und der Start ist ebenfalls für Ende 2026 vorgesehen. Die Betriebsdauer der Systeme

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Eurowings erzielt stabile Performance in der ersten Jahreshälfte 2025

Die Fluggesellschaft Eurowings hat die erste Hälfte des Jahres 2025 mit einer starken operativen Leistung und hoher Kundenzufriedenheit abgeschlossen. Von den insgesamt 77.000 durchgeführten Flügen erreichten rund 80 Prozent ihr Ziel pünktlich. Die Zuverlässigkeit der Flüge lag bei 99 Prozent, was in der Branche als sehr hohes Niveau gilt. Die Kundenzufriedenheit, gemessen am Net Promoter Score (NPS), erreichte einen Wert von 47, was die positive Wahrnehmung der Fluggesellschaft durch ihre Passagiere bestätigt. Insgesamt entschieden sich in den ersten sechs Monaten mehr als 10 Millionen Passagiere für Eurowings, Deutschlands größten Ferienflieger. Jens Bischof, CEO von Eurowings, betonte, daß die Airline auf die starke Nachfrage nach touristischen Reisen mit einer deutlichen Ausweitung ihres Programms reagiert habe. Eurowings flog dabei rund 150 Ziele in ganz Europa an. Laut Bischof spiegelt die gute Performance den klaren Fokus auf Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenorientierung wider. Diese Ergebnisse seien das Resultat einer starken Mannschaftsleistung und des erfolgreichen Ausbaus von Eurowings zur „Value Airline für Europa“. Diese Strategie wurde auch von der Luftfahrt-Rating-Agentur Skytrax anerkannt, die Eurowings zur „Besten Low-Cost Airline Europas 2025“ kürte. Trotz der stabilen operativen Leistung und der gestiegenen Passagierzahlen weist das Point-to-Point-Geschäftsfeld des Lufthansa Konzerns, zu dem Eurowings und die Beteiligung an SunExpress gehören, zum Stichtag 30. Juni 2025 ein operatives Ergebnis (Adjusted Ebit) von minus 137 Millionen Euro auf. Dieser Verlust ist nach Unternehmensangaben insbesondere auf die weiter steigenden Steuern und Gebühren am Luftverkehrsstandort Deutschland zurückzuführen. Die Zahl der Beschäftigten bei Eurowings stieg auf knapp 5.500. Eurowings positioniert sich als „Value-Airline“ und hebt

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Swiss verzeichnet Ergebnisrückgang trotz betrieblicher Fortschritte

Swiss International Air Lines (Swiss) hat das erste Halbjahr 2025 mit einem operativen Ergebnis von 195,1 Millionen Schweizer Franken abgeschlossen, was einem Rückgang von 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Obwohl die operativen Erträge mit 2,69 Milliarden Schweizer Franken stabil blieben, wurde die Profitabilität der Fluggesellschaft durch ein herausforderndes Marktumfeld, steigende Kosten und strukturelle Kapazitätsengpässe beeinträchtigt. Trotz des Ergebnisrückgangs konnte Swiss ihre operationelle Performance verbessern und das Kundenerlebnis systematisch weiterentwickeln. Dennis Weber, Finanzchef von Swiss, führte den Rückgang auf die aktuellen geo- und handelspolitischen Spannungen sowie auf steigende Kosten für Personal und Gebühren zurück. Zudem hätten die anhaltenden Engpässe bei Flugzeugen, Triebwerken und Piloten die Profitabilität spürbar beeinträchtigt. Positiv hob er die Entwicklung der Treibstoffpreise hervor. Im ersten Halbjahr starteten 72,4 Prozent aller Flüge pünktlich, was einer Steigerung von 3,9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die Flugplanstabilität konnte mit 97,6 Prozent auf einem hohen Niveau gehalten werden. Im reiseintensiveren zweiten Quartal, von April bis Juni 2025, setzte sich der Ergebniseinbruch fort. Das operative Ergebnis lag bei 191,7 Millionen Schweizer Franken, ein Rückgang von rund 18 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die operativen Erträge sanken leicht auf 1,47 Milliarden Schweizer Franken. Dennoch konnte Swiss im ersten Halbjahr 2025 ein leichtes Passagierwachstum von 0,1 Prozent auf rund 8,5 Millionen beförderte Gäste verzeichnen. Die Zahl der Flüge stieg um 1,8 Prozent auf über 70.000. Swiss reagiert auf die schwierigen Rahmenbedingungen mit einem umfassenden Maßnahmenpaket. So wurde unter anderem eine Vereinbarung mit dem Sozialpartner Aeropers geschlossen, um die Verfügbarkeit des Cockpit-Personals zu verbessern. Zudem

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Air France-KLM bricht Verhandlungen mit Air Europa ab

Die Konsolidierung des europäischen Flugmarktes steht weiterhin im Mittelpunkt strategischer Überlegungen großer Luftfahrtkonzerne. In diesem Kontext hat die Air France-KLM-Gruppe die Gespräche über den Erwerb einer Beteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa eingestellt. Diese Entscheidung wurde von Benjamin Smith, dem Chef des französisch-niederländischen Luftfahrtkonzerns, im Rahmen der Präsentation der Halbjahresergebnisse am 31. Juli 2025 bekanntgegeben. Nach monatelangen Verhandlungen, die seit November 2024 andauerten, konnte keine Einigung mit der Eigentümerfamilie Hidalgo, der Gründerin und Inhaberin des spanischen Reisekonzerns Globalia, erzielt werden. Die Verhandlungen, die bereits der dritte Versuch von Air France-KLM waren, sich an Air Europa zu beteiligen, verdeutlichen die komplexen Hürden bei der Übernahme von Fluggesellschaften und eröffnen nun neue strategische Optionen für andere Mitbewerber wie Lufthansa und Turkish Airlines, die bereits ihre Fühler ausgestreckt haben. Ein dritter Versuch endet ohne Einigung Die Verhandlungen zwischen Air France-KLM und Globalia, dem Mutterkonzern von Air Europa, waren von Beginn an von einem Ungleichgewicht in den Bewertungen geprägt. Während die Familie Hidalgo eine 20-prozentige Beteiligung ursprünglich mit 240 Millionen Euro bewertete, was eine Gesamtbewertung von 1,2 Milliarden Euro für die Airline implizieren würde, wurde dieser Wert später auf eine 25-prozentige Beteiligung für denselben Betrag, also eine Gesamtbewertung von rund 960 Millionen Euro, angepaßt. Dagegen bot die Air France-KLM-Gruppe für einen 51-prozentigen Anteil an Air Europa, also für die Mehrheit der Anteile, lediglich 300 Millionen Euro, was die Airline mit nur rund 588 Millionen Euro bewertet hätte. Dieses erhebliche Auseinanderklaffen der Preisvorstellungen war, wie sich nun herausstellte, eine unüberwindbare Hürde, die zu dem

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ADV kritisiert Bundeshaushalt 2026: Verpaßte Chance für deutsche Luftfahrtpolitik

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (ADV) hat sich kritisch zum Regierungsentwurf des Bundeshaushalts 2026 geäußert. Der Verband sieht in dem am 30. Juli 2025 vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf eine verpaßte Gelegenheit, die Luftfahrtbranche in Deutschland strategisch neu aufzustellen. Nach Ansicht des ADV würden dringend benötigte Maßnahmen ausbleiben, stattdessen blieben fiskalische Belastungen bestehen und entlastende Schritte fielen weg. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer der ADV, warnte davor, daß diese Politik die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Standorte schwäche. Er befürchtet, daß weitere Fluggesellschaften sich von deutschen Flughäfen zurückziehen und das Angebot an Flugzielen verringern könnten. Dies würde sich negativ auf Privat- und Geschäftsreisende sowie auf heimische Unternehmen auswirken. Insbesondere die fortbestehende Luftverkehrsteuer sei mit jährlich über 2 Milliarden Euro ein Anachronismus. Sie verteuere Flugreisen, schwäche die Anbindung der Regionen und verzerre den Wettbewerb zulasten deutscher Flughäfen. Ein weiterer Kritikpunkt ist die fehlende Finanzierung der Flugsicherung an kleineren Flughäfen. Diese Aufgabe wird von den Flughäfen selbst organisiert und ist gebührenfinanziert. Der Verband fordert eine staatliche Übernahme eines Sockelbetrages, um höhere Ticketpreise oder gar den Wegfall regionaler Verbindungen zu verhindern. Beisel betonte, daß gerade die Regionen dadurch Wirtschaftskraft und Anschluß an internationale Märkte verlieren würden. Der ADV entgegnet auch Berichten, die überhöhte Flughafenentgelte als Ursache für Standortnachteile nennen. Er stellt klar, daß die Flughafenentgelte in Deutschland im unteren europäischen Durchschnitt liegen und international wettbewerbsfähig seien. Ein Rechenbeispiel verdeutlicht, daß die staatlichen Steuern und Gebühren für einen Flug nach New York ab Deutschland mit 18.216 Euro erheblich höher seien als die 5.613 Euro ab einem europäischen Flughafen, während die

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Ein historischer Brückenschlag: 70 Jahre Flugverbindung zwischen Wien und Warschau

Eine der ältesten und beständigsten Flugrouten Europas feiert ein bemerkenswertes Jubiläum: Die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines und der Flughafen Wien würdigen die Wiederaufnahme des Linienbetriebs zwischen Warschau und Wien vor genau 70 Jahren. Am 29. Juli 1955 begann eine Partnerschaft, die sich über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil des europäischen Flugnetzes entwickelt hat. Doch die Wurzeln dieser Verbindung reichen noch weiter zurück, bis ins Jahr 1929, als das erste LOT-Flugzeug in der österreichischen Hauptstadt landete. Die Strecke zwischen den beiden mitteleuropäischen Metropolen ist nicht nur ein Symbol für Kontinuität, sondern auch ein Schauplatz technologischer Premieren gewesen, der das gegenseitige Vertrauen und die strategische Bedeutung dieser Route eindrucksvoll belegt. Ein Rückblick: Von den Anfängen bis zur heutigen Erfolgsgeschichte Die Geschichte der LOT Polish Airlines in Wien ist tief verwurzelt und eng mit der Entwicklung der Luftfahrt im 20. Jahrhundert verbunden. Bereits am 2. Jänner 1929 landete das erste Flugzeug der damals noch jungen Fluggesellschaft auf dem ehemaligen Flugfeld Aspern in Wien. Dieser Flug, der damals noch von Kattowitz aus startete, markierte den Beginn einer Präsenz in der Donaumetropole, die auch nach der Eröffnung des heutigen Flughafens Wien im Jahre 1954 fortgesetzt wurde. Der entscheidende Meilenstein, dessen 70. Jubiläum nun gefeiert wird, war die Wiederaufnahme des Linienbetriebs am 29. Juli 1955. Dieser Flugbetrieb, der Warschau und Wien seither ununterbrochen verbindet, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer Schlüsselroute im Streckennetz beider Partner. Wie der Vorstand der Flughafen Wien AG, Julian Jäger, betont, war LOT Polish Airlines eine der ersten internationalen

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Urlaubsguru-Umfrage: Deutsche bevorzugen neue Reiseziele und soziale Erlebnisse

Eine aktuelle Umfrage des Reiseportals Urlaubsguru offenbart eine klare Präferenz der Deutschen für das Entdecken neuer Reiseziele. Im Rahmen der Sommerkampagne „Urlaub ist mehr als nur Urlaub“ befragte das Portal das Reiseverhalten von 1.375 Personen über seinen Instagram-Kanal. Das Ergebnis zeigt, daß 79 Prozent der Befragten es vorziehen, einen neuen Ort zu erkunden, anstatt zu einem bereits bekannten „Wohlfühlort“ zurückzukehren. Dies deutet auf eine ausgeprägte Entdeckungslust und Neugier unter deutschen Urlaubern hin. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Umfrage betrifft die soziale Komponente des Urlaubes. Eine deutliche Mehrheit von 82 Prozent der Befragten legt großen Wert darauf, ihre Urlaubszeit mit ihren „Lieblingsmenschen“ zu verbringen. Lediglich 18 Prozent priorisieren die Zeit für sich selbst. Dies unterstreicht die Bedeutung gemeinsamer Erlebnisse und die soziale Interaktion als wesentliches Element der Urlaubsgestaltung für die Mehrheit der Deutschen. Hinsichtlich der Nutzung digitaler Medien und sozialer Netzwerke während des Urlaubes zeigen sich die Meinungen geteilt. 42 Prozent der Befragten nutzen die freie Zeit für einen bewußten „Digital Detox“, also eine Reduzierung der Nutzung mobiler Geräte und sozialer Plattformen. Dem gegenüber stehen 58 Prozent, die im Urlaub aktiver sein wollen und sich als sogenannte „Teilzeit-Influencer“ in sozialen Netzwerken präsentieren. Dieser Trend spiegelt die zunehmende Bedeutung von Selbstdarstellung und dem Teilen von Reiseerlebnissen in sozialen Medien wider, auch wenn ein erheblicher Teil der Reisenden bewußt eine Auszeit von der digitalen Welt sucht. Die Online-Umfrage wurde am 15. Juli 2025 durchgeführt. Die Teilnehmer konnten bei jeder der drei Fragen jeweils nur eine Antwortmöglichkeit wählen. Die Ergebnisse zeichnen ein Bild von

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