Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Antonov An-124: Kanada unternimmt weitere rechtliche Schritte zur Beschlagnahme

Die kanadische Regierung hat ihre rechtlichen Bemühungen intensiviert, um die vollständige Verfügungsgewalt über ein russisches Antonov An-124 Frachtflugzeug zu erlangen, das seit Februar 2022 am Toronto Pearson International Airport (YYZ) festsitzt. Das Flugzeug, betrieben von der Volga-Dnepr Airlines, strandete in Kanada kurz nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Ein Sprecher von Global Affairs Canada teilte dem lokalen Nachrichtenportal INsauga mit, daß der Generalstaatsanwalt von Kanada am 18. März 2025 beim Obersten Gerichtshof von Ontario ein Einziehungsverfahren eingeleitet hat. „Eine Person oder Einrichtung mit einem Interesse oder einem Recht an dem beschlagnahmten Eigentum hat die Möglichkeit, Beweise vorzulegen und an administrativen und Gerichtsverfahren teilzunehmen“, erklärte der namentlich nicht genannte Beamte in einer Stellungnahme. Wertvolles Frachtflugzeug seit drei Jahren in Toronto Das betroffene Flugzeug mit der Registrierungsnummer RA-82078 gehört der Volga-Dnepr Airlines, einer russischen Frachtfluggesellschaft und Tochtergesellschaft der Volga-Dnepr Gruppe. Die Antonov An-124-100 Ruslan ist mit einer Hebekapazität von 150 Tonnen eines der größten Frachtflugzeuge der Welt. Ihre Fähigkeit, übergroße und schwere Lasten zu transportieren, macht sie zu einem wertvollen strategischen Gut für die kommerzielle und militärische Logistik. Zum Zeitpunkt des russischen Einmarsches in die Ukraine am 24. Februar 2022 lieferte die Maschine gerade eine Ladung von COVID-19-Testkits von China nach Kanada. Drei Tage später, während das Flugzeug noch seine Fracht in Toronto entlud, schloß Kanada seinen Luftraum für russische Fluggesellschaften, wodurch die An-124 faktisch gestrandet war. Im Juni 2023 ordnete Kanada die formelle Beschlagnahme des Flugzeugs im Rahmen seiner Sanktionen als Reaktion auf Rußlands Handlungen in der Ukraine

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Global Airlines holt Ex-Etihad-Chef James Hogan an Bord

Der britische virtuelle Carrier Global Airlines, ein ambitioniertes A380-Startup, hat die Beratungs- und Investmentfirma Knighthood Global unter der Leitung des ehemaligen Etihad Aviation Group-Chefs James Hogan mit der Bereitstellung von „strategischer Schlüsselberatung und Unterstützung“ beauftragt. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Knighthood Global auch Anteilseigner an der neuen britischen Fluggesellschaft. Diese strategische Partnerschaft kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Global Airlines plant, in Kürze ihre ersten beiden Hin- und Rückflüge über den Atlantik durchzuführen, obwohl das Unternehmen noch keine eigene Betriebsgenehmigung (AOC) im Vereinigten Königreich besitzt. Knighthood Global wird Anteilseigner und strategischer Berater Knighthood Global gab bekannt, daß das Unternehmen nicht nur strategische Beratung leisten, sondern auch eine Beteiligung an Global Airlines eingehen wird. Der Fokus der Beratung wird auf der Strategie für die nächsten Phasen des Unternehmensaufbaus liegen, während gleichzeitig der Antrag auf ein britisches AOC vorangetrieben wird. James Hogan, der von 2006 bis 2017 die Etihad Aviation Group leitete und eine ambitionierte globale Investitionsstrategie verantwortete, sowie James Rigney, ein ehemaliger Finanzchef von Etihad, werden als strategische Berater für Global Airlines fungieren. Beide Manager verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Luftfahrtindustrie und sollen Global Airlines in den Bereichen Finanzen und operative Abläufe unterstützen sowie bei der Kapitalbeschaffung beratend zur Seite stehen. Die genaue Höhe der Beteiligung von Knighthood Global und die Details der Partnerschaft wurden auf Anfrage zunächst nicht bekanntgegeben. Erste Testflüge über den Atlantik unter der Regie von Hi Fly Die Bekanntgabe der Partnerschaft mit Knighthood Global erfolgt inmitten der Vorbereitungen von Global Airlines für ihre ersten Transatlantikflüge. Das

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Neue Nonstopverbindung nach Antalya erweitert Angebot ab Airport Weeze

Der Airport Weeze am Niederrhein baut sein Streckennetz weiter aus. Die türkische Fluggesellschaft Freebird Airlines nimmt ab diesem Sommer eine neue, zweimal wöchentlich bediente Nonstopverbindung zum beliebten türkischen Urlaubsziel Antalya auf. Flugtickets für die Strecke sind sowohl als Einzelflüge direkt bei der Airline buchbar als auch über die Programme zahlreicher großer deutscher Reiseveranstalter, die die neue Verbindung bereits in ihre Pauschalreiseangebote integriert haben. Tom Kurzweg, Sprecher der Flughafen Niederrhein GmbH, zeigte sich erfreut über die neue Flugverbindung. Er wies darauf hin, daß sich verschiedene Reiseveranstalter verstärkt am Airport Weeze im Bereich der Pauschalreisen engagieren würden. Die Entscheidung von Freebird Airlines, Antalya in den Flugplan aufzunehmen, erweitere das Angebot des Flughafens um ein weiteres attraktives Urlaubsziel, das sowohl bei deutschen als auch bei ausländischen Reisenden sehr beliebt sei. Antalya an der türkischen Riviera ist bekannt für seine langen Sandstrände, das klare blaue Wasser und die zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten. Mehmet Demirdal, Deutschland-Manager von Freebird Airlines, betonte die Bedeutung des Airport Weeze für die Airline. Freebird Airlines bedient bereits von 14 deutschen Flughäfen aus verschiedene Ziele in der Türkei. Die Ergänzung des Streckenportfolios um Weeze sei ein konsequenter Schritt, um das Angebot für Urlauber vom Niederrhein und aus dem angrenzenden niederländischen Gelderland weiter auszubauen. Demirdal zeigte sich zufrieden mit der starken Nachfrage sowohl bei Direktbuchungen als auch durch die enge Kooperation mit Reisebüros und Veranstaltern, die die neuen Türkei-Flüge in ihr Programm aufgenommen haben. Freebird Airlines, 2001 gegründet, ist eine türkische Charterfluggesellschaft mit Sitz in Antalya, die primär touristische Ziele anfliegt.

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Sea Cloud Cruises setzt im Herbst auf kulinarische Entdeckungsreisen entlang Italiens Küste

Die Hamburger Reederei Sea Cloud Cruises erweitert ihr Herbstprogramm 2025 um ein besonderes Angebot für Feinschmecker. Auf fünf aufeinanderfolgenden Reisen mit der Sea Cloud Spirit entlang der Westküste Italiens stehen die regionalen Spezialitäten der bereisten Provinzen im Mittelpunkt. Gäste können an Bord und bei Ausflügen an Land die vielfältige Küche von Sizilien, der Toskana, Ligurien, Kampanien, Sardinien und dem Piemont intensiv kennenlernen. Ein Höhepunkt der Reiseperiode zwischen dem 8. September und dem 25. Oktober 2025 ist ein einwöchiges Gastspiel der renommierten Sterneköche Erik Arnecke und Boris Rommel an Bord der Sea Cloud Spirit. Jede der fünf Reisen widmet sich neben Kunst und Kultur der jeweiligen Region insbesondere deren kulinarischen Besonderheiten. Dabei liegt ein Fokus auf Olivenöl, Wein und Pasta in ihren zahlreichen Variationen. Während der Segeltörns rund um Sizilien, Sardinien und Korsika sowie entlang der Küsten der Toskana und Liguriens bietet die Reederei spezielle Landprogramme zu ausgewählten gastronomischen Adressen wie lokalen Restaurants, kleinen Weingütern und traditionellen Olivenölproduzenten an. Interessierte haben zudem die Möglichkeit, in Kochschulen die Zubereitung regionaler Gerichte in kleinen Gruppen zu erlernen. Auf ausgewählten Reisen wird der Sommelier Nils Lackner sein Fachwissen über italienische und französische Weine mit den Gästen teilen und Weinverkostungen anbieten. Den krönenden Abschluss der kulinarischen Reisefolge bildet die Fahrt der Sea Cloud Spirit von Nizza nach Neapel. Diese Reise beinhaltet gleich mehrere Höhepunkte: Die Sterneköche Erik Arnecke und Boris Rommel werden jeweils ein exklusives Dinner an Bord kreieren. Sommelier Nils Lackner hat zudem zwei spezielle Weintouren im Chianti-Gebiet und auf der Insel Elba organisiert.

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Tui baut Flugangebot ab Salzburg für Sommer 2025 aus

Der Reiseveranstalter Tui verstärkt sein Flugprogramm ab dem Flughafen Salzburg für den Sommer 2025 deutlich. Angesichts der großen Nachfrage nach Sonnen- und Badeurlaub wurden die ersten Flüge am vergangenen Wochenende nach Rhodos, Larnaca und Hurghada restlos ausgebucht. Dieser positive Trend setzt sich mit den Erstabflügen nach Kos und Kreta in den kommenden Tagen fort. Insgesamt bietet Tui ihren Kunden in Salzburg und Umgebung eine bequeme Anreise zu 15 Urlaubszielen in acht Ländern mit bis zu 39 wöchentlichen Abflügen, wobei 31 dieser Flüge in Kooperation mit dem Partner Eurowings durchgeführt werden. Griechenland und Spanien führen Beliebtheitsskala an Wie Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich, im Rahmen eines Pressegesprächs am Flughafen Salzburg erläuterte, reagiert das erweiterte Flugangebot auf die anhaltend hohe Nachfrage nach klassischen Sommerurlaubsdestinationen rund um das Mittelmeer. Besonders Griechenland erfreut sich größter Beliebtheit bei den Tui-Gästen ab Salzburg. Elf wöchentliche Abflüge verbinden die Region mit sechs griechischen Inseln: Karpathos, Zakynthos, Korfu, Kos, Rhodos und Kreta. Spanien folgt im Ranking der beliebtesten Urlaubsländer auf Platz zwei. Zehnmal wöchentlich, teilweise mehrmals täglich, bringt Eurowings Tui-Kunden nach Mallorca sowie zweimal wöchentlich nach Ibiza. Türkei legt deutlich zu – Kapazitäten um zehn Prozent erhöht Die Türkei belegt im Beliebtheitsranking der Tui-Gäste aus Salzburg den dritten Platz. Die türkische Riviera rund um Antalya wird in diesem Sommer aufgrund der starken Nachfrage siebenmal wöchentlich angeflogen – viermal mit Corendon Airlines und dreimal mit Pegasus Airlines. Um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden, hat Tui die Kapazitäten im Flugprogramm ab Salzburg im Vergleich zum Vorjahr um zehn

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Flughafen Dortmund probt den Ernstfall mit großangelegter Flugunfallübung

Der Dortmund Airport bereitet sich auf einen möglichen Notfall vor und führt am kommenden Samstag, den 10. Mai 2025, eine umfangreiche Flugunfallübung durch. Gemäß den Sicherheitsvorschriften der Europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) und der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) werden ab etwa 23:00 Uhr bis 01:00 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte an der Übung „U.W.E. 2025“ teilnehmen, um die Abläufe im Falle eines Flugzeugunglücks realistisch zu simulieren und zu trainieren. Solche Notfallübungen sind für alle Verkehrsflughäfen in regelmäßigen Abständen von zwei Jahren verpflichtend. Ziel der Übung ist es, ein realistisches Unfallszenario inklusive eines simulierten Brandes darzustellen und dabei die Kommunikationswege, Meldeketten und die operativen Abläufe bei einem Flugunfall auf dem Flughafengelände unter authentischen Bedingungen zu testen. Ein besonderer Fokus liegt auf der reibungslosen Zusammenarbeit der verschiedenen beteiligten Einsatzorganisationen. Das Übungsszenario sieht einen Triebwerksbrand nach der Landung vor, gefolgt von der Evakuierung des Flugzeugs. Aufgrund der angenommenen starken Rauchentwicklung wird zusätzlich die Evakuierung des Terminals simuliert. Der Schwerpunkt der Übung liegt auf der Bekämpfung des Flugzeugbrands, der technischen Rettung von Personen und dem Aufbau einer geordneten Patientenablage zur Erstversorgung Verletzter. In die Übung sind über 130 Beteiligte eingebunden, darunter die Flughafenfeuerwehr, die in Kooperation mit der Feuerwehr der Stadt Dortmund die Einsatzleitung übernimmt. Weiterhin nehmen mehrere Feuerwehren aus der Umgebung, Rettungsdienste, die Bundespolizei und der psychosoziale Notfalldienst teil. Rund 150 Darsteller und Komparsen stellen Verletzte mit realistischen Wundendarstellungen dar. Die Übung wird im Vorfeld detailliert geplant und im Anschluss umfassend ausgewertet, um die Einsatzabläufe kontinuierlich zu optimieren und die Kooperation zwischen den internen und externen

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Gulf Air vor der Wiederaufnahme von Flügen in die Vereinigten Staaten nach jahrzehntelanger Pause

Die staatliche Fluggesellschaft von Bahrain, Gulf Air, steht kurz vor der Bekanntgabe der Wiederaufnahme ihrer Flugverbindungen in die Vereinigten Staaten. Dies folgt der Erteilung einer Betriebsgenehmigung durch das US-amerikanische Verkehrsministerium (Department of Transportation – DoT), welche der Golf-Airline erlaubt, nach einer jahrzehntelangen Unterbrechung wieder US-amerikanische Ziele anzufliegen. Zuletzt bediente Gulf Air die Strecken nach Houston und New York, wobei die Verbindung nach New York zwischen 1994 und 1997 aufgrund von Problemen mit der Flugzeugverfügbarkeit eingestellt wurde. Die bevorstehende Ankündigung einer Rückkehr in die Vereinigten Staaten ist das Ergebnis jahrelanger Spekulationen von Führungskräften bei Gulf Air, die immer wieder ihr Interesse an der Wiederaufnahme von Transatlantikflügen betont hatten. Bereits im September 2024 deutete der CEO des Unternehmens an, daß ein solcher Service „bis Mitte 2025“ starten könnte. Berichten zufolge hat die bahrainische Zivilluftfahrtbehörde in jüngster Zeit erhebliche Fortschritte bei der Erfüllung der Sicherheitsstandards der US-amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA erzielt, was den Weg für die Rückkehr von Gulf Air in die USA ebnete. Diese Bemühungen mündeten in der Erteilung der Betriebsgenehmigung durch das DoT. Der CEO von Gulf Air, Jeffrey Goh, erklärte, daß das Unternehmen die US-Flüge aufnehmen werde, sobald die dafür benötigten Flugzeuge verfügbar seien. Schon im Jahr 2010 hatte der damalige CEO Kresimir Kucko angekündigt, daß die Fluggesellschaft innerhalb von drei Jahren in die USA zurückkehren wolle, Pläne, die jedoch durch die COVID-19-Pandemie vorübergehend auf Eis gelegt wurden. Modernisierung der Flotte als Basis für die Expansion Nachdem Gulf Air lange Zeit darum gerungen hatte, sich im Schatten der „großen Drei“ der

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Discover Airlines nimmt Frankfurt-Minneapolis auf

Die deutsche Fluggesellschaft Discover Airlines hat am 2. Mai 2025 ihren ersten Flug zum Minneapolis-Saint Paul International Airport (MSP) durchgeführt und damit die einzige Nonstop-Verbindung zwischen Deutschland und dem Bundesstaat Minnesota etabliert. Die neue saisonale Verbindung wird während der Sommersaison bis zum 24. Oktober 2025 viermal wöchentlich angeboten. Dieser Schritt der Lufthansa-Tochter kommt zu einer Zeit, in der das Interesse an Reisen mit Fokus auf Naturerlebnisse stetig wächst. Minneapolis, eingebettet in das als „Land der 10.000 Seen“ bekannte Minnesota, dient als idealer Ausgangspunkt für Aktivitäten wie Wandern, Camping und die Erkundung der weitläufigen Wildnis sowie der vielfältigen kulturellen Attraktionen des Bundesstaates. Flugplan und Hintergründe der neuen Verbindung Der Flugplan der neuen Direktverbindung sieht vier wöchentliche Flüge vor. Jeweils dienstags, mittwochs, freitags und sonntags startet ein Tagesflug von Frankfurt (FRA) nach Minneapolis (MSP). Der Rückflug von Minneapolis nach Frankfurt findet als Nachtflug statt. Diese saisonale Route ersetzt die bisherige, ganzjährige Verbindung der Muttergesellschaft Lufthansa. Marco Götz, CCO von Discover Airlines, betonte die Attraktivität Minnesotas für Sommerreisende: „Minnesota bietet weite, unberührte Landschaften und endlose Outdoor-Abenteuer – perfekt für Sommerreisende.“ Die Entscheidung für Minneapolis als neue Destination unterstreicht die strategische Ausrichtung von Discover Airlines, attraktive Ziele für Urlaubsreisende zu erschließen und dabei auch Regionen mit besonderem Natur- und Kulturerbe in den Fokus zu nehmen. Minneapolis und seine Zwillingsstadt Saint Paul bilden das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Minnesotas. Die Region ist nicht nur für ihre zahlreichen Seen und weiten Wälder bekannt, die vielfältige Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten bieten, sondern auch für eine lebendige Kunst- und

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Bargeld bleibt im Urlaub der Österreicher Favorit

Trotz der zunehmenden Verbreitung digitaler Zahlungsmethoden bevorzugt die Mehrheit der Österreicher auch im Urlaub weiterhin Bargeld. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der Bank99 unter 400 Personen. Demnach gaben 85 Prozent der Befragten an, im Ausland am liebsten mit Bargeld zu bezahlen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Bankomatkarte (57 Prozent) und die Kreditkarte (43 Prozent). Jüngere Reisende unter 30 Jahren nutzen Kreditkarten dabei seltener als ältere Generationen, greifen aber häufiger zu Online-Zahlungsdiensten oder bezahlen mit Smartphone oder Smartwatch. Die Kreditkarte erfreut sich jedoch großer Beliebtheit, wenn es um die Buchung von Reisen geht. Zwei Drittel der Befragten legen Wert auf kostenlose Stornierungsmöglichkeiten, und 54 Prozent nutzen die Kreditkarte gerne aufgrund der inkludierten Reiseversicherungen. Zudem schätzen 70 Prozent die weltweite Akzeptanz ihrer Kreditkarte, und sechs von zehn geben an, dass deren Nutzung bei bestimmten Buchungen wie Mietwagen oder Hotels sogar erforderlich sei. Patricia Kasandziev, Vorstandsmitglied der bank99, empfiehlt besonders für Reisen ausserhalb Europas die Mitnahme einer Kreditkarte, da dort oft Gebühren beim Geldwechsel oder an Geldautomaten anfallen können und Kreditkarten zusätzliche Sicherheitsmerkmale bieten. Die Umfrage zeigt auch Unterschiede im Ausgabeverhalten. Frauen geben zwar ebenso häufig wie Männer an, für den Urlaub sparen zu müssen, nutzen aber öfter Ratenzahlungen. Männer hingegen sind im Urlaub tendenziell großzügiger und achten weniger auf ihr Budget. Zwei Drittel der Befragten planen vorab einen finanziellen Puffer für unerwartete Ausgaben ein. Im Alter ab 49 Jahren nimmt die Notwendigkeit des Sparens für den Urlaub ab, und es werden seltener Sparziele festgelegt. Rentner achten jedoch während der

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Österreichs Sozialministerin kritisiert Ryanair

Das Landesgericht Korneuburg hat in einem erstinstanzlichen Urteil zahlreiche Zusatzgebühren der Fluggesellschaft Ryanair für unzulässig erklärt. Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig und AK-Präsidentin Renate Anderl würdigten diese Entscheidung als wichtigen Erfolg für den Konsumentenschutz. Sie betonten, dass Flugreisende nicht mit versteckten und ungerechtfertigten Kosten belastet werden dürften. Konkret beanstandet wurden 15 Vertragsklauseln von Ryanair, von denen das Gericht 14 als unzulässig einstufte. Dazu gehören unter anderem eine Gebühr von 25 Euro für Kleinkinder auf dem Schoß, 55 Euro für das Einchecken und 15 Euro für den Ausdruck der Bordkarte. Die Richter argumentierten, dass diese Gebühren nicht nachvollziehbar erklärt und sachlich nicht gerechtfertigt seien. Insbesondere die Gebühr für den Ausdruck der Bordkarte benachteilige ältere oder digital weniger versierte Personen. Obwohl das Urteil noch nicht rechtskräftig ist, da Ryanair Berufung eingelegt hat, rufen das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGPK) und der Verein für Konsumenteninformation (VKI) betroffene Konsumenten auf, ihre Zahlungsbelege zu sichern. Sollte das Urteil in der zweiten Instanz bestätigt werden, könnten diese ihre Ansprüche gegenüber der Fluglinie geltend machen. Staatssekretärin Königsberger-Ludwig kündigte an, den Kampf gegen intransparente Geschäftspraktiken fortzusetzen, um faire Marktbedingungen für Konsumenten zu gewährleisten.

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