Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Iberia erweitert Flugangebot zwischen Lateinamerika und Europa

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat ihr Flugangebot auf den Routen zwischen Lateinamerika und Europa deutlich ausgebaut. Im Jahr 2025 will das Unternehmen mehr als 5,5 Millionen Sitzplätze auf dieser Luftbrücke anbieten, was einer Steigerung von fünf Prozent gegenüber 2024 entspricht. Damit plant die Airline, im Laufe des Jahres 350 wöchentliche Frequenzen zu überschreiten und somit die führende Position in diesem Marktsegment weiter zu festigen. Das Wachstum spiegelt sich in einer Kapazitätserweiterung in mehreren lateinamerikanischen Märkten wider. In Peru wurden zwei tägliche Flüge eingeführt. Chile wird das Jahr mit zwölf wöchentlichen Frequenzen beenden und nach Puerto Rico werden bis zu elf Flüge pro Woche angeboten. Für die Dominikanische Republik plant Iberia Ende 2025 und Anfang 2026 zwei Flüge täglich an den meisten Wochentagen. Hinzu kommt eine neue Route nach Recife in Brasilien, die am 13. Dezember mit drei wöchentlichen Flügen startet. Iberia, ein Mitglied der International Airlines Group (IAG), feiert in diesem Jahr fast 80 Jahre als erste Fluggesellschaft, die den transatlantischen Flugverkehr aufgenommen hat. Das Unternehmen betrachtet die aktuellen Zahlen als Ergebnis eines verstärkten Engagements für die Region. Laut Marina Colunga, Iberias Handelsdirektorin für Lateinamerika, ist die Airline auf dem besten Weg, sich als bevorzugte Option für diese Flugstrecke zu positionieren. Die Kapazitätserhöhung kommt zu bereits konsolidierten Ausweitungen hinzu, wie etwa den drei täglichen Flügen nach Buenos Aires und den zwei täglichen Flügen nach São Paulo. Im Zuge des Ausbaus der Flugverbindungen gewinnt auch das Stopover-Programm „Hola Madrid“ an Popularität. Dieses Programm ermöglicht es Passagieren aus Lateinamerika, auf dem Weg

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Chaos über Spanien: Aggressive Passagierin zwingt Tui-Flug zur Ausweichlandung

Ein Flug von Tuifly Nordic auf dem Weg von Gran Canaria nach Göteborg mußte am Mittwoch zu einer außerplanmäßigen Landung in Santiago de Compostela gezwungen werden. Der Grund war das gewalttätige und unkontrollierbare Verhalten einer Passagierin an Bord. Zeugen berichten, die Frau habe geschrien, eine Mitreisende angegriffen, indem sie ihr an den Haaren zog, und sich auch gegenüber einem Flugbegleiter aggressiv verhalten. Der Vorfall, der eine Notlandung und erhebliche Verspätungen zur Folge hatte, wirft Fragen über die Kontrollen vor dem Einsteigen und den Umgang mit schwierigen Passagieren in der Luftfahrt auf. Die Tui lobte das Vorgehen der Besatzung. Die spanischen Behörden haben ein Ermittlungsverfahren gegen die Unruhestifterin eingeleitet. Ein Flug, der in Chaos endete: Die Ereignisse an Bord Flug 6B234 wurde von einer Boeing 737 Max 8 (Registrierung SE-RND) durchgeführt und befand sich auf dem Weg vom Flughafen Gran Canaria (LPA) nach Göteborg (GOT). Kurz nach dem Start, als sich die Maschine bereits im spanischen Luftraum befand, eskalierte die Situation. Eine weibliche Passagierin, die nach Zeugenaussagen bereits vor dem Einsteigen einen angetrunkenen Eindruck machte, begann in der Kabine zu randalieren. Die Besatzung sah sich gezwungen, die Kontrolle über die Situation zu übernehmen. Angesichts der Bedrohung für die Sicherheit der anderen Passagiere und des Personals, traf die Crew die Entscheidung, den nächstgelegenen Flughafen anzusteuern, um eine außerplanmäige Zwischenlandung durchzuführen. Die Piloten leiteten die Umleitung nach Santiago de Compostela (SCQ) ein. Sicherheit hat Vorrang: Die Notlandung und ihre Folgen Die Ausweichlandung in Santiago de Compostela verlief ohne weitere Zwischenfälle. Spanische Polizeikräfte nahmen

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Icelandair meldet stabile Passagierzahlen für Juli 2025

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat im Juli 2025 insgesamt rund 611.000 Passagiere befördert. Diese Zahl liegt auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Seit Jahresbeginn hat die Airline mit über 2,8 Millionen Passagieren jedoch ein Wachstum von neun Prozent verzeichnet. Die Flugauslastung verbesserte sich im Juli um 1,1 Prozentpunkte auf 88,2 Prozent, während die Pünktlichkeit bei 81,8 Prozent lag. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Unternehmensstrategie, die sich im Juli widerspiegelt, ist der Fokus auf den isländischen Markt. Der Anteil der Passagiere, die von oder nach Island reisten, stieg im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent. Nach Unternehmensangaben reisten 39 Prozent der Passagiere nach Island und 17 Prozent verließen das Land. Der Transitatlantic-Verkehr, der für Icelandair traditionell eine wichtige Rolle spielt, machte 41 Prozent der Passagiere aus. Die gestiegene Nachfrage im Direktflugverkehr zeigt eine erfolgreiche strategische Ausrichtung der Airline. Der Präsident und Geschäftsführer von Icelandair, Bogi Nils Bogason, äußerte sich zufrieden mit der Entwicklung. Er betonte, daß das Unternehmen gezielt darauf hinarbeite, außerhalb der Hochsaison zu wachsen, um die saisonalen Schwankungen zu reduzieren und ganzjährig stabile Verbindungen anzubieten. In diesem Zusammenhang kündigte er fünf neue Destinationen für den Herbst und Winter an: Istanbul, Miami, Málaga, Edinburgh und Höfn. Mit diesen Routen will Icelandair sein Streckennetz weiter ausbauen und auch in der Nebensaison attraktive Reiseoptionen schaffen. Neben dem regulären Passagiergeschäft konnte Icelandair auch im Charter- und Frachtverkehr zulegen. Im Charterbereich stieg die Anzahl der verkauften Blockstunden um 41 Prozent. Die Frachtleistung, gemessen in Freight Ton Kilometers, verbesserte sich um 19 Prozent. Diese Kennzahlen unterstreichen die

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Ryanair kritisiert Flugsicherung in Deutschland

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat den deutschen Verkehrsminister Schnieder aufgefordert, Maßnahmen zur Behebung des Personalmangels bei der deutschen Flugsicherung zu ergreifen. Nach Angaben der Airline kam es im Jahr 2025 bis zum 4. August bei fast 11.300 Flügen zu Verspätungen. Mehr als zwei Millionen Passagiere von Ryanair seien demnach von den Störungen betroffen gewesen. Ryanair kritisiert, daß mangelhaftes Management und fehlendes Personal bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) die Hauptursache für die Verzögerungen seien. Die Fluggesellschaft kämpft seit langem auf EU-Ebene für eine Reform, die eine vollständige Personalbesetzung der Flugsicherungsdienste gewährleisten soll. Die Forderung wird von anderen Fluggesellschaften und Branchenverbänden geteilt, die ebenfalls unter den Verspätungen leiden. Die Fluggesellschaft rief ihre Passagiere dazu auf, sich auf einer eigens dafür eingerichteten Webseite zu engagieren. Dort sollen sie die nationalen Verkehrsminister und die EU-Kommission auffordern, die Flugsicherungsdienste ausreichend zu besetzen. Die Airline hofft, dadurch einen Großteil der Verspätungen, die durch die Flugsicherung verursacht werden, beseitigen zu können. Ein ähnliches Vorgehen hatte Ryanair bereits in Frankreich bei den wiederholten Streiks der Fluglotsen unternommen. Die Kritik von Ryanair ist nicht neu. Die DFS hat in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme mit dem Personalstand, insbesondere in den Kontrollzentren, zugegeben. Im Jahr 2023 warnte die DFS vor Engpässen, die auch zu Einschränkungen bei der Flugverkehrsführung führen könnten. Die europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) fordert ebenfalls eine bessere Koordinierung der Flugsicherungsdienste in der EU, um die Pünktlichkeit zu verbessern.

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Airlink modernisiert Flotte mit Embraer-Maschinen

Die südafrikanische Fluggesellschaft Airlink hat mit dem Leasingunternehmen Azorra einen Vertrag über die Beschaffung von zehn neuen Flugzeugen des Typs Embraer E195-E2 abgeschlossen. Die Auslieferung der ersten Maschine ist für Ende des Jahres geplant. Mit dieser Erweiterung wird die Flotte von Airlink von 68 auf 78 Flugzeuge anwachsen. Die neuen Flugzeuge sollen die Kapazität der Airline auf stark frequentierten Strecken erhöhen und neue Routen in der Region erschließen. Die neuen Embraer E195-E2, die Platz für bis zu 136 Passagiere bieten, sollen Airlinks Position als führende regionale Fluggesellschaft in Südafrika und darüber hinaus stärken. De Villiers Engelbrecht, der Geschäftsführer von Airlink, betonte, daß dies die nächste Phase in der Entwicklung und dem Wachstum der Airline einleite. Die neuen Flugzeuge werden im Werk von Embraer in Brasilien hergestellt, wobei die Auslieferung aller Maschinen bis 2027 abgeschlossen sein soll. Airlink betreibt bereits seit 2001 Flugzeuge von Embraer, was die Integration der neuen Maschinen in die bestehende Flotte erleichtern dürfte. Die enge technische Gemeinsamkeit zwischen den aktuellen Embraer-Jets und den neuen E2-Maschinen soll der Airline Einsparungen bei Betrieb, Wartung und der Pilotenschulung ermöglichen. Die Fluggesellschaft wird von den ähnlichen Cockpit-Anordnungen und Betriebsabläufen profitieren, was eine reibungslose Inbetriebnahme der Flugzeuge gewährleisten soll. Die E195-E2 gehört zur sogenannten E2-Familie, die aus den Flugzeugtypen E175-E2, E190-E2 und E195-E2 besteht und nach Angaben des Herstellers in den jeweiligen Klassen besonders effizient ist. Die Partnerschaft zwischen Airlink und Azorra wurde von beiden Unternehmen als zukunftsweisend bezeichnet. John Evans, der Geschäftsführer von Azorra, betonte die gemeinsame Verpflichtung zu operativem Wachstum

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Syrien: Milliardenschwere Investition ermöglicht Modernisierung der Flugzeugflotte

Die syrische Regierung hat einen wichtigen Schritt in Richtung wirtschaftliche Erholung und internationale Anbindung unternommen. Am 7. August wurde ein Memorandum of Understanding (MoU) mit einem Konsortium unter der Führung des katarischen Investmentfonds UCC Holding unterzeichnet. Dieses Abkommen sieht eine Finanzierung in Höhe von 250 Millionen US-Dollar vor, die für den Erwerb von zehn neuen Airbus A320-Flugzeugen für die staatliche Fluggesellschaft Syrianair vorgesehen ist. Die Ankündigung ist Teil eines weitreichenden Investitionspakets von insgesamt vier Milliarden US-Dollar, das vor allem die Wiederherstellung der kriegsgeschädigten Infrastruktur des internationalen Flughafens Damaskus und seiner Umgebung zum Ziel hat. Nach dem Ende der Sanktionen durch die Vereinigten Staaten und die Europäische Union eröffnet sich der syrischen Luftfahrt eine neue Ära, die nach Jahren des Stillstands von Hoffnung auf Wiederaufbau und Modernisierung geprägt ist. Ein Neubeginn für Syrianair: Die Flotte wird modernisiert Die syrische Staatsfluggesellschaft Syrianair (RB) hat eine lange und schwierige Geschichte hinter sich. Nach Jahren finanzieller und operativer Schwierigkeiten, die durch den Bürgerkrieg und internationale Sanktionen unter der Regierung des ehemaligen Präsidenten Baschar al-Assad verursacht wurden, operierte die Airline mit einer stark dezimierten Flotte. Aktuell verfügt Syrianair lediglich über zwei betriebsfähige A320-200, während sechs weitere Flugzeuge dieses Typs in Langzeitlagerung sind. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, mietete die Fluggesellschaft zusätzlich eine A320 von der privaten syrischen Airline Fly Cham, ehemals Cham Wings Airlines. Die Überwindung des Bürgerkriegs und der Machtwechsel im Dezember 2024 führten zu einer grundlegenden Wende: Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union hoben ihre Sanktionen gegen Syrianair auf. Dies ermöglichte es der

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El Al wird offizieller Airline-Partner des israelischen Olympiakomitees

Die israelische Fluggesellschaft El Al ist der offizielle Airline-Partner des Olympischen Komitees Israels. In einer feierlichen Zeremonie in der Firmenzentrale wurde die strategische Kooperationsvereinbarung zwischen El Al-CEO Dina Ben Tal Ganancia und der Komiteevorsitzenden Yael Arad unterzeichnet. Die Partnerschaft sieht vor, daß El Al die israelische Delegation zu den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles sowie zu den Europaspielen 2027 transportiert. Die Airline will den Spitzensportlern die bestmögliche Unterstützung auf ihrer Reise bieten. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Enthüllung eines speziell gebrandeten Boeing 787 Dreamliners. Das Flugzeug wurde mit einem neuen Logo versehen, das die Zusammenarbeit symbolisiert und die Delegation als „fliegender Botschafter des israelischen Sports“ begleiten soll. An der Zeremonie nahmen auch mehrere bekannte israelische Sportler teil, darunter die Judoka Raz Hershko, der Turner Artem Dolgopyat und die Schwimmerin Anastasia Gorbenko. Die Partnerschaft soll nach Angaben der Beteiligten die nationale Identität und den Spitzensport stärken. Die Zusammenarbeit zwischen El Al und dem israelischen Olympiakomitee ist nicht die erste ihrer Art. In der Vergangenheit haben Fluggesellschaften weltweit, wie beispielsweise die Lufthansa für das deutsche Olympiateam, ähnliche Kooperationen geschlossen, um nationale Delegationen zu internationalen Sportevents zu befördern. Solche Partnerschaften umfassen oft nicht nur den Transport, sondern auch spezielle Dienstleistungen an Bord, die auf die Bedürfnisse der Athleten zugeschnitten sind. Die Vereinbarung zielt darauf ab, den Athleten ein Flugerlebnis zu bieten, das ihnen ein Stück Heimat vermittelt und sie bestmöglich auf ihre Wettkämpfe vorbereitet. Das Olympiakomitee lobte die Professionalität und das Verständnis von El Al für die Anforderungen des Sports. Die

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Technisches Problem führt zu Störungen bei United Airlines

Ein technisches Problem hat am Mittwochabend den Flugbetrieb von United Airlines an mehreren US-Flughäfen teilweise zum Erliegen gebracht. Die Störung begann um 18:12 Uhr Ortszeit an der US-Ostküste und beeinträchtigte vor allem die Abflüge von Inlandsflügen. Das Unternehmen, ein Mitglied der Star Alliance, konnte das Problem nach eigenen Angaben innerhalb weniger Stunden beheben. Dennoch kam es bis in die Nacht zu erheblichen Verspätungen und Flugausfällen. Laut Daten des Datenanbieters Flightaware waren am Mittwochabend rund 31 Prozent der Flüge von United Airlines verspätet, und etwa ein Prozent wurde annulliert. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte gegenüber dem US-Nachrichtensender CNN, daß die technische Störung behoben sei und man nun daran arbeite, den normalen Flugbetrieb wiederherzustellen. Die Ursache der Störung, die zu Verspätungen im gesamten Inlandsnetz führte, ist bislang nicht bekannt. Solche technischen Ausfälle bei Fluggesellschaften sind in der Vergangenheit immer wieder aufgetreten und können den Flugbetrieb eines ganzen Landes lahmlegen. So kam es im Januar 2023 zu einem Ausfall des FAA-Systems NOTAM, was den gesamten US-Luftraum betraf. Bei United Airlines selbst gab es in den letzten Jahren wiederholt technische Probleme, die zu Störungen führten. Solche Vorfälle zeigen die hohe Abhängigkeit moderner Fluggesellschaften von der IT-Infrastruktur. Der Vorfall bei United Airlines hat weitreichende Folgen für die Passagiere, da er zu verpassten Anschlußflügen und langen Wartezeiten an den Flughäfen führte. Das Unternehmen bemüht sich derzeit, die Reisenden an ihre Zielorte zu bringen und die Auswirkungen der Störung zu minimieren. In solchen Fällen haben betroffene Passagiere Anspruch auf Betreuungsleistungen der Fluggesellschaft, wie Mahlzeiten oder Hotelübernachtungen, abhängig

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Reisen in einer unsicheren Welt: Auswärtiges Amt warnt vor Gefahren im Umgang mit Geld und Wertsachen im Urlaub

Die Ferienzeit ist für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Doch auch auf Reisen lauert die Gefahr, Opfer von Diebstahl oder Betrug zu werden. Eine aktuelle Analyse des Multi-Währungskonten-Anbieters Wise hat die Reiseempfehlungen des deutschen Auswärtigen Amtes für 50 beliebte Urlaubsländer ausgewertet und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis. In einem Großteil der untersuchten Destinationen wird Reisenden geraten, besondere Vorsicht im Umgang mit Geld und Wertsachen walten zu lassen. Die Empfehlungen reichen von der Mitnahme von nur wenig Bargeld bis hin zur strikten Vermeidung von Abhebungen an Geldautomaten. Die Analyse zeigt, wie wichtig es ist, sich vor der Reise genau über die Sicherheitslage im jeweiligen Urlaubsland zu informieren, um böse Überraschungen zu vermeiden. Sicher unterwegs: Die allgemeine Empfehlung des Auswärtigen Amtes Die allgemeine Grundregel für Reisende, so die Analyse von Wise, lautet: In allen 50 untersuchten Ländern sollten wichtige Dokumente, Geld und Ausweise an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Die Empfehlungen gehen jedoch weit darüber hinaus und werden von Land zu Land spezifischer. In 38 Ländern rät das Auswärtige Amt, nur das für den Tag benötigte Bargeld mitzunehmen und unnötige Wertsachen wie teuren Schmuck oder hochwertige Elektronik am besten im Hotel oder in der Ferienwohnung zu lassen. Diese Warnung betrifft nicht nur Länder in Afrika, Asien oder Südamerika, sondern auch Destinationen wie Australien, Neuseeland und die USA, die gemeinhin als sicher gelten. Eine weitere wichtige Empfehlung ist die Bevorzugung von bargeldlosen Zahlungen. Für 31 Länder wird geraten, nach Möglichkeit auf die Verwendung von Bargeld zu verzichten und stattdessen mit Karte

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Datenschutzbehörden untersuchen Vorfall bei WestJet

Die Datenschutzbehörden in Kanada haben eine offizielle Untersuchung gegen die Fluggesellschaft WestJet eingeleitet. Grund hierfür ist ein Sicherheitsvorfall, bei dem sich ein unbekannter Angreifer Zugang zu internen Computersystemen des Unternehmens verschafft hat. Einzelheiten zum genauen Umfang und der Art der entwendeten Daten wurden von den zuständigen Behörden vorerst nicht genannt. Der Vorfall wurde von den Datenschutzbeauftragten Kanadas nach einer Beschwerde gegen WestJet aufgenommen. Die Fluggesellschaft ist verpflichtet, die Sicherheitsvorkehrungen, die sie zum Schutz der personenbezogenen Daten von Mitarbeitern und Kunden getroffen hat, darzulegen. Einem Bericht der kanadischen Zeitung „The Globe and Mail“ zufolge untersucht der Commissioner of Canada die Angelegenheit, um festzustellen, ob WestJet gegen das kanadische Datenschutzgesetz PIPEDA verstoßen hat. Sicherheitsvorfälle bei Fluggesellschaften sind in den letzten Jahren wiederholt vorgekommen. So mußte die australische Fluggesellschaft Qantas im vergangenen Jahr ebenfalls einen Cyberangriff melden, bei dem Daten von Kunden entwendet wurden. Die zunehmende Digitalisierung in der Luftfahrtindustrie macht Unternehmen anfälliger für solche Angriffe. WestJet hatte in der Vergangenheit bereits mit technischen Problemen zu kämpfen, die zu Flugausfällen führten. Die Untersuchung der kanadischen Datenschutzbehörden wird sich auf die Frage konzentrieren, ob WestJet angemessene Schutzmaßnahmen ergriffen hat, um die sensiblen Informationen zu sichern. Das Ergebnis der Untersuchung könnte zu Konsequenzen und möglichen Strafen für die Fluggesellschaft führen, falls eine Pflichtverletzung nachgewiesen wird. Die Fluggesellschaft hat sich bisher nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert.

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