Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Antwerpen im Minus: Flughafenbetreiber verzeichnet deutlichen Verlust und blickt sorgenvoll in die Zukunft

Der Flughafen Antwerpen (Deurne) befindet sich in einer schwierigen finanziellen Lage. Der Betreiber, die LEM Antwerpen, hat für das Jahr 2024 einen Nettoverlust von 658.000 Euro gemeldet, was eine deutliche Verschlechterung im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Das operative Ergebnis des Flughafens wird maßgeblich durch staatliche Subventionen gestützt, was die strukturellen Defizite des Standorts offenlegt. Die Unternehmensleitung blickt auch für das Jahr 2025 mit Sorge in die Zukunft und warnt vor anhaltenden Verlusten. Der Flughafen sieht sich mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, darunter technische Probleme der wichtigsten Fluggesellschaft, steigende Betriebskosten und unklare staatliche Finanzierung. Finanzielle Schieflage: Subventionen als Rettungsanker Obwohl der Gesamtumsatz des Flughafens Antwerpen im Jahr 2024 mit 4,83 Millionen Euro leicht anstieg, reichte dies nicht aus, um die Verluste zu verhindern. Das gesamte Betriebsergebnis belief sich auf 10,81 Millionen Euro, wovon ein erheblicher Teil – nämlich 5,42 Millionen Euro – aus staatlichen Zuschüssen der flämischen Regierung stammte. Dies unterstreicht die Tatsache, daß der Flughafen ohne staatliche Unterstützung nicht eigenständig überlebensfähig wäre. Der Betreiber führt den gestiegenen Verlust auf mehrere Faktoren zurück. Ein wesentlicher Grund war die temporäre Einstellung der Flüge der Fluggesellschaft TUI während der Hauptsaison im Sommer. Diese Unterbrechung war auf technische Schwierigkeiten mit den neuen Embraer E2-Flugzeugen der Fluggesellschaft zurückzuführen, die eine wichtige Basis am Flughafen hat. Die Ausfälle in der lukrativsten Reisezeit trafen den Flughafen in seiner Einnahmenstruktur schwer. Zusätzlich zu den Umsatzeinbußen kämpft der Flughafen mit gestiegenen Kosten. Dazu gehören Ausgaben im Zusammenhang mit der Erneuerung von Umweltgenehmigungen, zusätzlichen Studien und, wie das Management

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Edelweiss tauft zweiten Airbus A350 auf den Namen „Piz Palü“

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat am Mittwoch ihren zweiten Airbus A350 am Flughafen Zürich feierlich auf den Namen „Piz Palü“ getauft. Damit trägt das moderne Langstreckenflugzeug den Namen eines imposanten Gipfels im Engadin. Bereits der erste Airbus A350, der im März in die Flotte aufgenommen wurde, erhielt den Namen „Piz Bernina“. Die Namensgebung unterstreicht die traditionelle Praxis von Edelweiss, ihre Flugzeuge nach Schweizer Regionen, Ortschaften oder Bergen zu benennen, die in Verbindung mit der Alpenblume Edelweiss stehen. David Birrer, der Chief Operating Officer von Edelweiss, hob hervor, daß der Airbus A350 eine „neue Ära“ für die Fluggesellschaft einläute, da er besonders komfortabel und effizient sei. Die Wahl eines weiteren Namens aus dem Engadin sei kein Zufall, da die Region für natürliche Schönheit und Weitblick stehe – Eigenschaften, die auch das neue Flugzeug verkörpere. Die symbolische Namensgebung soll zudem die tiefe Verwurzelung der Airline mit ihrer Heimat betonen. Die Namensgebung wurde auch in der Region Engadin positiv aufgenommen. Emilio Bianchi, Verwaltungsrat von Corvatsch Diavolezza Lagalb, äußerte seinen Stolz darüber, daß ein weiteres Flugzeug den Namen eines Engadiner Gipfels trägt. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte die Region Edelweiss ein Bild des Piz Palü vom Naturfotografen Romano Salis. Die Flugzeuge der Edelweiss werden oft nach Schweizer Orten oder bekannten Bergen getauft, um die Verbundenheit mit der Heimat zu demonstrieren. Der Airbus A350 „Piz Palü“ wird auf den Langstreckenrouten von Edelweiss eingesetzt und fliegt dabei Reisende zu verschiedenen Zielen weltweit. Die Flotte der Edelweiss besteht derzeit aus Maschinen der Typen Airbus A320, Airbus A340

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Cathay Pacific stärkt Flotte mit weiterer Boeing 777-9 Bestellung

Die in Hongkong ansässige Cathay Pacific Airways hat ihre Flottenmodernisierung weiter vorangetrieben und 14 zusätzliche Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 777-9 bestellt. Mit dieser neuen Order, die die Ausübung einer bestehenden Kaufoption darstellt, erhöht sich die Gesamtzahl der fest bestellten Maschinen dieses Typs auf 35. Die Auslieferungen sollen in den kommenden Jahren beginnen und sich bis 2034 erstrecken. Damit wird Cathay Pacific der größte Betreiber der Boeing 777-9 in der Region Asien-Pazifik. Die Bestellung ist Teil der Unternehmensstrategie, das Drehkreuz Hongkong als globalen Knotenpunkt weiter zu stärken und die Flotte zu erneuern. Dies erklärte Ronald Lam, der Geschäftsführer der Cathay Group, in einer Mitteilung. Die Boeing 777-9, das größte zweistrahlige Passagierflugzeug der Welt, soll dazu beitragen, die Kapazitäten auf den Langstreckenverbindungen auszubauen und die Wettbewerbsfähigkeit der Fluggesellschaft zu sichern. Das Flugzeugmodell verfügt über eine Reichweite von 13.510 Kilometern. Boeing, der Hersteller der Maschinen, wertet den Auftrag als Bestätigung für die Marktstärke der 777X-Familie. Weltweit liegen derzeit mehr als 550 Bestellungen für die 777X vor. Allerdings hatte das Programm in den vergangenen Jahren mit erheblichen Verzögerungen zu kämpfen. Die Erstauslieferung, deren ursprünglicher Termin im Jahr 2019 lag, wurde mehrfach verschoben und wird nun von Boeing frühestens im zweiten Halbjahr 2026 erwartet. Lufthansa soll als Erstkundin die erste Maschine erhalten. Cathay Pacific hatte im vergangenen Jahr auch 30 Flugzeuge des Typs Airbus A330neo bestellt, um ältere A330-300 zu ersetzen. Mit diesen strategischen Investitionen in ihre Flotte unterstreicht die Cathay Group ihre Absicht, die Position Hongkongs als wichtiges internationales Luftfahrtzentrum zu festigen und das

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Künstliche Intelligenz und Flugpreise: US-Regierung untersucht KI-basierte Preisgestaltung bei Airlines

Die Diskussion um den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Luftfahrtindustrie erreicht eine neue Ebene. US-Verkehrsminister Sean Duffy hat eine offizielle Untersuchung zum Einsatz von KI bei der individuellen Preisgestaltung von Flugtickets angekündigt. Diese Ankündigung folgt auf Bedenken, die von demokratischen US-Senatoren geäußert wurden. Sie befürchten, daß Fluggesellschaften KI nutzen könnten, um Preise bis zum „persönlichen Schmerzpunkt“ der Verbraucher zu erhöhen. Während Fluggesellschaften wie Delta Air Lines dementieren, KI für die individuelle Kundenpreisgestaltung einzusetzen, haben die jüngsten Entwicklungen eine Debatte über die Ethik und die Regulierung von KI-gesteuerten Preissystemen im Flugverkehr ausgelöst. Die Situation ist angespannt und könnte zu neuen gesetzlichen Regelungen führen, die den Einsatz dieser Technologie einschränken. Die Debatte um den „persönlichen Schmerzpunkt“: Eine Sorge der Politik Der aktuelle Konflikt entzündete sich, als drei demokratische US-Senatoren Ende Juli ihre Besorgnis über die KI-Strategie von Delta Air Lines äußerten. Sie befürchteten, daß die Fluggesellschaft KI-Technologie einsetzen könnte, um die Zahlungsbereitschaft einzelner Passagiere zu analysieren und die Ticketpreise entsprechend zu optimieren. Das Ziel wäre, den Preis so weit zu steigern, wie es der Kunde gerade noch akzeptiert – der sogenannte „persönliche Schmerzpunkt“. Eine solche personalisierte Preisgestaltung, die auf der Analyse von Kundendaten basieren würde, würde die traditionellen Modelle der dynamischen Preisgestaltung in der Luftfahrt über den Haufen werfen. Bisher haben Fluggesellschaften seit über dreißig Jahren dynamische Preisgestaltung verwendet, die Faktoren wie die aktuelle Nachfrage, die Treibstoffpreise und die Preise der Konkurrenz berücksichtigt. Der Einsatz von KI würde die Preissetzung jedoch auf eine neue, mikroskopische Ebene heben, indem sie potenziell Daten

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Europäischer Flugverkehr wächst im ersten Halbjahr 2025

Der europäische Flughafenverband ACI EUROPE hat seinen Flugverkehrsbericht für das erste Halbjahr 2025 veröffentlicht. Demnach stieg das Passagieraufkommen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent. Die Wachstumsrate blieb sowohl im ersten als auch im zweiten Quartal mit 4,3 bzw. 4,6 Prozent stabil. Das Gesamtaufkommen liegt nun 5,1 Prozent über dem Niveau vor der Pandemie, also über dem Stand des ersten Halbjahres 2019. Das Wachstum im Passagierverkehr wurde maßgeblich durch den internationalen Flugverkehr (+5,7 Prozent) getragen, während der innerstaatliche Flugverkehr nahezu stagnierte (+0,2 Prozent). Olivier Jankovec, Generaldirektor von ACI EUROPE, hob hervor, daß die anhaltend positive Entwicklung des Passagierverkehrs die robuste Nachfrage trotz erheblicher geopolitischer und makroökonomischer Unsicherheiten zeige. Er warnte jedoch vor zunehmendem Wettbewerbsdruck und unvorhersehbaren Marktdynamiken. Innerhalb des EU+-Raums zeigten die Flughäfen in der Slowakei (+19,2 Prozent), Polen (+14,9 Prozent) und Ungarn (+14,2 Prozent) die stärksten Zuwächse. Deutschland und Großbritannien lagen mit 2,3 Prozent unter dem EU+-Durchschnitt. Außerhalb der EU-Länder verzeichneten Flughäfen in Moldawien (+49,2 Prozent), Bosnien und Herzegowina (+31,1 Prozent) und Israel (+27 Prozent) die beeindruckendsten Wachstumsraten. London Heathrow blieb der verkehrsreichste Flughafen Europas, verzeichnete jedoch mit 0,2 Prozent ein bescheidenes Wachstum. Besonders dynamisch entwickelten sich im ersten Halbjahr große und mittelgroße Flughäfen mit Wachstumsraten von jeweils 5,4 Prozent. Dies wird vor allem auf die Expansion von Billigfluggesellschaften und die starke Nachfrage nach Freizeitflügen zurückgeführt. Der Frachtverkehr blieb im europäischen Flughafennetz im ersten Halbjahr mit 0,1 Prozent stabil, während die Flugbewegungen um 3,1 Prozent zunahmen.

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Steigende Treibstoffpreise in Österreich im Juli 2025

Die Kraftstoffpreise in Österreich sind auch im Juli 2025 weiter gestiegen und lagen durchgehend über 1,50 Euro pro Liter. Diesel kostete im Monatsdurchschnitt 1,548 Euro pro Liter und war damit vier Cent teurer als im Juni. Der Preis für Superbenzin erhöhte sich um 1,5 Cent auf durchschnittlich 1,523 Euro. Damit bleibt Diesel an den österreichischen Tankstellen das teurere Produkt. Aus Sicht des Mobilitätsclubs ÖAMTC sind die Preissteigerungen nicht nachvollziehbar. Die Rohölpreise hätten sich im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Auch die beginnenden Sommerferien und der damit verbundene Reiseverkehr seien kein Grund für die Preiserhöhungen, da es keine Versorgungsengpässe gebe. Österreich liegt mit seinen Preissteigerungen im europäischen Mittelfeld. Während der Dieselpreis in fast allen Ländern gestiegen ist, wurde Superbenzin mancherorts sogar günstiger. Für Autofahrer, die in den Urlaub fahren, können sich Preisunterschiede in den Nachbarländern lohnen. In Kroatien sind die Preise trotz der Aussetzung staatlich festgelegter Höchstpreise günstiger als in Österreich. Dennoch können in Tourismusregionen Ausnahmen auftreten. Als Alternative bietet sich Slowenien an, wo die Preisregulierung beibehalten wurde und nun auch für Autobahntankstellen gilt. Dort kostet Diesel durchschnittlich 1,492 Euro und Super 1,438 Euro pro Liter. Reisende nach Italien müssen weiterhin mit deutlich höheren Preisen rechnen. Dort ist Diesel im Schnitt etwa 10 Cent und Super 20 Cent teurer als in Österreich. Eine Recherche des ADAC in Deutschland zeigte im Juli ebenfalls leicht steigende Kraftstoffpreise. Auch in der Schweiz hat die Teuerung beim Benzin die Marke von zwei Schweizer Franken pro Liter erreicht.

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Comair und Boeing erzielen Einigung: Verhandlung über B737 Max-Klagen beigelegt

In einem juristischen Schritt haben der Flugzeugbauer Boeing und die Insolvenzverwalter der inzwischen liquidierten südafrikanischen Fluggesellschaft Comair einen jahrelangen Rechtsstreit beigelegt. Der Fall, in dem die Comair-Masse Schadensersatz in Höhe von 83 Millionen US-Dollar gefordert hatte, endete mit einer außergerichtlichen Einigung. Die Bedingungen dieser Einigung, die vor einem US-Bundesgericht verhandelt wurden, sind streng vertraulich. Die Beilegung des Rechtsstreits markiert einen wichtigen Abschluß für die Comair-Gläubiger, deren Zahlungskonto maßgeblich vom Ausgang des Verfahrens abhing. Gleichzeitig ist es ein weiterer Schritt für Boeing, die rechtlichen Folgen der globalen Krise um die Boeing B737 Max zu bewältigen. Der Hintergrund: Eine Klage wegen Betrugs und Vertragsbruchs Die Klage von Comair gegen Boeing, die im Februar 2023 eingereicht wurde, war das Ergebnis einer komplexen Kette von Ereignissen, die zur Liquidation der 76 Jahre alten südafrikanischen Fluggesellschaft führten. Comair, die als Franchisenehmer von British Airways und Eigentümer der Billigflugmarke Kulula Air operierte, hatte acht Boeing B737 Max 8-Flugzeuge bestellt. Sie hatte bereits Vorauszahlungen in Höhe von 45 Millionen US-Dollar für sieben Maschinen geleistet und eine bereits ausgelieferte B737 Max vollständig bezahlt. Die Probleme begannen mit den tragischen Abstürzen von Lion Air im Jahre 2018 und Ethiopian Airlines im Jahre 2019, bei denen insgesamt 346 Menschen ums Leben kamen. Untersuchungen ergaben, daß das automatisierte Manoeuvring Characteristics Augmentation System (MCAS) der B737 Max die Flugzeuge aufgrund fehlerhafter Sensordaten in einen Sinkflug zwang. Die Piloten hatten keine ausreichenden Informationen über das System erhalten, um es zu kontrollieren. Nach den beiden Abstürzen wurde der Flugzeugtyp weltweit für 20 Monate gegroundet,

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Lufthansa Group zieht sich aus Air Europa-Beteiligung zurück

Die Lufthansa Group hat ihre Gespräche über eine Minderheitsbeteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa offiziell beendet. Nach „detaillierten Analysen und intensiven Verhandlungen“ habe man sich entschieden, von einer Kapitalbeteiligung abzusehen. Damit folgt Lufthansa dem Beispiel von Air France-KLM, die sich bereits zuvor aus dem Bieterverfahren zurückgezogen hatte. Die Absicht der spanischen Tourismusgruppe Globalia, Muttergesellschaft von Air Europa, die Kontrolle über die Fluggesellschaft zu behalten und externe Beteiligungen auf maximal 25 Prozent zu begrenzen, erschwerte die Verhandlungen für beide europäischen Konzerne. Der Rückzug von Lufthansa macht Turkish Airlines zum aussichtsreichsten Bewerber für eine Minderheitsbeteiligung. Die türkische Fluggesellschaft, die vom türkischen Staat unterstützt wird, bestätigte bereits im Juni Gespräche mit Air Europa. Ein Investment von bis zu 25 Prozent wird geprüft, wobei strategische Synergien und die mögliche Integration von Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A330neo im Vordergrund stehen. Auch die Fluggesellschaft Etihad Airways aus Abu Dhabi soll weiterhin Interesse an einer Beteiligung haben, die den Einfluß der Gründerfamilie Hidalgo nicht gefährdet. Die britisch-spanische IAG, der bereits 20 Prozent an Air Europa gehören, verfolgt die aktuellen Entwicklungen. IAG hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach versucht, die Fluggesellschaft vollständig zu übernehmen, scheiterte aber an kartellrechtlichen Hürden. Ob IAG erneut aktiv wird, sei von der wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit künftiger Schritte abhängig. Das Interesse mehrerer großer Airlines an Air Europa verdeutlicht die strategische Bedeutung der spanischen Fluggesellschaft im europäischen Luftverkehr. Mit ihrem Streckennetz, insbesondere nach Lateinamerika, ist Air Europa ein attraktiver Partner für Konzerne, die ihre Position in diesen Märkten stärken wollen. Die Entscheidung von Lufthansa und

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Ryanair meldet neuen Passagierrekord im Juli 2025

Der irische Billigflieger Ryanair hat im Juli 2025 einen neuen monatlichen Passagierrekord verzeichnet. Die Fluggesellschaft beförderte 20,7 Millionen Fluggäste, was einem Zuwachs von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht, als 20,2 Millionen Passagiere gezählt wurden. Trotz dieser Steigerung mußte das Unternehmen im Juli 680 Flüge streichen. Die Ursache für die Flugausfälle waren nach Angaben des Unternehmens vor allem die anhaltenden Streiks der französischen Flugsicherung. Trotz der Beeinträchtigungen durch die Streiks konnte Ryanair eine starke Auslastung von 96 Prozent der Flüge aufrechterhalten. Die Fluggesellschaft führte im Berichtsmonat insgesamt über 113.000 Flüge durch. Ryanair hat in der Vergangenheit immer wieder scharfe Kritik an den Streiks der Flugsicherung in Frankreich geäußert. Der Konzern fordert seit langem eine stärkere Regulierung, um die Auswirkungen von Arbeitsniederlegungen auf den Flugverkehr zu minimieren. Auf Jahressicht, im Zeitraum der letzten zwölf Monate, beförderte Ryanair insgesamt 203,1 Millionen Passagiere, was einer Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Auslastung blieb über diesen Zeitraum stabil bei 94 Prozent. Der Passagierzuwachs ist ein Indiz für die anhaltend hohe Nachfrage nach Billigflügen. Ryanair hat in den letzten Jahren seine Flotte kontinuierlich modernisiert und erweitert, um die steigende Nachfrage bedienen zu können. Die Bilanz von Ryanair zeigt, daß sich die Fluggesellschaft erfolgreich von den Einschränkungen der vergangenen Jahre erholt hat und ihre Position als führender Billigflieger in Europa festigt. Die Zahlen aus dem Juli spiegeln den allgemeinen Trend im europäischen Luftverkehr wider, der von einer starken Erholung und einem Wachstum des Passagieraufkommens geprägt ist.

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Condor beendet Rom-Palermo-Flugverbindung vorzeitig

Die Fluggesellschaft Condor stellt ihre Flugverbindung zwischen Rom und Palermo früher als geplant ein. Der letzte Flug von Palermo findet bereits am 20. August 2025 statt, wie das Unternehmen bestätigte. Die Strecke wird auch im kommenden Sommer 2026 nicht mehr in den Flugplan aufgenommen. Die Route wurde erst im April 2025 als Weiterführung der Flüge zwischen Frankfurt und Rom eingeführt. Eine Sprecherin der Airline erklärte, daß Condor ihre Kapazitäten regelmäßig an die Nachfrage auf den Strecken anpasse, um ein attraktives und bedarfsgerechtes Angebot zu schaffen. Branchenbeobachtern zufolge sah sich die Verbindung in Italien starker Konkurrenz durch etablierte Fluggesellschaften wie Ita Airways, Ryanair und Aeroitalia ausgesetzt. Condor bediente die Strecke nur einmal täglich. Anstatt auf die Verbindung zwischen Rom und Palermo zu setzen, richtet Condor ihre Strategie auf andere Ziele aus. Ab Mai 2026 wird die Airline ihr City-Streckennetz um die Städte Barcelona, Budapest und Venedig erweitern. Damit will die Fluggesellschaft ihre Kapazitäten auf nachgefragte Routen fokussieren. Bereits im Winter 2025/2026 hat Condor die Frequenzen zu verschiedenen Städtezielen, wie München, Hamburg und Berlin, sowie zu europäischen Metropolen wie Mailand, Paris und Prag erhöht. Die strategische Neuausrichtung von Condor ist Teil eines breiteren Trends in der Luftfahrtbranche, in der Fluggesellschaften ihre Routennetzwerke dynamisch anpassen. Mit dem Fokus auf sogenannte „City-Verbindungen“ tritt Condor verstärkt in den Wettbewerb mit anderen Fluggesellschaften, darunter auch die Lufthansa Group, die auf diesen Strecken stark vertreten ist. Der Ausbau der City-Ziele soll auch die Anbindung an das Langstreckennetz von Condor verbessern.

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