Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Umsatzplus, aber erhöhter Verlust bei Tui durch späte Osterferien

Der Reisekonzern Tui hat im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres einen Umsatzanstieg von 1,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Euro verzeichnet. Gleichzeitig stieg der Konzernverlust im Vergleich zum Vorjahresquartal um 15 auf 263 Millionen Euro an. Als Hauptgrund für den gestiegenen Verlust nannte Vorstandsvorsitzender Sebastian Ebel die Verschiebung der Osterferien. Bereinigt um diesen sogenannten Ostereffekt, der darauf beruht, daß die Osterferien in diesem Jahr nicht in das Ende März auslaufende zweite Quartal fielen, habe Tui den bereinigten operativen Verlust (bereinigtes Ebit) um 14 Millionen Euro auf 207 Millionen Euro verbessert, teilte das Unternehmen mit. Die Wintersaison wurde mit einem Buchungsplus von zwei Prozent und um vier Prozent höheren Durchschnittspreisen abgeschlossen. Die Nettoverschuldung des Konzerns sank um 100 Millionen Euro auf drei Milliarden Euro. Ausblick auf das Geschäftsjahr und Herausforderungen für 2025 Für das laufende Geschäftsjahr bekräftigte Tui seine Erwartungen eines Umsatzanstiegs zwischen fünf und zehn Prozent sowie einer Steigerung des bereinigten operativen Ergebnisses um sieben bis zehn Prozent. CEO Ebel wies jedoch darauf hin, daß das Jahr 2025 angesichts der konjunkturellen Rahmenbedingungen herausfordernd sein werde. Er forderte für Europa „eine neue Dynamik“ durch „mehr Investitionen, mehr Freiheit – weniger Regulierung und weniger Bürokratie“. Der Fokus des Unternehmens liegt nun auf dem wichtigen Sommergeschäft. Tui betonte, ihr Angebot an Produkten in mehr Destinationen für bestehende und neue Kunden kontinuierlich auszubauen, insbesondere im Hinblick auf die Expansion in neue Quellmärkte. Dabei werde ein starker Fokus auf Margenabsicherung, die Weiterentwicklung des Bereichs Märkte und Airline sowie konsequente Kostensenkung gelegt. Die positive Buchungsentwicklung habe sich zum

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Boeing erweitert Präsenz in Everett trotz Stellenabbau

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat Medienberichten zufolge zusätzliche Flächen im Bridge Point Everett 500 Building A angemietet, einem Gebäudekomplex in unmittelbarer Nähe seines Flugzeugmontagewerks am Paine Field in Everett. Das Unternehmen wird nun insgesamt 25.910 Quadratmeter in der Anlage belegen. Diese Nachricht über die Anmietung weiterer Räumlichkeiten kommt inmitten laufender Personalreduzierungen bei Boeing. Boeing selbst hat bislang keine Angaben zur beabsichtigten Nutzung der neu angemieteten Flächen gemacht. Zuerst berichtete das unabhängige Immobilienunternehmen Kidder Mathews über die Transaktion. Der Bridge Point Everett 500 Komplex wurde 2023 fertiggestellt und besteht aus drei Lagerhallen mit einer Gesamtfläche von rund 44.410 Quadratmetern. Die Anmietung der zusätzlichen Fläche wirft Fragen auf, da sie zeitgleich mit signifikanten Stellenstreichungen bei dem Flugzeugbauer erfolgt. Widersprüchliche Signale: Expansion und Stellenabbau in Everett Im Oktober 2024 kündigte Boeings Vorstandsvorsitzender Kelly Ortberg Pläne an, zehn Prozent der Belegschaft des Unternehmens abzubauen. Die Werke in Everett waren davon bereits betroffen: Laut einem Bericht des Everett Herald verloren im Januar und Februar 2025 in zwei Wellen insgesamt 1.422 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Diese Entlassungen wurden mit Anpassungen an die aktuelle finanzielle Situation und einer stärker fokussierten Prioritätensetzung des Unternehmens begründet. Der Standort Everett ist bekannt für das größte Produktionsgebäude der Welt nach Volumen, in dem ikonische Flugzeugmodelle wie die Boeing 747, 767, 777 und die 787 Dreamliner montiert wurden. Neben dem Hauptmontagewerk umfaßt das Gelände wichtige Produktionsbereiche wie Lackierereien, eine Startbahn und ein Auslieferungszentrum. Das Hauptgebäude wurde 1967 für die Produktion der Boeing 747 errichtet und erstreckt sich mittlerweile über eine Fläche von rund

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Jet2-Flug landet sicher in Faro nach Hydraulikproblem

Ein Flug der Gesellschaft Jet2, die Maschine LS251, auf dem Weg von Leeds Bradford im Vereinigten Königreich nach Faro in Portugal, mußte am Morgen des 12. Mai außerplanmäßig in Faro landen. Die Piloten hatten zuvor einen Ausfall des Hydrauliksystems und eine mögliche Fehlfunktion der Landeklappen gemeldet. Die betroffene Boeing 737-300 mit der Kennung G-GDFN beförderte lediglich 24 Personen. Das Flugzeug landete sicher, und es wurden keine Verletzten gemeldet. Vorsorglich wurden die Notfallprotokolle aktiviert, wodurch 50 Einsatzkräfte und 21 Fahrzeuge zum Flughafen entsandt wurden. Nach der sicheren Landung des Flugzeugs wurden Untersuchungen eingeleitet, um die genaue Ursache für die gemeldeten technischen Probleme zu ermitteln. Der Flugverkehr am Flughafen Faro wurde durch die Notlandung nicht wesentlich beeinträchtigt.

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Gericht weist Boeings Antrag auf Abweisung der Klage von Alaska-Airlines-Passagieren ab

Ein Richter des Washington Superior Court hat den Versuch von Boeing zurückgewiesen, eine Klage von Passagieren abzuweisen, die sich an Bord des Alaska-Airlines-Flugs 1282 befanden, bei dem im vergangenen Jahr mitten im Flug ein Türstopfen herausgebrochen war. Das Flugzeug erlitt eine unkontrollierte Dekompression und mußte notlanden. Die Entscheidung des Richters erlaubt es den Klägern, ihren Fall weiter zu verfolgen und zu versuchen, nachzuweisen, daß die Handlungen der Beklagten vorsätzlich oder rücksichtslos waren, und Schadenersatzforderungen geltend zu machen. Der Richter lehnte den Antrag von Boeing ab, die Klagen der 38 Passagiere wegen „Empörung“ (intentional infliction of emotional distress) abzuweisen, ebenso wie ähnliche Anträge von Alaska Airlines und Spirit AeroSystems. Die Klage war ursprünglich im Januar 2024 von der Anwaltskanzlei Stritmatter im Namen von sechs Passagieren eingereicht worden, wenige Tage nach dem Vorfall. Die Zahl der vertretenen Kläger ist seitdem auf 38 Passagiere und 14 Familienangehörige angewachsen, und der Fall wurde an ein Bundesgericht verlegt. Die Kläger fordern Schadenersatz und Strafschadenersatz von Boeing, Alaska Airlines und Spirit AeroSystems (dem Hersteller des Türstopfens) wegen Fahrlässigkeit, Produkthaftung, Betrug und unternehmerischem Fehlverhalten. Die jüngste Anhörung diente der Beurteilung des Anspruchs der Kläger auf „Empörung“ nach dem Recht des Staates Washington. Die Beklagten argumentierten, daß die Behauptungen der Kläger die rechtliche Schwelle für „Empörung“ nicht erreichten, die ein Verhalten erfordert, das „so ungeheuerlich im Charakter und so extrem im Grad ist, daß es alle möglichen Grenzen der Anständigkeit überschreitet und als abscheulich und in einer zivilisierten Gemeinschaft als völlig unerträglich angesehen werden muß“. Der Richter wies

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Charity-Dinner im „Am Hof 8“ sammelt Spenden für ME/CFS-Forschung

Der exklusive Private Members Club „Am Hof 8“ in Wien öffnete kürzlich seine Türen für ein besonderes Charity-Dinner zugunsten der WE&ME Foundation der Familie Ströck. Bei der Veranstaltung kreierte Küchenchef Michael Piroska ein mehrgängiges Gourmetmenü, zu dem Spezialitäten von der Fleischerei Hoedl und Thorhof Fisch & Wild sowie edle Tropfen der Wiener Schaumwein Manufaktur Kattus und der Weingüter Wieninger und Markowitsch gereicht wurden. Auch Transgourmet und die Bäckerei Ströck unterstützten das Benefizdinner mit ihren Produkten. Die Idee zu diesem karitativen Abend entstand aus der Freundschaft zwischen Küchenchef Piroska und der Familie Ströck, die selbst von der chronischen Erkrankung Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) betroffen ist. Insgesamt konnten durch das Dinner im „Am Hof 8“ 4.500 Euro für die Erforschung und Behandlung von ME/CFS gesammelt werden. Diese wenig erforschte Krankheit betrifft in Österreich bis zu 80.000 Menschen und kann schwere Verläufe mit sich bringen. Die WE&ME Foundation, gegründet von Gabriele und Gerhard Ströck, setzt sich seit fünf Jahren für die wissenschaftliche Forschung, Patientenversorgung und notwendige Veränderungen im Gesundheitssystem ein. Gabriele und Gerhard Ströck zeigten sich dankbar für die Initiative und betonten die Bedeutung solcher Veranstaltungen, um auf ME/CFS aufmerksam zu machen und neue Unterstützer zu gewinnen. Johannes Kattus, Gründer des „Am Hof 8“, hob hervor, daß der Club eine Plattform für relevante gesellschaftliche Themen sein wolle und ME/CFS in schweren Fällen die Teilhabe am sozialen Leben unmöglich mache. Die WE&ME Foundation wurde 2020 gegründet und engagiert sich für die Grundlagenforschung im Bereich ME/CFS sowie für die Verbesserung der Patientenversorgung und die Schaffung

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Neuer Geschäftsführer für operativen Betrieb am Flughafen BER ernannt

Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft FBB hat István Szabó zum neuen Geschäftsführer für den operativen Betrieb (Chief Operating Officer/COO) am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) bestellt. Er wird voraussichtlich im Herbst 2025 die Zuständigkeitsbereiche seines Vorgängers Thomas Hoff Andersson übernehmen. Mit dieser Personalentscheidung setzt die FBB auf einen erfahrenen Experten, der bereits erfolgreich operative Prozesse an einem anderen europäischen Flughafen optimiert hat. Erfahrung aus Budapest soll BER voranbringen István Szabó bringt umfangreiche Expertise aus seiner vorherigen Tätigkeit am Flughafen Budapest Liszt Ferenc mit, wo er als geschäftsführender COO und Chief Passenger Services Officer tätig war. Während seiner Zeit in Budapest konnte der Flughafen in den Jahren 2022 und 2024 im ACI Airport Service Quality Ranking zweimal als bester europäischer Flughafen in der Kategorie von 15 bis 25 Millionen Passagieren pro Jahr ausgezeichnet werden. Zudem erreichte der Flughafen Budapest unter seiner Mitwirkung eine Vier-Sterne-Bewertung bei der Rating-Agentur Skytrax. Diese Erfolge unterstreichen Szabós Kompetenz im operativen Geschäft und in der Implementierung von Qualitätsinitiativen. Seine berufliche Laufbahn begann István Szabó im Jahr 2005 als Geschäftsführer des Sicherheitsdienstleisters I-SEC Ungarn. Er spricht fließend Deutsch und Englisch. Von 2016 bis 2020 verantwortete er als Chief Security Officer die Flughafensicherheit in Budapest. Insbesondere seit 2020 war er als Chief Passenger Services Officer und geschäftsführender COO maßgeblich an der Einführung von Qualitätsverbesserungen beteiligt, darunter der Remote City Check-in und die Einrichtung von sogenannten Care Zones für Passagiere. Seine akademische Ausbildung umfaßt ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Budapest. Zudem ist er ausgebildeter European Aviation Security Manager, absolvierte das

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Costa modernisiert Flotte und verkauft die Costa Fortuna

Costa Kreuzfahrten schließt im November ein umfangreiches Modernisierungsprogramm seiner Flotte ab und plant gleichzeitig eine Umstrukturierung. Die Costa Serena, die sich derzeit im Asien-Einsatz befindet, soll nach ihrer Modernisierung im Trockendock im November 2025 in den Jahren 2026 und 2027 zunächst eine Weltreise von Tokio nach Buenos Aires unternehmen, bevor sie im Frühjahr 2027 ins Mittelmeer zurückkehrt. Im Zuge dieser Neuausrichtung wird Costa die Costa Fortuna, das älteste Schiff der Flotte, im September 2026 an einen neuen Eigentümer übergeben. Die Modernisierung der Costa Serena umfasst ein neues gastronomisches Konzept mit einem zentralen Food Court, Restaurants von Sterneköchen, einer Pizzeria und einer Sushi-Bar. Auch die Hauptrestaurants, Poolbereiche und Suiten werden überarbeitet. Costa hat seit 2021 nach eigenen Angaben über 200 Millionen Euro in die Erneuerung der Flotte investiert. Mit dem Verkauf der Costa Fortuna, einem Schiff mit einer Kapazität von rund 2.700 Passagieren, verfolgt Costa das Ziel, Ressourcen auf modernisierte und stärker nachgefragte Angebote zu konzentrieren. Die Strategie von Costa zielt laut Unternehmensangaben auf Qualität, innovative Routenkonzepte und einen nachhaltigeren Betrieb ab. Die Rückkehr der modernisierten Costa Serena ins Mittelmeer soll das Angebot in den europäischen Kernmärkten stärken. Bis zur Übergabe an den neuen Eigentümer im September 2026 bleibt die Costa Fortuna im Einsatz und wird im Sommer 2026 wie geplant Kreuzfahrten nach Griechenland und in die Türkei sowie im Winter zu den Kanarischen Inseln anbieten. Der Käufer der Costa Fortuna wurde bisher nicht bekanntgegeben.

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Pegasus Airlines erweitert Flugangebot nach Deutschland und in die Schweiz

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus Airlines baut ihr Streckennetz in Richtung Deutschland und der Schweiz aus. Wie das Portal „Aeroroutes“ berichtet, wird Pegasus Airlines ab dem 11. Juni 2025 eine neue wöchentliche Verbindung von der türkischen Hauptstadt Ankara (ESB) zum Flughafen Basel-Mulhouse (BSL) aufnehmen. Kurz darauf, ab dem 21. Juni 2025, soll eine weitere wöchentliche Flugverbindung zwischen Samsun (SZF) an der türkischen Schwarzmeerküste und Berlin (BER) folgen. Diese Ankündigung unterstreicht das Bestreben der Fluggesellschaft, ihre Präsenz im zentraleuropäischen Raum zu verstärken und Reisenden zusätzliche Direktverbindungen anzubieten. Neue Direktverbindungen ab Ankara und Samsun Die neue Strecke von Ankara nach Basel-Mulhouse, die einmal wöchentlich bedient werden soll, eröffnet Reisenden aus der türkischen Hauptstadt eine direkte Anbindung an die trinationalen Region am Oberrhein, die neben der Schweiz auch Teile Frankreichs und Deutschlands umfasst. Basel-Mulhouse ist ein wichtiger Wirtschaftsstandort und bietet zudem kulturelle Attraktionen. Die Aufnahme dieser Verbindung könnte sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen von Interesse sein. Die zweite neue Strecke, die Pegasus Airlines einführt, verbindet Samsun mit Berlin. Samsun ist eine bedeutende Hafenstadt an der türkischen Schwarzmeerküste und ein wirtschaftliches Zentrum der Region. Die geplante wöchentliche Verbindung nach Berlin, der deutschen Hauptstadt mit ihrem vielfältigen kulturellen Angebot und ihrer Bedeutung als europäisches Drehkreuz, dürfte sowohl für in Deutschland lebende Türken als auch für deutsche Urlauber und Geschäftsreisende attraktiv sein. Pegasus Airlines baut europäisches Streckennetz weiter aus Pegasus Airlines, eine türkische Billigfluggesellschaft mit Hauptsitz in Istanbul, erweitert kontinuierlich ihr Streckennetz in Europa. Neben den nun angekündigten Verbindungen nach Basel-Mulhouse und Berlin bietet die

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ADV-Fluggastbefragung: Zielaufkommen in Deutschland auf historischem Tiefstand

Der Flughafenverband ADV hat in Berlin erste Ergebnisse seiner aktuellen Fluggastbefragung veröffentlicht, die aufzeigen, daß das Zielaufkommen an deutschen Flughäfen einen historischen Tiefstand erreicht hat. Während bis 2017 der Anteil der Incoming-Passagiere, also jener Reisenden, die Deutschland per Flugzeug besuchten, auf 32 Prozent des Gesamtpassagieraufkommens anstieg, ist dieser Anteil nun auf lediglich 21 Prozent gesunken. Der ADV sieht hierin ein deutliches Zeichen für ein unzureichendes Angebot in Deutschland. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel mahnte, daß in Deutschland die Erkenntnis reifen müsse, daß jede Stärkung des Luftverkehrs zu mehr Wohlstand und Wachstum beitrage. Er verwies auf Schweden, wo die Luftverkehrsteuer abgeschafft wurde, und betonte die Wichtigkeit europäischer und interkontinentaler Gäste für den deutschen Tourismus. Die Befragung von 2024 zeige, daß das einst attraktive Reiseland Deutschland seit der Pandemie einen Abwärtstrend erlebe. Die Bundesregierung müsse bei ihren Bemühungen zur Stärkung der Attraktivität Deutschlands als Reiseziel auch den Luftverkehr berücksichtigen. Die Befragung ergab weiterhin, daß Privatreisende mit vier von fünf Passagieren die größte Gruppe im Luftverkehr darstellen. Der Anteil von Urlaubs- und Erholungsreisen wuchs im Zehnjahresvergleich moderat. Das Wachstum privater Reisen wird hauptsächlich durch Besuche von Freunden und Verwandten sowie Städte-, Event- und Kulturreisen getragen. Der Anteil der Geschäftsreisen hingegen ist seit 2014 um 15 Prozentpunkte auf nur noch 20 Prozent gesunken. Das wichtigste Anreiseverkehrsmittel zum Flughafen bleibt der PKW mit 48 Prozent. Die Angebote an den Flughäfen, insbesondere Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten, erfreuen sich großer Beliebtheit. Für die umfassende repräsentative Fluggastbefragung wurden im vergangenen Jahr über 125.000 abfliegende Passagiere an deutschen Flughäfen befragt.

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Nord Drivesystems optimiert Gepäckförderanlagen für Flughäfen

Um Flughäfen bei der Konzeption energieeffizienter Gepäckfördersysteme zu unterstützen, bietet das norddeutsche Unternehmen Nord Drivesystems den Nord Eco Service an. Dieser Dienstleister, der sich auf innovative Antriebslösungen für über 100 Branchen spezialisiert hat, trägt damit maßgeblich dazu bei, die Effizienz in diesem wichtigen Bereich der Flughafenlogistik zu steigern. Der Nord Eco Service hat bereits zahlreichen Unternehmen geholfen, die Leistung und Energieeffizienz ihrer Systeme durch Modernisierung zu verbessern und die Variantenvielfalt der eingesetzten Komponenten zu reduzieren. Potenziale zur Energieeinsparung in Antriebssystemen „Gepäckfördersysteme bieten oft Einsparpotenziale, insbesondere bei der Betrachtung der Antriebstechnik“, erklärt Jörg Niermann, Marketingleiter bei Nord Drivesystems. „Wir bieten unseren Nord Eco Service an, um bestehende Anlagen zu optimieren und die beste Antriebslösung zu finden.“ Die Nord Eco Box führt hierzu umfassende Messungen über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen durch. Anhand von Dauerlasten, Lastspitzen oder unregelmäßigen Bedingungen wird ermittelt, ob die Dimensionierung eines Systems den Anforderungen der jeweiligen Anwendung entspricht. „Oft stoßen wir auf Antriebssysteme, die für die entsprechende Anwendung deutlich überdimensioniert sind, und entwickeln daraufhin eine neue Lösung“, ergänzt Niermann. Nach der Installation eines alternativen Systems erfolgt eine Vergleichsmessung mit anschließender Analyse. Messbare Ergebnisse durch Nord Eco An einem Flughafen, der bereits ein energieeffizientes Antriebskonzept mit IE3-Motor nutzte, ergab die Messung mit dem Nord Eco Service, daß durch den Einsatz einer DuoDrive-Lösung mit IE5+-Motor und einem dezentralen Frequenzumrichter NordAC Link fast 20 Prozent Energie eingespart werden könnten. Nach einer vergleichenden Messung beider Systeme über einen Zeitraum von etwas mehr als einem Jahr konnte ein Einsparpotenzial von 590 Kilowattstunden

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