Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Passagierplus am Flughafen Brüssel trotz Streiks und Nahost-Krisen

Der Flughafen Brüssel hat im März 2026 eine Bilanz vorgelegt, die trotz erheblicher operativer Hindernisse ein leichtes Wachstum aufweist. Insgesamt wurden 1.767.797 Fluggäste registriert, was einer Steigerung von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Diese Entwicklung ist bemerkenswert, da der Flughafen mit massiven Ausfällen konfrontiert war: Ein nationaler Streik am 12. März, der sich gegen Sparmaßnahmen der belgischen Regierung richtete, zwang den Airport zur Annullierung von 359 Flügen. Rund 30.000 Passagiere waren von diesem Arbeitskampf betroffen, der vor allem den externen Sicherheitsdienst lähmte. Zusätzlich belastete die geopolitische Lage im Nahen Osten das Ergebnis. Aufgrund des anhaltenden Konflikts wurden Verbindungen nach Tel Aviv und Doha vollständig gestrichen, während Kapazitäten nach Dubai und Abu Dhabi deutlich reduziert wurden. Diese Ausfälle summierten sich auf einen Verlust von schätzungsweise 50.000 Passagieren. Dennoch konnte der Flughafen durch die Akquise neuer Partner und Streckenausweitungen gegensteuern. Air China verstärkte seine Präsenz mit neuen Direktflügen nach Peking und Chengdu, während die spanische Volotea Brüssel nun mit Oviedo verbindet. Auch Royal Air Maroc erweiterte ihr Portfolio um Flüge nach Tetouan, was die Bedeutung Marokkos als eines der zehn wichtigsten Zielländer unterstreicht. Im Frachtsektor verzeichnete der Brüsseler Flughafen ein robustes Wachstum. Das gesamte Frachtaufkommen stieg um 8,8 Prozent auf über 74.000 Tonnen. Besonders das Segment der reinen Frachtflugzeuge legte mit einem Plus von 14,1 Prozent kräftig zu, was primär auf erhöhte Frequenzen nach Asien und Lateinamerika zurückzuführen ist. Interessanterweise verzeichnete der Lkw-Frachtverkehr einen Zuwachs von fast 30 Prozent, was den Rückgang der Beiladefracht in Passagiermaschinen – verursacht durch die

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Schauinsland-Reisen: Branchenfremder Manager übernimmt die Führung des Traditionsveranstalters

Der Duisburger Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen leitet eine fundamentale Umstrukturierung seiner Führungsspitze ein und setzt dabei auf externe Expertise außerhalb der klassischen Touristikbranche. Wie das Unternehmen bekannt gab, wird Sascha Leutner zum 1. Juli 2026 in die Geschäftsführung eintreten und zum 1. Januar 2027 die Position des Chief Executive Officer übernehmen. Leutner wechselt vom Handelsriesen Aldi Nord Group, wo er zuletzt als Chief Operations Officer tätig war, zum drittgrößten deutschen Pauschalreiseveranstalter. Dieser Schritt markiert das Ende einer Ära, da sich die bisherigen Geschäftsführer Gerald und Steffen Kassner zum Jahreswechsel 2026/2027 aus dem operativen Tagesgeschäft zurückziehen und in einen neu geschaffenen Beirat wechseln werden. Die Entscheidung für einen CEO mit Erfahrung im internationalen Einzelhandel und in der strategischen Organisationsentwicklung ist eine bewusste Reaktion auf die zunehmende Komplexität des globalen Reisemarktes sowie die fortschreitende Digitalisierung. Damit vollzieht das Familienunternehmen einen kontrollierten Strukturwechsel, um seine Marktposition in einem hochkompetitiven Umfeld langfristig zu sichern. Strukturwandel in einem dynamischen Marktumfeld Die Touristikbranche hat sich in den vergangenen Jahren massiv gewandelt. Schauinsland-Reisen hat sich in diesem Zeitraum von einem regionalen Anbieter zu einem der führenden Akteure auf dem europäischen Markt entwickelt. Mit diesem Wachstum stiegen jedoch auch die Anforderungen an die interne Organisation und die technologische Infrastruktur. Die Berufung von Sascha Leutner zum zukünftigen CEO ist das Ergebnis einer langfristigen Planung der Gesellschafterfamilie Kassner. Indem ein Manager aus dem operativen Bereich der Aldi Nord Group verpflichtet wurde, möchte das Unternehmen gezielt Kompetenzen in den Bereichen Prozessoptimierung und Skalierbarkeit integrieren. Leutner bringt umfassende Erfahrung in der Führung großer, international

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Technologische Offensive im österreichischen Schienenverkehr: Neues Förderprogramm Rail4Climate gestartet

Der österreichische Bahnsektor steht vor einer umfassenden technologischen Modernisierungswelle, die durch gezielte staatliche Förderungen vorangetrieben wird. Mit der aktuellen Ausschreibung des Programms Rail4Climate stellt der Klima- und Energiefonds im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur zwei Millionen Euro für Forschung und Entwicklung bereit. Ziel dieser Initiative ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Bahnindustrie durch Digitalisierung und Automatisierung massiv auszubauen. Österreich, das bereits heute als einer der führenden Technologiestandorte im Schienenbereich gilt, möchte durch diese kooperativen Projekte seine Position in den globalen Wertschöpfungsketten festigen. Dabei stehen vor allem die Steigerung der Produktivität, die Erhöhung der Schienenkapazitäten sowie die Verbesserung der Arbeitssicherheit im Fokus. Die Ausschreibung richtet sich an ein breites Spektrum von Akteuren, von industriellen Herstellern über Infrastrukturbetreiber bis hin zu spezialisierten Forschungseinrichtungen, um Innovationen schneller in die operative Umsetzung zu bringen. Strategische Ausrichtung der österreichischen Bahnindustrie Die österreichische Bahnindustrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und zählt traditionell zu den technologischen Stärkefeldern des Landes. Unternehmen aus Österreich sind weltweit führend in Bereichen wie dem Oberbau, der Leit- und Sicherungstechnik sowie bei modernen Fahrbetriebsmitteln. Die neue Förderinitiative orientiert sich eng an der Industriestrategie 2035 der Bundesregierung. Mobilitätsminister Peter Hanke betont in diesem Zusammenhang, dass die gezielten Impulse für Forschung und Entwicklung notwendig sind, um die technologische Führerschaft Österreichs langfristig abzusichern. Es geht dabei nicht nur um die Entwicklung neuer Komponenten, sondern um die Integration des gesamten Bahnsektors in ein digitales und hochgradig automatisiertes Mobilitätssystem. In einem globalen Marktumfeld, das zunehmend von technologischem Wettbewerb aus Asien und Nordamerika geprägt ist, soll

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Korean Air erzielt Rekordumsatz im ersten Quartal 2026

Die südkoreanische Fluggesellschaft Korean Air hat das erste Quartal 2026 mit einem historischen Rekordumsatz abgeschlossen. Nach offiziellen Unternehmensangaben stieg der Erlös auf 4,515 Billionen KRW, was einem Zuwachs von rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders deutlich fiel die Steigerung beim Betriebsgewinn aus, der um 47 Prozent auf 516,9 Milliarden KRW kletterte. Triebfedern dieser Entwicklung waren eine überdurchschnittlich hohe Nachfrage während des chinesischen Neujahrsfestes sowie eine starke Auslastung auf den Langstreckenverbindungen nach Europa und im internationalen Transitgeschäft. Im Passagierbereich erwirtschaftete der Carrier 2,613 Billionen KRW. Parallel dazu zeigte sich das Frachtgeschäft mit einem Umsatz von 1,09 Billionen KRW äußerst robust. Das Wachstum in der Logistiksparte wurde maßgeblich durch langfristige Festvolumenverträge und den Einsatz flexibler Charterflüge auf den Routen nach Nord- und Südamerika gesichert. Branchenanalysten weisen darauf hin, dass Korean Air zudem verstärkt von Transportaufträgen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz sowie dem weltweit wachsenden Sektor für koreanische Kosmetikprodukte profitiert. Trotz der positiven Bilanz sieht sich die Fluggesellschaft mit erheblichen wirtschaftlichen Risiken konfrontiert. Die anhaltende geopolitische Instabilität, insbesondere im Nahen Osten, belastet die Betriebskosten durch schwankende Kerosinpreise und einen volatilen Wechselkurs des südkoreanischen Won. Um die Gewinnmargen langfristig zu sichern, hat die Konzernleitung im April 2026 ein unternehmensweites Kostensenkungsprogramm implementiert. Ziel ist es, die interne Finanzstruktur zu stabilisieren und die Abhängigkeit vom schwankenden Inlandsmarkt durch eine stärkere Fokussierung auf globale Transitrouten zu verringern. Zusätzlich zur laufenden Effizienzsteigerung treibt Korean Air die Integration der insolventen Asiana Airlines voran. Die geplante Megafusion, die bereits die Zustimmung zahlreicher internationaler Wettbewerbsbehörden erhalten hat, soll

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Collina am Berg eröffnet modernen Würstelstand am Wiener Donaukanal

Das Wiener Gastronomieunternehmen Collina am Berg hat sein Portfolio erweitert und Anfang April 2026 einen neuen Standort am Donaukanal in Betrieb genommen. Unter dem Namen „Würstel am Kanal“ präsentiert Gastgeber Tono Soravia eine zeitgemäße Interpretation des traditionellen Wiener Würstelstands. Das Konzept zielt darauf ab, die bestehende kulinarische Lücke an der stark frequentierten Flaniermeile zu schließen, indem klassische Streetfood-Elemente mit gehobenen gastronomischen Ansprüchen kombiniert werden. Damit transferiert das Team die Handschrift seines Stammhauses am Spittelberg in den öffentlichen Raum der Wiener Innenstadt. Das Speisenangebot umfasst neben bewährten Klassikern wie Käsekrainer und Frankfurter vor allem internationale Crossover-Varianten. Dazu zählen unter anderem Kreationen wie Kimchi Hot Dogs, Banh Mi mit Bratwurst sowie das „Wiener Reuben“-Sandwich. Ein besonderes Merkmal des Betreibers ist die Integration von Wildgerichten, die bereits im Stammhaus im siebten Bezirk einen Schwerpunkt bilden. Ergänzt wird die Karte durch Vorspeisen wie Beef Tatar. Im Getränkesegment setzt der Betrieb auf einen bewussten Kontrast zum üblichen Imbissangebot und bietet neben Bier und Wein auch Champagner an, um ein breiteres Zielpublikum anzusprechen. Zusätzliche Recherchen zur strategischen Ausrichtung verdeutlichen, dass der Standort am Donaukanal nicht nur als reine Verkaufsstelle, sondern als multifunktionaler Treffpunkt konzipiert ist. Geplante Veranstaltungen wie Public Viewing bei Sportevents oder spezielle Themenabende wie „Fried Chicken & Bubbles“ sollen die Kundenbindung stärken. Der Standort ist zudem für private Feiern und Firmenveranstaltungen buchbar. Die Öffnungszeiten erstrecken sich unter der Woche von 16:00 Uhr bis Mitternacht, während am Wochenende bereits ab Mittag geöffnet ist. Der Betrieb erfolgt witterungsabhängig, was der exponierten Lage direkt am Wasser geschuldet

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Dortmund verzeichnet deutliches Passagierplus in den Osterferien 2026

Der Flughafen Dortmund hat die diesjährigen Osterferien in Nordrhein-Westfalen mit einem signifikanten Wachstum abgeschlossen. Im Zeitraum vom 28. März bis zum 12. April 2026 fertigte der Airport insgesamt 168.292 Fluggäste ab. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung des Verkehrsaufkommens um 24 Prozent bzw. einem Zuwachs von über 32.000 Reisenden. Besonders an den Sonntagen erreichte der Betrieb mit regelmäßig über 12.000 Passagieren seine Kapazitätsgrenzen. Dieser Aufwärtstrend unterstreicht die Position des Flughafens als wichtiger Knotenpunkt für den osteuropäischen Flugverkehr sowie für touristische Städtereisen. Die detaillierte Auswertung der Flugziele zeigt eine ungebrochene Nachfrage nach Verbindungen in Richtung Osteuropa. Als Spitzenreiter etablierte sich Kattowitz mit über 17.800 Passagieren, gefolgt von Tirana, Bukarest und Sofia. Ein bemerkenswertes Ergebnis erzielte die Strecke nach Pristina, die zwar in der absoluten Zahl hinter den Spitzenreitern lag, jedoch mit einer durchschnittlichen Auslastung von rund 97 Prozent eine außerordentliche Effizienz aufwies. Begleitend zum Start des Sommerflugplans erweiterte der Flughafen sein Portfolio während der Ferienzeit zudem um die Destinationen Breslau, London und Târgu Mureș. Hintergrund dieser positiven Bilanz ist unter anderem die strategische Stationierung weiterer Flugzeuge durch Partner wie Wizz Air, die den Standort Dortmund konsequent als wichtiges Drehkreuz in Deutschland nutzen. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Kombination aus günstigen Gebührenstrukturen und der hohen Dichte an Migrations- und Geschäftsverbindungen nach Mittel- und Osteuropa den Flughafen weitgehend unabhängig von Schwankungen im klassischen Pauschalreiseverkehr macht. Die reibungslose Abwicklung des erhöhten Aufkommens trotz der intensiven Reisetage deutet zudem auf eine optimierte Bodenabfertigung und effiziente Sicherheitskontrollen hin, die für die Bewältigung des

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Crystal Cruises konkretisiert Gastronomie-Konzept für Neubau Crystal Grace

Die Luxusreederei Crystal hat detaillierte Pläne für das kulinarische Angebot ihres kommenden Hochseekreuzfahrtschiffs Crystal Grace veröffentlicht. Das Schiff, dessen Indienststellung für den 11. Juni 2028 geplant ist, markiert den ersten Neubau der Marke seit einem Vierteljahrhundert. Mit einer Vermessung von 61.800 BRZ und einer Kapazität von maximal 650 Passagieren setzt die Reederei auf ein exklusives Raumverhältnis und eine rein aus Außensuiten bestehende Unterbringung. Zentraler Bestandteil der Strategie ist die Kooperation mit international renommierten Spitzenköchen, um die Attraktivität im Wettbewerb des High-End-Segments zu steigern. Im Fokus der gastronomischen Planung stehen drei Spezialitätenrestaurants, die bereits von den Bestandsschiffen der Flotte bekannt sind, für den Neubau jedoch baulich erweitert wurden. Das japanisch-peruanische Restaurant Umi Uma wird erneut in Zusammenarbeit mit Nobu Matsuhisa realisiert und bietet neben dem Hauptbereich eine Sushibar für spontane Besuche. Für die italienische Küche zeichnen die Brüder Massimiliano und Raffaele Alajmo verantwortlich, deren Konzept Osteria d’Ovidio auf der Crystal Grace erstmals über einen Außenbereich auf Deck 10 verfügen wird. Ergänzt wird das Trio durch die Beefbar von Riccardo Giraudi, die als modernes Steakhaus fungiert und ebenfalls großzügige Terrassenplätze unter freiem Himmel bereithält. Hintergrund der Investition ist die Neuausrichtung von Crystal unter der Führung der A&K Travel Group, welche die Marke nach einer Insolvenzphase übernommen hatte. Der Neubau entsteht in der italienischen Fincantieri-Werft und ist Teil eines umfassenden Expansionsplans, der mehrere neue Schiffe vorsieht. Durch die Einbindung des Reiseveranstalters Abercrombie & Kent in die Gestaltung der Landexkursionen versucht die Reederei, ein geschlossenes Luxuserlebnis zu schaffen. Branchenanalysen unterstreichen, dass die Qualität der

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Passagierzahlen am Flughafen Dortmund zum Jahresauftakt weitgehend stabil

Der Dortmund Airport hat das erste Quartal 2026 mit insgesamt 652.152 Passagieren abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem moderaten Rückgang des Verkehrsaufkommens um 3,7 Prozent. Die Flughafenleitung bewertet diese Entwicklung angesichts der saisonalen Rahmenbedingungen dennoch als stabil. Ein wesentlicher Faktor für das Minus war der vollständige Wegfall der Verbindungen des Billigfliegers Ryanair, der im ersten Quartal des Vorjahres noch in Dortmund operierte. Trotz dieses Kapazitätsverlustes verzeichnete der März mit rund 237.800 Fluggästen bereits ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahresmonat, was als Zeichen für eine anziehende Nachfrage gewertet wird. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber betonte, dass der leichte Rückgang prognostiziert worden war, da das erste Quartal traditionell die schwächste Reisezeit darstellt. Dennoch lieferte die hohe Auslastung auf bestehenden Kernstrecken eine robuste Basis für das laufende Geschäftsjahr. Um den Wegfall früherer Partner zu kompensieren, setzt der Dortmund Airport verstärkt auf den Ausbau des Netzwerks in Richtung Osteuropa sowie auf die Rückkehr etablierter Ferienflieger. Besonders die strategische Ausrichtung auf Ziele in Polen, Rumänien und Albanien sorgt weiterhin für ein stabiles Passagieraufkommen im Bereich des Besuchsverkehrs und der Arbeitsmigration. Für das zweite Quartal rechnet der Flughafen mit einer deutlichen Belebung des Geschäfts. Mit dem Inkrafttreten des Sommerflugplans wurden neue Verbindungen nach London, Breslau und Târgu Mureș aufgenommen; im Juni folgt zudem Oradea. Ein bedeutender Impuls für das touristische Segment wird durch die Rückkehr der Fluggesellschaft Condor erwartet, die ab Mai tägliche Flüge nach Mallorca anbietet. Diese Aufstockung der Kapazitäten zielt darauf ab, die Marktanteile im Bereich der Urlaubsreisen zu erhöhen und die Passagierzahlen

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Deutsche Flughäfen fordern Reform des Streikrechts im Luftverkehr

Die anhaltende Welle von Arbeitskämpfen bei der Deutschen Lufthansa hat eine Debatte über die Belastbarkeit der nationalen Verkehrsinfrastruktur und die rechtlichen Rahmenbedingungen von Streiks in systemrelevanten Sektoren ausgelöst. Innerhalb einer einzigen Woche wurde der Flugbetrieb an fünf Tagen durch gezielte Arbeitsniederlegungen massiv beeinträchtigt, was zu tausenden Flugstreichungen und einer erheblichen Beeinträchtigung des Wirtschaftsstandortes Deutschland führte. Der Flughafenverband ADV warnt in diesem Zusammenhang vor den langfristigen Folgen für die Investitionskraft der Branche und die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Angesichts von Millionenverlusten, die nicht nur die Fluggesellschaften, sondern in hohem Maße auch Flughafenbetreiber und verbundene Dienstleister treffen, mehren sich die Stimmen, die eine gesetzliche Neuregelung des Streikrechts fordern. Die aktuelle Situation wird als fatales Signal an internationale Investoren gewertet, während gleichzeitig geopolitische Krisen und hohe staatliche Standortkosten den Druck auf den deutschen Luftverkehr erhöhen. Strukturelle Belastungen für die Flughafenbetreiber Die wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Streikwelle gehen weit über die unmittelbar betroffene Fluggesellschaft hinaus. Für die deutschen Verkehrsflughäfen bedeuten großflächige Annullierungen einen sofortigen Wegfall von Einnahmen aus Start- und Landegebühren sowie Passagierentgelten. Da die Fixkosten für den Betrieb der Infrastruktur, die Vorhaltung von Sicherheitsdiensten und die technische Wartung auch bei ruhendem Flugverkehr bestehen bleiben, entstehen den Betreibern tägliche Verluste in Millionenhöhe. Besonders kritisch wird bewertet, dass diese Belastungen eine Branche treffen, die sich noch immer in einer sensiblen Phase der wirtschaftlichen Konsolidierung befindet. Die Fähigkeit zur Modernisierung der Anlagen und zum Ausbau der digitalen Infrastruktur wird durch die unvorhersehbaren Einnahmeausfälle systematisch geschwächt. Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, bezeichnet die aktuelle Eskalation als Zumutung für

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Smartwings plant Wiederaufnahme der Flugverbindung nach Tel Aviv

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings hat angekündigt, ab dem 15. April 2026 den regulären Flugbetrieb zwischen Prag und Tel Aviv wieder aufzunehmen. Geplant ist eine Frequenz von sieben Flügen pro Woche, was einer täglichen Verbindung entspricht. Die Fluglinie reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Direktflügen in die israelische Metropole, betont jedoch, dass die Durchführung der Flüge unter dem Vorbehalt der aktuellen Sicherheitslage vor Ort steht. Eine kontinuierliche Überwachung der Lageberichte sowie die strikte Einhaltung internationaler und nationaler behördlicher Vorgaben sind fester Bestandteil der operativen Planung. Die Rückkehr nach Tel Aviv erfolgt in einer für das Unternehmen wegweisenden Phase. Seit Ende 2025 befindet sich Smartwings in einem Prozess der Übernahme durch die türkische Pegasus Airlines. Diese strategische Akquisition zielt darauf ab, die Marktposition im mittel- und osteuropäischen Raum zu festigen und Synergien innerhalb des Streckennetzes zu nutzen. Die Integration in den Pegasus-Konzern könnte langfristig Auswirkungen auf die Flottenstruktur und die Preisgestaltung haben, während Smartwings vorerst unter eigenem Markennamen und mit bestehenden Genehmigungen operiert. Branchenbeobachter werten die Wiederaufnahme der Route als Zeichen für eine vorsichtige Konsolidierung des Flugverkehrs in der Region. Andere europäische Fluggesellschaften hatten in der Vergangenheit ihre Kapazitäten nach Israel aufgrund politischer Instabilitäten schwankend angepasst. Smartwings setzt für die Strecke nach aktuellem Stand Maschinen vom Typ Boeing 737 ein, die das Rückgrat der Flotte bilden. Die logistische Vorbereitung am Flughafen Ben Gurion wurde bereits eingeleitet, um eine reibungslose Abfertigung der Passagiere und des Fluggeräts sicherzustellen. Die wirtschaftliche Bedeutung dieser Verbindung ist sowohl für den Geschäftsreiseverkehr als auch für den Tourismus

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