Stefan Steiner

Weitere Artikel aus der Rubrik

Stefan Steiner

Privatbrauerei Hirt feiert 180 Jahre Familienbesitz und stärkt regionale Marktposition

Die Kärntner Privatbrauerei Hirt begeht im Jahr 2026 ein bedeutendes historisches Jubiläum. Während die Braustätte selbst auf eine über 755-jährige Geschichte bis ins Jahr 1270 zurückblickt, befindet sich das Unternehmen seit nunmehr 180 Jahren durchgehend im Besitz der Familie. Seit dem Jahr 1846 prägen familiäre Kontinuität und Unabhängigkeit von internationalen Braukonzernen die strategische Ausrichtung des Betriebs. In einer Branche, die zunehmend von Konsolidierungen und globalen Strukturen dominiert wird, hebt sich das Unternehmen durch langfristige Entscheidungszyklen und eine tiefe Verwurzelung am Standort Hirt hervor. Die Leitung der Brauerei liegt heute in den Händen der Eigentümer und Geschäftsführer Niki Riegler und Klaus Möller. Ein entscheidender Wendepunkt in der jüngeren Unternehmensgeschichte war die Ära von Astrid Matchett-Krenn, die ab 1990 die Geschäftsführung übernahm und die Internationalisierung vorantrieb. Unter ihrer Führung wurden Exportmärkte in Italien, Kroatien, Slowenien und den USA erschlossen. Diese globale Präsenz ergänzt das regionale Standbein, wobei die Brauerei weiterhin als wichtiger Wirtschaftsfaktor in Kärnten fungiert und die Wertschöpfung durch Kooperationen mit regionalen Landwirten für den Rohstoffbezug im Land hält. Das Produktsortiment hat sich über die Jahrzehnte kontinuierlich erweitert und umfasst aktuell 15 verschiedene Biersorten. Technisch setzt die Brauerei auf eine Kombination aus traditionellen Brauverfahren und moderner Infrastruktur. Ein wesentliches Merkmal der Produktionsphilosophie ist die ausgedehnte Lager- und Reifezeit der Biere, die als zentrales Qualitätsversprechen gegenüber dem Lebensmitteleinzelhandel und der Gastronomie dient. Investitionen in den Standort und die Modernisierung der Abfüllanlagen stellen sicher, dass der Betrieb den Anforderungen des Marktes gerecht wird, ohne den handwerklichen Charakter der Erzeugnisse zu verlieren. Neben der

weiterlesen »

Ultimatum in Faro: Portugiesische Flughafenbehörde ordnet Entfernung von beschlagnahmter Regierungsmaschine an

Die portugiesische Flughafenbetriebsgesellschaft ANA – Aeroportos de Portugal hat eine weitreichende Entscheidung im Umgang mit langjährigen Flugzeugwracks auf nationalem Boden getroffen. Im Zentrum steht eine Boeing 727-100, die ehemals dem stellvertretenden Premierminister der Demokratischen Republik Kongo, Jean-Pierre Bemba, gehörte und seit fast zwei Jahrzehnten den Flugbetrieb am Flughafen Faro behindert. Basierend auf einer neuen gesetzlichen Grundlage wurde dem Besitzer nun eine Frist von 60 Tagen gesetzt, um das Luftfahrzeug vom Gelände zu entfernen. Sollte diese Frist verstreichen, droht die Enteignung zugunsten des portugiesischen Staates. Dieser Fall ist jedoch nur die Spitze eines größeren logistischen Problems an portugiesischen Verkehrsflughäfen, wo auch an Standorten wie Porto stillgelegte Maschinen wertvolle Parkkapazitäten blockieren. Die rechtliche Verschärfung markiert das Ende einer Ära der Untätigkeit gegenüber verwaisten Luftfahrzeugen, die teilweise aufgrund internationaler strafrechtlicher Ermittlungen festgesetzt wurden und seither verrotten. Die Geschichte der 9Q-CMC und der Fall Jean-Pierre Bemba Das Schicksal der Boeing 727-100 mit der Kennung 9Q-CMC ist untrennbar mit den politischen und juristischen Verwerfungen in Zentralafrika verknüpft. Die im Jahr 1965 gebaute Maschine diente einst als privates Transportmittel für Jean-Pierre Bemba, der in der Demokratischen Republik Kongo als Vizepräsident und später als stellvertretender Premierminister für Transport und Kommunikationswege eine zentrale Rolle spielte. Am 11. April 2007 änderte sich der Status des Flugzeugs schlagartig: Auf Ersuchen des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag wurde die Maschine am Flughafen Faro im Süden Portugals beschlagnahmt. Bemba sah sich schweren Vorwürfen wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit konfrontiert, die im Zusammenhang mit den Unruhen in der Zentralafrikanischen Republik standen.

weiterlesen »

FAA plant Deckelung der Flugbewegungen am Flughafen Chicago O’Hare für den Sommer 2026

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat angekündigt, die täglichen Flugbewegungen am Chicago O’Hare International Airport für die kommende Sommersaison auf 2800 Starts und Landungen zu begrenzen. Hintergrund dieser drastischen Maßnahme ist eine massive Ausweitung der Flugpläne durch die beiden Hauptnutzer United Airlines und American Airlines. Für den Zeitraum vom 29. März bis zum 25. Oktober 2025 haben die Fluggesellschaften an Spitzentagen bis zu 3080 Operationen angemeldet, was eine erhebliche Steigerung gegenüber den 2680 Bewegungen des Vorjahressommers darstellt. Die FAA warnt eindringlich davor, dass eine solche Belastung das Start- und Landebahnsystem, die Terminals sowie die Kapazitäten der Flugsicherung überfordern würde. Zusätzliche Branchenanalysen deuten darauf hin, dass dieser Kapazitätssprung primär auf einen verschärften Wettbewerb um Gate-Zuweisungen und Marktanteile zwischen United und American zurückzuführen ist. United Airlines plant allein eine Steigerung ihrer Mainline-Abflüge um 20 Prozent auf bis zu 780 tägliche Flüge. Da der Flughafen O’Hare derzeit umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen im Rahmen des „O’Hare 21“-Projekts durchläuft, stehen zeitweise weniger operative Flächen zur Verfügung, was die Pünktlichkeit bei einem ungebremsten Wachstum massiv gefährden würde. FAA-Chef Bryan Bedford hat die Fluggesellschaften bereits zu Krisengesprächen einbestellt, um eine freiwillige Reduzierung der Kontingente zu erreichen und ein Chaos wie im vergangenen Jahr in Newark zu verhindern. Die regulatorische Intervention der FAA wird von Experten als notwendiger Schritt gesehen, um die Sicherheit und Effizienz im US-Luftraum zu gewährleisten. In der Vergangenheit führten ähnliche Überkapazitäten an Knotenpunkten wie New York-JFK oder Newark zu kaskadenartigen Verspätungen im gesamten nationalen Flugnetz. Da Chicago als eines der wichtigsten Drehkreuze der Welt fungiert, hätten massive Verzögerungen

weiterlesen »

All Nippon Airways feiert das 40-jährige Jubiläum ihrer internationalen Flugverbindungen

Am heutigen 3. März 2026 begeht All Nippon Airways, die größte Fluggesellschaft Japans, einen Meilenstein ihrer Konzerngeschichte. Genau vierzig Jahre ist es her, dass das Unternehmen den Schritt über die nationalen Grenzen wagte und mit der Verbindung zwischen dem Flughafen Narita und Guam den ersten internationalen Linienflug der Unternehmensgeschichte durchführte. Was im Jahr 1986 mit einer einzigen Route und einem Flugzeug des Typs Lockheed L-1011 TriStar begann, hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einem der weltweit führenden Luftfahrtnetzwerke entwickelt. Bis zum heutigen Tag beförderte die Airline rund 170 Millionen Passagiere auf ihren internationalen Strecken. Die Feierlichkeiten im Terminal 1 des Flughafens Narita markieren nicht nur einen Rückblick auf eine ereignisreiche Vergangenheit, sondern dienen der Konzernleitung auch als strategisches Sprungbrett für eine ambitionierte Wachstumsphase bis zum Jahr 2030. In einer Zeit des globalen Wandels setzt All Nippon Airways verstärkt auf den Ausbau ihrer Kapazitäten, die Modernisierung ihrer Flotte und die Festigung ihrer Position als vielfach ausgezeichnete Premium-Fluggesellschaft im asiatisch-pazifischen Raum. Vom regionalen Anbieter zum globalen Akteur: Die Anfänge 1986 Die Geschichte der internationalen Expansion von All Nippon Airways ist eng mit der Liberalisierung des japanischen Luftverkehrsmarktes in den 1980er Jahren verknüpft. Vor dem 3. März 1986 konzentrierte sich das Unternehmen primär auf das dichte Inlandsnetz Japans, während internationale Verbindungen weitgehend anderen Akteuren vorbehalten waren. Der Erstflug nach Guam mit der Lockheed L-1011 TriStar symbolisierte daher einen radikalen Wandel in der Unternehmensstrategie. Shinichi Inoue, der heutige Präsident und CEO, erinnerte während der Jubiläumsfeierlichkeiten daran, dass dieser Schritt damals ein Wagnis

weiterlesen »

Polnische Soldatin rettet Kind während eines Linienfluges das Leben

Eine Angehörige der polnischen Militärgendarmerie hat durch ihr entschlossenes Eingreifen an Bord eines Verkehrsflugzeugs den Tod eines zehnjährigen Jungen verhindert. Während eines Fluges der Fluggesellschaft SkyUp Airlines begann das Kind plötzlich zu würgen und verlor kurz darauf das Bewusstsein, da seine Atmung aussetzte. Unter den Passagieren und der Besatzung brach Panik aus, als der Ernst der Lage deutlich wurde. Die Soldatin, die lediglich unter ihrem Vornamen Klaudia identifiziert wurde und sich privat auf dem Weg in den Urlaub befand, erkannte die lebensbedrohliche Situation sofort und übernahm die medizinische Notfallversorgung. Nach Berichten der polnischen Militärpolizei entfernte die Frau fachgerecht ein Hindernis aus den Atemwegen des Jungen und leitete unmittelbar eine Herz-Lungen-Wiederbelebung ein. Nach etwa fünf Minuten intensiver Ersten Hilfe erlangte das Kind seine Vitalfunktionen zurück. Die Leitung der Militärgendarmerie würdigte die Professionalität ihrer Mitarbeiterin, die der Zweiten Direktion angehört. Oberst Tomasz Kazjer, Oberbefehlshaber der Militärpolizei, lobte die Kaltblütigkeit der Soldatin und zeichnete sie für ihren Einsatz unter hohem psychischem Druck mit einer finanziellen Prämie aus. Die betroffene Fluggesellschaft SkyUp Airlines reagierte ebenfalls mit einer offiziellen Danksagung und hob hervor, dass Klaudias schnelles Handeln den Eltern des Jungen in diesem traumatischen Moment Sicherheit und Beistand gegeben habe. Branchenübliche Protokolle sehen für solche Notfälle eigentlich die Schulung des Kabinenpersonals vor, doch die Anwesenheit medizinisch geschulter Fachkräfte oder Ersthelfer aus Sicherheitsorganen erweist sich in der Praxis oft als entscheidender Zeitvorteil. Die Soldatin befindet sich derzeit in einer medizinischen Ausbildung, was ihr souveränes Vorgehen bei der Reanimation zusätzlich erklärt. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von

weiterlesen »

Kenya Airways und Tui starten gemeinsame Reiseplattform für den afrikanischen Markt

Die nationale Fluggesellschaft Kenias, Kenya Airways, hat in Zusammenarbeit mit dem Reisekonzern Tui die Plattform „KQ Holidays“ neu aufgelegt. Das am 2. März 2026 in Nairobi vorgestellte Projekt zielt darauf ab, das Land als ganzjähriges Reiseziel für internationale Touristen zu festigen. Durch die Kooperation wird das globale Streckennetz der Fluglinie mit der technologischen Expertise und dem Unterkunftsportfolio der Tui-Gruppe verknüpft. Kunden können künftig Flüge, Hotels, Transfers und lokale Aktivitäten in einem integrierten Buchungsprozess als maßgeschneiderte Reisepakete erwerben. Ein zentraler Bestandteil der strategischen Partnerschaft ist die Förderung von Stopover-Programmen. Transitpassagiere, die über das Drehkreuz Nairobi reisen, erhalten die Möglichkeit, Kurzaufenthalte unkompliziert in ihre Flugbuchung zu integrieren. Damit sollen Zwischenstopps gezielt genutzt werden, um Reisende für die Safariparks, Küstenregionen und kulturellen Stätten des Landes zu begeistern. Laut Julius Thairu, dem kommerziellen Leiter von Kenya Airways, dient die Plattform der Diversifizierung der Einnahmequellen und soll den wirtschaftlichen Ertrag pro Fluggast erhöhen. Die technische Grundlage bildet eine White-Label-Lösung der Tui, die ein Echtzeit-Inventarmanagement und personalisierte Reiseoptionen ermöglicht. Für Tui stellt diese Zusammenarbeit einen weiteren Schritt zur Expansion auf dem afrikanischen Kontinent dar. Branchenexperten sehen in der Kooperation eine Reaktion auf den wachsenden Wettbewerb im afrikanischen Luftverkehr, bei dem Fluggesellschaften zunehmend zu umfassenden Reiseanbietern werden. Durch die Bündelung von Dienstleistungen erhoffen sich beide Partner eine höhere Kundenbindung und eine bessere Auslastung der Kapazitäten außerhalb der klassischen Hauptsaison. Kenya Airways plant zudem, die Plattform als Instrument zur wirtschaftlichen Förderung lokaler Gemeinschaften zu nutzen, indem verstärkt authentische Erlebnisse und regionale Anbieter in das Programm aufgenommen werden. Während

weiterlesen »

Rückholaktion im Schatten der Golfkrise: Reisekonzern Tui leitet Evakuierung tausender Urlauber ein

Die Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten und in der Golfregion hat den internationalen Tourismus in eine tiefe Krise gestürzt und umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen erforderlich gemacht. Nachdem israelische und US-amerikanische Luftschläge gegen den Iran, bei denen auch das Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet wurde, massive Vergeltungsangriffe Teherans auf Ziele in der Region auslösten, kam der zivile Luftverkehr weitgehend zum Erliegen. Zehntausende Reisende, darunter etwa 30.000 Kunden deutscher Reiseveranstalter, sitzen derzeit in den betroffenen Gebieten fest. Der weltweit führende Reisekonzern Tui hat nun eine großangelegte Rückholaktion gestartet, um seine Gäste aus der Gefahrenzone zu evakuieren. Tui-Vorstandschef Sebastian Ebel erklärte in einer aktuellen Stellungnahme, dass die Rückführung in enger Kooperation mit regionalen Partner-Airlines wie Emirates, Qatar Airways und Etihad sowie durch den Einsatz der konzerneigenen Fluggesellschaft Tui Fly erfolgen soll. Während die ersten Maschinen bereits Kurs auf deutsche Flughäfen wie München nehmen, bleibt der weitere Verlauf der Operation stark von der volatilen Sicherheitslage und der Freigabe der Lufträume abhängig. Experten gehen davon aus, dass die vollständige Rückführung der betroffenen Urlauber mehrere Tage in Anspruch nehmen wird, da die Infrastruktur vor Ort durch die kriegerischen Handlungen und die Schließung zentraler Drehkreuze massiv beeinträchtigt ist. Koordinierte Evakuierung durch internationale Kooperationen Die Logistik hinter der aktuellen Rückholaktion stellt eine beispiellose Herausforderung für das Krisenmanagement der Reisebranche dar. Tui setzt dabei auf ein mehrstufiges Verfahren, um die Kapazitäten der verbliebenen Flugkorridore optimal zu nutzen. In einem ersten Schritt werden Kapazitäten bei den großen Golf-Carriers gebucht, die trotz der schwierigen Lage versuchen, einen eingeschränkten Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Emirates,

weiterlesen »

Israelisches Regierungsflugzeug zur Sicherung am Flughafen Berlin Brandenburg eingetroffen

Das israelische Staatsflugzeug „Wing of Zion“ ist am vergangenen Wochenende auf dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) gelandet. Die Verlegung der Maschine erfolgte unmittelbar nach der Eskalation der militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel, den USA und dem Iran. Nach offiziellen Angaben aus deutschen Regierungskreisen erfolgte die Landung auf ausdrücklichen Wunsch der israelischen Führung, um das hochspezialisierte Luftfahrzeug außerhalb der unmittelbaren Gefahrenzone im Nahen Osten in Sicherheit zu bringen. Die Boeing 767 mit dem Kennzeichen 4X-ISR parkt derzeit auf einem gesicherten Bereich des Vorfelds unter verstärkten Schutzvorkehrungen der Berliner Polizei und des Sicherheitsdienstes. Flugdaten-Analysen des Portals Flightradar zeigen, dass die Maschine am Samstagnachmittag in Israel startete und zunächst mehrere Stunden über dem Mittelmeer kreiste, bevor sie den Kurs Richtung Deutschland einschlug. Diese Flugroute gilt als Standardverfahren, um bei unklarer Bedrohungslage im heimischen Luftraum Zeit zu gewinnen und Anweisungen abzuwarten. Die Landung am BER erfolgte schließlich am späten Samstagabend. Es ist nicht das erste Mal, dass Israel sensible staatliche Infrastruktur ins Ausland verlagert; bereits in früheren Konfliktphasen wurden strategisch wichtige Fluggeräte zum Schutz vor Raketenangriffen präventiv auf befreundeten Flughäfen stationiert. Die „Wing of Zion“ dient dem israelischen Staatspräsidenten und dem Ministerpräsidenten für diplomatische Missionen und ist mit modernsten Raketenabwehrsystemen sowie verschlüsselter Kommunikationstechnik ausgestattet. Die Wahl des Standorts Berlin unterstreicht die engen sicherheitspolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. Während der Flughafen BER und die israelische Botschaft offizielle Stellungnahmen zum genauen Aufenthaltstitel und der Dauer der Stationierung ablehnen, berichten Insider von einer engen Abstimmung zwischen dem Bundeskanzleramt unter Friedrich Merz und der israelischen Regierung. Die Maschine

weiterlesen »

Luftraumsperren im Nahen Osten: Arbeitsrechtliche Folgen für gestrandete Urlauber

Die jüngsten militärischen Eskalationen im Nahen Osten haben massive Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr und bringen tausende Arbeitnehmer in eine schwierige Lage. Infolge weitreichender Luftraumsperren über Ländern wie dem Iran, Irak, Libanon und Israel mussten zahlreiche Fluggesellschaften ihre Verbindungen kurzfristig streichen oder umleiten. Dies führt dazu, dass viele Urlauber und Geschäftsreisende an ausländischen Flughäfen festsitzen und ihren Dienstantritt in der Heimat nicht wie geplant wahrnehmen können. Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) stellt hierzu klar, dass in solchen Fällen eine sofortige Informationspflicht gegenüber dem Arbeitgeber besteht, um arbeitsrechtliche Sanktionen zu vermeiden. Nach Einschätzung von Arbeitsrechtsexperten stellt ein unvorhersehbares Ereignis wie eine kriegsbedingte Luftraumsperre einen klassischen Dienstverhinderungsgrund dar. Sofern der Betroffene alle zumutbaren Schritte unternommen hat, um rechtzeitig zurückzukehren, und den Betrieb umgehend über die Verspätung informiert, darf keine Entlassung ausgesprochen werden. Die Information kann dabei über alle gängigen Kanäle wie Telefon, E-Mail oder Messenger-Dienste erfolgen. Wichtig ist jedoch die Nachweisbarkeit der Kontaktaufnahme. Wer diese Mitteilung unterlässt, riskiert wegen eigenmächtigem Fernbleibens vom Arbeitsplatz eine fristlose Kündigung, da in diesem Fall die Treuepflicht gegenüber dem Unternehmen verletzt wird. Zusätzliche Recherchen zur aktuellen Lage zeigen, dass betroffene Reisende zudem Ansprüche gegenüber den Fluggesellschaften prüfen sollten, auch wenn kriegerische Auseinandersetzungen oft als „außergewöhnliche Umstände“ gewertet werden. In der Regel entfällt bei solchen Ereignissen zwar die pauschale Entschädigungszahlung nach der EU-Fluggastrechteverordnung, die Betreuungsleistungen müssen jedoch weiterhin erbracht werden. Dazu gehören Verpflegung, Telefonate und bei Bedarf Hotelübernachtungen bis zum nächstmöglichen Rückflug. Arbeitnehmer müssen sich für die Zeit der unfreiwilligen Abwesenheit keinen zusätzlichen Urlaub nehmen und haben in vielen

weiterlesen »

Militärische Spannungen im Nahen Osten lösen Kursstürze bei europäischen Luftfahrtgesellschaften aus

Die jüngste Eskalation der kriegerischen Auseinandersetzungen am Persischen Golf hat am Montagmorgen zu massiven Verkäufen an den internationalen Aktienmärkten geführt, wobei der Luftfahrtsektor besonders stark unter Druck geraten ist. Anleger reagierten mit deutlichen Kursabschlägen auf die Nachricht von weiträumigen Luftraumsperrungen und der Blockade strategisch wichtiger Schifffahrtswege durch den Iran. Insbesondere die Blockade der Straße von Hormus schürt Ängste vor einem neuen Ölpreisschock, da diese Meerenge eine zentrale Schlagader für die globale Energieversorgung darstellt. Der Preis für Rohöl der Sorte Brent kletterte daraufhin auf den höchsten Stand seit über einem Jahr. Für die Fluggesellschaften bedeutet diese Entwicklung eine doppelte Belastung: Einerseits zwingen die gesperrten Lufträume zu kostspieligen und zeitintensiven Umwegen auf den lukrativen Routen nach Asien und in den Mittleren Osten, andererseits drohen die rasant steigenden Kerosinkosten die operativen Margen der Unternehmen massiv zu schmälern. Analysten beobachten die Situation mit Sorge, da die Stabilität des gesamten Sektors von der Dauer der Krise und der Wirksamkeit angekündigter Förderausweitungen durch die Opec abhängt. Massive Kursverluste bei den großen europäischen Netzcarrier Bereits mit der Eröffnung der europäischen Börsenplätze am Montag zeichnete sich ein düsteres Bild für die Anteilseigner der großen Flugkonzerne ab. Die Aktien der Deutschen Lufthansa, von Air France-KLM und der International Airlines Group, der Muttergesellschaft von British Airways und Iberia, starteten mit herben Verlusten in den Handel. Im frühen Geschäftsverlauf pendelten sich die Abschläge bei diesen Schwergewichten zwischen fünf und sieben Prozent ein. Diese Konzerne sind in besonderem Maße von stabilen Langstreckenverbindungen abhängig. Die Sperrung des Luftraums über dem Iran und Teilen

weiterlesen »